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SV Laufen

Laufen: Während Laufens 2. Mannschaft sich noch Hoffnung auf einen Aufstiegsplatz in die B-Klasse macht, befindet sich Laufens Kreisklassenteam nach zwei Niederlagen mitten im Abstiegskampf. Am Ostermontag kommt es nun zu einem weiteren Duell gegen einen Kontrahenten und das Klassenziel.

Nachdem schon das Auswärtsspiel beim SV Linde Tacherting mit 0:2 in die Binsen ging, war auch das Heimspiel gegen den FC Bischofswiesen alles andere als erfolgreich. Der SV Laufen schlitterte nach dem 1:3 gegen die Riedherrn-Elf nun in den Abstiegskampf und sieht sich am Ostermontag einem weiteren Konkurrenten um das Klassenziel gegenüber. Um 14 Uhr empfängt der Tabellenzehnte des TSV Berchtesgaden den Tabellenneunten des SV Laufen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt die „enge Kiste“ um das Klassenziel in der Kreisklasse. Eigentlich sind ab Platz 5 (SC Vachendorf mit 22 Punkten) noch alle Mannschaften versetzungsgefährdet, jedoch wollen wir den engeren Blick nach unten wagen. Der FC Bischofswiesen hat nach dem Sieg in Laufen 20 Punkte (Platz 7), der SV Oberteisendorf rangiert auf Platz 8 mit 19 Punkten. Dahinter die Salzachstädter des SVL mit 18 Punkten, der TSV Berchtesgaden mit 17 Punkten auf Rang 10. Darauf folgt der TSV Fridolfing auf dem Relegationsplatz mit 17 Punkten und der TSV Heiligkreuz auf dem direkten Abstiegsplatz mit 16 Punkten. Für den SV Laufen warten eigentlich nur noch Endspiele. Montag in Berchtesgaden, dann als spielfreies Team zum Zuschauen verdammt, im Anschluss auswärts beim SC Anger, am 12. Mai Heimspiel gegen den TSV Fridolfing, eine Woche darauf auswärts beim TSV Heiligkreuz. Dem Duell mit „Santa Cruz“ folgt die Herkules-Aufgabe mit dem Heimspiel gegen den TSV Tittmoning und abschließend geht es noch nach Vachendorf. Hoffnung, dass der SV Laufen vorzeitig die Klasse hält, ist natürlich nach wie vor vorhanden. Doch für dieses Ziel sollte nun tunlichst gepunktet werden, und dies natürlich sofort in Berchtesgaden. Dafür muss die Mannschaft nun Standhaftigkeit in diesem Abstiegskampf beweisen. Sorgen bereitet die neuartige Schwäche des SV Laufen, die Defensive. Diese akuten Abwehrprobleme ergaben schon 34 Gegentreffer. Kein Team der Kreisklasse kassierte mehr Tore im Verlauf der Saison. Da steht der TSV Berchtesgaden mit lediglich 23 Gegentreffern deutlich besser da. Allerdings ist auch die Offensive des SVL mit 25 Treffern zu 18 Treffern (Berchtesgaden) als gefährlicher einzuschätzen, doch verballerten Sturmführer David Cienskowski und Kollegen zu viele große Tormöglichkeiten und müssten langsam auf ihre alte Kaltschnäuzigkeit zurückgreifen. Alles in allem einige kleinere und größere Baustellen, welche Trainer Dieter Eckstein zu bearbeiten hat, um der „Versetzungsgefährdung“ frühzeitig eine Absage zu erteilen. Ostermontag 14 Uhr auf der Breitwiese in Berchtesgaden kommt es also erstmal darauf an, richtige Standfestigkeit zu beweisen und sich der eigenen Stärken wieder bewusst zu werden. Eine Relegation gegen einen A-Klassisten oder einen Abstieg in die selbige braucht wohl keiner an der Salzach.

Laufens zweite Mannschaft muss schon am Osterwochenende tatenlos der Konkurrenz zusehen. Nach dem überzeugenden 3:1 Heimsieg gegen den TSV Palling kletterte die Obermayer-Elf auf Platz 3 der C-Klasse und hat nun aktuell sechs Punkte Abstand auf die beiden Aufstiegsplätze. Vielleicht müssen mittlerweile einige Stoßgebete nach oben oder sonstige Maßnahmen helfen, um den Aufstiegstraum des SV Laufen noch irgendwie wach zu halten, denn sechs Punkte Abstand zum neuen Spitzenreiter TSV Tittmoning und zum SV Seeon-Seebruck sind keinesfalls ein Pappenstiel und nur hart aufzuholen. Das Prunkstück der C-Klassen-Mannschaft von der Salzach ist nach wie vor die Defensive. Magere 18 Tore konnten die Gegner bisher in Laufens Kasten unterbringen, was den zweitbesten Wert in dieser Statistik hinter Tittmoning bedeutet. Doch im Gegensatz dazu ist die Offensive keine Spitzenreihe der Liga und hinkt mit Ausnahme des SC Vachendorf in dieser Statistik weit hinterher. Also ziemlich genau verkehrte Vorzeichen zum Salzachstädter Team aus der Kreisklasse.

Spannende Wochen warten also auf den SV Laufen. Spiele, die über Wohl und Weh an der Salzach entscheiden können, über Saisonverlängerung oder frühzeitigem Durchatmen.


Beim letzten Laufener Sieg im Mai 2018 (2:0) war TSV-Keeper Sebastian Seibold des Öfteren Sieger gegen Laufens Sturmführer David Cienskowski.

Foto: Michael Scheungrab (SV Laufen)


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