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Laufen: Ein Strafstoß reichte für die U17 des SV Laufen beim Kreisklassenmatch in Bergen gegen die SG Siegsdorf/Bergen. Damit schob sich der SVL wieder auf Platz 2 des Klassements.
Ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten sah man am Samstagnachmittag in Bergen. Die SG Siegsdorf/Bergen empfing den SV Laufen zum Kreisklassenmatch. Doch die vielen Chancen wurden beidseitig nicht genutzt. Ein Elfmeter musste schlussendlich den Sieger des Spiels ermitteln und wurde in der 36. Minute zugunsten des Gastes gepfiffen. Gabriel Öllerer trat zum Punkt und verwandelte diese Möglichkeit zum 1:0. Der SV Laufen brachte dieses Ergebnis über die Zeit und schob sich im Klassement damit wieder auf Platz 2 und ist erneut erster Verfolger des Spitzenreiters der JFG Salzachtal.
Für Laufens D-Junioren lief es nach den überzeugenden Pokalerfolgen im Sparkassenpokal in der Meisterschaft nicht so gut. Beim Tabellenschlusslicht des FC Hammerau II reichte es lediglich zu einem 1:1 Unentschieden. Mit diesem Unentschieden gegen den weiterhin sieglosen Tabellenletzten rutschte der SV Laufen um einen Platz auf Rang 3 der Tabelle zurück. In gut einer Woche wartet den das Match gegen den Spitzenreiter der JFG Hochstaufen auf eigenem Rasen.
Das Heimspiel der Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der SG Eiselfing/Babensham entwickelte sich am Samstagnachmittag auf dem Sportplatz Fridolfing schnell zu einer klaren Sache. Der Tabellenführer gab sich keine Blöße und holte einen 6:1 Auswärtssieg bei der Salzach-SG. Ziemlich schnell legte die SG Eiselfing/Babensham in Fridolfing los. Schon nach zwei Minuten brachte Katrin Hänseler ihre Damen mit 0:1 in Führung. Magere sechs Minuten darauffolgend erhöhte Sophia Trautbeck den Spielstand - 0:2. Nach einer Torpause von weniger als 20 Minuten legte der Gast satte drei Treffer drauf. Katharina Schwarz (26.) und zweimal Lisa Niedermaier (29. und 34.) brachten den Gast nach mehr als einer halben Stunde mit 5:0 in Front. So ganz wollten die Salzach-Damen es nicht mit sich geschehen lassen, Julia Karl gelang in der 39. Minute das Tor zum 1:5. In der zweiten Halbzeit sparten beide Seiten mit Toren, lediglich Julia Hartl erzielte aus Sicht der Gäste in der 74. Minute den 6:1 Endstand.
Die SG Eiselfing/Babensham grüßt damit weiterhin ohne Niederlage von der Tabellenspitze der Damen-Bezirksliga und empfängt nächsten Sonntag den TSV St. Wolfgang (Platz 6) auf eigenem Platz. Für die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf veränderte sich etwas, denn nach der nächsten Niederlage dieser Serie rutschte die SG auf Platz 9 des Klassements und belegt nun den letzten Platz vor dem Strich. Am nächsten Samstag wird es für die heimischen Damen keinesfalls einfacher. Sie gastieren beim Tabellenzweiten des SV Schechen.

Goldtorschütze für die B-Jugend des SVL in Bergen: Gabriel Öllerer
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Laufen: Der SV Laufen II konnte am Sonntagnachmittag gegen den SV Taching am See II drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen machen. Die Obermayer-Elf glänzte mit einem 4:0 Erfolg auf heimischen Rasen.
Nur noch sechs Punkte hat der SV Laufen II nach dem 4:0 Erfolg gegen den SV Taching am See II Abstand zum zweiten Aufstiegsplatz in der C-Klasse 6, dabei noch ein Spiel weniger als die obige Konkurrenz zu absolvieren. Mit einem souveränen Heimerfolg konnte die Obermayer-Elf am Sonntagnachmittag wichtige Punkte einfahren und so die kommende Woche, welche zwei Auswärtspartien auf dem Programm hat, positiv angehen.
In der 8. Spielminute eröffnete Maximilian Schmidt das Match im Stadion an der Freilassinger Straße mit Laufens Führung. Tobias Antosch zog zuvor von rechts kommend an der Strafraumgrenze entlang und steckte auf Schmidt durch. Schmidt scheiterte zuerst am gut aufgelegten Gästekeeper Georg Huber, doch im Nachsetzen konnte Schmidt das Runde noch im Tor unterbringen – 1:0. Zwei Minuten nach Laufens Führung wurde der Gast aus Taching durch eine Standard gefährlich. Ein Eckstoß flog ziemlich unbehelligt auf Sebastian Wamsler, der aber sowohl an der ablenkenden Fußabwehr von Torwart Alexander Kalb als auch an Alexander Schumann scheiterte. Schumann knallte das Leder vor der Torlinie aus der Gefahrenzone weg. Dies war aber nur ein Intermezzo in Tachings Offensivbemühungen. Laufen bestimmte das Spiel in weiten Teilen. Nach über zwanzig Minuten wurde es im Tachinger Strafraum wieder hoch interessant. Sebastian Hempfer hatte bei seinem Schuss noch zu viel Kraft im Schlappen und verfehlte den Einschuss deutlich. Ein schöner Spielzug in der 26. Minute sorgte dann aber für einen weiteren Treffer der Hausherren. Der Ball zirkulierte gut durchs Laufener Mittelfeld. Maximilian Schmidt stach in der Folge in den Strafraum und legte quer in den Fünfmeterraum ab. Dort verfehlten Fatos Krasniqi und Tobias Antosch, die sich selbst behinderten, doch im Hintergrund stand Sebastian Hempfer bereit, der den schönen Spielzug zum 2:0 vollendete. In Minute 39 hätte es eigentlich schon 3:0 für Laufen stehen können, doch Tobias Antosch und zweimal Sebastian Hempfer scheiterten in kurzer Folge an Tachings Keeper.
Im zweiten Durchgang beruhigte sich zuerst das Match in Laufen ziemlich. Strafraumszenen nahmen ab. In der 68. Minute schlug es hinter Tachings Huber aber wieder ein. Der nach vorne gestoßene Verteidiger Robert Bauer steckte auf Tobias Antosch durch, der im Anschluss wenig Probleme hatte im Duell gegen den herauslaufenden Huber das Leder im Tor unterzubringen – 3:0. Das 4:0 folgte in der 73. Minute. Wiederum sorgte ein gut vorgetragener Spielzug für die Entscheidung des C-Klassen-Spiels. Am Ende des Spielzugs passte Tobias Antosch den Ball vors Tor auf den leicht im Abseits stehenden Patrick Prechtl, der mit seinem satten Schuss unter die Latte den Deckel auf die Partie draufmachte. Der SV Laufen spielte sogar noch auf das fünfte Tor. Sebastian Hempfer legte das Leder in der 83. Minute auf den im Rückraum befindlichen Thomas Bauer, der stramm abzog. Bauers Schuss flog haarscharf über den Querbalken hinweg. Von Taching war nicht mehr allzu viel in der Offensive zu sehen, mit Ausnahme der Schlussminute. In dieser zeigte Schiedsrichter Manuel Döring (SV Oberteisendorf) auf den Punkt. Einen Zweikampf von Fatos Krasniqi mit Tachings Christoph Obermeyer sah der Unparteiische strafstoßwürdig. Der Schütze Sebastian Wamsler rechnete allerdings nicht mit dem Laufener Keeper Alexander Kalb, der wohl einen Elfmeterkillerlauf hat. Kalb hielt schon vor einer Woche in Berchtesgaden einen entscheidenden Strafstoß und auch am Sonntag tauchte Kalb ab und parierte Wamslers Einschussversuch sicher. Somit blieb es beim verdienten 4:0 Erfolg für Laufens „Rese“.
Für die Salzachstädter geht es in der kommenden Woche zweimal auswärts um Punkte. Am Dienstag, den 30. April 2019 gastiert man um 19.30 Uhr beim SV Erlstätt II. Samstag, den 4. Mai 2019 steht die Reise zur DJK Kammer II auf dem Programm. Taching hat am Samstag die DJK Nußdorf im „Seestadion“ zu Gast.

Umringt von Tachings Defensivakteuren versuchte Patrick Prechtl hier das Leder unter Laufener Kontrolle zu halten. Prechtl war es auch, der mit seinem 4:0 den Deckel auf das Sonntagsmatch machte.
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Laufen: Wahrlich eine enge Angelegenheit unterhalb des Watzmanns war das Kreisklassenspiel zwischen dem TSV Berchtesgaden und dem SV Laufen. Abstiegskampf pur und bitter nötige drei Punkte für den Gast vom SV Laufen.
Im gesamten Spiel war zu sehen, dass beide Teams durchaus nervös den Abstiegskampf auf der Breitwiese in Berchtesgaden bestritten. Viele Aktionen waren mit Bedacht auf Fehlervermeidung, was aber nicht die gesamten 90 Minuten gelang. Berchtesgaden kam besser ins Spiel. Nach Ecke von Christian Lindner stieg Robert Reichlmeier am zweiten Pfosten hoch, scheiterte am Pfosten (5.). Zwischenzeitlich in der Anfangsviertelstunde war auch der Gast vom SVL in Strafraumnähe zu sichten. Gerhard Nafe, der sich zu den vorangehenden Wochen deutlich verbessert zeigte, zog links in den Strafraum hinein, doch sein Torabschluss wurde von Florian Popp zur Ecke geklärt. Nach 14 Minuten musste der SV Laufen dann den Rückstand hinnehmen. Ein weiter Einwurf landete bei Stefan Sontheimer am kurzen Pfosten, der ziemlich unbedrängt einnickte – 1:0. In den folgenden zehn Minuten hätte der TSV Berchtesgaden mit etwas Glück vielleicht den zweiten Treffer erzielen können und somit dem Gast mächtig ins Kontor fahren können. Doch die meist komplette Überbrückung der Mittelfeldreihen brachte vorerst keinen weiteren Erfolg für die Hausherren. Nach 32 Minuten war der Gast wieder erwähnenswert in der Offensive unterwegs. Gerhard Nafe sprintete mit Zug Richtung Torauslinie und schoss scharf ins Zentrum, wo David Cienskowski das Leder knapp verfehlte. Spielfluss kam auch nach einer halben Stunde nur spärlich auf. Berchtesgaden weiterhin mit vielen hohen Bällen nach vorne, Laufen damit beschäftigt, etwaige Angriffe zu unterbinden. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff versuchte sich Laufens David Cienskowski nach Vorlage von Tobias Prantler mit einem Volleyschuss aufs Gehäuse von Torwart Stefan Schach, doch verfehlte Laufens Sturmführer dieses doch deutlich.
Im zweiten Durchgang schien es so, als wenn der SV Laufen nun in der Kabine den Kampf auf der Breitwiese angenommen hatte und nun mehr das Spiel an sich riss und auch deutlich gefährlicher wurde. Auch war zu sehen, dass den Hausherren von Minute zu Minute die Kräfte schwanden, was natürlich dem Laufener Vorhaben durchaus zuträglich war. Nach 57. Minute stand es dann auch verdient 1:1. Endlich kam David Cienskowski durch die TSV-Defensive hindurch. Einen Pass aus der eigenen Hälfte schnappte sich Cienskowski und stach durch zwei Gegenspieler hindurch in Richtung Tor. Sein Schuss mit dem Außenrist passte genau zwischen Pfosten und Fingerspitzen von Stefan Schach – 1:1. Zehn Minuten nach dem Ausgleich allerdings konnte der Hausherr wieder den alten Abstand herstellen. Ein Freistoß von Andreas Hartmann von der Mittellinie flog über fast die komplette Laufener Abwehr hinweg und den Kopf von Tobias Dollinger, der mit seinem Scheitel das Leder am herauskommenden SVL-Torhüter Alexander Kalb im Kasten unterbrachte – 2:1. Einmal richtig vor das Tor der Laufener gekommen – schon schlug es ein. Doch der SV Laufen sah sich nun mehr Räumen gegenüber und konnte diese durchaus das eine oder andere Mal bespielen. So auch in der 75. Minute als ein Angriff über Tobias Prantler lief. Prantler sprintete los und startete aus spitzem Winkel in die Berchtesgadener Gefahrenzone hinein. Seinen Schuss konnte zwar Stefan Schach noch richtungstechnisch verändern, doch viel dieser aber ins Netz – 2:2. Spätestens jetzt kam auch richtig Spannung auf und die Frage, wer sich mit einem dritten Treffer Big Points im Kampf um den Klassenerhalt holen könnte. Beide Teams hatten Chancen, der SV Laufen war dabei erfolgreicher mit einem „Tor des Jahres“. Gerhard Nafe startete erneut auf der Außenbahn durch und sah sich schon ziemlich abgedrängt zwischen Strafraum und Außenlinie. Nafe schoss allerdings zur Überraschung vieler seine Flanke in Richtung Tor, wo Stefan Schach nicht herankam und das Leder ins hintere Toreck passieren lassen musste – 2:3. Doch der dritte Treffer des SV Laufen war noch nicht das Ende der aufreibenden Schlussphase auf der Breitwiese in Berchtesgaden. In der 81. Minute zeigte der Unparteiische im SVL-Strafraum auf den Punkt. Was war passiert? Ein weiter Ball landete bei Robert Reichlmeier, der im Abseits stand. Ungeahndet legte er ab auf Tobias Dollinger, der in der Folge elfmeterwürdig von Tobias Stockhammer zu Fall gebracht wurde. Elfmeter eine klare Sache – die Situation allerdings zuvor auch klares Abseits. Lamentieren half aber wie immer nicht viel. Es kam zum Elfmeterduell zwischen Andreas Hartmann und Alexander Kalb im Laufener Tor. Hartmann schoss nicht allzu scharf aber platziert ins rechte untere Eck. Kalb tauchte ab und parierte zum Jubel seiner Vordermänner und angereisten Fans von der Salzach. In der 87. Minute hätte Stefan Sontheimer nochmal die Gelegenheit gehabt, die Partie ausgeglichen enden zu lassen. Ein Zuckerpass von Christian Lindner erreichte den startenden Stefan Sontheimer, doch Kalb flog heran und parierte Sontheimers Abschluss. Der etwas unrühmliche Abschluss der Partie, die vor allem im zweiten Durchgang nervenaufreibend war, war den Hausherren vorbehalten. Nachdem Christian Lindner schon mit Gelb vorbelastet aus dem ersten Durchgang agierte, sah Lindner in Minute 89 die Gelb-Rote Karte. Dieser Platzverweis hatte aber für keine der beiden Mannschaften eine Auswirkung und zugleich auch nicht auf das Spielergebnis.
Mit diesem Ergebnis bleibt der TSV Berchtesgaden mit 17 Punkten auf Platz 10 der Liga, punktgleich mit dem TSV Fridolfing, der den unteren Relegationsplatz einnimmt. Der SVL hat nun 21 Punkte und rutscht einen Platz im Klassement auf Platz 8 vor. Allerdings ist für den SV Laufen der Kampf um den Klassenerhalt noch keinesfalls beendet, dass ist jedem an der Salzach klar. Denn zum einen hat Laufen am kommenden Wochenende spielfrei und muss somit den anderen Konkurrenten zuschauen, zum anderen warten noch heiße Spiele auf die Eckstein-Elf. Der TSV Berchtesgaden kann dafür am kommenden Sonntag wieder selbst für Punkte sorgen. Sie treten um 15 Uhr beim Tabellenneunten des SV Oberteisendorf an.

Ein enges "Höschen" war’s zwischen dem SV Laufen und dem TSV Berchtesgaden, wie diese Szene zwischen Lorenz Fuchs (Nummer 6) und Christian Lindner (Nummer 2) zeigt. Laufens Michael Hollinger beobachtete gespannt die Situation.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Mit einem ungefährdeten 3:1 Sieg kann die D-Jugend vor dem letzten Gruppenspiel schon fest ins Viertelfinale blicken. Der WSC Bayerisch Gmain musste sich an der Salzach verdient geschlagen geben. Für die F-Junioren lief es gegen Oberteisendorf trotz Leistungssteigerung nicht so gut. Eine 1:6 Heimniederlage wird wohl das Aus im Libella-Pokal bedeuten.
Vier Mannschaften in einer Gruppe, drei Duelle. Davon hat nun der SV Laufen schon zwei Matches gewonnen. Einem 6:0 gegen die JFG Teisenberg folgte am Dienstagabend ein 3:1 gegen den WSC Bayerisch Gmain. Die letzte Partie in der Vorrunde im Sparkassenpokal wird bei der JFG Hochstaufen bestritten. Unter Umständen könnte sogar Platz 3 in der Gruppe reichen, um das Viertelfinalticket endgültig zu buchen.
Am Dienstagabend auf heimischem Gelände stand für den SV Laufen das 2. Gruppenspiel im Sparkassenpokal auf dem Programm. Zu Gast war der altbekannte Rivale des WSC Bayerisch Gmain. Vor kurzem siegte der SV Laufen ebenfalls zuhause mit 2:0 gegen die „Gmoaner“. Diesmal war zwar das Ergebnis mit 3:1 nicht klarer, aber die Spielanteile deutlichst bei den Hausherren von der Salzach. Die ersten zehn Minuten war vor den gut 30 Zuschauern erstmal ein Abtasten beider Teams zu sehen, keiner wollte so wirklich ins Risiko gehen. Doch ab diesem Zeitpunkt nahm dann der SV Laufen das Heft des Handelns in die Hand, und gab dieses auch die gesamte Spielzeit nicht mehr ab. Mehrere kleinere Chancen gipfelten dann in der 18. Minute in der Laufener Führung. Eine Minute zuvor hätte es im WSC-Kasten schon klingeln können, als Thomas Feil im Strafraum völlig frei zum Schuss kam, aber deutlich verzog. In der 18. Minute tankte sich Maxi Strang durch zwei bis drei Gegenspieler und tanzte letzteren Gegner auch noch aus. Im Anschluss brachte Strang das Leder mit der Pike an Torwart Simon Schmid ins Tor – 1:0. Nur fünf Minuten später (23.) legte Laufens Gefahrenherd einen drauf. Wiederum kam ein gut getimter Gassenpass von Julian Schroll durch die Gästeabwehr hindurch. Strang dribbelte sich in der Folge durch seine Gegenspieler hindurch und legte am Torwart vorbei quer auf den bereitstehenden Silas Rehrl, der „danke“ sagte – 2:0. Im Laufe der 1. Halbzeit wurde die Partie einseitiger als in der Anfangsphase. Laufen hatte viele Torchancen, Bayerisch Gmain Schwierigkeiten überhaupt Torschüsse auf das Heimtor loszulassen.
Lange dauerte es im zweiten Durchgang nicht, bis der SV Laufen die Entscheidung erwirkte. Thomas Feil spitzelte das Runde in der 33. Minute auf Nico Jani durch. Jani rutschte das Spielgerät an Torwart Schmid vorbei. Der Kullerball wurde zwar noch geklärt, jedoch direkt wieder vor die Füße von Jani gespielt, der nun das Leder einschoss – 3:0. Erst in der 49. Minute kam der WSC Bayerisch Gmain gefährlich vor das Heimtor und konnte sogleich den Anschluss netzen. Richard Maier spielte auf Jakob Meisinger hindurch, der sich durch die Laufener Kette stahl und somit allein auf Torwart Bastian Lederer durchstarten konnte. Meisinger überhob Lederer gekonnt zum 3:1, was auch der Endstand war.
Das Ergebnis allerdings täuschte ein wenig von den Spielanteilen hinweg, denn der SV Laufen hatte vor allem im zweiten Durchgang immer wieder hochkarätige Torchancen, vergab diese aber alle vollends, so dass am Ende ein knapperes 3:1 stand als nötig.
Es geht leicht aufwärts für die F-Junioren im Libella-Pokal 2019. Nachdem man gegen den SC Anger eine heftige Klatsche hinnehmen musste, drohte gegen den SV Oberteisendorf unter Umständen ähnliches. Doch die Laufener Spieler hielten dem Druck stand und konnten die zweite Niederlage in erträglichem Rahmen halten.
Zuerst glaubte man am Montagabend beim Heimspiel gegen den SV Oberteisendorf, dass es ähnlich schnell wie in Anger um Laufen geschehen sei. Doch nach drei schnellen Gegentreffern wusste sich der Hausherr zu wehren und hielt dem vorhandenen Gästedruck durchaus stand. Dass man trotz alledem sechs Treffer kassierte, war dem geschuldet, dass die Spieler schlicht ihre Hochkonzentration in der Kabine ließen und einfache Tore zuließen. Im Gegensatz zum Spiel in Anger gelang dem SVL dann auch noch ein eigenes Tor. Nach Vorarbeit von Luis Lederer schepperte es im gegnerischen Kasten, da Moritz Schmidt bereitstand und das Runde in die Maschen knallte. Endstand war ein 6:1 für den SV Oberteisendorf.

Immer engagiert am Werk konnte sich Laufens Moritz Schmidt mit einem Ehrentreffer gegen Oberteisendorf belohnen.
Foto: Martin Mann für den SV Laufen
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Laufen: Während Laufens 2. Mannschaft sich noch Hoffnung auf einen Aufstiegsplatz in die B-Klasse macht, befindet sich Laufens Kreisklassenteam nach zwei Niederlagen mitten im Abstiegskampf. Am Ostermontag kommt es nun zu einem weiteren Duell gegen einen Kontrahenten und das Klassenziel.
Nachdem schon das Auswärtsspiel beim SV Linde Tacherting mit 0:2 in die Binsen ging, war auch das Heimspiel gegen den FC Bischofswiesen alles andere als erfolgreich. Der SV Laufen schlitterte nach dem 1:3 gegen die Riedherrn-Elf nun in den Abstiegskampf und sieht sich am Ostermontag einem weiteren Konkurrenten um das Klassenziel gegenüber. Um 14 Uhr empfängt der Tabellenzehnte des TSV Berchtesgaden den Tabellenneunten des SV Laufen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt die „enge Kiste“ um das Klassenziel in der Kreisklasse. Eigentlich sind ab Platz 5 (SC Vachendorf mit 22 Punkten) noch alle Mannschaften versetzungsgefährdet, jedoch wollen wir den engeren Blick nach unten wagen. Der FC Bischofswiesen hat nach dem Sieg in Laufen 20 Punkte (Platz 7), der SV Oberteisendorf rangiert auf Platz 8 mit 19 Punkten. Dahinter die Salzachstädter des SVL mit 18 Punkten, der TSV Berchtesgaden mit 17 Punkten auf Rang 10. Darauf folgt der TSV Fridolfing auf dem Relegationsplatz mit 17 Punkten und der TSV Heiligkreuz auf dem direkten Abstiegsplatz mit 16 Punkten. Für den SV Laufen warten eigentlich nur noch Endspiele. Montag in Berchtesgaden, dann als spielfreies Team zum Zuschauen verdammt, im Anschluss auswärts beim SC Anger, am 12. Mai Heimspiel gegen den TSV Fridolfing, eine Woche darauf auswärts beim TSV Heiligkreuz. Dem Duell mit „Santa Cruz“ folgt die Herkules-Aufgabe mit dem Heimspiel gegen den TSV Tittmoning und abschließend geht es noch nach Vachendorf. Hoffnung, dass der SV Laufen vorzeitig die Klasse hält, ist natürlich nach wie vor vorhanden. Doch für dieses Ziel sollte nun tunlichst gepunktet werden, und dies natürlich sofort in Berchtesgaden. Dafür muss die Mannschaft nun Standhaftigkeit in diesem Abstiegskampf beweisen. Sorgen bereitet die neuartige Schwäche des SV Laufen, die Defensive. Diese akuten Abwehrprobleme ergaben schon 34 Gegentreffer. Kein Team der Kreisklasse kassierte mehr Tore im Verlauf der Saison. Da steht der TSV Berchtesgaden mit lediglich 23 Gegentreffern deutlich besser da. Allerdings ist auch die Offensive des SVL mit 25 Treffern zu 18 Treffern (Berchtesgaden) als gefährlicher einzuschätzen, doch verballerten Sturmführer David Cienskowski und Kollegen zu viele große Tormöglichkeiten und müssten langsam auf ihre alte Kaltschnäuzigkeit zurückgreifen. Alles in allem einige kleinere und größere Baustellen, welche Trainer Dieter Eckstein zu bearbeiten hat, um der „Versetzungsgefährdung“ frühzeitig eine Absage zu erteilen. Ostermontag 14 Uhr auf der Breitwiese in Berchtesgaden kommt es also erstmal darauf an, richtige Standfestigkeit zu beweisen und sich der eigenen Stärken wieder bewusst zu werden. Eine Relegation gegen einen A-Klassisten oder einen Abstieg in die selbige braucht wohl keiner an der Salzach.
Laufens zweite Mannschaft muss schon am Osterwochenende tatenlos der Konkurrenz zusehen. Nach dem überzeugenden 3:1 Heimsieg gegen den TSV Palling kletterte die Obermayer-Elf auf Platz 3 der C-Klasse und hat nun aktuell sechs Punkte Abstand auf die beiden Aufstiegsplätze. Vielleicht müssen mittlerweile einige Stoßgebete nach oben oder sonstige Maßnahmen helfen, um den Aufstiegstraum des SV Laufen noch irgendwie wach zu halten, denn sechs Punkte Abstand zum neuen Spitzenreiter TSV Tittmoning und zum SV Seeon-Seebruck sind keinesfalls ein Pappenstiel und nur hart aufzuholen. Das Prunkstück der C-Klassen-Mannschaft von der Salzach ist nach wie vor die Defensive. Magere 18 Tore konnten die Gegner bisher in Laufens Kasten unterbringen, was den zweitbesten Wert in dieser Statistik hinter Tittmoning bedeutet. Doch im Gegensatz dazu ist die Offensive keine Spitzenreihe der Liga und hinkt mit Ausnahme des SC Vachendorf in dieser Statistik weit hinterher. Also ziemlich genau verkehrte Vorzeichen zum Salzachstädter Team aus der Kreisklasse.
Spannende Wochen warten also auf den SV Laufen. Spiele, die über Wohl und Weh an der Salzach entscheiden können, über Saisonverlängerung oder frühzeitigem Durchatmen.

Beim letzten Laufener Sieg im Mai 2018 (2:0) war TSV-Keeper Sebastian Seibold des Öfteren Sieger gegen Laufens Sturmführer David Cienskowski.
Foto: Michael Scheungrab (SV Laufen)
