SV Laufen – Fußballverein in Laufen an der Salzach
Topbeitrag der Woche 22.06.26 - 28.06.26 (Homepage): SG Laufen/Leobendorf sichert sich mit 4:1-Heimsieg die Vizemeisterschaft
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Laufen: Die C-Junioren der (SG) Laufen/Leobendorf I haben am Freitagnachmittag ihre starke Spielzeit in der Kreisklasse mit einem verdienten 4:1 (3:1)-Heimerfolg gegen den SV Surberg gekrönt. Da die JFG Teisenberg – die der SG in der Vorwoche eine empfindliche Niederlage beigebracht hatte – sich am letzten Spieltag beim FC Bischofswiesen keine Blöße gab und dort mit 3:1 gewann, schnappt sich Teisenberg den Meistertitel. Die Laufener beenden die Saison nach einer starken Leistung jedoch als hochverdienter Vizemeister (18 Punkte, 23:5 Tore).
Bei hochsommerlichen Temperaturen und vor ausgewählten Zuschauern (wohl um die 25) auf Platz 1 der Sportanlage Laufen starteten die Hausherren druckvoll in die Partie. Bereits in der 7. Spielminute verzeichnete die Heimelf die erste Großchance: Nach einem Schuss ließ der Gästekeeper den Ball klatschen, und die Sturmspitze der SG staubte eiskalt zur frühen 1:0-Führung ab. Das Offensivspiel der Laufener agierte in der Anfangsphase sehr linkslastig, während der SV Surberg versuchte, sich durch das Zentrum zu kombinieren. In der 18. Minute kamen die Gäste dann erstmals gefährlich vor das Tor, doch der heimische Torhüter parierte einen Schuss von Surbergs Elias Strunk ohne Probleme. Direkt nach einer dringend nötigen Trinkpause schlug die SG wieder zu: Ein Flankenball rutschte in der 23. Minute an den zweiten Pfosten durch, wo der heimische Außenspieler goldrichtig stand und zum 2:0 einschoss. Die Surberger steckten jedoch nicht auf. Nur zwei Minuten später (25.) fasste sich Luca Mehringer aus der Distanz ein Herz. Der Schuss unter der tiefstehenden Saltachsonne blendete die Laufener Nummer 1 unglücklich, und der Ball schlug zum 2:1-Anschlusstreffer im Netz ein. Die Freude der Gäste währte allerdings nur kurz. In der 28. Minute segelte ein Ball über die Surberger Abwehrkette. Wieder war es die Laufener Sturmspitze, die sich robust durchsetzte und mit dem Treffer zum 3:1 den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte, was gleichzeitig den Pausenstand markierte.
Nach dem Seitenwechsel (36. Minute) präsentierten sich die Gäste aus Surberg deutlich engagierter und drängten auf den erneuten Anschlusstreffer. Zwischen der 41. und der 48. Minute erarbeitete sich der SVS gleich drei gute Gelegenheiten: Ein Distanzschuss von Elias Strunk strich knapp über die Latte (41.), einen 16-Meter-Schuss von Patrik Panduru begrub der heimische Keeper unter sich (46.) und auch einen gefährlichen Freistoß von Strunk aus 20 Metern hielt die Laufener Nummer 1 im Nachfassen (48.). Nachdem die SG Laufen/Leobendorf diese Drangphase unbeschadet überstanden hatte und nach einer weiteren Trinkpause (54.), übernahm der Hausherr wieder spürbar das Kommando. Zunächst verhinderte der Surberger Keeper nach einem Kopfballaufsetzer des gegnerischen Abwehrchefs noch einen Treffer, doch in der 65. Minute fiel die endgültige Entscheidung: Ein Eckball kam punktgenau auf den Kopf des vorhin erwähnten Defensivboss, der unhaltbar zum 4:1-Endstand einnickte. Nach 71 Minuten pfiff Schiedsrichter Paul Hennig, der die Begegnung am Freitagnachmittag stets souverän und ruhig leitete, die Partie ab.
Die (SG) Laufen/Leobendorf verabschiedet sich damit mit einem ungefährdeten Heimsieg und der Vizemeisterschaft in die Sommerpause der Punkterunde. Jetzt wartet aber noch die große Chance im Sparkassenpokal Lorbeeren zu erhalten.
Deine SVL-Woche: Gipfelsturm im Nachwuchs
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Laufen: Torfestival, Tabellenführung und Ernüchterungen erlebte der SV Laufen vom 19. bis 25. Oktober 2026 eine Fußballwoche, die kaum abwechslungsreicher hätte verlaufen können. In zwölf Begegnungen standen am Ende sechs Siege und sechs Niederlagen zu Buche. Insgesamt fielen 66 Treffer, davon 29 für die Mannschaften aus der Salzachstadt und ihre Spielgemeinschaften. Während die zweite Herrenmannschaft ihre Spitzenposition verteidigte und die A- sowie C-Junioren mit beeindruckenden Leistungen für Schlagzeilen sorgten, wartet die erste Herrenmannschaft weiterhin auf den ersehnten Befreiungsschlag. Besonders die Nachwuchsteams bewiesen einmal mehr, dass beim SV Laufen reichlich fußballerisches Potenzial vorhanden ist. Doch nicht überall herrschte eitel Sonnenschein.
Für die erste Herrenmannschaft des SV Laufen wird die Situation in der Kreisklasse 4 zunehmend ungemütlicher. Auch beim Aufsteiger SG Chieming/Grabenstätt gelang der Mannschaft von Trainer Andreas Brandl nicht die erhoffte Trendwende. Mit 2:4 mussten sich die Salzachstädter am Samstagnachmittag geschlagen geben und blieben damit bereits zum sechsten Mal in Folge ohne Sieg. Dabei zeigte der SVL durchaus ansprechende Ansätze. Nach dem Führungstreffer der Gastgeber durch Christian Weixelbaum in der 22. Minute und dem 0:2 unmittelbar nach Wiederbeginn durch Christian Zenz (47.) bot sich Gabriel Öllerer in der 57. Minute die große Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Doch der Laufener Angreifer scheiterte mit einem Strafstoß an SG-Schlussmann Franz Xaver Peikert. Es war eine Szene mit durchaus symbolischem Charakter für die derzeitige sportliche Situation der Rot-Weißen. Immerhin bewies die Brandl-Elf Moral. Gabriel Öllerer verkürzte in der 77. Minute auf 1:2 und sorgte noch einmal für Hoffnung. Doch ein folgenschweres Missverständnis in der Laufener Hintermannschaft nutzte Elias Lex vier Minuten später zum 3:1. Selbst damit war der Kampfgeist der Gäste nicht gebrochen. Thomas Feil brachte Laufen mit einem sehenswerten Treffer in der 88. Minute erneut heran. Als die Gäste in der Schlussphase einiges nach vorne warfen, schlug Lex ein zweites Mal zu und besiegelte den 4:2-Erfolg der Hausherren. Unter dem Strich bleibt eine weitere Niederlage, die angesichts der vorhandenen Möglichkeiten besonders schmerzt. Mit elf Punkten aus elf Begegnungen rangiert der SV Laufen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die offensive Qualität ist weiterhin erkennbar, doch fehlerhafte Rückwärtsbewegung und mangelnde Konsequenz in den entscheidenden Momenten verhindern derzeit bessere Ergebnisse.
Ganz anders stellt sich die Situation bei der zweiten Herrenmannschaft dar. Der SV Laufen II meldete sich nach der jüngsten Niederlage in Marquartstein eindrucksvoll zurück und verteidigte mit einem hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg beim TSV Tengling II die Tabellenführung in der C-Klasse 7. Es war bereits der sechste Saisonsieg der Laufener Reserve, die nach acht Begegnungen nunmehr 19 Punkte auf dem Konto hat. Mit einem Torverhältnis von 19:7 und einem Zähler Vorsprung auf den TSV Marquartstein II bleibt die Zweite das Maß der Dinge. Besonders bemerkenswert ist dabei, wie konstant die Mannschaft bislang ihre Leistungen in Punkte ummünzt. Während andere Mannschaften im Titelrennen immer wieder Federn lassen, hält sich der SVL II an der Spitze und darf mit wachsendem Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben blicken. Allerdings bleibt das Rennen um Platz eins ausgesprochen eng. Jeder Punkt könnte im weiteren Saisonverlauf entscheidend werden.
Für die wohl eindrucksvollste Bilanz der Woche sorgten die A1-Junioren der SG Laufen/Leobendorf. Die Mannschaft von Trainer Luka Feil kennt derzeit offenbar nur eine Richtung: nach oben! Bereits am Montagabend wurde die DJK Weildorf mit 2:0 bezwungen. Fünf Tage später legten die jungen Salzachstädter beim FC Bischofswiesen eindrucksvoll nach. Mit einem überragenden 7:2-Auswärtssieg ließ die Spielgemeinschaft keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Neun Treffer innerhalb von sechs Tagen, zwei Siege und die nächsten sechs Punkte – besser hätte diese Woche kaum laufen können. Nach sechs Meisterschaftsbegegnungen stehen sechs Siege und die maximale Ausbeute von 18 Punkten zu Buche. Bei einem Torverhältnis von 20:6 grüßt die SG Laufen/Leobendorf weiterhin ungeschlagen von der Tabellenspitze der A-Junioren-Kreisklasse. Die Mannschaft präsentiert sich nicht nur offensiv gefährlich, sondern beweist auch jene Konstanz, die einen echten Titelanwärter auszeichnet. Der Traum von einer erfolgreichen Saison lebt damit mehr denn je.
Nicht weniger bemerkenswert war der Auftritt der C-Junioren. Im absoluten Spitzenspiel der Kreisklasse empfing die SG Laufen/Leobendorf am Freitag den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Siegsdorf. Erster gegen Zweiter – die Ausgangslage versprach Spannung und die jungen Gastgeber lieferten die passende Antwort auf dem Rasen. Mit einem starken 3:1-Heimerfolg fügte die Spielgemeinschaft den Gästen die erste Saisonniederlage zu und übernahm selbst die Tabellenführung. Nach sechs Begegnungen stehen nun fünf Siege, ein Unentschieden und 16 Punkte zu Buche. Besonders beeindruckend ist die Bilanz von 24 erzielten Treffern bei lediglich drei Gegentoren. Damit stellt die SG nicht nur ihre offensive Durchschlagskraft unter Beweis, sondern verfügt auch über eine äußerst stabile Defensive. Der Erfolg gegen den direkten Konkurrenten war deshalb weit mehr als ein gewöhnlicher Dreier – er war ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um die Spitzenposition.
Ebenfalls reichlich Grund zum Jubeln hatten die E2-Junioren des SV Laufen. Für die jungen Rot-Weißen entwickelte sich die Woche zu einem wahren Torfestival. Bereits am Mittwochabend wurde der ASV Piding II in einer umkämpften Begegnung mit 4:3 bezwungen. Am Samstag folgte gegen den SV Leobendorf II der nächste offensive Schlagabtausch. Diesmal behielt der SVL mit 7:4 die Oberhand und machte den zweiten Sieg innerhalb weniger Tage perfekt. Elf eigene Treffer in zwei Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache. Zwar offenbarte die Mannschaft mit insgesamt sieben Gegentoren auch die eine oder andere Schwäche in der Defensive, doch die Offensivfreude machte dies mehr als wett. Mit nunmehr 13 Punkten aus sechs Begegnungen steht die zweite E-Jugend auf dem dritten Tabellenplatz – punktgleich mit den beiden führenden Mannschaften aus Bad Reichenhall und Hammerau. Der Blick darf damit weiterhin nach oben gerichtet werden.
Weniger erfreulich verlief dagegen der Samstag für die erste E-Jugend. Gegen den SV Kirchanschöring musste der SV Laufen eine überraschend deutliche 1:6-Heimniederlage hinnehmen. Dabei war die Ausgangslage vor der Begegnung eigentlich vielversprechend gewesen. Während die Laufener bereits neun Punkte gesammelt hatten, warteten die Gäste bis dahin noch auf ihren ersten Zähler. Doch der Fußball hält sich bekanntlich nicht an Tabellenstände. Kirchanschöring nutzte seine Möglichkeiten und fügte den Rot-Weißen eine empfindliche Niederlage zu. Trotz dieses Rückschlags bleibt der SVL mit neun Punkten im Tabellenmittelfeld. Nun gilt es, das Ergebnis schnell abzuhaken und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.
Eine bittere Überraschung mussten auch die Frauen der SG TSV Fridolfing/SV Laufen hinnehmen. Beim Auswärtsspiel gegen die SG SC Rechtmehring/DJK SV Oberndorf setzte es am Freitagabend eine unerwartete 0:2-Niederlage. Die Gastgeberinnen, die zuvor noch ohne Saisonsieg geblieben waren, erwischten einen Traumstart. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Hannah Bauer ihre Mannschaft in Führung. Die Gäste fanden keine passende Antwort und mussten in der 56. Minute durch Eva Maria Sattler den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Für die Frauen-Spielgemeinschaft war es ein besonders ärgerlicher Rückschlag, nachdem am vorherigen Wochenende noch ein verdienter 3:1-Heimerfolg gegen Neukirchen/Hammerau gelungen war. Mit sieben Punkten aus sechs Begegnungen belegt die SG weiterhin den fünften Tabellenplatz der Frauen-Kreisliga. Die Gelegenheit, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu festigen, wurde damit vorerst verpasst.
Auch bei den D-Junioren gab es in dieser Woche wenig Grund zum Feiern. Die erste D-Jugend der SG Leobendorf/Laufen musste sich am Samstagvormittag beim TSV Petting denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben. In einer Begegnung gegen einen direkten Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion blieb somit der erhoffte Befreiungsschlag aus. Nach sechs Spielen steht die Mannschaft weiterhin bei lediglich einem Zähler und wartet noch auf ihren ersten Saisonsieg. Noch deutlicher fiel die Niederlage der zweiten D-Jugend aus. Am Sonntag empfing die SG Leobendorf/Laufen II die DJK Traunstein und musste eine herbe 1:10-Heimniederlage verkraften. Für die jungen Spieler war dies zweifellos ein schwieriger Vormittag. Dennoch gilt gerade in dieser Altersklasse, dass Entwicklung, Zusammenhalt und die Freude am Fußball im Vordergrund stehen müssen. Niederlagen gehören zum Lernprozess – entscheidend ist, wie eine Mannschaft darauf reagiert.
Zum Abschluss des Wochenendes war auch die zweite A-Jugend der SG Laufen/Leobendorf gefordert. Die als Neunermannschaft außer Konkurrenz antretenden Gastgeber empfingen am Sonntagnachmittag die SG Ruhpolding/Inzell. Trotz aller Bemühungen blieb der erhoffte Erfolg aus. Mit 0:3 musste sich die Spielgemeinschaft geschlagen geben. Da das Team außerhalb der offiziellen Wertung antritt, hat das Ergebnis keine Auswirkungen auf die Meisterschaftstabelle. Dennoch bietet jede Begegnung wichtige Spielpraxis und die Möglichkeit, sich als Mannschaft weiterzuentwickeln.
Abgerundet wurde das Fußballwochenende durch die Teilnahme der F-Junioren am Kinderfußball-Festival bei der DJK Weildorf. Abseits von Tabellenständen und Meisterschaftspunkten standen für die jüngsten Laufener Kicker das gemeinsame Fußballerlebnis, viele Ballkontakte und die Begeisterung für den Sport im Mittelpunkt. Gerade diese Veranstaltungen bilden eine wichtige Grundlage für die Nachwuchsarbeit und zeigen, dass der Fußball beim SV Laufen weit mehr bedeutet als Ergebnisse und Tabellenplätze.
So bleibt nach dieser Oktoberwoche ein ausgesprochen vielschichtiges Gesamtbild. Die erste Herrenmannschaft steckt weiterhin in einer schwierigen Phase und muss dringend Wege finden, ihre vorhandene Qualität wieder in Punkte umzuwandeln. Die Zweite dagegen behauptet sich an der Tabellenspitze und darf ihre Meisterschaftsambitionen mit guten Argumenten untermauern. Noch eindrucksvoller präsentieren sich die A1- und C-Junioren, die beide ihre jeweiligen Ligen anführen und mit starken Leistungen für echte Aufbruchsstimmung sorgen. Auch die zweite E-Jugend mischt im Kampf um die vorderen Plätze kräftig mit.
Sechs Siege, sechs Niederlagen und jede Menge Geschichten – beim SV Laufen war auch in dieser Woche alles geboten, was den Amateurfußball ausmacht. Zwischen Jubel und Enttäuschung, zwischen Tabellenführung und sportlicher Herausforderung zeigt sich einmal mehr, wie eng Erfolg und Misserfolg beieinanderliegen. Eines aber ist nach diesen sieben Tagen gewiss: An der Salzach wird weiter leidenschaftlich Fußball gespielt. Und während einige Mannschaften bereits von ganz oben grüßen, arbeiten andere mit Hochdruck daran, den Weg zurück in die Erfolgsspur zu finden.
Unser Vereinsausschuss 2026 bis 2028
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Wochenergebnisse 19.10.26 - 25.10.26
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"Des Glück is a Vogerl !" - SV Laufen kämpft vergeblich um Punkte
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Laufen/Grabenstätt: „Das Glück is a Vogerl“, wusste schon Fußballlegende Franz Beckenbauer. Beim SV Laufen scheint sich dieses Vogerl derzeit allerdings nur selten niederzulassen. Auch beim Gastspiel gegen den Aufsteiger SG Chieming/Grabenstätt blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Mit 2:4 (0:1) mussten sich die Salzachstädter geschlagen geben. Dabei erzählt das Ergebnis nur einen Teil der Geschichte. Denn die Mannschaft von Trainer Brandl zeigte in einigen Phasen durchaus eine angenehme Vorstellung, erarbeitete sich gute Möglichkeiten und bewies insbesondere in der Schlussphase Moral. Dass am Ende dennoch die Gastgeber jubelten, lag weniger an einer spielerischen Überlegenheit als vielmehr an deren konsequenter Chancenverwertung und einigen folgenschweren Unachtsamkeiten auf Laufener Seite. So blieb ein Auftritt unbelohnt, der durchaus Hoffnung für die kommenden Aufgaben machen könnte.
Die Gäste aus der Salzachstadt fanden vielversprechend in die Begegnung. Kaum war eine Minute gespielt, setzte sich Julian Draak über die halbrechte Seite durch und suchte den Abschluss. Sein Schuss geriet allerdings zu zentral, sodass SG-Schlussmann Franz Xaver Peikert sicher zupacken konnte. Doch auch die Hausherren meldeten früh ihre offensiven Ansprüche an. Nach einem Zuspiel durch die Schnittstelle der Laufener Abwehr tauchte Felix Schrobenhauser völlig frei vor dem Tor auf, setzte seinen Abschluss jedoch neben das Gehäuse. In der Folge entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Kreisklassenpartie, in der beide Mannschaften ihre Möglichkeiten suchten. Die erste entscheidende Szene gehörte schließlich den Gastgebern. In der 22. Minute erreichte ein langer Ball Elias Lex, der das Leder trotz leichter Bedrängnis zu Christian Weixelbaum weiterleiten konnte. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und schob zum 1:0 ein. Ein bitterer Moment für die Gäste, die bis dahin ordentlich mitgespielt hatten. Nur drei Minuten später wäre beinahe der zweite Gegentreffer gefallen. Nach unzureichender Rückwärtsbewegung auf Laufener Seite gelangte eine flache Hereingabe von links zum völlig freistehenden Finn Stücher. Dieser hatte eigentlich alle Möglichkeiten, scheiterte mit seinem zu unplatzierten Abschluss jedoch an SVL-Torhüter Thomas Böhm. Der Laufener Schlussmann bewahrte seine Mannschaft damit vor einem frühen Zwei-Tore-Rückstand. Die Brandl-Elf benötigte einige Minuten, um diesen Rückschlag zu verarbeiten. Anschließend fanden die Gäste aber wieder besser zu ihrem Spiel, suchten mutiger den Weg nach vorne und erarbeiteten sich vielversprechende Möglichkeiten. In der 33. Minute gelangte eine halbhohe Flanke zu Gabriel Öllerer, der per Kopf auf Simon Maier weiterleitete. Dessen Abschluss fehlte zwar der letzte Druck, dennoch musste ein SG-Verteidiger unmittelbar vor der Torlinie klären. Noch näher kam Laufen dem Ausgleich in der 39. Minute. Eine Ecke von Julian Draak fand den Kopf von Gabriel Öllerer, dessen Aufsetzer Torhüter Peikert gerade noch an den Pfosten und von dort ins Toraus lenken konnte. Der Ausgleich lag nun durchaus in der Luft. Allerdings blieb auch die SG Chieming/Grabenstätt gefährlich. Beide Mannschaften hatten nicht nur mit dem jeweiligen Gegner, sondern auch mit dem tiefen Rasen und zunehmend unangenehmen Witterungsbedingungen zu kämpfen. Aufkommender Wind und erste Regenschauer erschwerten ein geordnetes Kombinationsspiel. Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich den Hausherren nochmals eine hochkarätige Gelegenheit. Nach einem Laufener Ballverlust im Mittelfeld schaltete die SG blitzschnell um. Die Innenverteidigung der Gäste sah sich weitgehend auf sich allein gestellt. Felix Schrobenhauser trieb den Ball nach vorne und bediente den freistehenden Florian Schwarz. Doch erneut war Thomas Böhm zur Stelle und verhinderte mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer. So ging es mit einem knappen 1:0 für die Gastgeber in die Kabinen. Ein Zwischenstand, der angesichts der Chancen auf beiden Seiten durchaus auch anders hätte ausfallen können.
Was sich die Laufener für den zweiten Durchgang vorgenommen hatten, erhielt bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff einen empfindlichen Dämpfer. Ein langer Ball entlang der Außenlinie brachte die SG in eine aussichtsreiche Position. Der Laufener Gegenspieler konnte das Tempo nicht mitgehen, sodass die anschließende Flanke präzise bei Christian Zenz landete. Dieser vollendete zum 2:0 (47.). Wieder einmal musste der SV Laufen einem Rückstand hinterherlaufen. Doch wer glaubte, die Salzachstädter würden sich ihrem Schicksal ergeben, sah sich getäuscht. Die Gäste blieben bemüht, suchten weiterhin offensive Lösungen und bekamen in der 57. Minute die große Gelegenheit, den Anschluss herzustellen. Karl Seger wurde im Strafraum der Hausherren zu Fall gebracht. Schiedsrichter Markus Geithner entschied folgerichtig auf Strafstoß. Gabriel Öllerer übernahm die Verantwortung und trat an, doch SG-Torhüter Franz Xaver Peikert parierte. Es war eine jener Szenen, die sinnbildlich für die derzeitige Situation des SV Laufen stehen: Die Möglichkeit war vorhanden, der Wille ebenfalls – doch im entscheidenden Augenblick fehlte das nötige Quäntchen Glück beziehungsweise die letzte Konsequenz. Nach dem vergebenen Strafstoß verlor die Begegnung zunächst an Tempo. Rund 20 Minuten lang blieben nennenswerte Höhepunkte weitgehend aus. Stattdessen rückte das Wetter immer stärker in den Mittelpunkt. Der Wind frischte auf, dunkle Wolken zogen über den Sportplatz und der Regen setzte zunehmend ein. Ausgerechnet als die äußeren Bedingungen immer ungemütlicher wurden, erwachte beim SV Laufen neuer Tatendrang. In der 77. Minute gelang endlich der verdiente Anschlusstreffer. Ein gut getimter Pass erreichte Julian Draak, der den einlaufenden Gabriel Öllerer mustergültig bediente. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verkürzte auf 2:1. Plötzlich war die Partie wieder offen. Die Laufener hatten sich für ihre Bemühungen belohnt und schöpften neue Hoffnung, doch die Freude währte nur kurz. In der 81. Minute segelte ein weiter Ball in den Strafraum der Gäste. Dort behinderten sich ein Laufener Verteidiger und Torhüter Thomas Böhm unglücklich gegenseitig. Elias Lex erkannte die Situation blitzschnell, nutzte das Missverständnis und stellte auf 3:1. Die Rothosen ließen die Köpfe nicht vollends hängen und warfen in der Schlussphase etwas nach vorne. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit wurde dieser Einsatz erneut belohnt. Nach einem Einwurf behauptete sich Gabriel Öllerer im gegnerischen Strafraum und legte den Ball überlegt in den Rückraum. Dort stand Thomas Feil goldrichtig und jagte das Leder sehenswert in den Winkel. Mit seinem Treffer zum 3:2 (88.) brachte er die Gäste nochmals in Schlagdistanz. Ein Tor, das nicht nur technisch überzeugte, sondern auch den aufkommenden Kampfgeist der Laufener unterstrich. Nun wurde deutlich, dass auch die Hintermannschaft der SG Chieming/Grabenstätt unter Druck keineswegs unverwundbar war. Die Salzachstädter hatten nochmals Hoffnung auf einen Punktgewinn und versuchten, in den verbleibenden Minuten etwas zu reißen. Doch der späte Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. Stattdessen nutzten die Gastgeber die sich bietenden Räume zu einem letzten Gegenangriff. Über die rechte Seite wurde der Ball nach vorne getragen. Die Laufener Defensive konnte die anschließende Flanke nicht verhindern, die am langen Pfosten den völlig freistehenden Elias Lex erreichte. Dieser blieb vor Thomas Böhm abgeklärt und schob zum 4:2-Endstand ein. Damit war eine Begegnung entschieden, in der sich der SV Laufen trotz aller Rückschläge bis zuletzt gegen die drohende Niederlage gestemmt hatte.
Am Ende stand für den SV Laufen eine weitere Niederlage, die angesichts des Spielverlaufs erneut bitter ausfiel. Vier Gegentore sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass die Salzachstädter insbesondere im Defensivverhalten und bei der Absicherung gegnerischer Angriffe weiterhin an sich arbeiten müssen. Zu häufig wurden eigene Unachtsamkeiten von den Gastgebern konsequent bestraft. Die SG Chieming/Grabenstätt war an diesem Tag nicht deutlich überlegen, aber in den entscheidenden Momenten abgeklärter und effizienter. Genau darin lag letztlich der Unterschied. Für den SV Laufen gilt es nun, die positiven Erkenntnisse mitzunehmen und die individuellen Fehler zu reduzieren. Franz Beckenbauers Glücksvogerl mag derzeit einen großen Bogen um die Salzachstadt machen. Doch wenn der Einsatz noch mehr nach oben geschraubt wird, die Konsequenz mehr Präzision findet kann der SV Laufen selbst dafür sorgen, dass es bald wieder einen Grund zum Jubeln gibt. Und vielleicht findet dann auch das Glücksvogerl seinen Weg zurück nach Laufen.
Bildtext: Marco Freimanner vom SV Laufen machte vor allem im ersten Durchgang auf sich aufmerksam (Foto: Schmidbauer).
Ein halbes Jahrhundert und länger dem SV Laufen die Treue gehalten
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Laufen. Es sind Menschen, die einem Verein über Jahrzehnte hinweg die Treue halten, die seine Geschichte mittragen und ihm ein unverwechselbares Gesicht geben. Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung rückte der SV Laufen 1927 e.V. deshalb all jene in den Mittelpunkt, die dem Traditionsverein seit 25, 30, 40, 50 oder sogar 60 Jahren verbunden sind und würdigte diese Mitglieder mit Ehrungen. Die Ehrungen waren ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung und Dankbarkeit, denn jahrzehntelange Vereinstreue hat in der jetzigen Zeit wohl noch mehr als früher einen unschätzbaren Wert.
60 Jahre Treue – eine außergewöhnliche Verbundenheit: Eine ganz besondere Würdigung galt Kurt Bobaz, der dem SV Laufen seit beeindruckenden 60 Jahren die Treue hält. Sechs Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit – das bedeutet unzählige sportliche Erinnerungen, viele Veränderungen und Generationen von Sportlerinnen und Sportlern, die in dieser Zeit das Vereinsleben geprägt haben. Der Geehrte selbst konnte bei der Jahreshauptversammlung nicht anwesend sein und wird von den Vorständen bei nächster Gelegenheit seine Auszeichnungen erhalten.
Ein halbes Jahrhundert Teil der Vereinsfamilie: Nicht weniger bemerkenswert ist die Treue jener Mitglieder, die bereits seit 50 Jahren dem SV Laufen angehören. Ein halbes Jahrhundert – das ist eine Zeitspanne, in der aus jungen Sportlern Familienväter und Großväter geworden sind, in der sportliche Erfolge gefeiert, Niederlagen gemeinsam getragen und zahlreiche Freundschaften geschlossen wurden. Für diese außergewöhnliche Vereinstreue wurden Johann Alt, Herbert Baur, Konrad Ehinger, Rudolf Ehinger, Josef Hollinger, Heinz Mößmer, Christian Resch, Franz Schauer und Ottmar Scheurer geehrt.
Vier Jahrzehnte fest mit dem SV Laufen verbunden: Auch 40 Jahre Vereinszugehörigkeit sind ein bemerkenswertes Jubiläum. Für diese langjährige Treue wurden Erich Althammer, Hermann Braunsperger, Norbert Eberherr, Dr. Joachim Lang, Lothar Mathiak, Martin Mühlthaler, Frank Obermaier, Ludwig Rehrl, Franz Sailer und Robert Speigl ausgezeichnet.
Dank und Anerkennung für 30 und 25 Jahre Mitgliedschaft: Ein herzliches Dankeschön galt ebenso jenen Mitgliedern, die dem SV Laufen seit drei Jahrzehnten verbunden sind. Für 30 Jahre Vereinstreue wurden Michael Berger, Steffen Degenhardt, Dr. Matthias Leistner, Armin Mühlfellner, Thomas Rehrl, Werner Rottmayr und Michael Scheungrab gewürdigt.
Auf stolze 25 Jahre Mitgliedschaft können Christian Fulde, Johann Kirchhofer, Andreas Leistner, Georg Lohwieser, Stefan Mühlfelder, Michael Niedermeier, Benjamin Puffer, Antonio Perez, Alexander Reubold, Peter Schifflechner und Herbert Speigl zurückblicken. Auch ein Vierteljahrhundert Vereinszugehörigkeit ist ein schönes Zeichen der Beständigkeit und ein wichtiger Grund, Danke zu sagen.
Die Ehrungen machten einmal mehr deutlich, dass ein Sportverein weit mehr ist als der Ort, an dem trainiert und um Punkte gekämpft wird. Er ist ein Stück Heimat, ein Treffpunkt der Generationen und für viele Menschen eine Gemeinschaft, die sie ein Leben lang begleitet. Allen Jubilaren gebührt ein aufrichtiger Dank für ihre außergewöhnliche Verbundenheit. So waren die Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung ein schöner und vor allem würdiger Abschluss der Versammlung der Sportler.
Bildtext: 50 Jahre im Sportverein Laufen sind umrahmt von den Vorständen Josef Hollinger, Rudi Ehinger, Ottmar Scheurer, Christian Resch und Johann Alt