- Details
- Zugriffe: 171
Laufen: 70 Zuschauer sahen am Samstagabend an der Freilassinger Straße ein vor allem am Ende turbulentes Kreisklassen-Duell zwischen dem SV Laufen und der SG Schönau. Dabei fehlten dem neuen Laufener Trainer Andreas Brandl nur wenige Augenblicke zum perfekten Einstand. Doch tief in der Nachspielzeit schlug Stefan Weinbuch ein zweites Mal vom Elfmeterpunkt zu und entriss den Salzachstädtern mit dem 3:3 noch den sicher geglaubten Sieg.
Die Partie der Kreisklasse 4 begann zunächst verhalten. Beide Mannschaften tasteten sich ab, klare Torchancen blieben in den ersten 20 Minuten Mangelware. Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Gäste nach elf Minuten: Franz Hillebrand setzte sich auf der linken Seite durch und legte in den Rückraum zu Sebastian Ebner, dessen Abschluss Laufens Keeper Thomas Böhm sicher entschärfte. Nach der ruhigen Anfangsphase nahm die Begegnung jedoch schlagartig Fahrt auf. In der 23. Minute legte sich Gerhard Nafe, der sich mit einer starken Gesamtleistung seinem neuen Trainer nachhaltig empfahl, einen Freistoß aus halblinker Position zurecht. Seine Hereingabe senkte sich gefährlich Richtung Tor und schlug unter der Latte zum 1:0 für den SV Laufen ein. Die Antwort der Gäste ließ gerade einmal vier Minuten auf sich warten. Maximilian Paar zirkelte einen Freistoß über die Laufener Mauer hinweg zum 1:1 ins Netz. Doch kaum war der Jubel der Schönauer verklungen, schlugen die Hausherren erneut zu. Gerhard Nafe setzte den auf der linken Seite mitgelaufenen Maximilian Weber sehenswert mit der Hacke in Szene. Weber sprintete bis zur Grundlinie und flankte gefühlvoll ins Zentrum, wo Gabriel Öllerer hochstieg und den Ball wuchtig per Kopf unter den Querbalken setzte – 2:1. In der 41. Minute folgte die erste knifflige Entscheidung für Schiedsrichter Andreas Lackner. Nach einem halbhohen Ball in den Laufener Strafraum gingen Keeper Thomas Böhm und Simon Sanktjohanser zum Ball. Sanktjohanser kam zu Fall – Lackner zeigte auf den Punkt. Stefan Weinbuch übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:2. Beinahe hätte Laufen dennoch eine Führung mit in die Pause genommen. Erneut segelte eine gefährliche Flanke von Maximilian Weber in den Strafraum. Am zweiten Pfosten nahm Julian Draak den Ball auf, setzte seinen Abschluss jedoch nur Zentimeter über die Latte.
Nach dem Seitenwechsel hatte die SG Schönau zwar mehr Ballbesitz, wusste daraus aber zunächst nur selten zwingende Möglichkeiten zu entwickeln. In der 61. Minute spielte sich Sebastian Ebner in den Strafraum und brachte den Ball flach in Richtung Franz Hillebrand. Der verpasste die Hereingabe jedoch hauchdünn. Wenig später wurde die Aufgabe für den SV Laufen deutlich schwieriger. Yasin Brundu sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte und musste vorzeitig vom Feld. In Überzahl erhöhten die Gäste den Druck und profitierten dabei immer mal wieder von unglücklichen Spielsituationen im Laufener Spiel. Doch Schönau verpasste es mehrfach, seine Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Und so schlugen ausgerechnet die dezimierten Hausherren noch einmal zu. In der 80. Minute flog der Ball in den Schönauer Strafraum, wo Gabriel Öllerer im Duell mit Michael Hirtl-Stanggaßinger zu Boden ging. Wieder zeigte Lackner auf den Punkt. Öllerer trat selbst an und verwandelte souverän zum umjubelten 3:2. Der SV Laufen war nun dem Auftaktsieg ganz nah. Mit zehn Mann warfen sich die Salzachstädter in die Zweikampf und versuchten, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Bis tief in die Nachspielzeit hinein schien dieser Plan aufzugehen. Dann kam der letzte dramatische Moment des Abends. Simon Sanktjohanser und Laufens Kapitän Maxi Obermayer prallten im Strafraum aufeinander. Schiedsrichter Lackner bewertete Obermayers Aktion als regelwidrig und entschied zum dritten Mal an diesem Abend auf Strafstoß. Erneut trat Stefan Weinbuch an – und erneut blieb er eiskalt. Mit seinem Treffer zum 3:3 riss er den SV Laufen in buchstäblich letzter Sekunde aus allen Siegträumen. Seinen anschließenden Jubel vor der Laufener Fankurve wertete der Unparteiische als etwas zu ausgelassen und zeigte dem Torschützen noch die Gelbe Karte. Kurz darauf war Schluss.
So blieb nach einem durchaus ereignisreichen Saisonauftakt ein 3:3, das sich für den SV Laufen nach der späten Führung eher wie zwei verlorene Punkte anfühlte. Die SG Schönau dagegen belohnte sich für ihren langen Atem zumindest noch mit einem Zähler. Nach dem ersten Spieltag lässt das Ergebnis für beide Teams sportlich noch keine Richtung erkennen – zufrieden verließ an diesem Abend jedoch wohl keine der beiden Mannschaften den Platz.
- Details
- Zugriffe: 104
Laufen: Am kommenden Samstag, 15. August 2026, rollt beim SV Laufen gleich mehrfach der Ball. Während die erste Mannschaft zum Auftakt der neuen Kreisklassen-Saison bereits um die ersten Punkte kämpft nutzen auch die Frauen der Spielgemeinschaft TSV Fridolfing/SV Laufen das Wochenende, steigen in die Saisonvorbereitung ein und empfangen dabei zum ersten von drei geplanten August-Testspielen den USK Elsbethen. Damit wartet auf die Laufener Fußballer und ihre Anhänger ein abwechslungsreicher Fußball-Samstag.
Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Saisonauftakt der ersten Mannschaft. Um 18:00 Uhr empfängt der SV Laufen auf der heimischen Sportanlage an der Freilassinger Straße die SG Schönau zum ersten Spieltag der Kreisklasse 4. Nach einer langen Vorbereitung beginnt damit wieder der Kampf um Punkte. Die Tabelle bietet vor dem ersten Spieltag naturgemäß noch keinerlei Anhaltspunkte, alle Mannschaften starten bei null. Einen interessanten Blick auf die Begegnung liefert dafür der Direktvergleich der vergangenen Jahre. Seit der Saison 2012/2013 standen sich Laufen und Schönau laut BFV sechsmal gegenüber. Zwei Siege gingen an den SVL, dreimal setzte sich Schönau durch und eine Partie endete unentschieden. Mit 13:12 Toren liegt Laufen beim Torverhältnis sogar hauchdünn vorne.
Vor allem die jüngsten Erinnerungen an den kommenden Gegner dürften den Salzachstädtern Mut machen. In der vergangenen Saison entschied der SV Laufen beide Duelle für sich. Nach einem 3:1 im Hinspiel folgte im Frühjahr ein überzeugender 3:0-Auswärtserfolg in Schönau, bei dem Gabriel Öllerer mit einem lupenreinen Hattrick bereits vor der Pause für klare Verhältnisse sorgte. Ganz ohne Warnsignal geht die Mannschaft allerdings nicht in den Saisonstart. Die Generalprobe gegen den klassenhöheren TSV Waging am See ging am vergangenen Freitag mit 4:6 verloren. Dabei zeigte der SVL besonders nach vorne viel Positives und eine starke Reaktion, offenbarte defensiv allerdings auch noch Verbesserungspotenzial. Genau dort gilt es nun anzusetzen, denn gegen Schönau zählt erstmals wieder das Ergebnis.
Ebenfalls um 18:00 Uhr beginnt für die Frauen der SG TSV Fridolfing/SV Laufen die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Auf dem Sportplatz in Fridolfing empfängt die Spielgemeinschaft den österreichischen USK Elsbethen. Es ist der Auftakt zu drei Testspielen innerhalb von zwei Wochen, in denen sich das Team für die kommende Spielzeit einspielen möchte. Bereits am Freitag, 21. August, geht es auswärts gegen die SG DJK Emmerting/TV 1868 Burghausen weiter, ehe am 29. August bei DJK Otting der dritte Härtetest wartet. Gegen Elsbethen steht zunächst vor allem im Vordergrund, nach der Sommerpause wieder in den Spielrhythmus zu kommen, Automatismen aufzubauen und als Mannschaft die Grundlage für einen erfolgreichen Saisonstart zu legen.
Somit ist am Samstag für reichlich Fußball gesorgt. Auf der Sportanlage in Laufen können die Zuschauer um 18:00 Uhr beobachten, wie mit dem Kreisklassen-Auftakt der Ersten gegen die SG Schönau erstmals in der neuen Saison wieder Punkte vergeben werden. Zeitgleich starten die Frauen in Fridolfing gegen den USK Elsbethen in ihre Vorbereitung. Drei Spiele, drei unterschiedliche Ausgangslagen – und für die Mannschaften des SV Laufen jede Menge Gelegenheit, den kommenden Fußballwochen den richtigen Schwung zu geben.
- Details
- Zugriffe: 148
Laufen: Für den SV 1927 Laufen beginnt am 15. August 2026 die neue Spielzeit in der Kreisklasse Inn/Salzach. Der Spielplan sieht für die Mannschaft mehrere Flutlichtspiele und Lokalduelle vor.
Zum Auftakt empfängt der SV Laufen am Samstag, 15. August, die SG Schönau an der Salzach. Bereits sechs Tage später folgt das nächste Heimspiel. Am Freitag, 21. August, ist der TSV 1862 Bad Reichenhall ab 19 Uhr in Laufen zu Gast. Ein weiteres Flutlichtspiel findet am Freitag, 18. September, statt. Die Begegnung gegen die DJK Weildorf beginnt um 20.30 Uhr.
Anschließend trifft der SVL am 26. September auf die zweite Mannschaft des SV Kirchanschöring und am 3. Oktober auf den FC Hammerau. Im Oktober stehen zudem zwei Lokalduelle auf dem Programm. Am 10. Oktober spielt der SV Laufen gegen den TSV Petting, am 31. Oktober gegen den TSV Fridolfing. Das letzte Heimspiel des Jahres bestreitet die Mannschaft am 7. November gegen den SV Leobendorf. Danach geht die Liga in die Winterpause.
Der Spielbetrieb wird am 7. März 2027 mit der Begegnung gegen die SG Schönau fortgesetzt. Im April trifft der SVL am 11. April erneut auf die DJK Weildorf. Am 25. April folgt das Auswärtsspiel beim FC Hammerau. In der Schlussphase der Saison spielt Laufen unter anderem gegen den TSV Petting, den SV Ruhpolding und die SG Chieming/Grabenstätt. Der letzte Spieltag findet am 29. Mai 2027 statt. Dann ist der SVL beim SV Leobendorf zu Gast.
Größere Veränderungen im Kader hat es während der Sommerpause nicht gegeben. Abteilungsleiter Christian Schmidbauer und die weiteren Verantwortlichen setzen weitgehend auf das bestehende Personal. Neu ist vor allem die Besetzung des Trainerpostens. Andreas Brandl übernahm im Sommer die Mannschaft als Cheftrainer. Brandl verfügt über Erfahrung aus der Bezirksliga und der Kreisliga. Er soll die Mannschaft taktisch weiterentwickeln und neue Impulse setzen. Ergänzt werden soll der Kader durch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die schrittweise an den Herrenbereich herangeführt werden. „Wir haben einen guten Stamm an Spielern im besten Fußballalter und wollen in unsere Kaderstruktur eine gewisse Stabilität und Sicherheit hineinbringen“, erklärt Schmidbauer. „Außerdem sind wir von unseren Akteuren überzeugt und glauben, dass sie in dieser Saison einiges abrufen können.“
Als Favoriten auf die vorderen Plätze sieht Schmidbauer vor allem den TSV Bad Reichenhall. „Die Kurstädter sind für mich der absolute Topfavorit“, sagt er. Hinter Bad Reichenhall zählt er den SV Kirchanschöring II und die DJK Weildorf zu den Kandidaten für den direkten Aufstieg beziehungsweise den Relegationsplatz. Den SV Laufen ordnet Schmidbauer im Bereich der weiteren Plätze in von ihm erwarteten großen Mittelfeld der Liga ein. Dort erwartet er mehrere Mannschaften auf einem vergleichbaren Leistungsniveau und einem engen Kampf um die Platzierungen. Für den SVL wird es deshalb darauf ankommen, über die gesamte Saison konstant zu punkten. "Ich gehe aber auch davon aus, dass es im Kampf um die oberen Plätze eine Überraschungsmannschadt geben wird," so der Abteilungsleiter abschließend.












































