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3:0 gegen den SV Saaldorf, 1:0 gegen Gastgeber BSC Surheim und schlussendlich ein 5:0 gegen den TSV Bad Reichenhall. Eine klasse Leistung der Jungs um das Trainerteam Stephan Wendelberger, Otniel Kocsis und Fatos Krasniqi. Die Mannschaft wurde unter den Positionen oft ausgetauscht, was aber keinen Leistungsabfall bedeutete, da sich alle Spieler sehr gut ergänzten. Durch die exzellente Abwehrarbeit der Salzachstädter hatte ihr Torwart im ganzen Turnier nur zwei Ballkontakte. Der SV Laufen war in jedem Spiel "Herr der Lage" und die Jungs waren sichtlich erfreut über ihre eigene Leistung.
Besonderer Dank gilt von Seiten des SV Laufen auch dem BSC Surheim für die tolle Ausrichtung und den freundlichen Empfang.
Am nächsten Wochenende treten unsere G-Junioren zu einem weiteren Turnier beim TSV Petting an, bevor man eine Woche später, am Samstag, den 26. Oktober 2013 um 10 Uhr auf heimischen Rasen zu einem Freundschaftskick gegen den TSV Waging am See antreten wird.

Die siegreichen und "Gegentor-losen" G-Junioren des SV Laufen am vergangenen Samstag in Surheim.
Foto: Krasniqi
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Lange dauerte es bis man auf der Leobendorfer Sportanlage erwähnenswerte Torchancen notieren konnte. Zu Beginn agierte der Gast vom TuS Traunreut äußerst druckvoll und versuchte die Hintermannschaft der Heimmannschaft zu verunsichern. Doch Zählbares kam bei allen Bemühungen nicht heraus. In der 21. Minute waren es dann die Hausherren, die dem Treiben ein Ende setzten. Nach Eckball von Gerhard Nafe war es der starke Innenverteidiger Anton Steinmassl, der zum 1:0 einnetzen konnte. So ganz ließen jedoch die Gäste nicht nach. In der 34. Minute hatte das Team aus der Industriestadt eine Riesentormöglichkeit. Von rechts durchgespielt, sprintete der stärkste Gastspieler in den Strafraum und prüfte Torhüter Emanuel Salomon. Dieser war noch mit den Fingerspitzen am Leder und lenkte dieses an den Pfosten. Dabei hatte er noch mächtig Glück, dass sein abgelenktes Leder nicht noch ins eigene Netz zu einem Billardtor wurde. Zwei Minuten später wieder der TuS gefährlich vor Salomon. Nach einem Ausspielfehler aus dem Strafraum erreichte der Ball den Gegner und der TuS-Spieler versuchte sofort abzuschließen, verzog jedoch um einige Meter. Der TuS hatte Chancen, die SG machte Tore. So ging es weiter. In der 40. Minute umspielte Hansi Spatzenegger seinen Gegenspieler gekonnt, legte sich das Leder bei der 25-Meter-Marke zurecht und schoss Volley ins Tor - ein Tor des Monats zum 2:0. Drei Minuten später vielleicht der schönste Spielzug der Hausherren in der ersten Hälfte. Paul Fehsenmayr spielte sich im Mittelfeld schön frei und setzte Hansi Spatzenegger mit einem Gassenpass ein. Spatzenegger sprintete seinem Gegenspieler davon und knallte das Leder aus wenigen Metern zum 3:0 ins Netz.
Nach der Pause sorgten die Hausherren ganz in blau spielend für die Entscheidung. Wieder war es Spatzenegger, der sich über einen Treffer freuen konnte. Mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern überwand er den TuS-Keeper, der sich das Leder noch selbst ins Tor legte. Die SG Laufen/Leobendorf ließ keineswegs nach und wollte noch einen Treffer erzielen. Dieser gelang ihnen schon in der 56. Minute. Nach Eckball von Benedikt Schauer herrschte ein wenig Konfussion im TuS-Strafraum. Diese Situation nutzte Anton Steinmassl aus und stibitzte das Leder zum 5:0 ins Netz. Es wurde nun eine klare Angelegenheit für die SG. Einen Wachrüttler erhielten sie jedoch in der 61. Minute. Nach Foulspiel von Benedikt Seubert führte der TuS den Freistoß enorm schnell aus und der Stürmer umdribbelte den herausstürmenden Salomon und schoss zum 5:1 Treffer ein. Jetzt war erstmal Ruhe im Spiel, beiden Mannschaften war wohl das Regenwetter ein wenig unter die Haut gefahren. Lediglich der Hausherr erschien das ein oder andere Mal gefährlich vor dem TuS-Kasten, inbegriffen zwei Pfostentreffer von Spatzenegger. Ein Konter der Gäste in der 82. Minute sorgte für den TuS für den zweiten Gästetreffer des Tages. Wiederum war die Defensive zu weit aufgerückt und die TuS-Offensive hatte nur wenig Schwierigkeiten den Treffer zum 5:2 zu erzielen, was dann auch gleichbedeutend der Endstand war.
Die SG Laufen/Leobendorf trat am Samstag nachmittag mit folgendem Kader an:
Emanuel Salomon, Benedikt Meindl, Anton Steinmassl, Kapitän Maximilian Rudholzer, Benedikt Seubert, Martin Hahnemann, Paul Fehsenmayr, Adrian Braunsperger, Benedikt Schauer, Hansi Spatzenegger, Gerhard Nafe, Michael Reiter, Simon Beer und Noah Jakob.

Dreifachtorschütze am Samstag nachmittag in Leobendorf - Hansi Spatzenegger
Foto: SV Laufen
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Die Gäste aus Petting zeigten schon in den ersten Minuten schöne Kombinationen verbunden mit sicheren Torabschlüssen, so dass es nach 5 Minuten bereits 0:2 stand. Christopher Mühltaler brachte die Heimelf im Anschluss an eine Ecke mit einem Schuss aus 20 Metern auf 1:2 heran. Nachdem Petting auf 1:4 davongezogen war, kam die beste Phase der Laufener mit dem Anschlusstreffer von Fabio Wolf noch vor der Pause, dem Manuel Lankes unmittelbar nach dem Seitenwechsel das 3:4 folgen ließ. Einen Kopfball von Benedikt Feil konnte ein Feldspieler der Gäste nur mit der Hand abwehren. Leider wurde der fällige Strafstoß verschossen, ehe der TSV Petting mit 2 weiteren Treffern das Endergebnis von 3:6 herstellte.
Die Trainer lobten das Laufener Team für ihre gute Leistung.
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Manchmal ist es schon zum Haare raufen. Da fängst du ein Spiel ziemlich souverän an und kassierst in dieser Phase einen Treffer. So erging es der C-Jugend der SG Laufen/Leobendorf. In der 8.Minute netzte Freilassings bester Mann Dandl zum 0:1 ein. Lange versuchte der Hausherr in schwarz den Ausgleich zu erzielen und endlich war es dann in der 21.Minute soweit als Kurt Weixler verdient den 1:1 Ausgleichstreffer durch einen berechtigten Strafstoß erzielen konnte. Es war alles drin in dieser Partie. Schärfe, ein bisschen gesunde Härte, und vor allem Spielfluss auf beiden Seiten. Jeder hätte zu jeder Zeit einen weiteren Treffer erzielen können. Die zahlreich angereisten Zuschauer konnten ein Spiel auf Messers Schneide beobachten.
Nach der Pause ging es auf der Laufener Sportanlage rasant weiter und wieder waren es die Gäste, die in der 38. Minute die Vorlage machten. Viele vermuteten eine Abseitsstellung, der Unparteiische sah dies anders und zeigte nach dem 1:2 Treffer auf den Anstoßpunkt. Davon angestachelt war vor allem Kurt Weixler, der mittlerweile überall zu finden war und nur 2 Minuten später der Ausgleich durch den SG-Aktivposten. Gut spielte nun vor allem die Mittelfeldreihe der Hausherren zusammen und versuchte den Ball zirkulieren zu lassen. Doch der starke ESV Freilassing hatte oftmals was dagegen und fuhr den schwarzen Laufenern und Leobendorfern in die Parade. Und lange dauerte es auch nicht mehr, da war Dandl dann wieder zur Stelle. Unwiderstehlich netzte dieser in der 48.Minute zur erneuten ESV-Führung ein. Irgendwie dachte man, dass Spiel könnte nur durch zwei Spieler entschieden werden. Entweder durch Kurt Weixler auf SVL-Seite oder aber durch Michael Dandl auf ESV-Seite. Ersterer war es, der in der 55.Minute durch eine Willensaktion den Ausgleich zum 3:3 erzielen konnte. Er tankte sich einige Meter durch und sah den Gästetorhüter aus. Eigentlich hätte man nun das Spiel abpfeifen können und alle wären zufrieden gewesen, doch dagegen hatte anscheinend Dandl etwas und auch Frau Pechmarie spielte nochmals mit. Wieder hervorragend von seinen Mitspielern eingesetzt war es der ESV-Stürmer, der in Minute 62 für den 3:4 Endstand sorgte. Die letzten acht Spielminuten inklusive Nachspielzeit waren noch ein wenig hitzig, doch der Unparteiische hatte das zumeist im Griff und unterband Aktionen außerhalb der Fairness.
Zum Heimspiel gegen den ESV trat die SG Laufen/Leobendorf C-Jugend mit folgender Mannschaft an:
Kevin Streitwieser, Jonas Zehentner, David Lehnert, Markus Fiedler, Lorenz Fuchs, Thomas Reiter, Simon Maier, Luka Feil, Philipp Huber, Kurt Weixler, Konstantin Vogt, Daniel Lankes, Paul Enzinger, Paul Schmidt und Niklas Reiter.
Am Feiertag reisten die B-Junioren der SG Leobendorf/Laufen zum ersten Nachholspiel nach Obing. Dort wartete mit der SG Obing/Seeon ein Gegner, der sich im Laufe der ganzen Partie tief reinstellte und oftmals mit langen Bällen in die Spitze agierte. Die Gäste in grün-schwarz beherrschten eigentlich das Spiel lange Zeit, hatten erheblich hohen Ballbesitzanteil und auch die ein oder andere Torchance, die zu verwerten gewesen wäre. Vor allem die ersten Minuten auf dem Obinger Sportplatz zeigte, dass sich die Gäste einiges vorgenommen habe. Gerade in dieser Phase kam der Hausherr ebenfalls in grün-schwarz gekleidet einmal vors Tor und nutzte diese Gelegenheit gleich zum 1:0 aus (5.). Unbeeindruckt machten jedoch die Gäste weiter mit ihrem Spiel und versuchten durch eine breitere Spielanlage ihre außen besser einzusetzen. Kaum hatte man wieder die Partie unter Kontrolle sorgten individuelle Unzulänglichkeiten für den zweiten Gegentreffer zum 2:0 (12.). Ärgerlich allemal, hätte man zu dieser Spielphase schon den Ausgleich erzielen können. Und so ging es in Obing auch weiter. Leobendorf/Laufen machte das Spiel, die SG Obing/Seeon stellte sich noch tiefer in die eigene Hälfte und agierte weiter durch Nadelstiche. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff wurde der lang gesuchte Leon Schifflechner endlich gefunden und lief allein auf das Gehäuse zu, jedoch verzog er seinen Schuss, der knapp über der Latte landet. "Hast Du kein Glück, kommt Pech auch noch dazu."
Die Spieler der SG Leobendorf/Laufen motivierten sich nochmals und wollten die Pechmarie verjagen. Anfangs gelang ihnen das auch ganz gut. Doch in der 45. Minute kam der Hausherr wieder durch einen weiten Pass in die Spitze zur Torchance. Diesen hohen weiten Pass unterschätzte die Gästeverteidigung und Obings Stürmer hielt nur noch die Fußspitze zum 3:0 hin. Schon jetzt warfen die Gäste alles nach vorne und wollten endlich den verdienten Anschlusstreffer erzielen. Doch entweder hatte das Schussglück was dagegen, die tiefstehende Defensive der Hausherr oder aber der Unparteiische pfiff den Angriff ab - es war schier zum Verzweifeln, dass nichts vorne reinfallen wollte. Die Hausherren machten es sehr geschickt und brachten die Offensivkräfte der Gäste immer wieder aus der Gefahrenzone. Tobias Huber war es, der in der Folge trocken abzog, doch auch sein platzierter Schuss war schlussendlich zu unplatziert. Eher nein, wie ja, hätte der neutrale Zuschauer bei der nächsten Entscheidung gesagt. In einem kleinen Getümmel im Strafraum pfiff der Unparteiische Elfmeter und sah ein Foul des Torhüters Jan Maurischat - der Elfer konnte nicht verwertet werden. Dies gab den Gästen nochmals die letzte Luft, die erst abgeschnitten wurde, als Kapitän Maximilian Weber wegen Meckerns das Spiel für 5 Minuten verlassen musste. Jetzt ging auch nicht mehr viel zusammen, es waren schon mehr die verzweifelten Angriffe, die fürs Tor sorgen sollten.
Langsam sollte den B-Junioren das Glück wieder hold sein, verdient hätten die Jungs schon länger dieses Glück. Die nächste Partie findet erneut auswärts statt. Am nächsten Freitag, den 11. Oktober 2013 treten die Niederstraßer/Schmidbauer-Jungs bei der SG Waging/Petting an.
Die B-Junioren traten mit folgendem Kader in Obing an:
Jan Maurischat, Andreas Spitz, Maximilian Höhn, Konstantin Rubach, Benedikt Rudholzer, Leon Schifflechner, Kapitän Maximilian Weber, Richard Meßmer, Tobias Huber, Tobias Walter, Lukas Haunerdinger und Andrija Varvodic.
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AUFRUF !!!
WIR SUCHEN EINEN WEITEREN BETREUER FÜR DIE D-JUNIOREN DER SG LEOBENDORF/LAUFEN 1 (U13). DIE MANNSCHAFT WIRD DERZEIT VON ALOIS SPITZ BETREUT UND TRAINIERT UND TRITT ERSTMALS SEIT JAHREN WIEDER IN DER KREISKLASSE AN.
Organisatorisch ist es für "nur" eine Person immer ein Aufwand, alles rund um die Mannschaft zu "managen". Zu zweit ist vieles leichter und einfacher. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn eine weitere Person Alois Spitz und das Team unterstützen würden.
Wir wenden uns an alle Vereinsmitglieder des SV Laufen, ehemalige und aktive Spieler, Eltern und Freunde der Mannschaftskameraden. Helfen Sie mit, stoßen Sie zu uns - und haben Sie Teil an der Arbeit und an der Freude der Jugendlichen !!!
Wenden Sie sich an Jugendleiter Christian Schmidbauer, e-mail:
Aktuell steht die Mannschaft nach 2 Siegen, 1 Remis und 2 Niederlagen auf Platz 6 der Tabelle, also genau im Mittelfeld der Kreisklasse Ruperti.

Würden sich über einen weiteren Betreuer und eine weitere Vertrauensperson freuen - die D Junioren der SG Leobendorf/Laufen 1
Obere Reihe von links: Jonas Gembala, Andre Kurre, Lukas Panzenböck, Tobi Vogl, Mert Durakci, Michael Felber und Trainer Alois Spitz.
Untere Reihe von links: Maxi Bach, Alexander Schuh, Yasin Brundu, Joseph Jakob, Martin Schaider und Willy Seger.
Foto: SV Laufen
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Zu Beginn der Partie hatte Schiedsrichter Ludwig Moderegger vom FC Hammerau einiges zu tun. Trotz seiner Ankündigung alle Nicklichkeiten abzupfeifen, war der Körperkontakt doch sehr intensiv. In dieser Anfangsphase ging es auch oftmals auf die Knochen und der Hausherr versuchte den Gästen aus Laufen und Leobendorf auf für sie unbekannten Terrain (Kunstrasen) den Schneid abzukaufen. Einige nicht ganz so schlechte Tormöglichkeiten konnte sich dabei der Hausherr unter Flutlicht und Nebelschwaden am Riedherren erspielen, die Defensivabteilung um den gut aufgelegten Torhüter Christoph Pöhlmann als auch Kapitän Maximilian Rudholzer hielt jedoch stand. Eine ziemliche Grundnervosität hatte sich in dieser Phase in die Mannschaft von Albert Thanbichler und seinen beiden zwei samstäglichen Begleitern Ottmar Scheurer und Christian Schmidbauer eingeschlichen und ließ sich auch bis zum Schlusspfiff nicht mehr austreiben. Vermutlich hatte dies auch mit dem ungewohnten Terrain und der vermuteten schnelleren Verletzungsgefahr zu tun, was wohl der ein oder andere Spieler im Hinterkopf hatte. Nichtsdestotrotz hielten die blaugekleideten Gäste dagegen und versuchten nadelstichartig schnell das Mittelfeld zu überspielen und die beiden Stürmer Hansi Spatzenegger und Gerhard Nafe einzusetzen. Vora llem die vereinzelte Verzweiflung der Heimstürmer an Keeper Christoph Pöhlmann verursachte, dass der Gast immer besser ins Spiel kam. Und nach 19. Minuten war es soweit. Martin Hahnemann knallte seinen Schuss an den Pfosten, erste Warnung des Gastes an den Hausherren. Nur eine Minute später zeigte Schiedsrichter Moderegger auf den Punkt. Gerhard Nafe war im Straufraum zu Fall gebracht worden und erledigte die Angelegenheit gleich selbst und schoss den Ball zum 0:1 ins Tor. Jetzt waren die Hausherren verständlich angefressen und brauchten einige Zeit, um wieder selbst ihr Spiel aufziehen zu können. Und genau in dieser Phase schlug der Gast erneut zu. Hansi Spatzenegger sorgte nach einem Sprint für das 0:2. Die Moral des FC Bischofswiesen hing jetzt am vielbesagten Kunstrasenboden und sie erholten sich nur langsam von diesem Schock. Kurz vor Halbzeitschluss sorgte Martin Hahnemann wohl für die emotionale Vorentscheidung. Besser als in der 19.Minute war ihm sein Schuss diesmal gelungen und er konnte zum 0:3 erhöhen.
Natürlich gab es auf beiden Seiten in der Pause einiges zu besprechen, was aber wirklich auf den jeweiligen Bänken passiert ist, bleibt ein Geheimnis. Der Hausherr betrat das Feld richtig aufgestachelt und motiviert und sorgte dafür, dass das Spiel im Sinne des Ballbesitzes eine Drehung erfuhr. Der Gast der SG Laufen/Leobendorf ließ sich von Minute zu Minute mehr die Partie aus der Hand nehmen und hatten zu tun, den Hausherren zwischen Mittellinie und Strafraum abzufangen. Die Rechnung wurde schon in Minute 47. präsentiert. Bischofswiesens Gruber verkürzte auf 1:3. Zehn Minuten lang war es ein Kampf um jeden Kunstgrashalm bis die 57. Minute kam. Ein Eckball von Gerhard Nafe flog durch den ganzen Strafraum bis sich Kapitän Maximilian Rudholzer in den Ball schmiss und zum 1:4 erhöhen konnte. Das Visier war nun beim FC Bischofswiesen offen und sie warfen die Mehrzahl der Spieler nach vorne und lösten taktische Vorgaben übergangsmäßig auf. Lange jedoch war dem FCB der Torjubel verwehrt, im Gegenteil: selbst der Gast hätte mit mehr Schussglück sogar noch erhöhen können. Ein merkwürdiger Zeitpunkt und wohl für den Gast gefährlicher Zeitpunkt war die Minute des erneuten Anschlusstreffers. In Minute 74 sorgte FCB-Außenspieler Rechtenbach nach Fehler auf halblinker Defensivposition für den erneuten Anschlusstreffer. In der Schlussviertelstunde erhöhten sich die Anzahl der Nicklichkeiten zwischen beiden Mannschaften, so dass Schiedsrichter Ludwig Moderegger nun immer mehr im Mittelpunkt stand und beide Mannschaften auch mal mit 5 Minuten Zeitstrafe dezimieren musste (Koller auf FCB-Seite, Nafe auf SGL-Seite). Die Partie fand jedoch auch zumeist in der Hälfte der Gäste statt, die sich nun stetig zurückzogen und die Partie über die Zeit bringen wollten. Vor allem Anton Steinmaßl und Maximilian Rudholzer in der Innenverteidigung sorgten für den entscheidenden Riegel, der den 2:4 Auswärtssieg über die Zeit brachte.
Die SG Laufen/Leobendorf trat mit folgendem Kader beim FC Bischofswiesen an:
Christoph Pöhlmann, Simon Beer, Benedikt Meindl, Kapitän Maximilian Rudholzer, Anton Steinmaßl, Martin Hahnemann, Johann Spatzenegger, Maximilian Weber, Gerhard Nafe, Benedikt Schauer, Adrian Braunsperger, Michael Reiter, Benedikt Seubert, Noah Jakob und Michael Reiter.

Die Aufwärmlockerheit der A-Junioren machte zum Anpfiff der Partie einer Grundnervosität über die gesamte Spiellänge Platz beim 4:2 Auswärtssieg in Bischofswiesen.
Foto: SV Laufen
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Der Spitzenreiter aus Laufen und Leobendorf kam auf heimischen Platz anfangs deutlich besser in die Partie als der Gast vom SC Vachendorf. Sie machten gleich mal Druck auf das Tor des SCV und versuchten so den Gast in die eigene Hälfte zu drängen. Diese hatten vorerst damit zu tun mit Nadelstiche die Abwehr der Hausherren aus dem Konzept zu bringen, was ihnen erstmal nicht gelang. Nur lange Bälle nach vorne, brachte nichts Zählbares für die Truppe aus dem Landkreis Traunstein. Den Hausherren in grün-schwarz war dann auch der erste Treffer der Partie vergönnt. Deborah Hufnagl knallte ca. 20 Meter vor dem Tor auf selbiges und überwand die SCV-Torfrau zum 1:0 (16). Lange hielt der Jubel jedoch nicht an. Nur drei Minuten später gelang den Gästen nach einem schnellen Gegenzug der 1:1 Ausgleichstreffer. Wiederum fünf Minuten später, kaum Zeit zum Durchatmen, war es die Mühlthaler/Schuhböck-Truppe die den nächsten Treffer erzielte. Stephanie Pixner war die Glückliche auf Seiten der Grün-Schwarzen. Der Einsatz der Hausherren ließ nicht nach und es war zu sehen, dass der SVL hier drei Punkte behalten möchte. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen der erneute Ausgleichstreffer (40.). Mehr als ein unglücklicher Zeitpunkt für die SG, was schnellstens beim Pausentee verkraftet werden musste.
Deutlich gestärkt kam die heimische SG wieder auf den Platz und bestimmte vorerst die Partie. Unvermittelt ließen sich diese aber dann das Spitzenspiel aus der Hand nehmen. Kaum hatten die Gäste mehr Platz kamen sie brandgefährlich und aggressiv vor das Tor der Torfrau Lisa Stöllberger. Die Abwehr um die Mayer-Zwillinge hatte alle Hände voll zu tun, die Angriffswellen unbeschadet zu überstehen. Zulange jedoch konnte man dem Druck nicht standhalten und in der 61. Minute die erstmalige Führung für den SC Vachendorf. Sogar das 2:4 gelang den Gästen noch. In der 70.Minute war es soweit und einige Zuschauer hatten den Glauben an einen positiven Ausgang schon verloren. Die Rechnung machte der Gast jedoch ohne den Kampfeswillen der heimischen Mädels. In der 74. Minute entschied der gut agierende Unparteiische auf Strafstoß. Diesen versenkte Deborah Hufnagl durch die Hosenträger der Torfrau zum 3:4 Anschlusstreffer. Jetzt war Offensive pur beim Hausherren angesagt und nur eine Minute später zog Stephanie Pixner torgleich mit Deborah Hufnagl und erzielte das 4:4. Angepeitscht von den leidenschaftlichen Heimfans erarbeiteten sich die Mädels Torchance um Torchance, doch in der Endkonsequenz war die Verwertung verbesserungswürdig und das Ergebnis war fixiert.
Eine hochverdiente Punkteteilung, auf der sich sicherlich für die nächsten Wochen aufbauen lässt und deutlich zeigte, welche beiden Mannschaften die Gruppe wohl bis Saisonende beherrschen werden.


