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Die beiden Spielführerinnen vor dem anstehenden Zweikampf. Anne Klausner von der TuS Engelsberg (links) und Leah Mayer, SG Leobendorf/Laufen.
Foto: SV Laufen
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Die Zuschauer sahen einen lebendigen Auftakt beider Mannschaften auf dem Sportplatz in Anger. Der durchnässte Rasen wurde teils sehenswert bespielt und beide Teams traten mit offenem Visier in die Partie. Nach 12 Spielminuten konnte der Gast von Trainer Max Schmidt den Führungstreffer erzielen. Michael Hollinger erkämpfte sich im Mittelfeld das Leder und brachte dieses zu Thomas Bauer. Bauer erwischte den Schuss aus der Drehung ideal und konnte damit die Führung für die Salzachstädter bejubeln - 0:1. Der SC Anger kam nur schwer in Bewegung und ließ erst in der 22. Minute aufhorchen. Der Distanzschuss von Thomas Pöschl flog aber weiter am Tor vorbei, als zuerst gedacht. Keine große Gefahr für das Tor von Adrian Braunsperger. Laufens Torhüter Braunsperger konnte sich in der 32. Minute beim Fußballgott bedanken. Ein missglückter Abschlag von ihm selbst landete vor den Füßen von Matthias Gschwendner, der daraufhin versuchte den weit vor dem eigenen Tor stehenden Goalie zu überlupften. Gschwendners Schuss knallte ans Kreuzeck der Querlatte. Mittlerweile entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel auf durchaus sehenswertem Niveau. In der 36. Minute schreckte man wiederum beim SV Laufen kurz auf. Nach einem Eckstoß von Thomas Pöschl kam erneut Gschwendner zum Abschluss. Laufens Spielführer Michael Niedermeier kickte den Ball zum Segen der eigenen Mannschaft von der Torlinie hinweg. Der Hausherr hatte nun mehr Torabschlüsse vorzuweisen und konnte diese Statistik nach anfänglicher fehlender Präzision in der 45. Minute in Zählbares ummünzen. In einem Luftkampf unterlag der hart bedrängte Keeper Adrian Braunsperger und musste das Leder auf den Boden fallen lassen. Dieses erreichte Korbinian Doff, der mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum Ausgleichstreffer einschoss.
Ganze zehn Minuten dauerte die Abtastphase in der zweiten Hälfte im B-Klassen-Match in Anger. In Minute 56 konnte Braunsperger glänzen. Einen Schuss von Matthias Gschwendner klärte Laufens Torwart per Flugeinlage. Schon eine Minute später sah man sich erneut anstürmenden Akteuren des SC Anger gegenüber und konnte den zweiten Gegentreffer nicht verhindern. Im Halbfeld setzte sich Korbinian Maier durch und den folgenden Schuss von Matthias Gschwendner musste Laufens Keeper unglücklich passieren lassen - 2:1. Doch geschlagen war der SV Laufen noch lange nicht, dies wurde auch den Spielern des Heimtrainers Ludwig Huber schnell bewusst. In der 65. Minute setzte Kapitän Michael Niedermeier gekonnt den heranstürmenden Michael Hollinger in Szene. Dieser allerdings verzog deutlich. Wiederum mit sehr viel Glück konnte der Gast aus Laufen in der 76. Minute einen weiteren Gegentreffer verhindern. Eine hohe Hereingabe von Andreas Plössl erreichte Matthias Gschwendner im Zentrum. Gschwendners Kopfstoß titschte lediglich auf die Latte. Die Kräfte beider Teams ließen in der Schlussphase spürbar nach, die Luft schien schon aus der Partie zu sein. Doch im Schlussabschnitt bekamen beide Mannschaften ihre "zweite Luft" und drängten auf weitere Treffer. In der 85. Minute kassierte Angers Tobias Resch nach überhartem Einsteigen an der Außenlinie die Gelb-Rote Karte. Eine Minute nach dem Platzverweis konnte Laufens eingewechselter Riccardo Martin Michael Hollinger an der rechten Außenbahn finden. Hollinger zog mit Schwung in den Strafraum hinein und legte scharf ab. Scheinbar überrascht von dem Zuspiel konnte der ebenfalls zuvor ins Spiel gebrachte Sebastian Paiva diese Aktion nicht verwerten. Der Ausgleichstreffer gelang den Gästen in der 86. Minute, und das völlig verdient. Nach einem Freistoß von Spielführer Michael Niedermeier wurde der Ball per Kopf auf den zweiten Pfosten verlängert, wo Tobias Antosch einschussbereit den Assist zum 2:2 verwertete. Ganze dreimal hätte es dann noch scheppern können. In Minute 87 setzte Korbinian Maier auf der linken Außenbahn seinen Mitspieler Josef Wegscheider ein. Wegscheider lief völlig alleingelassen in Richtung Braunsperger, verzieht jedoch deutlich. In der Schlussminute erwischte Michael Niedermeier mit seinem Eckball punktgenau Sebastian Paiva. Paiva stieg mustergültig zum Kopfball hoch und scheiterte nur wenige Zentimeter am Torerfolg. Direkt im Gegenzug war der Schuss von Korbinian Maier in der Ausführung zu schwach, um Adrian Braunsperger zum Heimsieg zu überwinden.
Der Kader des SV Laufen 2 in Anger:
Adrian Braunsperger, Florian Kalb, Michael Hollinger, Robert Bauer, Marius Grabner, Michael Townley, Kapitän Michael Niedermeier, Markus Schnugg, Thomas Bauer, Paul Fehsenmayr und Tobias Antosch. Ersatz: Martin Rudholzer, Sebastian Paiva und Riccardo Martin.

Immer wieder wurde beim "Rese-"Spiel zwischen dem SC Anger 2 (in orange) und dem SV Laufen 2 hart an der Grenze des Erlaubten der Zweikampf geführt. Hier wird Laufens Michael Townley scharf getackelt.
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Dabei begann es für den SV Laufen in Anger am Sonntag nachmittag gar nicht so übel. Mutig begann nämlich die Truppe von Trainer Manfred Reidinger und konnte anfangs durchaus ein wenig was anbieten. In der 5. Spielminute allerdings schon die erste erwähnenswerte Torchance für den SC Anger. Sebastian Mayer setzte sich gegen Michael Hollinger durch und kam aus gut 16 Metern zum Torschuss. Mayers Schuss landete jedoch über dem Gehäuse. Schon vier Minuten folgend die nächste Aktion des Hausherren. Die Laufener Defensive bekam das Leder per Kopf nicht abschließend geklärt, so dass Michael Hinterstoißer per Dropkick zum Abschluss kam. Laufens Goalie Philipp Krois konnte diese Angelegenheit mit den Fingerspitzen zum Eckball klären. In der 10. Minute flog ein Distanzschuss von Max Kamml nur knapp über dessen Kasten. Von Minute zu Minute wurde es brenzliger vor Philipp Krois. Krois musste in der 12. Minute erneut klärend eingreifen als nach Pass von Sebastian Mayer Michael Hinterstoißer zum Schuss kam, jedoch nach einer glänzenden Parade des Schlussmannes nicht den Erfolg feiern konnte. Auch wenn es so schien als würde der SV Laufen ständig unter Druck stehen, war dies nicht zwingend von andauernder Art und Weise. "Oldie" Helmuth Putzhammer trieb für die Salzachstädter in der 14. Minute auf der Außenbahn das Leder nach vorne. Putzhammer glänzte darauffolgend mit einer genauen Hereingabe in den Strafraum. Den dort ankommenden Ball konnte David Cienskowski nicht unter Kontrolle bringen, jedoch stand sein Kapitän Florian Hollinger in seinem Rücken, schnappte sich das Leder, spielte einen Gegenspieler aus, setzte schlussendlich seinen Flachschuss aber am Gehäuse des SC Anger vorbei. Doch lange Zeit sollte es nicht mehr andauern bis der SC Anger Zählbares aus ihren Bemühungen schöpfen konnten. Ein individueller Fehler, eine mittlerweile schlechte Angewohnheit des SV Laufen, im Mittelfeld sorgte für den ersten Treffer des Tages. Laufen verlor im Aufbauspiel durch einen nicht getimten Pass die Kugel, welche sich im Anschluss Andreas Nitzinger schnappte. Nitzinger, im Besitz der Kugel, bediente ideal Stefan Plößl und schob ohne Schwierigkeiten dies an Keeper Krois zum 1:0 ein (17.). Noch in der selben Spielminute allerdings zeichnete sich Helmuth Putzhammer auf Seiten des SVL erneut aus. Seinen direkt geschossenen Freistoß konnte SCA-Torwart Alexander Koch nur mit einer exzellenten Flugeinlage klären. Nach knapp einer halben Stunde war der SC Anger wieder an der Reihe, der sich einige Minuten in der eigenen Hälfte versteckte. Nach einem Eckball von Michael Mailhammer kam Max Kamml zum Schuss. Kammls Flachschuss konnte der in dieser Phase exzellent parierende Laufener Keeper im Sprung mit den Fingerspitzen zum erneuten Eckstoß klären. Beide Mannschaften zeigten sich bis zum diesem Zeitpunkt keinesfalls stabil und boten dem zahlreichen Publikum oftmals Fehlpässe und ungenaue Kombinationen. Eine großartige Torchance hatten die Gäste in der 34. Minute. Gerhard Nafe spielte das Leder punktgenau durch die Gasse auf den hindurchstürmenden David Cienskowski. Der Laufener Stürmer zog fast ungehindert in Richtung Koch´s Gehäuse, verzog aber dank fehlendem Abschlussglück um einiges das Ziel. Fünf Minuten nach Cienskowski´s Großchance erzielte der Hausherr den zweiten Treffer. Im gegnerischen Strafraum konnte sich der SCA trotz verzweifelter Versuche der Defensive den Ball zukombinieren. Michael Hinterstoißer legte den entscheidenden Pass auf Sebastian Mayer ab, der mit einem Flachschuss den Innenpfosten traf und der Ball daraufhin unhaltbar zum 2:0 über die Torlinie flog (39). Noch vor dem Pausenpfiff die Vorentscheidung bei strömenden Regen in Anger. Ein weiter und hoher Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Julian Rehrl, der das Duell gegen Verteidiger Alexander Schumann für sich entscheiden konnte und sofort auf Michael Hinterstoißer weiterspielte. Hinterstoißer ließ im Abschluss den eingelaufenen Maximilian Weber und Keeper Krois keine Chance und erzielte das Tor zum 3:0.
Der SV Laufen wehrte sich im zweiten Durchgang noch einige Minuten vor einem drohenden Debakel, musste dieses allerdings im Verlauf über sich ergehen lassen. Zuerst aber konnte der Gast von der Salzach noch ein wenig was anbieten. Maximilian Hanel brachte in der 48. Minute das Leder gefährlich in den Strafraum, wo der einspringende Gerhard Nafe dieses mit der Fußspitze erreichte. Mit viel Glück konnte ein Verteidiger des SC Anger den Einschlag des Balles verhindern und von der Torlinie klären. Auch der nächste erwähnenswerte Spielzug gehörte den Gästen. Wieder war es in der 54. Minute Helmuth Putzhammer, der über die Außen David Cienskowski bediente. Cienskowski legte sich das Leder zurecht, knallte dieses dann aber direkt auf den Körper von Torwart Koch. Ab diesem Zeitpunkt war aber der SC Anger drauf und dran etwas für sein eigenes Torverhältnis zu machen und die "Watschn" für den SV Laufen deftig ausfallen zu lassen. Nach Eckball von Michael Mailhammer in der 56. Minute stieg Sebastian Mayer am höchsten und vollendet mustergültig per Kopf zum 4:0. Michael Noppinger, der im zweiten Durchgang eine sehr agile Leistung auf der linken Außenbahn anbot, war es in der 63. Minute, der den nächsten Treffer von Stefan Pößl zum 5:0 auflegte. Gekonnt steckte Sebastian Mayer den Ball in der 68. Minute durch die Laufener Defensive durch und fand dort Stefan Plößl, der wiederum keine Anstalten machte, die Chance zu verlegen - 6:0. Und weil nicht schon wirklich alles schief lief und der Tag für den SV Laufen nicht schon mehr als gebraucht genug gewesen wäre, war das letzte Tor des SC Anger ein Gegentor, welches man sich hätte sparen können und leicht darauf verzichten hätte können. Michael Hinterstoißer schoss seinen Freistoß aus halblinks direkt auf das Laufener Gehäuse. Natürlich könnte man den vom Regenwetter getränkten Rasen zusätzlich heranführen. Schlussendlich musste Philipp Krois den Schuss durchrutschen lassen - 7:0.
Ein herber Schlag ins Kontor des SV Laufen ist diese Niederlage allemal. Nach dem erfolgreichen 3:2 gegen den ASV Piding rechnete wohl keiner mit dieser bösen Watschn gegen einen eigentlich als mitabstiegsgefährdeten Kandidaten aus Anger. Im nächsten Heimspiel gegen den ASV Grassau (schon am Freitagabend) müssen wohl oder übel Punkte her, um nicht langfristig in den unteren Bereichen der Tabelle festzusitzen.
Der SV Laufen beim 0:7 in Anger:
Phillip Krois, Michael Hollinger, Alexander Schumann, Maximilian Hanel, Christian Höhn, Florian Stapfer, Michael Kirschner, Kapitän Florian Hollinger, Helmuth Putzhammer, Gerhard Nafe und David Cienskowski. Ersatz: Adrian Braunsperger, Maximilian Weber, Fatos Krasniqi und Robert Bauer.

Die durchaus zuversichtlichen Gesichter vor dem Anpfiff verschwanden im zweiten Durchgang vollends von den Akteuren des SV Laufen (in rot).
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Der SV Laufen hat von diesem Jugendspiel wieder einige spannende Fotos geschossen, die sie mit einem Klick auf das unten angeführte Foto in der Galerie sehen können.
Franziska Neuer (Nr. 4) und Selina Bach im Kampf um den Ball gegen eine Akteurin des FC Töging.
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Die erste Viertelstunde des Damenmatches auf dem Leobendorfer Sportplatz brachte keine großen Ereignisse. Sehr wenig Spielfluss auf beiden Seiten, lediglich die ein oder andere Nicklichkeit bestimmte das Geschehen. Doch in der 16. Minute konnte die SG Leobendorf/Laufen zuschlagen. Fast aus dem Nichts setzte sich Sandra Swoboda auf der linken Außenbahn durch und findet nach einem Zusammenstoß mit zwei Gegenspielerinnen ihre Mitspielerin Marie Kroiß. Den ersten Schuss von Kroiß konnte die Torfrau des TuS Engelsberg Anna Schacherbauer noch abwehren. Nachdem SG-Stürmerin Verena Weber das Leder aus kurzer Distanz nicht verwerten konnte, kam Marie Kroiß zum zweiten Versuch und knallte das Leder zur 1:0 Führung in die Maschen. Der Gast vom TuS Engelsberg kam mit der durchaus kämpferischen Spielweise der Hausherren kaum zurecht. Erst langsam fand die Truppe aus dem Landkreis Altötting in die Partie und konnte dann auch in der 20. Minute erstmals gefährlich vor dem Kasten von Lisa Stöllberger im Tor der Hausherren auftauchen. Lena Weißl spielte sich durch alle Gegenspielerinnen durch, doch ihr Schuss von der Strafraumgrenze war für Stöllberger zu unplatziert. Diese konnte den Ball sicher unter ihrem Körper begraben. Je länger die Partie allerdings dauerte, desto stärker kam der Gast auf. In Minute 25 dann das Unvermeidliche. Ein weiter Ball von Caroline Kaltenhauser aus der eigenen Hälfte flog über die komplette Abwehr der SG Leobendorf/Laufen hinweg. Julia Kroiher stach durch selbige durch und lief alleine in Richtung Torerfolg - 1:1. Gegen den gekonnten Lupfer konnte Lisa Stöllberger nichts ausrichten. Eine Minute nach dem Ausgleich versuchte sich Marie Kroiß aus der Distanz, doch mit einer Glanzaktion konnte Schacherbauer im Tor den Spielstand festhalten. Die Partie verflachte jetzt zusehends und durch ständiges Kommentieren von der Außenlinie wurde es mehr als zerfahren. Beim FC Bayern München hätte man es "Radio Müller" genannt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn kurzzeitig Emotionen hochkochen, wenn jede Aktion verbal wie ein Fernsehkommentator über die Lippen gebracht wird. Bis zur Halbzeit geschah im Spiel nichts mehr Aufregendes, so dass der ausgeglichene Halbzeitstand völlig zurecht feststand.
Durch vereinzelte Unzulänglichkeiten in der Defensive der SG Leobendorf/Laufen luden diese den Gast immer mehr ein, einige Male gefährlich in Richtung Tor zu agieren. Und wenn man einen Gegner dazu einlädt, dann scheppert es zumeist. Sarah Daxenberger gewann gut 20 Meter vor dem Kasten einen entscheidenden Zweikampf und setzte die diagonal einlaufende Daniela Pointl gekonnt ein. Pointl fast selbst überrascht, ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und überwand Lisa Stöllberger zur Engelsberger Führung. Nach der Engelsberger Führung gelang der SG Leobendorf/Laufen nur sehr wenig. Der Spielfluss wurde zumeist durch eigene Aktionen im Keim erstickt. Bis gut 20 Minuten vor Schluss blieb die Partie in Leobendorf äußerst zäh und nicht nur der SG ging wenig auf, auch dem TuS Engelsberg klebte das Pech an den Schuhen. Aus dieser leichten Lethargie befreite sich der Gast zuerst und machte wieder mehr für den Spielfluss. Engelsberg agierte in der Folge einen Hauch gefährlicher, die SG Leobendorf/Laufen versuchte durch vereinzelte Nadelstiche Torgefahr heraufzubeschwören. Stephanie Mühlthaler, Vanessa Hocheder als auch Marie Kroiß brachten für die Hausherren einige Bälle aus der Distanz in Richtung Tor, doch das Schussglück war allen Dreien nicht hold. Der TuS Engelsberg schien sich langsam aber sicher in der eigenen Hälfte einzurichten und verwaltete den Spielstand teils mit 10 Feldspielern hinter der Mittellinie. Ein Durchkommen für die SG fast ein Ding der Unmöglichkeit. Einige Male jedoch wackelte die TuS-Abwehr ein wenig hin und her und die SG Leobendorf/Laufen witterte in den Schlussminuten Morgenluft in Richtung Remis. Und was so schwierig erschien, gelang der Mannschaft von Trainer Gottfried Maier doch noch. Gegen Marie Kroiß brachte die TuS Abwehr in der 89. Minute an der Strafraumlinie das Leder nicht geklärt und ließ zu allem Überfluss Kroiß noch eine Hereingabe in den Fünfmeterraum vorführen. Diese Hereingabe erreichte Stephanie Mühlthaler, die sich gekonnt um die eigene Achse und ihre Gegenspielerin drehte. In der Drehung schupfte Mühlthaler das Runde mit viel Gefühl und ein wenig Glück hinter Torfrau Schacherbauer ins Kreuzeck zum 2:2 Endstand.
Die Damen der SG Leobendorf/Laufen am Samstag nachmittag gegen den TuS Engelsberg:
Lisa Stöllberger, Julia Karl, Jessica Antosch, Spielführerin Leah Mayer, Marie Kroiß, Sandra Swoboda, Verena Weber, Elena Mayer, Stephanie Mühlthaler, Magdalena Greimel, Verena Maier, Eva Mayer, Vanessa Hocheder und Marie Huber.

Magdalena Greimel (links) und Hannah Gremm lieferten sich vor allem in der Anfangsphase einige Lauf-und Zweikampfduelle, die schlussendlich keiner entscheidend für sich gewinnen konnte.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Sehr aktiv fing die D-Juniorinnen-Mannschaft auf dem Laufener Hauptplatz an. Mit viel Druck erarbeiteten sie sich gute Spielmöglichkeiten und ließen sich von nervös auftretenden Gästen schier zu Torschüssen einladen. Franziska Neuer konnte dabei in der 12. Minute mit viel Einsatz die 1:0 Führung erzielen. Doch nur wenige Minuten später (18.) machte die D-Mädels Mannschaft ein schönes Gastgeschenk. Im Spielaufbau verlor man völlig unnötig das Leder an Angelina Scheibl, die einfach mal aus der Distanz abzog und den 1:1 Ausgleich markierte. Laufens Selina Bach allerdings stellte umgehend den alten Spielstand wieder her. Nachdem sich erneut Franziska Neuer gegen eine Übermacht durchsetzte, zog Bach aus spitzem Winkel ab - 2:1 (19.). Durch einen abgefälschten Fernschuss gelang Franziska Neuer in der 21. Minute der nächste Treffer - 3:1. Sieben Minuten dauerte es, bis die Heimmannschaft erneut gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auftauchte, doch auch dieser Angriff war von Erfolg geprägt. Franziska Neuer kam diesmal über die Außenbahn, umlief ihre Gegnerinnen und brachte den Ball ins Zentrum, wo Selina Bach trocken abzog - 4:1. Die schiere Torlaune der grün-weiß gekleideten SG unterbrach Angelina Scheibl in der 29. Minute mit dem 4:2. Doch Franziska Neuer ließ sich im Gegenzug nicht aufhalten. Von vielfüßigen Gegenspielerinnen umgeben tankte sich Neuer zum 5:2 Halbzeitstand durch.
Nach einer durchaus gelungenen Vorstellung der SG Leobendorf/Laufen im ersten Spieldurchgang, gehörte dem FC Töging deutlich die zweite Halbzeit. Eingeleitet wurde diese in der 34. Minute durch ein Eigentor von Christina Neuer, die unglücklich nach einem Eckball das Runde in die eigenen Maschen bugsierte - 5:3. Allerdings waren Selina Bach und Franziska Neuer in der Laufen/Leobendorfer Offensive mit ihrem Latein noch nicht am Ende. Eine Gemeinschaftsaktion der beiden Aktivposten in der 36. Minute vollendete Erstgenannte zum 6:3. Die Phase des FC Töging begann jedoch ab diesem Zeitpunkt. SG-Torfrau Saskia Bach musste dann in der 47. Minute durch Lilli Kreuzpointner einen Schuss durch die Hosenträger über die Torlinie zum 6:4 hinnehmen. Töging nun sehr druckvoll im Spielaufbau und der Gast verstand es, die mittlerweile nicht mehr sichere Defensive der SG Leobendorf/Laufen gefährlich zu beschäftigen, doch dabei vergas der Gast ebenfalls seine Defensive abzusichern und kassierte postwendend das 7:4 durch Selina Bach in der 48. Minute. Nun aber spielte größtenteils nur noch der FC Töging und bis zum Schlusspfiff hatte die Abwehr um Torfrau Saskia Bach mehr als alle Hände und Füße damit zu tun, die Gäste, welche nun Lunte gerochen hatten, irgendwie vom Tor wegzuhalten. Dies gelangen ihnen aufgrund leichtfertigen Pässen aus der eigenen Abwehr nicht immer. So auch in der 51. Minute als Sophia von Beulwitz zum 7:5 treffen konnte. Eine Minute vor Schluss konnte selbige Spielerin per Dropkick zum 7:6 verkürzen. Engagierte Angriffe in der letzten Minute durch den FC Töging konnten aber am Ergebnis nichts mehr ändern und somit fuhr die Mannschaft von Trainer Norbert Eberherr mit einem Heimsieg den ersten Saisondreier ein.
Die SG Leobendorf/Laufen D-Juniorinnen am Samstag gegen Töging:
Saskia Bach, Silke Kassler, Franziska Neuer, Corinna Eberherr, Spielführerin Selina Bach, Christina Neuer, Anabela Lazic, Michelle Fischer, Verena Neuer und Annalena Thaler.

Franziska Neuer (Mitte in grün-weiß) ließ sich auch von vielbeinigen Gegenspielerinnen nicht in ihrer Torlaune beeinflussen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Wir haben natürlich keine Arbeit und Zeit gescheut, ihnen das dementsprechend präsentieren zu können.
Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon geht es mit dem Video auf unserem Youtube-Kanal des SV Laufen los.
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Uns bleibt nur ein: Weiter so !!!




