SV Laufen – Fußballverein in Laufen an der Salzach
Heimspieltag der Herren: Feiertag mit Fußballfieber
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Laufen: Tag der Deutschen Einheit? In Laufen wird daraus ein Tag der doppelten Fußball-Prüfung. Am Samstag, 3. Oktober, gehört die Sportanlage an der Freilassinger Straße den Herren: Um 15 Uhr fordert die erste Mannschaft des SV Laufen mit dem FC Hammerau ausgerechnet den Tabellenführer der Kreisklasse 4. Kaum ist dieses Duell abgepfiffen, geht es um 17 Uhr mit dem nächsten Spitzenspiel weiter. Dann empfängt der noch ungeschlagene Tabellenführer SV Laufen II den Tabellendritten DJK Otting II. Zwei Spiele, vier Mannschaften aus den oberen beziehungsweise hoch ambitionierten Bereichen ihrer Ligen – und vor allem zwei völlig unterschiedliche Laufener Ausgangslagen. Während die Erste nach zwei schmerzhaften Niederlagen dringend wieder Stabilität und Punkte braucht, schwimmt die Zweite auf einer Erfolgswelle. Dieser Heimspieltag kann für den weiteren Herbst richtungsweisend werden.
Bei der ersten Mannschaft ist die Ausgangslage so spannend, weil die nackte Tabelle nur einen Teil der Geschichte erzählt. Nach sieben Spielen steht Laufen mit neun Punkten und 20:14 Toren auf Rang acht. Der FC Hammerau reist dagegen als Spitzenreiter mit 18 Punkten und einer beeindruckenden Bilanz von 24:6 Toren an. Sechs Siege aus sieben Partien, nur eine Niederlage und kein einziges Unentschieden: Hammerau hat sich bislang als die Mannschaft erwiesen, die enge Spiele ebenso gewinnen kann wie Partien, in denen die Offensive ins Rollen kommt. Der Unterschied wird noch deutlicher, wenn man die Zahlen herunterbricht. Laufen erzielt im Schnitt knapp 2,9 Tore pro Spiel, kassiert aber inzwischen genau zwei Gegentreffer pro Partie. Hammerau kommt auf rund 3,4 eigene Treffer und lässt nicht einmal einen Gegentreffer pro Begegnung zu. Rein statistisch trifft also eine sehr gefährliche Laufener Offensive auf die bislang deutlich stabilere Defensive des Tabellenführers. Genau darin dürfte der Schlüssel dieses Nachmittags liegen: Laufen muss nicht zwangsläufig mehr Chancen produzieren als Hammerau – die Salzachstädter müssen ihre guten Phasen diesmal nur konsequent über die komplette Spielzeit tragen. Denn gerade die vergangenen beiden Wochen haben gezeigt, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Nach fünf Spieltagen war der SVL noch ungeschlagen. Zwei Siege, drei Unentschieden und 16:5 Tore bedeuteten einen ausgesprochen starken Saisonauftakt. Dann kam das 1:5 zu Hause gegen die DJK Weildorf, bei dem die Laufener Defensive nicht zu oft, aber dann effektiv in Bedrängnis kam. Eine Woche später schien die Reaktion bereits perfekt: Beim SV Kirchanschöring II führte Laufen nach 57 Minuten mit 3:0. Gabriel Öllerer hatte doppelt getroffen, Sebastian Hager nachgelegt. Doch anschließend brach die zuvor so kontrollierte Partie auseinander. Kirchanschöring erzielte innerhalb einer guten halben Stunde vier Treffer und gewann in der Nachspielzeit tatsächlich noch mit 4:3. Damit hat Laufen in seinen ersten fünf Saisonspielen nur fünf Gegentreffer kassiert – in den vergangenen beiden Begegnungen waren es plötzlich neun. Genau diese Zahl dürfte Trainer Andreas Brandl in der Vorbereitung auf Hammerau beschäftigen. Denn gegen den Tabellenführer wird ein ähnlicher Kontrollverlust brutal bestraft werden. Der SVL hat bewiesen, dass er Fußball spielen, Chancen herausarbeiten und auch stärkere Mannschaften unter Druck setzen kann. Das 3:0 nach knapp einer Stunde in Kirchanschöring war kein Zufallsprodukt. Problematisch war vielmehr, was danach geschah: Abstände wurden größer, zweite Bälle gingen verloren, das Spiel wurde hektischer und aus einer souveränen Führung wurde eine Partie, die Laufen nicht mehr beruhigen konnte. Für Samstag lautet die wichtigste Aufgabe deshalb vermutlich nicht: Wie knackt man Hammerau? Sondern zunächst: Wie hält man die eigene Ordnung über 90 Minuten? Der FC Hammerau dürfte nämlich genau auf solche Phasen warten. Die Gäste haben nicht nur 24 Tore erzielt, sondern erst sechs kassiert. Besonders bemerkenswert war zuletzt das 2:0 gegen den damaligen Spitzenreiter TSV Petting. Lange stand es 0:0, doch Hammerau blieb geduldig und schlug in der Schlussphase durch Julian Jung und Noah Wiesbacher zu. Das ist ein Merkmal eines Spitzenteams: Es muss nicht 90 Minuten dominieren, um ein Spiel zu gewinnen. Für Laufen bedeutet das: Selbst eine starke erste Stunde garantiert gar nichts. Ein Fehlpass, eine schlecht abgesicherte Offensivaktion oder ein verlorener Zweikampf kann gegen diesen Gegner reichen. Offensiv besitzt der SVL allerdings einige Waffen, die Hammerau beschäftigen werden: Und diese heißen nicht nur Gabriel Öllerer. Wenn Laufen es schafft, nicht nur Öllerer zu suchen, sondern über seine Mitspieler und aus dem nachrückenden Mittelfeld das Spiel in Bewegung zu bringen, kann auch die beste Abwehr der Liga Probleme bekommen. Das gilt gerade deshalb, weil Laufen zu Hause nicht gezwungen sein sollte, sich komplett zurückzuziehen. Die Mannschaft hat genügend Offensivqualität, um Hammerau selbst Aufgaben zu stellen. Interessant ist auch der direkte Vergleich. In der vergangenen Spielzeit waren beide Begegnungen echte Ein-Tor-Spiele. Laufen gewann in Hammerau mit 2:1, im Rückspiel setzte sich der "Club" an der Freilassinger Straße mit 3:2 durch. Dabei führte Hammerau bereits mit 3:0, ehe Öllerer und Draak Laufen noch einmal heranbrachten. Das ist durchaus ein Fingerzeig: Hammerau war zuletzt zwar häufig stärker positioniert, aber von einem Angstgegner kann keine Rede sein. Laufen weiß, dass es diesen Gegner schlagen kann. Unsere Prognose für die Erste fällt deshalb etwas optimistischer aus, als es der Tabellenstand zunächst vermuten lässt. Hammerau ist aufgrund der bisherigen Saisonleistung Favorit, daran gibt es wenig zu diskutieren. Aber Laufen besitzt genügend Offensivkraft, Heimvorteil und auch die entsprechende Vorgeschichte in diesem Duell, um dem Spitzenreiter weh zu tun. Entscheidend wird sein, ob der SVL diesmal nach einem Rückschlag ruhig bleibt und nicht wieder in eine hektische Partie gezogen wird. Unser Tipp: 2:2. Gelingt Laufen ein ähnlich konzentrierter Auftritt wie in den ersten 60 Minuten von Kirchanschöring, ist sogar der Heimsieg drin. Wird das Spiel dagegen wild und offen, steigen Hammeraus Chancen erheblich.
Und danach? Dann wird es keineswegs gemütlicher. Um 17 Uhr betritt nämlich eine Laufener Mannschaft den Platz, die aktuell mit einer ganz anderen Brust auftreten darf. Der SV Laufen II ist Tabellenführer der C-Klasse 7 – ungeschlagen und mit der stärksten bisherigen Gesamtbilanz der Staffel. Nach fünf Spielen stehen vier Siege, ein Unentschieden, 13 Punkte und 16:3 Tore. Die DJK Otting II folgt mit zehn Punkten aus fünf Begegnungen auf Rang drei und besitzt mit 10:5 ebenfalls eine sehr ordentliche Bilanz. Was die Laufener Reserve bislang besonders auszeichnet, ist ihre Balance. 16 eigene Treffer bedeuten 3,2 Tore pro Partie, gleichzeitig kassierte die Mannschaft gerade einmal 0,6 Gegentore im Schnitt. Das ist für eine Reservemannschaft in dieser frühen Saisonphase bemerkenswert. Noch beeindruckender ist die Entwicklung seit dem Auftakt: Nach dem 1:1 beim TSV Siegsdorf III folgten vier Siege hintereinander. Taching II wurde 2:0 geschlagen, in Vachendorf drehte Laufen einen 0:1-Pausenrückstand noch in einen furiosen 6:1-Erfolg, anschließend wurde Nußdorf II mit 5:0 abgefertigt. Zuletzt bestand die Mannschaft dann auch den Charaktertest beim direkten Verfolger Surberg II und gewann durch einen späten Treffer von Lucas Wendelberger mit 2:1. Das bedeutet: Laufen II hat in den vergangenen vier Ligaspielen 15:2 Tore erzielt. Noch wichtiger als diese Zahlen ist aber die Art der Siege. Gegen Vachendorf zeigte die Mannschaft, dass sie einen Rückstand drehen kann. Gegen Nußdorf bewies sie, dass sie einen Gegner dominieren kann. Und gegen Surberg zeigte sie zuletzt, dass sie auch ein enges Spitzenspiel spät für sich entscheiden kann. Genau das unterscheidet einen guten Saisonstart von einer Mannschaft, die möglicherweise tatsächlich oben bleiben kann. Otting wird allerdings der nächste echte Härtetest. Der Absteiger war schon vor Saisonbeginn als eine der Mannschaften eingeschätzt worden, die in der C-Klasse 7 vorne mitspielen können. Nach einem etwas holprigen Start hat sich die DJK stabilisiert. Beim 3:1 gegen Marquartstein fügte Otting einem starken Konkurrenten dessen erste Saisonniederlage zu. Zuletzt folgte ein 2:0 gegen Tengling, bei dem Kilian Sailer bereits nach 25 Minuten einen Doppelpack geschnürt hatte. Insgesamt hat Otting erst fünf Gegentreffer kassiert. Das macht die Partie taktisch besonders interessant. Laufen ist offensiv bislang spektakulärer, Otting dagegen dürfte kaum nach Laufen kommen und freiwillig ein offenes Scheibenschießen veranstalten. Die Gäste wissen, dass sie mit einem Sieg bis auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer kommen können. Für den SVL II bietet sich dagegen die Gelegenheit, einen direkten Verfolger früh abzuschütteln. Bei einem Heimsieg würde der Abstand auf Otting bereits auf sechs Punkte anwachsen. Für Anfang Oktober wäre das ein durchaus stattliches Polster. Laufen sollte deshalb nicht den Fehler machen, aufgrund der bisherigen Torflut zu ungeduldig zu werden. Gerade gegen eine Defensive, die erst fünf Gegentore zugelassen hat, kann es eine Stunde lang eng bleiben. Die Reserve hat aber zuletzt gezeigt, dass sie Geduld besitzt. In Surberg fiel der Siegtreffer erst in der 86. Minute. In Vachendorf lag man zur Pause sogar zurück und erzielte anschließend sechs Tore. Diese Mannschaft scheint derzeit nicht darauf angewiesen zu sein, schon nach 20 Minuten mit 2:0 zu führen. Das Duell könnte deshalb über genau jene Tugenden entschieden werden, die der SVL II bislang ausgezeichnet haben: defensive Ordnung, Ruhe und die Fähigkeit, über Wechsel auch spät noch Qualität auf den Platz zu bringen. Spieler wie Andre Kurre, Simon Maier, Denis Lohwieser, David Cienskowski und Lucas Wendelberger haben in den vergangenen Wochen bereits entscheidende Aktionen geliefert. Es ist nicht ein einzelner Torjäger, von dem alles abhängt – und genau das macht die Laufener Reserve momentan schwer auszurechnen. Unsere Prognose für das Abendspiel: 2:1 für den SV Laufen II. Otting ist stark genug, um dem Spitzenreiter die bislang vielleicht anspruchsvollste Heimaufgabe zu stellen. Doch Laufens Kombination aus Form, Heimvorteil und defensiver Stabilität gibt knapp den Ausschlag. Ein früher Rückstand wäre kein Weltuntergang; ein offener Schlagabtausch wäre dagegen unnötig. Bleibt die Mannschaft bei ihrer bisherigen Linie, stehen die Chancen ausgezeichnet, dass Platz eins auch nach dem Feiertag rot-weiß bleibt.
So besitzt dieser 3. Oktober eigentlich alles, was ein großer Amateurfußball-Nachmittag braucht. Um 15 Uhr kämpft die Erste gegen den Tabellenführer darum, zwei bittere Wochen abzuschütteln. Um 17 Uhr kämpft die Zweite als Tabellenführer darum, ihre Erfolgsserie auszubauen. Die eine Mannschaft braucht die Trendwende, die andere will ihren Lauf verlängern. Sollte die Erste Hammerau tatsächlich einen oder sogar drei Punkte entreißen und die Reserve anschließend Otting schlagen, könnte aus dem Tag der Deutschen Einheit an der Freilassinger Straße tatsächlich ein ziemlich besonderer Laufener Fußball-Feiertag werden.
Zehn Tore, weiße Weste, Platz eins – C-Junioren sind Mannschaft des Monats September 2026
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Laufen: Einen besseren Start in die neue Saison hätte man kaum hinlegen können: Die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf haben im September eindrucksvoll gezeigt, warum sie sich die Auszeichnung zur Mannschaft des Monats beim SV Laufen verdient haben. Zwei Punktspiele, zwei Siege, zehn erzielte Tore und kein einziger Gegentreffer – die Bilanz der U15 liest sich makellos. Nach den ersten beiden Spieltagen grüßt die Spielgemeinschaft mit sechs Punkten und 10:0 Toren von der Tabellenspitze der U15-Kreisklasse 3 Inn/Salzach.
Schon der Auftakt am 18. September war eine klare Ansage an die Konkurrenz. Auf der heimischen Sportanlage empfing die SG Laufen/Leobendorf die SG Kay/Tengling/Taching/Tittmoning – und ließ beim 5:0-Erfolg von Beginn an keinen Zweifel daran, wer an diesem Nachmittag die Punkte behalten würde. Ein Start nach Maß, bei dem nicht nur die Offensive überzeugte. Auch defensiv stand die Mannschaft sicher und brachte die Null souverän über die Zeit. Dabei hatte dieser erste Saisonsieg noch eine besondere Note. Die Partie fand im Rahmen der RESPEKT-Aktionsspieltage statt. Beide Mannschaften setzten gemeinsam ein Zeichen für Fairness, Toleranz und ein wertschätzendes Miteinander. Die Laufener und Leobendorfer Nachwuchskicker bewiesen damit, dass sportlicher Ehrgeiz und respektvoller Umgang keine Gegensätze sind – ein Auftritt, der weit über das reine Ergebnis hinausging.
Eine Woche später bestätigte die U15, dass das Auftaktergebnis kein Strohfeuer gewesen war. Beim TuS Traunreut legte die SG den nächsten überzeugenden Auftritt hin und feierte erneut einen 5:0-Sieg. Wieder fünf eigene Treffer, wieder kein Gegentor – und damit die perfekte September-Bilanz. Aus zwei Spielen wurden sechs Punkte, aus zehn eigenen Treffern wurde die beste Tordifferenz der Liga und aus einem gelungenen Saisonstart die Tabellenführung. Der BFV führt die SG nach zwei Spieltagen auf Rang eins mit 10:0 Toren.
Besonders bemerkenswert ist dabei die Balance der Mannschaft. Vorne sorgt die Offensive für Gefahr und Tore, hinten steht die Defensive bislang wie eine Wand. Zehn Treffer ohne ein einziges Gegentor sprechen für eine Mannschaft, die nicht nur offensiv Spielfreude entwickelt, sondern auch konzentriert gegen den Ball arbeitet. Genau diese Mischung macht einen Spitzenreiter aus. Natürlich ist die Saison noch jung und nach zwei Spieltagen noch nichts entschieden. Doch was die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf im September auf den Platz gebracht haben, war ein echtes Ausrufezeichen. Zwei souveräne Siege, eine weiße Weste, die Tabellenführung und dazu ein vorbildlicher Auftritt beim RESPEKT-Aktionsspieltag – mehr Argumente braucht es kaum.
Die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf sind damit völlig verdient die Mannschaft des Monats September 2026 beim SV Laufen.
Dein SVL-Wochenende: Wochenende mit Zündstoff
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Laufen: Von Freitagabend bis Sonntagabend rollt der Ball fast ohne Pause – und für den SV Laufen steckt dieses Wochenende voller Geschichten. Die Erste bekommt ausgerechnet nach dem bittersten Spiel der bisherigen Saison den Spitzenreiter vor die Brust, die Zweite verteidigt als ungeschlagener Tabellenführer ihre weiße Weste und bei der U15 kommt es sogar zum direkten Duell zweier verlustpunktfreier Mannschaften. Dazu kämpfen die Nachwuchsteams von Laufen und Leobendorf an gleich mehreren Schauplätzen um Tore, Punkte und Selbstvertrauen. Kurzum: Vom 2. bis 4. Oktober ist für Rot-Weiß alles drin – vom Befreiungsschlag bis zum nächsten Ausrufezeichen.
Den Startschuss gibt am Freitag um 17 Uhr die U11 des SV Laufen gegen den TSV Waging. Für die jungen Salzachstädter ist die bisherige Runde alles andere als einfach verlaufen: Im Aktuellen steht Laufen auf Rang acht, das Torverhältnis von 1:23 zeigt vor allem, wo der Hebel angesetzt werden muss. Gegen Waging sollte deshalb weniger das nackte Resultat als vielmehr ein stabilerer Auftritt im Mittelpunkt stehen. Gelingt es, die Räume enger zu machen und nach Ballgewinnen mutiger nach vorne zu spielen, ist ein deutlich ausgeglicheneres Spiel möglich. Unsere Tendenz: Laufen zeigt eine Reaktion, Waging besitzt aber leichte Vorteile. Zeitgleich wird es für die D1 der SG Leobendorf/Laufen ernst. Beim Auswärtsspiel gegen die JFG Halsbachtal-Kirchweidach wartet nach zwei Niederlagen der nächste Versuch, die ersten Punkte einzusammeln. Die SG steht aktuell bei 1:7 Toren und auf Tabellenplatz acht. Gerade deshalb könnte dieses Spiel zum kleinen Wendepunkt werden: Ein frühes Erfolgserlebnis würde den Druck sofort lösen. Defensiv muss die Spielgemeinschaft allerdings wesentlich konsequenter auftreten als in den ersten beiden Partien. Prognose: enges Spiel – ein 2:2 liegt durchaus in der Luft. Um 19 Uhr folgt am Sportplatz Leobendorf dann ein echtes Früh-Saison-Duell auf Augenhöhe: Die U19 der SG Laufen/Leobendorf 1 empfängt den ESV Freilassing. Bei Redaktionsschluss liegt die SG Laufen/Leobendorf vorne. Mit zwei Siegen auf Platz 2 der Kreisklasse und somit ungeschlagen. Viel wird davon abhängen, wie frisch die Mannschaft in dieses zweite Spiel innerhalb von 48 Stunden kommt. Tipp: 2:1 für Laufen/Leobendorf – Heimvorteil und Selbstvertrauen geben knapp den Ausschlag.
Der Samstag beginnt um 10 Uhr mit der zweiten U11 gegen den ESV Freilassing 2. Die Partie wird vor allem zur Standortbestimmung, da hier das erste zweite offizielle Saisonspiel wartet. Laufen II kommt mit einem 9:1 aus Surheim auf die heimische Sportanlage, der ESV Freilassing mit einer 6:8 Niederlage. Tendenz: völlig offen, mit einem kleinen Plus für Laufen durch den Heimvorteil. Eine Stunde später muss die D2 der SG Leobendorf/Laufen bei der DJK Weildorf antreten. Die SG steht derzeit auf Rang fünf und weist ein knapp negatives Torverhältnis von 4:5 auf. Das spricht für eine Mannschaft, die durchaus mithalten kann, ihre Spiele bislang aber noch nicht konstant genug auf ihre Seite zieht. In Weildorf dürfte es deshalb vor allem auf Zweikampfstärke und Chancenverwertung ankommen. Unsere Prognose: 2:2 – ein Punkt ist realistisch, mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit sogar mehr.
Und dann kommt am Samstag um 15 Uhr der Kracher des Wochenendes: SV Laufen gegen FC Hammerau. Tabellenachter gegen Tabellenführer hört sich zunächst eindeutig an – ganz so einfach ist die Geschichte aber nicht. Laufen hat nach sieben Spielen neun Punkte und ein deutlich positives Torverhältnis von 20:14. Hammerau reist dagegen mit einer echten Spitzenbilanz an: sechs Siege, nur eine Niederlage, 18 Punkte und 24:6 Tore. Das größte Thema beim SVL dürfte allerdings nicht in den spielerischen Möglichkeiten liegen, sondern im Kopf sitzen. Beim SV Kirchanschöring II führte Laufen am vergangenen Wochenende nach einer Stunde noch mit 3:0 – und verlor tatsächlich noch 3:4 durch den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit. Genau diese Niederlage macht das Hammerau-Spiel so spannend. Offensiv kann Laufen jeden Gegner beschäftigen – 20 Treffer in sieben Spielen sind fast drei Tore pro Partie. Doch gegen den Spitzenreiter darf es keine Phase geben, in der Ordnung und Konzentration verloren gehen. Hammerau kommt im Schnitt auf mehr als drei Treffer pro Spiel und hat erst sechs Gegentore kassiert und macht derzeit wenig falsch - beim "Club" läuft es schlicht momentan. Die Rollen sind deshalb klar verteilt: Der FCH ist Favorit. Aber wer 60 Minuten lang ein Auswärtsspiel mit 3:0 kontrollieren kann, muss sich auch vor dem Tabellenführer nicht verstecken. Unser Tipp: 2:2 – Hammerau kann sich nicht durchsetzen. Laufen sollte die Leistung diesmal über 90 Minuten halten, so ist eine Überraschung absolut drin. Nur zwei Stunden später könnte an der Freilassinger Straße gleich die nächste heiße Partie steigen. Der SV Laufen II empfängt um 17 Uhr die DJK Otting II – und hier kommt der Spitzenreiter tatsächlich aus Laufen. Die Zweite ist nach fünf Spielen noch ungeschlagen: vier Siege, ein Remis, 13 Punkte und ein glänzendes Torverhältnis von 16:3. Otting ist mit zehn Punkten aus fünf Spielen und 10:5 Toren als Tabellendritter allerdings alles andere als Laufkundschaft. Es trifft die beste Ausgangsposition der Liga auf einen direkten Verfolger. Besonders die Laufener Defensive mit gerade einmal drei Gegentreffern ist bislang ein echtes Pfund. Prognose: 2:1 für den SVL II – der Tabellenführer verteidigt Platz eins, muss dafür aber Schwerstarbeit leisten.
Am Sonntag um 10 Uhr gehört die Bühne zunächst dem Kinderfestival. Hier sollte man den Taschenrechner ohnehin stecken lassen. Punkte, Tabellenpositionen und Ergebnis-Tipps spielen in dieser Altersklasse der F-Junioren eine untergeordnete Rolle; wichtiger sind viele Ballkontakte, Tore, Spielfreude und möglichst viel Einsatzzeit für alle Kinder. Die einzige sichere Prognose: Auf den kleinen Feldern dürfte mächtig Betrieb sein. Sportlich richtig brisant wird es wieder um 13.30 Uhr in Surberg. Die U15 der SG Laufen/Leobendorf reist als Tabellenführer zum SV Surberg – und die Zahlen könnten kaum mehr Spannung versprechen. Laufen/Leobendorf hat beide bisherigen Spiele gewonnen und dabei 10:0 Tore erzielt. Surberg steht ebenfalls bei zwei Siegen aus zwei Spielen und einem starken Torverhältnis von 5:1. Beide Teams haben sechs Punkte, nur die Tordifferenz schiebt die Laufener SG auf Rang eins und Surberg auf Rang drei. Das ist das Jugend-Topspiel des Wochenendes: Laufens bislang makellose Defensive gegen eine ebenfalls noch verlustpunktfreie Surberger Mannschaft. Unser Tipp: 2:1 für Laufen/Leobendorf. Wer nach zwei Partien bei 10:0 steht, darf mit breiter Brust anreisen – einfach wird es aber garantiert nicht. Den Schlusspunkt setzt am Sonntagabend um 18 Uhr die zweite U19 der SG Laufen/Leobendorf gegen die SG Waging/Petting/Otting. Die Laufener Mannschaft tritt als Neuner-Team außer Wertung an, weshalb Tabellenplatz und Punkte nur eingeschränkte Aussagekraft besitzen. Der Gegner aus Waging/Petting/Otting hat seine ersten beiden gewerteten Partien verloren und steht bei 0 Punkten und 2:4 Toren. Für Laufen/Leobendorf bietet sich damit die Gelegenheit, vor heimischer Kulisse einen erfolgreichen Abschluss unter ein vollgepacktes Wochenende zu setzen. Prognose: 2:1 für die Gastgeber.
Unterm Strich wartet auf den SV Laufen ein Wochenende, das gleich an mehreren Fronten richtungsweisend werden kann. Die Erste muss beweisen, dass das 3:4 von Kirchanschöring nur ein schmerzhafter Ausrutscher war. Die Zweite kann ihre Rolle als echtes Spitzenteam untermauern. Und die U15 hat die Chance, ihre Traumserie von zehn eigenen Treffern und **null Gegentoren** ausgerechnet im Topspiel fortzusetzen. Wenn es gut läuft, könnte der Tag der Deutschen Einheit an der Salzach tatsächlich zu einem kleinen rot-weißen Fußball-Feiertag werden.
Jahreshauptversammlung des SV Laufen
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Jahreshauptversammlung des SV Laufen 1927 e.V.
Der Sportverein Laufen 1927 e.V. lädt seine Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung am Freitag, 9. Oktober 2026, um 19.00 Uhr in das Vereinsheim, Freilassinger Straße 100 in Laufen, ein.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Berichte der Vorstandschaft und der einzelnen Abteilungen, der Kassenbericht mit Kassenprüfung, die Entlastung der Vorstandschaft sowie Neuwahlen. Außerdem gibt der Verein einen Ausblick auf das große Jubiläum „100 Jahre SV Laufen“, das vom 5. bis 9. Mai 2027 gefeiert wird. Grußworte und Ehrungen verdienter Mitglieder runden den Abend ab.
Die Vorstandschaft freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme der Vereinsmitglieder.
Deine SVL-Woche: Eindrucksvoller Traumstart der Zweiten
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Laufen: Der SV Laufen hat eine Fußballwoche erlebt, die kaum unterschiedlicher hätte verlaufen können. Während die zweite Herrenmannschaft ihren Traumstart eindrucksvoll fortsetzte und innerhalb weniger Tage gleich zwei Siege nachlegte, musste die Erste trotz einer deutlichen Leistungssteigerung den nächsten Rückschlag hinnehmen. Dazu kamen zahlreiche Einsätze der Nachwuchsmannschaften und ein schwieriger Auswärtstag für die Frauen-Spielgemeinschaft. Vom 21. bis 27. September war bei den Rot-Weißen damit einiges geboten – zwischen Tabellenführung, Torfestival und bitteren Momenten.
Den sportlich stärksten Eindruck hinterließ einmal mehr die zweite Herrenmannschaft. Bereits am Dienstagabend setzte der SVL II im Nachholspiel gegen die DJK Nußdorf II ein deutliches Ausrufezeichen. Mit 5:0 fegte Laufen über den Gegner hinweg und untermauerte damit seine starke Frühform. Nach vier Partien standen zehn Punkte und 14:2 Tore zu Buche – eine Bilanz, die die Mannschaft als Tabellenführer zum Spitzenspiel nach Surberg reisen ließ.
Dort wartete am Samstag die bis dahin nur einen Punkt zurückliegende Reserve des SV Surberg. Und die Laufener bestanden auch diesen Härtetest. Mit einem 2:1-Auswärtssieg nahm die Zweite die nächsten drei Zähler mit nach Hause und verschaffte sich an der Spitze erstmals etwas Luft. Nach fünf Spielen ist der SVL II weiterhin ungeschlagen, hat vier Siege und ein Remis gesammelt und steht nun bei starken 13 Punkten sowie 16:3 Toren. Der Vorsprung auf die ersten Verfolger beträgt vier Zähler. Aus einer gelungenen Anfangsphase der Saison ist damit längst ein echter Lauf geworden.
Anders stellte sich die Situation für die erste Mannschaft dar. Nach fünf ungeschlagenen Ligaspielen hatte das deutliche 1:5 gegen die DJK Weildorf am vorherigen Wochenende erstmals einen empfindlichen Dämpfer bedeutet. Die Antwort darauf sollte am Samstag beim SV Kirchanschöring II folgen. Beide Teams waren mit jeweils neun Punkten in die Begegnung gegangen, Laufen allerdings mit der deutlich besseren Torausbeute. Es war also ein Duell auf Augenhöhe – und genau das spiegelte sich auch auf dem Platz wider.
Was folgte, war ein Spiel mit offenem Visier: sieben Tore, reichlich Bewegung auf der Anzeigetafel und am Ende erneut ein bitterer Ausgang aus Laufener Sicht. Mit 3:4 musste sich der SVL geschlagen geben. Bemerkenswert dabei: Schon in der vergangenen Saison hatte Laufen auswärts bei Kirchanschörings Reserve eine spektakuläre Partie mit 3:4 verloren. Diesmal war die Niederlage nicht weniger schmerzhaft. Nach sieben Spielen steht die Erste bei zwei Siegen, drei Unentschieden und nun zwei Niederlagen. Mit 20 erzielten Treffern besitzt die Mannschaft weiterhin reichlich Offensivqualität, doch 14 Gegentore und neun Punkte bedeuten aktuell Rang acht.
Damit zeigt sich nach einem vielversprechenden Saisonstart erstmals eine kleine Delle. Noch vor gut einer Woche war Laufen ungeschlagen, nun stehen zwei Niederlagen in Folge zu Buche. Dass die Mannschaft nach dem 1:5 gegen Weildorf in Kirchanschöring wieder dreimal traf und sich bis zum Ende im Spiel hielt, darf dabei durchaus als Reaktion gewertet werden. Punkte brachte diese allerdings nicht. Und leichter wird die Aufgabe nicht: Am kommenden Wochenende wartet mit dem FC Hammerau eines der Spitzenteams der Kreisklasse 4.
Auch bei den Frauen der Spielgemeinschaft TSV Fridolfing/SV Laufen riss am Samstag eine Serie. Nach vier Punkten aus den ersten beiden Saisonspielen ging es zum TSV Obertaufkirchen. Dort setzte es beim 1:4 die erste Niederlage der noch jungen Kreisliga-Saison. Die Spielgemeinschaft steht damit nach drei Begegnungen bei vier Punkten und 5:6 Toren auf Rang vier. Obertaufkirchen schob sich durch den Erfolg an den Laufenerinnen vorbei auf Platz drei.
Richtig Betrieb herrschte unterdessen erneut im Nachwuchsbereich. Schon am Freitag waren gleich mehrere Spielgemeinschaften mit Laufener Beteiligung gefordert: Die D1 der SG Leobendorf/Laufen empfing Kay/Tittmoning und unterlag, die D2 bekam es mit Saaldorf/Surheim II zu tun und musste sich ebenfalls geschlagen geben, Laufens E-Junioren gastierten bei der DJK Otting und kassierte eine Kanterniederlage und die zweite U19-Spielgemeinschaft trat am Abend in Ruhpolding an und holte sich den Sieg. Am Samstag ging es nahezu nahtlos weiter. Die E2 war beim BSC Surheim II gefordert und feierte einen Kantersieg, die F-Junioren nahmen erfolgreich am Kinderfestival in Anger teil und die U15 der SG Laufen/Leobendorf reiste zum TuS Traunreut und siegte klar mit 5:0. Der volle Spielplan unterstrich einmal mehr, wie breit der SVL gemeinsam mit seinen Partnervereinen im Nachwuchs aufgestellt ist.
So bleibt nach dieser Septemberwoche vor allem ein geteiltes Bild. Die Zweite marschiert weiter, gewinnt erst deutlich und besteht anschließend auch beim direkten Konkurrenten – 13 Punkte aus fünf Spielen und nur drei Gegentreffer sind eine Ansage an die C-Klasse 7. Die Erste dagegen muss nach ihrem starken Saisonauftakt erstmals zeigen, wie sie mit einer schwierigeren Phase umgeht. Zwei Niederlagen ändern nichts am offensiven Potenzial, erhöhen aber den Druck vor den kommenden Aufgaben.
Und genau darin liegt die Spannung für den SV Laufen: Während die Reserve derzeit von Sieg zu Sieg eilt und sich an der Tabellenspitze festsetzt, sucht die Erste nach dem Weg zurück in die Erfolgsspur. Ende September ist noch nichts entschieden. Aber diese Woche hat deutlich gemacht, wohin die Reise gehen könnte – und welche Mannschaft derzeit den kräftigsten Rückenwind besitzt.
Herzlichen Dank an die Sparda Bank Freilassing
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Herzlichen Dank an die Sparda-Bank Freilassing!
Der SV Laufen bedankt sich ganz herzlich bei der Sparda-Bank Freilassing für die großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro. Die Unterstützung fließt vollständig in die Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage auf unserem Vereinsheim. Damit können wir einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen und künftig einen Teil unseres Energiebedarfs umweltfreundlich selbst erzeugen.
Ein herzliches Dankeschön an die Sparda-Bank Freilassing für die Unterstützung unseres Vereins und das Engagement für die Region!