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Bischofswiesen: Der SV Laufen bleibt glücklos. Auch im zweiten Auswärtsspiel unterlagen die Salzachstädter, diesmal am Riedherrn in Bischofswiesen, knapp mit 2:3. Unglücklich und nicht in allen Punkten verdient, musste der SVL ohne Zähler die Heimreise an die Salzach antreten.
Auf ungewohntem Kunstrasengeläuf tat sich der Gast von der Salzach in der Anfangsphase schwer gegen offensiv gut agierende Hausherren von Trainer Sebastian Parma ins Spiel zu kommen. Vor satter Zuschauerkulisse (135) unter nebelverhangenen Bergen kam der FC Bischofswiesen auf heimischen Kunstrasen stark ins Spiel. Schon nach einer Spielminute konnte der immer aktive Christoph Gruber den ersten Abschluss setzen. Den Schuss von der Strafraumkante parierte Laufens Torwart Thomas Kalcher jedoch glänzend. In der 14. Minute zeichnete sich der Schlussmann vom SV Laufen erneut aus. Nach einem Freistoß und der darauffolgenden Klärung von Maximilian Weber fasste sich Gruber aus über 25 Metern ein Herz und knallte das Runde in Richtung Tor. Der Ball senkte sich äußerst gefährlich, doch Kalcher tauchte das Runde heraus. Großer Spielfluss kam aber trotz allem nicht zustande, das Mittelfeld wurde größtenteils beachtungslos übergangen. Nach gut 20 Minuten hatte sich der SVL auf dem künstlichen Geläuf eingewohnt und konnte viel mehr Spielakzente setzen und konnte sich dabei aufgrund der Spielanteile den zweiten Teil des ersten Durchgangs sichern. Nach einer halben Stunde Spielzeit dann auch die folgerichtige Führung der Eckstein-Truppe. Diese Truppe bot den zahlreichen Fans aus Laufen einen sehenswerten Spielzug an, wo am Ende Maximilian Weber im Halbfeld das Leder auf Andreas Strasser legte. Der völlig freistehende Strasser blickte kurz auf und schoss flach und scharf auf das Schnitzlbaumer-Gehäuse. Strassers Schuss schlug im kurzen Torwarteck zentimetergenau am Pfosten ein – 0:1. Ein durchaus zu ahndender Strafstoß nach 41. Minuten hätte die Laufener weiter in Front bringen können. Bei dieser Aktion im Strafraum, wo Kapitän Michael Geisler Tobias Prantler sehr hart bedrängte, blieb zuerst der Pfiff des zuvor guten Schiedsrichters Christopher Laufke aus und zum Unglück der Gäste blieb Prantler auch noch verletzt am Boden liegen und musste das Spielfeld mit Hilfe der Betreuer verlassen.
Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der erste. Bischofswiesen kam gallig aus der Kabine und wollte unbedingt den schnellen Ausgleich erzielen. Heftig brannte es in Laufens Hintermannschaft schon in der 47. Minute. Fabian Motz lief Adrian Braunsperger auf der linken Außenbahn auf und davon und dribbelte sich auf die Torauslinie. Dort legte Motz das Leder in den Fünfmeterraum, wo billardartig alles passieren hätte können und kuriose Dinger zu sehen waren. Schlussendlich klärte Gästespielführer Florian Hollinger das Leder kompromisslos ins Seitenaus. Doch nur drei Spielminuten darauffolgend schlug es im Laufener Kasten ein. Über rechts kam der Ball zu Christoph Gruber, der auf den im Rückraum freistehenden Tobias Kern passte. Kern erwischte das Leder nicht voll, sein Schuss flog aber trotzdem auf tropfend über Kalcher hinweg zum 1:1. In Minute 53 hätte Kern fast den zweiten Bischofswiesener Treffer auf sein Konto schreiben können. Nach Sebastian Vorbergs Eckstoß stieg der angesprochene Kern am höchsten und versuchte mit einem Kopfballaufsetzer Kalcher erneut zu überwinden. Doch diesmal flog Kalcher dem Ball nach und fischte ihn frühzeitig vor dem Einschlag aus dem Tor. Nach dem folgenden wirkungslosen Eckstoß sorgte Kalcher durch seinen Abschlag für den zweiten Treffer der Salzachstädter. Kalchers Abschlag sollte den eingewechselten Fatos Krasniqi erreichen. Krasniqi wurde aber abgeblockt. Jedoch flog das Leder Richtung David Cienskowski, der an der Strafraumkante dieses aus der Luft nahm und mit einem leichten Aufsetzer den zweiten Treffer des SV Laufen erzielte – 1:2. Der SV Laufen war nun wieder im Spiel zurück, doch die nächsten gefährlichen Aktionen waren auf der gegnerischen Seite zu sehen. Einer von unzähligen langen Bällen in der 63. Minute erwirkte den erneuten Ausgleich. Der weite Schlag erreichte Christoph Gruber, der kurz vor der Strafraumlinie Fabian Motz bediente. Motz knallte, für Kalcher unhaltbar, das Runde ins Eckige – 2:2. Zum Unglück des SV Laufen verließ der vorher ordentliche leitende Laufke irgendwie seine Linie und brachte sich dabei manchmal selbst in Bredouille. Die gefährlicheren Aktionen in der Nähe des Strafraums hatte in den Folgeminuten nun der FC Bischofswiesen, der sich in der 69. Minute erstmals an diesem Samstagnachmittag selbst in Front brachte. Mario Rechtenbach durfte ohne entscheidende Bedrängung durch das Mittelfeld sprinten und zwanzig Meter vor dem Kalcher-Kasten auf Sebastian Vorberg ablegen. Vorberg ließ sich nicht lange bitten und schoss zur 3:2 Führung für den FC Bischofswiesen ein. In den Folgeminuten hätte der SVL die Partie wieder ausgleichen können. Ein Freistoß von Andreas Strasser wurde von der Riedherrn-Defensive unzureichend geklärt, so dass der aufgerückte Tobias Stockhammer die Schusschance bekam. Stockhammers Schuss konnte Keeper Schnitzlbaumer aber über die Torauslinie klären. Laufen war noch nicht besiegt, soviel schien klar, denn die Gäste versuchten weiterhin zumindest noch einen Punkt aus dem Talkessel mitzunehmen. In der 86. Minute aber dann der unrühmliche Schlusspunkt eines offenen Kunstrasenkicks. Der aufgerückte Spielführer des SV Laufen, Florian Hollinger, wurde in einem Luftkampf hart von hinten rangenommen und landete mit einer Blessur am Hinterkopf auf dem harte Geläuf. Schiedsrichter Laufke sah aber zuvor ein Schubsen von Stürmer Cienskowski und somit den Ausgangspunkt für das Bischofswiesener Foulspiel. Daraufhin zeigte er Cienskowski die Gelbe Karte. Cienskowski wollte die Sache, aus Laufener Sicht verständlicherweise, nicht auf sich beruhen lassen und kassierte vom Unparteiischen wegen Unsportlichkeit sofort die Ampelkarte. Pünktlich auf die Sekunde pfiff Laufke dann trotz zahlreicher Spielunterbrechungen die Partie ab, was jeden Beteiligten am Samstagnachmittag am Riedherrn mit ein wenig überraschten Gesichtern zurückließ.
Der FC Bischofswiesen schnappte sich mit diesem doch glücklichen Heimsieg den Aufstiegsrelegationsplatz (Platz 2), während der SV Laufen auf Platz 7 im Mittelfeld der Kreisklasse feststeckt. Für den SV Laufen soll und muss es wohl am nächsten Wochenende wieder ein Heimspiel richten. Der TSV Berchtesgaden, der selbst jeden Punkt gebrauchen kann, wird zu Gast sein. Der SVL konnte bisher alle drei Heimspiele sportlich erfolgreich gestalten und so soll es aus Sicht der Salzachstädter natürlich auch am kommenden Sonntag weitergehen.

Laufens Hintermannschaft musste zahllose lange Bälle in die Spitze abfangen. Hier steigt Maximilian Weber vor dem herankommenden Mario Rechtenbach zum Kopfball hoch.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Selbstbewusstsein sollte genug vorhanden sein, um die Auswärtsaufgaben beim FC Bischofswiesen und dem TSV Palling 2 erfolgreich zu bestreiten. Der SV Laufen wird sein eigenes Sportgelände am kommenden Wochenende eher „jungfräulich“ behandeln.
Die 1. Mannschaft des SV Laufen hat am vergangenen Freitagabend bewiesen, dass sie auch „Comeback“ kann. Nach einem 1:2 Spielstand in der Halbzeitpause gegen den SV Linde Tacherting kehrte die Eckstein-Elf aus der Pausenkabine beeindruckend zurück und schlug die Gäste aus Tacherting schlussendlich überzeugend mit 4:2. Dabei war auch interessant festzustellen, dass die Spieler, die zwischen Erster und Zweiter pendeln, auch in die 1. Mannschaft drücken und auf das sogenannte Stammpersonal Druck ausüben. Eine sicherlich komfortable Situation für das Trainerteam so den Erfolgshunger hochzuhalten. Dieser Erfolgshunger und das Wissen, dass dem SV Laufen niemand und nichts geschenkt wird, sollen auch am Samstag, den 1. September um 16 Uhr in Bischofswiesen zum Tragen kommen. Die Schippe Selbstvertrauen, die man sich auch durch das Comeback gegen Tacherting draufgelegt hat, sollte dazu ebenfalls dienen, das Auswärtsmatch beim unangenehmen Gegner des FCB erfolgreich zu gestalten. Acht Spiele absolvierten der FC Bischofswiesen und der SV Laufen seit Aufzeichnungen des BFV. Der FCB siegte dabei viermal, der SVL dreimal. Das einzige Unentschieden gab es im letzten Aufeinandertreffen im Frühjahr 2018. Ebenfalls im Riedherrnstadion trennte man sich 3:3. Aus Sicht des SV Laufen ist es nun an der Zeit, die Bilanz gegen Bischofswiesen auszugleichen und dementsprechend aufzuhübschen. Sicher ist, dass man frohen Mutes nach Bischofswiesen reisen wird und seine ganze Tatkraft für den ersten Auswärtssieg der Saison in die Waagschale legen will. Der Unparteiische Christopher Robin Laufke (FC Traunreut) wird dieses Match am Samstag um 16 Uhr anpfeifen.
Die sogenannte „Reserve“ des SV Laufen hatte am vergangenen Wochenende spielfrei. Das geplante Spiel gegen die DJK Nußdorf wurde auf Ende September verschoben. Nun wird die Elf von Hans Obermayer am Sonntag, den 2. September zum TSV Palling 2 reisen. Das Heimteam des TSV besiegte die DJK Traunstein 2 deutlich mit 5:0 und wird alles versuchen, auch auf heimischen Gefilden die drei Punkte zu behalten. Demgegenüber steht eine Mannschaft des SVL, die hinter dem FC Traunreut und dem TSV Tittmoning auf Platz 3 der C-Klasse firmiert und alle Aufstiegshoffnungen in eigener Hand hat. Allerdings muss man festhalten, dass im Gegensatz zu den Spitzenteams derzeit hinten noch das eine oder andere Tor zu viel fällt und vorne die Kaltschnäuzigkeit noch nicht so stark verwurzelt ist wie bei den beiden Spitzenteams aus Traunreut und Tittmoning. Dennoch ist man in der Salzachstadt davon überzeugt, dass sich dies im Laufe des Jahres zugunsten des SVL ändern kann und wird. Palling auf Platz 7 gehört zu den zahlreichen Verfolgern des Spitzenfeldes und darf keinesfalls unterschätzt werden. Sonntag, 2. September 2018 um 13 Uhr geht es also für den SV Laufen 2 um die nächsten drei Punkte in der C-Klasse.

Gegen Fabian Motz und seine Bischofswiesener will Laufens Schlussmann Thomas Kalcher am Samstagnachmittag die Oberhand behalten.
Foto: suedost-news
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Laufen: Dieter Eckstein, Club-Legende, ist seit Sommer neuer Trainer des SV Laufen. Nachdem nun fast 2 Monate vergangen sind, stand der Neutrainer der Salzachstädter für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.
Als Nachfolger von Hermann Lindner, ebenfalls Ex-Profi u.a. beim VfB Stuttgart, stieg Ex-Nationalspieler Dieter Eckstein im Sommer als Trainer beim SV Laufen ein. Nachdem er zuvor u.a. Union Hallein betreute, wollte er auf der westlichen Seite der Salzach ins Geschäft einsteigen. Der in Waging am See wohnhafte Ex-Profi vom 1.FC Nürnberg überzeugte den SV Laufen in den Gesprächen vollends und frühzeitig im Frühjahr war klar, dass Eckstein ab Sommer den SVL übernehmen wird.
„Es hat einfach gut gepasst“, so die Club-Legende. „Die Verantwortlichen machten und machen einen guten Eindruck, vor allem charakterlich stimmte es sofort.“ Zahlreiche Neuzugänge konnten die Salzachstädter neben dem neuen Trainer verpflichten und somit eine größere Auswahl anbieten. Auch die Trainingsbeteiligung fand somit einen höheren Wert und gemeinsam mit Co-Trainer Hans Obermayer scheint derzeit beim SV Laufen viel „im Butter zu sein“. Hans Obermayer, Abteilungsleiter Michael Niedermeier, Teammanager Markus Klinger und alle weiteren Funktionäre lobt Eckstein. „Sie sind und waren mir alle eine große Hilfe. Der interne Input der Verantwortlichen und die gezeigte Offenheit half mir immens beim Antritt des neuen Amtes.“ Die Rahmenbedingungen, auch speziell auf den Trainingsbetrieb, sah der Ex-Clubberer als ideal an. „Hier an der Salzach kann man richtig gut arbeiten.“
Ein Trainerwechsel, das wusste Eckstein aus eigener Erfahrung zu berichten, sei für die Spieler nicht immer einfach. „Einige neue Dinge, die man als neuer Coach einbringt, von der Spielausrichtung bis zu taktischen Maßnahmen, müssen von den Spielern erstmal angenommen werden. Da hatte und habe ich beim SV Laufen keine Probleme. Mein Team zieht vollends engagiert mit.“ Die Vorbereitungsergebnisse wollte er nicht zu hoch hängen, denn entscheidend sei immer die Punkterunde. Und in dieser Punkterunde ist der SV Laufen auf gutem Kurs. Sportlich unterlag man bisher nur einmal, und das äußerst knapp mit 2:3 beim ASV Piding. Ansonsten lieferte man in der Kreisklasse gute Spiele ab und zeigte, was man alles drauf habe.
Lediglich der Punkteabzug gegen den TSV Bad Reichenhall ist ein Wehrmutstropfen im Lauf der Salzachstädter. „Ganz klar war dies aufgrund der Statuten des BFV unser Fehler, den Jugendspieler zu bringen, das wissen wir auch. Jedoch hätte ich mir durchaus eine andere Lösung gewünscht, denn die Einwechslung erfolgte erst zum Ende der regulären Spielzeit und hatte keinerlei Einfluss auf den Spielverlauf, schon gar nicht auf das Ergebnis, “ machte Eckstein deutlich. „Reichenhall hat uns 90 Minuten dominiert, viele Torchancen herausgespielt und verdient die drei Punkte mitgenommen, “ konnte sich Eckstein ironisches nicht verkneifen und freute sich schon mal auf das Rückmatch im Nonner Stadion in Bad Reichenhall.
Nicht nur, aber auch aufgrund dieses Ereignisses, sei dies ein Ansporn die Punkte eben anderswo zu holen und das Ziel im oberen Bereich der Kreisklasse kräftig mitzumischen nicht aus den Augen zu verlieren. Viele Merkmale zeigte sein Team schon in dieser Saison. Die überzeugenden Siege auf dem grünen Rasen gegen Bad Reichenhall und Oberteisendorf. Das Comeback gegen Tacherting, wo man zur Halbzeit noch zurücklag. „Ich bin schon jetzt ein bisschen stolz auf meine Mannschaft. Darauf können wir definitiv die nächsten Monate aufbauen und hier in Laufen etwas Neues kreieren, “ zeigte sich der Ex-Nationalspieler optimistisch. Einen Cristiano Ronaldo habe man natürlich nicht, aber „wir haben viele unterschiedliche Qualitäten der Spieler, die sich in den Dienst der Mannschaft stellen.“
Dieter Eckstein war sich am Ende des Gesprächs sehr sicher: „Es war die richtige Entscheidung beim SV Laufen Trainer zu werden. Ich habe selten eine Mannschaft trainiert mit so einem guten Charakter und einem Willen zu gewinnen.“ Warum er eigentlich eher niederklassigere Mannschaften trainiert und nicht im Profibereich zu finden ist, antwortete „Eckes“ (wie er genannt wird): „Es macht bei unterklassigen Mannschaften mehr Spaß und man kann den Spielern vieles beibringen.“
Und wenn es mal nicht so laufen sollte, wusste Eckstein wie aus der Pistole geschossen die Antwort: „Ich bin ein Kämpfer. Ich hatte viel Hoch und viel Tief in meinem Leben, aber eines ist klar: Es geht immer nach vorne.“
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Leobendorf: Ein wenig war es am Sonntagmittag zu befürchten, dass der Test der Salzach-Damen einseitig werden würde. Mit einem vollen Dutzend und null Gegentoren besiegte die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf auf dem Sportplatz in Leobendorf den SV Neukirchen/Teisenberg.
Es war eine klare Angelegenheit am Sonntagmittag auf dem Sportplatz in Leobendorf. Der Gast des SV Neukirchen/Teisenberg, der zwei Klassen unter der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf spielt, hatte keine Chance, den Test irgendwie annähernd gleichwertig zu gestalten. So war auch das Ergebnis mehr als folgerichtig und war schon nach 45 Minuten mehr oder weniger fixiert.
Die Partie ging auch torreich los. Der Ball kam in der 4. Minute über die rechte Außenbahn erstmals in den Strafraum des SV Neukirchen. Dort erhielt Margit Glück das Leder und netzte abgefälscht zum 1:0 ein. Drei Minuten darauffolgend der nächste Schritt zum Dutzend. Julia Karl kam im Strafraum zum Abschluss, die Gästetorfrau zwar noch ein wenig die Hände ran, dennoch – 2:0. Haltbar wäre in der 13. Minute der erneute Abschluss von Margit Glück gewesen. Glücks Flachschuss landete schlussendlich neben dem Pfosten doch im Tor – 3:0. Klug schickte Tina Demm in der 17. Minute Toptorjägerin Corinna Pöhlmann durch die Schnittstelle. Pöhlmann scheiterte zuerst an der SV-Torfrau, doch im zweiten Versuch das Tor Nummer 4. Die Partie war ein Spiel auf ein Tor, nur selten kamen die Gäste über die Mittellinie und konnten somit ihrer Defensive kleinere Verschnaufpausen gönnen. Ein weiter Ball in der 34. Minute leitete das nächste Tor der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf ein. Der Schlag landete bei Corinna Pöhlmann, die zuerst mit einem Flankenversuch scheiterte. Doch wiederum erhielt Pöhlmann das Leder zurück und verwandelte selbst zum 5:0. Ein genauer Pass auf Julia Karl in der 42. Minute und schon stand es 6:0. Karl marschierte durch die völlig offene Deckung und verlud die Torfrau zum halben Dutzend. Eine Minute vor dem Ende hätte Karl erhöhen können, doch ihr Schussversuch wurde abgewehrt. Dieser Abwehrversuch landete allerdings bei Margit Glück, welche das Leder unter die Latte zimmerte – 7:0.
Zäher wurde es im zweiten Durchgang. Zwar war der Gast weiterhin so gut wie kaum in der Nähe des Strafraums von der meist beschäftigungslosen Lisa Stöllberger zu finden, aber die Hausherren konnten auch nicht mehr das gewünschte Spiel auf den Platz bringen. Auch bekamen einige Stammelfanwärterinnen ihre Einsatzchance, so dass die „normalen“ Wege und Systemvorgaben der Trainer nicht immer zu 100% umgesetzt werden konnten. Dennoch reichte es zu vier weiteren Toren. Den Anfang machte Spielführerin Leah Mayer in der 61. Minute. Julia Karl startete zuvor fast alleine wieder durch und wurde schlussendlich von der Gästekeeperin mittels Textilvergehen zu Fall gebracht – Strafstoß. Diesen verwandelte Mayer zum 8:0. Das Spiel beruhige sich nun deutlich und wirkliche Torszenen ließen vor gut 25 Zuschauern länger auf sich warten. Erst in Minute 79 schlug es beim SV Neukirchen wieder ein. Corinna Pöhlmann schickte die eingewechselte Marie Kroiß aufs Tor. Kroiß ließ eine Verteidigerin aussteigen und erhöhte in der Folge auf 9:0. In der 85. Minute durfte sich Margit Glück den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze zweimal zurechtlegen, bevor sie sich entschied abzuziehen. Ihr Linksschuss landete im langen Toreck – 10:0. Auch die ebenfalls eingewechselte Linksaußen Anna-Lena Dürnberger durfte noch zweimal zum Vollmachen des Dutzend netzen. Lang geschickt in den Strafraum schoss Dürnberger mit links flach ins rechte untere Eck – 11:0 (89). In der Nachspielzeit der zweite Streich von Dürnberger und der zwölfte davon für die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf. Eine Gästeabwehrspielerin verlor an der Strafraumkante nur leicht bedrängt das Leder an Dürnberger, die sich nicht bitten ließ und für den Bezirksligisten im Testspiel gegen den Kreisklassisten zum 12:0 einschoss.

Fast beschäftigungslos verbrachte SG-Torfrau Lisa Stöllberger einen mehr als ruhigen Mittag in Leobendorf.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Die Salzachstädter Herren konnten am Freitagabend in einem beeindruckenden Comeback einen 4:2 Heimsieg gegen den SV Linde Tacherting erzielen. Der SV Laufen bleibt damit auf heimischen Rasen in sportlicher Sicht unbesiegt.
Der SV Linde Tacherting konnte im ersten Durchgang mit viel Kraftaufwand einiges anbieten und die Gästefans begeistern, dem SV Laufen gelang nach der Pause aber ein beeindruckendes Comeback. Die Elf von Dieter Eckstein drehte das Match und gewann die zweite Hälfte souverän mit 3:0.
Nach kurzem beidseitigem Abtasten ging die Partie langsam in die Vollen und gesagt getan fiel auch schon der erste Treffer bei erfrischenden Temperaturen an der Freilassinger Straße in Laufen. Helmuth Putzhammer legte in der 8. Minute einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den im Rückraum lauernden Tobias Prantler, der aus gut 25 Metern abzog. Der Schuss wurde noch abgefälscht und flog an Torwart David Weßelak vorbei in die Maschen – 1:0. Unbeeindruckt vom Rückstand spielte der SV Linde Tacherting gut auf und versteckte sich auf fremden Rasen keinesfalls. Die Hintermannschaft des SV Laufen wurde dabei einige Male ordentlich beschäftigt, doch diese konnte um Max Schmidt und dem starken Tobias Stockhammer allen Angriffen vorerst standhalten. Nach 16. Minuten allerdings passierte der Ball alle Laufener Spieler und es fiel der durchaus nicht unverdiente Ausgleichstreffer. Das Leder kam von Manuel Daub von der rechten Seite auf Johann Irl, der knapp vor der Sechszehnerlinie abzog und damit Keeper Kalcher überwand – 1:1. Ein durchaus interessanter und flotter Kick, den die 100 Zuschauer im Stadion an der Freilassinger Straße in Laufen zu begutachten hatten. Die erfrischenden Temperaturen unter Flutlichtbedingungen trieben ansehnlich beide Mannschaften zu guten Leistungen. Die Mannschaft von Trainer Fleißner drängte weiter auf das Kalcher-Tor. Ein weiter Diagonalball in der 23. Minute erreichte den Torschützen Irl, der samt Leder auf Strafraumhöhe sprintete und auf Stefan Scheitz zurücklegte. Scheitz strammen Schuss parierte Kalcher. In der Folge beruhigte sich die Partie bei einsetzendem Regen. Beide Teams kamen nicht mehr allzu oft in die gefährlichen Zonen vor. Der Gast aber mit einer Spur mehr Torabschlussversuchen als der Hausherr. Die Quittung dafür in der 42. Minute. In einen Freistoß von Robert Huber lief Alexander Oberhauser ein und kam mit dem Fuß an das Leder. Dabei rollte dieses aus kurzer Distanz zum 1:2 ins Tor. Zwei Minuten darauffolgend kam der Gast erneut gut über außen durch. Stefan Scheitz spielte einen scharfen Ball in Richtung Manuel Daub, der diesen direkt abnahm, aber verzog. Mit dem Halbzeitpfiff dann eigentlich die letzte absolut große Torchance für den Gast. Robert Huber knallte aus gut 30 Metern den Ball aufs Tor, dort konnte Thomas Kalcher noch die Fäuste hochbekommen und vereitelte einen weiteren Gegentreffer.
Der SV Laufen kam „runderneuert“ aus der Kabine. Trainer Eckstein fand für seine rotgekleideten Jungs wohl die richtigen Worte. Plötzlich lief es bei den Hausherren deutlich besser und alle Spieler holten nochmals einiges aus sich heraus. Nach elf Minuten im zweiten Durchgang (56.) konnte der Hausherr dann auch ausgleichen. Helmuth Putzhammer schickte David Cienskowski los, der sich von drei Gegenspielern nicht bedrängen ließ und seinen Schuss ins lange Toreck knallte – 2:2. Der Ausgleichstreffer bewirkte zusätzlich, dass der SVL das Spiel unter bessere Kontrolle bekam und auch in den Zweikämpfen eine deutlich höhere Präsenz zeigte. Nach 66. Minute erkämpfte sich David Cienskowski in einem hart geführten Zweikampf auf der linken Außenbahn den Ball, passte flach ins Zentrum, wo Helmuth Putzhammer hineinrutschte. Putzhammer verfehlte dabei nur haarscharf das Tor. Doch Putzhammer war es dann eine Viertelstunde vor Schluss, der das Spiel für den SV Laufen nun auch im Ergebnis drehte. Ein Traumtor durch einen Freistoß des Laufener Oldies sorgte für die Führung. Putzhammer zog aus 20 Metern ein wenig überraschend für den Gästekeeper den Schuss aufs lange Eck, der Ball schlug zum 3:2 ein. Die Führung war auch mittlerweile sehr verdient, da die Eckstein-Truppe im zweiten Durchgang das Spiel machte und den SV Linde deutlich mehr beschäftigte als im ersten Durchlauf und die abnehmenden Kräfte des Gastes zu nutzen wusste. Aus einer Freistoßsituation der Gäste konnte der SV Laufen in der 81. Minute fast Kapital schlagen. Florian Krois fing das Leder nach einem Schussversuch des SV Linde ab und übergab an Helmuth Putzhammer, der den Konter einleitete. Putzhammer machte sich auf den Weg und rannte viele Meter bis er Tobias Prantler bediente. Prantler stach in den Strafraum und wurde gerade noch rechtzeitig vor dem Einschuss vom heranstürmenden Franz Eder in Zusammenarbeit mit seinem Torhüter Weßelak daran gehindert. Tacherting war in der Schlussphase zu ungenau mit den Pässen in die Gefahrenzone und konnte im Abschluss nicht mehr den ganzen Druck vorbringen, um nochmals zählbar gefährlich zu werden. Im Gegensatz dazu sorgte der SV Laufen in der 88. Minute für die Entscheidung an der Freilassing Straße. Spielführer Michael Hollinger, der seinen Bruder Florian als Kapitän der Laufener vertrat, zog ab. Der Ball wurde im Strafraum zweimal in Folge abgefälscht und fand unhaltbar für den Keeper den Weg ins Tor – 4:2. In der Nachspielzeit kassierte dann Max Schmidt auf Seiten des SV Laufen noch einen Platzverweis. Wegen wiederholtem Foulspiels zückte der umsichtig leitende Unparteiische Stefan Frisch (TSV Tengling), der einen sehr guten Tag erwischte, die Gelb-Rote Karte. Diese hatte aber keinen Einfluss mehr auf den Spielverlauf oder das Endergebnis.
Der SV Linde Tacherting wird nach dieser Auswärtsniederlage am kommenden Sonntag den Aufstiegsaspiranten des SV Oberteisendorf empfangen. Nicht minder einfacher stellt sich die Aufgabe für den SV Laufen dar. Die Salzachstädter gastieren am Samstag, den 1. September um 16 Uhr am Riedherrn beim FC Bischofswiesen.

Michael Hollinger erzielte die Entscheidung gegen den SV Linde Tacherting.
Foto: Michael Scheungrab (Archiv SV Laufen)
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Laufen: Nach zwei Niederlagen vom Wochenende geht es für das erste Herrenteams des SV Laufen am Freitagabend, den 24. August auf eigenem Rasen wieder um drei Punkte. Um 20 Uhr wird der SV Linde Tacherting an der Freilassinger Straße zu Gast sein.
Fußball ist eine einfache Sportart, die gestrige Tage am heutigen Tage schon weit in die Vergangenheit versetzen. Sowohl Siege, Unentschieden oder Niederlagen sind schon heute „Schnee von gestern“ und nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel. Mit einer knappen 2:3 Auswärtsniederlage musste der SV Laufen am vergangenen Samstag die Heimreise vom ASV Piding antreten. Deutlich verbessert gegenüber vergangenen Auswärtsauftritten in Piding konnte die Elf um Kapitän Florian Hollinger diesmal agieren, doch so ganz wollte der Fußballgott den Laufenern nicht das Spielglück bescheren. Zwei Gelb-Rote Karten und Gegentore zum „richtigen Zeitpunkt“ für den ASV und schon hatte man auch nichts mehr von der Punkteteilung. Schade allemal, zum Verzweifeln keinesfalls. Nach wie vor im Spitzenfeld der Kreisklasse agierend, wird der SV Laufen am Freitagabend (24. August 2018, 20 Uhr) den bisher sieglosen SV Linde Tacherting in Laufen begrüßen. Im Stadion an der Freilassinger Straße wird der Hausherr dabei versuchen, seine Heimserie (zwei Spiele, zwei Siege) eindrucksvoll fortzusetzen und die heimischen Fans mitzureißen. Der Gast aus Tacherting steht derzeit mit 1 Pluspunkt nach drei Spielen auf dem drittletzten Platz, doch nach vier Spieltagen ist das Klassement natürlich noch nicht sehr aussagekräftig. Dennoch gilt: In Laufen musst du erstmal bestehen – einfach ist was anderes.

David Cienskowski war in den vergangenen zwei Spielen je einmal erfolgreich – gegen Tacherting soll dieser kleine Lauf für die SVL-Torjäger natürlich weitergehen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen

