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SV Laufen

Laufen: Eine sensationelle Aufstiegssaison spielte der SV Laufen bis zum jetzigen Zeitpunkt. Bis jetzt hat der A-Klassen-Aufsteiger sogar noch theoretisch die Möglichkeit den Kreisligarelegationsplatz zu ergattern. Dafür muss aber im letzten Heimspiel, am Freitagabend um 19 Uhr, gegen den ASV Piding ein Sieg her und Oberteisendorf und Inzell nochmals patzen. Laufens Zweite wird einen Tag später zur SG Scheffau-Schellenberg reisen.

Wer hätte das gedacht, dass der SV Laufen als A-Klassen-Aufsteiger bis zum Schluss ein kleines Wörtchen in Sachen Kreisligaaufstieg mitsprechen kann. Der SVL unter Hermann Lindner steht auf Platz 4 und kann theoretisch sogar noch den Relegationsplatz bei zwei verbleibenden Spieltagen einheimsen. Dafür muss nicht nur gegen den ASV Piding ein Heimsieg her, sondern der SV Oberteisendorf und der SC Inzell nochmals patzen. Falls dies aber nicht so eintreten sollte, wird dies die Sensationssaison nicht schmälern, denn das muss erst einmal jemand nachhaltig nachmachen, dass ein A-Klassen-Aufsteiger mit fast unverändertem Kader eine so gute Kreisklassensaison nach einjähriger Rückkehr abliefert. Gleichzeitig ist das Heimspiel gegen den ASV Piding am Freitag um 19 Uhr der letzte Auftritt von Trainer Hermann Lindner vor heimischem Publikum. Lindner kam im Oktober 2015 zum SV Laufen und führte nach dem im Nachhinein titulierten „Betriebsunfall“ den SV Laufen in die Kreisklasse zurück und in das dortige Spitzenfeld. Die Jungs um Kapitän Florian Hollinger werden also noch mehr motiviert sein, um ihrem Coach einen guten Abschied aus Laufen zu bescheren. Ein Debakel wie im Hinspiel, wo man sang- und klanglos 5:0 in Piding unterlag, will man beim SVL unter allen Umständen verhindern. So etwas darf sich eigentlich nicht wiederholen. Und die zurückgewonnene Heimstärke sollte Indiz genug dafür sein, dass der ASV kein leichtes Spiel an der Freilassinger Straße haben wird. Piding siegte in der Vorwoche, genauso wie der SV Laufen (2:1 in Oberteisendorf), gegen den TSV Fridolfing mit 3:0 und nimmt fast uneinholbar den 5. Platz der Kreisklasse ein, was mitnichten ein schlechtes Ergebnis einer Saison ist.

Falls also der SV Oberteisendorf in Bad Reichenhall und gegen den vorzeitigen Meister des SBC Traunstein 2 patzen sollte und auch der SC Inzell beim SC Anger und beim TSV Berchtesgaden nicht groß erfolgreich ist, könnte der SV Laufen noch eine angenehme Saisonverlängerung mit der Kreisligarelegation verleben. Der berühmt-berüchtigte Teppich, auf dem man bleiben soll, ist die jetzt fast hinter dem SVL liegende Saison mit einem hervorragenden 4. Platz. Ein Zuckerl wäre bei dementsprechenden Spielverläufen und Ergebnissen eine Saisonverlängerung. Beides, ob Teppich oder Zuckerl, eine sehr gute Saison der Salzachstädter Kicker mit ihrem scheidenden Trainerfuchs Hermann Lindner.

Laufens Zweite kann nach einem 4:5 In Bayerisch Gmain am Sonntag bei der SG Scheffau-Schellenberg Ergebniskorrektur in eigener Sache betreiben. Man wollte bis zum Schluss ein Wörtchen um die Aufstiegsplätze in die B-Klasse mitreden. Dies gelang nicht ganz, denn die letzten Wochen waren nicht immer erfolgreich für die Obermayer-Elf von der Salzach. Zu dünne Kader, zu viele Fehler vor allem in Spitzenspielen und so spülte sich die Mannschaft eher ins Verfolgerfeld als ins Spitzenfeld. Ergebniskorrektur kann aber in der C-Klasse nach wie vor betrieben werden, denn die SG Scheffau-Schellenberg trennt den SV Laufen 2 mit 8 Punkten und tritt aber dabei keinesfalls unschlagbar auf. Wenn sich die Salzachstädter Kicker am Riemen reißen und sich auf ihre Stärken besinnen, sollte diese Korrektur im Klassement durchaus möglich sein und würde zumindest für eine kleine Zufriedenheit sorgen.


Der SV Laufen, hier in Rot Michael Hollinger, will keinesfalls nochmals so unter die Räder kommen wie beim 0:5 im Hinspiel in Piding. ASV-Stürmer Andreas Reichenberger würde ein ähnliches Ergebnis natürlich sehr zusagen.

Foto: suedost-news.de


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