Laufen: Der April 2026 war für den SV Laufen in der Kreisklasse 4 eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit zwei deutlichen Siegen in der Fremde und zwei knappen Niederlagen auf eigenem Rasen zeigte die Mannschaft von der Salzach zwei völlig verschiedene Gesichter.
Der Monat begann verheißungsvoll: Am 4. April gastierte der SVL bei der SG Schönau. In einer beeindruckenden ersten Halbzeit ließen die Laufen-Kicker keine Zweifel aufkommen und sorgten bereits vor dem Pausenpfiff für klare Verhältnisse. Mit einem souveränen 3:0-Sieg im Alpenstadion kehrte man mit drei Punkten im Gepäck heim.
In der darauffolgenden Woche (11. April) wartete die wohl schwerste Aufgabe des Monats: Der aktuelle Spitzenreiter FC Bischofswiesen war zu Gast an der Freilassinger Straße. In einer hart umkämpften Partie hielt der SV Laufen lange dagegen, musste sich am Ende jedoch unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. Trotz der Niederlage bewies das Team, dass es auch mit den Top-Teams der Liga mithalten kann.
Dass die Mannschaft die Moral nicht verloren hatte, zeigte sie am 18. April beim TSV Bergen. Nach einem 1:1-Pausenstand drehte der SVL in der zweiten Hälfte richtig auf und schraubte das Ergebnis auf ein deutliches 4:1 hoch. Mit sechs Punkten aus zwei Auswärtsspielen im April zementierte Laufen seinen Ruf als unangenehmer Gast.
Zum Monatsabschluss am 25. April wiederholte sich jedoch das Schicksal des ersten Heimspiels. Gegen den FC Hammerau geriet man bereits in der ersten Halbzeit mit 0:2 in Rückstand. Zwar bäumte sich die Mannschaft noch einmal auf, doch wie schon gegen Bischofswiesen stand am Ende eine knappe 2:3-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Nach diesem ereignisreichen Monat findet sich der SV Laufen mit 25 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz wieder. Mit 43:39 Toren weist der SVL eine positive Tordifferenz auf (+4) – ein Wert, der für die Offensivkraft spricht und deutlich besser ist als der vieler Teams, die in der Tabelle über ihnen stehen.
Der SV Laufen hat im April bewiesen, dass er jeden Gegner in der Liga schlagen kann, solange die Chancenverwertung stimmt. Wenn es gelingt, die "Auswärts-Power" auch im heimischen Sportpark auf den Platz zu bringen, steht einem Sprung ins gesicherte Mittelfeld im Mai nichts im Wege.
