SV Laufen Terminkalender
Startseite Berichte/News Berichte/Nachrichten 2016/2017 Laufen schenkt Spiel her - Aufstiegskampf gewinnt an Spannung

Waging: Das erlebt man sicher nicht alle Tage. Nach einer 3:0 Führung schenkte der SV Laufen den sicher geglaubten Dreier noch her und unterlag sogar noch mit 3:4 bei der Bezirksligareserve des TSV Waging.

Spielerisch war von beiden Mannschaften nur wenig zu sehen, für die zahlreich ins Wilhelm-Scharnow-Stadion gepilgerten „Schlachtenbummler“. Fast aus dem Nichts ging der SV Laufen schnell mit 3:0 in Führung, doch das negative Schicksal begann schon im ersten Durchgang und die Lindner-Elf von der Salzach schenkte unter ungläubigem Staunen auf den Rängen das Spiel noch her und musste mit einer 3:4 Niederlage die Heimreise antreten.

Schon von Beginn an war irgendwie abzusehen, dass das Match am Waginger See größtenteils aus langen weiten Bällen und zahlreichen Ballverlusten bestehen würde. Spielerisch war von beiden Teams nicht allzu viel zu sehen, und das Glück oder Unglück in einigen Spielsituationen tat ihr Nötiges im A-Klassen-Kick. Unkonzentriert gelang den Mannschaften in den ersten 10 Minuten nur wenig. Doch dann aus dem Nichts der erste Treffer der Partie. Ein langer Ball von Laufens Kapitän Florian Hollinger verlängerte Wagings Benedikt Bauer in der 13. Minute in Richtung eigenes Gehäuse. Torhüter Maximilian Bösch wurde stark von der Sonne geblendet, daraufhin spritzte David Cienskowski hinein und übertölpelte damit den Keeper zum 0:1. Weiterhin allerdings sahen die Zuschauer eine eher unaufregende Partie mit wenig Bewegung und Spielfluss. Mehr als eine Schrecksekunde erlebte der SV Laufen in der 39. Minute. Kapitän Florian Hollinger vertändelte vor dem eigenen Strafraum das Leder, so dass Florian Görgmeier in den Strafraum laufen konnte. Er wählte den Laufweg in Richtung Torauslinie, wurde dann vom zu spät eingreifenden SVL-Goalie Philipp Krois von den Beinen geholt – Strafstoß. Kapitän Maximilian Hösle schnappte sich den Ball und führte durchaus platziert den Strafstoß aus. Krois bügelte allerdings den vorangegangenen Fehler aus und hielt sehenswert und souverän den Hösle-Elfmeter. Gleich im Gegenzug die Bestrafung des SV Laufen. Wiederum landete ein weiter Ball weit in der Waginger Hälfte. David Cienskowski bekam den Ball unter Kontrolle und wurschtelte sich durch zwei seiner Gegenspieler und suchte den Weg in Richtung Tor. Cienskowski brachte den Ball auch noch an Torwart Bösch vorbei – 0:2 (40.). Nur zwei Minuten darauffolgend musste Laufens letzter Mann erneut rettend eingreifen. Nach Flanke von Andreas Geierstanger köpfte Johannes Barmbichler gut getimt zum Laufener Gehäuse. Philipp Krois rettete mit gutem Reflex den Spielstand. Und was vorne für den TSV Waging nicht reinging, kassierten die Seerosen in diesem ersten Durchgang in den eigenen Maschen. Maximilian Schmidt konnte sich erstmals entscheidend auf der rechten Außenbahn durchsetzen und brachte das Leder ins Zentrum. Dort scheiterte in der 43. Minute im Abschluss Michael Hollinger. Der Ball landete wiederum bei Schmidt auf Rechtsaußen, der das Leder fasst deckungsgleich hereinbrachte. Dass Torwart Hösle angeschlagen am Boden lag, übersah der SV Laufen allerdings und Michael Hollinger netzte zum 0:3 ein. Doch nach diesem Treffer begann die Zeit des TSV Waging, der nun durchaus eine Spur wütender und aggressiver ans Werk ging. Nur eine Minute nach dem dritten Gegentreffer gelang den Seerosen der Anschlusstreffer (44.). Eine schöne Vorlage von Andreas Geierstanger erreichte den wohl im Abseits stehenden Florian Görgmeier. Ungeahndet konnte Görgmeier gekonnt das Leder scharf hineinflanken, wo Michael Auer ziemlich unbedrängt zum 1:3 einnetzen konnte.

Völlig verschlafen kam der SV Laufen aus der Kabine und überließ dem TSV Waging mehr oder minder die Partie. Dies rächte sich gleich im ersten TSV-Angriff in der 46. Minute. Nach einem tollen Solo von Michael Auer über Rechtsaußen gelang Auer die punktgenaue Hereingabe auf den eingewechselten Jonathan Caduri, der locker zum 2:3 einschoss. Der SV Laufen befand sich hier kollektiv im Tiefschlaf. Nur kurz beruhigte sich nun das Spiel, bevor in der 61. Minute Laufens Mittelfeldakteur Christian Höhn im Zentrum flach auf David Cienskowski ablegen konnte. Cienskowski´s Abschluss war jedoch zu schwach, um Keeper Bösch ernsthaft in Nöte zu manövrieren. Was sich irgendwie schicksalshaft ankündigte, fand dann in der 62. Minute statt. Ein eher harmloser Schuss von Kapitän Maximilian Hösle aus dem Halbfeld schien eher ins Toraus zu gehen, als gefährlich in Richtung Kasten. Laufens Goalie Philipp Krois wollte allerdings sicher gehen und sich das Leder schnappen. Krois konnte dieses jedoch zur Überraschung vieler Spieler und Zuschauer nicht festhalten und klatschte nach vorne ab, wo Florian Görgmeier nur noch abstauben musste – 3:3. Trotz der durchaus häufigen Treffer war das Spiel weiterhin von vielen Ballverlusten in beiden Reihen geprägt und Torchancen oftmals Zufallsprodukte. Nach dem 3:3 Ausgleich allerdings versuchte der SV Laufen nun fußballerisch Lösungen zu finden und war nun einen Hauch stärker als der Gastgeber unterwegs. Trotz Engagement und Willen waren die fast in blau gekleideten Gäste jedoch nicht in der Lage die abermalige Führung zu erzielen. Im Gegensatz zum TSV Waging, der genau eine Viertelstunde vor Schluss erstmals und entscheidend in Führung ging. Der eingewechselte Stefan Mühlbacher eroberte im Halbfeld, lief die linke Seite entlang und bediente per Außenrist in den Lauf des brandgefährlichen Florian Görgmeier, der im kurzen Eck zum 4:3 einschoss (75.). Nur drei Minuten darauf hätte es fast erneut im Krois-Kasten scheppern können. Michael Auer schob auf Görgmeier hindurch, der das direkte Duell diesmal gegen Krois verlor, der reaktionsschnell parieren konnte. In der Schlussphase versuchte der SV Laufen noch mit der Brechstange irgendwie eine entscheidende Torchance zu kreieren. Doch weder die durchaus zahlreichen Standardsituationen als auch weitere Abschlussbemühungen wurden zu kompliziert zu Ende gespielt, so dass es bei der bitteren Niederlage am Waginger See blieb.


Wagings Michael Auer (in weiß) im Mittelfeldinfight mit Fatos Krasniqi (am Boden) und Michael Hollinger (Nr. 7). Helmuth Putzhammer beobachtete aufmerksam.

Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen


 
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