SV Laufen – Fußballverein in Laufen an der Salzach
Derby ist Derby - und meistens gewinnt der SV Laufen
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Laufen: Derby ist Derby – und wenn der SV Laufen auf den SV Leobendorf trifft, geht meist die Mannschaft aus der Salzachstadt als Sieger vom Platz. So war es auch am Samstagnachmittag (7. November), als der SV Laufen den Nachbarn zum Stadtderby empfing. Unabhängig von der jeweiligen Form der beiden Mannschaften scheint der Ausgang dieses Duells häufig derselbe zu sein. Diesmal mit 4:0 für den SV Laufen.
Bereits im März hatte sich der SV Laufen mit 6:1 durchgesetzt. Auch diesmal ließen die Hausherren wenig Zweifel daran aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Im Vergleich zu den vergangenen Wochen präsentierten sich die Mannen von Trainer Andreas Brandl wie ausgewechselt und bezwangen das Team seines Cousins Daniel Burr deutlich mit 4:0. Damit verabschiedet sich der SV Laufen mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause, steht in der Tabelle allerdings weiterhin auf einem Abstiegsrelegationsplatz.
Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Heinz Langbauer, der von 1979 bis 1988 Vereinsvorsitzender des SV Laufen gewesen war, begann die Partie vor 400 Zuschauern. Die Hausherren mussten allerdings gleich zu Beginn einen personellen Rückschlag verkraften. Nach einem Sprint blieb Sebastian Hager bereits in der vierten Spielminute am Boden liegen und musste aufgrund von Oberschenkelproblemen frühzeitig ausgewechselt werden. Für ihn kam Youngster Bastian Frank in die Partie, der seine Sache anschließend gut machte. Die erste Torchance gehörte den Gästen aus Leobendorf. Auch wenn es ihre einzige wirklich gefährliche Möglichkeit in diesem Kreisklassenspiel bleiben sollte, hätte sie mit etwas Glück durchaus zur Führung reichen können. In der zwölften Minute erreichte eine Flanke von Levi Hufnagl über die rechte Außenbahn Maxi Eidenhammer, der mit einem flachen Abschluss für Gefahr sorgte. Laufens Torhüter Thomas Böhm war jedoch zur Stelle und parierte sicher. Nur zwei Minuten später hätte es auf der Gegenseite beinahe geklingelt. Bastian Frank legte auf der halbrechten Position kurz auf Karl Seger ab. Dessen Flanke erreichte Gabriel Öllerer, dessen Abschluss jedoch abgefälscht ins Toraus flog. In der 18. Minute rückte Schiedsrichter Maximilian Baumgartner erstmals mit einer wichtigen und zugleich richtigen Entscheidung in den Mittelpunkt. Nach einem Einwurf prüfte Gabriel Öllerer Leobendorfs Torhüter Emanuel Salomon mit einem scharfen Schuss. Dieser konnte den Ball zunächst nur abprallen lassen und brachte anschließend den in Ballbesitz gelangten Julian Draak zu Fall. Baumgartner zeigte zu Recht auf den Elfmeterpunkt. Gabriel Öllerer übernahm die Verantwortung, erwischte den Ball allerdings nicht richtig und setzte seinen Strafstoß am Tor vorbei. In der Folge verlor das Derby etwas an Tempo. Über weite Strecken verlief die Begegnung fair und ohne größere Emotionen. Ein Freundschaftsspiel war es dennoch keineswegs, schließlich standen für beide Mannschaften wichtige Punkte im Kreisklassenkampf auf dem Spiel. Nach 32 Minuten durften schließlich die Laufener Anhänger jubeln. Ein Angriff über die linke Seite brachte die Führung: Gabriel Öllerer schickte Julian Draak mit einem scharfen Flachpass in den Strafraum. Draak behielt vor Torhüter Salomon die Ruhe und schob überlegt zum 1:0 ein. Nachdem die ersten zehn Minuten noch weitgehend den Gästen gehört hatten, übernahm der SV Laufen zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt deshalb durchaus verdient. Ein Lob verdiente sich auch Schiedsrichter Maximilian Baumgartner, der die Begegnung jederzeit souverän leitete und keine nennenswerten Probleme hatte. Allerdings machten es ihm beide Mannschaften mit ihrer fairen Spielweise auch leicht. Diskussionen mit dem Unparteiischen gab es so gut wie keine. Als sich die Zuschauer gedanklich bereits auf den Pausenpfiff eingestellt hatten, wäre dem SV Laufen beinahe noch ein zweiter Treffer gelungen. Ein weiter Ball von Julian Draak erreichte Gabriel Öllerer, der sich trotz starker Bedrängnis in Richtung Tor durchsetzte, im direkten Duell mit Salomon jedoch scheiterte. So ging es mit der knappen Führung der Hausherren in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel bestimmte der SV Laufen das Geschehen nahezu vollständig. Leobendorf fand kaum noch den Weg gefährlich vor das Tor der Gastgeber, während die Brandl-Elf ihre Überlegenheit zunehmend ausspielte. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff fiel folgerichtig der zweite Treffer. Im Strafraumgewühl behauptete sich Simon Maier und brachte das Leder an Salomon vorbei im Netz unter – 2:0. Die endgültige Entscheidung war damit zwar noch nicht gefallen, doch der SV Laufen strahlte nun eine Souveränität und Abgeklärtheit aus, die auch die Anhänger der Gäste anerkennen mussten. Die Hausherren ließen kaum noch etwas zu und blieben gleichzeitig offensiv gefährlich. In der 68. Minute segelte eine Flanke von Gerhard Nafe in den Leobendorfer Strafraum. Dort nahm Gabriel Öllerer den Ball sehenswert direkt ab, setzte seinen Abschluss allerdings knapp am Tor vorbei. Die Szene verdeutlichte, dass sich der SV Laufen mit der Zwei-Tore-Führung noch längst nicht zufriedengeben wollte. Nur zwei Minuten später spiegelte sich dieser Offensivdrang auch auf der Anzeigetafel wider. Ein Rückpass der Gäste geriet zu kurz, sodass Gabriel Öllerer dazwischensprinten konnte. Der Angreifer lief erneut auf Salomon zu und brachte den Ball im zweiten Versuch im Netz unter – 3:0. Damit war die Entscheidung im letztlich recht einseitigen Stadtderby gefallen. In der 78. Minute unterlief Leobendorfs Schlussmann schließlich ein folgenschwerer Fehler. Einen Rückpass konnte Salomon nicht unter Kontrolle bringen und servierte Julian Draak damit die nächste Torchance praktisch auf dem Silbertablett. Der Laufener Angreifer ließ sich nicht zweimal bitten und schob zum 4:0-Endstand ein.
Das war es dann auch in Laufen. Der SV Laufen feierte einen deutlichen und verdienten Derbysieg, der einmal mehr zeigte, dass in solchen Begegnungen die vorherige Form nicht unbedingt ausschlaggebend sein muss. Nach einer zunächst etwas wackligen Anfangsphase steigerte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brandl deutlich und belohnte sich mit einem überzeugenden Auftritt. Mit diesem positiven Jahresabschluss können die Salzachstädter nun mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen. Auch wenn die tabellarische Situation weiterhin angespannt bleibt, dürfte der klare Erfolg gegen den Stadtrivalen für neues Selbstvertrauen sorgen. Denn eines hat sich erneut bestätigt: Derby ist Derby – und meistens gewinnt der SV Laufen.
E2-Junioren des SV Laufen blicken auf torreichen Oktober zurück
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Laufen: Ein ereignisreicher und vor allem torreicher Oktober liegt hinter den E2-Junioren des SV Laufen. Die jungen Nachwuchskicker zeigten in der U11-Gruppe Ruperti 8 viel Spielfreude, großen Einsatzwillen und eine bemerkenswerte Moral. Mit drei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen aus sechs Begegnungen verlief der Monat insgesamt erfreulich. Besonders die Offensivleistungen sorgten immer wieder für Begeisterung.
Gleich zu Monatsbeginn lieferten sich die Laufener am 3. Oktober mit dem ESV Freilassing II einen regelrechten Fußballkrimi. Beim spektakulären 7:7-Unentschieden bekamen die Zuschauer alles geboten, was den Jugendfußball ausmacht: zahlreiche Tore, sehenswerte Kombinationen und Spannung bis zum Schlusspfiff. Obwohl die Laufener über weite Strecken die bessere Mannschaft waren und den Sieg bereits vor Augen hatten, mussten sie sich am Ende mit einem Punkt zufriedengeben. Nur wenige Tage später folgte beim FC Hammerau II eine knappe 2:3-Niederlage, bei der die Mannschaft erneut ihre Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellte.
Die passende Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Beim Auswärtsspiel gegen den TSV Petting II am 16. Oktober präsentierten sich die jungen Rot-Weißen von ihrer besten Seite. Bereits zur Halbzeit führte der SV Laufen mit 4:0. Besonders bemerkenswert war, dass die Mannschaft rund 30 Minuten in Unterzahl spielen musste. Dennoch bewiesen die Kinder einen hervorragenden Zusammenhalt, kämpften füreinander und brachten den verdienten 5:1-Erfolg souverän über die Zeit.
In der darauffolgenden Woche drehte die E2 dann richtig auf. Zunächst gelang gegen den ASV Piding II ein hart erkämpfter 4:3-Heimsieg. Nur drei Tage später folgte beim Nachbarschaftsduell gegen den SV Leobendorf II ein weiterer Erfolg. Mit einem 7:4 sicherten sich die Laufener den nächsten Dreier und unterstrichen eindrucksvoll ihre Offensivqualitäten. Elf erzielte Tore innerhalb weniger Tage waren der verdiente Lohn für mutiges Angriffsspiel, großen Einsatz und eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Zum Monatsabschluss wartete mit dem TSV 1862 Bad Reichenhall II nochmals eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Gegen die spielstarken Gastgeber mussten sich die Laufener mit 3:9 geschlagen geben. Auch solche Begegnungen gehören zur Entwicklung einer jungen Mannschaft und bieten wichtige Erfahrungen für die kommenden Herausforderungen.
Mit insgesamt 28 erzielten Treffern in sechs Oktoberpartien bewies die E2 des SV Laufen eindrucksvoll ihre Torgefährlichkeit. Gleichzeitig zeigten die Begegnungen, dass insbesondere in der Defensive noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Nach sieben Saisonspielen stehen die jungen Salzachstädter mit 13 Punkten auf einem erfreulichen dritten Tabellenplatz.
Stadtderby zum Jahresabschluss: SV Laufen will gegen Leobendorf ein Ausrufezeichen setzen
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Laufen: Wenn am Samstag, den 7. November, um 15 Uhr der SV Laufen den Stadtrivalen SV Leobendorf an der Freilassinger Straße empfängt, ist Derbyzeit in der Salzachstadt. Zum letzten Pflichtspiel vor der Winterpause wartet auf beide Mannschaften ein Duell, das weit mehr als nur drei Punkte verspricht. Vor allem für die Rot-Weißen bietet sich die Gelegenheit, eine bislang wechselhafte Saison mit einem echten Ausrufezeichen abzuschließen.
Die nackten Zahlen sprechen derzeit nicht unbedingt für die Mannschaft von Trainer Andreas Brandl. Nach zwölf Begegnungen stehen elf Punkte bei 26:25 Toren zu Buche. Doch ein genauerer Blick offenbart durchaus Positives: Neun der elf Zähler holte der SVL auf heimischem Rasen, erzielte dabei in sechs Begegnungen beachtliche 17 Treffer. Vor allem der Saisonstart zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Fünf Spiele blieb Laufen ungeschlagen, fegte Bad Reichenhall mit 6:0 und Inzell/Weißbach mit 5:0 vom Platz. Selbst Tabellenführer Hammerau musste sich später in Laufen mit einem 1:1 begnügen. Eines dürfte deshalb klar sein: Liefert der SV Laufen auch nur ansatzweise jene Leistungen ab, die ihn zu Saisonbeginn auszeichneten, kann er jeden Gegner dieser Spielklasse schlagen. Das ist keine bloße Wunschvorstellung, sondern haben die Salzachstädter längst auf dem Platz bewiesen.
Allerdings reist mit dem SV Leobendorf ein durchaus unangenehmer Kontrahent an. Der Tabellenvierte der vergangenen Saison präsentiert sich insbesondere in der Fremde gefährlich. Zehn Punkte aus sechs Auswärtsspielen und 17 erzielte Treffer unterstreichen die Offensivqualitäten der Burr-Elf. Doch gerade die jüngere Derbygeschichte sollte den Gastgebern Mut machen. Fünf der vergangenen sechs Stadtderbys entschied der SV Laufen für sich – bei einem bemerkenswerten Torverhältnis von 18:4. Unvergessen bleibt der fulminante 6:1-Auswärtstriumph im März dieses Jahres, als Julian Draak und seine Mitspieler den Rivalen im eigenen Waldstadion regelrecht überrollten.
Trotz der jüngsten 1:3-Niederlage in Fridolfing gibt es für den SV Laufen keinen Grund, sich kleiner zu machen, als man ist. Die Mannschaft verfügt über offensive Qualität, hat Kampfgeist bewiesen und mehrfach gezeigt, dass sie auch stärkeren Gegnern Paroli bieten kann. Was zuletzt fehlte, waren Konstanz, defensive Stabilität und die notwendige Konsequenz über die gesamte Spielzeit. Gerade ein Stadtderby könnte nun der richtige Anlass sein, diese Tugenden wieder zusammenzuführen.
Die Vergangenheit macht Mut, die Heimstatistik gibt Hoffnung und die Rivalität sorgt ohnehin für zusätzliche Motivation. Jetzt liegt es an den rot-weißen Spielern, das vorhandene Potenzial auf den Rasen zu bringen. Denn eines ist sicher: Ein Derbysieg wäre nicht nur ein einigermaßen versöhnlicher Jahresabschluss, sondern auch ein wichtiges Signal für die Rückrunde.
Anpfiff ist am Samstag, 7. November 2026, um 15 Uhr auf der Sportanlage des SV Laufen an der Freilassinger Straße.
Dein SVL-Wochenende: Stadtderby zum Jahresabschluss
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Laufen: Derbyfieber an der Salzach, ein ungleiches Duell beim Tabellenführer und ein Spitzenreiter, der seine beeindruckende Siegesserie fortsetzen will. Das Fußballwochenende vom 6. bis 8. November 2026 bietet beim SV Laufen noch einmal reichlich Brisanz. Im Mittelpunkt steht das Stadtderby der ersten Herrenmannschaft gegen den SV Leobendorf. Während die Rot-Weißen dringend ein Erfolgserlebnis benötigen, präsentiert sich der Nachwuchs weiterhin in bestechender Form. Auch die Damen der SG Fridolfing/Laufen stehen vor einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe. Vier Begegnungen stehen auf dem Programm, ehe sich der Spielbetrieb allmählich in die Winterpause verabschiedet.
Der Höhepunkt steigt am Samstag, 7. November, um 15 Uhr, wenn der SV Laufen auf der heimischen Sportanlage an der Freilassinger Straße den Stadtrivalen SV Leobendorf empfängt. Es ist das letzte Pflichtspiel der ersten Mannschaft im Kalenderjahr 2026 – und eines, das angesichts der Tabellenkonstellation durchaus richtungsweisenden Charakter besitzt. Nach zwölf absolvierten Begegnungen rangieren die Gastgeber mit lediglich elf Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz der Kreisklasse 4. Zwei Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen stehen zu Buche. Bemerkenswert ist dabei das Torverhältnis von 26:25. Obwohl die Laufener mehr Treffer erzielt als kassiert haben, steckt die Mannschaft tief im unteren Tabellendrittel fest. Besonders die jüngste 1:3-Niederlage beim TSV Fridolfing dürfte noch nachwirken. Erst nach einem deutlichen Rückstand fanden die Salzachstädter richtig in die Begegnung und entwickelten in der Schlussphase erheblichen Druck. Gabriel Öllerer verkürzte, weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt. Zweimal stand das Aluminium einem möglichen Comeback im Weg. Die Erkenntnis war ebenso bitter wie eindeutig: Gute 20 Minuten reichen in dieser ausgeglichenen Kreisklasse nicht aus, um regelmäßig Punkte einzufahren. Gegen Leobendorf wird es deshalb vor allem darauf ankommen, vom Anpfiff weg jene Entschlossenheit zu zeigen, die zuletzt erst in der Schlussphase zu erkennen war.
Der kommende Gegner reist allerdings keineswegs als übermächtiger Favorit an. Mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 23:25 belegt der SV Leobendorf derzeit Rang neun. Vier Siege, drei Unentschieden und fünf Niederlagen verdeutlichen, dass auch der Stadtrivale bislang keine durchgehend konstante Saison spielt. Vier Zähler trennen beide Mannschaften vor dem direkten Duell. Für Leobendorf bietet sich die Gelegenheit, den Abstand zur gefährlichen Tabellenregion zu vergrößern, während Laufen mit einem Heimsieg zumindest wieder Anschluss an die Konkurrenz herstellen könnte. Zusätzliche Würze erhält die Partie durch die besondere Nachbarschaft beider Vereine, die im Nachwuchsbereich gemeinsam auf Talentsuche und Punktejagd gehen, bei den Herren jedoch Rivalen sind. Ein echtes Stadtderby eben, bei dem Tabellenplätze und bisherige Ergebnisse schnell in den Hintergrund geraten können. Für die Mannschaft von Trainer Andreas Brandl geht es dabei um weit mehr als drei Punkte: Ein erfolgreicher Jahresabschluss könnte das dringend benötigte Selbstvertrauen für die lange Winterpause liefern.
Bereits am Freitag, 6. November, um 19.15 Uhr wartet auf die Damen der SG TSV Fridolfing/SV Laufen eine ausgesprochen schwierige Aufgabe. Beim TSV Altenmarkt/Alz trifft die Spielgemeinschaft auf den souveränen Tabellenführer und Herbstmeister der Frauen-Kreisliga 3. Die Gastgeberinnen haben bislang sämtliche sieben Saisonspiele gewonnen und führen das Klassement mit 21 Punkten sowie einem beeindruckenden Torverhältnis von 47:6 an. Zahlen, die wenig Spielraum für Zweifel an der Favoritenrolle lassen. Die SG Fridolfing/Laufen belegt dagegen mit sieben Punkten aus sechs Begegnungen und 8:13 Toren den fünften Tabellenplatz. Um beim Spitzenreiter bestehen zu können, wird eine konzentrierte Defensivleistung ebenso notwendig sein wie Mut im Umschaltspiel. Die Favoritenrolle ist allerdings klar verteilt.
Mit deutlich anderen Vorzeichen reisen die ersten A-Junioren der SG Laufen/Leobendorf am Sonntag, 8. November, um 14 Uhr zum SV Surberg. Die Mannschaft von Trainer Luka Feil marschiert bislang nahezu unaufhaltsam durch die U19-Kreisklasse 2. Sieben Spiele, sieben Siege, 21 Punkte und ein Torverhältnis von 26:6 sprechen eine beeindruckende Sprache. Nach dem jüngsten Erfolg gegen die F Town Kickers soll nun auch in Surberg die makellose Bilanz verteidigt werden. Die Gastgeber belegen mit drei Punkten aus sechs Spielen lediglich den neunten Tabellenplatz und gehen damit als klarer Außenseiter in die Begegnung. Dennoch ist Vorsicht geboten. Gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner sind Konzentration und Konsequenz gefragt, um keine unerwarteten Punktverluste zu riskieren. Mit einem weiteren Dreier könnte die SG ihre Tabellenführung festigen und den nächsten Schritt in Richtung einer perfekten Herbstrunde und Herbstmeisterschaft inkl Aufstieg in die Kreisliga machen.
Fünf Spiele, fünf Siege, 21 Tore – A-Junioren sind Mannschaft des Monats Oktober 2026
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Laufen: Wenn eine Mannschaft im Laufe eines Monats von Sieg zu Sieg eilt, dabei ihre Gegner teilweise deutlich in die Schranken weist und sich mit einer makellosen Bilanz an der Tabellenspitze festsetzt, dann gibt es an einer Auszeichnung kaum etwas zu rütteln. Die A-Junioren der SG Laufen/Leobendorf haben im Oktober 2026 eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihnen in dieser Spielzeit zu rechnen ist. Fünf Punktspiele, fünf Siege, 21 erzielte Treffer und lediglich drei Gegentore – eine Bilanz, die sich wahrlich sehen lassen kann. Die Mannschaft ist damit die Mannschaft des Monats Oktober 2026 beim SV Laufen.
Schon zu Monatsbeginn deutete sich an, dass die jungen Salzachstädter ihre erfolgreiche Auftaktphase keineswegs als Eintagsfliege verstanden wissen wollten. Am 2. Oktober empfing die Spielgemeinschaft den ESV Freilassing und ließ beim souveränen 4:1-Heimerfolg wenig Zweifel an den eigenen Ambitionen aufkommen. Mit Spielfreude, Entschlossenheit und einer gehörigen Portion Offensivdrang sicherten sich die Laufener den nächsten Dreier und setzten ihre Siegesserie fort. Doch wer glaubte, dass die Mannschaft ausschließlich durch ihre Angriffsstärke überzeugen könne, sollte in den folgenden Begegnungen eines Besseren belehrt werden.
Beim Gastspiel gegen die JFG Hochstaufen am 11. Oktober bewies die SG, dass auch Geduld und defensive Stabilität zu ihren Stärken gehören. Mit einem verdienten 2:0-Auswärtserfolg wurden die nächsten drei Punkte eingefahren. Acht Tage später wartete mit der DJK Weildorf eine weitere Aufgabe, die sich zunächst durchaus zäh gestaltete. Nach einer torlosen ersten Halbzeit fand die Mannschaft jedoch die passenden Antworten, schlug unmittelbar nach Wiederbeginn zweimal zu und brachte auch diese Begegnung mit 2:0 erfolgreich über die Bühne. Zwei Spiele, vier Tore, kein Gegentreffer – die Feil-Elf verstand es in dieser Phase hervorragend, ihre spielerischen Möglichkeiten mit der notwendigen Konsequenz zu verbinden.
Was anschließend folgte, dürfte bei den Anhängern der Spielgemeinschaft für besonders zufriedene Gesichter gesorgt haben. Am 24. Oktober gastierten die A-Junioren beim FC Bischofswiesen und präsentierten sich dort in regelrechter Torlaune. Mit einem beeindruckenden 7:2-Auswärtserfolg unterstrichen die Nachwuchskicker ihre Vormachtstellung in der U19-Kreisklasse 2 Inn/Salzach. Sieben Treffer in einer Begegnung sind keineswegs selbstverständlich und zeugen von einer Mannschaft, die mit Selbstvertrauen, offensiver Durchschlagskraft und einem ausgeprägten Torhunger auftritt. Es war ein weiteres deutliches Ausrufezeichen in einem ohnehin schon bemerkenswerten Fußballmonat.
Den krönenden Abschluss setzte die Spielgemeinschaft schließlich am Freitagabend, den 30. Oktober. Mit den F Town Kickers gastierte ein keineswegs zu unterschätzender Konkurrent in Laufen, der zuvor selbst durch seine Offensivqualitäten auf sich aufmerksam gemacht hatte. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken. Mit einem überragenden 6:0-Heimerfolg machten die A-Junioren ihre perfekte Oktoberbilanz endgültig komplett. Sechs eigene Treffer und erneut eine weiße Weste – ein Monatsabschluss, wie ihn sich Trainer, Spieler und Verantwortliche wohl kaum schöner hätten wünschen können.
Nach sieben absolvierten Saisonspielen grüßt die SG Laufen/Leobendorf I nun mit der optimalen Ausbeute von 21 Punkten und einem Torverhältnis von 26:6 von der Tabellenspitze. Sieben Siege aus sieben Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache. Der Vorsprung auf die unmittelbaren Verfolger beträgt bereits fünf Zähler. Vor allem aber zeigt die Mannschaft eine bemerkenswerte Mischung aus offensiver Spielfreude, defensiver Geschlossenheit und der Fähigkeit, auch schwierigere Begegnungen erfolgreich zu gestalten. Dass im Oktober gleich dreimal die Null stand, ist dabei ebenso erwähnenswert wie die durchschnittlich mehr als vier erzielten Treffer pro Partie.
Natürlich gab es auch bei anderen Mannschaften des SV Laufen und seiner Spielgemeinschaften im Oktober reichlich erfreuliche Leistungen. Besonders die C-Junioren überzeugten mit starken Ergebnissen und sicherten sich sogar die Meisterschaft ihrer Kreisklasse. Auch die zweite Herrenmannschaft behauptete sich im Spitzenfeld der C-Klasse. Die A-Junioren setzten mit ihrer hundertprozentigen Punktausbeute und fünf Siegen in Folge jedoch ein ganz besonderes Zeichen. Einen kompletten Fußballmonat ohne jeglichen Punktverlust zu überstehen und dabei auch noch 21 Treffer zu erzielen, verdient höchste Anerkennung.
Fünf Spiele, fünf Siege, 15 Punkte und 21:3 Tore – mehr Argumente für eine Monatsauszeichnung braucht es kaum. Die A-Junioren der SG Laufen/Leobendorf sind damit völlig verdient die Mannschaft des Monats Oktober 2026 beim SV Laufen. Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft und das Trainerteam zu dieser bemerkenswerten Leistung!
Topbeitrag der Woche 29.06.26 - 05.07.26 (Homepage): Kraftakt Klassenerhalt: Die Aufholjagd der SG Fridolfing/Laufen in der Kreisliga 03
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Laufen: Am Ende zählte in der Saison 2026/2027 buchstäblich jeder einzelne Punkt. Die Frauen der (SG) TSV Fridolfing/SV Laufen haben eine nervenaufreibende Spielzeit in der Kreisliga 03 hinter sich, die erst auf der Zielgeraden mit dem hart umkämpften 8. Tabellenplatz belohnt wurde.
Mit insgesamt 14 Punkten aus 18 Spielen rettete sich das Team hauchdünn vor den punktgleichen Verfolgern der (SG) SC Rechtmehring/DJK SV Oberndorf und der (SG) TSV 66 Polling/FC Mühldorf, die mit jeweils 13 Zählern knapp das Nachsehen hatten und auf die Abstiegsränge verwiesen wurden.
Der Blick auf die Hinrundentabelle verriet im vergangenen Herbst zunächst wenig Gutes: Mit lediglich vier mageren Punkten, nur einem einzigen Sieg und einem Torverhältnis von 5:20 fand sich die Spielgemeinschaft zur Saisonhälfte auf dem neunten und somit punktgleichen letzten Tabellenplatz wieder. Besonders vor heimischer Kulisse tat sich die Mannschaft extrem schwer. In der reinen Heimtabelle landete man am Ende der Saison mit nur einem Sieg, drei Unentschieden und sechs Punkten aus acht Spielen auf dem zehnten und letzten Platz. Auch offensiv klemmte es merklich, denn in der gesamten Spielzeit gelangen der SG lediglich 13 eigene Treffer.
Doch wer die SG Fridolfing/Laufen bereits als sicheren Absteiger abgeschrieben hatte, wurde in der Frühjahrsrunde eines Besseren belehrt. Das Team bewies immense Moral und legte in der Rückrunde den ersehnten Schalter um. Aus einer deutlich stabilisierten Defensive heraus sammelte die Mannschaft nach dem Jahreswechsel wertvolle zehn Punkte und kletterte in der separaten Rückrundentabelle auf einen starken sechsten Rang. In diesen letzten neun Partien kassierte man nur noch elf Gegentore, was das Fundament für den späteren Ligaverbleib bildete.
Sinnbildlich für diesen sportlichen Umschwung waren die couragierten Auftritte in der Fremde. Die Mannschaft entpuppte sich als zunehmend unangenehmer Gast und sicherte sich in der Auswärtstabelle mit acht Punkten den respektablen fünften Platz. Den Unterschied im Abstiegskampf machten letztlich die direkten Duelle und späten Überraschungscoups: Ein enorm wichtiger 1:0-Auswärtssieg bei der (SG) TSV Obertaufkirchen/TSV Grüntegernbach im März leitete die Trendwende ein, auf den im Mai ein 2:1-Heimerfolg gegen denselben Gegner folgte. Den absoluten Höhepunkt und sportlichen Befreiungsschlag lieferte das Team jedoch am letzten Spieltag: Mit einem fulminanten 3:1-Auswärtsdreier beim favorisierten Tabellendritten SV Prutting 1 sicherte sich die Mannschaft aus eigener Kraft die nötigen Punkte für den Klassenerhalt.
Bemerkenswert ist neben dem sportlichen Kampfgeist auch die faire Grundhaltung der Mannschaft: Die SG agierte in den Zweikämpfen des Abstiegskampfes durchgehend besonnen. In der Fairness-Tabelle belegte das Team mit lediglich acht Gelben Karten aus 18 Partien und ohne einen einzigen Platzverweis (Quote 0,44) einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Meister TSV Altenmarkt/Alz.
Sachlich betrachtet war es eine Spielzeit der zwei völlig unterschiedlichen Gesichter. Einer fehleranfälligen Hinrunde folgte eine von Leidenschaft, taktischer Disziplin und Nervenstärke geprägte Rückrunde. Die SG Fridolfing/Laufen hat in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen, dass sie dem enormen mentalen Druck im Tabellenkeller standhalten kann, und sich den Verbleib in der Kreisliga 03 durch einen sensationellen Schlussspurt redlich verdient.