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Laufen: Man kann schon fast sagen, dass am letzten Sonntag eine Ära beim SV Laufen zu Ende ging. Margarete (Gretl) Schmierl verabschiedete sich bei den Fußballern endgültig in den wohlverdienten Ruhestand. Vorstand Werner Obermayer und Michael Schumann dankten Gretl für ihre jahrzehntelangen Dienste am Sportplatz und überreichten ihr einen Blumenstrauß.
Margarete Schmierl saß jahrzehntelang an der Kasse am Sportplatz in Laufen und hielt mit den jeweiligen aktuellen Kickern immer ein gutes Verhältnis aufrecht. Vor 2 Jahren wurde Gretl mit dem DFB-Sonderpreis für das Ehrenamt ausgezeichnet und konnte bei der Ehrung in der Allianz-Arena auch das Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und der TSG Hoffenheim beobachten. Nachdem sie im Jahr 2014 ihren 90. Geburtstag feiern konnte, verabschiedet sie sich nun in den wohlverdienten Ruhestand und möchte die weiteren Jahre ein wenig „ruhiger“ angehen lassen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Gretl für ihre Verdienste, die nicht hoch genug gewürdigt werden können. Alle Vereinsmitglieder, von der Vorstandschaft bis zu den aktiven Fußballern sprechen ihr ein herzliches „Vergelt´s Gott!“ aus.

Auf der Verleihung des DFB-Sonderpreises in der Münchner Allianz-Arena.
Foto: Burgi Mayer
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Laufen: Zu spät holte der SV Laufen den zweiten Dreier in Folge. Mit einem Heimsieg gegen den SC Vachendorf hatte man selbst nochmal am Strohhalm gezogen, um in die Relegation zu kommen. Da aber die erhoffte Schützenhilfe vom SV Kirchanschöring ausblieb und der FC Bischofswiesen siegte, half der Heimsieg der Laufener nicht mehr zur Saisonverlängerung.
Vor gut gefüllten Rangen an der Sportanlage in Laufen trafen sich der SV Laufen (Tabellenvorletzter) und der SC Vachendorf (Dritter) zum letzten regulären Spieltag der Kreisklasse 4. Sehr einsatzfreudig zeigte sich der SVL in der Anfangsphase und versuchte die auf Ruhe bedachten Gäste mit Druck in Schwierigkeiten zu bringen. Die erste erwähnenswerte Tormöglichkeit war allerdings den Gästen vorbehalten. Thomas Lestak fand den Weg fast bis zur Eckfahne und brachte den Ball ins Zentrum. Dort versuchte sich völlig freistehend Maximilian Loreck per Kopfstoß, doch Keeper Philipp Krois hielt das Runde im Nachfassen fest (10.). Nur zwei Minuten darauffolgend brannte es vor Laufens Kasten lichterloh. Maximilian Loreck brachte Georg Klauser mit einem denkbar guten Pass ins Spiel, der daraufhin alleine auf Krois zulief. Klauser legte den Ball an Krois vorbei, wo jedoch Michael Kirschner vor der Torlinie erstmal klären konnte. In der Folge allerding hielt Krois das Leder nicht fest, so dass Klauser erneut die Chance auf dem Tablett präsentiert bekam, aber um einiges verzog. Nach der ersten Viertelstunde ging den Hausherren etwas Ballglück verloren, so dass der SC Vachendorf mehr Pässe anbringen konnte, als so manchem Zuseher lieb war. Wiederum brannte es nach 25 Minuten vor Krois. Aus abseitsverdächtiger Stellung auf Linksaußen kam erneut Klauser gefährlich vors Gehäuse. Nachdem er an Krois vorbeischoss, rettete Michael Kirschner wiederum für seinen schon geschlagenen Torhüter. Nach Freistoß von Maximilian Loreck entwischte Merdan Cam seinem Gegenspieler und stach in den Strafraum hinein, doch Cams Dropkick fand um einige Meter nicht das Ziel (27). Man muss festhalten, dass nach der starken Anfangsphase sich in der Folge der SV Laufen ziemlich reindrücken ließ und sich von cleveren Vachendorfern teils gut bespielen ließen. Kurz vor dem Pausenpfiff dann endlich die Torchance für den SVL. David Cienskowski drehte sich im Strafraum um den Gegner und schoss mit Links auf das Tor – Außennetz.
Doppelchance für den SC Vachendorf in der 52. Minute. Manuel Schlesak mit einem Strich von einem Freistoß, Torwart Krois war zur Stelle und kratzt das Leder heraus. In der Folge kam Maximilian Bergmann im Halbfeld an den Ball und knallte diesen an die Querlatte – Glück für die Salzachstädter. In der 58. Minute dann eine kleine Erlösung für den SV Laufen. Nach Freistoß von Helmuth Putzhammer streicht Markus Schnugg samt mit der Stirnplatte das Leder ins Toreck – 1:0. Den zweiten Treffer des SV Laufen hätte Dominik Lindner erzielen können. Nach Eckstoß von Helmuth Putzhammer wurde Lindner zuerst abgedrängt, erhielt das Leder aber nochmals und scheiterte stark bedrängt aus kurzer Distanz (78.). Vier Minuten darauffolgend dann doch der zweite Treffer für den SV Laufen. Ein Befreiungsschlag von Maximilian Weber landete auf dem Schlappen von Christian Höhn der Helmuth Putzhammer an der Linie entlang schickte. Putzhammer bediente den im Strafraum stehenden David Cienskowski flach, der zum 2:0 einschob. Helle Aufregung in der 84. Minute. Nach einem Foul von Laufens Helmuth Putzhammer sah sich SCV-Spieler Michael Hartl gezwungen dem Foulspieler mit einer Tätlichkeit seine Meinung mitzuteilen. Schiedsrichter Seitlinger übersah dies nicht und zeigte Hartl die Rote Karte. Dominik Lindner hätte in der 86. Minute den Spielstand dann noch erhöhen können. Lindner erreichte ein Pass des eingewechselten Max Schmidt und die Offensivkraft des SV Laufen knallte aufs Gehäuse – knapp über die Latte. Mit der Schlussminute testete Tom Loferer auf Seiten des SC Vachendorf noch die Stabilität des Laufener Aluminiums, welches dem Schuss von Loferer standhielt. In der Nachspielzeit konnte der SC Vachendorf, durchaus verdient, doch noch einen Treffer erzielen. Nach schönem Alleingang von Georg Klauser auf der linken Außenbahn flankte Klauser ins Zentrum, wo Manuel Schlesak gekonnt den Ball an Philipp Krois vorbei im Tor versenkte – 2:1 (91.).

Kapitän Florian Hollinger musste mit seinem Team am Sonntag nachmittag trotz Heimsieg den Abstieg aus der Kreisklasse hinnehmen.
Foto: Archiv SV Laufen
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Laufen: Steven Spielberg hätte seine helle Freude am diesjährigen Abstiegskampf in der Kreisklasse 4. Drei Mannschaften können sich am Sonntag noch den Relegationsplatz sichern und sich in zwei Matches gegen den SV Leobendorf bewähren. Darunter auch der SV Laufen, der sich mit dem SC Vachendorf messen darf.
Sonntag, 15 Uhr kommt es auf drei Plätzen in der Kreisklasse zum absoluten Showdown. Die DJK Otting als Tabellenletzter mit 16 Punkten tritt in Traunwalchen an. Der FC Bischofswiesen mit 21 Punkten empfängt den SV Kirchanschöring 2 und der SV Laufen mit 19 Punkten hat Heimrecht gegen den SC Vachendorf. Ein absoluter Showdown am letzten Spieltag der Kreisklasse 4, geschrieben wie von Steven Spielberg in Hollywood.
Der SC Vachendorf ließ am vergangenen Wochenende durchaus aufhorchen. Der A-Klassen-Aufsteiger besiegte auf heimischen Rasen den Tabellenzweiten des TSV Fridolfing mit 3:1 und sicherte sich damit die beste Ausgangsposition zur Erreichung des dritten Tabellenplatzes im Endklassement. Wenn dies erreicht werden will, müsste der SCV allerdings schon einen Punkt aus Laufen mit nach Hause nehmen. In der derzeitigen Form der Vachendorfer durchaus ein machbares Ding.
Doch der SV Laufen ist noch nicht ganz tot. Beim SV Kirchanschöring 2 siegte die Lindner-Elf mit 3:1 und zeigte eine kämpferische Leistung. Mit diesem Kampf kann auch ein weiterer Dreier eingefahren werden. Nur mit diesem Dreier könnte der SV Laufen noch den Relegationsplatz erreichen, vorausgesetzt auf den beiden anderen Plätzen kommt ein wenig Unterstützung. Im Schlussspurt noch in die Verlängerung um den Klassenerhalt gehen, damit hat der SVL ja Erfahrung. Aber eben nur dieser eine Dreier, der noch fehlt, würde dazu die Chance ermöglichen. Es reicht ein dreckiges 1:0 in der letzten Spielminute – keiner erwartet ein Fußballmatch zum Zunge schnalzen. Nur das Ergebnis und die Punkte zählen. Trainer Hermann Lindner wird diese Woche alle Mannen um sich scharen und die Situation nochmals deutlich machen. In Laufen an der Freilassinger Straße haben es die Jungs um Kapitän Florian Hollinger selbst in der Hand, ob man den Dreier einfährt. Und dann hilft in den 90 Minuten nur noch zusätzliches Beten, um die Relegation zu erreichen. In dieser würde dann ein zweimaliges Aufeinandertreffen (Hin-und Rückspiel) mit dem SV Leobendorf warten. Zuschauertechnisch wäre dies allemal ein Leckerbissen.
Aber zuerst: Drei Punkte gegen Vachendorf, dann auf die anderen Ergebnisse schauen, die dann den Weg des SV Laufen weisen werden.
Die zweite Mannschaft des SV Laufen ist am letzten Spieltag der B-Klasse zum Zuschauen verdammt, da die Schmidt-Truppe ausgerechnet hier spielfrei hat. Somit steht der vorletzte Tabellenplatz fest und der Abstieg in die C-Klasse.
Sonntag, 5. Juni 2016, 15.00 Uhr:
SV LAUFEN - SC Vachendorf
Ort: SV Laufen, Freilassinger Str. 100, 83410 Laufen
Schiedsrichter: Bernhard Seitlinger sen. (SV Seeon)

Der SV Laufen (Foto aus dem Hinspiel) ist auf drei eigene Punkte angewiesen.
