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Die Familie Braunsperger aus Laufen zeigte sich erneut als treuer Partner des Sportvereins Laufen. Der Inhaber der heimischen Metzgerei, Hermann Braunsperger jun., sponsorte zum Heimspieltag am 13. September 2025 den Herrenteams der Salzachstädter zwei neue Spielbälle der Marke Derbystar.
Diese Spielbälle brachten im Kreisklassenmatch gleich Glück, denn der SVL siegte gegen die SG Schönau mit 3:1.
Der SV Laufen bedankt sich herzlichst für die erneute Unterstützung.

Foto: 1. Vorstand Andreas Leistner (links) und Hermann Braunsperger jun. bei der Ballübergabe
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Laufen: Die A-Junioren der SG Laufen/Leobendorf blieben auch in der vergangenen Woche in ihrem gefundenen Erfolgsflow und siegten. Mit einem Sieg, einem Kantersieg, konnte auch die D2-Jugend der SG Leobendorf/Laufen aufwarten und 9:2 gewinnen. Ebenso erfolgreich der letztjährige Meister der B-Junioren, die sich im ersten Punktspiel mit 2:0 schadlos hielten.
Die Spielwoche für den SV Laufen begann am Donnerstagabend mit zwei Auswärtspartien. Die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf traten beim SV Kirchanschöring zum Test an und siegten klar mit 6:3 Toren bei der Bayernliga-Jugend. Die Damen der SG Fridolfing/Laufen reisten zum ersten Punktspiel der neuen Saison nach Engelsberg. Dort erwartete sie die Spielgemeinschaft Engelsberg/Garching. Vor satten 160 Zuschauern in Engelsberg fielen im ersten Durchgang keine Tore. Sarah Göbl war es, die in der 54. Minute die Führung für die Hausherren erzielte. Spät, aber doch, gelang Margit Schild in der 81. Minute der Ausgleichstreffer und somit die Punkteteilung nach 90 Minuten.
Im weiteren Erfolgsflow in der Vorbereitung befinden sich die A-Junioren der SG Laufen/Leobendorf. Diese erwarteten in Leobendorf am Freitagabend die SG Petting/Waging/Otting zum Test. Mit 4:1 zeigten sich die A-Jugendlichen von der Salzach wiederum erfolgreich. In der 4. und 13. Minuten schossen die Salzachstädter die ersten beiden Tore. 70 Zuschauer in Leobendorf sahen in der 37. Minute den Anschlusstreffer der Gäste und zugleich den Halbzeitstand. In der 60 und 78. Minute allerdings legte die U19 von der Salzach noch zwei Treffer auf den Spielstand und holte sich einen weiteren Vorbereitungssieg.
Richtig scheppern ließen es die D2-Junioren der SG Leobendorf/Laufen am Samstagvormittag. Sie gastierten beim TSV Fridolfing zum Test. 35 Zuschauer mussten schnell bemerken, dass gegen die SG Leobendorf/Laufen II an diesem Tag wenig zu holen war und sich rasch damit abfinden, dass es sich hier um einen torreichen Test handeln könnte. Stand es zur Halbzeit dennoch knapp 3:2 zugunsten der Gäste, legten diese in der zweiten Hälfte massiv nach und siegten schlussendlich in aller Deutlichkeit mit 9:2.
Über das Spiel der 1. Mannschaft des SV Laufen berichteten wir schon gesondert. Diese gewannen am Samstagnachmittag auf eigenem Rasen mit 3:1 gegen die SG Schönau. Die 2. Mannschaft des SV Laufen wartet weiterhin auf den ersten Saisonerfolg. Mit 2:4 mussten sie sich der Drittvertretung des TSV Fridolfing.
Wie das Derby der Herren vor einiger Zeit, entschied der SV Leobendorf am Sonntagvormittag auch das Derby im U11-Bereich für sich. Die E-Junioren-Mannschaften trafen sich am Sonntag in Leobendorf zum Stelldichein. Obwohl der SV Laufen zur Halbzeit einigermaßen komfortabel mit 4:2 in Front lag, gelang den Jungs vom SV Leobendorf die Wende und sie siegten hauchdünn mit 5:4.
Der Meister der B-Jugend-Gruppe startete am Sonntagnachmittag in Laufen in die neue Saison und hielt sich schadlos. Zu Gast in Laufen war die SG Altenmarkt/Stein II. Die beiden Tore fielen schon in der ersten Hälfte. In der 23. Minute und 31. Minute sorgten die Mannen von der Salzach schon für die Entscheidung des ersten Punktspiels und für den optimalen Start in das neue Spieljahr.

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Laufen: Der SV Laufen fuhr am Samstagnachmittag (13. September) den ersten Saisonsieg des neuen Kreisklassenspieljahres 2025/2026 ein. Zwei Buden von Gabriel Öllerer führten den SVL gegen die SG Schönau zum Sieg. In einem größtenteils ruhigen und unaufgeregten Spiel konnten die Salzachstädter gegen den Ex-Bezirksligisten aus Schönau diesen wichtigen Erfolg im heimischen Stadion an der Freilassinger Straße einfahren.
Vor 65 Zuschauern wollte sich der SVL nach der Derbyniederlage gegen den SV Leobendorf (1:2) und der Klatsch beim ASV Piding (1:6) einigermaßen rehabilitieren. Dies gelang den Salzachstädtern mit einem Dreier, der in der 10. Minute durch den ersten Treffer von Gabriel Öllerer eingeleitet wurde. Nico Jani bediente in dieser Spielaktion aus dem Mittelfeld klug Julian Draak, der in Richtung Torauslinie startete. Draak servierte das Leder flach ins Zentrum, wo Gabriel Öllerer mit der Hacke vollendete - 1:0. Selbst nach einer halben Stunde Spielzeit gab es im Grunde kaum aufregende Aktionen und die Partie lief unter der guten Leitung von Schiedsrichter Andreas Lackner ruhig und unaufgeregt die Zeit herunter. Nach dieser halben Stunde hätte Gabriel Öllerer gut und gerne den zweiten Treffer erzielen können. Nach einem Eckball von Julian Draak stieg Öllerer am höchsten, doch sein Kopfstoß wurde auf der Torlinie gerettet. Ein Pfostentreffer in der 40. Minute verhinderte abermals Laufens zweites Tor. Ein Freistoß, geschossen von Öllerer persönlich, landete am Aluminium. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff allerdings schaffte es der Gast aus der Schönau erstmals brandgefährlich zu werden. Eine Flanke von der rechten Außenposition segelte hoch ins Zentrum auf Sebastian Ebner. Ebner ließ zwei Laufener Akteure mit einer Finte stehen und netzte zum 1:1 Ausgleichstreffer ein.
Im zweiten Durchgang übernahm die SG Schönau mehr die Initiative und drückte mehr in Richtung Heimtor und Führungstreffer. Der SVL ließ es ein wenig mit sich geschehen und beschränkte sich vorerst auf das Verteidigung des Kastens. Obwohl die SG stärker wurde und die Partie langsam in den Griff bekam, netzte der SV Laufen in der 67. MInute doch das zweite Mal ein. Florian Ramgraber wurde im SG-Strafraum mehr als unglücklich von Simon Sanktjohanser zu Fall gebracht, so dass der Unparteiische auf den Punkt zeigen musste. Den Strafstoß verwandelte Gabriel Öllerer zur abermaligen Führung der Hausherren - 2:1. Eine Viertelstunde war in Laufen noch zu spielen, als der Hausherr mit einem Ballverlust im Mittelfeld den Gast in Szene setzte. Das Leder kam in den Rückraum zum freistehenden Simon Sanktjohanser, der aber knapp vorbeischoss. In der Schlussphase bekam die Partie ein wenig mehr Zunder und es wurde auch ein wenig diskutiert, denn die Spielweise wurde einen Hauch härter. In der 86. Minute machte Karl Seger dem Treiben ein Ende und entschied das Kreisklassenspiel zugunsten seiner heimischen Farben des SV Laufen. Karl Seger erbeutete im Aufbauspiel der Gäste von Leonhard Pletzer das Spielgerät und legte dieses Julian Draak in den Lauf. Draak lief in den Strafraum und prüfte Torwart Raphael Brandner. Brandner wehrte per Fußabwehr ab, doch das Runde konnte nicht abschließend geklärt werden, so dass Brandners Mitspieler Korbinian Kastner die Rettungsaktion durchführen wollte. Diese misslang jedoch gründlich, da er den vor sich postierten Karl Seger anschoss und so das Spielgerät in die eigenen SG-Maschen flog - 3:1. Somit war die Sache in Laufen gegessen, wo nur noch in der Nachspielzeit der eingewechselte Saif Omar-Khalaf auf Seiten der Hausherren die 10-Minuten-Strafe wegen übertriebenem Einsatz kassierte.
Es blieb bei einer siebenminütigen Nachspielzeit beim 3:1 Heimsieg des SV Laufen, der sich somit tabellarisch an der SG Schönau vorbeischob und nun auf dem 10. Tabellenplatz rangiert.

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Laufen: Die A-Junioren waren für den SV Laufen in der vergangenen Woche zur Stelle und fuhren einen Sieg ein. 4:1 gegen Bischofswiesen war das Highlightergebnis der Woche. Die restlich antretenden Teams müssen "nachsitzen".
Dies betrifft vorwiegend die Herrenmannschaften, welche den ersten Heimspieltag buchstäblich verregnet haben. Die 2. Mannschaft unterlag dem TSV Tittmoning mit 2:6 und die 1. Mannschaft unterlag nach neun Jahren wieder im Stadtderby gegen Leobendorf mit 1:2. Ein keinesfalls vergnügungssteuerpflichtiger Heimspieltag für den SV Laufen.
Auch die D1-Junioren der SG Leobendorf/Laufrn hätten sich ihr Heimtestspiel am Samstagnachmittag in Laufen wohl anders vorgestellt. Sie unterlagen der SG Saaldorf/Surheim mit 1:2. Nach einer Viertelstunde gingen die kurzgereisten Gäste in Front. Der Ausgleichstreffer in der 48. Minute wurde in der 57. Minute egalisiert, so dass die knappe Niederlage der SG Leobendorf/Laufen das Ergebnis vor gut 50 Zuschauern war.
"Nur" 25 Zuschauer wollten sich am selbigen Samstag das Testspiel der A-Junioren nicht entgehen lassen. Sie empfingen in Leobendorf den FC Bischofswiesen und siegten mit 4:1 Toren. Ohne Scheuklappen hing es zur Sache. Nach drei Minuten schossen sich die Hausherren der SG SG Laufen/Leobendorf in Führung. Diese Führung hielt nur fünf Minuten, dann kassierte man den Ausgleich. Nach der Halbzeit sorgte zuerst ein Eigentor der Bischofswiesner für die Heimführung, bevor die Heimelf in der 65. unf 87. Minute selbst einschoss und den klaren Testsieg einfuhr.
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Laufen/Leobendorf: Erstmals seit der Saison 2016/2017 konnte der SV Leobendorf wieder ein Stadtderby für sich entscheiden. Simon Spitz war dabei Hauptakteur und entschied das Match beim SV Laufen an der Freilassinger Straße mit einem Doppelpack. 500 Zuschauer sahen kein herausragendes Spiel, eher eine wilde Partie, die in der Nachspielzeit mit dem SV Leobendorf seinen Sieger fand.
Ein beidseits wildes Spiel, was sich an der Freilassinger Straße am Freitagabend, den 29. August 2025 bot. Blitz-und Donner waren Beiwerk eines nicht guten Spiels, aber eines teilweise ziemlich wilden Kreisklassenkampfes. Eine große Chance hatten die Hausherren in einer mageren ersten Hälfte in der 36. Minute. Julian Draak lief auf links durch und bediente per Außenrist den mitgelaufenen Marco Freimanner. Freimanner nahm direkt ab, das Leder strich über den Querbalken hinweg. Richtige Torchancen und in der Folge Treffer blieben aber Mangelware. Fußball war in der ersten Hälfte a´la Giovanni Trapattoni nur „Ding Dang Dong“. Kurz vor der Halbzeitpause kam das Gewitter über Laufen. Zwei Minuten vor dem regulären Ende schickte Schiedsrichter Alexander Petzke daher die Mannen in die Kabine. Nach 25 Minuten Unterbrechung ging es weiter und mehr oder weniger in die zweite Hälfte.
Regelrechtes Fritz-Walter-Wetter bot sich im zweiten Durchgang. Auf diese Wetterbedingungen stellte sich der SV Leobendorf besser ein und die Burr-Elf aus dem Waldstadion konnte jetzt ihre beste Phase vorweisen. In der 52. Minute konnte man dann die Führung erwirken. Vorangegangen war ein Foul kurz vor dem Strafraum. Den Freistoß versenkte Simon Spitz wunderbar in Richtung Kreuzeck zum umjubelten 0:1. Spielerisch fiel aber beiden Teams weiterhin nur wenig ein und viele Zufallsprodukte waren an der Tagesordnung. Dennoch bekam der SV Leobendorf nach der Führung etwas Oberwasser und konnte die Laufener mehr beschäftigen. Mit Biss waren die Gäste bei der Sache. In der 58. Minute sah dann der Laufener Sebastian Hager die Gelb-Rote Karte. Nach Meckern in den Vorminuten sah Hager von Petzke nach einem Foulspiel in der gegnerischen Hälfte die Ampelkarte und musste vorzeitig die Dusche aufsuchen. Doch Laufen steckte nicht auf und fand sich einige Minuten später wieder im Spiel zurück. Julian Draak schob das Leder in die Gefahrenzone, wo Marco Freimanner überlegt zum 1:1 Ausgleich einschob (66.). Mit dem Ausgleich pendelte sich das Spiel wieder ein und die Emotionen fuhren deutlich zurück. Jetzt war auf einmal der SV Laufen an der Reihe und konnte Druck auf das Tor von Emanuel Salomon ausüben. Robert Kassler konnte in der 73. Minute einige Zentimeter vor der Torlinie den zweiten Einschlag verhindern. Nach einem Eckstoß von Julian Draak köpfte Gabriel Öllerer auf das Gehäuse. Kassler war zur Stelle und köpfte für seinen geschlagenen Keeper den Ball weg. In der 77. Minute musste Salomon selbst entscheidend eingreifen. Einen Freistoß, der Richtung Winkel flog, parierte der Leobendorfer Schlussmann in der 77. Minute sehenswert und verhinderte den Rückstand. Auch in der 86. Minute musste Salomon erneut fliegen und einen Freistoß von Marco Freimanner zur Ecke klären. Mit nur 10 Mann schien der SV Laufen stärker zu sein und sich mehr Möglichkeiten zu erarbeiten. Auch in der 88. Minute hätte Laufen einschießen können. Nach einer Hereingabe war Öllerer zur Stelle und knallte das Leder knapp über den Kasten. Im Gegenzug konnte kein Leobendorfer eine gefährliche Hereingabe erreichen, Glück für die Hausherren. Dennoch schien es in der Schlussphase auf ein Unentschieden hin zulaufen, wäre da nicht die Nachspielzeit gewesen. Drei Minuten zeigte Alexander Petzke an und in der zweiten Nachspielminute konnte Simon Spitz den Derbysieg für den SV Leobendorf wahr machen. Einen Angriff der schwarzgekleideten Gäste bekam der SV Laufen nicht geklärt und kassierte den Treffer zur Niederlage – 1:2.

Laufens Gabriel Öllerer ging gegen Robert Kassler vom SV Leobendorf als Stadtderbyverlierer vom Platz (Foto: Zuckschwerdt).
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Laufen/Bad Reichenhall: Auf einen Dreier warten beide Teams auch nach dem 2. Spieltag der Kreisklasse 4. Der TSV Bad Reichenhall trennte sich am Freitagabend in der heimischen Nonner Au vom SV Laufen mit 1:1. Redlich verdient war der Punkt für die Gäste von der Salzach, da sie zumeist gut mitspielten und zum Ende hin ihre Bissigkeit wiederfanden. Reichenhall selbst verpasste die Entscheidung per Strafstoß und musste sich selbst mit dem Unentschieden zufrieden geben.
Scheuklappen waren am Freitagabend in der Nonner Au zu Bad Reichenhall Mangelware. Beide Teams gingen in den offenen Kampf unter Leistung von Schiedsrichter Wagner, der eine überwiegend gute Leistung bot. Nach neun Minuten hätte Laufens Rückkehrer fast die Führung der Gäste erwirkt. Ein Freistoß von Julian Draak segelte Richtung zweiten Pfosten. Gabriel Öllerer war bereit und schoss flach aus kurzer Distanz. Benjamin van den Hirtz im TSV-Tor hielt jedoch fest und verhinderte wohl die fällige Führung des SVL. Zwei Minuten später war der überraschend mutig aufspielende SV Laufen erneut vor dem Heimtor vorfindlich. Marco Freimanner wollte van den Hirtz überlupfen, doch Reichenhalls Nummer 1 reagierte schnell und brachte die Hände hoch. Gleich im Gegenzug zeichnete sich van den Hirtz Gegenpart Thomas Böhm im Laufener Tor aus. Florian Huber erschien zu einer „tödlichen“ Chance vor Böhm. Böhm jedoch blieb einfach stehen und parierte wie ein Eisklotz diese Megachance der Hausherren. Der Kreisligaabsteiger des TSV Bad Reichenhall konnte in der Folge mehr Ballbesitz auf sich vereinen und mehr die Kontrolle über die Partie übernehmen. 26 Minuten waren mittlerweile gespielt, als der TSV erneut eine gute Chance hatte. Stark bedrängt brachte Jonas Heydt das Leder ins Zentrum, wo Ismet Bytyqi per Kopfstoß Thomas Böhm testete, der erneut sicher hielt. Zwei Minuten darauffolgend war es wieder Laufens Marco Freimanner, der im Blickpunkt stand. Freimanner kam bis in den Strafraum durch, doch sein Abschluss wurde gerade noch zur Ecke abgelenkt. Laufens Abwehrspieler Lorenz Fuchs musste in der 29. Minute entscheidend eingreifen. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld kam Lukas Höller zur Tormöglichkeit, doch Lorenz Fuchs grätschte Reichenhalls „Neo-Stürmer“ ab, ein wichtiger Verteidigungsschlag des SVL. Nach 35 Minuten aber konnte die Heimelf die Führung erzielen. Eine Standardsituation, in den ganzen 90 Minuten das gefährlichste Mittelfeld der Heimelf vom TSV Bad Reichenhall, war ausschlaggebend für das 1:0. Der Eckstoß flog abermals brandgefährlich in den Fünfer. Ismet Bytyqi stieg bei wenig Gegenwehr nach oben und setzte das Leder per Kopf souverän in die Maschen – 1:0. Der Rückstand brachte bei den Gästen ein wenig Nervosität und Lautstärke auf den Platz, was sich aber angenehmerweise im zweiten Durchgang änderte und die Konzentration wieder zurückkehrte. Über den Rückstand zur Halbzeit konnte der SV Laufen allerdings nicht jammern. Vorne müsste man einfach die Tore erzielen, dann hätte die Welt am Freitagabend gleich anders ausgesehen. Trotz des Halbzeitrückstandes war es bis zum Pausentee ein guter Auftritt der Salzachstädter, welche gleich nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang den Ausgleich erzielen hätten können.
Ein Diagonalball von Kapitän Maxi Obermayer erlief in der 52. Minute Julian Draak, der in Bedrängnis versuchte dem Heimkeeper das Leder vorbei zu spitzeln. Dies gelang auch, doch der Ball kullerte kraftlos ins Toraus. Glück hatten die Gäste in der 54. Minute. Erneut segelte ein Eckstoß sehenswert in den Fünfer auf Ismet Bytyqi. Seinen Kopfball konnte Goalie Thomas Böhm gerade noch auf der Torlinie greifen. Bytyqi konnte erneut wenig bedrängt den Kopfstoß setzen. Spannend war es vor mehr als 100 Zuschauern auf dem Ausweichplatz im Nonner Stadion allemal. Da konnte sich keiner der Zuseher ernsthaft beschweren. Schiedsrichter Wagner pfiff in der 59. Minute einen Elfmeter, der einige Fragen offen ließ. Karl Seger ging im eigenen Strafraum in einen Zweikampf mit Florian Huber, der in der Folge zu Boden fiel. Ein Strafstoß war es wohl nicht – Auswirkungen hatte er jedoch auch nicht, denn Reichenhalls Spielführer Sascha Schimag knallte das Spielgerät an den Pfosten. Der SV Laufen blieb somit im Spiel, da die Heimelf die Vorentscheidung am Aluminium abgab. Dennoch war es ein Weckruf für den SV Laufen, dem die Folgeminuten gehörten, jedoch daraus nichts Zählbares mitnahmen. Diese Druckphase der Gäste überstanden die Hausherren schadlos und konnten in der 77. Minute wieder selbst Gefahr ausstrahlen, wenn auch mit riskanter Art und Weise gegenüber dem Laufener Keeper. Dieser blieb liegen. Vorausgegangen war ein Pass auf Ismet Bytyqi, den Laufens Nummer 1 erlief und klärte. Bytygi jedoch erwischte Böhm mit dem angespannten Fuß und dieser blieb gefällt am Boden liegen. Jedoch konnte er nach einer Behandlungspause weiterspielen. Der TSV Bad Reichenhall war in der zweiten Hälfte griffiger, der SVL bot im allgemeinen ein bisschen zu wenig an. Doch den durchaus redlich verdienten Punkt sackten die Ivkic-Elf von der Salzach in der 84. Minute ein und der Ball landete doch noch im Reichenhaller Tor. Das Leder kam bis vor den Strafraum aus der eigenen Hälfte. Dort konnte Sebastian Hager das Laufduell für sich entscheiden, scheiterte jedoch an van den Hirtz. Dieser jedoch war somit geschlagen, denn Gabriel Öllerer stand hinter Hager bereit und schob das Leder durch die Füße eines Verteidigers zum umjubelten 1:1 ein. In der Schlussphase zeigte der SV Laufen fast vergessene Bissigkeit und ging früh auf die nun fast hektisch einen Sieg sehenden Hausherren drauf. Viel zu hart und völlig unnötig erwischte Louis Senft in der Nachspielzeit der Partie Michael Hollinger, der schmerzend am Boden liegen blieb. Senft erhielt für das harte Einsteigen im Mittelfeld zurecht die glatt Rote Karte und setzte dem eigentlich größtenteils fairen Spielverlauf eine negative Note auf. Hollinger musste schmerzverzehrt das Feld verlassen (Wadenbeinbruch). Senft muss man jedoch in aller Fairness zugute halten, dass er im Anschluss in die Kabine kam und sich für das harte Einsteigen einige Minuten lang bei Laufens Oldie entschuldigte. Es blieb bei der Punkteteilung und einem redlich verdienten Punkt für den SV Laufen. Dieser kann mit diesem Unentschieden sehr zufrieden sein, während sich der TSV Bad Reichenhall im ersten Punktspiel wohl mehr vorgestellt hätte.

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Inzell/Laufen: Ein 0:0, das den Verlauf der Partie wohl am besten widerspiegelt, erlebten die 100 Zuschauer am Donnerstagabend im Ludwig-Schwabl-Stadion von Inzell. Die Begegnung zwischen der SG Inzell/Weißbach und dem SV Laufen war von vielen Unterbrechungen, Zweikämpfen und einer gewissen Ideenlosigkeit im letzten Drittel geprägt. Am Ende blieb es beim Eröffnungsspiel der Kreisklasse 4 zur neuen Saison 2025/2026 bei einer torlosen Punkteteilung, die keinem der beiden Teams wirkliche Aufschlüsse über den eigenen Leistungsstand geben dürfte.
Für den SV Laufen begann das Spiel denkbar ungünstig. Bereits nach sieben Minuten musste Stephan Kraller verletzungsbedingt ausgewechselt werden – eine bittere Pille für die Gäste, die ohnehin mit einem dünn besetzten Kader angereist waren. Damit war das Wechselkontingent früh erschöpft. Dennoch erwischte Laufen die etwas aktivere Anfangsphase. In der ersten Viertelstunde gehörte den Gästen mehr Ballbesitz, doch aus diesen Ansätzen entsprang zu wenig Torgefahr. Die erste nennenswerte Möglichkeit ergab sich in der 19. Minute: Nach Vorarbeit von Marco Freimanner kam der Ball zu Simon Maier, der sich jedoch zu lange Zeit mit dem Abschluss ließ, sodass die Chance verpuffte. Das Spiel litt im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit unter vielen Unterbrechungen und intensiven Zweikämpfen. Klare Spielzüge blieben Mangelware. Kurz vor der Pause hatte der SV Laufen dennoch die Riesenchance zur Führung: In der 41. Minute setzte David Cienskowski mit einem präzisen Diagonalpass aus dem Mittelfeld Freimanner in Szene. Der Angreifer behauptete sich im Strafraum kämpferisch gegen zwei Gegenspieler und legte im Zentrum quer zu Julian Draak. Dieser schob den Ball jedoch am Tor vorbei – eine Gelegenheit, die aus Sicht der Gäste zwingend das 0:1 hätte bringen müssen.
Nach dem Seitenwechsel übernahm zunächst die SG Inzell/Weißbach das Kommando. Die Hausherren drängten in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit auf den Führungstreffer, doch auch ihnen fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft. In der 61. Minute der nächste kleinere Schock für Laufen: Sebastian Hager musste verletzt vom Platz, sodass die Gäste vorübergehend in Unterzahl spielten. Nach kurzer Behandlung kehrte er allerdings zurück. Drei Minuten später stand erneut Draak im Mittelpunkt. Der Laufener Stürmer schien von der Seite vielversprechend in den Strafraum durchbrechen zu können, wurde jedoch von Rene Brüning-Wolter zu Boden gezogen – der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Ab der 70. Minute fand Laufen nach der besten Phase der Heimelf wieder besser ins Spiel, brachte die eigenen Angriffe aber nicht zu Ende. In der 76. Minute dann der Schreckmoment für die Gäste: Matthias Weibhauser auf Seiten der SG Inzell/Weißbach tauchte plötzlich völlig frei vor Torwart Böhm auf, doch Maximilian Höhn rettete im letzten Moment mit einer beherzten Grätsche. Inzell blieb nun die gefährlichere Mannschaft, verstand es immer wieder, in der Vorwärtsbewegung einen freien Mitspieler zu finden und so die Laufener Defensive in Bedrängnis zu bringen. Zählbares sprang jedoch weiterhin nicht heraus. Die vielleicht letzte große Chance der Partie bot sich in der 83. Minute den Gästen. Nach einem weiten Ball setzte sich Julian Draak gleich gegen zwei Verteidiger durch und spielte quer auf den einlaufenden Marco Freimanner. Dieser verfehlte das Leder jedoch und damit auch die Möglichkeit zum Lucky Punch. In den letzten Minuten wogte die Partie hin und her, ohne dass eine Mannschaft noch entscheidend zuschlagen konnte.
So blieb es beim torlosen Remis, das am Ende beiden Teams wenig Erkenntnisse liefert. Zu zerfahren, zu unpräzise und zu oft unterbrochen war das Geschehen an diesem Donnerstagabend in Inzell. Der Blick auf die Tabelle mag beiden Seiten zumindest den einen Punkt bringen – sportlich bleiben jedoch viele Fragezeichen.

