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Umringt vom fürsorglichen Funktionsteam des SV Laufen konnten die Jugendlichen auch am heißesten Tag des Jahres sehr gut fußballerisch trainieren und wurden zahlreich mit Getränken versorgt. Auch die Trainingseinheiten wurden hitzegerecht abgestimmt, so dass kein Kind und/oder Jugendlicher Probleme mit der Hitze bekam.
Alle Kinder waren ab der ersten Minute mit voller Begeisterung dabei und freuen sich auf die weiteren Tage am Sportgelände des SV Laufen.

weitere Fotos des ersten Tages Pfingstcamp finden Sie hier auf der Homepage in der Fotogalerie.
Foto: SV Laufen
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www.svlaufen.de: Mani, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt beider Herrenteams. Vor allem die Relegationsspiele gegen den TSV Tittmoning zeigten den Kampfes-und Einsatzwillen deiner Jungs. Bist du zufrieden mit der gezeigten Leistung in den beiden Spielen?
Manfred Reidinger: Mit dem Ergebnis können wir sicher zufrieden sein. In solchen Spielen zählt nur das Ergebnis. Wie es zustande gekommen ist, ist zweitrangig. Entscheidend war der Sieg in Berchtesgaden. Da kam bei jedem wieder das Selbstvertrauen und das Wissen, dass man auch Spiele gewinnen kann. Die Mannschaft hat sich dann selbst belohnt für einen enormen Aufwand, was sie nicht nur während der zwei Spiele, sondern auch zur Vorbereitung auf die Spiele, betrieben hat.
Während das erste Match in Tittmoning eine äußerst faire Partie war, zeigte das Rückspiel im vollbesetzten Laufener Stadion doch, dass bei so manchen auf beiden Seiten die Nerven blank lagen und der Bezirksligaschiedsrichter Ellmann einiges zu tun hatte, die Emotionen im Zaum zu halten. War dir das im Vorhinein klar, dass es nur über den Kampf geht oder warst du doch überrascht über die Intensität auf dem grünen Rasen?
Manfred Reidinger: Relegationsspiele gehen immer nur über den Kampf. Da musst du dagegenhalten. Vor allem gegen einen Gegner, der in der ganzen Saison wenig Spiele verloren hat und mit breiter Brust in die Relegation geht. Das haben wir gut gemacht. Ich finde, dass meine Mannschaft äußerst diszipliniert gespielt hat. In den emotionalen Situationen bewahrten die Jungs stets einen kühlen Kopf und konzentrierten sich auf das Wesentliche. Das war eine große Stärke. Ansonsten sind solche Spiele ja super, in denen Emotionen hochkommen. Das macht schon Spaß.
Grundsätzlich zählt natürlich das Ergebnis und der Klassenerhalt in beiden Ligen. Nach einer guten Hinrunde musste man jedoch feststellen, dass in der Rückrunde oftmals die Punkte bei beiden Teams nicht eingefahren wurden und dadurch die Klassen gefährdet waren. Worauf führst du dies zurück? Hast du für dich hierfür schon Schlüsse gezogen?
Manfred Reidinger: Dafür ist jetzt zu früh. Jetzt in der Sommerpause werden wir die letzte Saison aufarbeiten und dann versuchen, in der kommenden Saison einiges besser zu machen.
Übermäßig lange wird die Sommerpause nicht sein. Wir vermuten, dass du im Juli mit der Vorbereitung auf die neue Saison beginnen wirst. Welche Konsequenzen aus der Vorsaison hast du getroffen und was wird die Spieler erwarten?
Manfred Reidinger: Wie gesagt, ich brauche erst noch ein, zwei Tage um das alles sacken zu lassen und dann gehts in die Aufarbeitung der abgelaufenen Saison. Ich denke, dass wir zum Trainingsauftakt am 1. Juli dann genau wissen, wie wir die neue Kreisklassensaison angehen.
Gibt es in der neuen Saison Kaderveränderungen oder hast Du im speziellen, positionsbedingt schon Ideen?
Manfred Reidinger: Direkte Neuzugänge wird es nicht geben. Aber als Neuzugänge kann man schon die verletzten Spieler rechnen, die ja fast die ganze Saison ausgefallen sind. Mit dem Max Hanel, Mitsch Kirschner kommen zwei Langzeitverletzte zurück. Aus Amerika kommt der Stockhammer Tobi wieder. Dann sollte unser Kader wieder so besetzt sein, dass wir nicht nochmals so eine Zittersaison durchmachen müssen.
Kommen wir nochmals auf die vergangene Woche zurück. 550 zahlende Zuschauer beim Relegationsspiel. Sowas wünscht man sich mit Sicherheit bei jedem Heimspiel. Glaubst Du, dass die Heimfans in der neuen Saison weiterhin engagiert dabei sind und vielleicht noch in einer höheren Zahl wie in der Rückrunde 2014 auf das Laufener Sportgelände pilgern?
Manfred Reidinger: Auf unsere eingefleischten Fans ist ja die ganze Saison Verlass. Es war ein Wahnsinn, wie die alle trotz der Niederlagenserie hinter der Mannschaft gestanden haben und immer wieder versucht haben uns aufzubauen. Dafür recht herzlichen Dank an unsere fantastischen Fans.
Was sind für dich die wichtigsten Komponenten für die neue Saison und und die Eckpfeiler einer erfolgreicheren Saison?
Manfred Reidinger: Die Mannschaft muß jetzt bereit sein, einen Schritt nach vorne zu machen. Jeder muss den Weg, den der Klinger Markus und ich vorgeben, zu 100% mitgehen. Wenn nur einer nur einen Millimeter von diesem Weg abweicht, wird es schwer. Einfach an den Traingstagen und Spieltagen den Fokus auf Fußball legen.
Du bist kein Freund von festzumachenden Saisonzielen. Jedoch würde uns interessieren, wo Du die beiden Herrenteams in der neuen Saison siehst?
Manfred Reidinger: Ich hoffe natürlich auf eine bessere Saison. Das Ziel ist, dass sich jeder mit dem Verein SV Laufen identifiziert und alles für den Erfolg macht.
Wie kann aus deiner Sicht ein erneuter Abstiegskampf in beiden Ligen vermieden werden?
Manfred Reidinger: Training, Training, Training. Dann kommen auch die Siege.
Wir danken dem Chefcoach recht herzlich für die Antworten und wünschen ihm und den Mannschaften eine erholsame Sommerpause und viel Kraft für die neue Saison. AUF GEHTS LAUFEN - KÄMPFEN UND SIEGEN !!!

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Im Rahmen des Relegationsspiels des SV Laufen gegen den TSV Tittmoning (2:1) führte der SV Laufen zur Unterhaltung der zahlreichen Gäste ein kleines Halbzeitprogramm am Samstag abend durch. Es führte Jugendleiter Christian Schmidbauer gemeinsam mit SVL-Schiedsrichter Felix Niedermeier durch dieses Programm.
Lisa Stöllberger, Torfrau der B-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf stellte sich in das "Heimtor" und versuchte von 4 Schützen jeweils 3 Elfmeter zu parieren. Angetreten sind zwei Spieler der D-Junioren aus Tittmoning und zwei Akteure der D-Jugend des SV Laufen.
Den Hauptpreis, einen Freiplatz im auf dem Laufener Sportgelände stattfindenden Pfingstcamp, gewann der Laufener Simon Spitz. Die beiden Originaltrikots des FC Bayern München und des TSV 1860 München gingen nach Tittmoning, während sich Stephan Kraller aus Laufen über einen neuen Fußball der Marke "Nike" freuen konnte.
Dies war jedoch nicht die einzige "Beteiligung" von Jugendmannschaften im Rahmen des Relegationsspiels. Die G-Junioren und F-Junioren des SV Laufen begleiteten mit stolzgeschwällter Brust die beiden Mannschaften vor dem Anpfiff aufs Feld und haben dabei unvergessliche Momente erleben dürfen.

Lisa Stöllberger pariert hier einen Strafstoß
Foto: SV Laufen
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Laufen: 2 Siege mit jeweils einem Tor unterschied bedeutet für den SV Laufen den Verbleib in der Kreisklasse. Nachdem man vergangenen Mittwoch mit einem 3:2 Auswärtssieg beim TSV Tittmoning den Grundstein gelegt hat, folgte nun auf der Laufener Sportanlage mit einem 2:1 Sieg der zweite und somit letzte Schritt zum Klassenerhalt. In einem heiß umkämpften Match, sowohl auf dem Feld, als auch auf den Zuschauerrängen, konnte der höherklassige Verein aus Laufen verdient den Erhalt sichern.
Ein Abtasten auf dem grünen Rasen des SV Laufen konnte man am Samstag abend kaum bemerken. Sofort waren beide Mannschaften mehr als Präsent und wollten ihre Akzente setzen. In den Anfangsminuten versuchte der Gast seine Außenseiterchance zu wahren und kam verstärkt in Richtung SVL-Torwart Michael Höglauer vor. Die Abwehrreihe hielt jedoch stand und baute von hinten raus das Spiel der Hausherren klug auf. Für den Gast trat dann in der 7. Spielminute der schlechteste Fall ein - der SV Laufen ging in Führung. Helmuth Putzhammer verlud auf der rechten Außenbahn seinen Gegenspieler und brachte das Leder scharf in die Gefahrenzone. Dort drehte sich Gerhard Nafe einmal um die eigene Achse, stark bedrängt von drei Tittmoninger Verteidigern, legte sich den Ball selbst auf den rechten Fuß vor und verwandelte mit der Picke zum 1:0. Nach dem Führungstreffer versuchten beide Teams die Partie mehr unter Kontrolle zu bringen. Von den jeweiligen Mittelfeldreihen aus wurden dabei vereinzelte Tormöglichkeiten kreiert, die aber vorerst nichts Zählbares brachten. In der 28. Minute wurde Laufens Youngster Gerhard Nafe erneut eingesetzt. Christian Höhn bekam das Leder in der eigenen Hälfte und sah, dass sein Mitspieler Nafe auf der linken Außenbahn in Richtung Strafraum loslief. Höhn bediente Nafe über weite Strecken des Spielfeldes mit einem hohen weiten Ball. Nafe wurde jedoch kurz vor dem Torabschluss von zwei Tittmoninger Abwehrleuten in höchster Gefahr geblockt. Auch der Gast aus Tittmoning hatte durchaus Spielanteile zu verzeichnen, waren jedoch in dieser Phase nicht zwingend genug. Es entwickelte sich eine durchaus attraktive Partie, angetrieben von den jeweiligen Fangeraden, die sich ebenfalls kaum was schenkten. Die insgesamt knapp 600 Zuseher in der Salzachstadt Laufen waren wie die Spieler auf dem grünen Rasen engagiert bei der Sache und ließen keine Minute "Support" vermissen. Richtig Gefahr für Laufens Keeper Michael Höglauer kam dann in der 38. Minute auf. Stephan Bichlmaier setzte sich auf gegen seine "Doppeldeckung" durch und brauchte das Leder in die Mitte. Dort tanzte Sebastian Peisker seinen Gegenspieler aus und zog mit einem strammen Schuss ab. Michael Höglauer brauchte seine komplette Körperstreckung, um das Runde über die Querlatte zu lenken.
Die zweite Hälfte entwickelte sich zu einem aggressiven Relegationsmatch, wo sich die Mannschaften aber auch gar nichts schenkten. Der Unparteiische Sascha Ellmann hatte oftmals mehr zu tun, als ihm lieb war und musste die jeweiligen Emotionen unter Kontrolle halten. Eine kurzzeitige Rudelbildung in der 51. Minute hatte einen Freistoß für den TSV Tittmoning zur Folge. Der Freistoß wurde jedoch von den Hausherren abgeblockt und in eine gute Kontersituation umgewandelt, welche jedoch TSV-Torhüter Matthias Geigl vereiteln konnte. Nur zwei Minuten später (53) hält Laufens Torhüter Michael Höglauer, den man durchaus als einen Spieler des Tages bezeichnen kann, wiederum die Führung fest. In der Folge häuften sich die Tormöglichkeiten für die Reidinger-Elf aus Laufen, doch das weitere Torglück blieb den "Roten" erstmal verwehrt. In der 63. Minute zeigte Schiedsrichter Ellmann völlig zurecht auf den Strafstoßpunkt. Michael Hollinger brachte seinen Gegenspieler am äußeren Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfer verwandelte Robert Maier zum 1:1 Ausgleich. Hoffnung keimte auf, sowohl beim Funktionärsteam des TSV Tittmoning als auch bei deren lautstarkem Anhang. Jedoch wurde die oben angesprochene Aggressivität eines Relegationsspieles oftmals unverhältnismäßig und alle Beteiligten hatten damit zu tun, die jeweils aufkeimenden Emotionen zu kontrollieren. Simon Prestel versuchte sich in der 79.Minute aus linker Strafraumposition mit einem Flachschuss in Richtung SVL-Gehäuse, doch Prestel fehlte das Zielwasser, denn das Leder rollte einige Meter am Kasten vorbei. Es war in der Partie nun wirklich alles drin, was man sich von so einem Match versprochen hatte. Die Entscheidung der Partie und der Relegation im Europapokal-Modus gelang schlussendlich in der 81. Minute dem eingewechselten Oldie des SV Laufen, Markus Klinger. Michael Hollinger war es, der eine Kontersituation über die rechte Außenbahn nach vorne trieb und schnellen Schrittes in der Hälfte des TSV Tittmoning auftauchte. Dort umspielte er seinen nachgesprinteten Gegenspieler und legte zielgenau vor den Fünfmeterraum, wo zwei Laufener Spieler unbedrängt einschussbereit warteten. Markus Klinger kam als erster Spieler ans Leder und verwandelte abstauberartig zum lautstark umjubelten 2:1. In der 89. Minute hätte der SV Laufen nachlegen können. Eine Doppelchance durch Helmuth Putzhammer und Beni Citaku blieb ungenutzt, genauso wie mehrere Chancen in der Nachspielzeit der Partie. Somit blieb es beim 2:1 Sieg und dem Klassenerhalt des SV Laufen, welcher für einige schwierige vergangene Monate entschädigt.
SV Laufen´s Kader am Samstag abend im Relegationsheimspiel:
Michael Höglauer, Michael Hollinger, Nino Rautner, Maximilian Schmidt, Christian Höhn, Thomas Wimmer, Chris Barichs, Kapitän Florian Hollinger, Helmuth Putzhammer, Gerhard Nafe, David Cienskowski, Christian Strobl, Robert Bauer, Martin Rudholzer, Beni Citaku, Markus Schnugg, Markus Klinger und Fatos Krasniqi.
In der Halbzeitpause der Relegationspartie organisierte der SV Laufen ein kleines Programm. Lisa Stöllberger, Torhüterin der B-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf, stellte sich in den Kasten. Ihre Aufgabe war 12 Strafstöße von je zwei D-Jugend-Spieler des SV Laufen und des TSV Tittmoning zu parieren. Als 1. Preis gab es einen Freiplatz im Pfingstcamp vom 10. - 13. Juni 2014 auf der Laufener Sportanlage zu gewinnen. Ein Original-Trikot des FC Bayern München und ein weiteres Trikot des TSV 1860 München waren die Preise 2 und 3. Als "Trostpreis" für den Viertplatzierten gab es einen neuen Nike-Fußball. Alle Gewinner freuten sich über ihre Preise und das Halbzeitprogramm machte auch den Zusehern Spass.

Weitere Fotos der Partie hier in der Fotogalerie oder auf der Facebookseite des SV Laufen
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Laufen: Europapokal in Tittmoning und in Laufen. Nach diesem Modus wird im Relegationsspiel um die Kreisklasse der Klassenerhalt bzw. Aufstieg in die angesprochene Klasse ausgespielt. Am Mittwoch abend unter Regenschauer fand das Hinspiel beim TSV Tittmoning statt. Dort sorgte der höherklassige SV Laufen mit massiver Fanunterstützung für eine gute Vorlage fürs Rückspiel. Mit satten 3 Auswärtstoren und 2 kassierten Treffern kann nun die Mannschaft von Manfred Reidinger mit voller Konzentration und Rückenwind ins 2. Spiel am Samstag abend auf heimischen Platz blicken.
Sowohl auf den Zuschauerrängen (offizielle Zuschauerzahl: 400) als auch auf dem noch grünen Rasen in der Salzachau in Tittmoning ging es ruhig los und ein nervöses gespanntes Erwarten aller Beteiligten war auszumachen. Keiner wusste so recht, wie und wenn dann, wann die jeweilige Mannschaft ihre Angriffssituationen ausspielen wollten. Die erste Chance der Begegnung hatten die Hausherren, die in der 8. Minute mit einem Lattenknaller einen ersten Warnschuss gegen den höherklassigen SVL losließen. Dieser Lattentreffer rüttelte die Gäste in blau-schwarz spielend sichtlich auf und die Partie nahm sowohl auf dem Rasen als auch auf den Zuschauerrängen an Tempo auf. Nun agierte der Gast aus der südlicheren Salzachstadt agiler und versuchte mit spielerischen Ansätzen in die Gefahrenzone vor dem TSV-Tor zu kommen. Die Bemühungen des Reidinger-Teams wurden in der 20. Minute belohnt, wenn auch mit einem eher komischen Treffer. Vermutlich ein Flankenball von Helmuth Putzhammer in Richtung David Cienskowski aus halblinker Position geriet zu einem gefährlichen Flugball, wo der TSV-Keeper Matthias Geigl aufgrund der Überraschung in der Folge nicht allzu gut aussah - 0:1. Lediglich acht Minuten später legte der Gast nach. Erneut war der enorm starke Helmuth Putzhammer im Mittelpunkt des Geschehens. Er wurde im Tittmoninger Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfer verwandelte in befreiender Manier Chris Barichs zum 0:2. Der SV Laufen kontrollierte nun das Spiel deutlich besser wie in der Anfangsphase und machte in der Rückwärtsbewegung schnell die jeweiligen Räume und Passwege zu, so dass der Hausherr nur selten in effektive Entfaltung kam. Doch vereinzelte Chancen und Nadelstiche blieben nicht aus. Und somit war es durchaus nicht unverdient, dass der TSV Tittmoning in der 37. Minute zum 1:2 aufschließen konnte. Fast aus dem Nichts kam das Leder zu Simon Prestel, der Laufens Goalie Michael Höglauer sehr souverän überwand. Der Treffer verschaffte den Hausherren vor dem Pausentee wieder gehörig Hoffnung und auch auf den Rängen war nach wie vor das gespannte Relegationsfieber zu spüren.
Beide Teams wechselten zur 2. Hälfte aus und stellten ein klein wenig um. Lange wurde sich nun abgetastet und mit vereinzelten Aktionen versucht entweder das Spiel nochmals auszugleichen oder, wie auf Seiten der Gäste, das Ergebnis noch beruhigender zu gestalten. Doch Zählbares war nicht zu erwähnen. Nachdem die Abtastphase und die Zeit der Mittelfeldbeackerung vorbei war, wurde der SV Laufen wieder ein Stück weit stärker und spielte wieder mutiger in Richtung Tor des TSV. In der 74. Minute traf David Cienskowski nach Eckball von Helmuth Putzhammer mit Direktabnahme lediglich den Pfosten - das hätte es für den SV Laufen schon fast sein können. Im Gegenzug versuchte sich vor allem Goalgetter und Dreh-und Angelpunkt der Hausherren, Benedikt Berger, mit einigen guten Aktionen, wurde jedoch entweder von Laufens Verteidigung geblockt oder fand in Michael Höglauer seinen Meister. In den Diskussionen über die etwaige Spielzeit, die noch zu spielen war - es wurde zwischen acht und vier Minuten Restspielzeit diskutiert - fiel der 1:3 Treffer für den SV Laufen. Ein Assist von Helmuth Putzhammer wurde zu Laufens Vorentscheidung (Tribünenstoppuhr zeigte Minute 86) verwertet. Schlussendlich schob der eingewechselte Martin Rudholzer den Ball ins Netz. Noch im Freudentaumel jedoch konnte eine Minute später der TSV Tittmoning den alten Abstand herstellen. Ein diskussionswürdig gepfiffenes Foul des zumeist unauffälligen Unparteiischen führte zu einem Freistoß. Eine, wie man nach 87. Minuten Spielzeit spätestens wusste, ideale Distanz für Benedikt Berger. Dieser landete einen Traumschuss zum 2:3. Die Nachspielzeit von drei Minuten zog sich für so manchen Zuschauer gefühlt in die Länge und wurde durch Auswechslungen nochmals um zwei Minuten verlängert, bis der Anhang des SV Laufen aufatmen konnte und sich über die Erfüllung der Auswärtsaufgabe ihrer auf dem Rasen kickenden Jungs freuen konnte.
Manfred Reidinger äußerte sich nach der Partie am Mikro des Stadionsprechers größtenteils zufrieden, wollte aber selbstredend nichts von einer Vorentscheidung wissen. Auf Nachfrage des Stadionsprechers hob der Laufener Coach die Mannschaftsleistung heraus, die seine Jungs an diesem Tag geboten haben. Weiters lobte der SVL-Coach den angereisten Anhang, der in der Salzachau für einiges an Betrieb sorgte.
Beim SV Laufen kamen folgende Spieler zum Einsatz:
Michael Höglauer, Michael Hollinger, Nino Rautner, Maximilian Schmidt, Thomas Wimmer, Christian Höhn, Chris Barichs, David Cienskowski, Helmuth Putzhammer, Gerhard Nafe, Kapitän Florian Hollinger, Beni Citaku, Martin Rudholzer und Robert Bauer. Weiters im Kader: Christian Strobl und Markus Schnugg.

Nicht nur, aber auch er, Helmuth Putzhammer, erwischte einen guten Tag in Tittmoning und sorgte auch mit seinen Offensivaktionen für den Auswärtssieg.
Foto: Archiv SV Laufen
Das Relegations-Rückspiel findet am kommenden Samstag, den 31. Mai 2014, 18:00 Uhr auf dem Sportgelände an der Freilassinger Straße in Laufen statt. Wir hoffen natürlich nicht nur auf den Klassenerhalt des SV Laufen, sondern vielleicht auch, wenn das irgendwie von Petrus möglich gemacht werden könnte, auf besseres Wetter !!!
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Laufen: Aufgrund der effektiveren Chancenverwertung und der deutlich gezeigten Kaltschnäuzigkeit gewann der SV Kirchanschöring 3 (Schwarze Erde) am Sonntag nachmittag das letzte Saisonspiel beim SV Laufen 2 mit 4:2. Dass dieses Ergebnis vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen ist, sollte schon bemerkt werden. In der Endabrechnung (aufgrund der Heimniederlage des TuS Traunreut 2) ändert es für die Salzachstädter jedoch nichts mehr. Der Klassenerhalt in der A-Klasse ist perfekt.
Schon in der 9. Spielminute hätte es für die Hausherren von Trainer Markus Klinger einen guten Anfang geben können. Kevin Essbauer lief alleine auf das Gehäuse des SVK-Keepers Michael Zehentner zu und versuchte es mit einem Heber. Doch Zehentner war groß genug, um diesen Ball noch zu erreichen. Eine Unzulänglichkeit in der Laufener Hintermannschaft bestrafte in der 13. Minute die vorhergegangene Offensivaktion der Hausherren. Thomas Eidenhammer kam über die halbrechte Position in Richtung Strafraum gelaufen und überwand mit einem platzierten Schuss SVL-Tormann Christian Strobl zu 0:1. Eigentlich war die Partie ziemlich ausgeglichen, wobei der Gast in Hälfte eins durchaus ein paar Feldvorteile genoss. In der 38. Minute wurde Thomas Mayer stark abseitsverdächtig in Szene gesetzt. Der Unparteiische ließ jedoch weiterlaufen und Thomas Mayer nutzte die Gelegenheit und netzte zum 0:2. ein.
Aus der Kabine kam der Hausherr nun deutlich agiler und torgefährlicher und durch kleinere Umstellungen hatten die Salzachstädter die gesamte zweite Hälfte mehr vom Spiel. Der SVL machte nun gehörig Druck auf das Gästetor, wurde jedoch ergebnistechnisch nicht belohnt. Langsam aber sicher konnte sich das Team von Bernhard Mühlbacher aus der Zwangslage befreien und nutzte Raumgewinne für Kontersituationen. So auch in der 61. Minute als Christian Rosmer das Leder an der Strafraumgrenze bekam, sich kurz drehte und das Runde mit viel Zielwasser zum 0:3 ins Toreck zimmerte. Nur drei Minuten später entschied Schiedsrichter Manuel Döring auf Strafstoß. Laufens Stürmer Kevin Essbauer kam sich mit dem neu ins Spiel gekommenen Keeper Markus Wörndl ins Gehege. Den fälligen Elfer verwandelte Marius Ferescu zum 1:3. Ab diesem Zeitpunkt gestaltete sich das Match offen und es gab zahlreiche kleinere Torszenen auf beiden Seiten. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer erschien unvermittelt für den SVK Michael Haunerdinger auf der rechten Strafraumseite und bediente den eingewechselten Michael Niedermeier. Niedermeiers Schuss flog haarscharf am Gehäuse vorbei. Die erste Sturm und Drangphase der Hausherren wurde durch das 1:4 unterbrochen. In der 72. Minute zog Thomas Mayer einen Eckstoß direkt in die Beine von Christian Rosmer, der im Anschluss sofort auf Anton Kirchhofer ablegte. Kirchhofer schaltete schneller als die Verteidigung des SVL und erhöhte den Spielstand. Zum Ende der Partie hatte der Hausherr erneut mehr vom Spiel und der Druck wurde durch das 1:4 nur kurz unterbrochen. Einige Chancen ließ der SVL auch noch aus. In der Schlussminute gelang dem SVL eine kleine Ergebniskorrektur. Erneut kann Michael Haunerdinger einen Assist auf sich werten lassen. Er bediente die im Strafraum dicht gedrängten blaubekleideten Hausherren. Dort fiel dem kurz zuvor eingewechselten Thomas Bauer das Leder vor die Füße. Bauer fackelte nicht lange und sorgte für den 2:4 Endstand.
Der SV Laufen trat mit folgendem Aufgebot zum letzten Saisonspiel an:
Christian Strobl, Benjamin Piotrowski, Sebastian Ortwein, Marius Ferescu, Kapitän Martin Rudholzer, Fatos Krasniqi, Adrian Braunsperger, Michael Townley, Kevin Essbauer, Markus Schnugg, Michael Haunerdinger, Tobias Antosch, Thomas Bauer, Fabio Holub, Michael Niedermeier und Benedikt Schauer.

Marius Ferescu sorgte für den SV Laufen 2 per Strafstoß für das zwischenzeitliche 1:3.
Foto: Archiv SV Laufen
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Laufen: Wenn´s läuft, dann läufts hald. Die G-Junioren des SV Laufen haben nicht nur eine hervorragende Hallensaison hinter sich gebracht, sondern konnten auch beim ersten Freiluftturnier der Saison zuschlagen und den Turniersieg mit nach Laufen nehmen. Wieder einmal waren die G-Junioren nicht zu bezwingen und konnten aus Surheim die Heimreise sogar ohne Gegentreffer antreten.
Die Ergebnisse der "kleinsten" Kicker des SV Laufen vom vergangenen Samstag zeigen deutlich, dass die Investitionen in die G-Jugend von Seiten des SV Laufen und der Fußballabteilung langsam aber sicher Früchte tragen und der Weg, den die Trainer mit den jungen Kicker gehen, der richtige Weg zu sein scheint. Weiterhin befindet sich die jüngste Jugendmannschaft auf einem guten Weg und können ihre Hallenleistungen auch im Freien bestätigen. Auf hohem Niveau könnte man natürlich Kleinigkeiten noch kritisieren und verbessern, doch "Nobody is perfect". Selbst die jüngeren Kicker zeigten schon eine gute Leistung und unterstützten die "alten Hasen" nach Kräften. Zum "Zittern" war es lediglich bei der ersten Partie am Samstag vormittag in Surheim. Trotz Balldominanz ziegte man "nur" mit 1:0 gegen den FC Hammerau, aber "gewonnen ist nun mal gewonnen".
Sehr optimistisch, obwohl die Saison für die G-Jugend noch lange nicht erledigt ist, sehen die Trainer den nächsten Jahren entgegen. Viele Spieler werden eine Jugend nach oben rücken und in der F-Jugend ihre Leistung zeigen wollen. Dass jedoch auch in der G-Jugend ausreichend Quantität vorhanden sein wird, daran zweifelt keiner in der Jugendabteilung des SV Laufen.
Dank der Trainer gilt natürlich auch den am Samstag mitgereisten Fans und dem BSC Surheim für ein gut organisiertes und gut durchgeführtes Turnier bei herrlichen Temperaturen.
Die Ergebnisse des SV Laufen im Einzelnen:
SV LAUFEN - FC Hammerau 1:0 (Torschütze: Bastian Lederer); SV LAUFEN - SC Anger 3:0 (2x Thomas Feil und 1x Nico Jani); SV LAUFEN - BSC Surheim 2:0 (je 1x Thomas Feil und Nico Jani); SV LAUFEN - TSV Tengling 5:0 (3x Thomas Feil und je 1x Nico Jani und Bastian Lederer); SV LAUFEN - SV Saaldorf 4:0 (2x Julian Knoll und je 1x Bastian Lederer und Leon Bach).

Die Turniersieger aus Surheim - G Junioren des SV Laufen
Obere Reihe von links:
Trainer Stephan Wendelberger, Leon Bach, Nico Jani, Trainer Fatos Krasniqi, Julian Knoll, Trainer Otniel Kocsis und Thomas Feil.
Untere Reihe von links:
Finn Eckharter, Jakob Rudholzer, Jonas Wendelberger (liegend), Bastian Lederer und Simon Schandl.
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Über Besuch der Firma Max Aicher durften sich die Fußballer des SV Laufen 1927 e.V. am 16.05.2014 freuen. Frau Angela Aicher und Herr Thomas Rößler konnten sich vor Ort überzeugen, welche Fortschritte beim Tribünenbau an der Sportanlage an der Freilassinger Straße zu sehen sind. Mit der neuen Tribüne, die von der Firma Max Aicher Bau und den Sportkameraden des Sportvereines errichtet wird, werden sich die Bedingungen für die vielen begeisterten Sportler der Schulen und Sportvereine vor Ort merklich verbessern.
Für die Unterstützung in den letzten Jahren und aktuell beim Bau der Tribüne bedanken sich die Sportfreunde bei der Firma Aicher ganz besonders.
Über Banden-und Trikotwerbung hinaus erklärte sich die Firma Max Aicher auch bereit als Sitzplatzsponsor das Vorhaben zu unterstützen.
Obere Reihe von links: Manfred Reidinger, Christian Höhn, David Cienskowski, Chris Barichs, Helmuth Putzhammer, Fatos Krasniqi, Maximilian Schmidt, Martin Rudholzer, Florian Hollinger und Andreas Leistner (stellv. Abteilungsleiter Fußball).
Untere Reihe von links: Angela Aicher, 1. Vorstand Peter Kautzschmann, Markus Klinger, Robert Bauer, Nino Rautner, Christian Strobl, Alexander Kalb, Thomas Wimmer, Michael Hollinger, Abteilungsleiter Michael Niedermeier und Thomas Rößler.
