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Chieming: 80 Zuschauer auf dem Sportplatz in Chieming sahen einen schwachen Kreisklassenkick zwischen dem TSV Chieming und dem SV Laufen. Der Hausherr des TSV musste nicht allzu viel aufbieten, um verunsicherte Gäste zu besiegen. Laufen konnte wenig dazu beitragen, das Ergebnis anderweitig zu gestalten. So stand es am Ende 3:0 für den TSV, der in der Tabelle gehörig nach oben rutschte, während der SVL die „rote Laterne“ behält.
Behäbig war es am Sportplatz in Chieming. Wenig Toraktionen und etwas schläfrig der Auftritt beider Teams am Samstagnachmittag. Definitiv hat man schon rassigere Spiele in der Kreisklasse gesehen. Diese Partie vor 80 Zuschauern wird sich definitiv nicht in diese Liste einreihen lassen. Nach 14 Minuten die erste erwähnenswerte Toraktion. Ein langer Diagonalball (ein oft gewähltes Mittel beider Teams) landete im linken Halbfeld bei TSV-Kapitän Elias Lex. Dieser stach in den Strafraum hinein, scheiterte aber am sicher parierenden Luka Feil im Gästetor. Drei Minuten später schlug es dann hinter Feil jedoch ein. Wieder kam der Ball zu Elias Lex nach vorne. Lex lief seinem Gegenspieler davon und passte quer ins Zentrum, wo der völlig unbehelligte Moritz Ostermayer einnetzen durfte – 1:0 (17.). Fast war schon eine halbe Stunde gespielt, da wagte der Gast erste zarte Torannäherungen über Gabriel Öllerer, die aber schlussendlich wenig Gefahr hervorriefen. Nachdem die 30 Minuten schon fast um waren, kam Laufens Julian Draak erstmals in die Box durch und legte quer auf Felix Meißner, der aber von seinem Gegenspieler noch früh genug geblockt wurde. Ein zäher Kick in Chieming, wo sich zwei Teams zeigten, die am heutigen Tage nicht an Übermaß an Selbstbewusstsein und Spielfreudigkeit strotzten. Kurios erhielt Laufens Oldie Helmuth Putzhammer in der 36. Minute eine Zeitstrafe. Nachdem aufgrund eines Vorteils für sein Team weitergespielt wurde, landete der Ball beim Gegner. Im Anschluss pfiff der Unparteiische Foulspiel gegen die Salzachstädter und ignorierte zuvor getroffene Entscheidung des Vorteils. Putzhammer drückte sein verständliches Unverständnis aus und kassierte von Schiedsrichter Heuschneider die Gelbe Karte. Gleich im darauffolgenden Augenblick zeigte Heuschneider die Zehn-Minuten-Strafe an und das Unverständnis vieler der 80 Zuschauer war ihm damit sicher. Die Überzahl nutzte der Hausherr des TSV Chieming gleich postwendend aus. Ein Eckstoß von Timmi Janazarik landete beim völlig frei postierten Maximilian Ostermayer, der den Spielstand souverän auf 2:0 stellte (38.). Laufen tat sich sowohl mit 11 Leuten als auch mit 10 Leuten weiter schwer und kam einfach nicht ins Spiel.
Zehn Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Salzachstädter ansatzweise, dass sie sich nicht alles gefallen lassen würde und hielt öfters den Ball. Doch zum Leid der Gästefans hielt dieser Zustand nicht immer lange an. In der 54. Minute hätte es aber durchaus für den SV Laufen scheppern können. Nach Einwurf von Julian Draak kam über rechts Gabriel Öllerer zu einem Flachpass ins Zentrum. Dieser wurde zuerst abgewehrt, doch David Cienskowski sicherte das Spielgerät und hielt mit dem schwächeren linken Fuß drauf. Der Schuss flog gut einen Meter über das Gehäuse. Auch der eingewechselte Thomas Bauer fasste sich mal ein Herz und zog aus der Distanz ab. Auch Bauers Schuss flog über das Tor hinweg. Zwei Minuten nach Bauers Schuss segelte ein Eckstoß von Kapitän Maximilian Weber durch den Fünfer an Freund und Feind vorbei. Kein Weißgekleideter kam ans Leder, daher auch diese Aktion ohne Erfolg. Der Hausherr des TSV Chieming beruhigte dann die Szenerie und spielte das Match mehr oder weniger ohne weitere Probleme eisig zu Ende. Dem Gast aus Laufen fiel nicht mehr allzu viel ein und konnte auch selten etwas Gefährliches fabrizieren. So blieben beide Teams vor dem gegnerischen Tor bis zur Schlussphase harmlos. Dann blitzte kurz der Hausherr nochmal auf und entschied die Partie auf eigenem Platz. Der Angriff kam über rechts, wo Alexander Peschke das Leder reinbrachte. Der Ball konnte nicht abschließend geklärt werden und das Spielgerät landete bei Kapitän Elias Lex, der nach wenigen Schritten im langen Toreck abschloss – 3:0 (79.). Der nächste Tiefschlag für den SV Laufen in diesem Spiel und in dieser noch jungen Saison. Die Partie plätscherte ihrem Ende entgegen. Nur noch David Cienskowski wagte in der Nachspielzeit noch einen Torabschlussversuch. Aus extrem scharfen Winkel wollte er Michael Schön, der im zweiten Durchgang den TSV-Kasten hütete, überwinden, doch Schön bekam die Hände hoch und klärte zur Ecke. So blieb es beim unaufgeregtem 3:0 zugunsten des TSV Chieming.
Die Chieminger schoben sich damit weit nach oben und grüßen als Kreisklassenaufsteiger nun von Platz 5 im Klassement. Der SV Laufen behält die „rote Laterne“. Bei den Salzachstädtern hofft man, dass man sich von diesem weiteren Tiefschlag schnell erholt, denn am kommenden Wochenende gastiert der Aufstiegskandidat der DJK Otting an der Salzach.
SV Laufen in Chieming: Luka Feil, Kapitän Maximilian Weber, Felix Meißner, Maximilian Obermayer, Michael Hollinger, Helmuth Putzhammer, Julian Draak, Gabriel Öllerer, David Cienskowski, Andreas Kleinschwärzer und Manuel Travar. Ersatz: Thomas Bauer, Maximilian Standfest, Lukas Obermayer und Simon Maier. Trainer: Wolfgang Würnstl.

Bildtext: Maximilian Ostermayer vom TSV Chieming (Mitte) konnte sich oftmals zu leicht gegen die weißgekleideten Laufener durchsetzen und feierte am Ende einen Heimdreier.
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Laufen: Einen wichtige Dreier fuhr die DJK Weildorf am Freitagabend beim SV Laufen ein. An der Salzach konnte die Aigner-Elf mit 3:2 siegen und hat sich diesen Erfolg mit einem engagierten Auftritt verdient. Laufen wachte zu spät auf und konnte das Ergebnis nicht mehr zu mindestens einen Punkt wenden und bleibt damit im Keller der Tabelle stehen.
Gleich in der 2. Spielminute musste der SV Laufen einen Schock verdauen. Florian Hollinger blieb an der eigenen Strafraumgrenze liegen und musste nach einer längeren Behandlungspause vom Feld gebracht werden. Somit musste Trainer Wolfgang Würnstl früh umstellen und Hollingers Ausfall kompensieren. Nach gut sechsminütiger Pause ging das Spiel unter Schiedsrichter Markus Putze (DJK Nußdorf) weiter. Weildorf nutzte die Schockphase und machte Druck auf das Tor des SVL. Ein Freistoß sorgte dann für den ersten Gästetreffer. Maximilian Eisl knallte seinen Freistoß auf das Eckige. Beim Abwehrversuch knallte Keeper Alexander Kalb an den Pfosten und blieb liegen. Der Ball flog ins Tor – 0:1. Kalb konnte nach einer Behandlungspause in den Kasten zurückkehren und das Spiel auch schlussendlich beenden. Langsam aber sicher erholte sich der SVL vom Schock der ersten Minuten und konnte selbst mehr fürs Spiel tun. Gerhard Nafe kam in der 17. Minute durch, umkurvte im Strafraum einen Verteidiger und schoss aufs Gehäuse. Torwart Bernhard Hell parierte zum Eckstoß. In Minute 22 kam die DJK ziemlich leicht durchs Laufener Mittelfeld hindurch. Das Leder erreichte Tobias Prantler, der im direkten Duell Alexander Kalb herausforderte. Kalb parierte Prantlers Abschluss. Den Nachschuss setzte Maximilian Reindl unglücklich an den Pfosten. Drei Minuten darauffolgend hieß aber der Sieger Tobias Prantler. Über die Außenbahn lief Maximilian Eisl durch und konnte den Ball auf Florian Berger bringen, der im Strafraum zuerst an Kalb scheiterte. Doch auf dem zweiten Pfosten stand Tobias Prantler bereit und netzte zum 0:2 ein. Der Gast aus Weildorf trat bissig und engagiert auf und war in vielen Spielaktionen einfach gedankenschneller. Der SVL hatte viel Beschäftigung damit, den ganz in blau gekleideten Weildorfern irgendwie das Leder abzujagen und kam selbst schwer ins Spiel. Die vereinzelten Angriffe, die vom SV Laufen kamen, verteidigte der Gast in weiten Teilen souverän und ließ kaum etwas zu. In der 33. Minute hatten die Gästefans vor insgesamt 100 Zuschauern schon den nächsten Torschrei auf den Lippen. Maximilan Eisl ließ Laufens Verteidiger in Richtung Torauslinie wie Slalomstangen stehen und schickte den Ball auf Florian Berger. Seinen satten Schuss hielt Kalb glänzend. Laufens Torhüter verhalf seinen Vorderleuten dazu, im Spiel zu bleiben. Im Gegenstoß allerdings zeigte Schiedsrichter Putze auf dem Elfmeterpunkt und schürte damit die Hoffnungen der Heimfans wieder an. Nach einem schnellen Angriff (34.) wurde Gerhard Nafe im Strafraum von Christopher Berger umgestoßen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Helmuth Putzhammer zum 1:2 Anschlusstreffer. Die Aigner-Elf aus Weildorf ließ sich dadurch wenig beeindrucken und ließ die wacklige Abwehr der Hausherren immer wieder erzittern. Dem SV Laufen muss man zugutehalten, dass sie sich ins Spiel zurückbissen und vor allem in der Vorwärtsbewegung in der Folge mehr anbieten konnten.
Der zweite Durchgang begann unverhofft glücklich für die Hausherren. Schon in der 47. Minute unterlief Florian Kern-Wallner ein Lapsus. Kern-Wallner wollte einen Rückpass spielen, doch übersah dabei, dass Thomas Bauer ganz alleine stand und den Ball unter seine Kontrolle nahm. Nach wenigen Metern schoss Bauer überlegt den Ball in die Maschen – 2:2. Doch der SVL freute sich wohl zu lange und kassierte mehr oder weniger postwendend den nächsten Gegentreffer. Kaum hatte man selbst die Kampfeslust wiedergefunden, schepperte es im eigenen Tor. Schnell ging es in der 52. Minute bei der DJK wieder nach vorne. Maximilian Reindl lief seinem Verteidiger davon und sah sich Kalb gegenüber. Dieser entschied sich herauszukommen, wurde jedoch umspielt. Reindl war zwar schon fast an der Torauslinie angekommen, doch konnte mit einem abgefälschten Schuss die erneute Führung erzielen – 2:3. Laufen musste nun mehr investieren, um noch irgendwie einen Punkt zu sichern. Sie waren nun besser im Spiel und boten den Gästen in den Zweikämpfen nun deutlich mehr Gegenwehr. In der 64. Minute eroberte man in Gemeinschaftsarbeit das Leder und schickte Gerhard Nafe los. Der am heutigen Tage im zweiten Durchgang auffällige Nafe lief auf Bernhard Hell zu. Doch Hell blieb der Sieger und parierte Nafes Abschluss. Somit hielt Hell seine Mannen in Front. Weildorf spielte weiterhin einen technisch sehenswerten Fußball, konnte sich aber über viele Teile der Partie über nicht zu wenig Platz im Spielaufbau keinesfalls beschweren. Laufen konnte trotz einiger Bemühungen die restliche Zeit nicht mehr nutzen, um noch einen Treffer zur Punkteteilung zu erzielen. Zum Ende hin kam der Gast der DJK nochmal auf. Mit Geschwindigkeit ging es durch Laufens Reihen und Wolfgang Berger erschien vor dem SVL-Kasten. Das Leder landete am Lattenkreuz, touchierte auch noch den Pfosten, sprang aber wieder heraus. Auch in der Nachspielzeit hätte die DJK den Deckel auf die Partie machen können und alle Laufener Bemühungen ersticken können. Christoph Eisl war es, der einen Schuss aufs Tor losließ, doch Kalb war erneut zur Stelle und konnte mit den Fingerspitzen das Leder über die Latte lenken.
So blieb es beim verdienten 3:2 Auswärtserfolg der DJK Weildorf. Einen anderen Ausgang hätte die Partie wohl nicht hergegeben. Mit diesem Sieg ließ Weildorf den SV Laufen im Keller der Kreisklassentabelle stehen.
Der SV Laufen spielte zuhause gegen die DJK Weildorf in folgendem Aufgebot: Alexander Kalb, Kapitän Maximilian Weber, Maximilian Obermayer, Luka Feil, Florian Hollinger, Helmuth Putzhammer, Julian Draak, Gabriel Öllerer, Gerhard Nafe, David Cienskowski und Manuel Travar. Ersatz: Robert Bauer, Thomas Bauer, Maximilian Standfest, Andreas Kleinschwärzer und Simon Maier. Trainer: Wolfgang Würnstl.

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Laufen: Der SV Laufen 2 kam am Freitagabend auf dem eigenen Sportgelände gegen den SV Taching am See II nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Aufgrund des Spielverlaufes muss man zu dem Fazit kommen, dass es den Tachingern gelungen ist, den Salzachstädtern Punkte abzuluchsen. Laufen hatte mehr vom Spiel, konnte aber nach dem Ausgleichstreffer nichts Entscheidendes mehr auf das gegnerische Tor bringen.
Vor 50 Zuschauern trat der SV Laufen 2 zum zweiten Punktspiel der noch jungen C-Klassen-Saison an. Bisher punktverlustfrei musste die Elf von Trainer Hans Obermayer an diesem Freitagabend die ersten Punktverluste hinnehmen. Spielbestimmend über weite Strecken waren jedoch die Mannen vom SVL. Nach 14 Minuten ging der Gastgeber auch gleich in Führung. Der weit aufgerückte Tobias Egger durfte unbedrängt von der linken Außenbahn die Hereingabe in den Strafraum wagen. Zuerst verfehlten einige Spieler in beiden Farben das Leder, am zweiten Pfosten stand dann Maximilian Standfest bereit und nutzte die Gelegenheit zum 1:0. Den ersten Warnschuss in einer eher zerfahrenden Partie setzte der SV Taching in der 22. Minute. Alexander Streibl verfehlte das Tor mit seinem Schuss um gut einen Meter. Eine halbe Stunde war schon gespielt als sich Adrian Braunsperger das Leder zum Freistoß schnappte. Sein Schuss aus dem Halbfeld konnte Torwart Stefan Thurnhuber gerade noch über den Querbalken legen. Auch die darauffolgende Ecke brachte durchaus Torgefahr mit sich. Der von Kapitän Thomas Bauer geschlagene Eckstoß landete bei Alexander Schumann, der aber mit seinem Kopfstoß das Tor verfehlte. Eine Riesenmöglichkeit hatten die Gäste vom Tachinger See in der 37. Minute durch Thomas Baldauf. Er lief zwei Laufener Verteidigern auf und davon, doch sein Abschluss war doch um einiges unplatziert.
Obwohl das Spiel nicht allzuviel aufregende Szenen bot, konnte der SVL das eine oder andere in der Offensive anbieten. In der 59. Minute kam Maximilian Standfest in den Strafraum durch und zog mit links ab. Torhüter Thurnhuber parierte per Fußabwehr. Nur drei Minuten später fast der zweite Treffer des SVL. Der Ball flog ins Zentrum, wo Lorenz Fuchs mit einem Lupfer den Ball nur auf die Latte legen konnte. Der Gast vom SV Taching ließ sich in Sachen Tormöglichkeiten nicht zweimal bitten und nutzte gleich die nächste Torchance zum Ausgleichstreffer. Mathias Loithaler konnte in der 65. Minute über rechts den Flachpass auf Thomas Baldauf bringen, der Torhüter Thomas Rudholzer ausschaute und zum 1:1 einschoss. Eine Standardsituation in der 71. Minute hätte die abermalige Führung für den Gastgeber bedeuten können. Doch den Freistoß von Lorenz Fuchs kratzte Thurnhuber aus dem Kasten. In den letzten zwanzig Minuten kamen nicht mehr entscheidende Spielsituationen zustande. Obwohl beide Teams bemüht waren, den Ball noch irgendwie im gegnerischen Kasten unterzubringen, fehlte meist die Klarheit in den Aktionen und man musste sich wohl oder übel mit einem 1:1 Unentschieden zufrieden geben.
Der SV Laufen 2 spielte gegen Taching mit folgendem Aufgebot: Thomas Rudholzer, Tobias Egger, Adrian Braunsperger, Maximilian Höhn, Lukas Obermayer, Alexander Schumann, Lorenz Fuchs, Kapitän Thomas Bauer, Patrick Prechtl, Maximilian Standfest und Thomas Streitwieser. Ersatz: Robert Bauer, Benedikt Feil und Manfred Ruffer. Trainer: Hans Obermayer.

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Bischofswiesen: Der aufopferungsvolle Unterzahlkampf des SV Laufen blieb am Mittwochabend beim FC Bischofswiesen unbelohnt. Die Würnstl-Elf von der Salzach machte dem Wort „Kampf“ einige Ehre und hätte einen Punkt verdient gehabt. Der Hausherr des FC Bischofswiesen behielt aber die Ruhe und konnte durch zwei gleichartige Standardtore die Punkte am Riedherrn behalten.
Der frühe Schock für den SV Laufen vor 70 Zuschauern in der 12. Minute. Keeper Bastian Schönheim sah aufgrund einer Notbremse vor der Strafraumgrenze an FCB-Akteur Hölzl die Rote Karte. Somit blieb den Salzachstädtern nichts anderes übrig als die restliche Zeit mit zehn Mann zu bestreiten. Eine undankbare Aufgabe, die der SV Laufen aber fast mit Bravour bestanden hätte. Laufen hatte in den ersten 20 Minuten mehr vom Spiel und konnte trotz Unterzahl immer wieder Gefährlichkeit hervorrufen. Den ersten gefährlichen Torschuss ließ Michael Hölzl auf Seiten der Hausherren in der 28. Minute los. Peter Seidinger kam über links durch, bediente Hölzl kurz, doch dieser verzog doch um einiges. Vier Minuten später hatte Hölzl die erneut die Führung auf dem Schlappen. Nach einem Eckball des SV Laufen konterte der Hausherr des FCB. Fabian Motz flankte den Ball punktgenau auf den Kopf von Hölzl – knapp daneben. Doch auch der SV Laufen hatte seine Chancen, wie in der 33. Minute als Julian Draak einen Schuss aus halblinks losließ. Torhüter Stefan Schnitzlbaumer konnte Draaks Schuss festhalten. Draak leitete in der 38. Minute auch die nächste Torchance seiner Farben ein. Sein Eckstoß fand Gabriel Öllerer, der das Leder an den Pfosten köpfte. Kurz brannte auf Seiten der Gästefans schon der Torjubel auf, doch den Hausherren gelang es den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fuhr der FC Bischofswiesen erneut einen Konter, das probate Mittel, was der Hausherr in diesem Spiel fand. Diesmal war es Christoph Fischer, der auf der Außenbahn David Thalmaier aussteigen ließ und den ziemlich unbehelligten Stefan Sontheimer im Zentrum fand. Sontheimer erwischte das Leder nicht voll und vergab die sicher geglaubte Führung.
In der zweiten Halbzeit wurde es erstmals in der 55. Minute gefährlich. Markus Koller tankte sich durch Laufens Mannen hindurch und zog scharf ab. Laufens Keeper Alexander Kalb war zur Stelle und verhinderte den Einschlag reaktionsschnell. Viel umjubelt war der Führungstreffer des SV Laufen in der 57. Minute. Julian Draak zauberte das Leder mit einem punktgenauen Pass in den Strafraum auf Gabriel Öllerer. Dieser drehte sich um die eigene Achse und hämmerte das Leder mit der Pike unter den Querbalken – 0:1. Der SV Laufen war sehr präsent und kämpfte mit Mann und Maus um Punkte am Riedherrn. In so langer Unterzahl eine durchaus sehenswerte Leistung. Und der Abnutzungskampf begann erst jetzt. Fünf Minuten nach dem Führungstreffer des SVL segelte auf der Gegenseite das Spielgerät in den Strafraum auf Benedikt Graßl, der freistehend aufs Tor knallte. Erneut war Kalb zur Stelle und verhinderte schlimmeres. Auf der anderen Seite versuchte sich in der 67. Minute Gerhard Nafe mit einem Torschuss. Nafe wurde vom frisch eingewechselten Simon Maier in Szene gesetzt. Nafes Abschluss parierte Schnitzlbaumer mit einer Flugparade. Der Abnutzungskampf des SV Laufen bekam in der 69. Minute einen weiteren Dämpfer. Nach einem Eckstoß von Kapitän Fabian Motz zitterte sich das Runde bis zum zweiten Pfosten durch, wo Michael Hölzl sein Glück fand und den Ausgleich erzielte – 1:1. Strittig war eine Situation in der 76. Minute im Bischofswiesener Strafraum. Nach einem Eckball des Laufeners Julian Draak spielte Peter Seidinger unbedrängt das Leder seinem Torwart zurück, der dieses aufnahm. Die Pfeife des Unparteiischen Schönherr blieb jedoch stumm. Eine Kopie des Ausgleichstreffers gelang dem FC Bischofswiesen in der 82. Minute. Der Eckstoß segelte diesmal auf den ersten Pfosten, wo es den Gästen nicht gelang die Situation zu bereinigen. Nutznießer war Benedikt Graßl, der das Leder zur 2:1 Führung einschob. Laufen warf nun so ziemlich alles nach vorne und wollte sich den durchaus verdienten Punkt noch irgendwie holen. In der 85. Minute schlug Maximilian Obermayer einen Freistoß in Richtung Gabriel Öllerer. Dieser stieg hoch und köpfte auf das lange Toreck, doch Schnitzlbaumer war parat und klärte im Flug den Kopfstoß Öllerers. Zum Ende hin kam sogar Torwart Alexander Kalb mit der vorletzten Spielaktion in den gegnerischen Strafraum. Doch diese Aktion endete in einer weiteren Roten Karte wegen Notbremse. Der Eckstoß von Julian Draak wurde von den Hausherren geklärt und Markus Koller lief vor der Mittellinie auf und davon. David Thalmaier folgte ihm und hätte ihn eigentlich laufen lassen können. Doch Thalmaier zupfte zu sehr an Koller herum, der schlussendlich auch zu Boden fiel. Thalmaier sah folgerichtig die Rote Karte, was dann auch der Schlusspunkt der Partie war.
SV Laufen Kader in Bischofswiesen: Bastian Schönheim, Maximilian Obermayer, Thomas Bauer, Luka Feil, Kapitän Florian Hollinger, Gabriel Öllerer, Julian Draak, David Cienskowski, Gerhard Nafe, David Thalmaier und Manuel Travar. Ersatz: Patrick Prechtl, Thomas Streitwieser, Simon Maier und Alexander Kalb. Trainer: Wolfgang Würnstl.
Bildtext: Vielfüßig verteidigte der SV Laufen (in weiß) oftmals Aktionen der Hausherren und war dabei in weiten Teilen erfolgreich – Punkte jedoch gab es am Mittwochabend keine.

