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Laufen: Die beiden Mannschaften der U11-Jahrgänge (E-Jugend) hatten wirklich Grund zu feiern. Mit 9:0 schlug die E1-Jugend den SV Leobendorf und mit 12:1 kam die E2-Jugend vom SV Kirchanschöring zurück nach Hause. Zwei deutliche Siege, die beide U11 Mannschaften einfuhren und sie richtig in die Spur der Herbstrunde brachten.
Schon am Dienstagabend musste die D1-Jugend beim „ewigen Rivalen“ des WSC Bayerisch Gmain antreten. Und wie sollte das Spiel anders enden, als mit einer schiedlichen und friedlichen Punkteteilung. Mit 2:2 Unentschieden war die Partie ans Ende gekommen. Beide Teams damit weiterhin oben in der Gruppe Ruperti 1 platziert. Knapp scheiterte die D2-Jugend an einem Punkt. Bei der SG Surheim/Saaldorf II musste sich der SV Laufen schlussendlich mit 4:3 geschlagen gegeben und wartet auf das zweite Erfolgserlebnis der Saison.
Das Lokalderby der E1-Junioren entschied der SV Laufen am Samstag deutlich für sich. Mit 9:0 Toren besiegte man die jahrgangsgleichen Spieler des SV Leobendorf. Mit diesem deutlichen Gemeindederbysieg platzierte man sich in der Herbstrunde als erster Verfolger des Spitzenreiters des ESV Freilassing, der im Übrigen am kommenden Samstag in Laufen zu Gast sein wird. Einen zweiten hohen Sieg in Folge konnte die E2-Jugend des SV Laufen einfahren. Beim SV Kirchanschöring konnte nach kurzer Anreise die Elf von der Salzach mit 12:1 Toren den klaren Gewinner geben. Adrian Hecker, Max Widmann, Joel Schwab, Nico Schwindt, Noah Monteiro – zahlreiche Spieler durften sich in die Torjägerliste eintragen, während beim SV Kirchanschöring neben einem Eigentor ausschließlich Luca Streibl per Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:11 einschießen konnte.
Glücklos im Sinne eines ersten Saisonerfolges agierte die F-Jugend des SV Laufen im Auswärtsspiel beim BSC Surheim. Obwohl es spielerische Fortschritte zu sehen gab, war schon aus rein körperlicher Natur gegen den BSC kein Punkt drin. Spielte Surheim überwiegend mit älteren Jahrgangsspielern, kam der Gast aus Laufen ausschließlich mit jüngeren Jahrgangsspielern nach Surheim, was in vielen Zweikämpfen dann deutlich ausschlaggebend war. Jedoch war auch die Defensive des SVL nicht immer sattelfest und der 8:0 Sieg des BSC Surheim fiel durchaus um das eine oder andere Tor zu hoch aus.
Für Naturrasenspieler und – spielerinnen ist ein Kunstrasen keine leichte Aufgabe. Diese Erfahrung mussten auch die B-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf am Sonntag beim Auswärtsspiel in Grassau machen. Kunstrasen ist nun mal oftmals ein völlig anderes Spiel, was aber die etwaige Leistung der Gäste in der ersten Halbzeit nicht ganz rechtfertigt. Müde präsentierten sich die Mädels von der Salzach und spielten die ersten 40 Minuten mehr oder weniger „nur mit“. Die frühe Führung von Selina Bach wurde durch Anna Wörndl (5.) schnell ausgeglichen. Bach erhöhte in der 16. Minute nochmals, doch schon eine Minute später wurde dies durch Sophia Schmid schnell ausgeglichen. Nochmals brachte Bach ihr Team in der 23. Minute in Führung, diese hielt drei Minuten bevor Schmid vor dem Halbzeitpfiff noch dreimal einschießen durfte. Durfte, weil es doch das ein oder andere Mal zu leicht ging. In der Halbzeitpause musste die Müdigkeit und die schweren Knochen aufgrund des harten Untergrunds abgeschüttelt werden, um vielleicht noch etwas aus Grassau mitzunehmen. Und vorneweg gehörte die zweite Hälfte mehr den Gästen. Annika Krabath verkürzte auf 5:4 (48.). Schmid erhöhte aber in der 64. Minute nochmals. Selina Bach schlug dann in der spannenden Schlussphase erneut zweimal zu (68. Und 75.). Am Schluss hätte jeder noch den Lucky Punch erzielen können. Die Hausherren waren dabei glücklicher, denn sie erhielten zu Recht eine Minute vor Schluss einen Strafstoß zugesprochen, den Schmid zum glücklichen 7:6 Sieg für den ASV Grassau verwandelte. Zu allem Übel sorgte mitunter nicht nur, aber auch, der Spieluntergrund für zahlreiche Verletzungen, so dass die nächsten Partien schon rein kadertechnisch ziemlich in Frage stehen.

Gegen Surheims F-Jugend-Spielführer Korbinian Berger taten sich die Laufener Akteure (wie hier im Hintergrund) Leon Schandl und Paul Neagoe die gesamte Spielzeit schwer.
Fotos: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Eine spannungsgeladene Partie sahen die knapp 100 Zuschauer im Stadion an der Freilassinger Straße in Laufen. Vor allem im zweiten Durchgang schenkten sich die Akteure nur wenig. Heraus kam eine gerechte Punkteteilung mit einem torlosen Unentschieden.
Die erste Warnung für den SV Laufen wurde in der 4. Spielminute präsentiert. Gästekapitän Thomas Klauser gewann im Halbfeld ein Kopfballduell und schickte damit Mathias Greiml auf Linksaußen los. Greiml schoss scharf ins Zentrum, wo sich Georg Klauser mit einer Direktabnahme versuchte. Klausers Schuss verfehlte das Tor allerdings deutlich. Drei Minuten darauffolgend leitete Georg Klauser mit einem starken Pass auf Benedikt Willinger die nächste Toraktion der Gäste ein. Willinger legte sofort auf den einlaufenden Tom Loferer ab. Loferer bekam nicht mehr allzu viel Druck auf seinen Schuss, so dass Torwart Thomas Kalcher das Leder unter sich begraben konnte. Der Gast war in den Anfangsminuten sehr offensiv in Richtung Heimtor unterwegs, dabei konnte sich Laufens Defensive nicht wirklich über wenig Arbeit beschweren. Der Gast zeigte mehr Präsenz auf Laufens Rasen. Die Druckvolle Anfangsphase wurde aber von den Salzachstädtern schadlos überstanden, sie fanden langsam selbst ins Spiel. Gegen die stabil stehende Gästeabwehr um den Ex-Laufener Michael Kirschner war jedoch kein Kraut gewachsen. Oftmals ließ die Kette die Laufener Akteure ins Abseits rennen. In der 24. Minute hätte die Führung für den SC Vachendorf fallen müssen. Maximilian Loreck lupfte den Ball in den Strafraum. Kapitän Thoma Klauser stahl sich hinter Tobias Stockhammer davon und durfte sich den Ball aus der Luft nehmen und per Drehschuss den Einnetzversuch starten. Klauser verfehlte nur knapp die Gästeführung. Nach einer halben Stunde die erste größere Tormöglichkeit für den SV Laufen. Ein Eckball von Tobias Prantler flog auf den aufgerückten Tobias Stockhammer. Stockhammer nahm sich das Leder herunter und zog ab. Mit vereinten Kräften wehrten die Vachendorfer Gäste Stockhammers Schuss ab. Wiederum sorgte ein Prantler-Eckstoß in der 34. Minute für erneute Torgefahr für den SV Laufen. Kapitän Florian Hollinger setzte zum Seitfallzieher an. Haarscharf flog das Leder über den Querbalken hinweg.
Mit offenem Visier aller Akteure wurde der zweite Durchgang an der Freilassinger Straße in Laufen angegangen. Die Anfangsphase gehörte erneut dem Gast vom SC Vachendorf. Georg Klauser schoss einen Freistoß in der 49. Minute direkt aufs Tor und zwang damit Thomas Kalcher weit hinunter zu tauchen, um den Schuss zum Eckball abzuwehren. Nach 55. Minute sorgte eine Flanke von Maximilian Loreck für die nächste große Möglichkeit. Kapitän Thomas Klauser nahm Lorecks Flanke direkt ab und überlupfte damit den herausgelaufenen Kalcher. Das Tor fand Klauser aber nur von oben – das Leder landete auf dem Tornetz. Zwei Minuten darauffolgend brannte es heftig in Laufens Hintermannschaft. Mehr als überraschend erreichte das Leder Benedikt Willinger, da Tobias Stockhammer an einen Pass nicht richtig herankam. Willinger spielte auf Georg Klauser hindurch, der auf Kalcher lossprintete. Kalcher jedoch blieb nervenstark und kratzte das Leder von Klausers Schlappen und hielt die Null. Nun nahm das Match richtig Fahrt auf und der SV Laufen übernahm mehr die Hoheit über das runde Leder. Gleich im Gegenzug an Klausers Chance startete Gerhard Nafe in den gegnerischen Strafraum und zog ab. Nafes Schuss wurde von Michael Kirschner abgefälscht und landete am Außennetz. Der SC Vachendorf musste nun ein wenig seinen vergebenen Chancen nachtrauern und sah sich mutig agierenden Hausherren gegenüber, die auf den Lucky Punch hinarbeiteten. Ein zweifaches Duell lieferten sich David Cienskowski und Michael Kirschner in der 73. Minute. Zweimal konnte zwar Cienskowski das Duell gewinnen, doch am Einschuss scheiterte Laufens Stürmer zweimal. In der 78. Minute hätte es im Kasten der Vachendorfer eigentlich scheppern müssen. Gerhard Nafe brachte den Ball in Richtung Spitze, wo Michael Hartl über den Ball schlug und somit Tobias Prantler die Chance zum Abschluss darlegte. Prantler zog jedoch überhastet ab und verfehlte das Tor um knapp einen Meter. Spannung lag in der Schlussphase über dem Laufener Grün. Laufen nun näher am Lucky Punch als die Gäste von Vachendorf. Der SVL fühlte sich zum Heimdreier hin, denn alle Mannschaftsmitglieder waren sehr offensiv unterwegs. Der Ball wollte allerdings nicht ins Tor. In der Nachspielzeit wäre der glückliche Siegtreffer fast noch dem Gast gelungen. Michael Hartl schoss seinen Freistoß scharf in den Strafraum. Sein Mannschaftskapitän Thomas Klauser segelte in diese Flanke und erwischte sie per Kopf. Der eingesprungene Kopfball von Klauser flog am Tor vorbei.
Alles in allem eine gerechte Punkteteilung, wo der Gast vom SC Vachendorf mehr von der ersten Hälfte hatte, während der SV Laufen mehr Spielbestimmtheit im zweiten Durchgang aufzeigen konnte. Ein Siegtreffer eines der Teams hätte wohl dem Spielverlauf nicht zur Genüge getan, somit ein torloses Unentschieden, welches jeder unterschreiben konnte.

Über weite Strecken blieb Laufens Gerhard Nafe zwar bemüht, am Samstag gegen Vachendorf jedoch glücklos. Hier im Duell mit Vachendorfs Maximilian Loreck
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Wenn auch der Sieg der F-Jugend des BSC Surheim gegen den SV Laufen zu Recht war, fiel er doch zu hoch aus. Mit 8:0 konnte der BSC die Salzachstädter Jungs besiegen und setzte sich schon aufgrund der besseren Körperlichkeit durch.
Der Auftritt der F-Jugend des SV Laufen beim BSC Surheim am Samstagvormittag war nicht von Erfolg gekrönt. Spielerisch allerdings verbessert zu den Vorwochen, jedoch im Offensivspiel noch nicht geordnet genug, kassierten die Salzachstädter Jungs und Mädels beim BSC Surheim einen 8:0 Niederlage. Diese fiel dennoch zu hoch aus, denn die Laufener kämpften die ganze Spielzeit wacker, agierten nur einige Male in der Defensive zu fahrig und kassierten dadurch Treffer. Somit muss Laufens U9 weiterhin auf den ersten Erfolg in der Herbstrunde warten. Schlecht für dieses Vorhaben, dass am nächsten Samstag der stark eingeschätzte TSV Fridolfing in Laufen zu Gast sein wird.
Nach nur zwei Minuten schlug es erstmals im Laufener Tor ein. Gleich zu Beginn bekam Laufens Defensive schlicht das Leder nicht geklärt. Der Ball flog halbhoch in Richtung Korbinian Berger, der per Dropkick unhaltbar zum 1:0 einschoss. Der SV Laufen allerdings war gut im Spiel und konnte durch vereinzelte Nadelstiche den gelb-schwarz gekleideten Surheimern doch ein wenig Arbeit bescheren. Jäh wurde die Hoffnung in der 12. Minute durch den zweiten BSC-Treffer erstickt. Auf einmal war Finn Jander im Laufener Strafraum freigespielt, schon stand es 2:0. Ein unglückliches Foul hatte in der 17. Minute einen Strafstoß für den BSC zur Folge. Christian Ludwig nagelte den Strafstoß unter die Latte zum 3:0. Nach zwanzig Minuten traf Laufens Defensive erneut in Erscheinung. Vielfüßig gelang es den schwarz-rot gekleideten Gästen nicht den Ball entscheidend zu klären. Christian Ludwig zog in Richtung langes Toreck ab – 4:0.
Im zweiten Durchgang war der SV Laufen mehr mit Defensivarbeit beschäftigt, Nadelstiche blieben jedoch vorhanden und so ganz sicher konnte sich der BSC in Bezug auf ein Gegentor nie sein. Dennoch war es ausschließlich der Hausherr aus Surheim, der einnetzte. Dies schon wieder in der 24. Minute als ein abgefälschter Schuss von Luca König zum 5:0 im Laufener Kasten einschlug. Leider war aus Sicht des SV Laufen nun auch die körperliche Unterlegenheit zu sehen. Spielte der Hausherr vorwiegend mit dem älteren Jahrgang, agierte der Gast aus Laufen ausschließlich mit jüngerem F-Jugend-Jahrgang, was bei so manchen Spielaktionen und Zweikämpfen dann deutlich sichtbar wurde. Tapfer allerdings waren die Laufener allemal und gaben sich trotz vieler Gegentore nicht auf. Das nächste dieser Gegentore fiel in der 30. Minute. Nach einem Eckstoß schoss Luca König an den Pfosten – der Ball knallte davon weg ins Tor – 6:0. Das wohl schönste Tor des Tages gelang Bastian Barek. Eine hohe Hereingabe von Christian Ludwig nahm Barek direkt – 7:0. In der letzten Minute sorgte eine weitere nicht gut gelungene Klärungsaktion für den Schlusspunkt. Die nicht gut geklärte Aktion nutzte Fabian Höpfl zum 8:0 Endstand für den BSC Surheim.

Leon Schandl, der sich hauptsächlich um Laufens Abwehr kümmerte, konnte trotz guter Leistung und einiger Befreiungsaktionen die zu hohe Niederlage in Surheim nicht verhindern.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Laufens Zweitvertretung präsentierte sich torfreudig konnte am Samstagnachmittag auf eigenem Rasen einen deutlichen und sicheren Heimsieg einfahren. Der SVL netzte gegen den FC Traunreut sechsmal ein und kassierte dabei lediglich einen Gegentreffer, was mit ausschlaggebend für den sicheren Heimsieg war.
Nach zehn Spielminuten die erste Torchance der Partie für den SVL. Kapitän Martin Rudholzer zog seinen Freistoß aufs lange Toreck, wo Torwart Daniel Filipiu mit den Fäusten hinkam, sich dabei aber fast das Leder noch selbst in die Maschen legte. Laufen mit leichtem Übergewicht gegenüber dem Gast aus Traunreut, dem im Laufe der Partie ohne Auswechselspieler deutlich die Kräfte verließen. Zwingend konnte der Hausherr aber dabei nach 20 Minuten noch nicht werden. Nach 23 Minuten aber schoss der SVL II erstmals ein. Robert Bauer eroberte an der Mittellinie den Ball. Bauer marschierte einige Meter und bediente auf der Länge Christopher Otoide. Otoide in den Strafraum stürzend schoss ins lange Toreck ein – 1:0. Ein schöner Laufener Spielzug dann in der 25. Minute. Adrian Braunsperger flankte auf Maximilian Schmidt, der durch die Schnittstelle auf den einlaufenden Patrick Prechtl legte. Prechtl scheiterte in der Folge aus kurzer Distanz am Traunreuter Goalie. Fatos Krasniqi schlug in der 27. Minute den Ball weit nach vorne auf Maximilian Schmidt, der technisch sehr ansprechend seinen Gegenspieler mit der Innenseite überhob und damit Patrick Prechtl die Chance zum Einschuss servierte. Prechtl legte das Leder am Tor vorbei, er hätte hier den zweiten Treffer fürs Heimteam erzielen müssen. In Minute 34 erreichte ein weiter Schlag von der eigenen Strafraumgrenze wiederum Maximilian Schmidt, der fast alleine auf das gegnerische Tor zulief. Schmidt wollte zu uneigennützig den mitgerasten Fatos Krasniqi einsetzen, der aber von Mamadou Madiuo gestellt wurde. Wenn Schmidt wohl alleine abgeschlossen hätte, wäre die 2:0 Führung in dieser Spielminute fix gewesen. Doch kurz vor Halbzeitende holte dies Schmidt nach. Er zog aus 20 Metern trocken ab und überwand dabei den nicht glücklich agierenden Gästetorwart zum 2:0.
Laufen merkte, dass gegen den FC Traunreut II nun mehr Tore drin wären und spielte mit Zug auf weitere der Selbigen. Der frisch ins Spiel gekommene Daniel Ostner zeigte in der 46. Minute gleich Zug aufs Tor. Nach Pass von Martin Rudholzer in die linke Strafraumhälfte zog der belebende Ostner aus spitzem Winkel ab. Ostners Schuss wurde vom FC-Keeper gerade noch zur Ecke abgelenkt. Diese Ecke schlug dann aber in der Folge im FC-Kasten ein. Fatos Krasniqis Eckstoß fand den aufgerückten Alexander Schumann. Dessen Kopfball wurde zwar noch abgewehrt, flog aber direkt auf Schumanns Fuß zurück, der einschoss – 3:0. In der 48. Minute kam Daniel Ostner wiederum flink in den Strafraum und versuchte nun sein Glück aufs lange Toreck. Haarscharf scheiterte er dabei. Traunreut schien nun ohne Einwechselspieler ziemlich platt zu sein und Laufen nutzte dies aus, spielte fleißig auf die nächsten Tore. Ostner leitete in der 51. Minute mit einem Flankenball die nächste Laufener Torgelegenheit ein. Otoide tanzte nach der Flanke seinen Gegenspieler aus, hatte aber dann zu viel Wucht hinter seinem Abschluss und schlug das Runde über die Querlatte. Erneut schlug Ostner in der 52. Minute den Ball ins Zentrum. Diesmal säbelte Hannes Sieber auf Seiten der Gäste über das Leder was Maximilian Schmidt mehr oder weniger die Einschussmöglichkeit einbrachte. Schmidt ließ sich diese Chance nicht nehmen und erhöhte zum 4:0. Völlig aus dem Nichts gelang dem Gast in der 62. Minute der Anschlusstreffer. Rene Gerdau nutzte die unaufmerksame Heimdefensive. Gerdau erhielt den Ball von Augustin Capatina aus halbrechts. Gerdau drehte sich und schob das Runde an Torwart Salomon zum 4:1 vorbei. Schnell stellte der SV Laufen den alten Abstand her. Schon zwei Minuten nach dem FC-Treffer scheiterte Christopher Otoide zuerst zweimal im Strafraum an seinen verteidigenden Gegenspielern. Den dritten Versuch versenkte er aber im Tor – 5:1. Für den SVL war noch nicht Schluss und die Mannen in ganz rot drückten weiterhin auf das Gästetor. In der 76. Minute legte Maximilian Schmidt quer auf Maximilian Luckner, der mit seinem Schuss knapp scheiterte. Viele Räume hatte der Hausherr und konnte diese durch Ballstaffetten sehr gut nutzen. Das halbe Dutzend für die Hausherren machte Alexander Schumann in der 87. Minute voll. Adrian Braunsperger schlug das Leder von der Torauslinie hoch rein, wo der völlig freistehende Alexander Schumann locker zum auch in dieser Höhe verdienten 6:1 einnicken durfte.

Arbeitete viel für seine Mannschaft, der eigene Torjubel blieb Patrick Prechtl allerdings einige Male verwehrt.
Foto: SV Laufen
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Laufen: Nach der Enttäuschung am vergangenen Wochenende beim TSV Tittmoning, zumindest für die 1. Mannschaft des SV Laufen, steht am Samstag, den 13. Oktober der letzte gemeinsame Heimspieltag der beiden Herrenmannschaften des SVL im Jahr 2018 auf dem Programm. Die Zweite empfängt den FC Traunreut II (15 Uhr) und die Erste ist Gastgeber für den SC Vachendorf (17 Uhr).
Frust ist der Frost der Seele. Diesen Frust aus der 0:5 Klatsche beim TSV Tittmoning gilt es spätestens am Samstagnachmittag abzuschütteln. Die Eckstein-Elf muss in der Trainingswoche die individuellen Fehler abstellen und zusehen, dass man defensiv wieder besser steht. Mit 26 Gegentreffern stellt der SV Laufen derzeit die anfälligste Defensive der Kreisklasse und empfängt nun die zweitbeste Defensive der Liga (SC Vachendorf). Allerdings ist der SC Vachendorf, der vergangenes Wochenende spielfrei hat, vorne keineswegs unter den Gefährlichsten der Kreisklasse. Mit lediglich 12 geschossenen Toren bei 11 kassierten Treffern ist der SCV in dieser Statistik auf dem vorletzten Platz zu finden. Eine anfällige Defensive gegen eine nicht allzu gefährliche Offensive – wie wohl so ein Spiel enden könnte. Alles Wahrsagerei, denn beide Teams werden vor dem Spieltag versuchen, ihre Schwächen zu bearbeiten und am Samstag deutlich besser in dieser Hinsicht aufzutreten. Vor allem die Führungsspieler beim SV Laufen sind nun gefragt, nach zwei Niederlagen in Folge, ihre Mitspieler aufzurichten und vehement vorne wegzugehen. Nur so kann man einen erfolgreichen Jahresabschluss auf heimischen Rasen bewerkstelligen und für die vergangenen Spiele ein wenig entschädigen. Denn langsam, und so viel Alarmstimmung sollte herrschen, fällt man in der Kreisklasse in gefährliche Gefilde zurück. Zehn Punkte Abstand nach oben, jedoch nur fünf Punkte nach unten sind hier keinesfalls ein sicheres Polster. Huub Stevens wusste schon, dass die Null zu stehen hat. Das wäre natürlich eine absolute Wunschvorstellung und würde der Laufener Defensive selbst mehr als gut tun. Man hat an den SC Vachendorf eigentlich überwiegend positive Erinnerung. Vor allem bleibt der Relegationssieg vor zwei Jahren in Erinnerung, als der SV Laufen in Teisendorf den SC Vachendorf souverän mit 4:0 besiegte und so den Tausch von A-Klasse in Kreisklasse bewerkstelligte. Ein 2:0 für den SC Vachendorf und ein 2:1 für den SV Laufen stehen in der weiterführenden Statistik der Aufeinandertreffen der Samstagskontrahenten. Um 17 Uhr heißt es also für die Mannen von SVL-Spielführer Florian Hollinger nochmal alles was möglich ist abzurufen, um das Heimjahr 2018 erfolgreich abzuschließen und den aufgestauten „Frost der Seele“ abzuschütteln.
Ein wenig vorgemacht hat es die „Rese“ auswärts beim TSV Tittmoning II, die über eine mannschaftliche Geschlossenheit einen Punkt erkämpfte und zufrieden damit war und ist. Ein 0:0, wo leider auch vorne, aber vor allem hinten die Null stand. Trainer Hans Obermayer war mit dem Auftritt in Tittmoning zufrieden und will nun beim Heimspiel gegen den FC Traunreut II punktereich nachlegen. Als aktuell Tabellenvierter gilt die Obermayer-Elf am Samstag um 15 Uhr als Favorit. Obwohl nur vier Punkte Vorsprung vor dem FC Traunreut II ist die Tabellenkonstellation ausschlaggebend für diese Annahme. 20:12 Tore auf Seiten des SV Laufen und 24:19 Tore für den FC Traunreut zeigen hier aber durchaus ein ausgewogenes Verhältnis. Eine spannende Partie kann erwartet werden, wo der SV Laufen II für einen erfolgreichen Heimspielsamstag des SVL sorgen will und die kleine Favoritenrolle auf dem grünen Rasen umsetzen will. Ähnlich wie beim Spiel der „Ersten“ gilt es alles Mögliche abzurufen und den Dreier an der Salzach zu behalten. Das Aufstiegsrennen in der C-Klasse ist so eng gestrickt, dass jeder Dreier Gold wert ist und die Konkurrenz gehörig unter Druck setzen kann.

Laufens Christian Höhn, Kapitän Florian Hollinger (hinten) und Michael Hollinger wollen am Samstag wie im Relegationsspiel vor zwei Jahren den SC Vachendorf erfolgreich bespielen.
Foto: Beinschuss.de
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Laufen: Interessante Jugendmatches waren beim SV Laufen in der vergangenen Woche zu beobachten. Die U17 schnappte nochmals in der Nachspielzeit zu und sicherte sich gegen die SG Marquartstein gerade noch einen Punkt. Die E2-Junioren überrannten schier den TSV Waging und siegten mit 8:4 auf heimischen Platz.
Das war schon ein ereignisreiches Spiel, welches sich am Freitagabend im Stadion an der Freilassinger Straße darbot. Nach 13 Minuten brachte Julian Draak die U17 des SV Laufen gegen die SG Marquartstein mit 1:0 in Führung. Alles lief nach Plan bis in der 23. Minute ein Strafstoß gegen die Salzachstädter gepfiffen wurde. Diesen netzte Noah Stöckl zum Ausgleich ein. Stöckl war es dann auch, der in der 42. Minute die Gästeführung erzielte, die allerdings in der 45. Minute durch Lennart Fuchs schon wieder ausgeglichen wurde. Doch auch dieser Spielstand hielt nur mickrige fünf Spielminuten und Noah Stöckl erzielte seinen dritten Treffer des Spiels. Alles schien schon auf einen Gästesieg hinzudeuten, da gelang in der sage und schreibe fünften Nachspielminute Julian Draak ein Kunststück. Er verwandelte einen Eckball direkt – 3:3 Endstand.
5:0 gewonnen und 5:0 verloren. Eine ausgeglichene Bilanz für die D1-Junioren des SV Laufen. Schon unter der Woche reiste die Elf von der Salzach zum SV Marzoll. Dort gab sich der SV Laufen keine Blöße und ließ keine Zweifel an einem klaren Auswärtssieg. Michael Schaider konnte gleich doppelt in der 10 und 20. Minute einnetzen. Justin Jung erhöhte vor dem Pausenpfiff in der 25. Minute auf 3:0 für den SV Laufen. Den ungefährdeten Sieg machten dann Kapitän Nico Jani (45.) und abermals Michael Schaider (60.) klar.
Tage später ging es zum Klassenfavoriten der JFG Hochstaufen. Der Hausherr aus Piding und Anger war an diesem Tag schlicht zu stark für die Salzachstädter. Michael Steinbacher und Michael Wannersdorfer sorgten im ersten Durchgang für eine 3:0 JFG-Pausenführung. Die beiden Akteure waren es dann auch, die im zweiten Durchgang abermals einnetzten und somit ihre Farben zu einem 5:0 führten.
rfolgreich war der Heimauftritt der D2-Jugend des SV Laufen am Samstagvormittag im Stadion an der Freilassinger Straße. Die „Zweitvertretung“ der U13 des SVL hatte den SV Surberg zu Gast. Über weite Strecken hatten die ganz in Rot gekleideten Hausherren das Match und den Gast im Griff und dies gerechtfertigte auch das Ergebnis von 4:0 für den SV Laufen II. Emanuel Onyekosor war allerdings der einzige Torschütze im ersten Durchgang. Der Abwehrspieler konnte seinen SVL in der 15. Minute zur 1:0 Führung schießen. Erst im zweiten Durchgang war der SV Laufen noch präsenter und schoss noch dreimal in Surbergs Maschen ein. Zweimal gelang dies Finn Eckharter (35. und 42.) und sein älterer Bruder Nicolas Eckharter erzielte in der 54. Minute den Endstand zum 4:0.
8:4 hieß es am Ende des Sonntagvormittags im E2-Jugend Spiel des SV Laufen und des TSV Waging. Die Seerosen wurden in den ersten vier Minuten schier überrannt und lagen da schon 4:0 zurück. Eine zwanzigminütige Schwächephase der Hausherren konnte zwar torreich für den TSV genutzt werden, doch zum Ende hin zeigte sich der SVL erholt und effektiv. Gleich nach dem Anpfiff schoss Laufens Max Widmann aus halbrechts auf das Gehäuse der Gäste. Torhüter Leo Tiemann klatschte ab, doch Adrian Hecker stand bereit – 1:0. In der zweiten Spielminute tankte sich Bastian Frank durch und schloss ab – 2:0. Ein Doppelschlag in der 4. Spielminute, und der SVL II lag früh weit in Front. Zuerst erhöhte Max Widmann bevor Adrian Hecker von Linksaußen ins Kreuzeck einnetzte – 4:0. Erst nach zehn Spielminuten konnte sich der TSV Waging am See erholen und selbst für die Partie etwas anbieten. Vor allem Benno Prokscha und Jonas Franke, der beste Gästeakteur, sorgten für Offensivaktionen. Doch dieser Drang wurde jäh durch den Hausherren und dessen fünften Treffer beendet. Max Widmann zog in der 13. Minute aus der Distanz ab. Dabei klatschte sich Leo Tiemann das Leder unglücklich selbst ins Netz – 5:0. Überzeugend war der Auftritt des SV Laufen in dieser Phase, doch so sollte es nicht weitergehen. Waging hatte sich berappelt und versuchte nun deutlich mehr Offensivaktionen zu initiieren. Dies gelang anfangs noch nicht so optimal, doch nach einer Viertelstunde würde der Stöpsel gezogen. Ein weiter Schlag aus der eigenen Hälfte leitete den 5:1 Treffer ein. Laufens Noah Monteiro ging nicht wirklich an das Geschoss und brachte damit seinen Bruder Nicolai Monteiro in erhebliche Erklärungsnot, der das Laufener Gehäuse hütete. Schier wurde Linus Maier durch diesen kapitalen Abwehrfehler eingeladen, den Ball im Tor zu versenken – 5:1. Fünf Minuten nach Wiederbeginn war es vorerst der TSV Waging, der Druck erzeugte. Auf Rechtsaußen kam Linus Maier durch und brachte das Leder scharf ins Zentrum, welches vom SV Laufen völlig offen gehalten wurde. Jonas Franke schoss ein – 5:2 (30. Minute). Zum wiederholten Male öffnete in der 32. Minute ein weiter langer Gästeschlag die Laufener Defensive. Jonas Franke durfte durchstarten – 5:3 (32. Minute). Der Hausherr sah sich jetzt der Gefahr gegenüber, das Spiel aus der Hand zu geben und den sicher geglaubten Dreier zu verspielen. In der 37. Minute musste Laufens Torhüter Nicolai Monteiro seine Mannschaft vom vierten Gegentreffer bewahren. Wieder kam ein weiter Schlag auf Jonas Franke. Monteiros Mitspieler gaben erneut nur Begleitschutz und verließen sich auf ihren Keeper. Diesmal parierte Monteiro zweimal glänzend. Zwei Minuten nach dieser Chance aber, konnte der SVL den Sack mehr oder weniger zu machen. Über Adrian Hecker fuhr der SV Laufen einen Konter. Hecker spielte durch die Schnittstelle, wo sich Luis Lederer bereitlief und nicht lange fackelte – 6:3. In der 40. Minute zog Bastian Frank einfach mal ab – ein Traumschuss ins Kreuzeck – 7:3. Zwei Minuten in Folge gab der TSV Waging nochmals ein Lebenszeichen von sich. Fabian Thanbichler und Nicolai Monteiro hatten kurze Kommunikationsprobleme, welche Jonas Franke nutzte und an Monteiro vorbeischob – 7:4. In der 48. Minute der Schlusspunkt der Partie am Sonntagvormittag in Laufen. Max Widmann kämpfte sich durch drei bis vier Gegenspieler hindurch und zog aus halbrechts ab. Der Ball schlug im langen Toreck zum 8:4 Endstand ein.
Sehr knapp und spannend verlief das Match der F-Jugend des SV Laufen gegen die SG Kay/Tengling/Taching. Haarscharf schrammten die Salzachstädter Jungs mit neuen Trikots am Punktgewinn vorbei. Mit 2:1 siegte die SG Kay/Tengling/Taching in Laufen. Doch dieses Ergebnis sollte den jungen Kickern des SV Laufen Auftrieb verleihen für die weiteren Spiele in diesem Jahr, welche schon kurz vor der Tür stehen.

Hatte mit seinen Mannen gegen den TSV Waging und einem 8:4 klar die Nase gegen Levi Kirschner vorn. Laufens E2-Spieler Luis Lederer.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen




