Laufen: Der SV Laufen kann sich am Riedherrn endlich von allen Ängsten befreien. Falls es punktemäßig gut läuft, sollte für den SV Laufen der Klassenerhalt mehr als sicher sein und die gute Tabellenposition zementiert werden. Laufens Zweite im Gegensatz muss nach Bergen und will dort endlich wieder dreifach punkten, um im Aufstiegsrennen doch noch ein Wörtchen mitreden zu können.
So ernsthaft glaubt keiner mehr, dass der SV Laufen sich noch in Abstiegsgefahr bringen könnte. Dreizehn Punkte Abstand zum Relegationsplatz bei verbleibenden sechs zu bestreitenden Spiele – klar, rechnerisch ist alles möglich. Beim FC Bischofswiesen will sich die Lindner-Truppe nun endgültig von allen Ängsten und Zwängen befreien und mit Punkten die Heimreise an die Salzach antreten und somit mehr oder weniger in sicheren Kreisklassengefilden verbleiben. Gute befreite Auftritte in der Restsaison, so kann der SVL eine sehr gute Kreisklassensaison krönen. Selbstredend gehört dazu aber auch die gewisse Ernsthaftigkeit. Abschenken, mit halber Kraft, so geht’s mit Sicherheit nicht. Der 3:0 Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den ASV Grassau sollte den Salzachstädter Jungs Luft und Flügel verleihen, so dass nichts mehr anbrennt. Eine stabile Defensive und das ein oder andere Tor mehr in der Offensive, und jeder kann mit der Saison zufrieden sein. Doch der FC Bischofswiesen selbst will sich mit Sicherheit nicht auf einen gemütlichen Samstagnachmittag einstellen. Selbst trennt die FC-Truppe acht Punkte von den Abstiegsrennen und sie werden einiges dafür tun, die drei Punkte am Riedherrn zu behalten. Mit oben haben beide Mannschaften eigentlich nichts mehr zu tun, mit unten vielleicht der samstägliche Hausherrn, für den im Übrigen die Bilanz der Partien gegen den SVL knapp im Positiven liegt. Sieben Aufeinandertreffen und vier Siege bei drei Niederlagen – Unentschieden gibt es nicht. Das Vorrundenmatch in Laufen konnte der FCB mit 2:1 für sich entscheiden. Huthöfer und Motz netzten für die Bischofswiesener, Cienskowski für den SVL. Die Formkurven beider Teams haben sich im Laufe der Saison stabilisiert und es könnte ein Spiel werden, wo ein „Lucky-Punch“ durchaus entscheidend sein könnte. Anpfiff am Riedherrn in Bischofswiesen am Samstag, den 28. April ist um 16 Uhr. Geleitet wird das Match zwischen zwei durchaus zufriedenen Kreisklassenteams von Matthias Rothe vom SC Anger.
Schiedsrichter Andreas Fischer vom TV Obing wird am Samstag um 15 Uhr das C-Klassen-Match des SV Laufen 2 beim TSV Bergen 2 anpfeifen. Laufen bot am Sonntag beim SV Surberg 2 eine sehr gute Leistung, belohnte sich allerdings nicht dafür, da man dem Hausherrn Geschenke machte und somit mit einem 3:3 Unentschieden nach Hause fahren musste. Damit verblieb der SV Laufen auf Rang 4 der Klasse befindet sich aber mit vier Punkten Abstand noch auf Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Wenn man die Leistung aus Surberg bis Samstag kompensieren und vielleicht sogar ausbauen kann, dann müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn beim Tabellensiebten aus Bergen nicht mehr als 1 Punkt drin wäre. Bergen siegte vergangenes Wochenende auf heimischen Rasen knapp mit 1:0 gegen den SV Unterwössen. Mit 22 Punkten ist für den TSV Bergen die Saison eigentlich gelaufen und man steht im absoluten gesicherten Mittelfeld. Interessant scheint allerdings die Defensive des TSV Bergen zu sein. Mit lediglich 17 Gegentreffern stellt der TSV die zweitbeste Defensive der C-Klasse hinter dem Spitzenteam aus Anger. Vorne allerdings ist der TSV alles andere als gefährlich. 22 erzielte Tore sind alles andere als ein Spitzenwert für diese Liga. Laufens Mannen sollte diese Statistik nicht lang beeindrucken. Selbst das Spiel machen und vorne eiskalt zuschlagen und der Samstag ist auch für die Zweite gerettet.

Spielführer Florian Hollinger wird wieder mit vollem Einsatz seinen Defensivverbund beim Auswärtsspiel in Bischofswiesen zusammenhalten.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
