Verdienter Laufener Sieg gegen eine Waginger Rumpfmannschaft.
Vor weg, es war ein Spiel, das den Namen Kreisklassen-Spiel in keiner Weise verdient hatte. Die Gäste spielten nicht überzeugend, die Trainer der „Seerosen“-Truppe mussten Überstunden beim Telefondienst leisten, um eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Auf Grund der Ausfälle bei der Ersten mussten Spieler abgestellt werden. Der Kader der Zweiten schmilzt immer mehr zusammen. Verletzungen, Krankheiten und arbeitsbedingte Ausfälle dezimieren das Team immer mehr. Zudem lässt die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig.
Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Es war eine schlechte Begegnung, in der die Laufener trotz allem den Sieg gegen eine völlig desolate Waginger Truppe verdient hatten. Auch die Gäste stehen, Bezug nehmend auf das Spiel in Waging, ebenfalls zu recht hinten in der Tabelle. Die „Seerosen“ schienen sich schon nach 30 Minuten aufgegeben zu haben. Einige Spieler brachten auch nicht die Leistung, zu der sie im Stande sein müssten. Die 0:1 Führung für die Laufener schon in der 4. Minute durch David Cienskowski, der die Waginger Defensive überlistete. Hier einige Situationen die vielleicht nennenswert sind. Gerhard Nafe setzte sich in der 13. Minute durch. Sein Schuss bereitete Maxi Bösch aber keine Schwierigkeiten. David Cienskowski setze den Ball eine Minute später hoch über die Kiste. Eine riesen Chance vergab Gerhard Nafe, als er aus drei Metern das leere Tor nicht traf. Dann zwei Chancen der Waginger, die nichts einbrachten. In der 30. Minute dann das 0:2, durch Gerhard Nafe, der einen an ihm verschuldeten Strafstoß sicher verwandelte.
In der 46. Minute, die Waginger hatten vielleicht noch nicht mitbekommen, dass das Spiel schon läuft, erzielte Thomas Wimmer das 0:3. Zwei Minuten später setzte Michael Kirschner einen Ball an die Torlatte. Erst jetzt schienen die „Seerosen“ zu erwachen. In der 52. Minute scheiterte Maxi Hösle mit einer Direktannahme an Michael Höglauer. In der 60. Minute versiebte Johannes Barmbichler, nach einer Flanke, eine gute Chance. In der 86. Minute, ein sensationelles Solo von Michael Hollinger, der den Turbo zündete und auf Christian Höhn ablegte, der zum 0:4 verwandelte.
Fazit: Eine wirklich nicht starke Laufener-Truppe hatte keine Mühe eine desolate „Seerosen“-Truppe in die Wüste zu schicken. Die Waginger müssen langsam die momentane negative Situation erkennen und sich endlich gemeinschaftlich aus diesem Sumpf ziehen. So kann es nicht weiter gehen. Appell an die Mannschaft, zeigt eurem Trainer-Team, dass ihr gewillt seid, den Klassenerhalt zu schaffen.
