Laufen: Schon am Freitagabend treten die Laufener Herrenmannschaften in Laufen zu ihren nächsten Pflichtspielen an. Um 18 Uhr empfängt die Erste den SC Anger, darauffolgend die 2. Mannschaft der Salzachstädter den SV Unterwössen 2. Es gilt nicht nur den positiven Trend fortzusetzen, sondern auch negative Erinnerungen an den SC Anger wegzufegen.
Einen kleinen Lauf und keinesfalls einen Fehlstart verzeichnet derzeit die 1. Mannschaft des SV Laufen in der Kreisklasse 4. Zwei Unentschieden und ein Sieg bedeuten derzeit das obere Mittelfeld in der neuen Liga. Einen 1:1 gegen den TSV Fridolfing folgte ein sattes 4:0 gegen den TSV Bad Reichenhall und ein durchaus glückliches aber gewünschtes 1:1 Unentschieden in der vergangenen Woche beim SB Chiemgau Traunstein 2. Beachtlich ist, dass sich die Mannschaft von Trainer Hermann Lindner in dieser Spielzeit deutlich stabiler darstellt und auch die Defensive mehr unter Kontrolle hat. Dies macht den Offensivleuten auch die Arbeit in Richtung gegnerischem Tor einfacher und so kann man auch mal „in aller Ruhe“ einen Rückpass in die eigene Defensivreihe wagen. Am Freitagabend um 18 Uhr empfängt man nun den SC Anger. An diesen Club hat man in Sachen Pflichtspielen viele negative Erinnerungen aufzuarbeiten. In der letzten gemeinsamen Kreisklassensaison, vor genau 2 Jahren, unterlag der SV Laufen in Anger 0:7 und auf heimischen Gelände 2:9 – ein Desaster allemal. Dieses Desaster möchte man am Freitagabend aus den Köpfen fegen und den derzeit positiven Trend fortsetzen. Denn so gefährlich scheint der SC Anger nicht mehr zu sein. Sie hatten vergangene Woche nach zwei vorangegangenen Niederlagen zum Saisonauftakt spielfrei. Langsam aber sicher muss der Gast aus Anger am Freitag wohl punkten, doch könnte man von Seiten des SV Laufen auf diesen Angerer Wunsch geflissentlich verzichten. Alle Duelle seit November 2012 konnte der SC Anger mehr oder weniger für sich entscheiden. Ein einziges Unentschieden eben im November 2012 stehen vier Angerer Siege gegenüber, die auch wie oben beschrieben durchaus in einer entspannten Höhe ausfielen. Das letzte Aufeinandertreffen fand in der Frühjahrsvorbereitung in diesem Jahr in Laufen statt. Hier siegte der SC Anger mit 2:1. Den Treffer damals für den SVL erzielte Gerhard Nafe. Den Angerer Doppelpack netzte Johann Jahn. Das Torverhältnis von 6:24 zu Ungunsten des SV Laufen sollte die Hausherren am Freitag noch zusätzlich anspornen, dieses deutlich zu verbessern. Der letzte Laufener Sieg im Übrigen fand am 21. August 2011 in der Kreisliga 2 statt. In Anger siegte dabei der von Manfred Abfalter trainierte SV Laufen 2:1. Zeit wird´s also allemal die Bilanz gegen den SC Anger aufzubessern – welcher Tag wäre dazu besser geeignet als der kommende Freitagabend (25. August) um 18 Uhr an der Freilassinger Straße in Laufen.
Der SV Laufen 2 unter Trainer Hans Obermayer schwimmt derzeit ebenfalls auf einer positiven Welle dahin. Einem 5:2 Auswärtssieg beim FAD SC Weißbach folgte ein 0:0 Remis gegen den SV Ruhpolding und erneut ein Auswärtssiege (2:1) beim TSV 1896 Freilassing, welcher am letzten Samstag eingefahren wurde. Obwohl noch einiges hakt, wie live bei den Spielen der Zweiten zu sehen ist, klappt doch der Ergebnisdienst der Rese fast optimal. Wenn sich die Laufener Zweite also in den nächsten Spielen noch mehr stabilisiert, kann man durchaus die Hoffnungen untermauern, bis zum Schluss um den Aufstieg in die B-Klasse mitzuspielen. Der SV Unterwössen 2, für den SV Laufen ein ziemlich unbekannter Gegner, kann keinesfalls von einem optimalen Saisonstart sprechen. Zweimal musste man als Verlierer vom Platz gehen und steht mit 0 Punkten als Drittletzter des Klassements in der Abrechnung. Auch Unterwössen, ähnlich wie der SC Anger davor, sollte langsam punkten und sich in die Klasse „eingrooven“. Doch dem steht der SV Laufen 2 entgegen, der im Flutlichtspiel am Freitagabend, den 25. August 2017 um 20 Uhr seine positive Serie fortsetzen will.

SVL-Akteur Helmuth Putzhammer (in rot) möchte sich mit seinen Teamkameraden gegen den SC Anger endlich punkteträchtig durchsetzen.
Foto: Archiv Reichenhaller Tagblatt
