Fünffacher Öllerer-Wahnsinn an der Freilassinger Straße: SV Laufen triumphiert im Derby-Torfestival
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Laufen. Trotz eines Spiels um die sprichwörtliche „Goldene Ananas“ kamen am Samstagnachmittag 120 Zuschauer zum Kreisklassen-Match zwischen dem SV Laufen und dem TSV Petting an die Freilassinger Straße. Sie wurden definitiv nicht enttäuscht, denn die Teams fackelten ein wahres Torfestival ab. Vor allem Gabriel Öllerer zeigte sich von seiner Sahneseite und erzielte alle fünf Tore für die Hausherren des SV Laufen. Auch der zweite Ex-Bayernligaspieler auf dem Platz, Simon Jauk, war an Spielfreude nicht zu überbieten und netzte für die Gäste doppelt ein. Am Ende stand ein spektakuläres 5:3 zu Buche – ein Spiel, bei dem kein Zuschauer auch nur den Hauch von Enttäuschung im Gesicht trug.
Noch bevor alle Zuschauer ihre Plätze eingenommen hatten, schepperte es an der Freilassinger Straße bereits zweimal. Jeweils aus dem Laufener Mittelfeld bedient, schnappte sich der wie aufgezogen spielende Gabriel Öllerer das Leder, guckte Gästekeeper Thomas Schwangler aus und netzte zweimal souverän ein. Nach gerade einmal zwei Spielminuten stand es somit 2:0 für die Gastgeber. Wer sich jetzt erst auf den Weg machte, um sich mit Essen oder Getränken zu versorgen, verpasste direkt die nächste Großchance, denn es ging munter und zackig weiter. In der vierten Minute tankte sich Julian Draak über links durch und flankte ins Zentrum. Dort ließ Öllerer clever für den noch besser postierten Sebastian Hager durch, dessen Abschluss das Gehäuse nur hauchdünn verfehlte. Der TSV Petting fand zunächst überhaupt nicht in die Partie und musste weitere Angriffe über sich ergehen lassen. In der 13. Minute flog ein hoher Ball aus der eigenen Hälfte in Richtung Julian Draak, der von halblinks den freistehenden Öllerer bediente. Dessen Schuss lenkte Schwangler per Fußabwehr an den Pfosten. Nur eine Minute später machte Öllerer jedoch seinen lupenreinen Hattrick perfekt: Die anschließende Ecke trat Draak präzise in den Strafraum, und Öllerer köpfte den Ball unhaltbar unter den Querbalken zum 3:0 (14.). Nun wachte der TSV Petting auf und spielte aktiv mit. In der 18. Minute lief sich Simon Jauk vor dem Strafraum frei, während Laufens Defensive defensiv nicht konsequent genug agierte. Nach einem kurzen Pass seines Mitspielers zog Jauk aus gut 20 Metern ab. Sein strammer Distanzschuss schlug unhaltbar für SVL-Keeper Thomas Böhm im fernen Kreuzeck zum 3:1 ein. Die beiden Ex-Bayernligaspieler Öllerer und Jauk drückten der Partie von Beginn an ihren Stempel auf und bestimmten die Spielkultur ihrer Teams. Nach der Trinkpause wurde der TSV Petting stärker und drängte auf den Anschlusstreffer. Doch der SV Laufen setzte der Drangphase in der 23. Minute ein jähes Ende: Einen hohen Ball von Lorenz Fuchs nahm Öllerer gekonnt mit der Brust an, drehte sich einmal um die eigene Achse und verwandelte eiskalt zum 4:1. Für den bisherigen Spielverlauf überraschend fiel in der folgenden Viertelstunde kein Treffer, bevor es vor der Pause erneut einschlug. Ein Riesengastgeschenk der Laufener Defensive in der 39. Minute nutzte der TSV Petting: Stephan Kraller spielte den Ball unbedacht mehr oder weniger ins Niemandsland. Sein Mitspieler Thomas Feil versuchte vor dem heranstürmenden Simon Jauk noch zu retten, doch Jauk gewann das Duell gegen den SVL-Youngster und schob den Ball problemlos an Thomas Böhm vorbei in die Maschen – 4:2. Der SV Laufen zeigte sich jedoch keineswegs geschockt. Diesmal patzte die Defensive auf der Gegenseite: Simon Maier war der Nutznießer, lief in den Strafraum und legte quer auf den sich anbietenden Öllerer, der mit seinem sage und schreibe fünften Treffer des Tages das 5:2 markierte.
Die zweite Hälfte verlief deutlich ruhiger, obwohl das Pulver auf beiden Seiten noch nicht komplett verschossen war. Der TSV Petting übernahm nun mehr und mehr die Spielkontrolle und schien die zweite Luft zu bekommen. In der 62. Minute hatten die Gäste eine Riesenchance, als Andreas Butzhammer Tobias Glatthor freispielte, dieser aus elf Metern jedoch in Thomas Böhm seinen Meister fand. Böhm parierte glänzend und klärte sehenswert zur Ecke. Überhaupt stand Böhm nun zunehmend im Mittelpunkt und wuchs förmlich über sich hinaus. So auch in der 67. Minute, als Simon Jauk nach einem flachen Pass von Tobias Glatthor frei vor dem SVL-Keeper auftauchte. Jauk zog scharf ab, doch Böhm reagierte erneut überragend und lenkte das Leder zur Ecke. Diese Ecke führte dann jedoch zum Erfolg: Nach der Hereingabe in den Fünfmeterraum spitzelte Josef Berger das Spielgerät zum 5:3 über die Linie. Ab diesem Zeitpunkt schnupperte die Haunerdinger-Elf aus Petting Morgenluft und erhöhte den Druck auf das Laufener Gehäuse. Kapitän Fabian Götzinger hielt aus 16 Metern drauf, schoss jedoch knapp am Tor vorbei. Der SV Laufen war fast ausschließlich mit der Defensivarbeit beschäftigt und setzte nur noch vereinzelte Nadelstiche. In der 81. Minute eroberte Josef Berger den Ball im Mittelfeld und schickte sofort Simon Jauk auf die Reise. Dieser stürmte allein auf den inzwischen eingewechselten Adrian Braunsperger zu – der regulär und ohne Verletzung von Böhm in die Partie gekommen war, um ebenfalls Spielzeit zu erhalten. Jauk zielte jedoch etwas zu ungenau und jagte das Leder über den Kasten. In den Schlussminuten änderte sich am Spielgeschehen nicht mehr viel. Beide Trainer schöpften ihr Wechselkontingent voll aus, sodass jeder Spieler außerhalb der ersten Elf noch seine Minuten sammeln durfte. In der Nachspielzeit hatte der TSV Petting noch eine Gelegenheit zur Ergebniskosmetik: Josef Berger steckte den Ball nach einem Laufener Ballverlust stark auf Dominik Straßer durch, der im direkten Duell jedoch an Braunsperger scheiterte. Damit war der lang ersehnte Heimsieg des SV Laufen endgültig unter Dach und Fach.
Mit diesem Heimsieg landet der SV Laufen im Schlussklassement der Kreisklasse 4 nach einer ereignisreichen Achterbahnsaison mit 38 Punkten auf Rang 7. Der TSV Petting verbuchte in dieser Spielzeit lediglich einen Zähler mehr und schloss die Saison auf Platz 6 ab. Für beide Teams beginnt nun ganz ohne Relegationsstress die langersehnte Sommerpause, bevor Anfang Juli bereits wieder die Vorbereitung auf die neue Saison 2026/2027 startet.
Prestigeduell in Laufen
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Laufen: Am kommenden Samstag, den 30. Mai 2026 um 15:00 Uhr, steigt auf der Sportanlage in Laufen das Duell des 26. und damit letzten Spieltags der Kreisklasse 4 zwischen dem SV Laufen und dem TSV Petting. Schiedsrichter der Partie ist Bassam Almawas. Auch wenn es sportlich um die sprichwörtliche „goldene Ananas“ geht – beide Teams haben den Klassenerhalt in der Tasche und spielen auch in der kommenden Saison definitiv in der Kreisklasse –, ist im direkten Duell der beiden Tabellennachbarn für reichlich Prestige gesorgt. Niemand möchte die Saison mit einer Niederlage beenden, und ein einstelliger Tabellenplatz im Schlusstableau ist für beide Seiten ein lohnendes Minimalziel.
Ein Blick auf die Tabelle nach 25 gespielten Partien zeigt, wie eng es im gesicherten Mittelfeld zugeht: Die Gäste aus Petting stehen mit 39 Punkten auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz. Mit einem Torverhältnis von 51:43 weisen sie eine fast makellose Bilanz auf (13 Siege, kein einziges Unentschieden, 12 Niederlagen). Die Hausherren rangieren derzeit mit 35 Punkten auf Platz 9 (10 Siege, 5 Unentschieden, 10 Niederlagen). Auffällig ist das starke Torverhältnis von 55:40 (+15), das zeigt, dass Laufen spielerisch oft besser agierte, als es der reine Punktestand aussagt.
Für den TSV Petting ist der Zug nach ganz oben abgefahren (Platz 3 ist mit 42 Punkten außer Reichweite), allerdings lauern Bergen und Kammer mit nur einem Punkt Rückstand. Der SV Laufen wiederum könnte mit einem Heimsieg punktemäßig bis auf einen Zähler an Petting heranrücken und im besten Fall (je nach Ausgang der anderen Spiele) noch bis auf Platz 6 oder 7 klettern.
Der Saisonverlauf beider Teams zeigt völlig unterschiedliche Entwicklungen. Der TSV Petting startete fulminant in die Saison und schnupperte am ersten Spieltag sogar an der Tabellenspitze. Nach einer längeren Durststrecke und einem Durchhänger um den 12. Spieltag herum (Absturz auf Platz 12) fing sich das Team eindrucksvoll. Der Trend zeigt steil nach oben: Aus den letzten fünf Spielen holte Petting drei Siege (darunter das jüngste Spiel) bei zwei Niederlagen.
Der SV Laufen seinerseits erlebte eine klassische Achterbahnsaison. Nach einem schwachen Saisonstart stabilisierte sich das Team. Zuletzt zeigte die Formkurve wieder nach oben (Trend: N | S | S | U | S). Mit drei Siegen und einem Remis aus den letzten fünf Spielen strotzt die Heimelf vor Selbstvertrauen.
In diesem Spiel treffen zwei absolute Top-Torjäger der Liga aufeinander: Der Knipser vom Dienst bei den Hausherren Heißt Gabriel Öllerer. Mit beeindruckenden 19 Saisontoren ist er die Lebensversicherung der Laufener Offensive und wird auch am Samstag versuchen, seine persönliche Bilanz weiter auszubauen. Auf der Gegenseite ist Simon Jauk er der gefährlichste Mann. Mit 11 Treffern führt er die interne Torschützenliste der Pettinger an.
Der historische Direktvergleich seit der Saison 2012/2013 spricht eine extrem ausgeglichene Sprache, zeigt aber einen klaren Trend in den letzten Jahren: Gesamtbilanz (8 Duelle): 2 Siege für Laufen, 3 Unentschieden, 3 Siege für Petting (Torverhältnis 11:16 aus Sicht von Laufen). In der jüngsten Vergangenheit hat der TSV Petting ganz klar die Nase vorn. Das Hinspiel in dieser Saison (08.11.2025) gewann Petting zu Hause glatt mit 2:0. Auch in der Vorsaison gab es für Laufen wenig zu holen: Einem 3:1-Heimsieg der Pettinger folgte im April 2025 ein krachendes 0:6-Heimdebakel für den SV Laufen auf eigener Anlage. Die Laufener haben hier also definitiv noch eine dicke Rechnung offen!
Da der Druck des Abstiegskampfes komplett wegfällt, dürfen sich die Zuschauer in Laufen auf ein offenes Visier freuen. Laufen will die Schmach des letzten Heimspiels gegen Petting (0:6) tilgen und den positiven Trend der letzten Wochen bestätigen. Petting hingegen will den starken 5. Platz verteidigen und beweisen, dass sie in dieser Saison die Vormachtstellung im direkten Duell behalten. Ein torreiches Spiel inklusive einer Punkteteilung wird von den heimischen Experten für Samstagnachmittag erwartet.
Jahreskarte 2026/2027 - ab sofort erhältlich !
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Die Saison 2025/2026 neigt sich stetig dem Ende zu. Zur neuen Saison 2026/2027 haben wir wieder einmal eine neue Jahreskarte aufgelegt. Mit Logo unseres 100-jährigen Vereinsjubiläums 2027 ist diese Jahreskarte ab sofort bei uns am Kiosk bei den Heimspielen oder bei unserem Kassier Rupert Putzhammer erhältlich.
Wir freuen uns wieder auf reges Interesse unserer Fans, Zuschauer und weiteren Interessenten.Der Preis der Jahreskarte beträgt 30 EUR.
Erstmals zu erstehen ist diese neue Jahreskarte am Heimspieltag des SV Laufen, 30. Mai 2026 ab 13 Uhr. Dann spielen beide Herrenmannschaften ihr letztes Saisonspiel der Spielzeit 2025/2026.
Dein SVL-Wochenende: Saisonendspurt an der Freilassinger Straße
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Laufen: Am kommenden Wochenende steht für die Mannschaften des SV Laufen ein durchaus nicht unwichtiger auf dem Programm. Während die Herrenteams auf heimischer Anlage einen optimalen Saisonabschluss einfahren wollen, wartet auf die Spielgemeinschaft der Damen eine der höchsten Hürden der Liga.
Den Auftakt an der Freilassinger Straße macht am Samstag, den 30. Mai 2026, die zweite Garde des SV Laufen. Um 13:00 Uhr empfängt die Mannschaft von Schiedsrichter Ralf Stadlhuber die Spielgemeinschaft (SG) Feichten I/Tacherting III. Die Ausgangslage verspricht eine anspruchsvolle Aufgabe für die Hausherren: Der SV Laufen II rangiert derzeit mit 20 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz. Die Gäste reisen als Tabellenvierter (28 Punkte) an und stellen mit Deniz Sözer, der bereits 12 Saisontreffer erzielen konnte, einen der gefährlichsten Angreifer der Liga. Aufseiten der Laufener wird es vor allem auf die Treffersicherheit des Offensivverbundes ankommen, um gegen die favorisierte Spielgemeinschaft Zählbares an der Salzach zu behalten.
Direkt im Anschluss, um 15:00 Uhr, bittet die erste Mannschaft des SV Laufen zum Duell in der Kreisklasse 4. Gegner auf der Sportanlage Laufen ist der TSV Petting. Geleitet wird die Begegnung von Unparteiischen Bassam Almawas. Tabellarisch ist dieses Spiel "um die Goldene Ananas" oder aber um eine bessere Tabellenplatzierung das Aufeinandertreffen zweier schon geretteter Teams: Der SV Laufen belegt mit 35 Punkten den 9. Platz, während die Gäste aus Petting mit 39 Zählern auf Rang 5 geführt werden - beides bedeutet Klassenerhalt in der Kreisklasse. Beide Teams zeigten sich in ihren letzten Partien formstabil und konnten jeweils Siege einfahren. Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Hausherren auf Gabriel Öllerer. Mit beeindruckenden 19 Saisontoren ist er der offensive Fixpunkt im Laufener Spiel und wird die Pettinger Defensive um ihren Top-Scorer Simon Jauk (11 Tore) vor eine harte Bewährungsprobe stellen. Mit einem Heimsieg könnte der SV Laufen den Abstand nach oben weiter verkürzen und eine bessere Platzierung zum Saisonabschluss einfahren.
Am Sonntag, den 31. Mai 2026, richten sich die Blicke um 13:00 Uhr nach Prutting. Dort tritt die Damen-Spielgemeinschaft (SG) TSV Fridolfing/SV Laufen am 18. Spieltag beim SV Prutting 1 an. Die Rollen in dieser Begegnung unter der Leitung von Schiedsrichter Daniel Baginski sind klar verteilt. Die Spielgemeinschaft ziert mit 11 Punkten das Tabellenende der Kreisliga und geht als klarer Außenseiter in die Partie. Der SV Prutting hingegen steht mit 38 Punkten stabil auf dem 3. Tabellenplatz und greift noch nach den Aufstiegsrängen. Um gegen die offensivstarken Gastgeberinnen rund um Franziska Mummert (7 Tore) zu bestehen, wird die SG eine geschlossene, disziplinierte Defensivleistung abrufen müssen. Hoffnung macht der jüngste Trend: Im letzten Spiel konnte die Spielgemeinschaft einen Dreier einfahren und wird versuchen, diesen Schwung für eine Überraschung zu nutzen und so vielleicht doch noch den Klassenerhalt in der Kreisliga bewerkstelligen wollen.
