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255 Mannschaften, etwa 2.500 eingesetzte Spieler und 60 Termine in 16 verschiedenen Hallen (Anfang Dezember 2017 bis Ende Februar 2018) sind in der 45-jährigen Geschichte der Hallenturniere für die Jugend in der Gruppe Ruperti die Schlagworte dieses größten Hallenturniers in ganz Bayern. Sehr dankbar darf man sein, dass mit der Privatbrauerei M.C. Wieninger aus Teisendorf bereits seit 11 Jahren ein äußerst großzügiger Sponsor zur Verfügung steht und sich alle Endrundenteilnehmer über Sachpreise und 6 Mannschaften über einen Libella-Trikotsatz freuen durften. Die Brauerei Wieninger hat in den 11 Jahren nun bereits 164 Trikotsätze verschenkt, die von 52 Ruperti-Vereinen gewonnen wurden.
Bei allen Endrunden konnte bei den Siegerehrungen positiv festgestellt werden, dass der Einfluss der Betreuer und Trainer auf die Mannschaften sehr besonnen und ruhig war. Dadurch konnten die Spiele im sportlich fairen Rahmen ablaufen. Auch die separate Durchführung von Turnieren für die 2. Mannschaften der C-, D-, E- und F-Junioren hat sich wieder recht gut bewährt.
Den Turniersiegern 2017/2018:
A-Junioren: SB Chiemgau-Traunstein B-Junioren: SV Ruhpolding
C1-Junioren: JFG Hochstaufen D1-Junioren: SB Chiemgau-Traunstein
E1-Junioren: ASV Piding und F1-Junioren: ASV Piding
Bei den A-Junioren nahmen 16 Mannschaften der Region an den Rupertimeisterschaften teil. Der SV Laufen scheiterte dabei in der Vorrundengruppe 2, in der die JFG Teisenberg gewann. Die Endrunde entschied der SB Chiemgau Traunstein vor der SG Chieming/Nußdorf/Erlstätt/Grabenstätt und dem SV Ruhpolding für sich.
Die B-Junioren SV Laufen begaben sich mit 23 weiteren Teams in den Hallenkampf. In Vorrundengruppe 1 setzte sich der SV Laufen neben dem FC Hammerau durch und trat in der Endrunde in Seeon an. Dort erreichte der SV Laufen einen hervorragend guten 4. Platz. Das Podium erreichten in der Reihenfolge der SV Ruhpolding, die JFG Hochstaufen und der SBC Traunstein.
29 Mannschaften nahmen an der C-Jugend Ausscheidung teil. Der SV Laufen hatte dabei nicht so viel Glück und scheiterte in der Vorrundengruppe 2. Vorrundengruppensieger wurde hier die SG TuS/FC Traunreut 1. In der Endrunde reichte es für diesen Gruppensieger zu Platz 2 hinter der JFG Hochstaufen und der JFG Salzachtal auf Platz 3.
Im D-Jugend Bereich duellierten sich sogar satte 31 Mannschaften um den Hallentitel 2017/2018. Auch hier kam der SVL nicht über die Vorrunde hinaus und blieben in der Gruppe 2 hängen, welche der ESV Freilassing für sich entschied. Den Endrundentitel holte sich dann der SBC Traunstein vor der SG TuS/FC Traunreut und der JFG Salzachtal.
Einen Erfolg konnte wieder die E1-Jugend des SV Laufen hinlegen. Während die ebenfalls teilnehmende E2-Jugend knapp aber doch in der Vorrunde 1 stehen blieb (Gruppensieger: ESV Freilassing 1) konnte die E1-Jugend über die Vorrunde, welche als Gruppensieger bestritten wurde und über die Zwischenrunde ebenfalls als Gruppensieger das Ticket für die Endrunde in Piding buchen. Dort sprang man auf das Podium und erreichte hinter dem ASV Piding und dem WSC Bayerisch Gmain den 3. Platz. 41 Mannschaften nahmen an der Ausscheidung der E-Jugend-Teams teil.
31 Mannschaften waren es dann im F-Jugend Jahrgang, die sich der Ausscheidungsrunde stellten. Knapp scheiterte dabei der SV Laufen in der Vorrundengruppe 5, welche der ASV Piding gewann. Dieser ASV Piding gewann auch nach den Zwischenrunden die Endrunde und verwies die SG Schönau und den SBC Traunstein auf die Plätze.
Jetzt wartet für die Jugendmannschaften des SV Laufen die Rückrunde (Großfeldmannschaften) oder die Frühjahrsrunde (Kleinfeldmannschaften) unter freiem Himmel. Allen Teams wünschen wir natürlich weiterhin viel Erfolg.

Mit Platz 3 in der E-Jugend-Endrunde sendeten die Jungs der E1-Jugend des SV Laufen für ihren Vereine eine gute Visitenkarte ab.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen/Freilassing: Der TSV Fridolfing konnte im gleichklassigen Duell gegen den SV Laufen am Samstagabend in Freilassing den Test in kurzer Folge im zweiten Durchgang mit 2:0 für sich entscheiden. Obwohl der SV Laufen vor allem in dieser Hälfte besser im Spiel war, schlugen die Zeif-Mannen schnell zu und waren damit fast uneinholbar vorne.
Das Testmatch der beiden Kreisklassisten fand am Samstagabend auf dem Kunstrasen im Badylon-Gelände in Freilassing statt. Zweimal trennte man sich in der Saison schiedlich und sehr friedlich mit einem Remis, so dass dieses Ergebnis schon fast im Test zu erwarten war, doch es kam ein Stück weit anders.
Flott und munter ging es auf dem künstlichen Geläuf in Freilassing zur Sache. Weder das Team von TSV-Coach Berni Zeif noch die Salzachstädter Elf von Hermann Lindner scheuten sich mutige Ballkombinationen zu zeigen und hatten dabei auch noch Mut zur Fehlerlücke. Nach sechs Minuten schockte Laufens Michael Hollinger seine Mannen in Rot. Einen deutlich zu kurzen Rückpass auf seinen Keeper Thomas Kalcher nahm Christian Heinrich unter seine Fittiche und hatte freie Schussbahn. Doch Heinrich verzog. Nur eine Minute später machte Fridolfings Torwart Michael Haas einen weiten Ausflug aus einem Tor. Nach Ballverlust seiner Vorderleute in der Vorwärtsbewegung hätte sich dieser Ausflug fast gerächt. Maximilian Luckner jedoch schoss aus der Distanz am Aluminium vorbei. Wiederum war ein kapitaler Fehler der Laufener Defensive Ausgangspunkt für die nächste Torchance. Diesmal startete Christoph Zeif in der 9. Minute durch, doch Thomas Kalcher rettete zur Ecke und hielt seine Mannen vorerst schadlos. Das flotte Spielchen nahm sich nun knapp 20 Minuten Auszeit und eine ruhigere Phase bevor es wieder ein bisschen rasanter wurde. Nach einer halben Stunde schlug Stephan Pentz einen langen Ball in die Fridolfinger Offensivreihe. Josef Pallauf verlängerte diesen Schlag per Kopf auf Christoph Zeif, der am herangestürmten Thomas Kalcher vorbeischoss, aber auch das Tor verfehlte. Nur eine Minute später erneut eine gute Tormöglichkeit des TSV Fridolfing. Christoph Zeif zirkelte seinen Freistoß aus halblinks in den Fünfmeterraum, wo Josef Pallauf hochstieg, doch in Kalcher seinen Meister fand.
In der zweiten Hälfte fand der SV Laufen deutlich mehr Ordnung in seinem Spiel und war über weite Strecken nun im Gegensatz zum ersten Durchgang die sicherere Mannschaft. Der eingewechselte Alexander Schumann fand in der 52. Minute mit seinem Diagonalball aus der eigenen Hälfte exakt seinen Mitspieler David Cienskowski im Strafraum. Cienskowski knallte das Leder mit Direktabnahme und Wucht an den Pfosten, der für Haas in den Kasten der Fridolfinger gekommene Michael Schaffner hätte chancenlos passieren müssen. In Minute 61 hatte Cienskowski die nächste Chance für den SVL. Einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte stoppte der ebenfalls ins Spiel gekommene Thomas Bauer für Cienskowski mit der Brust herunter. Der Schuss des Laufener Toptorjägers flog über die Querlatte hinweg. Der SVL bewies nun seinem Trainer Lindner phasenweise, das man mit der erlernten Grundordnung ein Spiel gestalten kann und versuchte in dieser Hälfte auch gegen brandgefährliche Sturmspitzen der Fridolfinger weiterhin die Kontrolle zu behalten. Wohl einen der schönsten Laufener Spielzüge leitete Helmuth Putzhammer in der 73. Minute ein. Putzhammer passte klug aus dem Zentrum auf den auf die Torauslinie durchstartenden David Cienskowski, der in der Folge scharf auf den zweiten Torpfosten hereingab. Dort kam Maximilian Luckner zum Abschluss, doch Schaffner konnte parieren. Plötzlich allerdings schlichen sich beim SV Laufen wieder Fehler und Unzulänglichkeiten ein, die der TSV Fridolfing in kürzester Folge zum Testsieg nutzte. Lange war der Ball vom eingewechselten Andreas Stadler in der 80. Minute unterwegs, so dass man kaum mit einem Treffer rechnen konnte. Stadler schlug von der linken Seite an der Mittellinie weit diagonal in Richtung rechte Strafraumseite. Einige Laufener Akteure konnten sich nicht richtig positionieren und unterschätzten dabei wohl auch Stadlers weiten Schlag, so dass Johannes Wagner an das Runde kam. Wagner legte sich einmal den Ball zurecht und schoss über den Innenpfosten zum 1:0 aus Sicht des TSV ein. Gleich in der nächsten Spielminute hätte es schon 2:0 stehen können. Einen schnellen Tempogegenstoß wollte Christian Heinrich zu seinem Tor nutzen, doch Kalcher war Heinrichs Endstation. Das Leder prallte von Kalcher weg, den Nachschuss verlegte Christoph Zeif deutlich. In der 83. Minute war es dann aber um den SV Laufen geschehen. Laufen bekam eine Spielsituation vor dem eigenen Strafraum nur unzureichend geklärt, so dass Christian Heinrich spät aber doch noch zu seinem Treffer kam -2:0. Dies war auch die Entscheidung des flotten Tests am späten Abend in Freilassing.
Der SV Laufen wird auch am kommenden Wochenende testen, wiederum auf Freilassinger Kunstrasengeläuf. Am Samstag, den 17. März diesmal um 18 Uhr wird sich der SV Erlstätt (Sechstplatzierter A-Klasse 5) mit dem Kreisklassisten des SV Laufen im Badylon-Sportgelände messen. Ebenfalls am Samstag wird auch der TSV Fridolfing wieder testen. Am Samstag, den 17. März um 15 Uhr gastiert die Zeif-Elf von der Salzachau beim Kreisligisten des BSC Surheim an deren Sportanlage.

Maximilian Luckner bot in den Farben des SV Laufen am Samstagabend gegen den TSV Fridolfing neben einigen weiteren Akteuren eine durchaus ansprechende Leistung und empfahl sich damit seinem Coach Lindner.
Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen Archiv)
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Laufen: Die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf suchen nach der Wettkampfform. Das witterungsbedingt erst zweite Testspiel und damit vorletzte dieser Art vor dem Punktestart ging am Samstagvormittag bei der DJK Traunstein in die Binsen. Die DJK siegte auf dem Kunstrasen souverän mit 4:0 und ließ eigentlich keine ernsthafte gegnerische Torchance zu.
Schon in den ersten zehn Spielminuten zeigte sich bei angenehmen Außentemperaturen, dass das Testmatch zwischen der DJK Traunstein und der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf vorwiegend in eine Richtung gehen sollte und zwar in die der Gästetorfrau Lisa Stöllberger, die sich nicht mangels Arbeit beschweren konnte. Immer wieder fand man die DJK-Angriffsreihe in der gegnerischen Gefahrenzone vor. Mangelndes Stellungsspiel und rar gesähte Angriffsaktionen der Gäste trugen ihren Teil dazu bei. Lediglich Stephanie Mühlthaler konnte vereinzelt dafür sorgen, dass der Blutdruck der DJK-Defensive sich leicht erhöhte. Nach gut zwanzig Spielminuten fing es im Gästestrafraum dann schon leicht zu köcheln an. Nach einem Eckball kam Theresa Christofori mit der Fußspitze zwischen den SG-Damen ans Leder, legte dieses knapp übers Kreuzeck hinweg. Vier Minuten später zirkelte Elisabeth Holzner äußerst sehenswert einen Freistoß über die Mauer hinweg. Lisa Stöllberger konnte mit dem ausgestreckten Arm den Einschlag verhindern. Nach 31. Minuten allerdings fiel die verdiente DJK-Führung. Wiederum war ein schnell und gut vorgetragener Spielzug ausschlaggebend für den Brand im SG-Strafraum. Daniela Hächl passte im Schlussdrittel mit Übersicht auf Miriam Schultes hindurch, die im langen Toreck zur 1:0 Führung abschloss. Die SG-Damen hatten wenig Luft zu atmen, einige Male schaffte man es zwar das Runde aus der eigenen Hälfte zu klären und in Ansätzen in Richtung Strafraum zu gelangen, doch meist fehlte die Durchschlagskraft und das Quäntchen zu einer möglichen gefährlichen Torchance. Anders die Gastgeber, die durch einen weiteren Standard den zweiten Treffer erzielen konnten. Ein Eckball flog im Strafraum an vielen Spielerinnen vorbei und erreichte zum wiederholten Male Theresa Christofori, die völlig alleingelassen und unbeachtet zum 2:0 erhöhen konnte (44.). Und wenige Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff hätte gut und gerne der dritte Treffer fallen können, denn nach einem weiten Ball war Daniela Hächl auf und davon, scheiterte aber im Abschluss an der gut parierenden Stöllberger im SG-Kasten.
In einer langen Halbzeitpause gab es wohl einiges zu besprechen, doch weiterhin waren die Damen der DJK Traunstein sehr spielbestimmend und die Gäste aus Fridolfing, Laufen und Leobendorf hatten weiterst ihre liebe Mühe überhaupt ins Spiel zu finden. Drückend agierte die DJK auf das Gästetor und versetzte der gegnerischen Defensive Nadelstich um Nadelstich. Das dritte Tor lag doch in der Luft, so ehrlich musste man auch auf den Gästerängen sein und so trat es auch in der 56. Minute ein. Einen Einwurf von rechtsaußen bekam die SG nicht gut verteidigt, so dass Isabell Haberstock ihren Schuss aufs Tor zielen konnte. Der Flachschuss sprang vom Pfosten direkt vor die Füße der unbehelligten Theresa Christofori, die sich nicht lange bitten ließ – 3:0. Weitere neun Minuten später schoss die DJK, die sich spielerisch zum ersten Durchgang nun zum Leidwesen der Gäste auch noch deutlich steigerte, zum vierten Mal in die Maschen. Ein Linienpass aus dem eigenen Spieldrittel gelangte zu Daniela Hächl, die das Sprintduell gegen Leah Mayer gewann und souverän das 4:0 markierte. Oftmals stand die SG verdächtig weit weg von ihren Gegenspielerinnen und bemühte sich größtenteils im Defensivverbund gegen die höherklassigen Traunsteinerinnen schlimmeres zu verhindern, die dies nun gut herunterspielten. Einige SG-Ballaktionen in der Offensive waren zwar noch zu sehen, doch meist war gute zwanzig Meter vor dem gegnerischen Gehäuse Endstation für die Damen von der Salzach.
Den Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf verbleiben nun nach der Pleite beim Bezirksoberligisten in Traunstein und dem knappen 3:2 beim UFC Bad Vigaun im Salzburger Land noch zwei Trainingseinheiten um ihre Form bis zum Punktspielstart zu finden. Dieser Rückrundenstart findet am Samstag, den 17. März um 15 Uhr in Waldhausen statt. Dort gastiert der aktuell Tabellensechste der Bezirksliga SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf beim punktlosen Tabellenletzten des SV Waldhausen. Eine scheinbar einfache Aufgabe zum Auftakt, die aber nicht immer so einfach scheint, denn im Hinspiel im September 2017 in Laufen siegte man nur knapp mit 1:0 nach einem Treffer von Marie Kroiß. Noch einiges zu tun für das SG-Trainerteam Kaindl und Thanbichler, ihr Team wieder richtig in die Spieltagsspur zu bringen.

Wie hier in dieser Szene, wo Carola Nafe (links) laufend noch versucht in den Zweikampf mit Julia Mikosch zu kommen, war am Samstag die SG oftmals mit Hinterherlaufen beschäftigt.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Der kommende Samstag, 10. März 2018, steht für den SV Laufen wieder ganz im Zeichen von Testspielen auf künstlichem Rasengeläuf. In Traunstein und Freilassing werden die Damen und Herren ihre aktuelle Form der Vorbereitung testen. Dabei trifft man auf starke Gegner, welche die SVL-Mannschaften sicherlich richtig fordern werden.
Den Anfang am Samstag machen die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf. Kurzfristig wurde dank der DJK Traunstein ein Testspiel am Samstagvormittag ermöglicht. Die Damenmannschaft von der Salzach tritt auf dem Traunsteiner Kunstrasen im Sportpark Empfing um 09.30 Uhr gegen die DJK Traunstein an. Bezirksligist SG zu Gast beim Bezirksoberligisten aus Traunstein. Etwas magere Erinnerungen hat man an diesen Gegner von Seiten der SG Fridolfing im Hinblick auf ein Vorbereitungsspiel im Sommer auf dem Laufener Naturrasen. Klar und deutlich unterlag hierbei die Kaindl/Thanbichler-Elf mit 1:7. Ob es nun für die SG Fridolfing am Samstagvormittag zu einem besseren Ergebnis reicht, wird sich zeigen. Wichtig soll aber auch sein, die in der bisherigen Vorbereitung erarbeiteten taktischen Mittel zu testen und zu sehen, wie ein höherklassiger Gegner darauf reagiert.
Laufens Erste wird am Samstagabend auf dem Kunstrasen im Badylon-Sportpark Freilassing antreten. Die Lindner-Mannen treffen um 20 Uhr auf den TSV Fridolfing, der sich ebenfalls in der Kreisklasse befindet. Zwei Unentschieden in unaufgeregter Art und Weise gab es in dieser Saison zwischen den beiden Kontrahenten. In der Elferwette wäre dieses Spiel wohl eine klar 0. Bisher konnte der SV Laufen einmal testen. Ebenfalls auf dem Freilassinger Geläuf trennten sich die Mannen von der Salzach mit 3:3 Unentschieden vom A-Klassisten des TSV Petting. Die Laufener Tore schossen dabei Thomas Bauer (2x) und David Cienskowski. Auch der TSV Fridolfing testete bisher ein einziges Mal. Gegner war ebenfalls ein A-Klassist mit dem SV Kirchanschöring 3. Dieses Match ging wie das Laufener Match Remis zu Ende, doch mit weniger Toren – 1:1. Christoph Zeif zeichnete sich für das Tor der Fridolfinger Farben verantwortlich. Ob beide Teams am Samstagabend mit „voller Kapelle“ antreten können, wird noch im Unbekannten bleiben. Doch wer fit ist und in Freilassinger auf den Rasen tritt, wird sicher alles geben, um ihre jeweiligen Trainer zufrieden zu stellen, aber auch in der Vorbereitung erlerntes zu präsentieren.
Einfach ist es derzeit für keine der Mannschaften. Die erheblich schweren Trainingsbedingungen aufgrund der aktuellen Wetterlage machen die Vorbereitungsphasen der zahlreichen Amateurmannschaften der Region um ein deutliches schwerer. Jedoch hat somit fast jeder (wenn man keinen Kunstrasen besitzt) dieselben Voraussetzungen.

Maximilian Weber wird auf Laufens Seite am Samstagabend wieder die Außenbahn unsicher machen.
Foto: Michael Scheungrab (Archiv SV Laufen)
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Laufen: Eine gute Hallensaison für den SV Laufen nahm am vergangenen Wochenende sein Ende. Die E2-Jugend holte den 6. Platz in Saaldorf, während die E1 Jugend mit einem Turniersieg die Krone auf die Hallensaison setzte.
Laufen: Der SV Laufen konnte mit seiner E2-Jugend beim Einladungsturnier des BSC Surheim vergangenen Samstagnachmittag in Saaldorf nicht über einen 6. Platz hinauskommen. Da war teils ein Hauch Müdigkeit, aber auch in Teilen fehlende Spritzigkeit durchaus ausschlaggebend.
Beim letzten Hallenturnier der E2-Jugend des SVL in dieser Hallensaison konnte man an den vorwöchigen Erfolg in Bad Reichenhall (Turniersieg) nicht anknüpfen. Den Spielern fehlte es durchwegs an der Spritzigkeit und der Hauch an Müdigkeit kam auch noch dazu. Die Jungs um Trainer Gerald Frank und Christian Knoll bissen sich zwar jedes Spiel durch, doch mehr als ein 6. Platz sprang nicht heraus.
In zwei Gruppen eingeteilt trat der SV Laufen gegen Gastgeber BSC Surheim, den FC Hammerau und den TSV Berchtesgaden in einer Gruppe an. Das erste Match gegen den späteren Turniersieger aus Berchtesgaden verlief man ziemlich. Früh lag man zurück und fabrizierte dabei selbst einige Fehler, so dass es auch schnell 0:2 stand. Nach einem Bandenpass von Julian Knoll konnte zwar Finn Eckharter noch auf 1:2 verkürzen, die Niederlage im ersten Spiel war aber nicht mehr abzuwenden.
Das spannendste SV Laufen Match war das zweite Spiel gegen den BSC Surheim. Schon nach zwei Minuten schoss Bastian Frank seine Salzachstädter in Führung. Ziemlich flott legte Jonas Wendelberger den zweiten Treffer nach zum 2:0. In der Folge gaben die Laufener allerdings völlig unnötig das Spiel aus der Hand und ließen sich bis zum 2:2 Ausgleich überrumpeln. Die Willenskraft und auch das schiere Glück begünstigten aber den SVL. Einen mehr als verunglückten Rückpass guckte Finn Eckharter ab – 3:2.
Gegen den FC Hammerau hatte man von außen irgendwie das Gefühl, dass dieses Match für den SVL einfach nicht zu gewinnen war. Eigene Fehler, fehlende Durchschlagskraft, unglückliche Schiedsrichterentscheidung – in diesem Match kam alles auf den SV Laufen zu. Diese Fehler trotz vielfüßiger Defensive führten auch zum 0:1 Rückstand nach drei Minuten. Eigentlich plätscherte das Spiel so ohne Aufregung hin und her. Hätte der FC Hammerau nicht den Treffer erzielt, hätte man meinen Müssen der „Nichtangriffspakt“ der WM 1982 würde wiederbelebt werden. Ganz war dem allerdings nicht so, denn 30 Sekunden vor Schluss kullerte der Ball das zweite Ball in die Laufener Maschen. Vorangegangen war jedoch ein Foul an Laufens Keeper Toni Otte, den der BSC-Stürmer satt mit den Füßen voran erwischte. Otte konnte zwar weiterspielen – der Treffer zählte dennoch – 0:2.
Als Gruppendritter ging es schließlich ins Spiel um Platz 5 gegen den ESV Freilassing. Auch in diesem Spiel geriet der SV Laufen schnell in Rückstand, da die Augen nur auf den Ballführenden gerichtet waren, nicht aber auf einen freistehenden Mitspieler des ESV – 0:1. Der SV Laufen rannte lange hinter diesem Gegentreffer her, bevor in der 8. Minute der Ausgleich erzielt wurde und der Weg für ein Entscheidungsschießen eigentlich bereitet wurde. Markus Schaider zog seinen Freistoß hinter der Mittellinie gegen eine völlig überraschten Keeper ins lange Torwarteck – 1:1. Eine Minute vor Schluss wendete der ESV Freilassing das Ausscheidungsschießen noch ab. Mit Mut zur Lücke agierte der SV Laufen und begünstigte damit die Angriffsbemühungen der Eisenbahner – 1:2
Das Turnierfinale in Saaldorf gewann der TSV Berchtesgaden gegen den TSV Bad Reichenhall in einem Tourismusortendspiel knapp mit 1:0.
Die Ergebnisse des SVL im Einzelnen:
Gruppenspiele: SV Laufen – TSV Berchtesgaden 1:2; BSC Surheim – SV Laufen 2:3 und SV Laufen – FC Hammerau 0:2.
Spiel um Platz 5: SV Laufen – ESV Freilassing 1:2
Die Endplatzierungen des E2-Turniers am Samstagnachmittag:
1. TSV Berchtesgaden; 2. TSV Bad Reichenhall; 3. FC Hammerau; 4. SBC Traunstein; 5. ESV Freilassing; 6. SV Laufen; 7. BSC Surheim und 8. SV Saaldorf.
Die SV Laufen Hallensaison beendete am Sonntagnachmittag die E1-Jugend des SV Laufen. Und fast schon standesgemäß konnten die Jungs um Trainer Fatos Krasniqi das Einladungsturnier beim SC Anger gewinnen. Allerdings trafen sich aufgrund einer Absagenwelle nur noch drei Mannschaften in der Sporthalle in Aufham, wo im Hin-und Rückspielmodus der Turniersieger ausgetragen wurde.
In vier Spielen gewann der SV Laufen drei und trennte sich nur gegen die SG Scheffau mit 0:0 Unentschieden im letzten Turniermatch für den SVL. Dies änderte aber nichts mehr an dem Turniersieg des SV Laufen mit 13 Punkten vor der SG Scheffau mit 11 Punkten und dem Gastgeber des SC Anger mit 0 Punkten.
Ein gutes Turnier hat der SV Laufen gespielt, doch nun ist man auch froh, dass die Hallensaison beendet ist und man langsam aber sicher wieder in der freien Luft nach Erfolge gieren kann.

Finn Eckharter (in rot) setzte sich im E2-Spiel gegen den BSC Surheim technisch versiert gegen die Gastgeber durch.

Ein Medaillenbiss (rechts von Thomas Feil) nach dem Turniersieg muss nicht nur bei Olympia sein, sondern auch bei einem E1-Turnier in Anger – hier die Jungs vom SV Laufen
Fotos: Christian Schmidbauer und Fatos Krasniqi für den SV Laufen
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"Jungschiedsrichterboom" in der Gruppe Ruperti.
Siegsdorf. Der Schulungsraum im Sportheim des TSV Siegsdorf platzte aus allen Nähten, die Gruppenführung der Schiedsrichtergruppe Ruperti um GSO Hans Wichtlhuber (Tengling) und Lehrwart Matthias Rothe hatten eine Neulingslehrgang mit 28 Teilnehmern auf die Beine gestellt.
In einem Kurs, der von Donnerstag bis Sonntag dauerte, hatten sich waren überwiegend junge Fußballer zum Kurs angelmeldet und alle hatten das gleiche Ziel: Sie wollten Fußballschiedsrichter werden! Und alle haben es schließlich geschafft, sich durch den Paragrafendschungel zu setzen und die Fußballregeln in Theorie und Praxis zu lernen. Ein Teil war auch der sichere Umgang mit dem ESB, dem elektronischen Spielbericht, ohne dem im heutigen Zeitalter nichts mehr geht, eine Spielanalyse war ebenfalls Bestandteil des Lehrganges. Wichtlhuber und Rothe bekamen Unterstützung von Patrick Schönher (Piding) und Heinz Hofstetter aus Teisendorf um den Vier-Tageskurs mit Bravour zu meistern. In den kommenden Wochen beginnen schon die ersten Einsätze für die Neulinge auf dem Platz und Anfang Mai wird dann mit dem praktischen Teil, der Lauftest-Leistungsprüfung, der Erwerb des Schiedsrichterausweises abgeschlossen.
Der SV Laufen wünscht seinen drei "Jungschiedsrichtern" Selina Bach, Günter Haunerdinger und Verena Weber allseits eine glückliche und souveräne Hand in der Spielleitung.

Die neuen Schiedsrichter beim Gruppenfoto: Patrick Aicher, Dennis Neumann Dennis (beide SV Oberteisendorf), Samuel Anthuber, Kilian Rosenegger, Mathias Bichler, Jonas Schneider (alle TSV Siegsdorf), Selina Bach, Günter Haunerdinger, Verena Weber (alle SV Laufen), Philipp Bart, Dominik Krein (beide FC Hammerau), Ardian Belegu, Franz Irlacher (beide TSV Palling), Thomas Böhm (SV Saaldorf), Anton Böhme, Benedikt Detsch (beide TSV Übersee), Gianluca Cimminiello (SC Inzell), Dr. Stefan Gilch (DJK Traunstein), Benedikt Falk (ASV Piding), Lukas Hauser (TSV Marquartstein), Florian und Julian Mayer, Martin Max Patz (alle SV Taching), Veselko Safundzic, Zeljko Sopjanac (beide ESV Freilassing), Tobias und Silvan Schubert, Severin Leitner (alle TSV Bad Reichenhall) mit dem Lehrwart Matthias Rothe (hinten 2. von rechts) und GSO Hans Wichtlhuber (hinten rechts), sowie dem Abteilungsleiter des TSV Siegsdorf Hans Geiger (vorne rechts).
Text und Foto: Thomas Donhauser
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Laufen: Nach zwei zuletzt erfolgreichen Jahren gehen der SV Laufen und Trainer Lindner getrennte Wege. Zum Ende der aktuellen Saison wird die Zusammenarbeit nach guten Gesprächen einvernehmlich und positiv beendet.
Trainer Lindner übernahm den SV Laufen unter der Saison 2015/2016 in einer sehr schwierigen Phase und auf einem Abstiegsplatz stehend. Dieser konnte aus Verletzungsgründen leider nicht mehr verlassen werden.
Wie mit all seinen bisherigen vier Vereinen konnte er auch mit dem SV Laufen einen Erfolg verbuchen. Hermann Lindner konnte mit seiner Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg erlangen. Dies stellte seinen persönlich siebten Aufstieg dar. Sechs Meisterschaften von der Kreisklasse bis zur Landesliga unterstreichen seine Kompetenz. Nach dem Aufstieg in die Kreisklasse 4 rangiert der SV Laufen derzeit auf einem nicht erwarteten, aber sehr erfreulichen vierten Tabellenplatz.
Die Vorstandschaft des SV Laufen bedankt sich sehr herzlich bei Hermann Lindner für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und betont das stets gute Verhältnis aller Beteiligten. „Wir wünschen ihm alles Gute für die weitere Zukunft“, so die Vorstandschaft des SVL.
Trainer Lindner lässt sich derzeit noch selbst überraschen, welch neue Aufgaben ihn in Zukunft erwarten werden.

Hermann Lindner verlässt zum Saisonende die Kommandobrücke des SV Laufen
Foto: SV Laufen Archiv

