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Laufen: Zum Großteil war es harte Kost, was die beiden Teams des TSV Fridolfing und des SV Laufen am Samstagnachmittag in Fridolfing anboten. Dank der Schlussphase, die wiederholt dem SVL gehörte, konnte die Eckstein-Elf durchaus glücklich den Sieg mit nach Hause nehmen.
150 Zuschauer ließen sich am Samstagnachmittag das Salzachderby zwischen dem TSV Fridolfing und dem SV Laufen nicht entgehen. Bei tiefstehender Sonne sahen diese nach Fridolfing gekommenen Fans in der ersten Viertelstunde viel Stückwerk auf beiden Seiten. Es entstand so gut wie kein Spielfluss, das Niveau nicht allzu hoch angesiedelt. Doch dann merkte die Zeif-Elf, dass die Salzachstädter am heutigen Tage verwundbar schienen. Nach 14 Minuten der erste Warnschuss für die Eckstein-Elf. Andreas Stöwe versuchte sich aus der Distanz. Sein Schuss strich knapp am Tor vorbei. In dieser Phase war der Hausherr von Trainer Bernhard Zeif stärker und drückte auf die Führung. Diese gelang folgerichtig, wenn doch ein bisschen kurios in der 19. Minute. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde von der Laufener Defensive zwar abgewehrt, landete allerdings direkt auf den Schlappen von Stephan Pentz. Pentz Schuss wurde von Stöwe abgefälscht und wurde für Laufens Keeper Thomas Kalcher eine kleine Herausforderung. Kalcher konnte das Leder zwar abklatschen, doch das Runde rollte vor der Torlinie zu Christoph Zeif, der nur noch ein spitzeln brauchte – 1:0. Nach viel Leerlauf konnte auch der Gast langsam ins Spiel finden. Zum Ende der ersten Hälfte erschien das Team des SV Laufen einigermaßen in der Box des TSV und versuchte irgendwie den Ausgleich zu erzielen. Reinfallen wollte der Ball nicht, so auch kurz vor dem Pausentee als der früh ins Spiel gekommene David Cienskowski den Ball Richtung Torlinie schob. Dominik Kühnhauser bewahrte mit vollem Einsatz und Befreiungsschlag seine Farben vor dem Ausgleichstreffer und führte damit seine Fridolfinger durchaus verdient mit einer Führung in die Kabine.
Fridolfing wollte schnell das zweite Tor machen, wusste man doch von den Stärken des SV Laufen, vor allem in der Schlussphase. Ein schneller Spielzug in der 47. Minute wurde dann auch brandgefährlich. Johann Dandl schoss seine Flanke scharf ins Zentrum, wo Laufens Michael Hollinger hineingrätscht und das Leder an den eigenen Pfosten beförderte – Glück für den Gast. Weiterhin konnte der SV Laufen nicht so viel investieren in das Derby, so dass der TSV nach wie vor ein wenig Oberhand behielt. Doch das zweite Tor für den TSV wollte nicht fallen. Laufen sah nun die Chance, das Spiel an sich zu reißen, was auch das ein oder andere Mal gelang. Auch in der 72. Minute als Geburtstagskind Michael Hollinger sehenswert den Ausgleichstreffer erzielte und somit die durchaus intensiv geführte Schlussphase einleitete. Sein Bruder und Kapitän Florian Hollinger schoss seinen Freistoß flach an die Strafraumgrenze, wo sich Michael Hollinger um seine Gegenspieler drehte und mit dem schwächeren linken Fuß Richtung Kreuzeck zielte. Der Ball wurde noch leicht abgefälscht und war dadurch für den wenig geprüften Michael Haas im TSV-Tor unhaltbar – 1:1. Beide Teams wollten nun den berühmten Lucky Punch erzielen, denn jeder wusste, dass eine Punkteteilung keinem so wirklich weiterhelfen würde. Gleich nach dem Ausgleichstreffer war es der Hausherr, der den ersten Versuch startete. Dominik Oswald durfte sich das Leder zwanzig Meter vor dem Tor in aller Ruhe zurechtlegen und schoss mit Auge auf den Kasten von Thomas Kalcher. Kalcher bekam noch eine Hand an den Schuss und beförderte das Runde über die Latte. Nun war aber der SV Laufen wieder an der Reihe und zeigte weitere Comebackqualitäten. In der 86. Minute gelang Torjäger David Cienskowski die Vorentscheidung. Das Leder kam zu Tobias Prantler, der an der linken Strafraumlinie sofort auf David Cienskowski legte. Cienskowski ackerte sich durch zwei bis drei Fridolfinger Akteure an der Strafraumlinie ins Zentrum durch und schoss mit aller Wucht aufs Gehäuse. Der Ball schnalzte an die Unterlatte und titschte hinter die Torlinie – 1:2. Obwohl der SV Laufen wiederum ein Spiel drehen konnte, blieb es bis zum Schlusspfiff vorerst nur bei einer Momentaufnahme, denn in der Nachspielzeit musste Cienskowski hinten aushelfen, damit der Dreier auch Wirklichkeit werden konnte. Ein Eckball von Fridolfings Josef Pallauf in der Nachspielzeit fand Alexander Deubzer, der per Kopf in Richtung Tor zielte. Cienskowski rettete für alle geschlagenen Mitspieler vor dem eigenen Tor und schoss das Leder weit weg. Somit blieb es beim ersten Auswärtssieg des SV Laufen in dieser Saison, der durchaus glücklich war, aufgrund des Chancenplus in der zweiten Hälfe aber vertretbar, wo aber kein Team wirklich glänzen konnte.
"Auch ein nicht so gutes Spiel musst du erst mal gewinnen“, so Coach Dieter Eckstein. "Der Glaube war bei meinen Jungs immer da und schließlich kann Glaube auch hohe Berge überwinden“, zollte Eckstein seiner Truppe Respekt.
Mit dem Dreier aus Fridolfing schwang sich die Eckstein-Elf von der Salzach in der Tabelle an das obere Mittelfeld heran und hat es am Nationalfeiertag mit dem Tabellennachbarn des TSV Heiligkreuz zu tun. Fridolfing seinerseits musste nun die rote Laterne übernehmen und am 3. Oktober sich beim SV Oberteisendorf unter Beweis stellen.

Johann Dandl hier im Laufduell mit Tobias Prantler vom SV Laufen
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Ein Duell zweier erfahrener Teams wartet am Samstagnachmittag auf die Fußballfreunde der Kreisklasse 4. Der SV Laufen gastiert beim TSV Fridolfing. Einen Tag später stellt sich Laufens Zweite dem Spitzenteam des SV Seeon-Seebruck auf deren Sportanlage.
Der SV Laufen kommt am Samstagnachmittag zum davor spielfreien TSV Fridolfing mit einem 4:3 Heimsieg gegen den SC Anger auf der Visitenkarte. Klar, war gegen Anger nicht alles Gold was zu glänzen scheint, dennoch konnte trotz befürchteten Abschenkens des Dreiers noch der Sieg eingefahren werden. Zwei Strafstöße halfen den Hausherren dabei, die Helmuth Putzhammer wie immer sicher verwandelte. Beide Defensivabteilungen muss man feststellen, haben nach sieben Spieltagen noch nicht wirklich in den Sattel gefunden. 19 Gegentore für Fridolfing und 17 Gegentore (zugegeben zwei am grünen Tisch gegen Bad Reichenhall) zeigen kein stabiles Bild. In Sachen Offensivkraft liegt allerdings der SV Laufen mit 18 Toren zu 14 Toren gegenüber den Fridolfingern vorne und auch in dieser Statistik in der Liga weiter vorne. Herauskam bisher ein 6. Platz für den SVL und ein 10 Platz für den TSV Fridolfing. Beide Teams möchten oder müssen vielleicht am Samstagnachmittag punkten, da vor allem das Mittelfeld in der Kreisklasse 4 breit gestreut ist. Will man jedoch noch ganz vorne eingreifen, sollte man sich ziemlich strecken, denn sowohl der ASV Piding als auch der TSV Tittmoning mit je 19 Punkten drohen ein kleines Loch gegenüber der Ligakonkurrenz aufzureißen. Schon sechs Punkte liegen hinter dem Spitzenduo und Verfolger Nummer 1 aus Bischofswiesen. Der Vergleich zwischen den beiden Kontrahenten am Samstag um 17 Uhr in Fridolfing könnte allerdings nicht viel deutlicher sein, denn der TSV Fridolfing konnte in 11 Spielen fünfmal als Sieger den Platz verlassen, fünf Punkteteilungen erwirken und musste lediglich eine Niederlage einstecken müssen. Viele Vorzeichen aus der nicht allzu fernen Vergangenheit sehen also trotz bisherigen Saisonverlaufs die Mannschaft von Trainer Bernhard Zeif als Favorit. Sicher, da wird Dieter Eckstein auf der Kommandobrücke des SV Laufen etwas dagegen haben.
Sieben Siege und 2 Niederlagen nach neun Spielen – das ist die deutliche Sprache, die der SV Seeon/Seebruck 2 in der C-Klasse 6 bisher gesprochen hat. Mit 21 Punkte und somit schon vier Punkten Vorsprung auf Platz 2 und fünf Punkten vor dem Nichtaufstiegsplatz grüßt der SV Seeon/Seebruck von der Spitze der Liga und ist ganz nebenbei am Sonntag um 14 Uhr Gastgeber für Laufens 2. Mannschaft. Hartes Brot für Hans Obermayer und seine Mannen, die aber das engere Verfolgerfeld anführen. Obermayers Truppe steht nach acht Spielen mit 18 Punkten auf Platz 2 des C-Klassen-Klassements. Also Laufkundschaft sieht definitiv anders aus, dies wird auch in Seeon angekommen sein, denn teilweise glänzt Laufens Zweitvertretung durchaus mit überraschenden Ergebnissen, konnte unter anderem vergangenes Wochenende am vergangenen Wochenende die DJK Kammer 2 auf heimischen Platz 2:1 besiegen, ein 5:0 gegen die DJK Nußdorf einfahren und somit die Verfolgerplätze durcheinanderwirbeln. Eines ist klar: Will man auf lange Sicht die C-Klasse verlassen und dies unter Umständen auch dieses Jahr angehen, könnte eine Überraschung am Sonntagnachmittag in Seeon sehr fruchtbar wirken.
Die Statistik aufpolieren und am besten den Dreier aus Fridolfing entführe will SVL-Spieler Maximilian Weber mit seiner Mannschaft aus Laufen.
Foto: Michael Scheungrab (Archiv SV Laufen)
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Laufen: Fußball ist auch im Damenbereich eine einfache Sportart. Gewinnst du als einziges Team nach drei Spielen dreimal...dann stehst du automatisch auf Platz 1 der Liga. So die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf, die derzeit vom Sonnenplatz der Bezirksliga grüßen.
Trainer Albert Thanbichler erklärt auch die Einfachheit des Fußballsports: "Wir sind Tabellenführer, weil wir 9 Punkte aus drei Spielen geholt haben, aber im Fußball geht es nur von Momentaufnahme zu Momentaufnahme." "Es kann sich auch schnell ändern und man fällt ein paar Plätze zurück," dämpft der Damencoach etwaig aufkommende Euphoriegefühle.
Wichtig für die Damen und deren Trainerteam sei es sowieso, genügend Punkte zu sammeln und mit einem Abstieg nichts zu tun zu haben. Wenn es eben jetzt mal gut läuft, und die Damen über den Kampf ins Spiel kommen, dann sollte man dies auch nutzen, und diese Punkte sammeln.
Allerdings fiel dem Trainerteam schon auf, dass die Damen irgendwo einen Schalter implantiert haben, der ihnen bei guten Auftritten signalisiert, dass es jetzt "gut wäre" und man ein wenig nachlassen könnte. Dies führe aber laut Thanbichler nur dazu, dass man die Gegner unnötig stark mache. Dies gilt es gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Hubert Esterbauer und dem ganzen Team definitiv noch abzustellen.
Für das nächste Spiel in München-Solln muss einem aber nicht bange werden. Die Münchner firmieren derzeit mit der anfälligsten Defensive der Liga und drei Punkten nach drei Spielen auf Rang 7. Dennoch sollte die SG Defensive von der Salzach gewarnt sein, denn vorne schnalzt es bei den Münchnern bisher mit 10 Toren genauso oft wie bei den Salzachstädtern (ein Spitzenwert).
Ein Highlight für die Damen wird sicherlich der Nationalfeiertag, 3. Oktober 2018. An diesem Tag dürfen sie das Vorspiel zur 1. Mannschaft des SV Laufen im Stadion an der Freilassinger Straße bestreiten. Um 13 Uhr empfängt dann die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf im Bezirkspokal-Achtelfinale den Oberligisten der DJK Traunstein. Aufgrund des Nationalfeiertags hofft man auf gutes Wetter, viele Zuschauer und natürlich auf ein Weiterkommen. Mit Sicherheit wird sich auch der Laufener Stadionsprecher etwas einfallen lassen und pünktlich die Aufstellungen präsentieren.

Bildtext: Zeigt seit dieser Saison die Marschrichtung der Damen an - Trainer Albert Thanbichler
Foto: SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf
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Laufen: Mit einem 2:1 Heimsieg kletterte am Dienstagabend die B-Jugend des SV Laufen an die Tabellenspitze der Kreisklasse Ruperti. Gegen die SG Siegsdorf/Bergen war es durchaus ein hartes Stück Arbeit, doch schlussendlich konnte man sich doch verdient durchsetzen.
Von Beginn an übernahm der SV Laufen die Kontrolle über die Partie und gab diese Kontrolle nur selten dem Gast ab. Nach knapp einer Viertelstunde beschnuppern und einer Ballhoheit der Gastgeber konnte dieser die erste Tormöglichkeit aufweisen. Julian Draak kam über Rechtsaußen zum Flankenball, den der einlaufende Alexander Schuh direkt nahm. Schuh scheiterte jedoch knapp am Treffer. Diesen besorgte in er 16. Minute Julius Gertig. Alexander Speigl setzte eine schöne Flanke ins Zentrum. Das Leder flog zum aufgerückten Außenspieler Gertig und schon stand es 1:0. Im Großen und Ganzen hatte der SV Laufen das Spiel weiter im Griff, doch der Gast zeigte sich keinesfalls zaghaft und konnte durchaus bis 20 Meter vor dem Tor einige Spielzüge anbieten. Der letztjährige Vizemeister der Kreisklasse baute nach 25 Minuten mehr Druck auf und wurde in der 27. dafür belohnt, auch mit freundlicher Mithilfe der Gastgeber. Im Aufbauspiel schnappte sich Peter Mayer das Leder von Alexander Schuh, der sich gut 20 Meter vor dem eigenen Kasten befand. Mayer legte sofort auf Sebastian Wirth weiter. Der Ex-Traunsteiner sah seinen neuen Mannschaftskollegen Lucas Eisenbichler einlaufen und legte ihm die Torchance dar. Eisenbichler bekam den Ball und schoss diesen nahe des Kreuzecks in die Maschen – 1:1 Ausgleich. Zum Ende der ersten Hälfte nahm die Partie mehr Fahrt auf, dies mündete auch im zweiten Treffer des SVL. In Minute 35 scheiterte Willi Seger nach Eckstoß von Julian Draak an der Querlatte, doch der nächste Spielzug brachte die erneute Führung ein. Draak marschierte an der Außenlinie entlang und passte auf den mitgelaufenen Manuel Lankes. Lankes gab auf den bereitstehenden Lennart Fuchs weiter, der dann zum 2:1 einschießen konnte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde es auch vor dem Laufener Tor nochmal gefährlich. Ein Freistoß von Peter Mayer wurde von Lucas Eisenbichler verlängert. Der Ball flog den von links kommenden, völlig unbeachteten, Sebastian Reiter, der mit einer Direktabnahme den Laufener Keeper Andre Kurre überwinden wollte. Reiter erwischte allerdings den Flugball nicht voll und verzog schlussendlich deutlich.
Im zweiten Durchgang minimierten sich die Torchancen zusehends, was auch an den beiden Defensivreihen lag, die nun die Partie so gut wie im Griff hatten und fast nichts zuließen. Nur vereinzelte Nadelstiche beidseits, Schüsse aus der Distanz, oder nicht zu kraftvolle Abschlüsse brachten ein wenig Tornähe. Dazu kamen noch zahlreiche Unterbrechungen durch Fouls und Nicklichkeiten, jedoch alles noch im normalen Rahmen ohne böse Absicht. Laufen hatte weiterhin die Hoheit über den Ballbesitz, doch Siegsdorfs Team konnte durch schnelle Aktionen die Laufener Defensive durchaus beschäftigen. Auch die Gästedefensive musste sich noch Angriffen der Laufener erwehren, doch zwingend gefährlich wurde es nicht.
Für den SV Laufen bedeutete dieser Sieg in diesem sehr intensiven Vergleich nach drei Spieltagen mit einem Spiel mehr und einem Punkt mehr als die JFG Hochstaufen die vorläufige Tabellenführung in der Kreisklasse Ruperti. Die SG Siegsdorf/Bergen rangiert mit lediglich einem Punkt auf dem ersten Abstiegsplatz der Kreisklasse.

Stephan Kraller, der Spielführer des SV Laufen, konnte mit seiner Defensivreihe (wie hier unter Beobachtung von Willi Seger) viele Angriffe der Gäste-SG vorzeitig entschärfen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Laufens U17 und E1-Jugend-Mannschaften haben nach dem vergangenen Spieltag hauchdünnen Spitzenkontakt zu den Tabellenführenden, während die E2-Jugend eine weitere Niederlage einstecken musste und einen kleinen Fehlstart ins neue Spieljahr hinlegten.
Mit einer klaren Angelegenheit bei der SG Hammerau/Freilassing holte sich die B-Jugend des SV Laufen in der vergangenen Woche den ersten Saisonsieg und steht nun mit 4 Punkten im Spitzenkontakt der Kreisklasse Ruperti. Zwei Doppelpacks durch Lennart Fuchs und Julian Draak und die Sache war mit 4:0 für die Salzachstädter entschieden. Vor allem im zweiten Durchgang schossen die Laufener Spieler ins SG-Tor ein und sicherten in der 78. Und 80. Minute dann mit den letzten Treffern den Sieg.
Eine 3:0 Führung reichte der D2-Jugend am vergangenen Samstag nicht, um aus Bayerisch Gmain Punkte heimzuholen. Die Zweitvertretung des U13-Jahrgangs lag schon nach 11 Minuten mit drei Treffern in Front. Nicolas Eckharter, Kilian Mühlthaler und Justin Jung zeichneten sich für die klare Pausenführung des SV Laufen 2 verantwortlich. Doch dann gelang dem WSC Bayerisch Gmain 2 etwas nicht Alltägliches. Sie konnten den Spielstand nicht nur ausgleichen, sondern drehten das Spiel zu einem 4:3 Heimsieg. Zweimal Richard Maier und je einmal Michael Makowitz und Quirin Mandl und schon war das Umdrehen des Spielstandes zugunsten des WSC perfekt.
Ohne Punktverlust bleibt derweil die E1-Jugend des SV Laufen. Auch im zweiten Spiel hielten sich die Salzachstädter schadlos und siegten auf heimischen Rasen gegen die DJK Weildorf mit 2:0. Dennoch war Weildorf der erwartet starke Gegner und hielt das Spiel ständig offen. Simon Schandl im ersten Durchgang und Bastian Frank im zweiten Durchgang waren die Torschützen bei Heimsieg des SV Laufen, der nun gemeinsam mit Freilassing punktgleich die Tabellenspitze einnimmt.
Die jahrgangsgleichen E2-Junioren mussten am selben Tag wie die E1-Jugend die zweite Saisonniederlage hinlegen. Dem knappen 3:4 beim TSV Fridolfing folgte nun ein 1:3 gegen die SG Otting/Kammer 2. Schon im ersten Durchgang konnte der Gast aus Otting und Kammer mehr oder weniger die Entscheidung dieses Duells erwirken. Johannes Fuchs schnürte einen Doppelpack und Simon Schneckenpoitner netzte ebenfalls im Laufener Tor zur 3:0 Pausenführung ein. Der E2-Jugend des SV Laufen gelang zwar ein guter Auftritt im zweiten Durchgang, doch zu mehr als einem Treffer durch Joel Schwab reichte es für die Salzachstädter nicht, die nun auf das dritte Saisonspiel hoffen müssen, um den ersten Saisonerfolg einzufahren.
Ebenfalls eine Niederlage mussten die F-Junioren des SV Laufen einstecken. Klar 5:1 hieß es am Schluss für den Gastgeber des SV Saaldorf, der das Spiel über weite Strecken im Griff hatte. Levi Kain und Levi Wilz schossen ihr Team aus Saaldorf im ersten Durchgang in Front. Bastian Huber erhöhte kurz nach der Halbzeit auf 3:0 bevor Rudolf Dechant auf 3:1 verkürzte und Hoffnung bei seinen Farben schürte. Noch einmal Levi Kain und Bastian Huber zerstörten diese jedoch bis zum Schlusspfiff – 5:1.
Laufens neu zusammengebastelte B-Juniorinnen treten in dieser Saison mit dünnem Kader auf Kleinfeld an und hatten am Freitagabend auf heimischen Gelände gegen das Spitzenteam des FC Hammerau den ersten Auftritt. Trotz guter erster 30 Minuten, wo sich der Favorit doch ein wenig strecken musste, unterlag die SG Laufen/Leobendorf ein wenig unter Wert mit 1:5. Nada Omanovic war jedoch die einzige Torschützin im ersten Durchgang, die Partie blieb lange knapp. Erst zum Ende hin verließen den Gastgebern die Kräfte und die Tore fielen ein wenig zu schnell, um sich erholen zu können. Gabriella Ferreira- Enzian und Julia Eberl erhöhten auf 3:0. Selina Bach, die im ersten Durchgang noch das Tor hütete, schoss einen Strafstoß ein und das Spiel hätte fast noch eine Wendung erlangen können. Im Gegensatz zu Laufen konnte Hammerau aber die Torchancen nutzen und siegte nach zwei Treffern durch Stefanie Eberl mit 5:1.

Max Widmann (rechts) muss mit seiner E2-Jugend auf das dritte Saisonspiel hoffen – gegen die SG Otting/Kammer 2 (hier Johannes Fuchs) unterlag er mit seinen Mannen mit 1:3.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Sieben Tore, drei Strafstöße und drei Platzverweise – das die nackten Zahlen vom Sonntagnachmittag in Laufen. In einem intensiven und guten Kreisklassenspiel besiegte der SV Laufen knapp mit 4:3 den SC Anger. Fast schenkte die Eckstein-Elf von der Salzach noch den sichergeglaubten Sieg nach 3:1 Führung her, doch schlussendlich konnte man den Dreier behalten.
Die erste große Tormöglichkeit in einem torreichen Kreisklassenspiel hatten die Hausherren des SV Laufen. Kapitän Florian Hollinger schickte Tobias Prantler in der 13. Minute los, der im Anschluss seinem Gegenspieler auf und davon lief. Prantler verzog seinen Schuss aber deutlich. Ein ansehnliches Spiel entwickelte sich an der Freilassinger Straße mit einigen feinen Spielzügen auf beiden Seiten, doch die Torchancen waren nach zwanzig Minuten Spielzeit eher Mangelware. In der 21. Minute die erstmalige Führung für den SVL. Ein weiter Schlag von Maximilian Weber wurde vom Gast auf Tobias Prantler verlängert, der nach Linksaußen zog. Prantler spielte mit Auge flach auf die Strafraumkante, wo Simon Maier sich zuvor postierte und mit einem satten Schuss Torwart Alexander Koch keine Abwehrchance ließ – 1:0. Die Antwort des SC Anger folgte in der 25. Minute. Julian Rehrl bediente aus dem Halbfeld den in den Strafraum startenden Stefan Plößl, der scharf an Torwart Thomas Kalcher vorbei zum 1:1 Ausgleich einnetzte. Eine sehr intensive Partie auf gutem Niveau zwischen dem Tabellenneunten und den Tabellenvierten der Kreisklasse 4. Der Torschütze zum 1:0 leitete die nächste Torchance des SVL in der 41. Minute ein. Simon Maier eroberte im Aufbauspiel der Angerer das Leder und steckte auf Gerhard Nafe durch. Laufens Jungstürmer scheiterte allerdings um den einen oder anderen Meter am Gehäuse. Im Gegenzug war es Marius Mittermeier, der mit einer Flanke aus halbrechts für Gefahr sorgte. Mittermeiers Flanke landete auf Höhe des zweiten Pfostens bei Julian Rehrl, der direkt in den Fünfer weiterleitete. Dort verpasste Stefan Plößl das Leder haarscharf. Eine für den Gast nicht verständliche Entscheidung ereignete sich in der 45. Minute. SCA-Verteidiger Simon Koch rutschte im Strafraum von hinten in Gerhard Nafe hinein. Schiedsrichter Bernhard Grimminger zeigte postwendend auf den Elferpunkt und schickte Koch mit Gelb-Rot vom Feld. Den Elfer verwandelte Helmuth Putzhammer in sicherer Manier zur 2:1 Pausenführung für den SVL.
Der Gast aus Anger kam in den Anfangsminuten der ersten Halbzeit besser aus der Kabine und riss die Partie vorerst mit erspielten Offensivaktionen an sich. Einen deutlichen Schlag in dessen Kontor war dann die 52. Minute. Helmuth Putzhammer schlug von weit hinten den Ball nach vorne. Kapitän Florian Hollinger verlängerte per Kopf auf den lossprintenden Tobias Prantler. Prantler lief samt Ball in den Strafraum, schlug einen Haken um Marius Mittermeier, der den Fuß stehen ließ und Prantler somit zu Boden schickte. Schiedsrichter Grimminger blieb keine andere Wahl als erneut auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Putzhammer nahm den weiten Weg von hinten in aller Ruhe auf sich, um den Strafstoß auszuführen, den er erneut souverän im Angerer Kasten unterbrachte – 3:1. Anger wurde von Minute zu Minute immer mutiger und drängte auf Tore für ihre Farben. Michael Mayer schlug in der 57. Minute einen klugen Pass auf Andreas Nitzinger, der Maximilian Weber davonzog. Nitzinger stand vor dem herauslaufenden Kalcher im Laufener Gehäuse und schoss diesen an den Fuß. Der Ball sprang von Kalchers Fuß wieder auf den Schlappen von Nitzinger und rollte daraufhin in Richtung Torlinie. Tobias Stockhammer rettete für seinen geschlagenen Schlussmann den Spielstand. Die darauffolgende Ecke wurde erneut brandgefährlich. Diese von Marius Mittermeier geschlagene Ecke fand Michael Mayers Kopf – Pfosten. In der 60. Minute hätte die Heimelf die Partie eigentlich zu machen müssen. Ein weiter Ball kam in den Angerer Strafraum, wo Torhüter Alexander Koch vor Tobias Prantler das Leder verlor. Prantler schoss aber in bester Frank Mill Manier ans Außennetz. Somit blieb die Partie an der Salzach weiter offen und zeigte zwei brandgefährliche Offensivabteilungen. In der 64. Minute war es erneut der SVL, der die Angerer Defensive beschäftigte. Ein Diagonalpass von Maximilian Weber flog zu Simon Maier, der sofort das Leder entgegen gesetzt flankte und Gerhard Nafe fand. Nafe jedoch konnte diese Chance nicht nutzen. Dem SC Anger gelang dann in der 65. Minute das Spiel wieder sehr spannend zu machen. Ein Pass von Michael Noppinger fand Andreas Nitzinger, der sich im Rücken der Abwehr davonstahl und überlegt zum 3:2 einschoss. Anger blieb weiterhin äußerst engagiert nach vorne unterwegs und drängte auf den Ausgleich. Immer wieder brachten punktgenaue Pässe Laufens Hintermannschaft in Bedrängnis, doch der Verteidigung gelang vorerst immer im letzten Moment diese Torschussaktionen abzulenken. Erst wenige Minuten auf dem Spielfeld dezimierte sich der SV Laufen in Person von David Cienskowski selbst. Cienskowski kam in der 64. Minute aufs Spielfeld und erhielt in der 70. Minute nach einem völlig unnötigen Foul die Gelbe Karte. In der 72. Minute schickte Grimminger den übermotivierten Laufener Torjäger nach einem zweiten dummen Foul mit Gelb-Rot gleich wieder vom Feld. Das Unverständnis auf Laufener Seite nutzte der SC Anger zum Ausgleich. Michael Mayer schlug seinen Pass auf Michael Noppinger im Strafraum. Einen Zweikampf mit Helmuth Putzhammer pfiff Grimminger ab und entschied auf Strafstoß. Gästekapitän Christian Höglauer stellte somit den 3:3 Ausgleich her, was nun das Kreisklassenmatch auf Messers Schneide brachte. Ob glücklich oder nicht, ob verdient oder nicht, spielt in schon nach einem Match keine Rolle mehr, doch dem SV Laufen gelang nochmals die Führung, welche zum Heimsieg reichte. Helmuth Putzhammer passte in der 82. Minute hoch von der Mittellinie in Richtung Strafraum. Der Ball wurde per Kopf unglücklich durch einen Gästeakteur verlängert und Michael Hollinger konnte dadurch mit der Spitze zur erneuten Laufener Führung einschieben – 4:3. Um das Spiel noch farbenprächtiger zu gestalten und in der Schlussphase den Teams noch mehr Platz zu verschaffen, ging noch ein Spieler vorzeitig zum Duschen. Michael Noppinger sorgte für die erneute Unterzahl beim Gast. Noppinger foulte Helmuth Putzhammer in der gegnerischen Hälfte und kassierte dabei in der 86. Minute folgerichtig die Gelb-Rote Karte. In der Nachspielzeit hätte Michael Hollinger das Ergebnis für den SVL noch besser gestalten können. Sein Mitspieler Lorenz Fuchs kam auf rechts durch und spielte auf den eingewechselten Andreas Strasser. Strasser legte per Hackentrick auf Michael Hollinger ab, dessen Schuss im letzten Moment über die Torauslinie abgefälscht wurde.
Nach klarer Führung eine Zitterpartie für den SV Laufen gegen den leicht favorisierten SC Anger, der aber mit dem Auftritt in Laufen, ausgenommen vom Ergebnis, nicht unzufrieden sein muss. Dem SVL gelang mit diesem Heimdreier vor 100 Zuschauern, die Eckstein-Elf zuhause weiterhin ungeschlagen, der Tabellensprung auf Platz 6.

Helmuth Putzhammer verwandelte zwei Strafstöße gegen den SC Anger und sorgte für 50% der Laufener Treffer am Sonntagnachmittag.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Es war schier eine Bettelei, bis der SV Laufen 2 den Heimsieg einfahren konnten. Zahlreiche Torchancen ließ die Obermayer-Elf auf heimischem Gelände liegen, bis Fatos Krasniqi das Leder zum 2:1 Sieg über die DJK Kammer 2 in der Schlussphase im Kasten unterbrachte.
Passend zu den eintretenden Wetterbedingungen kassierte der SV Laufen gleich die kalte Dusche. Ein weiter Ball in der 2. Spielminute sorgte in der Defensive sofort für Verwirrung, Kovan Salem Bessi schaltete am schnellsten und spitzelte das Spielgerät über den herauslaufenden Goalie Alexander Kalb zum 0:1 hinweg. Ansonsten brachte die erste halbe Stunde wenig Aufregung auf dem Sportplatz des SV Laufen. Eine Minute nach dieser halben Stunde Spielzeit konnte der SV Laufen den Spielstand ausgleichen. Ein Freistoß von Michael Niedermeier landete in der 31. Minute auf dem zweiten Pfosten, wo Alexander Schumann den Ball per Kopf querlegte und damit David Cienskowski den Abschluss bescherte. Cienskowski köpfte den Ball ins linke Toreck ein – 1:1. Der Ausgleichstreffer für den SV Laufen war verdient, da beide Mannschaften bis zu dieser Spielphase auf gleichem Level spielten und sich ausgeglichen attackierten. Laufen jedoch agierte auf heimischen Platz gieriger in Richtung Torerfolg. Wieder kam ein Freistoß von Michael Niedermeier in der 34. Minute fast direkt aufs Tor. Diesmal rutschte jedoch Fatos Krasniqi haarscharf vorbei. Eine Minute darauffolgend flankte David Cienskowski flach ins Zentrum, wo Christopher Otoide bei seinem Abschluss einen Schönheitspreis gewinnen wollte und nicht den einfachen Torschuss suchte. Das hätte die Führung für den SVL sein müssen. Auch in der 38. Minute hätte es im Kammerer Tor einschlagen müssen. Ein Schuss von Alexander Schumann wurde abgefälscht und landete direkt vor den Füßen von David Cienskowski. Der Laufener Stürmer zog zu kraftvoll ab und verfehlte den überfälligen Führungstreffer.
Mit vergebenen Torchancen ging es auch im zweiten Durchgang weiter. Daniel Ostner war es in der 50. Minute, der flach in die Gefahrenzone flankte, wo Patrick Prechtl einschussbereit unglücklich das Leder verfehlte. Drei Minuten später war Prechtl beim Einschuss wieder nicht vom Glück verfolgt. Michael Niedermeier startete zuvor in den Strafraum, spielte einen Verteidiger aus und legte Prechtl das Leder vor. Prechtl scheiterte aus kürzester Distanz am herausstürzenden Tobias Huber im DJK-Tor. In Minute 70 versuchte sich Daniel Ostner selbst und stach in den Strafraum, scheiterte aber unglücklich am Gästekeeper. Der zweimalige Nachschuss von Christopher Otoide wurde vielfüßig geklärt. Wie schon zu oft in dieser Saison brauchte der SV Laufen 2 einfach zu viele Torchancen, um erfolgreich zu sein. Gegen die DJK Kammer 2 zeigte sich das Dilemma überdeutlich, so auch in der 78. Minute. Einen schön geschossenen Eckstoß von Michael Niedermeier wollte David Cienskowski per Kopf verwandeln. Cienskowski scheiterte haarscharf. So auch in der 86. Minute als Cienskowski erneut eine Flanke, diesmal von Maximilian Höhn geschlagen, per Kopf versenken wollte. Diesmal verzog er leicht über die Latte hinweg. Die Erlösung für den SV Laufen eine Minute vor Schluss. In einem Gestochere im Kammerer Strafraum kam der Ball vor das Visier von Fatos Krasniqi, der das Runde noch im Tor unterbrachte – 2:1.
Ein mehr als verdienter, wenn auch knapper Heimsieg, für den SV Laufen 2 auf heimischer Anlage. Damit gelang dem Hausherren ein ziemlicher Tabellensprung auf Platz 4 mit lediglich noch zwei Punkten Rückstand auf den zweiten Aufstiegsplatz.

Sorgte für die Laufener Erlösung auf heimischer Sportanlage: Fatos Krasniqi.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)

