- Details
- Zugriffe: 2933
Laufen: Hochkarätige Chancen ließ die B-Jugend des SV Laufen beim Spitzenmatch auf heimischen Rasen gegen die SG Surberg/Neukirchen aus. Trotzdem wurden einige davon verwertet und man sicherte sich ein 3:0. Mit diesem Sieg setzt man den „Mitspitzenreiter“ der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain weiterhin unter Druck.
Die ersten zehn Minuten sahen in Laufen ein Match, welches sich mit durchaus harten Zweikämpfen im Mittelfeld abspielte. Der SV Laufen offensiv aufgestellt, versuchte Druck zu erzeugen, die Gäste der SG Surberg/Neukirchen konnten durch überzeugende Ballführung aufhorchen lassen. Vor allem im Mittelfeld war der Gast der SG ansehnlich zu beobachten, die Schlagkräftigkeit in der Offensive und leichte Nervositäten in der Verteidigung ließen aber im gesamten Spiel nichts Entscheidendes zugunsten der Gäste zu. Der SVL im Gegensatz konnte mit zahlreichen Chancen die heimischen Zuschauer begeistern. So erstmals in der 12. Minute. Nach einem Linienpass von Michael Felber bediente Simon Maier seinen Spielführer Kurt Weixler im Zentrum. Weixler scheiterte jedoch per Dropkick am Schussglück. Nach einer Viertelstunde versuchte sich selbiger Weixler per Freistoß aus der Distanz. Diesen konnte der starke Gästekeeper Niklas Kaltner mit den Fingerspitzen unter der Latte herausfischen. Der Druck der Hausherren ließ nicht nach und so ergab sich in der 25. Minute die nächste Torchance für den SVL. Simon Spitz setzte sich auf der Rechtsaußenposition gegen zwei Gegenspieler durch und flankte darauffolgend mustergültig in die Mitte des Strafraums. Dort scheiterte Kurt Weixler aus kurzer Distanz am schnell reagierenden Kaltner. Nach Eckball von Maximilian Obermayer in der 27. Minute hatte Weixler erneut die Führung auf den Schlappen. Weixler, der am zweiten Pfosten bereitstand, schob das Leder jedoch am Tor vorbei. Die Führung lag deutlich in der Luft, doch bisher konnte man die harte Arbeit auf dem grünen Rasen nicht belohnen. Mit schnellem Zug kam Laufens Außenspieler Simon Maier in der 30. Minute in die Gefahrenzone. Maier scheiterte an Kaltner, der seine Elf weiterhin im Spiel hielt. Mit vereinzelt guten Ansätzen versuchte zwar der Gast der SG Surberg/Neukirchen ihre Offensivkräfte besser in die Partie zu bringen, doch wirklich gefährlich konnte die SG nicht werden. Wiederum war es Weixler, der in der 32. Minute zur Chance kam. Nach einem weiten Ball aus der eigenen Hälfte versuchte Laufens Kapitän, der sich am Freitagabend in lauffreudiger Form präsentierte, mit einem Lupfer Kaltner endlich zu überwinden. Doch Weixler fehlte hier das Zielwasser und der Ball flog übers Gehäuse hinweg. Somit blieb es beim 0:0 zur Halbzeit.
Diese zweite Halbzeit glich fast genau dem ersten Durchgang. Chancen hatte mehr oder weniger der SV Laufen, die SG Surberg/Neukirchen weiterhin im Mittelfeld sehr präsent. Einen Schreckmoment musste aber Laufens Defensive in der 41. Minute, sofort nach Wiederanpfiff, verarbeiten. Ein langer Ball aus der SG-Defensive erreichte Danilo Spasojevic. Spasojevic sah den ein wenig aus dem Tor stehenden Thomas Rudholzer und versuchte mit Schwung den Ball über Rudholzer hinweg ins Tor zu bugsieren. Spasojevic allerdings konnte das Visier nicht genau genug einstellen, der Ball flog knapp über das Heimtor hinweg. Was sich lange ankündigte, fand dann in der 50. Minute ihr Ziel. Die Führung für den SV Laufen. Simon Maier war es, der sich mit einem Assistpunkt präsentieren konnte, denn Maier brachte das Leder von den Außen vor das Tor, wo Abdul Shaheen das Runde nur noch einspitzeln musste – 1:0. Der Bann schien gebrochen, denn der Hausherr legte sofort nach. Nur eine Minute nach der Führung war auch Spielführer Weixler der Torerfolg vergönnt. Souverän überspielte Weixler Keeper Kaltner, der diesmal nicht mehr eingreifen konnte, zum 2:0. Der Laufener Kapitän war in der Folge fast jede Minute gefährlich, so auch in der 54 als er seinen Schuss jedoch knapp am Kreuzeck vorbeizog. Nach dieser aufregenden Anfangsphase im zweiten Durchgang beruhigte sich die Partie ein wenig und man fand die beiden Mannschaften, vor allem den SV Laufen, nicht mehr so oft in der Gefahrenzone vor. Vereinzelte weitere Chancen der Hausherren wurden ausgelassen, der Gast aus Surberg und Neukirchen konnte sich nicht entscheidend in der Offensive durchsetzen. Das durchaus gut anzusehende „Geplänkel“ in der Folge fand in der Schlussminute sein Ende und die Entscheidung. Michael Felber, der im zweiten Durchgang immer wieder versuchte, die Ballhoheit gegen präsente Gäste im Mittelfeld zu gewinnen, flankte in den Rückraum des Strafraums hinein, wo Kurt Weixler schulmäßig hochstieg und das Leder per Kopf ideal traf. Dieses flog zentimetergenau an Torwart Kaltner zum 3:0 Endstand vorbei ins Netz.
Alles in allem ein verdienter Erfolg der B-Jugend des SV Laufen, der durchaus das ein oder andere Tor höher ausfallen hätte dürfen. Der Gast spielte zwar gut mit, konnte aber abgesehen von einer guten Mittelfeldleistung zu wenig Gefahr hervorrufen, um punktetechnisch aus Laufen etwas mitnehmen zu können.
Am nächsten Sonntag kommt es dann in Bad Reichenhall zum absoluten Spitzenspiel der B-Jugend Gruppe 1. Der Tabellenführer der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain empfängt ungeschlagen mit 18 Punkten (43:3 Tore) im Nonner Stadion den nominellen Tabellenzweiten des SV Laufen (18 Punkte (30:6 Tore). Das Spiel findet am Sonntag, den 23. Oktober 2016 um 15 Uhr statt. Sicherlich ein heißer Fight unter dem Staufenpanorama in der Kurstadt.

Der eigene Torerfolg war ihm zwar nicht vergönnt, jedoch konnte er sich zumeist gegen aktive Bewachung auf den Außen gut durchsetzen: einer der Laufener Aktivposten Simon Maier.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 2790
Laufen: Erneut, nach dem Derby vor 2 Wochen, wartet auf den SV Laufen am kommenden Samstag ein Spitzenmatch in der A-Klasse. Die Lindner-Elf empfängt den WSC Bayerisch Gmain um 16 Uhr auf heimischen Rasen. Zuvor darf sich der SV Laufen 2 in der C-Klasse gegen den FAD SC Weißbach 2 messen.
Satt und ernüchternd war die Niederlage des SV Laufen 2 am Samstag beim WSC Bayerisch Gmain 2. Wenig attraktives konnte die Laufener Elf bieten und ging mit 2:6 in der Gmoa Arena unter. Zeit sich über die Fehler Gedanken zu machen und die Einsatzbereitschaft für das Heimspiel gegen den FAD SC Weißbach 2 zu erhöhen. Sinne schärfen, kämpferisch auftreten und die Punkte an der Salzach behalten – all das wird Trainer Max Hanel in der Woche seiner Elf eingeschärft haben, um so einen Auftritt wie in Bayerisch Gmain nicht wiederholen zu lassen. Denn im Heimspiel gegen Weißbach will man wieder erfolgreich sein. Der Tabellenletzte aus Weißbach hat bisher nur 1 Punkt einfahren können und steht ein wenig abgeschlagen im Klassement der C-Klasse 7. Wichtig wird auch sein, dass sich die jungen eingesetzten Spieler mehr zutrauen und mutig am Ball operieren. Die Weißbacher sind ebenfalls auf Wiedergutmachung aus. Sie unterlagen auf heimischem Gelände mit 2:4 dem TSV Petting 2.
Die Pflicht hat der SV Laufen am vergangenen Wochenende erfüllt. Mit 5:0 Toren entschied man das Match in der A-Klasse 6 beim SV Neukirchen an der A8. Obwohl weiterhin Leichtfertigkeiten erkennbar waren, kann man natürlich mit der Punkteauswertung vollends zufrieden sein. Nun steht für den SVL das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Tabellenführer WSC Bayerisch Gmain wird seine Visitenkarte abgeben. Die Mannen um A-Klassen-Toptorjäger Benjamin Marino (11 Treffer) siegten vergangenes Wochenende knapp mit 4:3 in der Gmoa Arena gegen den TSV Petting. Dies sollte den Salzachstädtern zeigen, dass der WSC nicht unschlagbar ist und durchaus anfällig sein kann. Mit zwölf Gegentreffern stellt man die drittstärkste Defensive, noch hinter dem SV Laufen. Wenn man die Torjäger der A-Klasse betrachtet, dann kann man sich ein sehr torreiches Match erhoffen. Auf Seiten des SVL rangieren nämlich Gerhard Nafe, David Cienskowski und Dominik Lindner im Spitzenfeld der Torschützenliste der A-Klasse. Das erste Spitzenmatch auf Laufener Rasen jedoch ging für den SVL in die Binsen. Gegen den SV Leobendorf unterlag man mit 0:2. Eine volle Leistung der Mannen um Trainer Hermann Lindner wird an diesem Samstag um 16 Uhr nötig sein, um dem Tabellenführer „das Fürchten zu lehren“. Vor vermutlich zahlreichem Publikum erwarten die Fußballsachverständigen der Region ein heißes torreiches Match, welches von Schiedsrichter Helmut Reinbacher vom TuS Traunreut geleitet werden wird.

Die Laufener Akteure Fatos Krasniqi (am Ball), Maximilian Schmidt (Nummer 9) und Michael Hollinger (rechts) wollen dem Spitzenreiter des WSC Bayerisch Gmain einen guten Kampf um die Punkte liefern.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 319
Laufen: Nach fünf Auswärtsauftritten ist es nun für die B-Jugend des SV Laufen endlich soweit. Heimspiel für die Mühlthaler/Obermayer/Lehnert-Truppe aus der Salzachstadt. Am Freitag um 17.30 Uhr empfängt die Elf den Tabellendritten der SG Surberg/Neukirchen. Ein Sieg würde den Gleichschritt mit den Kurstädtern aus Bad Reichenhall wahren.
Fünf Auswärtsspiele hatte die B-Jugend des SV Laufen zum Saisonbeginn zu bestreiten. Alle fünf Matches verliefen erfolgreich. 5:2 in Saaldorf, 3:1 bei der SG Traunwalchen/Palling, 4:1 in Waging bei der SG Waging/Petting, 5:2 beim SC Vachendorf und 10:0 bei der SG Ruhpolding/Inzell. Dies bedeutet satte 15 Punkte aus fünf Spielen. Damit steht man gemeinsam mit der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain an der Tabellenspitze. Die Kurstädter haben aber ein deutlich besseres Torverhältnis vorzuweisen. Um den Gleichschritt mit den Reichenhallern zu wahren, sollte am Freitagabend ein weiterer Dreier gegen die SG Surberg/Neukirchen eingefahren werden.
Die SG Surberg ist aber kein leicht zu nehmender Gegner. Sie stehen auf Platz 3 der Gruppe Ruperti 1 und haben im Laufe der Saison 3 Siege, 1 Unentschieden und 1 Niederlage aufzuweisen. 10 Punkte und damit erster Verfolger des Spitzenduos. Mit einem Sieg in Laufen könnte man den Abstand bis auf zwei Punkte verringern und sich wieder sehr aktiv oben einmischen. Die Ergebnisse der Surberger im Einzelnen: 3:3 zuhause gegen die SG Schleching/Reit im Winkl, 5:2 Auswärtssieg beim FC Hammerau, 3:0 Heimsieg gegen die SG Altenmarkt/Stein, 3:2 beim SV Saaldorf und ein sattes 0:7 beim Spitzenreiter der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain. Die SG Surberg/Neukirchen hat mit einem 14:14 ein ausgeglichenes Torverhältnis, was auf beiden Seiten keine Spitzenwerte bedeutet.
Den zweitbesten Wert in der Statistik der wenigsten Gegentore hat der SV Laufen mit lediglich sechs Gegentoren hinter dem Spitzenteam aus Bad Reichenhall (nur zwei Gegentore). Um der Statistik noch die Spitze zu geben, und diesmal zugunsten des SV Laufen, bleibt zu bemerken, dass der Laufener Kapitän Kurt Weixler mit 16 Treffern Führender der Torjägerliste ist. Der zweimalige Torschützenkönig der vergangenen Saisonen. Sowohl in der C-Jugend als auch im ersten Jahr seiner B-Jugend-Spielzeit sicherte sich der Laufener Stürmer die Torjägerkrone. Auch dieses Jahr liegt er mit acht Treffern Abstand vorne. Gefolgt von sage und schreibe fünf Akteuren der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain. Auf Platz 6 der Torschützenliste folgt Markus Herbst von der SG Surberg/Neukirchen.
Es scheint also ein mehr als spannendes Spiel am Freitagabend in Laufen zu werden, wo man durchaus viele Tore erwarten kann, denn beide Teams geizen in dieser Saison keineswegs mit Torerfolgen und legen durchaus gute Statistiken aufs Papier.
Anpfiff der Begegnung „Zwei gegen Drei“ auf der Sportanlage an der Freilassinger Straße in Laufen ist um 17.30 Uhr. Schiedsrichter der Begegnung wird Herr Alois Singhammer vom SV Kirchanschöring sein.

Laufens Simon Maier, nach vier Spielen 2 Tore auf dem Konto, sehnt den Heimauftakt am Freitagabend herbei.
Foto: Fatos Krasniqi für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 2916
Laufen: Im Rahmen des A-Klassen-Derbys gegen den SV Leobendorf ehrte der SV Laufen einige verdiente Spieler der Salzachstädter. Vor 550 Zuschauern nahm Vorstand Werner Obermayer die Ehrung unter großem Applaus von den Rängen vor.
Obwohl das A-Klassen-Lokalderby zwischen dem SV Laufen und dem SV Leobendorf am vergangenen Samstagnachmittag auf der SVL-Sportanlage in Laufen aus Sicht des SV Laufen nicht erfolgreich gestaltet werden konnte (0:2), gab es dennoch ein wenig was zu Feiern.
Sechs verdiente Spieler des SV Laufen wurden von Vorstand Werner Obermayer vor Anpfiff der Partie geehrt. Für 400 Spiele im Herrenbereich des SV Laufen wurden Michael Niedermeier (zugleich Abteilungsleiter Fußball) und Helmuth Putzhammer (2. Vorstand) geehrte. Auf 300 Spiele können Marius Grabner, Kapitän Florian Hollinger, 3. Vorstand Andreas Leistner und Maximilian Schmidt zurückblicken.
Vorstand Werner Obermayer bedankte sich bei den Kickern für ihren Einsatz für den SV Laufen und erhoffte sich weitere verletzungsfreie und erfolgreiche Spiele für den SVL.

Michael Niedermeier, Helmuth Putzhammer, Florian Hollinger, Andreas Leistner, Maximilian Schmidt und Marius Grabner.
Fotos: Michael Scheungrab (SV Laufen)
- Details
- Zugriffe: 2924
Neukirchen: Der SV Laufen erfüllte nach Vorgabe die Pflicht am Sonntagnachmittag beim SV Neukirchen. An der Autobahn A8 holten die Salzachstädter trotz einiger Schreckmomente einen sicheren 5:0 Auswärtssieg und bleibt somit im Spitzenfeld der A-Klasse feststehend auf Platz 3.
Der Hausherr des SV Neukirchen, Tabellenvorletzter der A-Klasse, versuchte in den ersten zwanzig Minuten den Gast von Trainer Hermann Lindner richtig zu beschäftigen und schafften so auch Chancen zu kreieren. Der SVL wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, eine Befreiung zu erlangen. Nach neun Minuten kam Neukirchens Stefan Köttner über links. Im Doppelpass erreichte das Leder Andreas Schmid, der von Laufens Defensivmann Fatos Krasniqi im Strafraum gefoult wurde. Schiedsrichter Friebel zeigte auf den Punkt. Wilhelm Schmid lief an, doch Laufens Torwart Phillip Krois tauchte ins Toreck hinunter und verhinderte mit seiner Parade den frühen Rückstand für seine Elf. Drei Minuten später gelang ein langer Schlag von Markus Prechtl aus der eigenen Abwehrkette heraus Andreas Schmid. Der Neukirchner Offensivmann gewann zuerst das Sprintduell mit Fatos Krasniqi, jedoch schlug er daraufhin das Leder weit über das Tor hinweg. Nach Schmids Schuss knallte dieser mit dem herausgelaufenen Phillip Krois zusammen, wobei der Laufener Torhüter am Boden liegen blieb. Verletzt musste er assistiert vom Feld gebracht werden – für ihn kam Ersatzkeeper Thomas Kalcher ins Laufener Tor. Die Partie in Neukirchen war im Großen und Ganzen ein mäßiger Kick. Neukirchen allerdings in der Anfangsphase mit deutlichem Chancenplus. Ernst nach zwanzig Spielminuten konnte der Gast aus Laufen mehr unternehmen. Nach einem wilden Gestochere im Neukirchner Strafraum flog der Ball aus dem Strafraum zu Michael Hollinger der sofort aus der Distanz abzog. SVN-Torwart Xaver Eichstädter glitt das Runde aus den Händen, doch David Cienskowski rutschte einschussbereit vor Eichstädter aus, so dass die Situation keine weiteren Folgen hatte. Bevor dann die starke Viertelstunde und der Torrausch des SV Laufen begann, konnte Neukirchens Wilhelm Schmid nochmals einen Warnschuss abgeben. In der 29. Minute versuchte er sich aus der Distanz, das Leder strich jedoch um einiges über das Gehäuse hinweg. Ab diesem Zeitpunkt war dann der SV Laufen am Drücker. Ein Pass von Michael Hollinger in der 32. Minute durch zwei Neukirchner Verteidiger gelangte zu Helmuth Putzhammer an der rechten Strafraumgrenze. Putzhammer knallte das Leder scharf in den Fünfmeterraum. Eichstädter konnte den Schuss erneut nicht festhalten und der mitdenkende Dominik Lindner grätschte in den schlitternden Ball hinein – 0:1. In der 35. Minute leitete Michael Hollinger auch den zweiten Treffer des SVL ein. Hollinger schickte mit einem weiten Ball seine Stürmer los. Markus Prechtl wollte noch eingreifen, kam aber nicht richtig ans Leder, so dass David Cienskowski die Kontrolle über dieses gewinnen konnte. Cienskowski sah den herausstürmenden Eichstädter und überlupfte ihn überlegt zum 0:2. Nur eine Minute später legte der Tabellendritte aus der Salzachstadt nach. Christian Höhn setzte mit einem Flachpass Gerhard Nafe in Szene. SVN-Spielführer Daniel Schader grätschte zuvor am Ball vorbei und gab so Nafe den Weg frei. Der Laufener Stürmer verzögerte klug vor Eichstädter, der zu schnell auf den Boden ankam und den Einschuss von Nafe nicht mehr verhindern konnte – 0:3. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dem SV Laufen dann noch der vierte Treffer und die Krönung der Viertelstunde im Torrausch. Mit einem temporeichen Antritt kam Linksverteidiger Maximilian Weber in Richtung Gefahrenzone. Der erste Pass von Weber auf Cienskowski kam nicht genau an. Schon in der waagerechten Stellung versuchte Lucian Mathes die Chance zu vereiteln, doch Weber erkämpfte sich das Leder zurück und passte in die Gasse, wo Gerhard Nafe Keeper Eichstädter gekonnt überwand – 0:4 (45.).
Die Sache war nun komplett gelaufen und man merkte im zweiten Durchgang, dass beide Seiten nicht mehr wirklich viel für einen guten Spielverlauf unternehmen wollten. Die Partie plätscherte fast ereignislos dahin und Torchancen musste man sich auf den Rängen fast schon wünschen und erbeten. In der 64. Minute sorgte dann aber noch eine Standardsituation für den fünften Treffer des SV Laufen. Nach einem Freistoß von Helmuth Putzhammer stieg der aufgerückte Kapitän Florian Hollinger am höchsten und netzte per Kopf zum 0:5 ein. Der SV Neukirchen fand kaum noch eigene Mittel, um selbst Torchancen zu kreieren, der SV Laufen seinerseits schaltete deutlich zurück und kontrollierte größtenteils den Verlauf des runden Leders. Die vereinzelten Chancen der Gäste, die sich trotzdem manchmal auftaten, wurden dann leichtfertig, teils im Versuch mit der feinen Klinge zu netzen, vergeben. Kurz vor Schluss (89.) allerdings hätte der SV Neukirchen noch den Ehrentreffer erzielen können. Fast sorglos ließ die Laufener Elf Andreas Bachmaier bis in den Strafraum hinein durch die Reihen tanzen, im Abschluss jedoch war Bachmaier nicht so sicher, denn sein Schuss flog weit über das Tor des SVL hinweg.
Mehr als eine Pflichtaufgabe war es nicht, was der SV Laufen in Neukirchen ablieferte. Knapp eine Viertelstunde Torrausch genügte, um ohne weitere Schwierigkeiten den Auswärtssieg festzumachen.

Lieferten sich das ein oder andere packende Duell an der Außenbahn. Laufens Helmuth Putzhammer, der hier Stefan Köttner (rot-schwarz) per Kopfstoß erstmal außer Gefecht setzt.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 3386
Bayerisch Gmain: Das hat sich Laufens Reserve vermutlich vor dem Spiel ganz anders vorgestellt. Als tabellarisch mehr als gleichwertige Mannschaft fuhr man am Samstag in die GmoaArena und musste eine 6:2 Klatsche entgegennehmen. Wenig Gegenwehr zeigte der SV Laufen bei Regenwetter, lediglich Doppeltorschütze und „Comebacker“ Tobias Stockhammer kann man lichtblickend erwähnen.
Wolkenverhangenes Staufenpanorama empfing die Spieler und Zuschauer am Samstagnachmittag in der GmoaArena in Bayerisch Gmain. Den ersten Schrecken mussten die Gäste aus Laufen schon nach drei Spielminuten verkraften. Verteidiger Alexander Schumann musste nach einem seiner Vorstöße verletzt das Feld verlassen. Sicherlich der erste Schlag ins Kontor der Salzachstädter. Jedoch ereignete sich in den ersten zehn Minuten nicht viel. Ein großes Abtasten ohne wirklichen Drang nach vorne war auf beiden Seiten zu sehen. Lediglich ein kleiner Nadelstich der Hausherren gegenüber der Laufener Defensive sorgte für kurze Aufmerksamkeit auf den Rängen. Doch irgendwie stellte der WSC Bayerisch Gmain nach zwanzig Minuten fest, dass der SV Laufen am heutigen Tage lieber im Bett geblieben wäre und fingen an, ihr Spiel nach Fußball aussehen zu lassen. Und schon in der 22. Minute schepperte es dann erstmals in der Gmoa, nach wie vor eigentlich aus dem Nichts. Danny Schönfelder brachte das Leder hoch an die Strafraumgrenze, wo Dietmar Nagelmüller auf den fast unbeobachteten Ulli Neunzig weiterleitete, der dann zum 1:0 einschoss. Ein langer Ball von Michael Hofmann in der 29. Minute in Richtung Dietmar Nagelmüller erbrachte die nächste Heimchance. Womit allerdings Nagelmüller nicht rechnete, war ein mitspielender Gästekeeper Thomas Kalcher, der Nagelmüller beim Versuch des Ausspielens das Leder vom Schlappen pflückte. Eine Minute später kam Nagelmüller nach einem Linienpass von Tom Schubert erneut gefährlich im Strafraum. Auch diesmal bewahrte Kalcher seine Elf vorerst vor Schlimmeren. Dem SV Laufen war klar, dass sie gut beraten waren, langsam aber sicher mehr für das Spiel zu tun. Der Geist war sicherlich willig, jedoch machte noch nicht jeder Körper mit. So war es dann nur eine Frage der Zeit, bis der WSC Bayerisch Gmain den zweiten Treffer erzielen konnte. Ulli Neunzig kam über die rechte Außenbahn zur Torauslinie gelaufen und passte quer auf Alexander Stüber. Stüber zog direkt ab und fand mustergültig das Kreuzeck zum 2:0 (38.). Eine Minute nach dem zweiten Treffer schon das dritte Tor der Hausherren. Ulli Neunzig lief fast unbehelligt von der Mittellinie kommend über außen in den Strafraum und überwand den nicht beneidenswerten Kalcher im langen Toreck zum 3:0, was den Halbzeitstand bedeutete.
Die Hoffnung starb beim Gast natürlich zuletzt und mit zwei Einwechslungen versuchte Gästecoach Hanel mehr Bewegung ins Spiel zu bekommen, was jedoch nur blitzartig gelang, denn vorerst spielte weiterhin nur der WSC. Drei Minuten nach Wiederanpfiff (48.) kam der Hausherr erneut gefährlich vor Laufens Tor. Mittlerweile im ständigen Regen brachte man mit einer Ballstafette über Dietmar Nagelmüller Tom Schubert ins Spiel. Schubert legte trotz eigener sehr guten Torchance nochmal ab auf Alexander Kress, der aus kurzer Distanz nur das Außennetz traf. Lange jedoch wollte das vierte Tor des Tages nicht auf sich warten lassen und in der 51. Minute war es dann auch soweit. Wiederum ein schneller Vorstoß stellte den Großteil des Defensivverbundes des SV Laufen schachmatt. Schubert brachte das Leder wieder in die Gefahrenzone auf Alexander Kress. Kress schob das Leder durch die verbliebenen Verteidiger hindurch auf Dietmar Nagelmüller, der aus kurzer Distanz auf 4:0 erhöhte. Und weil der Bayerisch Gmainer Tordrang noch nicht gestillt war, knallte es in der 54. Minute erneut. Mit einem schönen Pass aus dem Mittelfeld brachte Alexander Stüber Ulli Neunzig in Aktion. Neunzig schoss das Leder scharf in den Fünfmeterraum, wo Nagelmüller nur noch volley abstauben musste – 5:0. Jetzt anscheinend reichte es dem SV Laufen mit dem Sturmdrang des WSC und endlich führte man eigene Aktionen bis in den Strafraum durch. Nach einem Doppelpass mit Christopher Otoide konnte der bemühte Michael Niedermeier in der 59. Minute Marco Lindner im Zentrum bedienen. Lindner schoss allerdings unbedrängt von der Strafraumgrenze übers Tor. Nun schlug die Zeit des in der Halbzeit eingewechselten Tobias Stockhammer, der für den SV Laufen nach Verletzung sein Comeback feiern durfte. Nach einem Eckball von Marco Lindner in der 65. Minute köpfte der Rückkehrer mustergültig und unhaltbar das Leder ins Netz – 5:1. Stockhammer, der zumeist aus dem Mittelfeld agierte war wohl, wenn man das Endergebnis mal ausklammert, ein guter Tag vergönnt, denn auch den zweiten Treffer für den SV Laufen erzielte dieser SVL-Akteur. Wieder musste ein Standard dafür sorgen. Ein Freistoß von Michael Niedermeier landete am langen Eck, wo Tobias Stockhammer seinen Kopf zwischen die Verteidigerbeine streckte und sich über das 5:2 freuen durfte. Der SV Laufen war seit dem Anschlusstreffer durchaus ansprechender im Spiel und hatte sich den zweiten Treffer verdient. Jedoch schlug der WSC Bayerisch Gmain nochmals zurück und machte aus dem Match eine Klatsche für den SV Laufen. Vorausgegangen war ein Pass aus dem Mittelfeld auf den ins Abseits gelaufene Alexander Kress. Kress, der ungeahndet in dieser Position den Ball annehmen wollte, wurde vom erneut weit vor dem Tor mitspielenden Thomas Kalcher unterbrochen. Kalchers Scherenschlagbefreiung fand aber nicht die nötige Höhe und Weit und Dietmar Nagelmüller empfing ungefähr 25 Meter vor dem Laufener Kasten das Leder. Nach kurzem Antritt überhob Nagelmüller den noch zurücklaufenden Kalcher, der dem Ball zum 6:2 Endstand nur noch nachblicken konnte.

Konnte trotz aller Bemühungen mit seiner Abwehr seinen Keeper Thomas Kalcher die sechs Gegentreffer nicht ersparen: Laufens Kapitän Florian Kalb, der hier den Gmoaner Alexander Kress erwartet.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 3306
Laufen: Nach kurzem Stelldichein auf der Laufener Sportanlage setzte sich die E2-Jugend am Samstagmittag doch schlussendlich souverän mit 8:2 durch. Gegen den Gast des SC Anger 2 konnte die Krasniqi-Elf mit einer spielerischen Leistung überzeugen und die anwesenden Eltern zu überzeugen wissen.
Der durchaus gut mitspielende und kämpferische SC Anger spielte von Anfang an eine sehenswerte Partie. Die ersten fünf Spielminuten gehörten den Gästen. Nach einem Missverständnis in der Laufener Defensive kam Kapitän Marco Binder zum Abschluss, knallte aber seinen Schuss ans Außennetz (4.). Nur eine Minute später versuchte sich Niamh Viellechner aus der Distanz. Laufens Keeper Bastian Lederer bekam gerade noch die Fingerspitzen ans Leder und klärte zur Erleichterung seiner Vorderleute zum Eckstoß. Jetzt ließ sich der SV Laufen nicht mehr lange bitten, und kam nun besser in die Partie. Die Anfangsschläfrigkeit wurde mit spielerischen Mitteln überwunden. Nach einem Eckball von Maxi Strang sahen die Zuseher vor dem Angerer Strafraum eine gute Passstafette. Julian Schroll spielte in den Rückraum auf Vinzenz Scheungrab, der in der Zentrale seinen Spielführer Nico Jani sah. Jani schloss mit einem Hackentrick die Chance ab. Der Ball wurde unglücklich von Angers Kilian Aschauer in die eigenen Maschen manövriert – 1:0 für den SV Laufen in der 6. Minute. In der 11. Minute konnte Maxi Strang erneut als Assistgeber glänzen. Strangs Flanke konnte Torwart Laurenz Paul nur noch mit den Spitzen streifen, so dass der hinter Paul freistehende Kilian Mühlthaler nur noch den Fuß zum 2:0 hinhalten musste. Auch der SC Anger blieb weiterhin gefährlich. Kapitän Marco Binder steckte in der 15. Minute das Leder klug durch die Laufener Abwehrkette hindurch, wo sich Maximilian Resch freilief. Resch scheiterte mit seinem Schuss allerdings knapp am Torerfolg. Die Bestrafung für die ausgelassene Chance kam postwendend. Ein wunderbarer Lochpass von Kilian Mühlthaler erreichte Nico Jani, der zum 3:0 einschoss (16.). Der verdiente Anschlusstreffer gelang dem SC Anger dann in der 18. Minute. Marco Binder brachte den Ball von links ins Zentrum hinein, wo Bastian Lederer im Laufener Tor das Runde nicht festhalten konnte und dadurch den bereitstehenden Kilian Aschauer in Szene setzte, der nur noch einschieben brauchte – 3:1. Eine weitere aufregende Szene ereignete sich in der 23. Minute vor dem Angerer Kasten. Laufens Maxi Strang gewann vorweg einen Luftkampf gegen Sebastian Kern und bediente in der Folge sehenswert Julian Schroll. Schroll scheiterte aber schlussendlich am nach hinten mitgesprinteten Sebastian Kern, der mit einem Grätschschritt vorerst schlimmeres verhinderte und somit seinen vorangegangenen verlorenen Zweikampf ausbesserte. Doch eine Minute später musste Kern mit der mehr oder weniger Einleitung des nächsten Gegentreffers leben. Nach einem Torschuss des SV Laufen bekam Kern das Leder nicht geklärt und Maxi Strang stahl Kern den Ball vom Fuß und erhöhte auf 4:1.
Im zweiten Durchgang lief das Spiel größtenteils in eine Richtung und zwar auf das Tor des Gastes. Der SV Laufen 2 nun sofort wach und aktiv in der Offensivbewegung. Teilweise profitierte der Hausherr dabei aber auch von einigen Fehlpässen der Gäste, die zu Torchancen für den SVL führten. So auch in der 27. Minute, wo Maxi Strang einen ungenauen Befreiungspass abfing und sofort auf den in der zweiten Halbzeit stürmenden Bastian Lederer ablegte, der mit Hilfe des Innenpfostens, aber ohne große Schwierigkeiten, zum 5:1 einschob. Vor allem Maxi Strang und Julian Schroll sorgten nun über die Laufener Außenbahn für mächtiges Tempo und wirbelten so die Hintermannschaft des SC Anger auf. In der 33. Minute der nächste Treffer am Samstagmittag in Laufen. Nach einem Einwurf von Kilian Mühlthaler gewann Maxi Strang erneut einen Luftkampf und legte daraufhin quer auf seinen freistehenden Spielführer Nico Jani. Jani schloss die Chance mit einem harten Schuss zum 6:1 ab. Der SC Anger kam zwar weiterhin vereinzelt gefährlich vor das gegnerische Tor, doch die entscheidende Aktion wollte den Gästen nicht gelingen. Maxi Strang, der weiterhin einer der Aktivposten war, schnappte sich in der 38. Minute das Leder aus der Distanz und knallte dieses ins Kreuzeck zum 7:1. In der vorletzten Minute gelang dem Gast dann doch noch ein Treffer, und durchaus mehr als verdient, da sie immer sehr wacker mitspielten und dagegenhielten. Ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte landete in der 49. Minute bei Spielführer Marco Binder. Binder gewann den folgenden Zweikampf gegen seinen Kapitänskollegen Nico Jani und ließ auch den jetzt im Tor stehenden Vinzenz Scheungrab keine Abwehrchance – 7:2. Den letzten Schlag im Match in Laufen wollte sich der SV Laufen aber nicht entgehen lassen. Molos Bajgora zog aus gut 16 Metern mit Schmackes ab und Torhüter konnte Laurenz Paul konnte zwar die Hände noch hinbekommen, jedoch die Flugkurve nicht mehr entscheidend verändern, so dass der Endstand von 8:2 die Folge war.
In der Bewertung des Spiels muss man dem SC Anger ein Kompliment aussprechen. Sie ließen sich von stürmenden und spielerisch gut aufgelegten Laufenern nie komplett beeindrucken und versuchten wacker dagegenzuhalten. Der SV Laufen 2 war aber nach anfänglichen Schwierigkeiten vor allem im Torabschluss deutlich „kälter“ unterwegs und sicherten sich mit einem 8:2 den nächsten Heimsieg, der vielleicht aus Sicht der Gäste um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel. Alles in allem ein sehenswertes Match von beiden Seiten, welches durchaus noch mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

Julian Schroll (in grün) ließ es gemeinsam mit Maxi Strang vorwiegend in der zweiten Halbzeit über die Außen des SV Laufen „krachen“.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 554
Laufen: Der SV Laufen hat zwei Auswärtsspiele am kommenden Wochenende zu bestreiten. Die Erste tritt am Sonntag beim SV Neukirchen an, die „Zweite“ reist zum WSC Bayerisch Gmain 2. Eigentlich Pflichtveranstaltungen für den SV Laufen – nicht mehr aber auch nicht weniger.
Die 2. Mannschaft des SV Laufen kann auf ein Erfolgserlebnis zurückblicken. Den SV Surberg 2 besiegte man vergangenen Samstag mit 3:0 Toren und konnte durchaus überzeugen. Dieser Sieg führte dazu, dass der SVL nach sechs Spieltagen und vier Siegen auf den 3. Tabellenplatz vorrutschte. Nun wird man am Samstag beim WSC Bayerisch Gmain 2 gastieren. Ein Team, das aus dem Mittelfeld in nicht allzu weiter Entfernung zum Spitzenfeld rangiert, jedoch am letzten Wochenende im Platzierungsduell beim TSV Petting 2 klar mit 2:6 unterlag. Vorsicht ist allemal geboten und der SVL sollte durchaus mit voller Konzentration ans Werk gehen. Vom Tableau gesehen sollte es für den SVL 2 durchaus eine Pflichtaufgabe sein, Zählbares aus der Gmoa Arena mitzunehmen. Anpfiff der Partie am Samstag, den 8. Oktober durch Felix Windfellner (SV Neukirchen) ist um 16 Uhr.
Nach dem enttäuschenden Lokalderby am Samstag gegen den SV Leobendorf (0:2) heißt es nun für die Hermann-Lindner-Truppe vom SV Laufen Auswärtsauftritt. Zu Gast werden die Salzachstädter beim Drittletzten des SV Neukirchen sein, die beim TSV Petting mit 0:1 unterlagen. Nichts anderes als eine Pflichtaufgabe, will man die Ambitionen, die man beim SV Laufen durchaus hat, unterstreichen. Drei Punkte in Neukirchen sollten eingefahren werden, um weiterhin im Spitzenfeld präsent zu sein. Natürlich hat der SV Neukirchen den einen oder anderen Akteur, der durchaus weiß, wo die Kiste steht, um Treffer zu erzielen. Dafür braucht der SV Laufen in der Defensive eine deutlich stabilere Leistung und kann sich nicht nur darauf verlassen, dass die Offensive etwaige Unkonzentriertheit der Hintermannschaft vorne in Tore „auslöschen“ kann. Den Beweis lieferte ausgerechnet der SV Leobendorf, der den Stürmern des SVL keinen Raum ließ und somit mehr oder weniger ausschaltete. Vorne zwei Unzulänglichkeiten genutzt und schon unterlag der SV Laufen mit 2:0 Toren. So einfach und doch so hart kann der Fußballsport eben sein. Mittlerweile hat der SV Laufen, auf Platz 3 der Tabelle stehend, nach 10 Spielen 21 Punkte und damit ein Spiel und vier Punkte weniger als der Tabellenführer des SV Leobendorf. Auch der Tabellenzweite des WSC Bayerisch Gmain hat trotz letztwöchiger Niederlage bei gleicher Spielanzahl drei Punkte mehr als die Salzachstädter auf dem Konto. Viele Ausrutscher darf sich also die Lindner-Truppe nicht mehr erlauben, will man die beiden Spitzenteams nicht vollends entlaufen lassen und ganz nebenbei den geringen Abstand zum Verfolger der DJK Otting (20) aufbrauchen. Also heißt es: Pflichtaufgabe beim SV Neukirchen – nur die dreifache Punktzahl zählt. Anpfiff am Sportplatz an der Autobahn A8 in Neukirchen ist am Sonntag, den 9. Oktober 2016 um 15 Uhr. Schiedsrichter wird Simon Friebel vom ASV Piding sein.

Laufens Dominik Lindner (in rot) ist zwar immer sehr bemüht und engagiert, doch in Neukirchen will er auch wieder etwas effektiver für den Torerfolg arbeiten.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
