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SV Laufen
Waging/Laufen: Der Bann ist für den SV Laufen gebrochen und die harte Arbeit der vergangenen Wochen wurde endlich belohnt. Glatt mit 4:0 siegte die Kreisklassenelf von Trainer Manfred Reidinger bei der Bezirksliga-Reserve des TSV Waging am See am Samstag mittag. Wieder einmal sorgte Torjäger David Cienskowski mit zwei Toren im ersten Durchgang für den Weg in Richtung ersten Dreier der Saison.

Schon nach zwei Spielminuten konnte Laufens Torjäger David Cienskowski zum 0:1 treffen. Ein Auftakt nach Maß für den SV Laufen. In der 21. Minute hätte Cienskowski nachlegen können. Nach einer tollen Hereingabe von Michael Hollinger schoß der Goalgetter jedoch aus kurzer Distanz übers Tor - Glück für die Hausherren allemal. Johannes Barmbichler hatte in der 28. Minute den Ausgleich auf dem Fuß. Barmbichlers Schuß flog jedoch knapp am Gehäuse von Michael Höglauer vorbei. David Cienskowski sorgte dann in der 35. Minute für das 0:2. Schiedsrichter Anton Feil vom TSV Bad Reichenhall entschied auf Strafstoß, diesen verwandelte Cienskowski. 

Und wer glaubte, dass sich der SVL zufrieden geben würde, sah sich im Wilhelm-Scharnow-Stadion getäuscht. Eine Minute nach Wiederanpfiff. Nach starker Vorarbeit von Gerhard Nafe musste Thomas Wimmer das Leder nur noch zu, 0:3 einschieben. In der Folgezeit wurde auf beiden Seiten fleißig durchgewechselt und Torchancen waren erstmal Mangelware. Drei Minuten vor Schluss sorgte Christian Höhn für den Endstand und verwertete seine Tormöglichkeit zum 0:4. 

Eine klare Angelegenheit für den SV Laufen, welche für kommende Aufgaben Auftrieb geben sollte.

Der SV Laufen trat in Waging mit folgendem Kader an:
Michael Höglauer, Michael Hollinger, Tobias Stockhammer, Robert Bauer, Christian Höhn, Thomas Wimmer, Michael Kirschner, Kapitän Florian Hollinger, Fatos Krasniqi, Gerhard Nafe, David Cienskowski, Helmuth Putzhammer und Michael Niedermeier.

Hinweis: Für diesen Bericht bedienten wir uns größtenteils am BFV-Liveticker des TSV Waging am See und bedanken uns recht herzlich dafür !!!

Fotos der Partie finden sie hier in der Fotogalerie oder auf der Facebookseite des SV Laufen.


FOLGEND DER BERICHT DES TSV WAGING AM SEE (Günter Klucznick):

Verdienter Laufener Sieg gegen eine Waginger Rumpfmannschaft.

Vor weg, es war ein Spiel, das den Namen Kreisklassen-Spiel in keiner Weise verdient hatte. Die Gäste spielten nicht überzeugend, die Trainer der „Seerosen“-Truppe mussten Überstunden beim Telefondienst leisten, um eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Auf Grund der Ausfälle bei der Ersten mussten Spieler abgestellt werden. Der Kader der Zweiten schmilzt immer mehr zusammen. Verletzungen, Krankheiten und arbeitsbedingte Ausfälle dezimieren das Team immer mehr. Zudem lässt die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Es war eine schlechte Begegnung, in der die Laufener trotz allem den Sieg gegen eine völlig desolate Waginger Truppe verdient hatten. Auch die Gäste stehen, Bezug nehmend auf das Spiel in Waging, ebenfalls zu recht hinten in der Tabelle. Die „Seerosen“ schienen sich schon nach 30 Minuten aufgegeben zu haben. Einige Spieler brachten auch nicht die Leistung, zu der sie im Stande sein müssten. Die 0:1 Führung für die Laufener schon in der 4. Minute durch David Cienskowski, der die Waginger Defensive überlistete. Hier einige Situationen die vielleicht nennenswert sind. Gerhard Nafe setzte sich in der 13. Minute durch. Sein Schuss bereitete Maxi Bösch aber keine Schwierigkeiten. David Cienskowski setze den Ball eine Minute später hoch über die Kiste. Eine riesen Chance vergab Gerhard Nafe, als er aus drei Metern das leere Tor nicht traf. Dann zwei Chancen der Waginger, die nichts einbrachten. In der 30. Minute dann das 0:2, durch Gerhard Nafe, der einen an ihm verschuldeten Strafstoß sicher verwandelte.

In der 46. Minute, die Waginger hatten vielleicht noch nicht mitbekommen, dass das Spiel schon läuft, erzielte Thomas Wimmer das 0:3. Zwei Minuten später setzte Michael Kirschner einen Ball an die Torlatte. Erst jetzt schienen die „Seerosen“ zu erwachen. In der 52. Minute scheiterte Maxi Hösle mit einer Direktannahme an Michael Höglauer. In der 60. Minute versiebte Johannes Barmbichler, nach einer Flanke, eine gute Chance. In der 86. Minute, ein sensationelles Solo von Michael Hollinger, der den Turbo zündete und auf Christian Höhn ablegte, der zum 0:4 verwandelte.

Fazit: Eine wirklich nicht starke Laufener-Truppe hatte keine Mühe eine desolate „Seerosen“-Truppe in die Wüste zu schicken. Die Waginger müssen langsam die momentane negative Situation erkennen und sich endlich gemeinschaftlich aus diesem Sumpf ziehen. So kann es nicht weiter gehen. Appell an die Mannschaft, zeigt eurem Trainer-Team, dass ihr gewillt seid, den Klassenerhalt zu schaffen.


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