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Laufen: Eine schier gnadenlose Effizienz der SG Ruhpolding/Inzell ermöglichte am Freitagabend eine unnötige Niederlage der Salzachstädter der SG Laufen/Leobendorf. Im ersten Punktspiel der Frühjahrsrunde trafen die beiden U18 Spielgemeinschaften auf dem Sportgelände an der Freilassinger Straße aufeinander. Das Endergebnis von 3:1 spiegelte jedoch nicht den Spielverlauf.
Unnötig, unverständlich...so registrierten die fast überwiegend 40 heimischen Zuschauer auf der Sportanlage an der Freilassinger Straße in Laufen den Endstand der U18-Gruppenpartie zwischen der SG Laufen/Leobendorf und der SG Ruhpolding/Inzell. Mit gnadenloser Effizienz agierten die Gäste aus dem Chiemgau und machten aus ihren wenigen Torchancen das Allerbeste. Der SG Laufen/Leobendorf konnte man nicht viel vorwerfen, außer das Fehlen eines Knipsers oder Stürmers und die mangelnde Verwertung guter Spielaktionen. Der beste Mann auf Seiten der Gastgeber war ohne Frage Thomas Feil, der sich als Mannschaftsstabilisator verdient machte.
Schon in den Anfangsminuten verzweifelte man an der Chancenausbeute der ganz in blau gekleideten Heimelf. Nach 2 Minuten die erste ansprechende Torannäherung. Über rechts durchlaufend kam die flache Hereingabe ins Zentrum. Diese wurde nur mangelhaft abgewehrt, so dass der heimische Mittelfeldspieler aus dem Rückraum zum Abzug kam. Der Schuss ging allerdings um einiges am Tor vorbei. Magere drei Minuten darauffolgend landete ein Freistoß des Mannschaftskapitäns nur knapp neben dem Gästekasten. Das Unheil, wenn man es so nennen mag, führte sich in der 8. Spielminute fort. Die erste Chance der Gäste und schon stand es 0:1. Ein Freistoß aus dem Halbfeld segelte auf den ziemlich allein stehenden Torschützen, der souverän zum 0:1 einköpfte. Nur eine Minute nach der Gästeführung hätte der Hausherr ausgleichen müssen. Allein lief der Blaugekleidete auf den Gästekeeper zu, doch im Duell war der heimische Akteur zu ungefährlich, so dass der Mann mit den Handschuhen einigermaßen sicher den Ausgleich verhindern konnte. Ein Fauxpas des heimischen Keepers in der 11 Minute hätte den Gast fast weiter in Front gebracht. Der Keeper kam ohne ersichtlichen Grund aus seinem Kasten gerannt und wollte vor der Strafraumgrenze in einen Zweikampf eingreifen. Dabei brachte er sowohl seinen Mitspieler als auch sich selbst in ungeahnte Bedrängnis und ermöglichte dem rot-weiß gekleideten Gegenspieler den Abschluss. Der unmittelbare Torschuss wurde jedoch von einem weiteren Verteidiger von der Linie gekratzt. Die SG Laufen/Leobendorf hatte ohne Frage mehr vom Spiel, konnte sich davon allerdings nichts kaufen. Wenige Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff verhinderte wohl eine Abseitsstellung den fälligen Ausgleich. Nach einem scharfen Schuss ließ der Gästekeeper den Ball prallen. Im zweimaligen Nachsetzen landete das Spielgerät in den Maschen. Der Unparteiische sah eine zuvor stattfindende Abseitsstellung und annulierte den Treffer. Somit blieb es zur Halbzeit bei der schmeichelhaften Führung der SG Ruhpolding/Inzell.
Aus der Halbzeit kommend machte der Hausherr weiter. Wieder erschien ein heimischer Akteur in der 50. Minute vor dem Gästekeeper und schaffte es aufgrund eines unbefriedigenden Abschlussversuches nicht das Runde im Eckigen unterzubringen. Ein wenig rascher im Spiel war nun auch der Favorit aus Ruhpolding und Inzell. In der 52. Minute schossen sie aus dem Halbfeld scharf auf den SG-Keeper. Dieser musste sich kräftig strecken, um den Schuss zur Ecke zu entschärfen. Blieb dieser in seiner Zone und konzentrierte sich aufs Wesentliche, war er schwer bezwingbar. Wagte er Ausflüge a'la Toni Schumacher konnte er schon mal Brandherde gegen sich selbst verursachen. Und in der 54. Minute wieder fast der Ausgleich. Nach einem Eckball flog der Kopfstoß ins lange Toreck, wo ein Gästeverteidiger artistisch das Leder wegbugsierte. Nur zwei Minuten darauffolgend bestrafte die SG Ruhpolding/Inzell die "Anti-Chancenausbeute" der Hausherren. Ein langer Pass aus dem Mittelfeld erreichte den Stürmer gut 20 Meter vor dem Tor. Dem sehr weit vor dem Tor stehenden Heimkeeper wurde der Ball unter dem Körper durchgespielt und es stand 0:2. 60. Minute: Die SG Laufen/Leobendorf wieder vor dem gegnerischen Tor. Ein Diagonalpass aus dem Mittelfeld landete punktgenau beim Zielspieler. Dieser zog direkt ab. Der Gästetorwart riss reaktionsschnell die Hände hoch und verhinderte somit den Einschlag. Wenn sich im Fußball Ereignisse wiederholen, dann war das Flutlichtspiel in Laufen durchaus ein Beweisstück dazu. Es rannte auf der Anzeigetafel die 69. Minute durch als die SG Ruhpolding/Inzell mit dem dritten Treffer die Entscheidung erwirkte. Durch vieler heimischer Beine hindurch rutschte die Hereingabe ins Zentrum, wo der Ruhpoldinger Abschlussspieler mit dem Schienbein das Leder irgendwie über die Linie drückte - 0:3. Mit dem Ende der regulären Spielzeit kassierte ein Gästeakteur wegen wiederholtem Foulspiel noch die Gelb-Rote Karte bevor den Hausherren noch der Ehrentreffer vergönnt war. In der Nachspielzeit fiel der Ball von einem Eckstoß auf den Fuß eines parat stehenden Heimspielers, der dann das 1:3 markierte.
Einfacher wird es für die SG Laufen/Leobendorf keinesfalls. Am nächsten Wochende gastiert die Truppe von der Salzach beim Kreisklassenabsteiger der SG Petting/Waging. Die SG Ruhpolding/Inzell ihrerseits empfängt Bergen zum Heimspiel.

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Laufen: Eine schier gnadenlose Effizienz der SG Ruhpolding/Inzell ermöglichte am Freitagabend eine unnötige Niederlage der Salzachstädter der SG Laufen/Leobendorf. Im ersten Punktspiel der Frühjahrsrunde trafen die beiden U18 Spielgemeinschaften auf dem Sportgelände an der Freilassinger Straße aufeinander. Das Endergebnis von 3:1 spiegelte jedoch nicht den Spielverlauf.
Unnötig, unverständlich...so registrierten die fast überwiegend 40 heimischen Zuschauer auf der Sportanlage an der Freilassinger Straße in Laufen den Endstand der U18-Gruppenpartie zwischen der SG Laufen/Leobendorf und der SG Ruhpolding/Inzell. Mit gnadenloser Effizienz agierten die Gäste aus dem Chiemgau und machten aus ihren wenigen Torchancen das Allerbeste. Der SG Laufen/Leobendorf konnte man nicht viel vorwerfen, außer das Fehlen eines Knipsers oder Stürmers und die mangelnde Verwertung guter Spielaktionen. Der beste Mann auf Seiten der Gastgeber war ohne Frage Thomas Feil, der sich als Mannschaftsstabilisator verdient machte.
Schon in den Anfangsminuten verzweifelte man an der Chancenausbeute der ganz in blau gekleideten Heimelf. Nach 2 Minuten die erste ansprechende Torannäherung. Über rechts durchlaufend kam die flache Hereingabe ins Zentrum. Diese wurde nur mangelhaft abgewehrt, so dass der heimische Mittelfeldspieler aus dem Rückraum zum Abzug kam. Der Schuss ging allerdings um einiges am Tor vorbei. Magere drei Minuten darauffolgend landete ein Freistoß des Mannschaftskapitäns nur knapp neben dem Gästekasten. Das Unheil, wenn man es so nennen mag, führte sich in der 8. Spielminute fort. Die erste Chance der Gäste und schon stand es 0:1. Ein Freistoß aus dem Halbfeld segelte auf den ziemlich allein stehenden Torschützen, der souverän zum 0:1 einköpfte. Nur eine Minute nach der Gästeführung hätte der Hausherr ausgleichen müssen. Allein lief der Blaugekleidete auf den Gästekeeper zu, doch im Duell war der heimische Akteur zu ungefährlich, so dass der Mann mit den Handschuhen einigermaßen sicher den Ausgleich verhindern konnte. Ein Fauxpas des heimischen Keepers in der 11 Minute hätte den Gast fast weiter in Front gebracht. Der Keeper kam ohne ersichtlichen Grund aus seinem Kasten gerannt und wollte vor der Strafraumgrenze in einen Zweikampf eingreifen. Dabei brachte er sowohl seinen Mitspieler als auch sich selbst in ungeahnte Bedrängnis und ermöglichte dem rot-weiß gekleideten Gegenspieler den Abschluss. Der unmittelbare Torschuss wurde jedoch von einem weiteren Verteidiger von der Linie gekratzt. Die SG Laufen/Leobendorf hatte ohne Frage mehr vom Spiel, konnte sich davon allerdings nichts kaufen. Wenige Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff verhinderte wohl eine Abseitsstellung den fälligen Ausgleich. Nach einem scharfen Schuss ließ der Gästekeeper den Ball prallen. Im zweimaligen Nachsetzen landete das Spielgerät in den Maschen. Der Unparteiische sah eine zuvor stattfindende Abseitsstellung und annulierte den Treffer. Somit blieb es zur Halbzeit bei der schmeichelhaften Führung der SG Ruhpolding/Inzell.
Aus der Halbzeit kommend machte der Hausherr weiter. Wieder erschien ein heimischer Akteur in der 50. Minute vor dem Gästekeeper und schaffte es aufgrund eines unbefriedigenden Abschlussversuches nicht das Runde im Eckigen unterzubringen. Ein wenig rascher im Spiel war nun auch der Favorit aus Ruhpolding und Inzell. In der 52. Minute schossen sie aus dem Halbfeld scharf auf den SG-Keeper. Dieser musste sich kräftig strecken, um den Schuss zur Ecke zu entschärfen. Blieb dieser in seiner Zone und konzentrierte sich aufs Wesentliche, war er schwer bezwingbar. Wagte er Ausflüge a'la Toni Schumacher konnte er schon mal Brandherde gegen sich selbst verursachen. Und in der 54. Minute wieder fast der Ausgleich. Nach einem Eckball flog der Kopfstoß ins lange Toreck, wo ein Gästeverteidiger artistisch das Leder wegbugsierte. Nur zwei Minuten darauffolgend bestrafte die SG Ruhpolding/Inzell die "Anti-Chancenausbeute" der Hausherren. Ein langer Pass aus dem Mittelfeld erreichte den Stürmer gut 20 Meter vor dem Tor. Dem sehr weit vor dem Tor stehenden Heimkeeper wurde der Ball unter dem Körper durchgespielt und es stand 0:2. 60. Minute: Die SG Laufen/Leobendorf wieder vor dem gegnerischen Tor. Ein Diagonalpass aus dem Mittelfeld landete punktgenau beim Zielspieler. Dieser zog direkt ab. Der Gästetorwart riss reaktionsschnell die Hände hoch und verhinderte somit den Einschlag. Wenn sich im Fußball Ereignisse wiederholen, dann war das Flutlichtspiel in Laufen durchaus ein Beweisstück dazu. Es rannte auf der Anzeigetafel die 69. Minute durch als die SG Ruhpolding/Inzell mit dem dritten Treffer die Entscheidung erwirkte. Durch vieler heimischer Beine hindurch rutschte die Hereingabe ins Zentrum, wo der Ruhpoldinger Abschlussspieler mit dem Schienbein das Leder irgendwie über die Linie drückte - 0:3. Mit dem Ende der regulären Spielzeit kassierte ein Gästeakteur wegen wiederholtem Foulspiel noch die Gelb-Rote Karte bevor den Hausherren noch der Ehrentreffer vergönnt war. In der Nachspielzeit fiel der Ball von einem Eckstoß auf den Fuß eines parat stehenden Heimspielers, der dann das 1:3 markierte.
Einfacher wird es für die SG Laufen/Leobendorf keinesfalls. Am nächsten Wochende gastiert die Truppe von der Salzach beim Kreisklassenabsteiger der SG Petting/Waging. Die SG Ruhpolding/Inzell ihrerseits empfängt Bergen zum Heimspiel.

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Zum 1. April 2024 trat das sogenannte Cannabisgesetz in Kraft, das privaten Eigenanbau von bis zu drei Cannabis-Pflanzen zum Eigenkonsum sowie den gemeinschaftlichen, nicht-gewerblichen Eigenanbau zum Eigenkonsum in Anbauvereinigungen bzw. Genossenschaften für Erwachsene erlaubt. Aber: Auf dem Fußballplatz hat Cannabis striktes Platzverbot, auch das sieht das Gesetz ausdrücklich so vor.
Denn auch nach dem 1. April wird es sogenannte Cannabis-Verbotszonen geben. In diesen darf kein Cannabis konsumiert werden. Dass es diese Verbotszonen gibt, liegt laut Bundesgesundheitsministerium in erster Linie am Kinder- und Jugendschutz. Unter-18-Jährige sollen nicht in den Kontakt mit dem in Cannabis enthaltenen Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) kommen – auch nicht in den indirekten. Das Gesetz verbietet etwa den Konsum in unmittelbarer Nähe von Personen unter 18 Jahren. Damit dies zum Tragen kommt, darf kein Konsum in Sichtweite von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Kinderspielplätzen sowie öffentlich zugänglichen Sportstätten und damit auch Fußballplätzen erfolgen. Als „Sichtweite“ definiert das Bundesgesundheitsministerium mit „einem Abstand von 100 Metern vom Eingangsbereich der Einrichtung“.

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Topbeitrag der Woche 01.04.24 - 07.04.24 !
Zum 1. April 2024 trat das sogenannte Cannabisgesetz in Kraft, das privaten Eigenanbau von bis zu drei Cannabis-Pflanzen zum Eigenkonsum sowie den gemeinschaftlichen, nicht-gewerblichen Eigenanbau zum Eigenkonsum in Anbauvereinigungen bzw. Genossenschaften für Erwachsene erlaubt. Aber: Auf dem Fußballplatz hat Cannabis striktes Platzverbot, auch das sieht das Gesetz ausdrücklich so vor.
Denn auch nach dem 1. April wird es sogenannte Cannabis-Verbotszonen geben. In diesen darf kein Cannabis konsumiert werden. Dass es diese Verbotszonen gibt, liegt laut Bundesgesundheitsministerium in erster Linie am Kinder- und Jugendschutz. Unter-18-Jährige sollen nicht in den Kontakt mit dem in Cannabis enthaltenen Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) kommen – auch nicht in den indirekten. Das Gesetz verbietet etwa den Konsum in unmittelbarer Nähe von Personen unter 18 Jahren. Damit dies zum Tragen kommt, darf kein Konsum in Sichtweite von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Kinderspielplätzen sowie öffentlich zugänglichen Sportstätten und damit auch Fußballplätzen erfolgen. Als „Sichtweite“ definiert das Bundesgesundheitsministerium mit „einem Abstand von 100 Metern vom Eingangsbereich der Einrichtung“.

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Topbeitrag des Monats April 2024 - Platz 1 !
Zum 1. April 2024 trat das sogenannte Cannabisgesetz in Kraft, das privaten Eigenanbau von bis zu drei Cannabis-Pflanzen zum Eigenkonsum sowie den gemeinschaftlichen, nicht-gewerblichen Eigenanbau zum Eigenkonsum in Anbauvereinigungen bzw. Genossenschaften für Erwachsene erlaubt. Aber: Auf dem Fußballplatz hat Cannabis striktes Platzverbot, auch das sieht das Gesetz ausdrücklich so vor.
Denn auch nach dem 1. April wird es sogenannte Cannabis-Verbotszonen geben. In diesen darf kein Cannabis konsumiert werden. Dass es diese Verbotszonen gibt, liegt laut Bundesgesundheitsministerium in erster Linie am Kinder- und Jugendschutz. Unter-18-Jährige sollen nicht in den Kontakt mit dem in Cannabis enthaltenen Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) kommen – auch nicht in den indirekten. Das Gesetz verbietet etwa den Konsum in unmittelbarer Nähe von Personen unter 18 Jahren. Damit dies zum Tragen kommt, darf kein Konsum in Sichtweite von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Kinderspielplätzen sowie öffentlich zugänglichen Sportstätten und damit auch Fußballplätzen erfolgen. Als „Sichtweite“ definiert das Bundesgesundheitsministerium mit „einem Abstand von 100 Metern vom Eingangsbereich der Einrichtung“.

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Mochte man als geneigter Zuseher glauben, dass der vor dem Spieltag punktgleiche SV Leobendorf die Unterzahl der Laufener nutzen würde, wurde man in seiner Prognose im Laufe des zweiten Durchgangs jäh eines Besseren belehrt. Laufen war kaltschnäuzig am Werk und klaute nach und nach alle Eier aus dem ostermontäglichen Nest. In der 52. Minute schwächte man sich vom SV Leobendorf zeitweise selbst. Paul Felber bekam vom Unparteiischen nach wiederholtem Foulspiel eine 10-minütige Zeitstrafe aufgebrummt. Offensiv flackerte die Fackel für Leobendorf nochmal in der 58. Minute auf. Eine flache Hereingabe von Maxi Eidenhammer nahm Andreas Klinger ab, verfehlte dabei aber das Gehäuse. Nun hatte sich jedoch der SV Laufen in seiner Unterzahl endgültig gefunden, arrangiert und machte selbst wieder mehr in die Offensive. Nach 62. Minuten hätte es eigentlich dann 2:0 stehen müssen. Gabriel Öllerer tankte sich im rechten Halbfeld durch und schob das Spielgerät flach ins Zentrum. Dort kam Simon Maier ran, verfehlte aber äußerst unglücklich den Kasten. Fünf Minuten darauffolgend musste Leobendorfs Keeper Salomon dann doch das zweite Mal hinter sich greifen. Nach einem Eckstoß von Julian Draak wehrte Salomon noch gut ab. Michael Hollinger allerdings verstand es das Leder artistisch wieder in den Fünfer zu bringen, wo der eingewechselte Alexander Schumann zum 0:2 einnickte. Dem SV Laufen gelang es also in Unterzahl die Führung auszubauen und in der Folge sogar noch zweimal zu erhöhen. In Minute 74 schaffte sich der glänzend aufgelegte SVL-Torhüter Thomas Böhm sogar einen Assist auf seinen Statistikzettel. Böhm schlug weit ab. Das Leder flog über Freund und Feind hinweg und landete bei Julian Draak. Dieser bewies Ruhe und Übersicht und überlupfte den herauslaufenden Salomon zum 0:3. Nur drei Minuten später stand Böhm erneut im Mittelpunkt. Leobendorfs Paul Felber steckte das Leder zum durchlaufenden Simon Spitz durch, der über halbrechts in den Strafraum stach und scharf aufs Tor schoss. Böhm parierte erneut sehenswert und hielt damit die Null fest. In der 79. Minute konterte der SV Laufen die Leobendorfer Akteure aus. Zum Ende hin spitzelte Draak das Leder an Salomon vorbei. Salomons Spielführer Anton Steinmassl war aber gedankenschnell genug und rettete die Situation noch vor der drohend immer näher kommenden Torlinie. Sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit beendete Laufens Spielführer höchstselbst die Jagd nach den wichtigen Punkten. Öllerer kam wieder in den Strafraum gerannt, wo er dort angekommen von Andreas Spitz gelegt wurde. Ohne Diskussion ein Strafstoß. Diesen nagelte Öllerer unhaltbar unter den Querbalken zum 4:0 Sieg des SV Laufen im Stadtderby der Kreisklasse.
Einen ebenso deutlichen Favoritensieg sahen die verbliebenen Zuseher im Anschluss im Waldstadion von Leobendorf. Die meisten Tore fielen zwar in den Schlussminuten, dennoch war der 4:0 Sieg des SV Leobendorf II gegen den SV Laufen II deutlich. Mit dieser Auswärtspleite steckt der SV Laufen II weiterhin in Abstiegssorgen Richtung C-Klasse und muss sich langsam aber sicher aufraffen und wieder selbst Punkte einfahren.

