- Details
- Zugriffe: 60

- Details
- Zugriffe: 748
Ruhpolding: Früh war die Kreisklassenpartie am Samstagnachmittag vor 90 Zuschauern in Ruhpolding entschieden. Schon zur Halbzeit lag der Gastgeber gegen den SV Laufen mit drei Toren in Front und siegte schlussendlich verdient mit 4:0. Der SV Laufen konnte vorwiegend in der ersten Halbzeit nie ins Spiel finden und muss somit in eine der anspruchsvollsten und schwersten Kreisklassen der letzten Jahre auf einen suboptimalen Start vor der englischen Woche blicken.
Schon früh ging im Waldstadion von Ruhpolding die Post in Richtung Laufens Tor ab. Nach weniger als drei Spielminuten sorgte ein schneller Angriff über Ruhpoldings rechter Außenbahn für erste Torgefahr. Das Leder flog auf Valentin Gstatter, der schlussendlich sich als „Man of the Match“ fühlen konnte. Gstatters erster Abschluss wurde zum Eckstoß abgelenkt. Doch es brannte weiter in Laufens Hintermannschaft. Der darauffolgende Eckstoß wurde erneut brandgefährlich. Von Michael Kellner getreten köpfte der aufgerückte Michael Wagenbauer aufs Tor. SVL-Keeper Alexander Kalb reagierte blitzschnell und vereitelte per Fußabwehr den Führungstreffer. Laufen agierte in der ersten Halbzeit zu passiv und holte sich vom heimischen Plenk-Team die Quittung ab. Wiederum lief ein Angriff über die Außenbahn. Elias Freimoser war es, der den Ball ins Zentrum brachte und Gstatter damit fand. Gstatter ließ sich nicht nochmals bitten und erzielte den 1:0 Führungstreffer (6.). Doch anstatt sich nun den Gegebenheiten anzupassen, machten die Laufener Akteure so weiter und wurden ein ums andere Mal überlaufen. Nach zehn Minuten konnte ein Freistoß nur kurz abgewehrt werden. Der vor dem Strafraum postierte Kellner zog ab. Kalb rettete per Flugparade. Doch auch diesmal sorgte die Folgeaktion für einen weiteren Treffer. Die darauffolgende Ecke landete bei Valentin Gstatter, der aus kurzer Distanz früh zum 2:0 erhöhte. Beide Treffer des SVR wurden von der Salzachstädter Elf als Abseits reklamiert, doch die Pfeife des Unparteiischen Rappolder blieb beides Mal stumm. Einen ersten erwähnenswerten Schuss aufs gegnerische Gehäuse ließ Julian Draak in der 19. Minute los. Aus dem Halbfeld zog Draak ab, doch Keeper Utzinger faustete das Leder mit beiden Händen aus der Box. Wer glaubte, die Szenerie in der Laufener Hälfte würde sich nun beruhigen, sah sich bald getäuscht. In Minute 21 brachte Kellner das Leder von der Außenbahn auf den zweiten Pfosten, wo Gstatter völlig allein das Runde am Eckigen vorbeischob und die Vorentscheidung vergab. Doch in der 32. Minute schlug es das dritte Mal hinter Kalb ein. Ausgehend erneut ein Eckstoß, der diesmal kurz auf den ersten Pfosten gespielt wurde. Jonas Neuhofer kam vor dem zu spät in den Zweikampf gegangenen Verteidiger ans Leder und brachte dieses im langen Toreck unter – 3:0 und damit die Vorentscheidung, wenn nicht sogar Entscheidung der Partie, zugunsten der aktiveren Mannschaft am Samstagnachmittag. Gut und gerne hätte der Hausherr noch einen weiteren Treffer in Hälfte eins erzielen können, was ihnen aber schlussendlich verwehrt blieb. Dennoch war es in der 37. Minute gefährlich genug, um diese Situation zu erwähnen. Eine Flanke landete im Rückraum, wo Burak Aydin per Scherenschlag dem SVL ins endgültige K.O. versetzen wollte. Aydins Schuss flog hauchdünn über den Querbalken hinweg. Nur mickrige drei Minuten später über rechts durchkommend kam die Hereingabe diesmal von Dominik Jäger. Burak Aydins Versuch konnte Kalb parieren, den Nachschuss legte Jonas Neuhofer aus kürzester Distanz übers Tor.
Verändert in einigen Position, im Personal und mit neuem Mut kam der SV Laufen aus der Halbzeit und bot ab sofort den Hausherren Paroli. Doch die erste Tormöglichkeit war den Plenk-Elf vorbehalten. Der erste Angriff in Halbzeit zwei in der 53. Minute sorgte wiederum für leichten Flächenbrand im Laufener Strafraum. Im letzten Moment allerdings konnte Maximilian Obermayer, der sich im zweiten Durchgang durchaus als „Fels in der Brandung“ erwies, abgrätschen. Auch der SV Laufen kam jetzt zu vereinzelten Torchancen. Zuerst allerdings sah David Cienskowski die 10-Minuten-Strafe auf sich zufallen und der Gast war nur noch zu zehnt. In dieser Spielphase ging es beidseits ein wenig auf die Knochen, was dem Spiel nicht immer gut tat. Der Gleichstand im Spielermaterial wurde dann für drei Minuten eingemerkt. In Minute 70 musste auch Jonas Neuhofer auf Seiten der Hausherren für 10 Minuten von außen das Spielfeld betrachten. Mit einem Mann mehr hätte der SV Laufen eigentlich den Anschlusstreffer erzielt. Ein gefühlvoller Lattenschuss von Julian Draak landete bei Helmuth Putzhammer, der seinen Schuss über die Linie brachte, denn Torwart Utzinger konnte das Leder erst hinter der Torlinie wegbugsieren. Schiedsrichter Rappolder vom SV Ramerberg verwehrte den Treffer und ließ das Spiel zum Ärger der ganz in rot gekleideten Gästecrew weiterlaufen. Auch in der 78. Minute hätte gut und gerne eine Aktion zugunsten der Gäste gepfiffen werden können. Nach einer Hereingabe von David Cienskowski wurde Michael Hollinger massivst und elfmeterreif am Torabschluss gehindert, auch hier blieb Rappolders Pfeife stumm. Als die Nachspielzeit anbrach, war dem SV Ruhpolding die Beendigung der Partie vorbehalten. Nach langen zähen Angriffen und vielen Abwehraktionen der Gäste um den im zweiten Durchgang gut ausputzenden Maximilian Obermayer schepperte es dann doch noch einmal. Kellner schob das Leder zentimetergenau durch Laufens Innenverteidigung hindurch, wo Jonas Neuhofer einlief. Neuhofer überlupfte Keeper Kalb. Die anschließende Rettungsaktion von Adrian Braunsperger blieb ohne Erfolg – 4:0.
Eine kalte Dusche für den SV Laufen zum Auftakt der neuen Saison. In einer der schwersten Kreisklassensaison der letzten Jahre müssen sich die Salzachstädter in der englischen Woche massiv verändern und verbessern, um nicht Ende nächster Woche noch immer mit einer mehr als ausbaufähigen Punktezahl dazustehen. Am Mitwoch geht es gegen den FC Bischofswiesen, am Freitag findet der Heimspielauftakt gegen die DJK Weildorf an der Freilassinger Straße in Laufen vonstatten.
SV Laufen Kader in Ruhpolding: Alexander Kalb, Maximilian Obermayer, Lukas Obermayer, Michael Hollinger, Kapitän Florian Hollinger, Helmuth Putzhammer, Julian Draak, Gabriel Öllerer, Andreas Kleinschwärzer, David Cienskowski und Manuel Travar. Ersatz: Adrian Braunsperger, Thomas Streitwieser, Thomas Bauer, Gerhard Nafe und David Thalmaier. Trainer: Wolfgang Würnstl.

Bildtext: In eher etwas lockerer Bedrängnis konnte hier Verteidiger Alexander Jost vom SV Ruhpolding gegen Julian Draak (SV Laufen) den Spielaufbau für seine Mannen eröffnen – symptomatisch für die erste Halbzeit, wo der Gast von der Salzach oftmals zu spät kam.
Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen)
- Details
- Zugriffe: 740

- Details
- Zugriffe: 745

- Details
- Zugriffe: 101

- Details
- Zugriffe: 708
Laufen: Der SV Laufen konnte den ersten Dreier der Saison am Freitagabend vor heimischer Kulisse einfahren. Die Hausherren ließen enorm viel liegen, konnten sich aber schlussendlich mit einem Tor ihres Spielführers gegen den SV Kay III durchsetzen.
Nach wenigen Spielminuten übernahm der SV Laufen größtenteils die Spielkontrolle, der Gast begann verhalten. In der 13. Minute näherte sich der SVL langsam dann dem Torerfolg an. Zuerst legte Thomas Bauer das Leder per Kopf weit über den Querbalken, wenig später verpasste David Cienskowski mit einem Volleyschuss aus dem Strafraum das Tor um gut zwei Meter. In Minute 16 fiel dann das goldene Tor des Tages. Lukas Obermayer eroberte in der eigenen Hälfte den Ball und schickte Andreas Kleinschwärzer los. Dieser bediente mit Auge seinen Spielführer Thomas Bauer, der mit einem satten Schuss Torhüter Andreas Maier überwand – 1:0. Wiederum war es Lukas Obermayer, der in der 22. Minute die nächste Torchance initiierte. Mit einem klugen Pass bediente er Thomas Bauer, der nach kurzer Drehung abzog. Diesmal aber scheiterte Laufens Kapitän am SVK-Keeper. Den Nachschoss schoss Andreas Kleinschwärzer deutlich am Tor vorbei. Nach einer halben Stunde prüfte dann der aufgerückte Adrian Braunsperger vom Strafraumeck den Gästetorhüter. Dieser parierte stark den scharfen Schuss zum Eckball. Weitere zwei Minuten später brachte Thomas Streitwieser das Leder von linksaußen auf Thomas Bauer, der kurz auf Andreas Kleinschwärzer abgab. Dieser fand aus kurzer Distanz in Torhüter Maier seinen Meister. Im ersten Durchgang fiel vor allem Laufens Mittelfeldspieler Lukas Obermayer auf, der viele Zweikämpfe für sich entschied und dabei auch noch gefährliche Situationen für seine Farben einleiten konnte.
Der zweite Durchgang konnte nicht mehr ganz das halten, was er im ersten Durchgang versprach. Dennoch blieb der SV Laufen über weite Strecken die ballführende Mannschaft. In der 56. Minute tankte sich Maximilian Höhn auf der rechten Außenbahn durch und sah den sich im Rückraum freigelaufenen Maximilian Standfest. Sein Schuss wurde allerdings zur Ecke abgefälscht. Knapp zehn Minuten später war Standfest nach einem Pass aus dem Mittelfeld erneut zur Stelle, doch diesmal verlegte der nun freudig aufspielende Akteur. In der 68. Minute flog eine lange Flanke von Standfest auf den gerade frisch eingewechselten Patrick Heinrich, der per Kopf am Pfosten scheiterte. Nur eine Minute später lief Andreas Kleinschwärzer in den Strafraum. Doch anstatt selbst den Torerfolg zu suchen, versuchte er Thomas Bauer zu bedienen. Doch Kleinschwärzers Pass geriet zu kurz. Der SV Laufen war definitiv näher am zweiten Tor als der Gast aus Kay, der allerdings in der Schlussphase nochmals alles nach vorne warf, um vielleicht doch noch einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Trotz dem einen oder anderen Wackler in der Laufener Defensive gelang dies dem Gast nicht mehr und der SV Laufen konnte sich nach gut 93. Minuten über den ersten Heimdreier der neuen Saison freuen.
SV Laufen Kader beim Heimspiel gegen Kay III: Luka Feil, Lorenz Fuchs, Maximilian Höhn, Lukas Obermayer, Stephan Kraller, David Cienskowski, Adrian Braunsperger, Kapitän Thomas Bauer, Andreas Kleinschwärzer, Maximilian Standfest und Thomas Streitwieser. Ersatz: Patrick Heinrich, Robert Bauer, Marcel Schmiedl und Patrick Prechtl. Trainer: Hans Obermayer.
Bildtext: Spielte vor allem im ersten Durchgang stark auf – Laufens Mittelfeldspieler Lukas Obermayer.



