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SV Laufen

Laufen: Nach vier eher mageren Testpartien wird es nun am Sonntag für den SV Laufen ernst. Am 31. März gastiert der ASV Piding um 15 Uhr in der Salzachstadt. Laufens Reserve startet ebenfalls in den Wettkampf. Sie reisen am Samstag zum Spiel um 16.30 Uhr nach Vachendorf.

Vier eher magere Testspiele absolvierte der SV Laufen im Hinblick auf die Restrückrunde. Ein Unentschieden (1:1 gegen Bergen) und drei Niederlagen (jeweils 0:1 gegen Weildorf und Chieming und 0:4 gegen Kay) markieren den Vorbereitungsweg der Laufener Ersten. Da man in der Salzachstadt aber sowieso weit davon entfernt ist, bei Erfolgen himmelhoch jauchzend zu sein und bei Niederlagen „alles in den Sack zu hauen“ muss man die Vorbereitungsergebnisse schlicht auch als solche akzeptieren wie diese auch heißen. Ernst wird es am Sonntag, den 31. März ab 15 Uhr. Heimspiel in der Kreisklasse 4 im heimischen Stadion an der Freilassinger Straße. Als Tabellensiebter der Kreisklasse ist der SV Laufen Gastgeber für den Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten des ASV Piding. Alles andere als Laufkundschaft, welches die Elf nahe der Autobahn A8 anbieten. Alleine Hans Freimanner strahlt meist schon Gefahr genug aus, um in gegnerischen Mannschaftsverbunden genug Verwirrung zu stiften und oft zu netzen. Das dürfte Laufens Defensive, die in dieser Saison nicht wie gewohnt sattelfest agiert, vor einige Aufgaben stellen, das scheint im Vorfeld sicher zu sein. Interessant auch, dass an diesem Wochenende schon alle Teams gespielt haben werden, und das Match des SVL gegen Piding mehr oder weniger eine „Nachtragspartie“ ist. Die bisherigen Duelle sagen neben dem Tabellenstand für Sonntag einen klaren Favoriten voraus, und diese sind zumeist violett gekleidet und kommen aus Piding. Aus sechs Spielen (BFV Aufzeichnungen) ging Piding viermal als Sieger heraus. Ein Unentschieden und ein Laufener Sieg komplettiert die Statistik. Ob Piding dieser Favoritenrolle gerecht werden kann, wird sich ab 15 Uhr zeigen, wenn Schiedsrichter Laufke vom FC Traunreut das Match anpfeifen wird.

Laufens 2. Mannschaft wird wohl auch in der Restrunde eine Überraschungstüte bleiben. Schon allein wegen wechselnder Personalsituationen, typisch für zweite Mannschaften, aber auch wegen dem Fakt, dass man eigentlich noch im Aufstiegsrennen in die B-Klasse steckt. Weiterst zu beachten ist, dass der SV Laufen eine nicht allzu hohe Torquote aufzuweisen hat und die dementsprechende Chancenverwertung oftmals graue Haare wachsen lässt. Im Defensivverbund scheint im „Zweierteam“ vieles in Ordnung zu sein, doch vorne müssten einfach mehr Tore fallen, um der Aufstiegskonkurrenz noch mehr Druck zu schicken. Am Samstag, den 30. März um 16.30 Uhr geht´s dann auch für das Team um Trainer Hans Obermayer los. Als aktueller Tabellenvierter der C-Klasse 6 fährt man zum Tabellenfünften des SC Vachendorf 2. Ein Spiel, welches man wohl Land auf und Land ab „Big-Point-Match“ nennt. Die beiden Teams trennen zwar noch vier Punkte, doch ein Vachendorfer Sieg würde aus dem Viererkampf um den Aufstieg schnell ein Fünferkampf  werden. Wichtige Wochen allemal, welche auf den SV Laufen 2 warten. Der Funke Hoffnung für den Aufstieg könnte am Samstagnachmittag zu einem lodernden Feuer entfacht werden. Dafür allerdings sollte Laufens „Rese“ einen Dreier aus Vachendorf mit nach Hause nehmen und das Hinspiel, welches der SC Vachendorf glatt mit 3:0 für sich entschied.


Flügelstürmer Gerhard Nafe (SV Laufen) sollte am Sonntag alle Kaltschnäuzigkeit auspacken, die er auf den Platz bringen kann. Bekanntlich bekommt man gegen den ASV Piding nicht allzu viele Hochkaräter in Tornähe.

Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen


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