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Laufen: Das Spiel gedreht und einen Sieg daraus gemacht. So geschehen bei den Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf am Sonntagabend im Punkteauftakt gegen den TuS Bad Aibling 2. Nach einem 0:2 Rückstand liefen die Damen in höheren Gängen und drehten die Partie zum 4:2 Heimsieg.
In der ersten Viertelstunde des Damenmatches auf der Sportanlage des SV Laufen tat sich noch wenig. Beide Teams neutralisierten sich fast vollends. Erst dann wurde es auf dem Hauptplatz des SVL munterer. Marie Kroiß und Margit Glück waren es in Minute 15 und 16 für die Hausherren, die einen Versuch starteten, ein Tor zu erzielen. Der Schuss von Marie Kroiß ging über den Kasten und der Versuch von Spielführerin Margit Glück landete im Nachfassen in den Händen der Gästetorfrau Natalia Martins-Obermaier. Nach einigen Angriffen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf war es aber dann der TuS, der den Torerfolg für sich verbuchen konnte. Miriam Niedermeier brachte den Ball per Flanke ins Zentrum, wo Monika Eisenreich in der 26. Minute völlig freistehend zum Schuss kam. Lisa Stöllberger im Heimkasten parierte glänzend und rettete zur Ecke. Diese hatte dann verheerende Folgen. Den Eckstoß brachte Jessica Winter in die Gefahrenzone, wo zuerst Miriam Niedermeier scheiterte. Die SG-Defensive konnte jedoch das Leder trotz vielfüßiger Abwehr nicht klären und Julia Hell nutzte dies zur Führung für den TuS Bad Aibling aus – 0:1 (28.). Selbige Julia Hell schlug nur zwei Minuten später nochmals zu. Ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Hell, die ihre Gegenspielerin einfach stehen ließ und unbehelligt in Richtung Stöllberger-Tor sprintete. Diese kam zwar aus dem Tor heraus, um Hell abzufangen, wurde jedoch gekonnt zum 0:2 überwunden. Langsam aber sicher wachte dann die heimische Elf richtig auf und erholte sich auch vom Hell-Doppelschlag. Ein Schuss von Margit Glück beschwörte richtig Gefahr für die Gäste. Glücks Schuss klärte Torfrau Martins-Obermeier souverän zum Eckstoß. Spielerisch deutlich verbessert kamen nun die Hausherren vermehrt zu Torchancen. Jessica Antosch bediente in der 34. Minute Corinna Pöhlmann, die vor dem Strafraum bereit stand. Pöhlmann legte sofort auf Marie Kroiß ab die in der Folge aus kurzer Distanz an einer gut parierenden Martins-Obermeier verzweifelte. Der längst fällige Anschlusstreffer ließ aber nicht mehr lange auf sich warten. Aus spitzem Winkel und für alle Beteiligten völlig überraschend zog Christina Demm ab. Der Schuss landete am Innenpfosten und flog zum 1:2 in die Maschen (38.). Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf nun deutlich stärker im Spiel und mit weiteren Torchancen, die aber alle inkonsequent ausgelassen wurden. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Steinsailer (ESV Freilassing) gelang dem Heimteam der Ausgleich. Spielführerin Margit Glück legte sich in 20 Meter Torentfernung das Leder zum Freistoß zurecht und legte dieses dann im langen Toreck zum 2:2 ab. Dem Spielverlauf geschuldet ein gerechtes Halbzeitergebnis.
Deutlich motiviert vom Ausgleichstreffer kamen die heimischen Damen wieder aus der Pause. Sofort wurde Druck auf die nun mehr als beschäftigte Martins-Obermeier aufgebaut. Doch zuerst kam die SG in der 49. Minute mit dem Schrecken davon. Elena Mayer passte aus weiter Distanz auf ihre Torfrau Lisa Stöllberger zurück. Ziemlich unbedrängt legte diese dann den Ball mustergültig und äußerst unglücklich der herangelaufenen Monika Eisenreich vor die Füße. Diese mehr als hundertprozentige Torchance ließ sich Eisenreich jedoch entgehen. Sie knallte den Schuss an den Pfosten. Nach fast viertelstündiger Auszeit in der gut besuchten Partie packte die heimische SG nochmals richtig an. In der 63. Minute knallte Corinna Pöhlmann ihren Freistoß aus 25 Metern unter die Latte – 3:2. Das Spiel war nun gedreht und schon zu diesem Zeitpunkt der Spielstand als durchaus verdient zu werten. Doch mindestens einen brenzligen Moment musste die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf noch überstehen. Jacqueline Vierthaler überhob geschickt die Laufener Abwehrkette, durch die sich Monika Eisenreich stahl. Eisenreich hatte allerdings am heutigen Tag das Pech am Fuß. Sie wurde noch im letzten Moment entscheidend gestört, so dass nichts Zählbares bei dem Versuch herauskam. Eisenreich war einige Male durchaus noch in gute Position gelaufen, allerdings kamen die Bälle ihrer Mitspielerinnen nicht mehr so genau wie im Vorfeld an. Der Kräfteverschleiß auf beiden Seiten zeigte nun in dem Sinn Wirkung, dass nun in einigen Zweikämpfen einfach zu spät agiert wurde und so vereinzelte Nicklichkeiten zu sehen waren, die hoffentlich keine weiterreichenden Verletzungen hervorrufen werden. In den letzten zehn Minuten schien es so, als würde sich auf beiden Seiten nicht mehr viel tun und auch einige heimische Zuschauer verließen schon zufrieden das Sportgelände. Dass aber ein Spiel mindestens 90 Minuten dauert, daran dachte man wohl nicht. Denn einen Schuss hatten die heimischen Damen noch parat und setzten damit den Deckel auf das Spiel. Die eingewechselte Deborah Hufnagl bediente mit einem Pass in die Gasse Corinna Pöhlmann, die nur noch an Martins-Obermeier zum 4:2 Endstand vorbeischieben musste.
Alles in allem ein verdienter Heimsieg für die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf, der vor allem im Hinblick auf die Vorwoche (Pokal gegen Traunstein) eine deutliche verbesserte Mannschaft als Basis hatte.

Magdalena Greimel (Nummer 8) im Zweikampf. Julia Schwangler (Mitte) und Corinna Pöhlmann warten auf den Pass.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Verdient konnte der SV Laufen sein Heimspiel gegen den TSV Waging am See 2 gewinnen. David Cienskowski ließ seinem Torhunger freien Lauf und erzielte beim 4:2 Sieg seiner Mannen alleine drei Treffer.
Die erste Torchance des flotten Matches hatten die Hausherren. Nach einer Flanke von Gerhard Nafe in der dritten Spielminute setzte Maximilian Schmidt seinen Kopfstoß knapp am Tor vorbei. Dominik Lindner zog in der 7. Minute auf der linken Seite seinem Gegner davon und schob das Leder in den Torraum. Dort grätschte Benedikt Bauer vor dem einschussbereiten David Cienskowski in den Ball und verhinderte den frühen Treffer des Laufener Goalgetters. Jedoch hatte Bauer noch gehörig Glück, denn das Runde hätte Bauer fast ins eigene Tor bugsiert. Lange ließ sich Cienskowski aber nicht mehr bitten, auch wenn ein Strafstoß für den ersten Treffer des Tages herhalten musste. Ausgelöst wurde der völlig berechtigte Elfmeter durch Wagings Kapitän Robert Stief. Dieser musste den von links mit Tempo in den Strafraum gelaufenen Gerhard Nafe vor der Hereingabe ins Zentrum stoppen und tat dies zu seinem eigenen Leidwesen auf unfaire Art und Weise. Den Strafstoß verwandelte David Cienskowski in sicherer Manier zur 1:0 Führung für die Salzachstädter (10.). Drei Minuten nach dem Elfmeter umspielte Cienskowski aus dem Mittelfeld drei Waginger Akteure und lief in Richtung Tor. Allerdings legte sich Laufens Stürmer den Ball zu weit vor, so dass der herangestürmte Torwart Kevin Pritzkau den Ball unter sich begraben konnte. Beide Teams taten viel für die Partie und boten ein hohes Tempo an. Ein durchaus attraktives Spiel, welches sich auf der Laufener Sportanlage entwickelte. In der 23. Minute stach Gerhard Nafe erneut über linksaußen in den Strafraum hinein und bediente dort nach einem Haken Dominik Lindner. Lindner scheiterte mit seinem Linksschuss nur knapp. Der SV Laufen kontrollierte zwar weiterhin das Mittelfeld, musste jedoch immer gut aufpassen, da der Gast im vorderen Zentrum durchaus gefährlich agierte. In der 31. Minute war es vor allem Wolfgang Schneckenpointner der erhebliche Gefahr im Laufener Strafraum hervorrief. Doch Schneckenpointner scheiterte zweimal mit seinem Schuss an Florian Stapfer, der seinen Körper hineinstellte und somit die Chancen zunichtemachte. Nach diesem Schneckenpointner-Ausflug in Laufens Gefahrenzone in der 31. Minute nahm die Partie ein wenig Tempo heraus und beide Teams waren bemüht die Hoheit zu gewinnen. Zehn Minuten dauerte es bis zur nächsten aufregenden Szene an der Freilassinger Straße und diese brachte den nächsten Treffer des Tages. Aus der eigenen Verteidigung erhielt David Cienskowski in der 41. Minute das Leder an der Mittellinie. Dort sah Cienskowski den losgestarteten Gerhard Nafe, der mit seiner Schnelligkeit mit Zug aufs Tor lossprintete. Mit einem Haken setzte er die Innenverteidigung schachmatt und netzte mit Wucht zum 2:0 ein.
Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn legte der SVL einen Treffer drauf. Michael Hollinger warf den Ball mit seinem Einwurf schnell auf David Cienskowski, der nach wenigen Metern Sprint den Ball zum 3:0 unter die Latte knallte (50.). Nur eine Minute später hätte selbiger Cienskowski auf 4:0 erhöhen können, doch diesmal fehlte ihm aus wenigen Metern das Schussglück. Die Seerosen aus Waging steckten aber auch nach dem dritten Treffer nicht auf und spielten weiter mutig nach vorne. In der 56. Minute brachte Manuel Pirchner eine Flanke aus halbrechts in den Strafraum, wo Florian Görgmeier mit einem Volleyschuss glänzen wollte. Der Ball flog knapp am Pfosten vorbei. In der Folge agierte der SV Laufen zum Leidwesen seines Coaches Hermann Lindner ein bisschen zu kompliziert und brachte sich damit selbst das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten. Doch vor dem Tor erschienen die rotgekleideten Salzachstädter weiterhin sehr aktiv. Eine Dreifachchance in der 64. Minute hätte die Vorentscheidung bringen müssen. Zuerst scheiterte David Cienskowski am Waginger Abwehrriegel, im Anschluss daran wurde ein Schuss von Dominik Lindner abgeblockt und auch der zweite Schuss von Cienskowski fand nicht das Ziel. Die auftretenden Unkonzentriertheiten, die nun beim SV Laufen zum Vorschein kamen, nutzte der Gast aus Waging sofort aus. Jedoch wurden es Minuten des ständigen Torjubels. Nach einem vermeintlichen und nicht geahndeten Handspiel kam Wolfgang Schneckenpointner aus gut 16 Metern zum Schuss und verkürzte in der 66. Minute zum 3:1. Nur eine Minute später (67.) stellte der SV Laufen den alten Abstand her. Quasi im Gegenstoß kam Gerhard Nafe auf rechts zur Hereingabe und David Cienskowski ließ aus kurzer Distanz keine Zweifel an seinem heutigen Torhunger – 4:1. Und wiederum eine Minute später konnte der TSV Waging nochmals einnetzen. Florian Görgmeier erhielt einen weiten Ball aus dem Mittelfeld und zog fast alleingelassen in Richtung SVL-Tor, wo er den bisher wenig geprüften Phillip Krois ohne Probleme zum 4:2 überwand. Der TSV Waging am See war in der Folge intensiver in der Spielführung und durchaus weiter gefährlicher in der Vorwärtsbewegung. Vor allem Florian Görgmeier, der A-Klassen-Goalgetter, witterte nun ein wenig Morgenluft. Laufens Trainer Hermann Lindner gab nun seinen Mannen deutlich zu verstehen, dass er in dieser Phase nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf war und die Konzentriertheit sich wieder einstellen sollte. Dies geschah dann auch mehr oder weniger in den nächsten Spielminuten, doch irgendwie war die Luft beim SVL raus. Beide Teams agierten in den letzten zehn Spielminuten größtenteils mit langen Bällen und überbrückten damit das Mittelfeld fast tatenlos. In der Schlussphase sahen die Zuschauer hektische Ballbewegungen des SV Laufen, die nicht wirklich entscheidend Gefahr hervorrufen konnte. Erst in der 89. Minute wurde es vor Wagings Torwart Pritzkau nochmals brenzlig, als David Cienskowski ein Geschoss aus 15 Metern an den Pfosten zimmerte.
So blieb es beim verdienten Heimsieg des SV Laufen, die nun weiterhin unter den ersten Drei der A-Klasse rangieren und den vor dem Spieltag direkten Verfolger aus Waging am See auf Distanz halten.

Ließ seinem Torhunger am Samstagnachmittag freien Lauf. SVL-Stürmer David Cienskowski, der drei weitere Treffer auf sein Konto legte.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Der SV Laufen 2 musste am Samstagnachmittag auf eigenem Sportgelände ein unglückliches Unentschieden zur Kenntnis nehmen. Obwohl im ersten Durchgang noch unterlegen, hätte der Spielverlauf im zweiten Durchgang durchaus einen Dreier für die Salzachstädter ergeben können. So trennte man sich 2:2 Unentschieden mit der SG Scheffau-Schellenberg.
Im ersten Durchgang war die SG Scheffau-Schellenberg spielbestimmend. Schon in der 3. Minute kam Marc Alpiger nach einer Ballkombination aus zwanzig Metern zum Abschluss. Das Leder flog jedoch um einen Meter am Tor vorbei. Lediglich drei Minuten später musste Laufens Torwart Alexander Kalb hinter sich greifen. Nach einem mehr als unnötigen Ballverlust im Laufener Mittelfeld kam der Gast flott an die Torauslinie. Wasti Wendl brachte die Flanke von der Linie ins Zentrum. SVL-Verteidiger Alexander Schumann wehrte zwar ab, aber direkt vor die Füße von Marc Alpiger, der von der Strafraumgrenze abzog. Das Leder wurde noch unhaltbar für Kalb abgefälscht – 0:1. Die SG Scheffau-Schellenberg war deutlich besser im Spiel und profitierten dabei auch noch von zahlreichen Ballverlusten der Hausherren. Sehr schläfrig agierte war der Hausherr unterwegs und brachte die SG nur selten in Bedrängnis. So in Minute zehn, als Thomas Bauer aus der Distanz einen ersten Warnschuss für den SV Laufen losließ. Dieser rollte jedoch am Gehäuse vorbei. Die nächste erwähnenswerte Chance hatten allerdings wieder die Gäste (19.). Ben Gericke tankte sich von rechts in den Strafraum hinein und brachte kurz das Leder auf Andreas Bräunlinger, der jedoch aus kurzer Distanz an Keeper Kalb scheiterte. Der äußerst agile Marc Alpiger setzte sich in der 23. Minute im Strafraum geschickt gegen zwei Gegenspieler durch und passte in den Torraum, wo dann Anton Angerer unglücklich den Ball verfehlte. Wiederum in der 32. Minute erschien der Gast gefährlich im Laufener Strafraum. Thomas Anfang spielte Andreas Bräunlinger frei, der erneut aus kurzer Distanz an Alexander Kalb scheiterte. Der SVL blieb weiterhin sehr glücklos und überließ die Herrschaft auf dem Rasen größtenteils den Gästen aus dem südlichen Landkreis. In der 44. Minute erarbeitete sich der SV Laufen endlich mal wieder ein bisschen Gefahr. Marco Lindner schnappte sich in 25 Meter Torentfernung das Leder und knallte einfach mal drauf. SG-Torwart Peter Andres hatte aber keine großartigen Probleme das Leder zu sichern (44.). Kurz darauf konnte der SV Laufen 2, in dieser Phase schmeichelhaft, den Ausgleich erzielen. In einem Mittelfeldgewusel setzte sich Thomas Bauer durch und lief in Richtung Tor und netzte zum 1:1 ein.
Wie verwandelt kam der Hausherr dann aus der Kabine und riss die Partie an sich. Da müssen wohl von Trainer Max Hanel deutliche Worte gefallen sein. Die neu gefundene Spielfreude schlug sich sodann gleich im Ergebnis nieder. Markus Schnugg kam im Sprint in Richtung Strafraum, wo er mit seinem Flachschuss zuerst knapp scheiterte. Doch in Minute 49 konnte selbiger Schnugg einen Torerfolg feiern. Einen Befreiungsschlag fing der Laufener Akteur im Halbfeld ab und ließ sofort seinen Schuss los. Dieser flog sehenswert ins Kreuzeck zum 2:1 für den SVL. Ein Tor, welches Markus Schnugg wohl in seinen Träumen noch manchmal unterkommen wird – traumhaft. Doch so ganz war die SG Scheffau-Schellenberg mit ihrem Latein noch nicht am Ende. In der 55. Minute versuchte sich Andreas Bräunlinger mit einem Dropkick, den zuerst Keeper Kalb abklatschte. Patrick Heinrich konnte gedankenschnell die Situation in der Folge retten und den Ball aus der Gefahrenzone schlagen. Der SV Laufen war im zweiten Durchgang allerdings weiterhin spielbestimmend und konnte durch eine Standardsituation in der 66. Minute Gefahr heraufbeschwören. Marco Lindner schlug einen Freistoß schön in den Strafraum, wo Thomas Bauer sich das Leder stoppte und im Anschluss aus kurzer Distanz an Torwart Andres scheiterte. Die erste richtige Großchance der Gäste im zweiten Durchgang erbrachte den 2:2 Ausgleichstreffer. Ein Freistoß von Thomas Anfang flog durch Freund und Feind im Strafraum hindurch und bevor der Ball ins Toraus fliegen konnte, kam der eingewechselte Stefan Koppenleitner mit der Fußspitze ans Runde und änderte die Flugbahn entscheidend – 2:2. Der Ausgleichstreffer beflügelte den Gast zwar nochmals, jedoch kam auf beiden Seiten nichts mehr Zählbares zustande.
Ein Ergebnis, welches weder Fisch noch Fleisch für beide Teams bedeutet und auch im Tableau keine großartigen Änderungen hervorruft.

Markus Schnugg erzielte das Tor des Tages – ein Schuss der weitere Träume zulassen wird.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Der SV Laufen empfängt am kommenden Samstag wieder eine Zweitvertretung eines Vereins. Um 16 Uhr ist der TSV Waging am See 2 zu Gast (Bezirksligareserve). Am selben Tag hat dann auch die Laufener Zweite ihren nächsten Auftritt. Zu Gast die SG Scheffau-Schellenberg um 14 Uhr. Wunsch des SVL: 6 Punkte !
Die zweite Mannschaft des SV Laufen hatte nun zwei Wochen kein Punktespiel mehr. Nach zwei Spielen hat die Hanel-Elf von der Salzachstadt sechs Punkte und somit die optimale Ausbeute. Jetzt heißt es gegen den Tabellennachbarn (5. Platz) der SG Scheffau-Schellenberg nachzulegen, um den Optimalfall weiter zu gewährleisten. Keine einfache Aufgabe, das ist klar. Jedoch kann der SV Laufen 2 durchaus optimistisch ins Wochenende blicken, denn der Lauf der ersten beiden Partien kann mit dem dementsprechenden Einsatz der Spieler durchaus fortgesetzt werden. Die SG Scheffau-Schellenberg trennte sich am vergangenen Samstag auf heimischen Platz mit 3:3 Unentschieden gegen den TSV Petting 2. Aufgrund der Tabellenkonstellation können wohl beide Clubs mit diesem Remis gut leben.
In der A-Klasse sollte man eigentlich davon ausgehen, dass erste Mannschaften Zweitvertretungen grundsätzlich besiegen sollten. Der Trend gibt dieser Meinung durchaus Recht. Dennoch durchbricht diese Regel vor allem der TSV Waging am See 2. Die Bezirksligareserve vom Waginger See markiert nach einem 1:1 Unentschieden gegen den TSV Petting den 4. Tabellenplatz. Damit ist der TSV mit einigem Abstand die beste Zweitvertretung der A-Klasse. Besondere Vorsicht sollte auch vor Florian Görgmeier geboten sein. Er rangiert nach sechs Treffern für den TSV Waging am See in der Torschützenliste ganz oben, gemeinsam mit Laufens Gerhard Nafe. Sechs Treffer nach sechs Spielen ist schon mal eine gute Marke, für beide Akteure. So sollten die Laufener Mannen um Trainer Hermann Lindner vom Samstagsgegner mehr als gewarnt sein, denn gegen den Viertplatzierten wird dies mit Sicherheit kein einfacher Gang. Nichtsdestotrotz bewies aber der SV Laufen am vergangenen Freitagabend beim FC Hammerau 2, dass man immer weiterspielt, auch wenn der Spielstand noch so hoch zugunsten der Salzachstädter ist. Mit satten 8 Toren holte man sich aus Hammerau die Punkte nach Laufen. Dass dieser Sieg natürlich von einigen Unwägbarkeiten im Laufener Spiel ablenkt, sollte auch gesagt werden. 4 Siege und 2 Unentschieden nach sechs Spielen sind zwar ein guter Auftakt, doch es ist selbstredend nicht alles Gold was hier glänzt. Will man weiterhin im Tabellenfeld weit oben rangieren, muss man wohl oder übel gegen die nächste Zweitvertretung, egal wo diese im Tableau steht, nachlegen und zwar dreifach. Es bedarf sicherlich keiner weiteren Warnungen und Achtungszeichen, dass die Lindner-Elf von der Salzach vollkonzentriert vor heimischem Publikum auftreten wird.
Ein Sechs-Punkte-Wochenende für den SV Laufen. Nicht nur ein weit entfernter Traum, sondern eine durchaus machbare Aufgabe mit voller Konzentration und hohem Einsatzwillen.

Christian Höhn (am Ball) und David Cienskowski wollen die Warnungen vor den Seerosen aus Waging ernstnehmen und mit einem mehr als seriösen Auftritt die Punkte an der Salzach belassen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Heiß erwartet wurde der erste Saisonauftritt der C-Jugend des SV Laufen. Zu Gast zu einem Test war die DJK Weildorf. Beobachtet von rund 20 Zuschauern ließ die Salzachstädter U15 keinen Zweifel an etwaigen Ambitionen im neuen Jahr und siegte 5:0.
Schon in den ersten fünf Spielminuten versuchte der Hausherr des SV Laufen die Kontrolle über die Partie zu erlangen. Anfangs gelang dies noch nicht vollends, der Gast aus Weildorf wusste sich zu erwehren. Nach einer Viertelstunde kamen diese auch besser ins Match. Vor allem durch konsequente Ballführung in die Spitze konnte die DJK ein wenig Gefahr hervorrufen und den SV Laufen ein wenig in die Defensive drücken. Der gut mitspielende Laufener Keeper Yasin Brundu passte jeweils hervorragend auf und unterband etwaige Torchancen weit vor seinem Kasten. Die Angriffe der DJK verpufften somit. In der 18. Minute fiel der erste Treffer des Spiels. Der SV Laufen kam nun wieder entscheidend über die Mittellinie und befreite sich von der Druckphase der Gäste. Maximilian Bach wurde auf rechtsaußen losgeschickt und brachte das Leder punktgenau ins Zentrum. Dort war Lennart Fuchs schneller am Ball als sein direkter Gegenspieler und konnte ohne Schwierigkeiten aus kurzer Distanz den 1:0 Führungstreffer erzielen. Der SV Laufen spielte nun befreiter auf und bestimmte in der Folge das Match auf dem eigenen Sportgelände. Alexander Schuh war es dann in der 23. Minute, der mit seinem Pass in den Raum auf das halbrechte Strafraumeck Lukas Panzenböck einsetzte. Panzenböck schaute kurz auf und überlupfte den aus den Tor rennenden DJK-Torwart Jonas Helminger ins lange Toreck – 2:0. Kurz nach dem zweiten Laufener Treffer hätte die DJK Weildorf eigentlich den Anschlusstreffer erzielen müssen. Johannes Bernhaupt setzte sich auf der rechten Außenbahn von Laufens Willi Seger ab und flankte direkt in den Torraum. Lukas Olalla, völlig freistehend vor Brundu, legte den Ball aus wenigen Metern am Tor vorbei – Glück für den SVL in dieser Situation (25.).
Die zweite Halbzeit gehörte dann vollends dem Hausherren des SV Laufen. Die DJK Weildorf spürte wohl den Kräfteverschleiß der Vorbereitung und konnte nur noch selten zusetzen. In der 41. Minute kam Qhorbanali Hosini nach gutem Pass aus dem eigenen Mittelfeld zum Abschluss, doch Hosini scheiterte knapp. Kurz darauf verlegte dann auch Maximilian Bach seinen Schuss. Die DJK war nun mächtig unter Druck und erwehrte sich zahlreichen Angriffen des SV Laufen. Doch dicht halten konnte die Defensive nicht mehr lange. Nach einem kurzen Geplänkel um die Strafraumgrenze herum fasste sich Hosini ein Herz und knallte das Leder zum 3:0 in die Maschen (44.). Der Gast aus Weildorf fand jetzt größtenteils nur noch in der eigenen Defensive statt und befreite sich nur noch einige Male aus der Laufener Umklammerung. Doch schon in der 54. Minute schepperte es erneut im Weildorfer Kasten. Lennart Fuchs schnappte sich im Halbfeld das Leder und umdribbelte seine Gegenspieler fast nach Belieben und versenkte das Runde im langen Toreck – 4:0. Den zahlenmäßigen Schlusspunkt der Partie setzte erneut Lennart Fuchs. Einen weiten Pass aus der eigenen Hälfte konnte die DJK-Defensive in der 57. Minute nicht klären, so dass die Laufener Sturmspitze Lennart Fuchs mit einem platzierten Schuss das Endergebnis zum 5:0 herstellen konnte. Nur wenige Minuten später die nächste Torchance für die Hausherren. Qhorbanali Hosini tankte sich auf der Außenbahn in Richtung Strafraum durch und brachte die Flanke flach in die Gefahrenzone. Dort scheiterte zuerst Maximilian Bach am Pfosten und Lennart Fuchs im Anschluss an der Zielgenauigkeit. Fünf Minuten vor dem Abpfiff bewahrte DJK-Keeper Helminger seine Elf vor schlimmeren. Eine Doppelchance durch Willi Seger und Qhorbanali Hosini schlug nicht hinter ihm ein. Vor allem Hosinis Schuss holte Helminger sehenswert unter der Querlatte heraus.
Ein sehenswerter Auftritt des SV Laufen, der durchaus Zeichen für die weiteren Spiele setzen kann. Zufrieden konnten die heimischen Fans den weiteren Mittwochabend mit einem Heimsieg genießen. Den Punktspielauftakt bestreitet die C-Jugend des SV Laufen am kommenden Mittwoch, den 14. September. Erneut wird man auf eigenem Platz spielen. Gegen den Gast der JFG Hochstaufen 2 ist um 18 Uhr Anpfiff an der Freilassinger Straße.

Nasrad Haidari versuchte auf Seiten der Hausherren sowohl über Linksaußen als auch Rechtsaußen immer wieder den Ball in die Spitze zu tragen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen - weitere Fotos folgen !
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Laufen: Richtig hart taten sich die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf im Bezirkspokal gegen die DJK Traunstein. Nach einem ausbaufähigen Auftritt reichte es schlussendlich aber dann doch gegen in Unterzahl angereisten Traunsteinerinnen für den 2:1 Sieg.
Obwohl die DJK Traunstein nur 7 Feldspielerinnen + Torhüterin zur Verfügung hatte, reisten sie zum 2. Rundenmatch im Bezirkspokal nach Laufen an. Dies allein ist schon aller Respekt wert. Anfangs zeigten die höherklassigen Gäste durchaus, dass sie dieses Match nicht nur als Vorbereitung ansehen wollten und hatten viel von der Partie. Die heimischen Damen versuchten zwar durch schnelle Spielzüge in die Spitze Druck aufzubauen, doch gelang bis zur 15. Minute nur wenig. Nach einer Viertelstunde dann flankte Jessica Antosch nach einem Einwurf auf Rechtsaußen sehenswert ins Zentrum, wo Marie Kroiß schneller als ihre Gegenspielerin am Leder war und zur 1:0 Führung vollendete. Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf fiel in der Folge in der Offensive nur wenig auf und verursachte dabei zahlreiche unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Diese Fehler versuchte der Gast auszunutzen, doch fehlte der DJK die entscheidende Konsequenz in den Aktionen. Es schien jedoch so, als wären die Bezirksligakickerinnen aus Traunstein oftmals einen Schritt schneller und im Gedanken schneller. Dadurch konnte man im Mittelfeld einige Zweikämpfe entscheidend gewinnen. Zu einem Torerfolg vor dem Pausenpfiff durch Schiedsrichter Hans Mayer (TSV Petting) reichte es allerdings nicht.
Im zweiten Durchgang sorgte vor allem die eingewechselte Corinna Pöhlmann auf Seiten der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf für neuen Schwung in der Offensive. Immer wieder kam sie gefährlich in die Gefahrenzone und beschäftigte die DJK-Defensive zusehends. Schon nach neun Minuten im zweiten Durchgang erschien Pöhlmann erstmals gefährlich. Nach einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte stürmte die SG-Stürmerin fast unbehelligt in Richtung Gästegehäuse. Dabei spielte sie Torfrau Susanne Seidl aus, scheiterte aber dann aus spitzem Winkel, da noch eine Verteidigerin im letzten Moment dazwischen grätschte. Die DJK Traunstein ließ sich aber durch die neu gewonnene Offensivpower nicht beeindrucken und versuchte weiterhin viel für das Spiel zu machen. Vor allem die Mikosch-Zwillinge Maria und Julia ragten durch gute Spielweise und sicherer Ballführung heraus. Nach 53. Minute war es auch Julia Mikosch die eine gute Tormöglichkeit hatte. Eine kurze Ballvorlage ihrer Schwester Maria scheiterte Julia Mikosch am Lattenkreuz – Glück für die SG in dieser Situation. In der 65. Minute zeigte Schiedsrichter Hans Mayer dann auf den Elfmeterpunkt. Eine aus Sicht der DJK Traunstein strittige Situation. Nach einem Pass von Corinna Pöhlmann wurde SG-Spielführerin Margit Glück im Strafraum von Mandy Rösler unsanft zu Boden gebracht. Rösler und auch weitere Mitspielerinnen sahen dies als alltägliche Zweikampfsituation, Schiedsrichter Mayer hatte hier eine andere Meinung – Strafstoß. Diesen verwandelte Julia Schwangler zum 2:0. Wer allerdings glaubte, dass die Messe nun gelesen war, machte die Rechnung ohne die Gäste. Die lösten nun einen Teil ihrer Grundordnung auf und schoben mehr in den Offensivbereich, was der SG-Defensive nicht immer schmeckte. Jedoch schaffte man dadurch aber auch neue Räume für die Hausherren. Wieder war es Corinna Pöhlmann, die in der 74. Minute die weit vor dem Tor stehende, fast als Libero agierende Torfrau Seidl. Der Schussversuch aus der Distanz landete aber am Pfosten. Weitere vereinzelte Chancen landeten entweder im Toraus oder wurden durch Abseitsstellung zunichte gemacht. Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf versäumte es den Sack zuzumachen und die DJK Traunstein drängte in der Schlussphase deutlich auf den Ausgleich. In der 78. Minute dann die Belohnung für den engagierten Auftritt der DJK. Maria Mikosch sah sich 20 Meter vor dem gegnerischen Tor einer 1 zu 4 Situation zu ihren Ungunsten gegenüber, machte sich allerdings nicht viel daraus und schoss das Leder zum 2:1 in die Maschen. Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf konnte nicht mehr entscheidende Gefahr aufbauen und war in der Defensive gegen nun deutlich anstürmende Traunsteinerinnen gebunden. Schlussendlich aber blieb es beim knappen mühevollen 2:1 Sieg der SG.
Mit diesem Sieg qualifizierte sich die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf in der K.O.-Runde des Bezirkspokals für das Achtelfinale. Dieses Achtelfinale wird am Samstag, den 19. November 2016 um 14 Uhr auf dem Laufener Sportgelände ausgetragen. Gegner wird der TSV Otterfing sein, welcher im Punktebetrieb in der Bezirksoberliga antreten, also zwei Klassen höher als die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf.

Corinna Pöhlmann, zwar nur 45 Minuten auf dem Feld, wirbelte in vorderster Spitze für die Hausherren.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen - weitere Fotos des Spiels folgen !
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