Laufen: Ein mageres Pünktchen fehlt den Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf, um den Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu bewerkstelligen. Im Samstagsheimspiel gegen den SC Rechtmehring reicht eine Punkteteilung zum sicheren Aufstieg und ganz nebenbei zum Gewinn der Meisterschaft in der Kreisliga. Eine „gmahde Wiesn“?!
Der 18. Spieltag in der Kreisliga der Frauenspielgruppen steht am Samstag, den 27. Mai 2017 an. In Fridolfing empfängt die Mannschaft der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf den SC Rechtmehring. Um 17 Uhr wird das Match von Manuel Döring (SV Oberteisendorf) angepfiffen. Die SG verzeichnet derzeit nach korrigierter Tabelle, was in der diesjährigen Damengruppe nicht immer leicht zu rechnen ist, 35 Punkte und steht damit punktgleich mit dem TV 1868 Burghausen an der Spitze. Dahinter rangiert der SV Saaldorf 2 mit 32 Punkten auf Platz 3. Zwei Mannschaften aus dreien werden den Aufstieg in die Bezirksliga bewahrheiten. Der SV Saaldorf 2 spielt beim Tabellenletzten und schon Fix-Absteiger in die Kreisklasse TSV Chieming und wird dies voraussichtlich auch gewinnen. Der TV 1868 Burghausen kann nicht mehr eingreifen, da das Team aus der Burgstadt schon alle Pflichtspiele bestritten hat. Nun haben es die Damen aus Fridolfing, Laufen und Leobendorf selbst in der Hand. Mit lediglich einem Pünktchen kann die Mannschaft den Wiederaufstieg wahr machen und noch nebenbei die Meisterschaft gewinnen. Das Hinspiel in Rechtmehring endete beim derzeitigen Tabellensiebten 1:1 Unentschieden. Ein Ergebnis, welches am Samstag völlig ausreichen würde.
Nachdem der TSV Fridolfing vergangene Saison ziemlich sang-und klanglos mit nur 4 Punkten aus der Bezirksliga absteigen musste, bekam man zur neuen Saison Verstärkung vom SV Laufen und SV Leobendorf und konnte sowohl qualitativ als auch quantitativ zulegen. Die beiden letztgenannten Vereine feierten in der vergangenen Saison in der Freizeitliga in einer Spielgemeinschaft die Meisterschaft und hielten am Schwung fest. Die Dreier-SG kann somit den „Betriebsunfall“ des Sommers wettmachen und wieder in die Klasse zurückkehren, wo sie herkamen.
Ein absoluter Garant der gelungenen Saison ist natürlich schon aufgrund der Statistik Kreisligatoptorjägerin Corinna Pöhlmann. Seit langem ist klar, dass Pöhlmann die Torjägerkanone in ihre Vitrine stellen kann. Pöhlmann erzielte allein 24 Tore der von der SG 39 geschossenen Treffern in dieser Saison. Damit hat sie vor dem letzten Spieltag einen mehr als komfortablen Vorsprung vor Lena Grabmeier (SG Söllhuben/Frasdorf), die 19 Treffer auf ihrem Konto innehat. Die bisher meisten Spielminuten kann Elena Mayer aufweisen. Sie stand bei 14 Einsätzen mit 1.260 Minuten auf dem Platz gefolgt von Torfrau Lisa Stöllberger mit 1.216 Minuten (14 Einsätze) und Christina Demm (1.063 Minuten bei 13 Einsätzen). Zweitbeste Torschützin der SG-Damen ist Leah Mayer, die vier Tore in dieser Saison schoss.
Wenn man einen kleinen negativen Aspekt im Heuhaufen für den Aufstieg suchen will, dann kann man vielleicht die noch mehr zu bewältigen Kilometer für Auswärtsspiele aufzeigen. In der neuen Saison werden die SG-Damen eben die ein oder anderen neuen Sportplätze in weiterer Entfernung kennenlernen. Manchmal kann man dann den ganzen Tag mit Fußballreisen verbringen, was ja nicht zwanghaft etwas Neues für die Damen der Region ist. Unter anderem kann man sich auf Spiele gegen den TSV Grafing oder FC Stern München 2 freuen. Als Derbys könnte man die Matches gegen den SV Schechen oder TSV Neubeuern (Landkreis Rosenheim) benennen.
Man darf gespannt sein, wie sich die Damen in der neuen Saison in der sowohl alten als auch neuen (für die SV Laufen und SV Leobendorf Damen) Liga schlagen werden.
Doch zuerst muss man den letzten Schritt realisieren. Samstag, 17 Uhr in Fridolfing SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf – SC Rechtmehring.

Vor dem letzten Schritt in Richtung Bezirksliga – die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf
