SV Laufen – Fußballverein in Laufen an der Salzach
Kirchanschöring entreißt Laufen einen sicher geglaubten Sieg
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Kirchanschöring/Laufen. 60 Minuten lang sah der SV Laufen beim SV Kirchanschöring II wie der sichere Sieger aus. Nach einer konzentrierten Vorstellung und einer 3:0-Führung deutete alles auf einen Auswärtserfolg der Salzachstädter hin. Doch dann kippte eine bis dahin kontrollierte Kreisklassenpartie innerhalb kürzester Zeit völlig. Angeführt vom eingewechselten Ex-Laufener Maximilian Strang starteten die Hausherren eine furiose Aufholjagd – und vollendeten in der Nachspielzeit ein kaum noch für möglich gehaltenes Comeback zum 4:3.
Vor 100 Zuschauern in Kirchanschöring gehörte die erste Torchance zunächst den Hausherren. Nach sieben Minuten kam das Leder zu Lukas Birner, dessen frühen Abschluss Laufens Torhüter Thomas Böhm jedoch glänzend entschärfte. In der Folge entwickelte sich zunächst eine zähe Anfangsphase, in der beide Mannschaften kaum offensive Höhepunkte setzen konnten. Mit zunehmender Spieldauer fand der SV Laufen allerdings besser in die Begegnung. Die Salzachstädter verzeichneten zwei, drei vielversprechende Offensivaktionen und beschäftigten die Defensive des SVK zunehmend. Insgesamt hatte die Mannschaft von Trainer Andreas Brandl die Kreisklassenpartie bis zur Pause weitgehend unter Kontrolle. In der 26. Minute schlugen die Gäste erstmals zu. Ein weiter Abschlag von Torhüter Böhm wurde gleich zweimal per Kopf verlängert und landete schließlich beim durchgestarteten Gabriel Öllerer. Der Angreifer fackelte nicht lange, zog scharf ab und traf ins kurze Eck zur 1:0-Führung für den SV Laufen. Eine gefährliche Situation hatten die Gäste in der 34. Minute zu überstehen. Zunächst lenkte Böhm den Ball über die Querlatte, anschließend sorgte auch der folgende Eckstoß für Gefahr. Micah Roper nahm aus der Distanz Maß, traf allerdings nur das Außennetz. Vier Minuten später war wieder der SV Laufen an der Reihe – und diesmal erneut mit Erfolg. Stephan Kraller schlug den Ball aus der eigenen Hälfte auf die rechte Außenbahn, wo Sebastian Hager Fahrt aufnahm. Der Laufener Angreifer hätte durchaus selbst abschließen können, bewies jedoch Übersicht, wartete auf seinen mitgelaufenen Sturmpartner Gabriel Öllerer und legte diesem den Ball mustergültig auf. Öllerer ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete zum 2:0. Noch vor der Pause musste der SV Laufen allerdings zwei bittere personelle Rückschläge hinnehmen. In der 43. Minute waren Trainer Andreas Brandl gleich zwei verletzungsbedingte Wechsel aufgezwungen. An dieser Stelle: Gute Besserung an Yasin Brundu und Maximilian Weber!
Die vermeintliche Vorentscheidung fiel in der 57. Minute. Gabriel Öllerer setzte sich an der Torauslinie mit großem Einsatz durch und bediente diesmal seinerseits den freistehenden Sebastian Hager. Der Angreifer nahm die Vorlage dankend an und jagte den Ball unter die Querlatte – 3:0 für den SV Laufen. Zu diesem Zeitpunkt sprach kaum etwas dafür, dass diese Partie noch einmal ernsthaft spannend werden könnte. Doch nur drei Minuten später begann eine Aufholjagd, die das Spiel komplett auf den Kopf stellen sollte. Gabriel Mühlbacher drang in der 60. Minute in den Laufener Strafraum ein und arbeitete sich beinahe bis zur Torauslinie vor. Bei seinem anschließenden Abschluss bekam der einrutschende Stephan Kraller den Ball an den Ellenbogen. Schiedsrichter Dominik Petzke vom BSC Surheim entschied auf Strafstoß. Der zur Pause eingewechselte Ex-Laufener Maximilian Strang übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:3. Und nur eine Minute später war Strang erneut zur Stelle. Nach einem Fehlpass eines Laufener Außenverteidigers schaltete der Offensivmann am schnellsten, spritzte dazwischen und vollendete zum 2:3. Binnen einer einzigen Zeigerumdrehung war aus einer komfortablen Laufener Führung plötzlich wieder ein völlig offenes Fußballspiel geworden. Kirchanschöring witterte nun seine Chance und erhöhte den Druck massiv. Der SV Laufen sah sich zunehmend in die eigene Defensive gedrängt und musste sich gegen die teilweise wütenden Angriffe der Hausherren stemmen. Dennoch bot sich den Gästen in der 70. Minute die große Gelegenheit, dem Anschöringer Aufbäumen ein Ende zu setzen. Julian Draak brach über die linke Seite durch und lief auf das Tor zu. Mit dem Außenrist wollte der Flügelspieler die vielversprechende Situation veredeln, verzog seinen Abschluss jedoch deutlich. Eine Chance, die sich noch bitter rächen sollte. In der 81. Minute schlug Kirchanschöring einen langen Ball in die Spitze. Maximilian Strang setzte sich gegen den letzten Laufener Verteidiger durch und ließ Böhm mit seinem Abschluss keine Abwehrmöglichkeit – 3:3. Das Momentum lag nun endgültig aufseiten der Hausherren. Bereits fünf Minuten später hätte der SVK die Partie komplett drehen können. Erneut segelte ein Ball in Richtung Strang, diesmal behielt jedoch Thomas Böhm die Oberhand und verhinderte mit seiner Parade zunächst den vierten Gegentreffer. Kirchanschöring II war in dieser Phase dem Sieg deutlich näher, während der SV Laufen mit allen verfügbaren Kräften versuchte, wenigstens einen Punkt über die Zeit zu retten. Und doch bekamen die Gäste in der Schlussminute noch einmal die Möglichkeit, selbst für den entscheidenden Moment zu sorgen. Eine Schussflanke von Julian Draak prallte im Kirchanschöringer Strafraum verdächtig an die Hand eines SVK-Spielers. Die Laufener forderten Strafstoß, doch Schiedsrichter Dominik Petzke winkte sofort ab. Dann folgte die Nachspielzeit – und mit ihr der endgültige Laufener Tiefschlag. In der vierminütigen Zugabe brachte Kirchanschöring noch einmal einen langen Ball aus dem Mittelfeld nach vorne. Bereits dessen Entstehung verteidigte der SV Laufen nicht konsequent genug. Gabriel Mühlbacher, der sich nach der Pause deutlich gesteigert zeigte, nahm die Situation auf und setzte sich über die linke Seite durch. Seine Hereingabe fand den einlaufenden Christopher Weiß, der den Ball zum viel umjubelten 4:3 im Tor unterbrachte. Das Kirchanschöringer Comeback war perfekt.
Ein Spiel, das Laufen niemals verlieren darf. Für den SV Laufen blieb nach dem Schlusspfiff kaum mehr als Fassungslosigkeit. Rund eine Stunde lang hatten die Salzachstädter eine starke Auswärtspartie gezeigt, kontrolliert agiert und sich eine scheinbar komfortable 3:0-Führung herausgespielt. Innerhalb einer guten halben Stunde aber entglitt der Mannschaft ein Spiel, das längst auf die Laufener Seite gekippt schien. Gerade deshalb dürfte diese Niederlage besonders schmerzen. Über weite Strecken hatten Mannschaft und mitgereiste Anhänger allen Grund zu einem guten Gefühl. Kirchanschöring nutzte anschließend jedoch nahezu jede Schwäche konsequent aus und bestrafte die nachlassende Stabilität der Gäste eiskalt. Nach dem starken Saisonstart muss der SV Laufen den Blick in der Kreisklasse 4 nun zumindest wieder etwas stärker nach unten richten. Die Konkurrenz punktet, die Abstände bleiben eng – und mit den kommenden Aufgaben wartet ein anspruchsvolles Programm. Am 3. Oktober empfängt der SV Laufen zunächst Spitzenreiter FC Hammerau, anschließend steht das Auswärtsspiel beim TSV Petting auf dem Programm. Zwei Begegnungen, für die an der Salzach sämtliche Sinne geschärft sein müssen. Konzentration, Konsequenz und die nötige Ernsthaftigkeit werden erforderlich sein, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Den gelungenen Saisonstart deshalb grundsätzlich infrage zu stellen, wäre nach sieben Spieltagen allerdings verfehlt. Dafür haben die Laufener in den vergangenen Wochen über weite Strecken zu überzeugend gespielt. Entscheidend wird vielmehr sein, die richtigen Lehren aus einer Niederlage zu ziehen, die noch einige Zeit nachwirken dürfte. Am Tag der Deutschen Einheit bietet sich bereits die nächste Gelegenheit dazu. Neues Spiel, neue Chance – diesmal gegen Spitzenreiter FC Hammerau. Und auch der kocht bekanntlich nur mit Wasser.
Wochenrückblick 21.09.26 - 27.09.26
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Spitzenspiel am Nachmittag, Charaktertest am Abend: Laufens Herren vor einem richtungsweisenden Samstag
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Laufen: Für die beiden Herrenmannschaften des SV Laufen steht am kommenden Samstag, den 26. September 2026, ein Spieltag an, der sportlich weit mehr zu bieten hat als zwei gewöhnliche Auswärtspartien. Während die zweite Mannschaft als Tabellenführer zum direkten Konkurrenten nach Surberg reist und dort ihre bemerkenswerte Frühform bestätigen will, wartet wenige Stunden später auf die Erste beim SV Kirchanschöring II ein Duell auf absoluter Augenhöhe. Die Ausgangslagen könnten unterschiedlicher kaum sein: Laufen II kommt mit reichlich Rückenwind, einer stabilen Defensive und der Tabellenführung im Gepäck. Die Erste dagegen ist nach der ersten Saisonniederlage gefordert, möglichst unmittelbar eine Antwort zu geben.
Das Highlightspiel des Laufener Wochenendes steigt bereits um 14 Uhr in der X-TREM Arena: SV Surberg II gegen SV Laufen II ist aktuell ein echtes Spitzenspiel der C-Klasse 7. Die Laufener Reserve führt die Tabelle nach vier Begegnungen mit zehn Punkten und einem beeindruckenden Torverhältnis von 14:2 an. Drei Siege, ein Unentschieden, noch keine Niederlage – vor allem aber erst zwei Gegentreffer: Der SVL II hat sich in den ersten Wochen nicht nur als offensiv gefährlich, sondern vor allem als erstaunlich schwer zu knacken erwiesen. Surberg steht unmittelbar dahinter im Spitzenfeld. Drei Siege aus vier Spielen bringen neun Punkte, bei 13:13 Toren zeigt die Bilanz allerdings schon auf den ersten Blick, dass die Surberger Partien bislang einen deutlich anderen Charakter hatten. Gerade dieser statistische Gegensatz macht die Begegnung besonders interessant. Während Laufen seine vier Ligaspiele mit nur zwei Gegentreffern bestritten hat, fielen in den vier Surberger Partien insgesamt bereits 26 Tore. Die Gastgeber starteten mit einem 2:1 gegen Otting II, erlebten anschließend beim 1:6 in Marquartstein einen herben Rückschlag, gewannen danach aber ein spektakuläres 5:4 gegen DJK Traunstein II und zuletzt mit 5:2 beim TSV Tengling II. Surberg hat damit bewiesen, dass die Mannschaft Rückschläge schnell abschütteln kann und offensiv jederzeit in der Lage ist, mehrere Tore zu erzielen. Gleichzeitig offenbaren 13 Gegentreffer Räume, die eine formstarke Laufener Offensive nutzen möchte. Bei der Laufener Zweiten zeigt die Formkurve dagegen fast schnurgerade nach oben. Auf das 1:1 zum Saisonstart beim TSV Siegsdorf III folgte ein kontrolliertes 2:0 gegen Taching II. Anschließend setzte die Mannschaft in Vachendorf ein erstes großes Ausrufezeichen. Trotz eines 0:1-Pausenrückstands drehte der SVL die Partie nach dem Seitenwechsel vollständig und gewann noch mit 6:1. Simon Maier besorgte kurz nach Wiederbeginn den Ausgleich, Denis Lohwieser brachte Laufen per Elfmeter in Führung, Andre Kurre erhöhte wenig später auf 3:1 – danach brachen bei den Gastgebern die Dämme. Und die Mannschaft hat diese Dynamik offensichtlich konserviert. Erst am Dienstagabend wurde DJK Nußdorf II in Laufen mit 5:0 bezwungen. Damit hat die Reserve in ihren vergangenen beiden Ligaspielen elf Tore erzielt und lediglich einen Gegentreffer zugelassen. Aus den zunächst guten sieben Punkten und 9:2 Toren nach drei Begegnungen wurden durch den klaren Erfolg gegen Nußdorf zehn Zähler und 14:2 Tore – und damit die Tabellenführung. Genau darin liegt am Samstag allerdings auch die Herausforderung. Laufen reist erstmals in dieser Saison als Spitzenreiter zu einem Gegner, der selbst nur einen Punkt entfernt ist. Aus einem gelungenen Saisonstart wird damit langsam eine neue Situation: Die Konkurrenz jagt den SVL. Surberg könnte mit einem Heimsieg an Laufen vorbeiziehen, während die Salzachstädter ihrerseits die Chance besitzen, einen direkten Verfolger auf vier Punkte zu distanzieren. Für diese frühe Phase der Saison wäre das bereits ein wertvolles Polster. Entscheidend dürfte sein, ob es dem SV Laufen II gelingt, seine bisherige defensive Ordnung auch gegen die offensivfreudigen Surberger durchzusetzen. Wer in vier Spielen nur zwei Gegentreffer zulässt, besitzt eine hervorragende Grundlage. Gleichzeitig sollte man sich von Surbergs ausgeglichenem Torverhältnis nicht täuschen lassen: 13 eigene Treffer in vier Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache. Vieles deutet deshalb auf ein Duell zweier unterschiedlicher Profile hin. Surberg hat bislang bewiesen, dass es wilde und offene Spiele gewinnen kann. Laufen hat gezeigt, dass es sowohl geduldig verteidigen als auch in kurzer Zeit ein Spiel komplett an sich reißen kann. Besonders die zweite Halbzeit in Vachendorf war dafür ein starkes Beispiel. Sollte die Reserve ihre derzeitige Balance zwischen Stabilität und offensiver Konsequenz erneut auf den Platz bekommen, geht sie mit guten Argumenten in das Spitzenspiel. Ein Selbstläufer wird die Begegnung aber gerade aufgrund der Surberger Offensivqualitäten keineswegs.
Dreieinhalb Stunden später verschiebt sich der Fokus in die Kreisklasse 4, wo um 17.30 Uhr in der EM-Group-Arena der SV Kirchanschöring II den SV Laufen empfängt. Hier erzählt bereits die Tabelle die Geschichte dieses Spiels: Kirchanschöring steht nach sechs Partien mit neun Punkten auf Rang sechs, Laufen ebenfalls mit neun Punkten unmittelbar dahinter auf Rang sieben. Näher können zwei Mannschaften tabellarisch kaum beieinanderliegen. Auffällig ist allerdings der Weg, auf dem beide Teams ihre neun Zähler gesammelt haben. Kirchanschöring weist drei Siege und drei Niederlagen bei 7:11 Toren auf. Laufen kommt auf zwei Siege, drei Unentschieden und nur eine Niederlage – und besitzt mit 17:10 eine deutlich positivere Torbilanz. Vor allem die 17 erzielten Laufener Treffer stechen ins Auge. Fast dreimal pro Spiel hat der SVL bislang getroffen. Das Problem war weniger die grundsätzliche Leistungsfähigkeit als die Ausbeute: Drei Unentschieden verhinderten eine bessere Platzierung. Bis zum vergangenen Wochenende war Laufen sogar fünf Ligaspiele lang ungeschlagen. Dann kam allerdings die DJK Weildorf – und mit ihr ein Abend, den man an der Freilassinger Straße möglichst schnell abhaken möchte. Beim 1:5 kassierte Laufen nicht nur die erste Saisonniederlage, sondern wurde von einem äußerst effektiven Gegner für seine Fehler konsequent bestraft. In der Schlussphase musste der SVL nach Gelb-Rot gegen Gabriel Öllerer zudem in Unterzahl weiterspielen. Gerade deshalb bekommt das Gastspiel in Kirchanschöring einen besonderen Charakter. Es geht nicht darum, nach einer einzigen Niederlage grundsätzlich etwas infrage zu stellen. Dafür war der Saisonstart mit fünf ungeschlagenen Begegnungen zu stabil. Es geht vielmehr um die Reaktion. Kann Laufen nach dem ersten empfindlichen Rückschlag unmittelbar wieder jene Qualitäten zeigen, die die Mannschaft zuvor ausgezeichnet haben? Genau solche Spiele sagen häufig mehr über eine Mannschaft aus als eine Serie, in der vieles funktioniert. Einfacher wird die Aufgabe dadurch nicht. Kirchanschöring hat zwar nicht mit der offensiven Bilanz des SVL, besitzt aber gerade rechtzeitig vor dem direkten Duell Selbstvertrauen. Beim 2:0-Auswärtserfolg gegen die SG Chieming/Grabenstätt traf Lukas Birner zur Führung, ehe Gabriel Mühlbacher in der Schlussphase den Endstand herstellte. Besonders bemerkenswert: Kirchanschöring ließ dabei keinen Gegentreffer zu. Für eine Mannschaft, die in ihren ersten sechs Partien lediglich sieben eigene Tore erzielt hat, ist klar, worauf der Schwerpunkt liegen dürfte – kompakt bleiben, dem Gegner wenig anbieten und selbst die entscheidenden Situationen nutzen. Laufen wird also wahrscheinlich Geduld benötigen. Die Zahlen sprechen dafür, dass der SVL offensiv über mehr Durchschlagskraft verfügt; 17 erzielte Treffer gegenüber sieben auf Kirchanschöringer Seite sind ein deutlicher Unterschied. Gleichzeitig haben beide Mannschaften exakt neun Punkte. Offensives Potenzial allein gewinnt keine Begegnung. Gerade nach den fünf Gegentoren gegen Weildorf dürfte es für die Laufener wichtig sein, wieder mehr Kontrolle gegen den Ball zu entwickeln und nicht in ein Spiel zu geraten, in dem Kirchanschöring auf Fehler und Umschaltmomente warten kann. Auch die jüngere Vergangenheit zeigt, wie unangenehm dieses Duell werden kann. In der vergangenen Saison gewann Kirchanschöring das Hinspiel in der EM-Group-Arena mit 4:3. Laufen lag damals sogar mit 0:4 zur Halbzeit zurück und startete anschließend noch eine bemerkenswerte Aufholjagd. Beim Rückspiel in Laufen gab es ein 1:1: Julian Draak traf schon in der dritten Minute zur Laufener Führung, Tomislav Bandic glich später für den SVK aus. Zwei Begegnungen, kein Laufener Sieg – aber auch der Beweis, dass zwischen diesen Mannschaften wenig geschenkt wird. Zusätzliche Bedeutung erhält die Partie durch das kommende Programm. Bereits eine Woche später empfängt Laufen den aktuellen Spitzenreiter FC Hammerau, danach geht es zum punktgleichen Tabellenzweiten TSV Petting. Beide stehen derzeit bei jeweils 15 Punkten. Wer vor diesen beiden Prüfungen in Kirchanschöring drei Zähler holen könnte, würde nicht nur den unmittelbaren Konkurrenten hinter sich lassen, sondern auch mit deutlich besserem Gefühl in die nächsten schwierigste Spiele der Hinrunde gehen.
So stehen die beiden Laufener Herrenteams am Samstag vor zwei ganz unterschiedlichen, aber gleichermaßen aufschlussreichen Aufgaben. Die Zweite reist als ungeschlagener Tabellenführer nach Surberg und kann im direkten Duell beweisen, dass ihr hervorragender Saisonstart mehr als eine Momentaufnahme ist. Die Erste muss wenige Stunden später zeigen, wie sie mit ihrem ersten Rückschlag umgeht. Für den SV Laufen II geht es darum, die Spitze zu verteidigen. Für die Erste darum, nach dem 1:5 wieder auf den Kurs der ersten fünf Saisonspiele zurückzufinden. Und gerade deshalb besitzt dieser Samstag eine besondere Spannung: Am Nachmittag kann die Reserve ihre Ambitionen mit einem Sieg bei einem direkten Verfolger eindrucksvoll unterstreichen. Am Abend kann die Erste beweisen, dass eine deutliche Niederlage sie nicht aus der Bahn wirft. Zwei Auswärtsspiele, zwei direkte Konkurrenten – und zweimal die Chance, mit einer starken Antwort ein wichtiges Zeichen für den weiteren Saisonverlauf zu setzen.
Tore, Teamgeist und Turniererfolge: Die F-Junioren des SV Laufen blicken auf eine starke Frühjahrssaison zurück
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Laufen: Die Frühjahrssaison 2025/2026 wird den F-Junioren des SV Laufen in Erinnerung bleiben. Mit großer Begeisterung, viel Trainingsfleiß und einem starken Zusammenhalt entwickelte sich die Mannschaft von Woche zu Woche weiter. Dabei standen nicht nur Tore und Siege im Mittelpunkt, sondern vor allem die Freude am Fußball und das gemeinsame Erlebnis als Team.
Insgesamt absolvierten die jungen Kicker beeindruckende 29 Spiele. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 20 Siege, drei Unentschieden und lediglich sechs Niederlagen. Mit einem Torverhältnis von 103:44 knackte die Mannschaft sogar die Marke von 100 Treffern. Hinter diesen Zahlen steckt jedoch viel mehr als eine erfolgreiche Statistik. Jeder Spieler brachte sich ein, kämpfte für seine Mitspieler und sammelte wertvolle Erfahrungen auf dem Platz.
Dass diese Entwicklung kein Zufall war, zeigen auch die 54 absolvierten Trainingseinheiten. Mit viel Einsatz wurden das Zusammenspiel, die Ballkontrolle und der Torabschluss verbessert. Gleichzeitig blieb genügend Raum für Spaß, kleine Wettbewerbe und das gemeinsame Lachen. Genau diese Mischung machte die Mannschaft aus: konzentriert trainieren, mutig spielen und zusammen Freude am Fußball haben.
Besondere Höhepunkte waren die zahlreichen Turniere. Beim Turnier in Fridolfing sicherten sich die Laufener Nachwuchskicker ungeschlagen den ersten Platz. Auch beim Heimturnier in Laufen durfte am Ende über Platz eins gejubelt werden. Beim Summa-Turnier in Traunwalchen erreichte das Team den fünften Rang, bevor es beim stark besetzten McDonald’s Cup in Surheim nochmals für Begeisterung sorgte. Nach vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage fehlte nicht viel zum Turniersieg – am Ende stand ein hervorragender zweiter Platz.
Auch in den Test- und Pokalspielen zeigte die Mannschaft ihre offensive Spielfreude. Klare Erfolge wie das 15:2 gegen Leobendorf oder das 16:2 gegen Tittmoning gehörten ebenso zur Saison wie spannende Begegnungen, in denen bis zum Schlusspfiff gekämpft wurde. Selbst knappe Niederlagen warfen die Kinder nicht zurück. Stattdessen wurden sie genutzt, um daraus zu lernen und beim nächsten Spiel wieder neu anzugreifen.
Die etablierten Spieler können stolz darauf sein, wie sie Verantwortung übernommen und die Mannschaft geprägt haben. Gleichzeitig zeigte die Saison, dass beim SV Laufen jeder neue Spieler schnell seinen Platz finden kann. Bei den F-Junioren zählen nicht nur Talent und Tore, sondern vor allem Begeisterung, Mut, Fairness und Teamgeist.
Wer gerne Fußball spielt, neue Freunde kennenlernen und Teil einer motivierten Mannschaft werden möchte, ist bei den F-Junioren des SV Laufen genau richtig. Nach einer Saison voller Erfolge ist die Vorfreude auf die nächsten Trainingseinheiten, Spiele und Turniere bereits riesengroß – denn die nächste Fußballgeschichte wartet schon darauf, geschrieben zu werden.
Mit dieser Bilanz kann ein Teil der Truppe in die E-Junioren-Teams hochschieben, während der andere Teil in der F-Jahrgangsstufe bleibt.
Metzgerei Braunsperger beteiligt sich am RESPEKT Aktionsspieltag
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Laufen, 18. September 2026: Beim SV Laufen stand am Freitagabend nicht nur der Fußball im Mittelpunkt. Im Rahmen der RESPEKT-Aktionsspieltage trafen die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf auf die SG Kay/Tengling/Taching/Tittmoning.
Unterstützt wurde der besondere Spieltag auch von der Metzgerei Braunsperger. Sie beteiligte sich an der gelungenen Aktion des BFV und des SV Laufen und spendierte den beiden U15-Mannschaften zwei Kisten Isodoni der Brauerei Schönram. Eine schöne Geste, die den Gedanken von Gemeinschaft und Miteinander zusätzlich unterstrich.
Herzlich willkommen, Silas Rehrl
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