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Laufen: Die Meisterfeier der U17 der JFG Salzachtal muss verschoben werden. Beim SV Laufen am Freitagabend unterlag die JFG erstmals in dieser Kreisklassensaison. 1:0 ging das Spiel an die Hausherren, die den 2. Platz in der Kreisklasse damit festigten.
Die B-Jugend des SV Laufen entwickelt sich ergebnistechnisch zur Minimalistenmannschaft. Der 1:0 Erfolg gegen die bisher punktverlustfreien Kicker der JFG Salzachtal war der dritte 1:0 Sieg in Folge. Dieser Erfolg gegen die JFG war hart erkämpft und musste bis zur letzten Minute verteidigt werden. Immer wieder ließ der SVL den Gästen aus dem Norden wenig Luft zum Atmen und war immer schnell in den Zweikämpfen präsent. Der JFG gelang trotz einiger herausgespielter Lücken nicht, zumindest einmal das Leder im Tor unterzubringen.
Der hohe Aufwand des SV Laufen von Beginn des Spiels wurde auf eigener Anlage belohnt. In der 5. Minute die erste Torchance der schwarz-rot gekleideten Hausherren. Nach einem Pass von Lennart Fuchs probierte es Gabriel Öllerer aus spitzem Winkel per Dropkick, verfehlte das Gehäuse aber deutlich. In der 11. Minute schlug es hinter JFG-Keeper Marton Gergely ein. Ein Rückpass der JFG-Akteure aus dem Mittelfeld verunglückte. Der Pass war deutlich zu kurz und Lennart Fuchs schaltete schnell. Fuchs spritzte in die Rückgabe und lief alleine auf Gergely zu. Fuchs hatte keine Schwierigkeiten die Laufener Führung zu erzielen – 1:0. Dass dies schon der Goldschuss des Spiels war, war zu diesem Zeitpunkt freilich noch nicht abzusehen. Der SV Laufen hatte weiterhin die größeren Chancen, der Gast der JFG konnte kaum effektiv in der Gefahrenzone agieren. Der Abnutzungskampf, der sich in der ersten Halbzeit ankündigte, setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort. Zuvor allerdings hatte die Heimmannschaft in der 42. Minute noch das Glück auf ihrer Seite. Gabriel Mühlbacher kam auf der rechten Außenbahn durch und bediente den im Zentrum völlig freistehenden Dominik Buxmann. Buxmann verzog jedoch deutlich. Zum Ende der ersten Hälfte lag der Ausgleich ein wenig in der Luft, doch fallen wollte er nicht.
Laufen versuchte in den ersten Minuten der zweiten Hälfte die Vorentscheidung zu erwirken und investierte weiterhin sehr viel. Ein schneller Gegenstoß in der 52. Minute über Lukas Kalcher kam erneut zum spritzigen Lennart Fuchs. Fuchs lief wieder auf und davon und sah sich wiederum Scheuer gegenüber. In dieser Situation knallte Fuchs zum Glück der Gäste das Leder in die Wolken. Nun änderte sich die Ballbesitzquote von Minute zu Minute. Die JFG Salzachtal bestimmte die Statistik, bewies aber durch fehlende Effektivität, dass die Guardiola-Ballbesitzschule nicht immer ausschlaggebend für Erfolg ist. In der 60. Minute erwies Daniel Beckel seinem Team zwischenzeitlich einen Bärendienst. Nach wiederholtem Foulspiel schickte der gut leitende Unparteiische Luca Kreidler (SC Anger) Beckel fünf Minuten zum Durchschnaufen. Weiterhin machte der SV Laufen es den Gästen sehr schwer. Das Spitzenteam fand kaum Raum zum Atmen und konnte trotz durchaus einiger Spielideen im vorderen Spielfeld nicht die zwingende Effektivität entwickeln. Die Hausherren machten eine hervorragende Defensivarbeit und standen einige Male wie eine unüberwindbare Mauer vor den weiß-schwarz gekleideten Salzachtalern. In der 72. Minute tat sich plötzlich eine kleine Lücke auf. Wiederum kam das Spielgerät zu Dominik Buxmann, der aber im Duell am glänzend aufgelegten Torhüter Maximilian Bach scheiterte. Auch in der 77. Minute vergab die JFG eine hervorragende Ausgleichschance. Erneut kam Gabriel Mühlbacher durch und passte auf Damian Hurmer, der am Elfmeterpunkt ziemlich unbehelligt wartete. Aber auch Hurmer fehlte die Zielgenauigkeit und das Leder flog deutlich über den Querbalken. In der Schlussviertelstunde (samt Nachspielzeit) verteidigte der SV Laufen sehenswert und konnte sich durch den einen oder anderen Spielzeug Verschnaufpausen erwirken und das Leder in wichtigen Spielminuten in der gegnerischen Hälfte festmachen, so dass es beim aufopferungsvoll erkämpften Heimsieg blieb.
Nach dieser Niederlage kann die JFG Salzachtal nach wie vor im nächsten Spiel die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga realisieren. Zehn Punkte Vorsprung vor dem SV Laufen sind trotz Pleite in Laufen ein großes Ruhepolster. Der SV Laufen setzte sich nach dem Erfolg mit drei Punkten vom Tabellendritten der SG Siegsdorf/Bergen leicht ab. Es wird wohl bis zum Schluss ein harter Kampf um die Vizemeisterschaft der Kreisklasse Ruperti.

Die Lufthoheit gehörte am Freitagabend klar dem SV Laufen. Wie hier Willi Seger, der über Freund und Feind den Ball klärte.
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Laufen: Finale Saisonphase bedeutet zumeist Endspielzeit. So auch für den SV Laufen am kommenden Wochenende. Zwei Auswärtsspiele für die SVL-Herrenteams. Sowohl in Heiligkreuz als auch in Kay geht es um wichtige Punkte, eigentlich geht es jeweils um drei Punkte. Kurz: Endspielzeit
Nachdem der vergangene Heimspieltag dem Wetter zum Opfer fiel und somit die Kracher gegen Fridolfing und Seeon/Seebruck vorerst ins Wasser fielen, geht es aber Schlag auf Schlag weiter.
Die 1. Mannschaft des SV Laufen mit 21 Punkten in der Kreisklasse gastiert am Samstag, den 18. Mai 2019 um 14 Uhr beim TSV Heiligkreuz. „Santa Cruz“, wie das Team im heimischen Sprachgebrauch heißt, rangiert mit 19 Punkten auf dem Relegationsplatz und benötigt genauso wie der SV Laufen Punkte zum Überleben in der Kreisklasse. Es gibt zwar keine „Sechs-Punkte-Spiele“, aber mental gesehen gibt es diese sicherlich. Schlussendlich geht es aber dennoch nur um drei Punkte, die beide Mannschaften einfahren wollen. Ein Offensivspektakel allerdings kann man wohl in Heiligkreuz bei Trostberg nicht erwarten. Laufen schoss in dieser Saison bisher lediglich 28 Treffer, Heiligkreuz 26 Treffer. Hinten „schwimmt“ man ebenfalls fast stromlinienartig. Heiligkreuz kassierte bisher 38 Treffer, Laufen davon 40 Treffer. Beide Mannschaften hätten sich die Saison vielleicht anders vorgestellt, aber jetzt muss man damit umgehen und vor allem mit der Tabellensituation zurechtkommen und am besten daraus lernen und es besser machen. Sowohl der SV Laufen als auch der TSV Heiligkreuz werden jetzt nicht den „Heiligen Kreuzzug“ antreten, aber man darf davon ausgehen, dass man hier um jeden Grashalm fighten wird und dem Gegner nichts schenken wird. Stefan Lochbrunner vom SV Tüßling wird dieses Abstiegsmatch leiten. Ob es ihm die beiden Teams leicht machen werden, wird man sehen. 22 Mannen auf dem Rasen in der Ruperti-Sportanlage in Trostberg-Heiligkreuz haben nur eines im Sinn. Drei Punkte für ihre Farben und somit drei Punkte in Richtung Klassenerhalt in der Kreisklasse. Da darfst du mit Sicherheit nicht zimperlig sein und die Zweikämpfe richtig angehen müssen. Entschuldigungen in dieser Situation für etwaige Befindlichkeiten darf und wird es nicht mehr geben. Zu den 22 Mann werden die Fans auf den Rängen ihr Nötiges dazu beitragen, dass der Fußballsamstag ein spannender, interessanter und hoffentlich erfolgreicher Samstag für den SV Laufen wird.
Ähnliche Brisanz zwei Stufen tiefer darf in Kay erwartet werden. Um 14 Uhr, zeitgleich mit dem Spiel in Heiligkreuz, wird Schiedsrichter Sebastian Burgstaller vom FC Mühldorf die Partie der C-Klasse zwischen dem SV Kay III und dem SV Laufen II anpfeifen. Der Tabellendritte des SV Kay III empfängt den Tabellenfünften des SV Laufen. 42 Punkte treffen auf 37 Punkte. Für den SV Laufen II sicher noch theoretische Chancen in Richtung B-Klasse, für den SV Kay stellen sich diese Chancen schon deutlich realistischer dar. Auch muss beachtet werden, dass der SV Kay III in der Offensive mit 57 Treffern gefährlicher aufgestellt ist, als der SV Laufen, der erst 38 Tore auf seinem Konto vereint hat. Beide Teams sind darauf angewiesen, dass die beiden Spitzenmannschaften des TSV Tittmoning und des SV Seeon-Seebruck noch Federn lassen und Nerven zeigen. Nur so könnte es mit einem Aufstieg in die B-Klasse noch etwas werden. Auch in diesem Match werden die beiden Mannschaften alles geben, um die drei Punkte einzufahren. Klar ist aber auch: Eine Niederlage in Kay, wohl sogar ein Unentschieden in Kay, würde ein weiteres Jahr C-Klasse für den SV Laufen bedeuten.

Austragungsort des Abstiegskrachers zwischen dem TSV Heiligkreuz und dem SV Laufen – die Ruperti-Sportanlage in Trostberg-Heiligkreuz
Foto: Facebook
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Petting: Zu den knapp 480 Sportschützen, die an den diesjährigen Gaumeisterschaften des Rupertigaus teilgenommen haben, zählten auch die Sportbogenschützen, die ihre Meister im Hallenbogenschießen für 2019 ermittelten. Sie freuten sich über die Auszeichnungen, die sie jetzt im Rahmen der Siegerehrung im Gasthaus Riedler in Petting entgegennehmen durften.
Dabei machte Laudator, Gausportleiter Lorenz Seidenfuß, deutlich, dass die Bogenschützenabteilung des SV Laufen die alljährliche Gaumeisterschaft im Hallenbogenschießen wie schon in den Vorjahren in der Nachbargemeinde Oberndorf in Österreich in bewährter Weise und höchst routiniert ausgetragen habe. Was sich von den bisherigen Veranstaltungen allerdings unterscheide, sei die offizielle Verabschiedung des Urgesteins Karlheinz Brösztl gewesen, noch ehe die Wettkämpfe starteten.
Brösztl, bekannt als Gründungsvater, langjähriger Vorsitzender und Technischer Leiter des Laufener Vorzeigevereins gilt als Bogenschützen-Institution. Sein gleichzeitiger Rücktritt als Bezirksreferent des Bogensportes, für den es verschiedene Beweggründe gibt, hat bei vielen "alten" Sportskollegen und Weggefährten Betroffenheit ausgelöst. Die Nachfolge, die keine leichte Aufgabe ist, trat Peter Lankes an.
"Mit solchen Gedanken im Kopf war nun auch für echte Routiniers der Einstieg in den Wettbewerb nicht ganz so einfach", erzählt der Abteilungsleiter der Bogenschützen Marzoll, Reinhard Peterhans, am Rande der Siegerehrung im Gespräch mit der Heimatzeitung. Auch sei in diesem Jahr zum ersten Mal eine ganz besondere Situation eingetreten: "Denn die Laufener Bogenabteilung schickte heuer nur rein traditionell olympische Recurve-Bogenschützen ins Rennen. Die befreundete Bogenschützenabteilung des Marzoller Schützenvereins verfolgt indes mehr die originäre Linie des Bogenschießens und trat so ausschließlich mit blanken Bögen, also ohne Zielhilfe, Stabilisatoren und andere Hilfsmittel an den Start." "Zwei verschiedene Wege, die aber ans gleiche Ziel führen." Auch wenn man heute sprichwörtlich sage, dass der Weg das Ziel ist, zählten letzten Endes doch noch immer die Leistung und das erbrachte Endergebnis. Und dies gelte auch für das erhoffte Ziel des Weiterkommens in die nächsthöhere Klasse zur Bezirksmeisterschaft oder auch des Tagessieges.
Als Gaumeister qualifizierten sich alle männlichen Teilnehmer der Bogenschützen des SV Laufen: Halle (18 Meter) in der Disziplin Olympisch Recurve Herren. Gaumeister in der Disziplin Blankbogen wurden die Damen und Herren des Nachbarvereins Marzoll. Bei den Herren positionierte sich Reinhard Peterhans mit 439 Ringen auf Platz1. Ihm folgen Rudolf Weber (390 Ringe) und Helmut Füssl (336 Ringe). Unter den Damen erkämpfte sich Eva Hirner mit 442 Ringen die Tabellenspitze. Auf Rang 2 kam Elisabeth Sladek mit 306 Ringen, und Rang 3 nahm Anja Pogodski ein. Bemerkenswert war auch das Resultat des Schülers Sebastian Braun, der mit seinen 370 erzielten Ringen Erster wurde, obwohl er den Sport noch nicht lange ausübt.

Karlheinz Brösztl übergab sein Amt als Bezirksreferent des Bogensports an seinen Vereinskameraden Peter Lankes.
Foto: Rupertischützen des Rupertigaus
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