www.svlaufen.de: Michael, die restliche Rückrunde steht an. Nach einer Achterbahnfahrt im Jahr 2014 - welchen Blick wirfst Du im allgemeinen auf das Jahr 2015?
Michael Niedermeier:
Die Kreisklassenmannschaft steht zwar tabellarisch im Mittelfeld, jedoch die Punktezahl in Richtung Relegations-und Abstiegsplätze lässt sicherlich keine Atempause zu. Was traust Du dem Team zu und in welcher Tabellenregion siehst Du unsere "Erste" am Ende der Runde?
Michael Niedermeier:
In erheblicher Abstiegsgefahr steht die "Zweite" in der A-Klasse. Wird aus Deiner Sicht das rettende Ufer noch erreicht oder muss man sich intensiv über die B-Klasse Gedanken machen?
Michael Niedermeier:
Mit Daniel Mayer habt ihr einen erfahrenen Spieler vom TSV Petting dazugeholt. Desweiteren werden in der Vorbereitung einige A-Jugendspieler mittrainieren. Was erwartest Du von diesen Neuzugängen?
Michael Niedermeier:
Ihr habt die Hallensaison äußerst entspannt gestaltet und vermieden großartig Hallenturniere zu spielen. Dieser Weg soll auch die Verletzungsgefahr verhindern. Habt ihr alle Mann fit und verletzungsfrei an Bord oder müsst ihr noch auf den ein oder anderen Spieler warten?
Michael Niedermeier:
In der Trainerfrage habt ihr in der Winterpause klare Zeichen gesetzt. Den Vertrag mit Chefcoach Manfred Reidinger um ein weiteres Jahr verlängert und mit Martin Rudholzer einen Co-Trainer ausgewählt, der sehr nah an den Spielern ist. Welche Signalwirkungen erhofft ihr euch von diesen Entscheidungen?
Michael Niedermeier:
Selten genug ist es in den Amateurklassen der Fall, dass die Unterstützung von draußen allen voran in der Quantität so hoch ist wie beim SV Laufen, auch auswärts gibt es zahlreiche "Unentwegte", die sich nicht scheuen, die Wege auf sich zu nehmen. Glaubt ihr, dass dies so bleiben wird, egal wie der sportliche Erfolg ausfällt?
Michael Niedermeier:
Oft genug heißt es, der sportliche Erfolg ist das "Ach und Weh" eines Vereins. Ist dies auch beim SV Laufen so oder habt ihr auch noch andere Schwerpunkte, welche die Fußballabteilung zu nutzen weiß?
Michael Niedermeier:
Der nächste Gegner ist immer der schwerste, das ist eine alte Weisheit. Mit Blick auf das Auftaktprogramm kann man aber feststellen, dass in der Hinrunde in diesem nicht zahlreich gepunkt werden kann. Bei der Ersten empfängt man eine junge technisch versierte Truppe aus Traunwalchen bevor man zum Aufsteiger Otting muss und anschließende in Ruhpolding antreten darf. Keinesfalls eine Laufkundschaft. Mit der Zweiten darf man sich sofort mit dem TSV Petting messen, um anschließend bei den Spitzenteams des TSV Freilassing und des ASV Piding seine Visitenkarte abzugeben. Leicht ist mit Sicherheit was anderes. Was erwartest Du vom Saisonauftakt?
Michael Niedermeier:
Kommen wir zu Dir selbst. Du durftest auch das ein oder andere mal Deine Fußballstiefel für die beiden Mannschaften schnüren. Hast Du dies weiterhin vor oder nur wenn "Not am Mann" ist?
Michael Niedermeier:
"Wer Visionen hat, sollte seinen Arzt besuchen," sagte Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Doch die ein oder andere Vision kann nicht schaden. Welche Vision hast Du für die Fußballabteilung des SV Laufen für das Jahr 2015?
Michael Niedermeier:
Herzlichen Dank für Deine Zeit und wir wünschen Dir als auch der gesamten Abteilung die gewünschten Erfolge.
