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SV Laufen - History: Laufen schaltet rasch das Licht ab (30. Oktober 2016) !
Otting: Ziemlich schnell war klar, in welche Richtung das A-Klassen-Topspiel am Sonntagnachmittag in Otting gehen würde. Der SV Laufen trat hervorragend auf und knipste sehr rasch das vermeintlich mögliche „Siegerlicht“ der DJK Otting ab und siegte schlussendlich souverän mit 4:0, welches den Sprung auf den 2. Tabellenplatz bedeutete.
Der Hausherr der DJK Otting sah sich nicht nur einer schieren Faninvasion aus Laufen gegenüber, sondern vor allem einer von Trainer Hermann Lindner exzellent eingestellten Mannschaft aus der Salzachstadt gegenüber. Von Beginn an hatte der SV Laufen großen Ballbesitz und bestimmte die Partie nach Belieben. Nach gut zehn Minuten erst konnte der Hausherr einige kleine Akzente für die Partie setzen, die aber von Anfang an nicht effizient und gefährlich genug waren, was sich vorweg durch das ganze Match zog. In der 16. Minute hätte es für den SV Laufen eigentlich schon erstmals klingeln müssen. Ein halbhoher Ball von Michael Hollinger gelang auf Dominik Lindner, der von links in den Strafraum lief. Lindner rutschte jedoch auf dem schwierigen Rasen aus und konnte nicht mehr genug Druck hinter seinen Abschluss bringen, um den Torerfolg zu feiern. Ein mehr oder weniger als Befreiungsschlag zu titulierender weiter Pass von Kapitän Florian Hollinger erreichte in der 21. Minute Christian Höhn, der das Leder auf Gerhard Nafe verlängerte. Nafe kam durch drei Verteidiger zum Schuss – knapp am Gehäuse vorbei. Die Führung für den SV Laufen lag deutlich in der Luft, denn der Hausherr fand keinerlei Mittel gegen die Lindner-Elf. Ein schneller Spielzug in der 24. Minute sorgte für die nächste Torchance der Gäste. David Cienskowski lief mehr oder weniger alleine auf das DJK-Tor, legte vor dem eigenen Abschluss aber uneigennützig auf Gerhard Nafe ab, der den Pass aber nicht mehr erreichte. Doch eine Minute später die längst fällige Gästeführung. Ein Pass von Christian Höhn aus dem Mittelfeld in die Spitze konnte Gerhard Nafe verarbeiten, der Torwart Stefan Fenninger ausguckte und zum 0:1 einschob (25.). Nur drei Minuten darauffolgend (28.) legte der Gast nach – und dies auch völlig berechtigt. Eine Flanke des 1:0 Torschützen Gerhard Nafe flog auf den zweiten Pfosten, wo Kapitän Florian Hollinger am höchsten hinaufstieg und per Kopf zum 0:2 erhöhte. Auch die nächste Torchance, wie eigentlich stetig in diesem Spitzenmatch, gehörte dem SV Laufen. Ein Querschläger in der 35. Minute flog einschussfähig auf David Cienskowski. Erneut zu uneigennützig schob er das Leder auf Gerhard Nafe, der nicht entscheidend ans Runde kam. Doch auch diesmal ließ der nächste Treffer nicht lange auf sich warten. Mit einem schlauen Pass aus dem Mittelfeld bediente Kapitän Florian Hollinger Dominik Lindner, der sofort abzog. Keeper Fenninger, der nicht den sichersten Eindruck vermittelte, konnte den Ball nicht festhalten, so dass der bereitstehende David Cienskowski nur noch den Fuß hinhalten musste – 0:3 (36.). Ein Freistoß in der 43. Minute leitete für den SV Laufen die nächste Möglichkeit ein. Von Dominik Lindner kam das Leder auf Gerhard Nafe, der scharf in die Gefahrenzone hereingab, wo es David Cienskowski mit der Pike versuchte und am Aluminium (Pfosten) scheiterte. Die DJK Otting konnte sich im ersten Durchgang nicht nur beim Aluminium bedanken, sondern auch an der teilweise übertriebenen Uneigennützigkeit der Gästeoffensive, dass der Spielstand noch im erträglichen Maße blieb.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich der Spielverlauf nicht merklich. Weiter war, mit einigen kleineren Ausnahmen, der Gast vom SV Laufen in der Vorwärtsbewegung. Helmuth Putzhammer fing in der 62. Minute einen Pass aus der DJK-Abwehr ab und lief an der Außenbahn entlang. Putzhammer brachte seine Flanke in der Folge scharf ins Zentrum, wo David Cienskowski mit seiner Direktabnahme knapp am Torerfolg scheiterte. Der Hausherr hatte im gesamten Verlauf eigentlich keine echte Torchance, nur durch Standards konnte manchmal einige Kleinigkeiten dem eigenen Publikum angeboten werden, doch wirklich gefährlich wurde die Mühlbacher-Elf an diesem Sonntagnachmittag nie. Souverän spielte sich der SV Laufen teilweise die Bälle zu und gewann auch im Mittelfeld entscheidende Zweikämpfe. Keeper Philipp Krois, im Laufener Kasten hatte einen durchaus entspannten Nachmittag und konnte sein gelb glänzendes Trikot so gut wie schadlos halten. Erst in der Schlussphase legte der Gast nochmals eine Schippe drauf und stellte das Visier wieder deutlicher in Richtung Heimtor ein. Wieder war es ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte, der David Cienskowski in Aktion brachte. Cienskowski versuchte das Leder flach an Torhüter Fenninger vorbeizuschieben, doch diesmal bekam der Ottinger Schlussmann noch die Fingerspitzen dran – Eckstoß. Dieser brachte zwar für Hermann Lindners Mannen nichts ein, doch die nächste Offensivaktion brachte den vierten Treffer der Partie. Über die Außenbahn sprintend konnte Christian Höhn punktgenau das Leder ins Zentrum schlagen. In allerhöchster Not vor Laufens Stürmer Nafe und Cienskowski rutschte Maximilian Rohlik in diese Flanke und grätschte den Ball unerreichbar für den eigenen Keeper ins Netz – 0:4.
Der Endstand war für den SV Laufen mehr als verdient, ließ man doch im Verlauf des Spiels viele hochkarätige Chancen auch noch aus. Die DJK Otting fand zu keiner Zeit Mittel, wirkliche Torgefahr zu erzeugen und die Laufener Elf unter Kontrolle zu bringen. Der SV Laufen rutscht damit in der Tabelle auf den 2. Tabellenplatz und ist somit vor den letzten beiden Spielen des Jahres erster Verfolger des Lokalrivalen aus Leobendorf.

Maximilian Weber (links) und Dominik Lindner hielten ihre linke Seite in der Defensive gemeinsam schadlos und konnten dabei auch noch in der Offensive einige Akzente für das SVL-Spiel setzen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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SV Laufen - History: Nichts weniger als Einbahnstraßenfußball (29. Oktober 2016) !
Laufen: Das war mal mehr als eine klare Angelegenheit was sich den Zuschauern am Samstagnachmittag in Laufen bot. Im David gegen Goliath-Duell bot sich reiner Einbahnstrassenfußball mit einem fulminanten Kantersieg des „Goliaths“ SV Laufen gegen die SG Schleching/Reit im Winkl. Sage und schreibe 21:1 siegte die Salzachstädter U17.
Fast jede Szene des SV Laufen ergab von Beginn an einen Treffer. In der 7. Minute flankte Simon Spitz, der sich auf der rechten Außenbahn in hervorragender Form präsentierte, auf Laufens Spielführer Kurt Weixler, der aus kurzem Winkel das Torfestival zum 1:0 eröffnete. Zwei Minuten darauffolgend brachte Mittelfeldakteur Maximilian Obermayer den Ball hoch aus dem Halbfeld in den Strafraum hinein. Der in der Luft stehende Kurt Weixler legte per Kopf quer auf Michael Felber ab. Felber tanzte mit einem Trick seinen Gegenspieler aus und hämmerte das Leder zum 2:0 in die Maschen. Und es ging munter weiter. Erneut zwei Minuten später tankte sich abermals Simon Spitz durch und brachte das Runde in den Strafraum, wo Michael Felber flach zum 3:0 einschob (11.). Der nächste Angriff kam erneut über die rechte Außenbahn. Diesmal (16. Minute) wagte sich Außenverteidiger David Lehnert nach vorne und schickte Kurt Weixler in der Folge steil in Richtung Gästegehäuse – 4:0. Ein Freistoß von Maximilian Obermayer in der 18. Minute leitete den nächsten SVL-Treffer ein. Obermayers Freistoß landete im Fünfmeterraum, wo Michael Felber hineingrätschte – 5:0. Eine kurze Verschnaufpause der Hausherren konnte der Gast zwar zu mehr Ballbesitz nutzen, allerdings recht viel weiter wie über die Mittellinie ging es für die SG Schleching/Reit im Winkl nicht. Die hochstehende Laufener Mannschaft, die in der Defensive so gut wie kaum gefordert wurde, machte nach der Auszeit wieder weiter mit den Treffern. Kurt Weixler dribbelte sich in der 27. Minute durch zahlreiche Gegenspieler bis in den Strafraum hindurch. Sowohl außerhalb als auch innerhalb des Strafraums war Weixler nicht vom Ball zu trennen. Weixler sah den völlig unbehelligten Abdul Shaheen, den er sofort bediente. Shaheen schoss aus gut elf Metern zum 6:0 ein. Der eingewechselte Konstantin Vogt war es in der 30. Minute, der über die linke Außenbahn Simon Maier den Pass zuspielte. Maier ließ zwei Spieler aussteigen und verlängerte das Leder auf Abdul Shaheen – 7:0. Der achte Treffer für den SV Laufen fiel in der 32. Minute. Simon Spitz eroberte in der Schlechinger Vorwärtsbewegung im Halbraum den Ball und spielte sofort steil auf Kurt Weixler, der mit einem Strich seinen Schuss im langen Toreck ablegte – 8:0. Jetzt fielen auch nach Einwürfen Tore. So in der 37. Minute. Nach selbigen Einwurf von Abdul Shaheen auf Michael Felber konnte letzterer Spieler auf Konstantin Vogt ablegen, der zum 9:0 einschob. Erneut am Rande von technischen Kabinettstückchen lief in der 40. Minute der Ball durch den Strafraum der Gäste hindurch. Von Abdul Shaheen zu Maximilian Obermayer, sofort weiter auf Spielführer Kurt Weixler. Der Laufener Spielführer tanzte daraufhin den alles andere als beneidenswerten Torhüter Peter Zaiser aus und vollendete zum 10:0 Halbzeitstand.
Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild überhaupt nicht. Weiter ging es nur in eine Richtung. Aufgrund des Wechsels in der Halbzeit eben nun in die andere Spielfeldrichtung. Schon in der 45. Minute gewann Mittelfeldabräumer Michael Felber einen entscheidenden Zweikampf und schickte Simon Maier los – 11:0. Nach einem erneuten Einwurf in der 51. Minute sorgte für den nächsten Treffer. Michael Felber gelang ein äußerst platzierter Flachschuss mit dem linken Spann und das Dutzend zum 12:0 war erreicht. Nur eine Minute später assistierte der vorhergegangene Torschütze Felber seinem Mitspieler Simon Maier. Felber passte sehenswert in die Schnittstelle und Maier schloss souverän zum 13:0 ab. Ein krasser Abwehrfehler der Gäste in der 54. Minute leitete das nächste Tor ein. Nach einem Missverständnis von Torwart Zaiser und seiner Innenverteidigung landete der Ball am Pfosten, wo dann der nachgestellte Michael Felber nur noch zum 14:0 erhöhen musste. In der gleichen Spielminute gelang dem SV Laufen der fünfzehnte Treffer. Wieder kam der Ball mehr oder weniger vom Gegner zu Michael Felber, der mit einem kurzen Haken seinen Gegenspieler stehen ließ und dadurch zum 15:0 abschließen konnte. Zehn Minuten Torpause waren in der Folge dem Spiel gegönnt, bevor der blaugekleidete Hausherr erneut zuschlug. Konstantin Vogt stach in der 64. Minute von der Außenbahn an die Strafraumgrenze und wurde an der selbigen gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Felber zum 16:0. Den Gästen konnte man aber trotz aller Überforderung zugutehalten, dass sie weiter versuchten, sich aus der eigenen Spielhälfte zu befreien, was aufgrund des Spielstandes und des Endergebnisse ansehnlich allzu selten gelang. Allerdings gelang der SG Schleching/Reit im Winkl in der 66. Minute der Ehrentreffer, den alle Zuschauer den Gästen gönnten. Gegen drei Laufener Spieler fasste sich Jonas Waack aus gut 25 Metern ein Herz und schoss sehenswert aufs Gehäuse – 16:1. Gleich nach dem Wiederanpfiff klingelte es wieder auf der „gewohnten“ Seite. Kurt Weixler zog wieder gefährlich in Richtung Tor. Ein Pressschlag mit dem reingegrätschten Michael Walcher landete direkt vor den Füßen von Simon Spitz, der das 17:1 erzielte. Nach 70. Minuten schickte Michael Felber aus dem Mittelfeld Simon Spitz los. Spitz wurde zuerst ein wenig abgedrängt, kämpfte sich aber die Torchance zurück. Spitz spielte seinen Gegenspieler aus und schoss zum 18:1 ein. Ein erneuter kapitaler Abwehrfehler der Gäste in der 73. Minute hatte den nächsten Laufener Treffer zur Folge. Das Abspiel von Torwart Peter Zaiser auf Kerim Berkaoui verhungerte im Rollen und der dazwischen spritzende Kurt Weixler ließ Zaiser keine Chance – 19:1. In der 76. Minute spielte sich der SV Laufen im gegnerischen Strafraum fast beliebig den Ball zu. Kurt Weixler auf Konstantin Vogt, Vogt weiter auf Simon Spitz und Spitz aus kurzem Winkel zurück auf Kurt Weixler – 20:1. Zwei Minuten vor Spielende wagte sich nun auch Defensivakteur Lorenz Fuchs nach vorne. Fuchs lief durch die Gegner fast unbehelligt hindurch und schob locker zum 21:1 Endstand ein.
Die SG Schleching/Reit im Winkl war keinesfalls zu beneiden. Sowohl im technischen, spielerischen als auch körperlichen Bereich konnte der Gast am Samstag gegen den glasklaren Favoriten des SV Laufen nicht dagegensetzen. Die Hausherren aus Laufen nutzten dabei sich fast jede ergebende Torchance und konnte ein ums andere Mal zusammen den Torjubel feiern. Ein dem Wetter angepasster Tag für die SG Schleching. Ein Torfestival für den SV Laufen, welches die Salzachstädter im Torverhältnis noch näher an den Spitzenreiter der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain bringt.

Laufens Kapitän Kurt Weixler, hier beobachtet von seinen Mitspielern Simon Maier (links) und Konstantin Vogt (hinten), war sowohl am Boden als auch in der Luft stetig präsent und schenkte der SG ein halbes Dutzend ein.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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SV Laufen - History: C-Jugend SV Laufen - SG Saaldorf/Surheim am 4. November 2017 in Laufen. Endstand 5:2 !
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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SV Laufen - History: Laufen langsam Angstgegner (Freilassinger Anzeiger vom 6. November 2018)
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Fight in Saaldorf endet 4:2 für die Gäste (22. Oktober 2016)
Saaldorf: Rund 70 Zuschauer sahen bei strahlendem Sonnenschein am Sportplatz in Saaldorf ein sehr intensives Damenspiel. Der Hausherr des SV Saaldorf 2 unterlag dabei aufgrund der Kaltschnäuzigkeit der Gäste gegen die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf mit 2:4 Toren.
Ein gemächlicher Beginn auf Saaldorfs Sportplatz wurde nach knapp zehn Minuten Spielzeit ad acta gelegt. Bianca Kästl setzte in der 9. Minute für die Hausherren einen Warnschuss an die Latte. Ein „Hallo-Wach“ für alle Akteure und Zuschauer in Saaldorf. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Begegnung mehr Fahrt auf. In der 13. Minute die erste Torchance der Gäste aus Fridolfing, Laufen und Leobendorf, bedingt durch eine Defensivaktion des SV Saaldorf. Einen Eckball von Jessica Antosch knallte Saaldorfs Laura Wirth an den eigenen Pfosten – glückliche Aktion für den SV Saaldorf. Der Zug der Gäste in Richtung gegnerischen Gehäuses nahm in der Folge zu. So auch in der 21. Minute. Nach einem Doppelpass mit Ricarda Ortwein kam Marie Kroiß zum Abschluss. Kroiß Schuss flog knapp über das Tor hinweg. Der Gast war nun deutlich besser im Spiel und erkämpfte sich ein Chancenplus. In der 32. Minute schepperte es dann hinter Saaldorfs Torfrau Melanie Kien. Mit einem überlegten sehenswerten Außenristpass von Jessica Antosch in den Strafraum stach Torgarantin Corinna Pöhlmann in die Gefahrenzone hinein und legte das Leder nach kurzem Aufblicken im langen Toreck zum 0:1 ab. Doch sofort im Gegenstoß konnte der SV Saaldorf den Spielstand egalisieren. Die äußerst aktive Melanie Hochreiter spielte das Leder an der Außenbahn sehenswert an Magdalena Greimel vorbei und brachte das Runde per Diagonalpass in die Spitze. Dort kam Sandra Otto schneller ans Leder als die SG-Defensivabteilung und überwand in der Folge Torfrau Stöllberger zum 1:1. Lange dauerte es nicht, bis die SG den alten Spielstand wieder herstellte, genau zwei Minuten. Trotz kurzer fehlender Standfestigkeit holte sich Verena Weber zwanzig Meter vor dem Gehäuse den Ball und bediente die erneut gut postierte Corinna Pöhlmann, die zum 1:2 abschließen konnte.
Nach der Halbzeitpause ließ gut eine Viertelstunde die eingewechselte Deborah Hufnagl bei den Gästen aufmerken. In der 48. Minute erkämpfte sich Hufnagl nach schon verlorenem geglaubtem Ball diesen wieder zurück und konnte somit das Runde aus dem Halbfeld auf Corinna Pöhlmann passen. Pöhlmann legte uneigennützig quer, doch Marie Kroiß konnte im Rutschen die gut reagierende Melanie Kien im SVS-Tor nicht mehr überwinden. Sofort bei der nächsten Offensivaktion versuchte es Deborah Hufnagl selbst. Diesmal konnte Melanie Kien den Schuss von Hufnagl unter ihrem Körper begraben. Einige Minuten konnte nun der SV Saaldorf wieder mehr für die Offensive anbieten. So auch in der 53. Minute, wo sich Sandra Otto per Flachschuss versuchte. Ottos Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor nur knapp. Es entwickelte sich in der Folge ein hartumkämpftes Spiel, das oftmals die Grenze des harten Zweikampfes überschritt. Die 60. Minute sah dann das Tor des Tages. Deborah Hufnagl schlug ihren Eckstoß direkt aufs Gehäuse und das Leder drehte sich in selbiges hinein – 1:3. Von so einer Standardsituation kann man lange träumen, gelingt sie doch nicht jeden Spieltag. Drei Minuten nach diesem Tor legte die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf nach und entschied die Partie. Christine Hahnemann gewann auf der Außenbahn einen entscheidenden Zweikampf und konnte das Leder flach auf die eingewechselte Margit Glück ablegen. Glück überhob nach kurzem Sprint die SVS-Defensivreihe, wo Corinna Pöhlmann unwiderstehlich das Tor suchte. Pöhlmann tankte Torfrau Kien aus und erhöhte den Spielstand auf 4:1 für die SG. Einen Gang zurückschaltend musste nun die SG-Defensive stabil stehen, dies gelang in weiten Teilen, doch einige Male musste man vieles aufbringen, um die anstürmenden Gastgeber unter Schach zu halten und gefährliche Aktionen noch vor dem Abschluss im Keim zu ersticken. Immer gelang dies allerdings nicht, denn in der 66. Minute konnte der SV Saaldorf nochmals verkürzen. Bianca Kästl trieb für den Hausherren das Leder mit Elan nach vorne und sah die auf links freilaufende Melanie Hochreiter. Hochreiter überlupfte Torfrau Lisa Stöllberger – Latte. Der Abpraller landete vor den Füßen von Sandra Otto, die somit mit Leichtigkeit ihren zweiten Treffer erzielen konnte. Viele Abseitsstellungen und Nicklichkeiten bestimmten die letzten zwanzig Minuten. Zwar hatten beide Teams noch die ein oder andere Torchance, doch effektiv konnten die Mannschaften nicht mehr werden, so dass es beim 4:2 Auswärtssieg für den Favoriten der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf blieb.
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Größtenteils wurde in Saaldorf jedem einzelnen Ball intensiv nachgegangen. Wie hier Saaldorfs Bianca Kästl gegen SG-Akteurin Marie Kroiß.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Phillip Krois in Topelf des Spieltages (Freilassinger Anzeiger vom 21. Oktober 2015)

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Laufen/Oberndorf: Ein spannendes Turnier gab es am Sonntagnachmittag in Oberndorf zu sehen. Beim C2-Junioren Turnier trafen fünf Mannschaften in einer Doppelrunde aufeinander. Nach kräfteraubenden Einsätzen aller Spieler setzte sich die C2-Jugend der SG Laufen/Leobendorf durch. Das bessere Torverhältnis gab hierbei gegenüber zwei anderen Teams den Ausschlag zugunsten der Salzachstädter.
Jeden Spieler der SG Laufen/Leobendorf wurde in dem spannenden und bis zum Schluss knappen C2-Turnier alles abverlangt. Sowohl die Konzentration als auch die Kräfte mussten herhalten. Die Truppe von Trainer Christian Schmidbauer konnte schlussendlich durch die vielen geschossenen Tore und die wenig hingenommenen Gegentore den Turniersieg fast in letzter Sekunde klar machen. Einziger Wehrmutstropfen, dass sich Stürmer Andre Kurre zur Hälfte des Turniers verletzte und wohl einige Zeit ausfallen wird. Wir wünschen ihm auf diesem Wege alles Gute und gute Genesung.
Gleich im ersten Turnierspiel stand man sich der SG Reichenhall gegenüber. Die Kurstädter konnten durch eine gut herausgespielte Aktion früh den Führungstreffer erzielen. Das Chancengros in diesem Match hatte allerdings die SG Laufen/Leobendorf. Doch zu unplatziert und nicht zwingend genug waren diese Möglichkeiten. Erst Andre Kurre konnte den 1:1 Endstand erzielen. Das zweite Turniermatch gestalteten die Salzachstädter ungefährdet. Gegen den FC Hammerau siegte man nach zwei Treffern von Julian Draak und einem Tor von Yasin Brundu mit 3:0. Man war damit in der Spur. Die DJK Weildorf kämpfte zwar aufopferungsvoll, doch gegen ruhig spielende Laufener und Leobendorf war kein Kraut gewachsen. Joseph Jakob, Lennart Fuchs, Andre Kurre und Julian Draak trugen mit ihren Treffern zum zweiten ungefährdeten Turniersieg bei. Deutlich knapper wurde es dann im letzten Match der Vorrunde. Die JFG Hochstaufen 3, wohl die körperlich beste Mannschaft des Turniers, machte es den Hausherren sehr schwer. Obwohl Julian Draak und Yasin Brundu die rotgekleidete Truppe von der Salzach in Führung brachten, erzielten die Hochstaufener zeitig den Anschlusstreffer. Doch die SG Laufen/Leobendorf brachte das Match über die Zeit – 2:1.
Die Rückspiele gestalteten sich bei allen anwesenden Teams sehr schwierig. Alle Mannschaften zehrten an ihren Kräften und mussten durch teils mehrfache Verletzungen und Blessuren sich durch das restliche Turnier „schleifen“. Erneut fand das Match der SG Laufen/Leobendorf und der SG Reichenhall keinen Sieger. Die SG Reichenhall spielte deutlich befreiter auf als zu Turnierbeginn und verlangte der Defensive der Rothosen alles ab. Die Reichenhaller gingen dann auch verdient mit 1:0 in Führung. Trotz mutigen Angriffen der Kurstädter gelang ihnen kein weiterer Treffer. Aber auch die SG Laufen/Leobendorf erspielte sich Chancen und Julian Draak konnte den Spielstand wieder ausgleichen – 1:1.
Ein wenig von der Rolle war die SG dann aber gegen den FC Hammerau. Es ging in diesem Match eigentlich sehr wenig auf und man glaubte wohl, dass diese Partie mit weniger Einsatz zu gewinnen wäre. Doch der FC Hammerau war nun deutlich torgefährlicher und brachte der SG Laufen/Leobendorf mit 2:0 die erste Niederlage bei. Ab diesem Zeitpunkt wurde es vorne immer enger. Sowohl die JFG Hochstaufen, die SG Reichenhall als auch die SG Laufen/Leobendorf konnten sich den Turniersieg erspielen. Die nächsten Spiele mussten entscheiden. Dabei gelang der SG Laufen/Leobendorf gegen die DJK Weildorf ein torträchtiger Paukenschlag. Mit sage und schreibe 6:0 besiegte die SG die DJK. Die Tore erzielten dabei Lennart Fuchs (2x), Martin Schaider (2x) und je 1x Julian Draak und Joseph Jakob. Vor allem die ruhige Spielweise erfreute die anwesenden Eltern. Zum letzten Turnierspiel spitzte sich die Tabellensituation deutlich zu. Die SG Reichenhall mit 15 Punkte und mit je 14 Punkten die JFG Hochstaufen und die SG Laufen/Leobendorf. Rechnerisch musste für die SG Laufen/Leobendorf ein Remis herausspringen, um über das Torverhältnis den Turniersieg zu erringen. Die JFG musste dabei schon das Match gewinnen. So sah es allerdings auch bis 1 Minute vor Schluss aus. Lennart Fuchs brachte zwar seine Farben in Führung, wurde jedoch ziemlich früh ausgeglichen. Nach dem 1:2 Rückstand glich Julian Draak mit reiner Willenskraft aus. Knapp 1 Minute vor der Schlusssirene gelang der JFG Hochstaufen nach Gestochere vor dem Tor von Mert Durakci der 3:2 Führungstreffer, was zum Turniersieg für die JFG gereicht hätte. Jetzt war es an der SG Laufen/Leobendorf in den verbleibenden Sekunden den Ausgleich zu erzielen. Erfreulich, dass die SG-Spieler trotz heruntertickender Uhr weiterhin daran glaubten und tatsächlich Julian Draak der 3:3 Ausgleichstreffer gelang. Damit war die SG Laufen/Leobendorf Turniersieger.
Für die C-Jugend wartet nun nächsten Sonntag in Fridolfing das letzte Hallenturnier der Hallensaison, bevor man wohl wieder den Rasen betreten wird.
Die Ergebnisse der SG Laufen/Leobendorf im Einzelnen (mit Torschützen):
SG Laufen/Leobendorf – SG Reichenhall 1:1 (Torschütze: Andre Kurre); FC Hammerau – SG Laufen/Leobendorf 0:3 (Tore: 2x Julian Draak und 1x Yasin Brundu); SG Laufen/Leobendorf – DJK Weildorf 4:0 (Joseph Jakob, Lennart Fuchs, Andre Kurre und Julian Draak); JFG Hochstaufen – SG Laufen/Leobendorf 1:2 (Julian Draak und Yasin Brundu); SG Reichenhall – SG Laufen/Leobendorf 1:1 (Julian Draak); SG Laufen/Leobendorf – FC Hammerau 0:2; DJK Weildorf – SG Laufen/Leobendorf 0:6 (je 2x Lennart Fuchs und Martin Schaider und je 1x Julian Draak und Joseph Jakob) und SG Laufen/Leobendorf – JFG Hochstaufen 3:3 (2x Julian Draak und 1x Lennart Fuchs)
Die Endplatzierungen des C2-Turniers in Oberndorf:
1. SG Laufen/Leobendorf 2 (15 Punkte und 20:8 Tore); 2. JFG Hochstaufen 3 (15 Punkte und 13:7 Tore); 3. SG Reichenhall 2 (15 Punkte und 10:6 Tore); 4. FC Hammerau 2 (10 Punkte und 8:11 Tore) und 5. DJK Weildorf (0 Punkte und 3:22 Tore).

Sieger beim C2-Turnier in Oberndorf: Die SG Laufen/Leobendorf
Stehend von links: Ernst Fehsenmayr, Joseph Jakob, David Feil, Lennart Fuchs und Trainer Christian Schmidbauer.
Knieend von links: Julian Draak, Yasin Brundu, Mert Durakci, Alexander Schuh, Simon Spitz und Martin Schaider.
Auf dem Foto fehlt: Andre Kurre
