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Laufen: Die Generalprobe des SV Laufen am Samstagnachmittag gegen den FC Kirchweidach schien eine zähe Angelegenheit zu werden. Was die erste Hälfte an Tormöglichkeiten vermissen ließ, holte aber der zweite Durchgang im Sinne von Torerfolgen deutlich nach. Mit 5:1 siegten die Salzachstädter in ihrer Generalprobe.
Die erste Halbzeit war geprägt von vielen Fehlern und Unzulänglichkeiten und bei beiden Teams aus Laufen und Kirchweidach wollte nicht allzu viel zusammengehen. Eine zähe Angelegenheit. Die Zuschauer wurden aber vor allem auf heimischer Seite mit Torerfolgen im zweiten Durchgang für den unter nasskaltem Wetter vollbrachten Gang auf das Sportgelände mehr oder weniger entschädigt.
Zwanzig Minuten geschah an der Freilassinger Straße nicht wirklich etwas aufregendes, erst danach wurde man ein wenig mutiger. Christian Höhn schickte auf Laufener Seite aus dem Mittelfeld seinen Sturmführer David Cienskowski los, der aber schlussendlich aus spitzem Winkel knapp am Torerfolg scheiterte (21.). Eine Minute in der Folge schepperte es aber erstmals im Kasten des Gästekeepers Florian Wollner. Helmuth Putzhammer kam über die rechte Außenbahn durch und flankte zielgenau in den Fünfer, wo Michael Hollinger cool zum 1:0 ein köpfelte. Ein ziemlicher Schreckmoment, der eine ordentliche Nachspielzeit zur Folge hatte, in der 38. Minute. Ein Kirchweidacher Akteur blieb auf Höhe der Mittellinie an der Seitenlinie krümmend liegen und musste sofort behandelt werden. Trainer Manfred Reidinger musste den schwerer Verletzten vom Platz tragen lassen – der SV Laufen wünscht gute Besserung und eine schnelle Genesung. Nach dieser Schreckminute konnten beide Teams im ersten Durchgang nicht mehr viel aufs Feld bringen. Erst kurz vor der Halbzeitpause war es wiederum Christian Höhn, der auffiel. Höhn tankte sich selbst in den Strafraum hinein, knallte das Leder aber an den Pfosten.
Im zweiten Durchgang war zehn Minuten auch noch nicht viel los, doch in der 57. Minute gelang dem FC Kirchweidach der Ausgleichstreffer. Nach einem Eckball von Maximilian Fienhold stieg der eingewechselte Georg Moser am höchsten und nickte zum zwischenzeitlich Ausgleich ein – 1:1. Gleich darauffolgend hätte der Gast aus dem Landkreis Altötting sogar in Führung gehen können. Marco Lebesmühlbacher, ebenfalls eingewechselt, zog seinen Gegenspielern aus dem Halbfeld davon und schoss flach auf das lange Toreck, welches Lebesmühlbacher knapp verfehlte. Und nochmal wurde es gefährlich vor Laufens Kasten. In Minute 60 zeigte Schiedsrichter Alois Huber (TSV Palling) sofort auf den Punkt. Laufens Verteidiger Maximilian Weber wusste sich im Zweikampf mit Maximilian Fienhold nicht anders zu helfen als hart mit Körpereinsatz zu arbeiten – Entscheidung des Unparteiischen war eine klare Angelegenheit. Den Strafstoß führte Michael Wagner aus. Doch Wagner schoss zu unplatziert, so dass Laufens Torwart Thomas Kalcher runtertauchen konnte und diesen Schuss parieren konnte. Diese Chancen waren für die Lindner-Elf wohl Weckdienst genug, so dass sie nun mehr Druck nach vorne machten, was in der Folge oftmals belohnt wurde. In der 68. Minute stach Joker Thomas Bauer. Michael Hollinger, der auf Laufener Seite beste Akteur des Tages, sprintete auf Linksaußen durch und brachte das Leder flach in den Strafraum, wo Thomas Bauer zum 2:1 einschoss. Nur zwei Minuten später der nächste SVL-Treffer gegen immer weniger gut dagegenhaltende Gäste aus Kirchweidach. Helmuth Putzhammer konnte das Leder von der rechten Seite in den Strafraum schlagen, wo Tobias Antosch zuerst unglücklich scheiterte. Antosch´s Nachschuss landete dann aber entscheidend abgefälscht zum 3:1 in den Maschen. Wiederum nur zwei Minuten später (72.) der nächste rot-weiße Jubel. Christian Höhn flankte zielgenau in die Gefahrenzone, wo Helmuth Putzhammer völlig alleinstehend den nun im Gästetor stehenden Daniel Schörgenhuber zum 4:1 überwand. Der Gast kam zwar durchaus noch das ein oder andere Mal in Richtung Kalchers Kasten, doch zumeist scheiterte man einige Meter an der Zielgenauigkeit. Anders der SV Laufen, der in der 82. Minute die gelungene Generalprobe fix machte. Einen Abschlag von Thomas Kalcher verlängerte Thomas Bauer über zwei Kirchweidacher Akteure hinweg auf den einlaufenden Michael Hollinger, der Schörgenhuber elegant zum 5:1 überlupfte und somit seine eigenen Tagesleistung krönte. Kurz vor Ende lug SVL-Verteidiger Tobias Stockhammer den FC Kirchweidach nochmals zu einem Treffer ein. Er passte aus dem eigenen Strafraum direkt in die Füße von Maximilian Fienhold. Fienhold zog, wohl selbst ein wenig überrascht, sofort ab – Pfosten.
Dieser Test fiel vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch aus, doch der SVL bewies im zweiten Durchgang Kaltschnäuzigkeit und konnte somit eine Woche vor Saisonwiederstart gegen den SBC Traunstein 2 (7. April 2018) eine gute Generalprobe hinlegen.
Ebenfalls auf eigener Sportanlage testete der C-Klassist des SV Laufen 2. Sie hatten die DJK Weildorf 2 (B-Klasse) zu Gast und unterlagen mit 0:3 Toren.

Gegen Michael Hollinger musste der Gast aus Kirchweidach viel Fersengeld bezahlen. Der Laufener Mittelfeldspieler erwischte einen guten Tag und trieb das Spiel der Salzachstädter immer wieder an.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen/Freilassing: Zum Gründonnerstagabend zeigte sich die zuverlässige Offensivabteilung des SV Laufen wieder torfreudig und sorgte mit vier Treffern auf dem Freilassinger Kunstrasen schlussendlich für den 4:2 Testsieg der Salzachstädter beim ESV II.
Beim A-Klassisten des ESV Freilassing 2 gastierte der Salzachstädter Kreisklassist des SV Laufen am Gründonnerstagabend. Auf dem Kunstrasen des Badylons kam der SV Laufen in den Anfangsminuten überhaupt nicht ins Spiel und geriet früh mit 0:2 in Rückstand. Robert Schiller und Marius Tugui netzten in Minute 2 und 7 sehr früh in der Partie ein. Bis zur Halbzeit konnte der SV Laufen diesen Spielstand nicht verbessern, so dass der zweite Durchgang für dieses Vorhaben herhalten musste.
In diesem zweiten Durchgang war es wiederum die zuverlässige Offensivabteilung, die sich zeigte und den Spielstand zu einem Testsieg für den SV Laufen drehte. Gleich nach der Halbzeit, in der 47. Minute, war es David Cienskowski, dem der Anschluss gelang. Doppelt traf in der Folge Gerhard Nafe (74. und 85. Minute) und brachte seine Farben damit spät im Spiel erstmals in Führung. Zwei Minuten vor Ende konnte Helmuth Putzhammer mit dem vierten Laufener Treffer die Testangelegenheit beenden.
Die Truppe der Salzachstadt empfängt am Karsamstag, den 31. März 2018 um 15 Uhr auf eigener Sportanlage einen weiteren A-Klassisten zum letzten Test vor dem Saisonstart am 7. April. Nach Laufen kommt die Mannschaft von Ex-Trainer Manfred Reidinger, der FC Kirchweidach, der im Übrigen vor gut 1 ½ Jahren an selber Stelle mit 2:1 einen Sieg davontragen konnte.

Befindet sich mit seiner Elf in der heißen Vorbereitungsphase – SV Laufen Spielführer Florian Hollinger
Foto: Christian Schmidbauer (Archiv SV Laufen)
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Liebe Fußballfreunde,
wir wünschen allen Mannschaften, Trainern, ehrenamtlichen Helfern, Sponsoren, Fan´s, Freunden und Eltern Frohe Ostern und einigermaßen ruhige Feiertage. Den Damen, die am Osterwochenende im Spielbetrieb tätig sind, wünschen wir ein erfolgreiches Spiel in Lengdorf und hoffen, dass viele Punkte gefunden werden.
Wem es jedoch ein bisschen zu langatmig wird über die Feiertage, der kann am Karsamstag um 15 Uhr auf unsere Sportgelände an die Freilassinger Straße kommen und sich die Tests unserer Herrenmannschaften ansehen.

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Laufen: Auf den SV Laufen warten vor den beiden Osterfeiertagen noch zwei Härtetests. Am Gründonnerstag (29. März 2018) abends tritt die Lindner-Elf beim ESV Freilassing 2 auf dem Kunstrasen im Badylon an. Am Karsamstag Nachmittag (31. März 2018) kommt es zum Treffen mit dem "Ex". Auf der Sportanlage an der Freilassinger Straße ist um 15 Uhr der FC Kirchweidach mit dem ehemaligen Laufener Trainer Manfred Reidinger zu Gast.
Der SV Laufen bestreitet die Karwoche mit zwei interessanten Tests. Am Donnerstag (Gründonnerstag) in den Abendstunden wird man bei ESV Freilassing 2 (A-Klasse) auf dem Kunstrasen des Badylons testen. Das Match zwischen den Eisenbahnern und den Salzachstädtern startet um 19 Uhr. Die Eisenbahner-Reserve konnte bisher zweimal testen und dabei sehr achtbare Ergebnisse erzielen. Den FC Traunreut besiegte man per Kantersieg mit 8:2, den SC Anger (wie der SV Laufen Kreisklassist) trotzte man ein 1:1 Unentschieden ab. Da wird der SV Laufen richtig gefordert sein, den Gründonnerstag erfolgreich zu bestreiten.
Zwei Tage später, am Karsamstag, empfängt der SVL auf heimischer Sportanlage an der Freilassinger Straße den FC Kirchweidach. Ein Date mit dem Ex wartet dabei auf die Kicker von der Salzach, denn an der Seitenlinie der Gäste agiert seit einiger Zeit Ex-Coach Manfred Reidinger. Da wird wohl ein freundschaftliches Match erwartet werden, wo man zwar mit Sicherheit alles geben wird, doch aufgrund der „Vorkenntnisse“ auch aus den vergangenen Tests der beiden Teams muss man nicht zwangsläufig ein Feuerwerk an Toren erwarten. Der FC Kirchweidach, ebenfalls in der A-Klasse spielend, konnte ebenfalls schon testen und zwei Siege davontragen. Mit 3:2 besiegte man den TSV Feichten an der Alz und 4:2 den SV Unterneukirchen.
Der SV Laufen hat bisher eine durchschnittliche Testbilanz vorzuweisen. 3:3 gegen den A-Klassisten aus Petting, 0:2 gegen den Ligakonkurrenten TSV Fridolfing und 5:2 erneut gegen einen A-Klassisten, den SV Gendorf Burgkirchen.
Die Mannen um Trainer Hermann Lindner freuen sich natürlich wieder über jede Unterstützung, denn es ist von Karsamstag ab nur noch eine mickrige Woche bis der Punktspielstart gegen den SBC Traunstein 2 ansteht. Damit ist das Match gegen Kirchweidach die Generalprobe für die Salzachstädter Elf.

Auch am 30. Juli 2016 traf der FC Kirchweidach in Laufen auf den dort ansässigen Sportverein – hier versuchen Michael Hollinger (links) und Christian Höhn dem Gästeakteur den Ball abzujagen. Kirchweidach siegte mit 2:1.
Foto: Christian Schmidbauer (Archiv SV Laufen)
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Laufen: Gut ins neue Spieljahr 2018 starteten zwei Jugendmannschaften des SV Laufen. Sowohl die A-Junioren als auch die C-Mädels konnten mit einem Heimspiel optimal in die Punkterunde starten, was beiden Teams bis zum Ende der Saison sicherlich Auftrieb verleihen wird.
Nach den letzten kalten Tagen, mit Schnee und Wind, konnten die A-Junioren am Samstagnachmittag den Tabellendritten der SG Kay/Tengling/Taching empfangen. Ein ziemlicher Kampf sollte sich zwischen den beiden Tabellennachbarn (Laufen war vor dem Spieltag auf Platz 4) entwickeln. Die Anfangsphase gehörte dabei dem Gast aus dem nördlichen Rupertiwinkel. Schon kurz nach dem Anpfiff (4.) scheiterte Lukas Brandl im Alleingang an Laufens Torwart Thomas Rudholzer, da Brandl sich das Leder deutlich zu weit vorlegte. Nur wenige Minuten später versuchte sich Johann Kraller nach einem gut getimten Pass von Daniel Schmidhammer mit einem Heber über Rudholzer, doch dieser Versuch landete über dem Tor. Nachdem der Anfangsdruck etwas nachließ und sich der SV Laufen nicht beeindrucken ließ, hatten selbige Akteure in Rot erste Möglichkeiten. Lennart Fuchs kam in der 19. Minute in die Gefahrenzone und wurde von Torhüter Markus Perschl mehr oder weniger umgerannt. Es gab keinen Elfmeterpfiff, lediglich Eckstoß. Perschl verletzte sich dabei so stark, dass er wenige Minuten später ausgewechselt werden musste. Lennart Fuchs war es auch in der 26. Minute, der die nächste Tormöglichkeit für die Hausherren auf sein Konto legen konnte. Stark bedrängt allerdings konnte von der Strafraummarke seinen Abschluss nicht zielgenau platzieren.
Ein bisschen schwungvoller wurde die Partie erst wieder ab der 65. Minute, nachdem zuvor viel Leerlauf zu sehen war. Dass der Hausherr des SV Laufen nun ein bisschen williger zur Sache ging, schmeckte dem Gast nicht so recht und so musste auf dem harten Rasen in Laufen oftmals hart an der Grenze getakelt werden. Gefährlich wurde es in der 68. Minute vor dem Kayer Kasten. Ein Eckstoß von Julian Draak flog vor die Füße von Lennart Fuchs, der aber direkt seinen Mitspieler Andre Kurre anschoss und so der Gästedefensive die Chance ließ, vielfüßig den Einschlag zu verhindern. Die Schlussphase sah viele Bemühungen auf beiden Seiten, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Michael Felber war es, der diese Phase für den SV Laufen einläutete. Mit einem Freistoß aus gut 35 Metern scheiterte der Mittelfeldakteur haarscharf am Lattenkreuz. Einmal wurde auch der Gast der SG nochmals richtig gefährlich. Johann Kraller passte auf Höhe der Mittellinie in Richtung Sturmspitze, wo der Pass in Michael Ströber einen dankbaren Abnehmer fand. Ströber stand gut drei Meter im Abseits, wurde allerdings nicht zurückgepfiffen, so dass er alleine auf den Laufener Keeper zulaufen konnte. Ströber war aber im Abschluss keineswegs kaltschnäuzig und schoss Rudholzer den Ball direkt in die Arme. Dieser entscheidende Schuss war der SG Kay nicht vergönnt, auf der anderen Seite aber brachte Willensstärke und das Durchsetzungsvermögen von Andre Kurre den Treffer des Tages ein. Laufens Manndecker Stephan Kraller fing in er 87. Minute einen Angriffsversuch der Gäste an der eigenen Strafraumgrenze ab und bediente mit einem langem Pass Andre Kurre, der sich bedrängt von drei Gegenspieler durch setzte und vor dem Duell mit Kays Ersatzmann im Tor, Florian Huber, trotz aller Gegenwehr am Ball behauptete und das Runde noch irgendwie aus gut zwanzig Metern am herauslaufenden Huber vorbeibrachte. Das Leder trudelte zum 1:0 Endstand über die Torlinie.
In einem weiteren Duell zwischen mittleren Rupertiwinkel und nördlichen Rupertiwinkel lief es für die erstere Mannschaft, der C-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf, schier optimal. Gegen den TSV Tittmoning. Mit fünf Treffer und keinem Gegentor konnten die Mädels aus Laufen und Leobendorf den Derbysieg sicher klar machen und genauso wie die A-Jugend erfolgreich ins neue Jahr starten. Selina Bach, Selina Müller und Bianca Friedrich trafen für die Hausherren, Lilith Thiemann vom TSV Tittmoning traf nur ins eigene Tor.
Nach der Osterpause geht es schon am zweiten Osterwochenende für viele Jugendmannschaften des SV Laufen richtig los, es warten zweieinhalb heiße Monate auf die Teams von der Salzach bis das Saisonende erreicht ist.

Ein stellenweise harter Kampf war es im A-Jugend-Match zwischen dem SVL und der SG Kay – wie hier wo Simon Spitz (vorne) am Ballbesitz gehindert werden soll – Michael Felber beobachtet lautstark die Szene.
Fotos: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Das neue Jahr ist im Freiluftsport noch ziemlich frisch, doch das hält die Alten Herren des SV Laufen nicht auf, ihre Saison auf dem grünen Rasen zu beginnen. Am Mittwoch, den 28. März 2018 startet das Team in ihren Trainingsbetrieb. Ab 19 Uhr treffen sich die Kicker am Sportgelände an der Freilassinger Straße zum ersten Training.
Doch neben den wöchentlichen Trainings warten auch wieder Spiele im Wettbewerb. So im Wieninger-Pokal, wo der SV Laufen gemeldet hat. In einer Dreiergruppe antretend machte die Auslosung klar, dass nur die ersten beiden Teams in die nächste Runde weiterkommen werden. In der Gruppe des SV Laufen spielten noch die SG Obing/Pittenhart und der FC Hammerau. Gegen die SG Obing/Pittenhart geht es am Freitag, den 18. Mai um 19 Uhr auf heimischen Gefilden in Laufen. Beim FC Hammerau wird man am 1. Juni um 19 Uhr an der Gaisbergstraße antreten. Am letzten Gruppenspieltag, dieser ist der 20. Juli, ist der SV Laufen zum Zuschauen verdammt und sollte schon zuvor alles klarmachen, um nicht abhängig von anderen Ergebnissen zu sein.
Einiges zu tun für die Alten Herren des SV Laufen, die sich natürlich immer über neue interessierte Fußballer freut.

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Leobendorf: Im Meisterkampf holte der TV Altötting in Leobendorf bei der dortigen Damen-SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf am Sonntagnachmittag einen wichtigen Dreier im Meisterkampf. Das Spiel sah nur dünn gesäte Tormöglichkeiten, wo der Gast aus Altötting aufgrund der zwingenderen zweiten Hälfte den Sieg sich erarbeitete.
Von Beginn der Partie in der Damen Bezirksliga sahen die gut 50 Zuschauer auf dem Leobendorfer Sportplatz nur wenig Spielfluss. Einige Nicklichkeiten, die ungeahnt blieben, beherrschten das Geschehen. Schiedsrichter Hans Öllerer fuhr über die ganzen 90 Minuten eine sehr zuvorkommende Linie und ließ vieles durchgehen, was zur ausgleichenden Gerechtigkeit führte. Der TV Altötting versuchte in dieser Anfangsphase zwar ein wenig mehr nach vorne, aber Durchschlagskraft war nicht vorhanden. Verletzungsbedingt musste der Hausherr schon früh einen Wechsel vornehmen, was natürlich auch ein wenig ins Kontor der Kaindl-/Thanbichler-Truppe schlug. Marie Huber blieb nach einem Zweikampf im Mittelfeld liegen und musste durch Juliane Glück ersetzt werden. Erste wirklich erwähnenswerte Offensivaktion der Platzherren dann in der 33. Minute. Jessica Antosch versuchte sich aus gut 30 Metern mit einem Freistoß direkt aufs Tor. Der Ball flog über die Mauer hinweg und hätte fast die nicht gut postierte TV-Torfrau Isabella Kamhuber überrascht. Der Schuss von Antosch flog an den Pfosten und auch Kamhuber knallte mit ans Gebälk. Da keine SG-Spielerin zur Stelle war, verpuffte schlussendlich diese Torchance für den Gastgeber ergebnislos. Nach kurzem Durchschütteln konnte Kamhuber die vollen 90 Minuten bestreiten. Nur wenige Minuten später wurde es auch ein wenig im Strafraum der SG gefährlich. Birgit Wimmer, die mit viel Übersicht das Spiel der Gäste regelte, schlug einen Freistoß von der Mittellinie in die Gefahrenzone, wo Spielführerin Sandra Urich hineingrätschte, aber das Tor doch deutlich verfehlte. Eine durchaus noch größere Torchance hatte Verena Weber in der 41. Minute. Den Eckball für den Gastgeber schlug Stephanie Mühlthaler hinein. Das Leder prallte von einer Defensivakteurin aus Altötting ab und landete vor den Füßen von Weber, die allerdings nicht zielgenau weit übers Tor schoss. Mit einem verdienten 0:0 gingen die Mannschaften zu den Halbzeitansprachen ihrer Trainer.
Ab Beginn des zweiten Durchgangs lud die SG Fridolfing den TV Altötting schier zu Tormöglichkeiten vor Lisa Stöllberger im SG-Kasten ein. Die beste Gelegenheit hatte Sandra Urich in der 50. Minute, die aber knapp an der Führung scheiterte, allerdings nur vorerst scheiterte. Im Gegenzug an Urichs Chance bediente Stephanie Mühlthaler mit einem Gassenpass Verena Weber, die aber zum eigenen Ärger den Schuss im Strafraum direkt in die Füße von Isabella Kamhuber legte. Was sich aber andeutete, passierte dann in der 60. Minute – die Führung des TV Altötting. Aus der Ferne versuchte sich Sandra Urich und überraschte damit Lisa Stöllberger fast vollends, die ein bisschen zu weit vor dem Tor stand, und sich schwer tat den Schuss zu klären. Dieser flog zwischen Stöllberger und der Querlatte zur 1:0 Gästeführung in die Maschen. In der Folge der Führung hatte der TV Altötting weitere kleinere Tormöglichkeiten, doch zwingend war man in der Gefahrenzone weiterhin nicht. Die Nicklichkeiten gingen unentwegt weiter und beide Teams versuchten irgendwie vor das gegnerische Tor zu kommen, allerdings blieb es größtenteils bei Bemühungen, so dass aufregende Torszenen weiterhin Mangelware blieben. Nach vorne ging bei beiden Mannschaften an diesem Tag nicht wirklich viel. Die Entscheidung fiel bei wunderbaren Außentemperaturen am ruhig gelegenen Sportplatz in Leobendorf in der 83. Minute. Einem weiten Ball aus der eigenen Hälfte sprintete Spresa Fazliji hinterher und mit deutlich mehr Geschwindigkeit durch die beiden verbliebenen SG-Defensivakteure hindurch und erreichte das Runde. Mehr oder weniger unbedrängt lief Fazliji auf die zu spät und nicht mit voller Überzeugung aus dem Kasten kommende Stöllberger hin und schob überlegt zur 2:0 Entscheidung ein. Aufgrund der Spielanteile der zweiten Hälfte eine durchaus verdiente Führung, die bis zum Schluss hielt. Fazliji hätte den Spielstand in der 86. Minute sogar noch erhöhen können, mit einer ähnlichen Situation wie beim 2:0. Wieder nutzte sie ihre Schnelligkeit nach einem weiten Ball aus der eigenen Defensive, um die Abwehrspielerinnen zu überlaufen, verlegte dann aber deutlich.
Mit diesem Sieg übernimmt der TV Altötting nach einem Spiel mehr und besserem Torverhältnis die Tabellenführung des FC Stern München 2. Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf verbleibt trotz Niederlage mit sechs Punkten Abstand zum SV Saaldorf 2 auf einem gesicherten 6. Tabellenplatz und fährt nächsten Samstag nach Lengdorf zu einem Match gegen einen Abstiegskandidaten der SG FC Lengdorf/FC Hörgersdorf. Altötting hat es am Karsamstag im eigenen Stadion mit dem TSV Grafing 1 und somit einem weiteren Spitzenteam zu tun.

Verena Weber (am Ball) und Stephanie Mühlthaler konnten in vorderster Front für die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf gegen den neuen Tabellenführer Altötting nur vereinzelt Torgefahr hervorrufen
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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