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Laufen: Bei herrlichen Fußballbedingungen war der Tabellenzweite des ASV Piding in der Salzachstadt zu Gast. Das einzige Spiel am Sonntagnachmittag in der Kreisklasse. In einem ausgeglichenen Match trennten sich die Kontrahenten schlussendlich 1:1 Unentschieden.
In den ersten 10 Minuten sah man den Teams an, dass sie im ersten Punktspiel in ihren Aktionen noch nicht konsequent genug sind und einige kleine Fehler im eigenen Ballbesitz auf beiden Seiten begünstigte das Hin und Her in Laufen. Nach 25 Minuten war zu sehen, dass sich beide Mannschaften nichts schenken wollten. Viele Unterbrechungen und harte Zweikämpfe prägten diese Phase im Stadion an der Freilassinger Straße, wo zwingende Tormöglichkeiten allerdings Mangelware waren. Richtig interessant wurde es in der 33. Minute, als der SV Laufen die erste hochkarätige Torchance der Partie hatte. Ein Freistoß von Helmuth Putzhammer wurde zweimal auf den zweiten Pfosten verlängert, wo Tobias Stockhammer in den Ball flog, jedoch das Gehäuse um einiges verfehlte. In einer sehr ausgeglichenen Partie waren allerdings Strafraumszenen nicht allzu häufig zu sichten. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Laufens Kapitän Christian Höhn mit seinem Kopfstoß nach Eckball von Putzhammer. Ein bis zwei Meter flog das Runde am Eckigen vorbei.
Im zweiten Durchgang wurden beide Teams auf Laufens Rasen mutiger in der Vorwärtsbewegung und brachten den Defensivreihen deutlich mehr Arbeit. Und nach 54. Minute schepperte es dann im Laufener Kasten. Die erste wirklich zwingende Torchance für die Gäste verwandelte Goalgetter Hans Freimanner. Eine Flanke von Manuel Maske erreichte den Pidinger Spielführer, der sich einmal drehte und Torhüter Thomas Kalcher das Leder unter die Latte hämmerte – 0:1. Hans Freimanner, wer sonst konnte den Gast aus Piding in einem nicht allzu aufregendem Spiel in Führung bringen. Drei Minuten nach dem Führungstreffer erreichte eine Flanke von Michael Unterreiner Hubert Bichlmaier, der aber seinen Kopfstoß über die Latte legte. Nach einer kurzen Pidinger Druckphase nahm das Spiel wieder an Geschwindigkeit ab und kein Team konnte vorerst wirklich effektiv in der Offensive agieren. Viele Standards, vorwiegend für den SV Laufen, waren zu sehen. In der 78. Minute war eine davon dann zur Erleichterung der Heimfans erfolgreich. Der Eckstoß von Helmuth Putzhammer wurde auf den eingewechselten Florian Hollinger verlängert, der zum 1:1 Ausgleich einnickte. In der Schlussphase war der Hausherr mehr am Drücker und schnupperte mehr am Sieg als der Gast. In der 83. Minute hätte der SV Laufen erstmals in Führung gehen können. Michael Hollinger setzte einen Flachschuss aus zwanzig Metern an den Pfosten. Beim Nachsetzen stand David Cienskowski nicht optimal und schlug den Ball am Gehäuse vorbei. In Minute 89 verpasste der SV Laufen zum zweiten Mal den vorher für nicht möglich gehaltenen Sieg. Gerhard Nafe spielte steil auf David Cienskowski, der den Ball nicht unter Kontrolle brachte und mit dem Schienbein verlegte.
Zwei großartige Chancen konnte der SV Laufen in der Schlussphase nicht im Tor unterbringen und begnügte sich somit mit einem Unentschieden gegen den Tabellenzweiten des ASV Piding, der zwar auch ein paar Torchancen vorweisen konnte, aber an Effektivität vermissen ließ. Piding konnte somit die Vorlage des TSV Berchtesgaden (1:1 in Tittmoning) nicht nutzen, Laufen rangiert nach dieser Punkteteilung weiterhin im Mittelfeld der Liga.

Florian Hollinger sorgte gegen den Favoriten aus Piding für den Ausgleichstreffer per Kopfball.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Vachendorf: Alle rechneten im C-Klassen-Spiel am Samstagnachmittag in Vachendorf schon mit einer 0:0 Punkteteilung, als dann in der 88. Minute der Ball hoch und weit auf Bernhard Fuessl flog, der den Ball für seinen SC Vachendorf 2 gegen den SV Laufen 2 im Tor unterbrachte – 1:0.
Chancenreich war es durchaus, was in Vachendorf am Samstagnachmittag zu sehen war. Sowohl der Hausherr vom SC Vachendorf II als auch der Gast aus der Salzachstadt hatten im Laufe der 90 Minute Tormöglichkeiten, die den Spielstand schon vorab entscheiden hätte können. Nach acht Minuten hatte der Gast vom SV Laufen eine höhere Anzahl an darauffolgenden Eckstößen. Die letzte davon bekam Patrick Prechtl auf den Fuß, der aber in der Folge zu wenig Druck auf den Ball bekam, so dass Keeper Florian Hetterich festhalten konnte. Ein leichter Ballverlust im Laufener Mittelfeld sorgte in der 14. Minute für die erste erwähnenswerte Chance des SCV. Der Konter lief bis zu Florian Zeller, der sich um den letzten Laufener Abwehrspieler drehte und abschloss. Zeller verzog aber den Schuss um gut zwei Meter. Benedikt Willinger schlug in der 26. Minute den Ball weit in die Strafraumzone. Dort stieg Bernhard Fuessl am höchsten, scheiterte am Lattenkreuz. Fast im Gegenzug knallte Christopher Otoide seinen strammen Schuss an den Querbalken.
Im zweiten Durchgang sollte es munter weitergehen. Die Oberhand hatte vorerst der Hausherr. Nach 50 Minuten prüfte Markus Berger Laufens Torwart Emanuel Salomon. Dieser lenkte das Leder samt Lattenkontakt über selbige Latte hinweg. Markus Berger war es, der in der 64. Minute durchs Halbfeld marschieren durfte und quer auf Florian Zeller legte. Zellers Schuss parierte Salomon zum Eckstoß. Der auf Laufener Seite eingewechselte Thomas Bauer fasste sich in der 68. Minute mit einem Freistoß aus mehr als 20 Metern ein Herz und wollte dieses direkt versenken. Bauer setzte allerdings ein wenig zu hoch an, so dass Hetterich nicht eingreifen musste. Ab der 70. Minute drückte der SC Vachendorf zusehends in Richtung Laufener Gehäuse. Alle Schüsse auf das Tor flogen aber in komfortablen Abstand an diesem vorbei. Der SV Laufen war natürlich weiterhin im Spiel und konnte auch selbst Torchancen kreieren. So durch Christopher Otoide, der aus spitzem Winkel an Hetterichs Fußabwehr scheiterte (74.). In der Schlussviertelstunde war klar: Wem noch ein Tor gelingen würde, der würde als Sieger vom Platz gehen. In der 78. Minute hielt Torwart Emanuel Salomon sein Team weiter im Spiel um den Sieg oder mindestens um einen Auswärtspunkt. Aus kurzer Distanz versuchte es Markus Berger erneut den Laufener Schlussmann zu überwinden. Salomon reagierte glänzend und ging aus dem Duell gegen Berger erneut als Sieger hervor. Zwei Minuten vor Schluss fiel das Leder dann doch noch in die Maschen. Rupert Mayer schoss seinen Freistoß hoch auf den zweiten Pfosten. Laufens Hintermannschaft war nicht perfekt positioniert, so dass Bernhard Fuessl die Gelegenheit bekam, den „Lucky Punch“ zu erzielen. Fuessl ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und netzte im langen Toreck – 1:0. In der Nachspielzeit hätte Laufens Joker Thomas Bauer noch das durchaus gerechte Unentschieden erzielen können. Bauer wurde von seinen Mitspielern im Strafraum gut in Szene gesetzt, ließ sich dort aber zu weit abdrängen und schoss das Runde ans Außennetz.
Positionell tat sich nach diesem Spiel und diesem Spieltag in der C-Klasse 6 für die beiden Protagonisten nichts. Der SC Vachendorf II verbleibt auf Platz 5, nun allerdings mit 27 Punkte (sieben Punkte hinter dem zweiten Aufstiegsplatz). Laufen musste mit 28 Punkten und weiterhin Platz 4 ganz nach vorne ein wenig abreißen lassen und hat nun fünf Punkte Rückstand auf den Tabellendritten des SV Kay II und sechs Zähler auf TSV Tittmoning II, der den zweiten Platz innehält.

Bildtext: Legte einen mutigen Punktspieleinstand in Laufens Herrenbereich hin – Maximilian Obermayer.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Obere Reihe von links: Gerhard Nafe, Patrick Heinrich, Maximilian Obermayer, Maximilian Höhn, Thomas Bauer, Patrick Prechtl und Maximilian Schmidt.
Mittlere Reihe von links: Trainer Hans Obermayer, Abteilungsleiter Michael Niedermeier, Christopher Otoide, Tobias Prantler, Florian Krois, Tobias Stockhammer, Helmuth Putzhammer, Christian Höhn, Teammanager Markus Klinger und Trainer Dieter Eckstein.
Untere Reihe von links: Robert Bauer, Lorenz Fuchs, Luka Feil, Emanuel Salomon, Thomas Kalcher, Alexander Kalb, Maximilian Weber, Martin Rudholzer und Michael Hollinger.
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Laufen: Nach vier eher mageren Testpartien wird es nun am Sonntag für den SV Laufen ernst. Am 31. März gastiert der ASV Piding um 15 Uhr in der Salzachstadt. Laufens Reserve startet ebenfalls in den Wettkampf. Sie reisen am Samstag zum Spiel um 16.30 Uhr nach Vachendorf.
Vier eher magere Testspiele absolvierte der SV Laufen im Hinblick auf die Restrückrunde. Ein Unentschieden (1:1 gegen Bergen) und drei Niederlagen (jeweils 0:1 gegen Weildorf und Chieming und 0:4 gegen Kay) markieren den Vorbereitungsweg der Laufener Ersten. Da man in der Salzachstadt aber sowieso weit davon entfernt ist, bei Erfolgen himmelhoch jauchzend zu sein und bei Niederlagen „alles in den Sack zu hauen“ muss man die Vorbereitungsergebnisse schlicht auch als solche akzeptieren wie diese auch heißen. Ernst wird es am Sonntag, den 31. März ab 15 Uhr. Heimspiel in der Kreisklasse 4 im heimischen Stadion an der Freilassinger Straße. Als Tabellensiebter der Kreisklasse ist der SV Laufen Gastgeber für den Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten des ASV Piding. Alles andere als Laufkundschaft, welches die Elf nahe der Autobahn A8 anbieten. Alleine Hans Freimanner strahlt meist schon Gefahr genug aus, um in gegnerischen Mannschaftsverbunden genug Verwirrung zu stiften und oft zu netzen. Das dürfte Laufens Defensive, die in dieser Saison nicht wie gewohnt sattelfest agiert, vor einige Aufgaben stellen, das scheint im Vorfeld sicher zu sein. Interessant auch, dass an diesem Wochenende schon alle Teams gespielt haben werden, und das Match des SVL gegen Piding mehr oder weniger eine „Nachtragspartie“ ist. Die bisherigen Duelle sagen neben dem Tabellenstand für Sonntag einen klaren Favoriten voraus, und diese sind zumeist violett gekleidet und kommen aus Piding. Aus sechs Spielen (BFV Aufzeichnungen) ging Piding viermal als Sieger heraus. Ein Unentschieden und ein Laufener Sieg komplettiert die Statistik. Ob Piding dieser Favoritenrolle gerecht werden kann, wird sich ab 15 Uhr zeigen, wenn Schiedsrichter Laufke vom FC Traunreut das Match anpfeifen wird.
Laufens 2. Mannschaft wird wohl auch in der Restrunde eine Überraschungstüte bleiben. Schon allein wegen wechselnder Personalsituationen, typisch für zweite Mannschaften, aber auch wegen dem Fakt, dass man eigentlich noch im Aufstiegsrennen in die B-Klasse steckt. Weiterst zu beachten ist, dass der SV Laufen eine nicht allzu hohe Torquote aufzuweisen hat und die dementsprechende Chancenverwertung oftmals graue Haare wachsen lässt. Im Defensivverbund scheint im „Zweierteam“ vieles in Ordnung zu sein, doch vorne müssten einfach mehr Tore fallen, um der Aufstiegskonkurrenz noch mehr Druck zu schicken. Am Samstag, den 30. März um 16.30 Uhr geht´s dann auch für das Team um Trainer Hans Obermayer los. Als aktueller Tabellenvierter der C-Klasse 6 fährt man zum Tabellenfünften des SC Vachendorf 2. Ein Spiel, welches man wohl Land auf und Land ab „Big-Point-Match“ nennt. Die beiden Teams trennen zwar noch vier Punkte, doch ein Vachendorfer Sieg würde aus dem Viererkampf um den Aufstieg schnell ein Fünferkampf werden. Wichtige Wochen allemal, welche auf den SV Laufen 2 warten. Der Funke Hoffnung für den Aufstieg könnte am Samstagnachmittag zu einem lodernden Feuer entfacht werden. Dafür allerdings sollte Laufens „Rese“ einen Dreier aus Vachendorf mit nach Hause nehmen und das Hinspiel, welches der SC Vachendorf glatt mit 3:0 für sich entschied.

Flügelstürmer Gerhard Nafe (SV Laufen) sollte am Sonntag alle Kaltschnäuzigkeit auspacken, die er auf den Platz bringen kann. Bekanntlich bekommt man gegen den ASV Piding nicht allzu viele Hochkaräter in Tornähe.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Letzte Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen zu testen. Der SV Laufen empfängt am Samstag, den 23. März den SV Kay auf heimischer Sportanlage. Vor dem Saisonstart, eine Woche später, die letzte Möglichkeit.
Die letzte Möglichkeit, vor allem auch für etwaige Startelfnachrücker oder Startelfanwärter, sich den Trainern zu zeigen. Am Samstag, den 23. März empfängt der SV Laufen den SV Kay.
Das Testspiel beginnt zur Mittagszeit um 12.30 Uhr. SV Laufen (Kreisklasse – Platz 7) gegen den SV Kay (Kreisliga – Platz 4). Klarer Favorit, allein aufgrund der Spielklassenzugehörigkeit der Gast vom SV Kay. Als Tabellenvierter der Kreisliga definitiv ein harter Brocken, der auf die Eckstein-Elf aus Laufen zukommen wird. Da sollten alle auf dem Feld stehenden Akteure der Salzachstädter alles abrufen können, um den Kayern widerstehen zu können. Die bisherigen Laufener Testspiele sind durchschnittlich zu bewerten. Bisher ging es ausschließlich gegen A-Klassisten, dabei gelang kein einziger Sieg. 1:1 gegen Bergen, 0:1 gegen Weildorf und nochmals 0:1 gegen Chieming/Grabenstätt. Zeit allemal, eine gelungene Generalprobe hinzulegen, um dann eine Woche später gegen den ASV Piding zum Saisonstart gerüstet zu sein und mit Selbstvertrauen auf den heimischen Rasen zu treten.
Der SV Kay hingegen hat eine durchaus erfolgreiche Testspielbilanz im Frühjahr hingelegt. Den ASV Piding fertigte man 4:0 ab, den SB Chiemgau Traunstein 2 besiegte man 2:1, da wird die Brust der Kayer doch ziemlich breit in Laufen sein.
Einen harten Gegner haben sich also die Salzachstädter ausgesucht, um den absoluten Ernstfall letztmals zu proben, bevor am 31. März der Tabellenzweite der Kreisklasse des ASV Piding sich in der Salzachstadt zum Restrundenauftakt die Ehre gibt. ansteht.

Außenspieler Maximilian Weber wird sich am Samstag mit Kreisligakickern des SV Kay auseinandersetzen dürfen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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