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Laufen: Es ist geschafft. „O´zapft is“ beim SV Laufen. Erstmals in dieser Saison brach der SV Laufen den Bann und holte drei Punkte. Schon in dieser frühen Saisonphase Big Points gegen den SBC Traunstein II. Die Landesliga-Reserve musste sich mit 1:4 an der Salzach verdient geschlagen geben. Zu willensstark agierte der SV Laufen und zog kämpferisch das Zepter des Handelns auf ihre Seite.
Gleich von Beginn an war das Spiel vor knapp 80 Zuschauern an der Freilassinger Straße in Laufen von flotter Natur. Der SV Laufen übernahm sofort die Initiative. Nach sieben Minuten der erste gefährliche Schuss der Hausherren. Gerhard Nafe versuchte es aus der Drehung, doch Torwart Traule begrub das Leder unter sich. Eine Viertelstunde war gespielt als Laufens Youngster Sebastian Hager zum Abschluss kam. Hagers Schuss war jedoch zu unplatziert, erneut war Traule zur Stelle und hielt fest. Unzufrieden von der Seitenlinie war Traunsteins Trainer Wirth immer wieder damit beschäftigt seine Mannen „einzunorden“ und zu sortieren. Unbeeindruckt davon spielte der SV Laufen weiter. Schnell waren die Akteure unterwegs und es ging mit Geschwindigkeit zur Sache. Ein ziemlicher Bock der Traunsteiner Hintermannschaft wäre in der 37. Minute fast gerächt geworden. Sebastian Hager schaute dem Verteidiger den Ball ab und spielte flach ins Zentrum. Bevor allerdings Gerhard Nafe einschießen konnte wurde er von Yash Joshi entscheidend bedrängt. Zwei Minuten darauffolgend aber kassierte der SBC den Rückstand. Eine gefährliche Flanke von Gerhard Nafe auf Gabriel Öllerer. Dessen Kopfstoß wurde abgewehrt, doch Julian Draak war zur Stelle und nagelte das Leder an die Unterkante der Latte, wo es sich unhaltbar ins Toreck bewegte – 1:0 (39.). Der Wille war definitiv groß und erkennbar beim SV Laufen, am Freitagabend erstmals den Dreier einzufahren. Rasch legten die Salzachstädter unter Anleitung von Trainer Wolfgang Würnstl nach. In der 43. Minute knallte es wieder im Gebälk der Traunsteiner. Gefährlich im Strafraum bewegend konnte Traunstein nicht klären. Gerhard Nafe tankte sich stark bedrängt an zwei Mann vorbei und zimmerte das Leder über den Innenpfosten in die Maschen zum 2:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des makellos pfeifenden Unparteiischen Thomas Riebesehl (ASV Piding) versuchte es Dennis Hrvoic aus der Distanz. Sein durchaus scharfer Schuss flog aber am Gehäuse vorbei.
Der SV Laufen biss sich weiterhin in jeden Ball und gab nichts verloren. Mit der kämpferisch tadellosen Leistung der Hausherren gelang diesen die technisch guten Traunsteiner zu entzaubern. Dennoch war der Gast aus der Kreisstadt noch nicht geschlagen. Auf den Anschlusstreffer bedachte machte der SBC Druck auf das SVL-Tor. Benedikt Gartner war es in der 57. Minute, der aus der Drehung Torhüter Bastian Schönheim prüfte. Schönheim wehrte zum Eckball ab. Drei Minuten später brannte es heftig in Laufens Hintermannschaft. Zweimal musste man entscheidend eingreifen bei Torschussversuchen von Julian Mancipe Olea und Alexander Dreßl. Michael Hollinger und Bastian Schönheim retteten den Spielstand für die Hausherren. Nun übernahm der SV Laufen wieder die Initiative. Nach einem Freistoß von Sebastian Hager kam Julian Draak ans Leder, doch Torwart Traule krallte das Leder Draak vom Fuß. Die Vorentscheidung in der 66. Minute. Ein Rückpass der Traunsteiner Außenposition Richtung Torhüter verhungerte regelrecht. Gerhard Nafe antizipierte gut, stach in den Pass hinein, lief am Torhüter vorbei und schob schon unter der anrennenden Laufener Jubeltraube zum 3:0 ein. Ein kurzes Aufflackern des SBC in der 68. Minute. Eine unglückliche Aktion des Laufener Spielführers war entscheidend für den 3:1 Anschlusstreffer. Rames Mhadhbi kam durch, scheiterte am herauslaufenden Schönheim. Den Nachschuss faustete SVL-Kapitän Maximilian Weber per Faust übers Tor. Weber sah folgerichtig die Rote Karte. Den Strafstoß verwandelte Mhadhbi zum Anschluss. Nach weitem Ball in der 79. Minute kam Dennis Hrvoic völlig freistehend zum Abschluss, doch der Schuss wurde geblockt und eine Schlussphase auf Messers Schneide verhindert. Ab diesem Zeitpunkt brachte der SV Laufen die letzten Körner auf den Platz und biss sich ein ums andere Mal in Richtung gegnerischen Strafraum durch. Simon Maier hatte in der 81. Minute den Deckel der Partie in der Hand bzw. auf dem Fuß. Julian Draak stürmte auf rechtsaußen durch, spielte flach ins Zentrum. Simon Maier hatte mehr oder weniger das leere Tor vor sich, doch schoss das Leder in die Arme des eigentlich schon geschlagenen Torhüters der Landesliga-Reserve. Der Schlussakt des Flutlichtstücks in Laufen begab sich in der 89. Minute. Gabriel Öllerer tankte sich über das halbe Feld und wurde schlussendlich an der Torauslinie ankommend von Paul Ketterer zu Fall gebracht. Den Strafstoß nagelte Öllerer kompromisslos in die Maschen und ließ sich mit seinen Mannschaftskollegen lautstark vor der eigenen Fangeraden feiern – 4:1.
Der SV Laufen am Freitagabend gegen den SBC II: Bastian Schönheim, Kapitän Maximilian Weber, Felix Meißner, Maximilian Obermayer, Lucas Huber, Michael Hollinger, Gabriel Öllerer, Julian Draak, Sebastian Hager, Gerhard Nafe und Manuel Travar. Ersatz: Luka Feil, Lukas Obermayer, Thomas Bauer, David Thalmaier und Simon Maier. Trainer: Wolfgang Würnstl.

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Fridolfing/Laufen: Wundersame Wandlung in der Kabine beim SV Laufen. Nach einer eher mäßigen ersten Halbzeit beim Spitzenreiter des TSV Fridolfing gelang es dem SV Laufen erneut ein Comeback zu zelebrieren und ein 3:3 in Fridolfing zu erwirken. Zwar nicht der erste Dreier, doch ein Punkt für die Moral beim weiterhin vorne stehenden Team aus Fridolfing. Die Comebacker, die schon in der Vorwoche einen Spielstand aufholten, zeigten also wieder ihre zwei Gesichter.
200 Zuschauer ließen sich das Salzach-Derby der Kreisklasse 4 auf dem Sportplatz in Fridolfing nicht entgehen. Die mäßigen Wetterbedingungen verhinderten wohl noch eine größere Kulisse, denn trocken und gemütlich war es definitiv nicht. Gleiche Außenbedingungen für alle, Ungleichheiten im Tabellenstand. Der Tabellenerste des TSV Fridolfing war gastgebend für das Schlusslicht des SV Laufen. Und im ersten Durchgang lief für den Spitzenreiter eigentlich alles größtenteils nach Plan „3 Punkte“. Nach acht Minuten schepperte es erstmals. Schlecht wurde ein Ball von Laufens Außen ins Zentrum gespielt und mehr oder weniger direkt in die Füße der TSV Offensivabteilung. Diagonal flog das Leder in der Folge auf rechte Seite auf Michael Auer, der den Ball flach auf Johann Dandl brachte – 1:0. Wiedermal ein furchtbarer Start für den SV Laufen, der schon früh erste zaghafte Hoffnungen im Keim ersticken wollte. Der SV Laufen kam in der 12. Minute zur ersten Torchance. Nach einem Einwurf kam der am heutigen Tag auffällige Gabriel Öllerer durch und wurde aber abgeblockt. Das Leder landete bei David Cienskowski, der aus kurzer Distanz die Chance ergriff. Sein erster Versuch wurde ebenso abgeblockt, den zweiten parierte Torwart Kiermaier im Fridolfinger Tor. Mehr spielbestimmend war aber weiterhin der Hausherr, der durch Michael Auer zum nächsten Torabschluss kam. Ein weiterer kapitaler Fehlpass im Zentrum des SV Laufen lud den TSV regelrecht ein, eine weitere Möglichkeit zu erhalten. Michael Auer jedoch scheiterte an SVL-Keeper Bastian Schönheim. Nach gut 25 Minuten musste man feststellen, dass ohne dem Fridolfinger Tor die Spielanlage des SV Laufen nicht unbedingt den Tabellenstand widerspiegelte und der Inhaber der Roten Laterne durchaus mitspielte. Doch die nächste Hoffnung wurde in der 28. Minute wieder jäh zerstört. Schnell wurde der SV Laufen nach einem weiteren Fehler ausgespielt. Ein Querpass reichte schlussendlich Laufens Abwehr fast komplett auszuhebeln. Maximilian Obermayer versuchte was zu retten war, rutschte in den Pass hinein, netzte aber im eigenen Tor ein – 2:0. Zu schnell wurde der SV Laufen nach individuellen Fehlern ausgespielt und konnte sich schlussendlich über diesen Rückstand nicht wirklich beschweren, doch weiterhin bemühten sich die Salzachstädter um Ergebniskorrektur. Gerhard Nafe schickte mit einem Außenristpass Gabriel Öllerer in der 33. Minute los. Öllerer lief zwar seinen Gegenspielern davon, fand in Kiermaier jedoch seinen Meister. Zwei Minuten darauffolgend erneut Gefahr vor Maxi Kiermaier. Doch er konnte abermals seine Vorderleute nach einem Schuss von David Cienskowski vor Schlimmerem bewahren. Eine Riesenchance erspielte sich der TSV Fridolfing in der 38. Minute. Mit einem Zauberpass gelang es Tobi Schild Christoph Zeif ins Duell mit Maximilian Obermayer zu schicken. Zeif gewann nur temporär, denn sein Schuss landete an der Unterlatte und nicht hinter der Torlinie. Gleich im Gegenangriff bediente Michael Hollinger Julian Draak auf rechts. Seinen Schuss wehrte Kiermaier souverän per Fußabwehr ab. Erneut verdingte sich Tobi Schild in der 41. Minute als Vorbereiter. Diesmal schickte er Michael Auer auf Keeper Bastian Schönheim los, doch Laufens Goalie rannte aus dem Tor und lief den Pass vor Auers Augen ab. Noch in derselben Minute musste Schönheim schon eine Glanzparade aufbieten, um den dritten Gegentreffer zu verhindern. Schönheims Vorderleute ließen Johann Dandl aus gut zwanzig Metern das Spielgerät in Richtung Kreuzeck zirkeln, doch Schönheim fischte mit einer Flugparade das Leder. Magere zwei Minuten später war Schönheim erneut Endstation eines TSV-Angriffs und im Dauerbeschuss. Aus der Distanz versuchte sich Alexander Auer und erwischte den SV Laufen Torwart fast auf dem falschen Fuß. Schönheim konnte Auers Schuss gerade noch erreichen und zur Ecke bugsieren (43.). Laufen ließ sich in dieser Phase „gehen“ und hatte kaum Zugriff auf die Fridolfinger Maschinerie, die oft mit einfachem Fußball großes erreichen konnte. So auch in der 44. Minute, wo der Gastgeber das Säckchen vermeintlich zuschnürte. Mit einer wohl einstudierten Variante bediente Maxi Vogl mit einem Freistoß den in den Strafraum einlaufenden Tobi Schild. Dieser drehte einmal kurz auf und ließ seinen Gegenspieler sehr nass dastehen und schob zum 3:0 Pausenstand ein. Zu leicht bekam der TSV Fridolfing die Treffer vom SV Laufen präsentiert, die einfach zu viel zuließen.
Was in Laufens Kabine in den Halbzeitpausen passiert, wird wohl ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. Denn wie in der Vorwoche im Heimspiel gegen Otting, als ein 0:2 Rückstand egalisiert werden konnte, kam der SV Laufen auch am Samstag in Fridolfing zurück und verdiente sich den Namen des Comebackers der Liga. Das Rennen ums Remis begann in der 57. Minute. Lucas Huber erkämpfte sich das Leder und passte auf der Außenlinie entlang auf Gerhard Nafe. Dieser wiederum schickte Öllerer los. Gabriel Öllerer lief auf und davon und überwand diesmal Kiermaier zum 3:1 Anschluss. Nur zwei Minuten später war es erneut Öllerer, der seinen fixen Doppelpack schnürte und das berühmte Säckchen weit öffnete. Zuvor spielten die in dunkelblau-violett gekleideten Gäste eine sehr gute Ballkombination nach vorne. Zielspieler Julian Draak wurde im Strafraum gelegt, so dass Schiedsrichter Janßen auf den Elferpunkt zeigte. Öllerer übernahm die Verantwortung und verkürzte den Spielstand auf 3:2. Die Hoffnungen kamen sowohl bei Fans als auch bei den Spielern des SV Laufen zurück und das Kabinenwunder des SV Laufen nahm schlussendlich seinen Lauf. Die verschenkte, nicht vergessene, erste Halbzeit egalisierte der zuvor gefoulte Julian Draak in der 62. Minute. Michael Hollinger erwischte den Ball punktgenau und passte diesen zu Gabriel Öllerer. Dieser fand Julian Draak, der das Runde im Eckigen unterbrachte – 3:3. Ab diesem Zeitpunkt wurde es in Fridolfing der berühmte Tanz auf der Rasierklinge. Taktische Zwänge über den Haufen geworfen und der Fußballgott zum Glück gezwungen. Fast gereizt drängte der Hausherr auf die erneute Führung. Der Gast aus Laufen musste nun alles an Defensivkraft aufbieten, um die Drangphase schadlos zu überstehen. Leicht wurde diese Aufgabe nicht. In der 78. Minute lief der nächste gefährliche Heimangriff. Tobi Schild passte auf Götzinger. Dieser wiederum fand mit seiner Hereingabe von der rechten Außenbahn David Prams, der sich im Rückraum freilief. Prams zog scharf ab und nötigte Schönheim eine weitere Parade ab, der so sein Team auf Unentschieden-Kurs hielt.
Der SV Laufen war nun voll im Verteidigungsmodus und Kampfmodus angekommen und grätschte, rutschte um jeden Ball, während der TSV Fridolfing ein ums andere Mal an den Laufener Strafraum herankam. Richtig brenzlig wurde es in der 90. Minute. Eine punktgenaue Flanke von Christoph Zeif nutzte Tobi Schild zu einem Kopfball. Schild stieg weit höher als seine Gegenspieler, köpfte allerdings gut einen Meter übers Tor hinweg. In der fünften Nachspielminute war es Zeif selbst, der sich den Torschuss erspielte und nahm. Vom Strafraumeck machte sich Zeif bereit dem SV Laufen in einer der letzten Spielaktionen doch noch das K.O. zu versetzen. Doch der eingewechselte Luka Feil kam herangerutscht und grätschte in Zeifs Abschluss und verhinderte, dass dies noch richtig gefährlich wurde. Schiedsrichter Janßen hatte dann mit den Mannschaften ein Einsehen und beendete wenige Momente danach das zumindest im zweiten Durchgang heißumkämpfte Match in Fridolfing, aus dem der SV Laufen mit erhobenen Kopf gehen konnte. Die Punkteteilung erwirkte keine Tabellenveränderung. Der TSV Fridolfing behielt den Sonnenplatz der Liga, während die „Rote Laterne“ der Kreisklasse 4 weiterhin seinen Aufenthalt an der Salzach in Laufen fristet.
Der SV Laufen am Samstag in Fridolfing: Bastian Schönheim, Kapitän Maximilian Weber, Maximilian Obermayer, Lucas Huber, Michael Hollinger, David Cienskowski, Gabriel Öllerer, Julian Draak, Gerhard Nafe, Manuel Travar und Andreas Kleinschwärzer. Ersatz: Felix Meißner, Luka Feil, Maximilian Standfest und David Thalmaier. Trainer: Wolfgang Würnstl.

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TOPBEITRAG DER WOCHE 12.09.22 - 18.09.22 !
Fridolfing/Laufen: Wundersame Wandlung in der Kabine beim SV Laufen. Nach einer eher mäßigen ersten Halbzeit beim Spitzenreiter des TSV Fridolfing gelang es dem SV Laufen erneut ein Comeback zu zelebrieren und ein 3:3 in Fridolfing zu erwirken. Zwar nicht der erste Dreier, doch ein Punkt für die Moral beim weiterhin vorne stehenden Team aus Fridolfing. Die Comebacker, die schon in der Vorwoche einen Spielstand aufholten, zeigten also wieder ihre zwei Gesichter.
200 Zuschauer ließen sich das Salzach-Derby der Kreisklasse 4 auf dem Sportplatz in Fridolfing nicht entgehen. Die mäßigen Wetterbedingungen verhinderten wohl noch eine größere Kulisse, denn trocken und gemütlich war es definitiv nicht. Gleiche Außenbedingungen für alle, Ungleichheiten im Tabellenstand. Der Tabellenerste des TSV Fridolfing war gastgebend für das Schlusslicht des SV Laufen. Und im ersten Durchgang lief für den Spitzenreiter eigentlich alles größtenteils nach Plan „3 Punkte“. Nach acht Minuten schepperte es erstmals. Schlecht wurde ein Ball von Laufens Außen ins Zentrum gespielt und mehr oder weniger direkt in die Füße der TSV Offensivabteilung. Diagonal flog das Leder in der Folge auf rechte Seite auf Michael Auer, der den Ball flach auf Johann Dandl brachte – 1:0. Wiedermal ein furchtbarer Start für den SV Laufen, der schon früh erste zaghafte Hoffnungen im Keim ersticken wollte. Der SV Laufen kam in der 12. Minute zur ersten Torchance. Nach einem Einwurf kam der am heutigen Tag auffällige Gabriel Öllerer durch und wurde aber abgeblockt. Das Leder landete bei David Cienskowski, der aus kurzer Distanz die Chance ergriff. Sein erster Versuch wurde ebenso abgeblockt, den zweiten parierte Torwart Kiermaier im Fridolfinger Tor. Mehr spielbestimmend war aber weiterhin der Hausherr, der durch Michael Auer zum nächsten Torabschluss kam. Ein weiterer kapitaler Fehlpass im Zentrum des SV Laufen lud den TSV regelrecht ein, eine weitere Möglichkeit zu erhalten. Michael Auer jedoch scheiterte an SVL-Keeper Bastian Schönheim. Nach gut 25 Minuten musste man feststellen, dass ohne dem Fridolfinger Tor die Spielanlage des SV Laufen nicht unbedingt den Tabellenstand widerspiegelte und der Inhaber der Roten Laterne durchaus mitspielte. Doch die nächste Hoffnung wurde in der 28. Minute wieder jäh zerstört. Schnell wurde der SV Laufen nach einem weiteren Fehler ausgespielt. Ein Querpass reichte schlussendlich Laufens Abwehr fast komplett auszuhebeln. Maximilian Obermayer versuchte was zu retten war, rutschte in den Pass hinein, netzte aber im eigenen Tor ein – 2:0. Zu schnell wurde der SV Laufen nach individuellen Fehlern ausgespielt und konnte sich schlussendlich über diesen Rückstand nicht wirklich beschweren, doch weiterhin bemühten sich die Salzachstädter um Ergebniskorrektur. Gerhard Nafe schickte mit einem Außenristpass Gabriel Öllerer in der 33. Minute los. Öllerer lief zwar seinen Gegenspielern davon, fand in Kiermaier jedoch seinen Meister. Zwei Minuten darauffolgend erneut Gefahr vor Maxi Kiermaier. Doch er konnte abermals seine Vorderleute nach einem Schuss von David Cienskowski vor Schlimmerem bewahren. Eine Riesenchance erspielte sich der TSV Fridolfing in der 38. Minute. Mit einem Zauberpass gelang es Tobi Schild Christoph Zeif ins Duell mit Maximilian Obermayer zu schicken. Zeif gewann nur temporär, denn sein Schuss landete an der Unterlatte und nicht hinter der Torlinie. Gleich im Gegenangriff bediente Michael Hollinger Julian Draak auf rechts. Seinen Schuss wehrte Kiermaier souverän per Fußabwehr ab. Erneut verdingte sich Tobi Schild in der 41. Minute als Vorbereiter. Diesmal schickte er Michael Auer auf Keeper Bastian Schönheim los, doch Laufens Goalie rannte aus dem Tor und lief den Pass vor Auers Augen ab. Noch in derselben Minute musste Schönheim schon eine Glanzparade aufbieten, um den dritten Gegentreffer zu verhindern. Schönheims Vorderleute ließen Johann Dandl aus gut zwanzig Metern das Spielgerät in Richtung Kreuzeck zirkeln, doch Schönheim fischte mit einer Flugparade das Leder. Magere zwei Minuten später war Schönheim erneut Endstation eines TSV-Angriffs und im Dauerbeschuss. Aus der Distanz versuchte sich Alexander Auer und erwischte den SV Laufen Torwart fast auf dem falschen Fuß. Schönheim konnte Auers Schuss gerade noch erreichen und zur Ecke bugsieren (43.). Laufen ließ sich in dieser Phase „gehen“ und hatte kaum Zugriff auf die Fridolfinger Maschinerie, die oft mit einfachem Fußball großes erreichen konnte. So auch in der 44. Minute, wo der Gastgeber das Säckchen vermeintlich zuschnürte. Mit einer wohl einstudierten Variante bediente Maxi Vogl mit einem Freistoß den in den Strafraum einlaufenden Tobi Schild. Dieser drehte einmal kurz auf und ließ seinen Gegenspieler sehr nass dastehen und schob zum 3:0 Pausenstand ein. Zu leicht bekam der TSV Fridolfing die Treffer vom SV Laufen präsentiert, die einfach zu viel zuließen.
Was in Laufens Kabine in den Halbzeitpausen passiert, wird wohl ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. Denn wie in der Vorwoche im Heimspiel gegen Otting, als ein 0:2 Rückstand egalisiert werden konnte, kam der SV Laufen auch am Samstag in Fridolfing zurück und verdiente sich den Namen des Comebackers der Liga. Das Rennen ums Remis begann in der 57. Minute. Lucas Huber erkämpfte sich das Leder und passte auf der Außenlinie entlang auf Gerhard Nafe. Dieser wiederum schickte Öllerer los. Gabriel Öllerer lief auf und davon und überwand diesmal Kiermaier zum 3:1 Anschluss. Nur zwei Minuten später war es erneut Öllerer, der seinen fixen Doppelpack schnürte und das berühmte Säckchen weit öffnete. Zuvor spielten die in dunkelblau-violett gekleideten Gäste eine sehr gute Ballkombination nach vorne. Zielspieler Julian Draak wurde im Strafraum gelegt, so dass Schiedsrichter Janßen auf den Elferpunkt zeigte. Öllerer übernahm die Verantwortung und verkürzte den Spielstand auf 3:2. Die Hoffnungen kamen sowohl bei Fans als auch bei den Spielern des SV Laufen zurück und das Kabinenwunder des SV Laufen nahm schlussendlich seinen Lauf. Die verschenkte, nicht vergessene, erste Halbzeit egalisierte der zuvor gefoulte Julian Draak in der 62. Minute. Michael Hollinger erwischte den Ball punktgenau und passte diesen zu Gabriel Öllerer. Dieser fand Julian Draak, der das Runde im Eckigen unterbrachte – 3:3. Ab diesem Zeitpunkt wurde es in Fridolfing der berühmte Tanz auf der Rasierklinge. Taktische Zwänge über den Haufen geworfen und der Fußballgott zum Glück gezwungen. Fast gereizt drängte der Hausherr auf die erneute Führung. Der Gast aus Laufen musste nun alles an Defensivkraft aufbieten, um die Drangphase schadlos zu überstehen. Leicht wurde diese Aufgabe nicht. In der 78. Minute lief der nächste gefährliche Heimangriff. Tobi Schild passte auf Götzinger. Dieser wiederum fand mit seiner Hereingabe von der rechten Außenbahn David Prams, der sich im Rückraum freilief. Prams zog scharf ab und nötigte Schönheim eine weitere Parade ab, der so sein Team auf Unentschieden-Kurs hielt.
Der SV Laufen war nun voll im Verteidigungsmodus und Kampfmodus angekommen und grätschte, rutschte um jeden Ball, während der TSV Fridolfing ein ums andere Mal an den Laufener Strafraum herankam. Richtig brenzlig wurde es in der 90. Minute. Eine punktgenaue Flanke von Christoph Zeif nutzte Tobi Schild zu einem Kopfball. Schild stieg weit höher als seine Gegenspieler, köpfte allerdings gut einen Meter übers Tor hinweg. In der fünften Nachspielminute war es Zeif selbst, der sich den Torschuss erspielte und nahm. Vom Strafraumeck machte sich Zeif bereit dem SV Laufen in einer der letzten Spielaktionen doch noch das K.O. zu versetzen. Doch der eingewechselte Luka Feil kam herangerutscht und grätschte in Zeifs Abschluss und verhinderte, dass dies noch richtig gefährlich wurde. Schiedsrichter Janßen hatte dann mit den Mannschaften ein Einsehen und beendete wenige Momente danach das zumindest im zweiten Durchgang heißumkämpfte Match in Fridolfing, aus dem der SV Laufen mit erhobenen Kopf gehen konnte. Die Punkteteilung erwirkte keine Tabellenveränderung. Der TSV Fridolfing behielt den Sonnenplatz der Liga, während die „Rote Laterne“ der Kreisklasse 4 weiterhin seinen Aufenthalt an der Salzach in Laufen fristet.
Der SV Laufen am Samstag in Fridolfing: Bastian Schönheim, Kapitän Maximilian Weber, Maximilian Obermayer, Lucas Huber, Michael Hollinger, David Cienskowski, Gabriel Öllerer, Julian Draak, Gerhard Nafe, Manuel Travar und Andreas Kleinschwärzer. Ersatz: Felix Meißner, Luka Feil, Maximilian Standfest und David Thalmaier. Trainer: Wolfgang Würnstl.


