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Otting: Ziemlich schnell war klar, in welche Richtung das A-Klassen-Topspiel am Sonntagnachmittag in Otting gehen würde. Der SV Laufen trat hervorragend auf und knipste sehr rasch das vermeintlich mögliche „Siegerlicht“ der DJK Otting ab und siegte schlussendlich souverän mit 4:0, welches den Sprung auf den 2. Tabellenplatz bedeutete.
Der Hausherr der DJK Otting sah sich nicht nur einer schieren Faninvasion aus Laufen gegenüber, sondern vor allem einer von Trainer Hermann Lindner exzellent eingestellten Mannschaft aus der Salzachstadt gegenüber. Von Beginn an hatte der SV Laufen großen Ballbesitz und bestimmte die Partie nach Belieben. Nach gut zehn Minuten erst konnte der Hausherr einige kleine Akzente für die Partie setzen, die aber von Anfang an nicht effizient und gefährlich genug waren, was sich vorweg durch das ganze Match zog. In der 16. Minute hätte es für den SV Laufen eigentlich schon erstmals klingeln müssen. Ein halbhoher Ball von Michael Hollinger gelang auf Dominik Lindner, der von links in den Strafraum lief. Lindner rutschte jedoch auf dem schwierigen Rasen aus und konnte nicht mehr genug Druck hinter seinen Abschluss bringen, um den Torerfolg zu feiern. Ein mehr oder weniger als Befreiungsschlag zu titulierender weiter Pass von Kapitän Florian Hollinger erreichte in der 21. Minute Christian Höhn, der das Leder auf Gerhard Nafe verlängerte. Nafe kam durch drei Verteidiger zum Schuss – knapp am Gehäuse vorbei. Die Führung für den SV Laufen lag deutlich in der Luft, denn der Hausherr fand keinerlei Mittel gegen die Lindner-Elf. Ein schneller Spielzug in der 24. Minute sorgte für die nächste Torchance der Gäste. David Cienskowski lief mehr oder weniger alleine auf das DJK-Tor, legte vor dem eigenen Abschluss aber uneigennützig auf Gerhard Nafe ab, der den Pass aber nicht mehr erreichte. Doch eine Minute später die längst fällige Gästeführung. Ein Pass von Christian Höhn aus dem Mittelfeld in die Spitze konnte Gerhard Nafe verarbeiten, der Torwart Stefan Fenninger ausguckte und zum 0:1 einschob (25.). Nur drei Minuten darauffolgend (28.) legte der Gast nach – und dies auch völlig berechtigt. Eine Flanke des 1:0 Torschützen Gerhard Nafe flog auf den zweiten Pfosten, wo Kapitän Florian Hollinger am höchsten hinaufstieg und per Kopf zum 0:2 erhöhte. Auch die nächste Torchance, wie eigentlich stetig in diesem Spitzenmatch, gehörte dem SV Laufen. Ein Querschläger in der 35. Minute flog einschussfähig auf David Cienskowski. Erneut zu uneigennützig schob er das Leder auf Gerhard Nafe, der nicht entscheidend ans Runde kam. Doch auch diesmal ließ der nächste Treffer nicht lange auf sich warten. Mit einem schlauen Pass aus dem Mittelfeld bediente Kapitän Florian Hollinger Dominik Lindner, der sofort abzog. Keeper Fenninger, der nicht den sichersten Eindruck vermittelte, konnte den Ball nicht festhalten, so dass der bereitstehende David Cienskowski nur noch den Fuß hinhalten musste – 0:3 (36.). Ein Freistoß in der 43. Minute leitete für den SV Laufen die nächste Möglichkeit ein. Von Dominik Lindner kam das Leder auf Gerhard Nafe, der scharf in die Gefahrenzone hereingab, wo es David Cienskowski mit der Pike versuchte und am Aluminium (Pfosten) scheiterte. Die DJK Otting konnte sich im ersten Durchgang nicht nur beim Aluminium bedanken, sondern auch an der teilweise übertriebenen Uneigennützigkeit der Gästeoffensive, dass der Spielstand noch im erträglichen Maße blieb.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich der Spielverlauf nicht merklich. Weiter war, mit einigen kleineren Ausnahmen, der Gast vom SV Laufen in der Vorwärtsbewegung. Helmuth Putzhammer fing in der 62. Minute einen Pass aus der DJK-Abwehr ab und lief an der Außenbahn entlang. Putzhammer brachte seine Flanke in der Folge scharf ins Zentrum, wo David Cienskowski mit seiner Direktabnahme knapp am Torerfolg scheiterte. Der Hausherr hatte im gesamten Verlauf eigentlich keine echte Torchance, nur durch Standards konnte manchmal einige Kleinigkeiten dem eigenen Publikum angeboten werden, doch wirklich gefährlich wurde die Mühlbacher-Elf an diesem Sonntagnachmittag nie. Souverän spielte sich der SV Laufen teilweise die Bälle zu und gewann auch im Mittelfeld entscheidende Zweikämpfe. Keeper Philipp Krois, im Laufener Kasten hatte einen durchaus entspannten Nachmittag und konnte sein gelb glänzendes Trikot so gut wie schadlos halten. Erst in der Schlussphase legte der Gast nochmals eine Schippe drauf und stellte das Visier wieder deutlicher in Richtung Heimtor ein. Wieder war es ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte, der David Cienskowski in Aktion brachte. Cienskowski versuchte das Leder flach an Torhüter Fenninger vorbeizuschieben, doch diesmal bekam der Ottinger Schlussmann noch die Fingerspitzen dran – Eckstoß. Dieser brachte zwar für Hermann Lindners Mannen nichts ein, doch die nächste Offensivaktion brachte den vierten Treffer der Partie. Über die Außenbahn sprintend konnte Christian Höhn punktgenau das Leder ins Zentrum schlagen. In allerhöchster Not vor Laufens Stürmer Nafe und Cienskowski rutschte Maximilian Rohlik in diese Flanke und grätschte den Ball unerreichbar für den eigenen Keeper ins Netz – 0:4.
Der Endstand war für den SV Laufen mehr als verdient, ließ man doch im Verlauf des Spiels viele hochkarätige Chancen auch noch aus. Die DJK Otting fand zu keiner Zeit Mittel, wirkliche Torgefahr zu erzeugen und die Laufener Elf unter Kontrolle zu bringen. Der SV Laufen rutscht damit in der Tabelle auf den 2. Tabellenplatz und ist somit vor den letzten beiden Spielen des Jahres erster Verfolger des Lokalrivalen aus Leobendorf.

Maximilian Weber (links) und Dominik Lindner hielten ihre linke Seite in der Defensive gemeinsam schadlos und konnten dabei auch noch in der Offensive einige Akzente für das SVL-Spiel setzen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Die C-Jugend des SV Laufen kann sich über neue Adidas-Trikots freuen. Die Fa. Hörl Kunststofftechnik GmbH & Co. KG stellte der Jugendmannschaft des SV Laufen die neuen Leiberl zur Verfügung, die sofort im ersten Spiel gegen die SG Schönau/Bischofswiesen 2 mit einem 7:0 Heimsieg erfolgreich eingeweiht wurden.
Die Firma Hörl ist seit Jahren treuer Sponsor der Jugendabteilung des SV Laufen. Der Zusammenhalt innerhalb des Vereins und der Mannschaften stellt für das Laufener Unternehmen einen wichtigen Baustein im gesellschaftlichen Leben dar. Die ehrenamtliche Unterstützung will Hörl aktiv unterstützen.
Die Jugendabteilung des SV Laufen um Jugendleiter Christian Schmidbauer bedankten sich gemeinsam mit den C-Junioren des SVL beim Fototermin recht herzlich für die Unterstützung und bedankt sich für die freundliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Auf dem Foto die C-Jugend des SV Laufen mit den neuen Trikots:
Stehend von links: Trainer Werner Obermayer, Ernst Fehsenmayr, Stephan Kraller, Thomas Streitwieser, Lennart Fuchs, Michael Fischer, Maximilian Bach, Trainer Andreas Leistner und Franz Praxenthaler, Geschäftsführer der Fa. Hörl.
Sitzend von links: Julian Draak, Alexander Schuh, Martin Schaider, Lukas Obermayer, Yasin Brundu, Nasrad Haidari, Wilhelm Seger, Jonas Fischinger, Qhorbanali Hosini und Julius Gertig.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Das war mal mehr als eine klare Angelegenheit was sich den Zuschauern am Samstagnachmittag in Laufen bot. Im David gegen Goliath-Duell bot sich reiner Einbahnstrassenfußball mit einem fulminanten Kantersieg des „Goliaths“ SV Laufen gegen die SG Schleching/Reit im Winkl. Sage und schreibe 21:1 siegte die Salzachstädter U17.
Fast jede Szene des SV Laufen ergab von Beginn an einen Treffer. In der 7. Minute flankte Simon Spitz, der sich auf der rechten Außenbahn in hervorragender Form präsentierte, auf Laufens Spielführer Kurt Weixler, der aus kurzem Winkel das Torfestival zum 1:0 eröffnete. Zwei Minuten darauffolgend brachte Mittelfeldakteur Maximilian Obermayer den Ball hoch aus dem Halbfeld in den Strafraum hinein. Der in der Luft stehende Kurt Weixler legte per Kopf quer auf Michael Felber ab. Felber tanzte mit einem Trick seinen Gegenspieler aus und hämmerte das Leder zum 2:0 in die Maschen. Und es ging munter weiter. Erneut zwei Minuten später tankte sich abermals Simon Spitz durch und brachte das Runde in den Strafraum, wo Michael Felber flach zum 3:0 einschob (11.). Der nächste Angriff kam erneut über die rechte Außenbahn. Diesmal (16. Minute) wagte sich Außenverteidiger David Lehnert nach vorne und schickte Kurt Weixler in der Folge steil in Richtung Gästegehäuse – 4:0. Ein Freistoß von Maximilian Obermayer in der 18. Minute leitete den nächsten SVL-Treffer ein. Obermayers Freistoß landete im Fünfmeterraum, wo Michael Felber hineingrätschte – 5:0. Eine kurze Verschnaufpause der Hausherren konnte der Gast zwar zu mehr Ballbesitz nutzen, allerdings recht viel weiter wie über die Mittellinie ging es für die SG Schleching/Reit im Winkl nicht. Die hochstehende Laufener Mannschaft, die in der Defensive so gut wie kaum gefordert wurde, machte nach der Auszeit wieder weiter mit den Treffern. Kurt Weixler dribbelte sich in der 27. Minute durch zahlreiche Gegenspieler bis in den Strafraum hindurch. Sowohl außerhalb als auch innerhalb des Strafraums war Weixler nicht vom Ball zu trennen. Weixler sah den völlig unbehelligten Abdul Shaheen, den er sofort bediente. Shaheen schoss aus gut elf Metern zum 6:0 ein. Der eingewechselte Konstantin Vogt war es in der 30. Minute, der über die linke Außenbahn Simon Maier den Pass zuspielte. Maier ließ zwei Spieler aussteigen und verlängerte das Leder auf Abdul Shaheen – 7:0. Der achte Treffer für den SV Laufen fiel in der 32. Minute. Simon Spitz eroberte in der Schlechinger Vorwärtsbewegung im Halbraum den Ball und spielte sofort steil auf Kurt Weixler, der mit einem Strich seinen Schuss im langen Toreck ablegte – 8:0. Jetzt fielen auch nach Einwürfen Tore. So in der 37. Minute. Nach selbigen Einwurf von Abdul Shaheen auf Michael Felber konnte letzterer Spieler auf Konstantin Vogt ablegen, der zum 9:0 einschob. Erneut am Rande von technischen Kabinettstückchen lief in der 40. Minute der Ball durch den Strafraum der Gäste hindurch. Von Abdul Shaheen zu Maximilian Obermayer, sofort weiter auf Spielführer Kurt Weixler. Der Laufener Spielführer tanzte daraufhin den alles andere als beneidenswerten Torhüter Peter Zaiser aus und vollendete zum 10:0 Halbzeitstand.
Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild überhaupt nicht. Weiter ging es nur in eine Richtung. Aufgrund des Wechsels in der Halbzeit eben nun in die andere Spielfeldrichtung. Schon in der 45. Minute gewann Mittelfeldabräumer Michael Felber einen entscheidenden Zweikampf und schickte Simon Maier los – 11:0. Nach einem erneuten Einwurf in der 51. Minute sorgte für den nächsten Treffer. Michael Felber gelang ein äußerst platzierter Flachschuss mit dem linken Spann und das Dutzend zum 12:0 war erreicht. Nur eine Minute später assistierte der vorhergegangene Torschütze Felber seinem Mitspieler Simon Maier. Felber passte sehenswert in die Schnittstelle und Maier schloss souverän zum 13:0 ab. Ein krasser Abwehrfehler der Gäste in der 54. Minute leitete das nächste Tor ein. Nach einem Missverständnis von Torwart Zaiser und seiner Innenverteidigung landete der Ball am Pfosten, wo dann der nachgestellte Michael Felber nur noch zum 14:0 erhöhen musste. In der gleichen Spielminute gelang dem SV Laufen der fünfzehnte Treffer. Wieder kam der Ball mehr oder weniger vom Gegner zu Michael Felber, der mit einem kurzen Haken seinen Gegenspieler stehen ließ und dadurch zum 15:0 abschließen konnte. Zehn Minuten Torpause waren in der Folge dem Spiel gegönnt, bevor der blaugekleidete Hausherr erneut zuschlug. Konstantin Vogt stach in der 64. Minute von der Außenbahn an die Strafraumgrenze und wurde an der selbigen gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Felber zum 16:0. Den Gästen konnte man aber trotz aller Überforderung zugutehalten, dass sie weiter versuchten, sich aus der eigenen Spielhälfte zu befreien, was aufgrund des Spielstandes und des Endergebnisse ansehnlich allzu selten gelang. Allerdings gelang der SG Schleching/Reit im Winkl in der 66. Minute der Ehrentreffer, den alle Zuschauer den Gästen gönnten. Gegen drei Laufener Spieler fasste sich Jonas Waack aus gut 25 Metern ein Herz und schoss sehenswert aufs Gehäuse – 16:1. Gleich nach dem Wiederanpfiff klingelte es wieder auf der „gewohnten“ Seite. Kurt Weixler zog wieder gefährlich in Richtung Tor. Ein Pressschlag mit dem reingegrätschten Michael Walcher landete direkt vor den Füßen von Simon Spitz, der das 17:1 erzielte. Nach 70. Minuten schickte Michael Felber aus dem Mittelfeld Simon Spitz los. Spitz wurde zuerst ein wenig abgedrängt, kämpfte sich aber die Torchance zurück. Spitz spielte seinen Gegenspieler aus und schoss zum 18:1 ein. Ein erneuter kapitaler Abwehrfehler der Gäste in der 73. Minute hatte den nächsten Laufener Treffer zur Folge. Das Abspiel von Torwart Peter Zaiser auf Kerim Berkaoui verhungerte im Rollen und der dazwischen spritzende Kurt Weixler ließ Zaiser keine Chance – 19:1. In der 76. Minute spielte sich der SV Laufen im gegnerischen Strafraum fast beliebig den Ball zu. Kurt Weixler auf Konstantin Vogt, Vogt weiter auf Simon Spitz und Spitz aus kurzem Winkel zurück auf Kurt Weixler – 20:1. Zwei Minuten vor Spielende wagte sich nun auch Defensivakteur Lorenz Fuchs nach vorne. Fuchs lief durch die Gegner fast unbehelligt hindurch und schob locker zum 21:1 Endstand ein.
Die SG Schleching/Reit im Winkl war keinesfalls zu beneiden. Sowohl im technischen, spielerischen als auch körperlichen Bereich konnte der Gast am Samstag gegen den glasklaren Favoriten des SV Laufen nicht dagegensetzen. Die Hausherren aus Laufen nutzten dabei sich fast jede ergebende Torchance und konnte ein ums andere Mal zusammen den Torjubel feiern. Ein dem Wetter angepasster Tag für die SG Schleching. Ein Torfestival für den SV Laufen, welches die Salzachstädter im Torverhältnis noch näher an den Spitzenreiter der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain bringt.

Laufens Kapitän Kurt Weixler, hier beobachtet von seinen Mitspielern Simon Maier (links) und Konstantin Vogt (hinten), war sowohl am Boden als auch in der Luft stetig präsent und schenkte der SG ein halbes Dutzend ein.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Der SV Laufen befindet sich in der Achterbahnfahrt der Gefühle. Klare Siege, unnötige Niederlagen – in den letzten zwei Wochen war die Gefühlswelt der Salzachstädter mehr als durcheinandergewirbelt. Am Sonntag muss man nun bei der DJK Otting den Achterbahnweg nach oben finden. Die „Rese“ tritt am Samstag bei der DJK Traunstein 2 als Favorit an.
Gott gab dem Menschen eine große Gefühlswelt. Die Salzachstädter des SV Laufen konnten diese Welt in den letzten zwei Wochen achterbahnmäßig erleben. Dem 5:0 Sieg gegen den WSC Bayerisch Gmain auf eigenem Rasen folgte eine völlig unnötige und überraschende Niederlage beim TSV Teisendorf 2. Gegen den Tabellenviertletzten aus Teisendorf konnte man unterhalb des „Wieninger-Marktes“ keinen einzigen Zähler mitbringen, was im Vorfeld als eine mehr als sensationelle Überraschung zu werten war. Der SV Laufen brachte die PS in Teisendorf schlicht nicht auf den Rasen und zeigte die „Schattenwelt“ der gottgegebenen Gefühlswelt. Nachdem sich auch der WSC Bayerisch Gmain und der SV Leobendorf mit einem 0:0 die Punkte gegenseitig nahmen, rückt das Spitzenfeld immer näher zusammen. Die DJK Otting war mit einem Heimsieg somit der Gewinner des Spieltags und steht als Tabellenvierter nun punktgleich zum Tabellendritten des SV Laufen im Tableau. Am Sonntag nun kommt es zum Rückrundenstart in Otting zu diesem Aufeinandertreffen. Schlechtgestartete Ottinger, die sich nun mehr als fingen und nun die Top-Drei der Liga mächtig unter Druck setzen gegen einen SV Laufen, der nach wie vor im Soll in Sicht auf das Saisonziel legt, jedoch oftmals unberechenbar ist. Wenn es läuft dann läuft es bei den Salzachstädtern (siehe Bayerisch Gmain) und wenn es eben nicht läuft, dann läuft auch wirklich gar nichts (siehe Teisendorf). In den vergangenen Jahren war das Aufeinandertreffen Otting-Laufen immer ein heißer Tanz und die Ergebnisse oftmals äußerst knapp. So wird es auch am Sonntag um 15 Uhr unter Leitung von Schiedsrichter Alfred Linhart (ESV Freilassing) am Waginger See erwartet, denn beide Teams wollen natürlich voll punkten, um die beiden Tabellenführenden aus Leobendorf und Bayerisch Gmain zum Auftakt der Rückrunde gleich mächtig einzuheizen.
Ebenfalls vom ESV Freilassing ist der Spielleiter beim C-Klassen-Match am Samstag in Traunstein. Gerhard Steinsailer wird die Begegnung zwischen der DJK Traunstein 2 und dem SV Laufen 2 um 14 Uhr anpfeifen. Der SV Laufen 2 geht trotz Schwächephase in Traunstein als Favorit ins Rennen. Auch wenn bei der Salzachstädter Zweiten derzeit ein Formtief zu ergründen ist, sollte die Aufgabe in Traunstein zu machen sein. Dafür muss man allerdings eigene Fehler minimieren und gegnerische Unzulänglichkeiten eiskalt ausnutzen. Dass in der derzeitigen Formkrise bei der DJK Otting 2 kein Punkt rauskam, ist aber an diesem Sonntag der mangelnden Chancenverwertung zuzuschreiben (1:2). Die Rückrunde beginnt und man kann nun Hinrundenergebnisse besser bestreiten. Trainer Max Hanel wird sein möglichstes Personal aufbieten, um den Start in die Rückserie bestens bestreiten zu können. Die Traunsteiner haben bisher lediglich vier Punkte auf dem Konto und konnten auch am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den TSV Petting 2 nichts in die eigene Kabine mitnehmen. Ein klares 2:7 zementierte für die DJK den vorletzten Tabellenplatz der C-Klasse. Die Favoritenrolle trotz alledem also klar verteilt, nur müssen es eben die Salzachstädter auf den Platz bringen.

Laufens „Headcoach“ Hermann Lindner ist sich der Aufgabe in Otting mehr als bewusst und möchte die PS seiner Spieler am Waginger See voll auf den Rasen bringen.
Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen)
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Laufen: Die SG TSV Eiselfing rangiert als Dritter der Damen-Kreisliga als erster Verfolger des Spitzenduos. Am Samstag um 12 Uhr empfängt nun der Zweite der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf zum Spieltagshighlight die Eiselfinger auf dem Rasen des SV Laufen.
Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf zieht gemeinsam mit dem TV Burghausen an der Tabellenspitze der Damen-Kreisliga ihre Kreise. Schärfster Verfolger derzeit ist die SG TSV Eiselfing. Die Eiselfinger haben zu den Salzachstädtern aber mittlerweile einen Sechs-Punkte-Abstand, komfortabel für die SG Fridolfing allemal. Doch so ganz komfortabel ist es nicht mehr, wenn man am Samstagmittag in Laufen das Heimspiel nicht erfolgreich gestalten kann. Die Eiselfinger haben nach fünf Spielen drei Siege, 1 Unentschieden und eine Niederlage auf dem Konto und belegen damit den dritten Tabellenplatz. Letztwöchig reichte es allerdings nur zu einem mageren 1:1 Unentschieden gegen die SG Söllhuben/Frasdorf, da hätte man von Seiten der samstäglichen Gäste sicherlich mehr erwartet.
Die Hausherren vom Samstag waren im Gegensatz dazu im Lokalderby gegen den SV Saaldorf 2 erfolgreich. In einem intensiven Match war Torgarantin Corinna Pöhlmann wieder zur Stelle, schlussendlich ein 4:2 Erfolg in der nicht allzu fernen Fremde. Fünf Siege, 1 Unentschieden markieren 16 Punkte, drei Punkte hinter den Burghausenern, die jedoch auch ein Spiel mehr in den Knochen haben. Ein Heimsieg der SG würde somit den Sprung an die Tabellenspitze bedeuten. Doch auf heimischen Rasen lief es zumeist in der Anfangsphase nicht immer so optimal wie gewünscht. Einige Male musste man lange warten, bis man selbst auf Touren kam. Diese „Einspielphase“ sollten sich die Damen aus Fridolfing, Laufen und Leobendorf am Samstag ersparen, denn trotz Punkteabstand ist mit den Gästen aus Eiselfing sicherlich nicht zu spaßen. Schlussendlich wird es neben dem Erklimmen der Tabellenspitze auch darum gehen, den Tabellendritten weit auf Abstand zu halten und die Angelegenheit an der Sonne des Tableaus zu einem Zweikampf zu entwickeln. Um 12 Uhr „High Noon“ an der Freilassinger Straße in Laufen.

Magdalena Greimel (links) wird wohl wieder die Aufgabe erhalten, eine Außenbahn dicht zu halten.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Der SV Laufen befindet sich derzeit intensiv im Aufbau einer neuen schlagkräftigen G-Jugend-Mannschaft. Spieler und Spielerinnen der Geburtsjahrgänge 2010 und 2011 treffen sich in der Freiluftsaison jeden Samstag von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr am Sportgelände des SV Laufen an der Freilassinger Straße. Neue Spieler sind jederzeit herzlich willkommen.
Am vergangenen Sonntag hatte die G-Jugend-Mannschaft, welche von Stephan Schwindt und Andreas Kaserer betreut wird, ihren ersten Auftritt bei einem Turnier. Im Libella-Turnier in Oberteisendorf, welches durch Spielleiter Stefan Fritzenwenger wieder hervorragend organisiert wurde, legte der SV Laufen gleich eine absolut gute Leistung ab und kann sich somit auf weitere Aufgaben freuen.
Vier Siege, 1 Unentschieden und dabei 14:0 Tore sind eine mehr als hervorragende Visitenkarte, welche die „kleinsten Kicker“ des SV Laufen am Sonntagnachmittag abgegeben hat.
Weitere Aufgaben der G-Jugend des SV Laufen warten in nächster Zeit vorwiegend in der Hallensaison. Das Hallentraining der G-Jugend findet jeden Samstag von 09.25 Uhr bis 11.15 Uhr in der neuen Sporthalle des Rottmayr-Gymnasiums statt. Nähere Infos zur Mannschaft können sie bei den Trainern einholen oder per E-Mail-Kontakt unter
Des Weiteren unterstützte der SV Laufen die U7-Kinder mit dem Kauf neuer Derbystar-Bälle in der Größe 3. Diese wurden beim Besuch des DFB-Mobils präsentiert und sofort in den Trainingsbetrieb mit eingebunden.

Die G-Jugend-Kicker mit ihren Trainern und den neuen Bällen
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Laufen: Gegen geballte Offensivpower des BSC Surheim hatte die E1-Jugend am Sonntagmittag einen schweren Stand. Nichtsdestotrotz hätte mit mehr Mut im zweiten Durchgang, das Ergebnis sich im Rahmen halten können. So wurde es eine zu klare Sache von 8:2 Toren für den BSC.
Sofort nach Anpfiff der Begegnung in Laufen schlug der BSC Surheim zu. Den ersten Angriff vollendete Alexander Petzke zum 0:1. Die Surheimer versuchten sich in der Anfangsphase größtenteils mit weiten schnellen Bällen in die Spitze, um ihre Offensivkräfte bestens einzusetzen. Im ersten Durchgang wollte dies allerdings noch nicht so gelingen, hielt der SV Laufen gut dagegen. Nach vier Minuten die erste Aufregung vor dem BSC-Tor. Nach einem Eckball von Denis Lohwieser knallte Thomas Mayer einfach aufs Gehäuse drauf. BSC-Torwart Simon Eicher, einer der besten Akteure auf dem Platz, hielt die Führung durch eine Glanzparade für seine Farben fest. Es entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In Minute 14 versuchte sich der BSC durch Leonid Philipp aus der Distanz. Den Flatterball konnte SVL-Keeper Andre Fischer wegklatschen. Gleich im Gegenzug war der SVL wieder zur Stelle. Maxi Strang scheiterte aber an Eicher. Eine Doppelchance durch Alexander Petzke und Leonid Philipp in der 16. Minute hätte eigentlich den Ausbau der Führung bedeuten müssen, doch Laufens Defensive klärte jeweils mit vereinten Kräften. Der BSC Surheim agierte teilweise mit fünf Akteuren in der Offensive und knallte aus vielen Lagen aufs Gehäuse. Am Aluminium schepperte es in der 18. Minute. Manuel Beck scheiterte zweimal an selbigem bei seinem Distanzschuss. Beim dritten Versuch von Beck den Treffer zu erzielen, war Torwart Fischer zur Stelle, der in höchster Not rettete. Viele große Chancen konnten auf dem Konto des BSC verzeichnet werden, dennoch fehlte noch die Effektivität im Abschluss. Nach der Chancenvielfalt befreite sich der SV Laufen wieder ein wenig vom Druck der Gäste und versuchte sich am Ausgleichstreffer, doch die Roten von der Salzach fehlte die Schlusskonsequenz in ihren Aktionen. Ein sehenswerter Diagonalpass von Alexander Petzke brachte Manuel Beck in der 23. Minute zu einer Doppelchance. Zweimal scheiterte Beck erneut an Fischer.
Nach der Pause allerdings sammelte der BSC die gesamte Power und erdrückte zusehends Laufens Elf. Wiederum sofort nach Wiederanpfiff (26.) netzte Alexander Petzke ein. Ein weiter Pass von Beck landete bei Petzke, der vollkommen allein vor Fischer ohne Probleme einnetzen konnte – 0:2. Und schon in der 29. Minute musste Fischer erneut hinter sich greifen. Ein Eckball von Petzke erreichte den hochgestiegenen Manuel Beck, der das Leder unter die Latte legte – 0:3. Um den Drei-Minuten-Takt einzuhalten, musste in der 32. Minute für den Gast der nächste Treffer her. Erneut schnell in die Offensive kommend legte Beck das Leder quer auf Simon Hafner, der mit einem Traumschuss ins Kreuzeck zum 0:4 abschloss. Wiederum drei Minuten später (35.) erreicht ein weit geschlagener Ball von Simon Hafner Alexander Petzke. Der Ball flog zu hoch für Laufens Leon Bach und Petzke erhöhte auf 0:5. Jetzt allerdings wachte der SV Laufen kurzzeitig nochmal auf und spielte selbst in Richtung Torabschluss. In den Folgeminuten versuchte es zweimal Denis Lohwieser aus der Distanz, hatte aber an diesem Tag zu wenig Zielwasser getrunken. Und weil auch auf Seiten des BSC das Aluminium helfen musste, war es Thomas Mayer für den SVL, der nach Eckball von Lohwieser am Pfosten scheiterte (39). Der Anschlusstreffer lag in der Luft, und die Belohnung erfolgte in der 41. Minute. Eine Flanke von Thomas Mayer vollendete Maxi Strang per Direktabnahme zum 1:5. Die Morgenluft für den SV Laufen hielt aber nicht lange an, denn schon eine Minute nach dem Anschlusstreffer war der BSC wieder zur Stelle. Leonid Philipp passte ins Zentrum, wo der brandgefährliche Alexander Petzke vor Andre Fischer erschien und souverän zum 1:6 einlochte. Fast deckungsgleich mit dem 0:5 fand ein Pass aus der Defensive in der 45. Minute Alexander Petzke, der das Leder zum 1:7 im Tor unterbrachte. In der 46. Minute der achte Treffer des BSC. Ein schneller Spielzug legte die komplette Laufener Defensive schachmatt und Simon Hafner überwand Fischer zum 1:8. Einen Schlag hatte der SV Laufen aber noch auf Lager. Leon Bach schlug das Leder punktgenau in die Spitze, wo Thomas Mayer zuerst an Keeper Eicher scheiterte, den Nachschuss aber zum 2:8 Endstand ein stocherte (48.). Kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Simon Frimmel noch das Ergebnis erträglicher gestalten können, doch aus kurzer Distanz verlegte Frimmel deutlich neben das Tor.
So blieb es beim klaren Sieg des BSC. Den SV Laufen verließ leider allzu früh der Mut, die nicht immer sicher stehende Gästedefensive deutlicher unter Druck zu setzen und bat im Gegensatz dazu zu viele freie Räume für den Gast an.

Andre Fischer im SVL-Tor hielt fest, was festzuhalten war – acht Gegentreffer konnte auch er nicht verhindern.
Foto: Rudolf Eckharter für den SV Laufen

