- Details
- Zugriffe: 2230

- Details
- Zugriffe: 2090

- Details
- Zugriffe: 2451
Laufen: Zweimal kam der SV Laufen 2 zurück ins Spiel in der Gmoa-Arena, doch der fünfte Treffer der Hausherren konnte durch die Salzachstädter Elf nicht mehr ausgeglichen werden, so dass die Obermayer-Elf aus Laufen mit einem unglücklichen 4:5 am Pfingstmontag die Heimreise antreten mussten.
Die ersten fast zwanzig Minuten sahen 50 Zuschauer, eine ordentliche Kulisse für ein C-Klassen-Spiel, einen offenen Kick mit schneller Überbrückung der Mittelfeldreihen. Doch dann ging es für die Hausherren des WSC Bayerisch Gmain 2 sehr schnell. In der 19. Minute erhielt die Schläfke-Elf völlig zu Recht einen Strafstoß zugesprochen. Nach einem Einwurf versuchte Michael Kaltenhauser per Scherenschlag ans Leder zu kommen. Der entgegenkommende Laufener Keeper Alexander Kalb brachte dabei Kaltenhauser zu Fall. Den Elfmeter verwandelte Martin Ertl zur Heimführung 1:0. Gleich eine Minute später schlug Ertl abermals zu. Von der Torauslinie kommend und von Laufens Defensive nicht gut verteidigt konnte Kendrick King den Ball flach in den Fünfer spielen, wo Ertl parat stand und zum 2:0 einschob. Doch wiederum nur eine Minute verkürzte der Gast aus Laufen gleich wieder den Spielstand. Deren Kapitän Maximilian Schmidt, der zuvor den Ball aus dem Mittelfeld erhielt überhob den völlig falsch postierten Sebastian Gruber im Gmoaner-Tor von der Strafraumgrenze – 2:1 (21. Minute). Es ging munter weiter in der Arena von Bayerisch Gmain. Der Hausherr lieferte den Gästen in der 32. Minute ein schönes Präsent. Marcel Zitzelsperger stolperte im Aufbauspiel über den Ball. Tobias Antosch war bereit und schnappte sich das Leder. Antosch lief in den Strafraum auf Torwart Gruber hinzu und legte das Runde im kurzen Toreck zum 2:2 Ausgleichstreffer ab. In der 38. Minute ging es mit dem munteren Torreigen weiter. WSC-Kapitän Maximilian Richter lief auf der linken Außenbahn allen auf und davon und brachte per Flachpass Torgefahr. Richters Pass fand am zweiten Pfosten in dem völlig freistehenden Kendrick King einen dankbaren Abnehmer – 3:2. Es kam für den SV Laufen in Durchgang eins noch schlimmer. Boris Lewerenz schob Laufens Tobias Stockhammer ein „Gurkerl“ und konnte daraufhin völlig unbehelligt auf Keeper Kalb zulaufen und diesen auch souverän zum 4:2 überwinden (41. Minute).
Im zweiten Durchgang zeigte sich bei den Hausherren ein massiver Kräfteverlust und das Spielgerät wurde größtenteils dem Gast aus Laufen überlassen. Diese konnten zu weiten Teilen Kapital daraus schlagen, auch wenn es schlussendlich nicht ganz für einen Punkt reichte. Schon in der 48. Minute das erste Anzeichen des Verlaufes im zweiten Durchgang. Michael Niedermeier trieb den Ball durchs Mittelfeld und schob auf den am heutigen Tage weitestgehend untergetauchten Thomas Bauer. Bauer knallte den Ball über die Latte. Soviel Glück hatten die Hausherren dann in der 54. Minute nicht mehr und sie mussten den dritten Gegentreffer passieren lassen. Der eingewechselte Markus Schnugg passte auf Maximilian Schmidt, der am Strafraum auf Maximilian Weber ablegte. Weber spielte daraufhin einen Gegenspieler aus und machte das 4:3 klar. Und nachdem der SV Laufen anscheinend über Rückkehrqualitäten an diesem Tage verfügte, sollte das 4:4 nicht fehlen. Dieser Ausgleich gelang in der 58. Minute. Einen klugen Flugball aus der eigenen Hälfte schlug Michael Kaiser nach Linksaußen, wo Tobias Antosch der Abnehmer war. Antosch sah den mitgelaufenen Thomas Bauer und bediente diesen. Bauer ließ aus gut 20 Metern einen haltbaren Flachschuss ab, doch Gruber rutschte dieser Schuss durch die Hosenträger hindurch – 4:4. Gruber musste dann zu allem Überfluss der Hausherren wenig später auch noch den Platz verletzt verlassen, so dass ein Feldspieler die restliche Spielzeit das Tor hüten musste. Laufen war in der Folge deutlich näher an der Führung als die Hausherren. Doch einmal kam die Schläfke-Truppe nochmal gefährlich vor Kalbs Tor und schon war er drin. Tom Schubert-Georgii schlug einen maßgenauen Freistoß auf die Höhe des Elfmeterpunkts, wo Michael Kaltenhauser mustergültig hochstieg und genauso lehrbuchmäßig den Ball per Kopf im Kreuzeck versenkte – 5:4 (75. Minute). Laufen versuchte zwar die Schlussviertelstunde noch irgendwie den durchaus verdienten Punkt mit nach Hause zu nehmen, doch ein drittes Mal konnte der Gast nicht mehr zurückkommen, so dass man ohne Zähler an die Salzach zurück musste.

In dieser Spielszene aus der C-Klasse wird WSC-Kapitän Maximilian Richter von Laufens Kapitän Max Schmidt (rechts) und Markus Schnugg vom Ball getrennt.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 329

- Details
- Zugriffe: 2238
Laufen: Die beiden jahrgangsältesten Jugendmannschaften des SV Laufen sind nun froh, dass eine kleine Pfingstpause im Spielplan stattfindet. Ziemlich auf dem Zahnfleisch daherkommend, retteten sich die Jungs von der Salzach in selbige Pause.
Mittlerweile, nach vielen englischen Wochen, kommt die B-Jugend mehr oder weniger auf dem Zahnfleisch daher und muss viele Angeschlagene und Verletzte kompensieren und so versuchen, im Klassenkampf immer wieder zu punkten. So auch Mittwochabend im Match gegen die SG Chieming/Erlstätt/Nussdorf/Grabenstätt. Nachdem sich beim Aufwärmen ein Akteur verletzte und dann nach kurzer Spielzeit ein weiterer SVL-Spieler, musste der SV Laufen den Großteil des Spiels ohne Auswechselspieler Vorlieb nehmen, was sie jedoch in großen Teilen gut bewältigten.
Nach einer Viertelstunde Spielzeit gelangte das Leder aus dem Mittelfeld auf Julian Draak, der mit einem kurzen Sprint in den Strafraum setzte und am herauslaufenden Torhüter Maximilian Oldenburg den Ball gerade noch mit der Fußspitze vorbeibrachte - 1:0. In der 22. Minute bot die Laufener Defensive allerdings den Gästen die Chance zum Ausgleich. Einen Angriff konnte die Defensive nicht wirklich klären und beförderte den Ball direkt ins Zentrum vor dem eigenen Strafraum. Ein kurzer Pass durch die Gasse und Emir Krasniqi ließ sich nicht zweimal bitten - 1:1. Krasniqi legte vor der Halbzeit (35.) noch einen Treffer drauf. Wiederum konnte der Ball nicht richtig aus dem Fünfer geklärt werden und Krasniqi war nach einer Ping-Pong-Aktion zur Stelle - 1:2. Nur zwei Minuten später jedoch konnte der SV Laufen den 2:2 Halbzeitstand herstellen. Nach einem Eckstoß von Julian Draak war Wilhelm Seger per Kopf zur Stelle - 2:2.
Im zweiten Durchgang drängten beide Teams immer wieder in den gegnerischen Strafraum. Mit Mann und Maus verteidigten beide Mannschaften. Oftmals musste auch das nötige Glück herhalten, um den Spielstand zu halten. Weder Laufens Offensive, die in der zweiten Hälfte wieder erhebliche Ladehemmung hatte als auch gefährliche Gäste aus dem Chiemgau konnten den Treffer zum Sieg nicht erzielen, so dass es bei der durchaus gerechten Punkteteilung blieb.
Tags zuvor musste sich die A-Jugend des SV Laufen deutlich mit 7:1 geschlagen geben. Bei der SG Kammer/Otting konnte man schlicht nicht bestehen und lag auch nach 33. Minuten schon 3:0 nach Toren von David Wimmer und Michael Specht schon zurück. Simon Maier konnte für den SV Laufen zwar vor dem Halbzeitpfiff noch einen Fünkchen Hoffnung beibringen, doch vier unterschiedliche Torschützen in Halbzeit 2 hielten den SV Laufen sowohl im Spiel als auch in der Tabelle auf Abstand zu Platz 2. David Wimmer, Alexander Fenninger, Maximilian Dandl und Tim Nagler sorgten für das klare 7:1 auf dem Sportplatz Otting.

Julian Draak vom SV Laufen musste in den vergangenen Wochen mit seinen Mannschaftskameraden alles aus sich rausholen, um die englischen Wochen zu bestreiten.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 2400
Laufen: Die Saison sei für den SV Laufen mehr oder weniger gelaufen, glaubten so manche Beobachter der Kreisklasse 4. Doch diese Rechnung ist spätestens seit Samstagnachmittag zunichte gemacht worden. Mit 2:1 siegte die Salzachstädter Elf beim SV Oberteisendorf und bleibt damit mit drei bzw. vier Punkten Rückstand an Oberteisendorf und Inzell dran.
Vielleicht selbst am meisten überrascht, war der SV Laufen am Samstagnachmittag gegen 17.45 Uhr. Mit einem 2:1 Sieg beim SV Oberteisendorf wahrten die Salzachstädter die nicht für wahrgenommene Chance auf den Relegationsplatz zur Kreisliga. Nach dem Motto „Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte“ könnte der SV Laufen mit weiteren Erfolgen in den letzten beiden Spieltagen und weiteren Strauchlern des SC Inzell und des SV Oberteisendorf noch den 2. Platz im Endklassement der Kreisklasse 4 einnehmen und somit als Aufsteiger die Sensation schlechthin wahrmachen.
Immer wieder gelang es der kompakt stehenden Defensive von Beginn der Partie an der Jahnstraße in Oberteisendorf die Hausherren und dessen Offensivpower auszubremsen und durch Vielfüßigkeit auszubremsen. Nach nur sechs Minuten allerdings mussten die Schützlinge von Trainer Hermann Lindner einen Schock verdauen. Bei einer gemeinsamen Rettungsaktion von Torhüter Thomas Kalcher, der ein einwandfreies Match absolvierte, und Verteidiger Fatos Krasniqi blieben beide am Boden liegen. Kalcher konnte nach längerer Behandlungspause das Spiel wieder aufnehmen, während Krasniqi durch Alexander Schumann ersetzt werden musste. Doch lange hielt der Schock nicht an. Nach einem Eckball von Helmuth Putzhammer kam Kapitän Florian Hollinger in der 10. Minute zum Kopfstoß und versenkte diesen zum 0:1 im Kreuzeck. Wahrlich die erste Überraschung der Partie an der Jahnstraße, denn der SV Oberteisendorf gestaltete das Match über weite Teile auf das gegnerische Tor der Salzachstädter. Ein Durchkommen gab es für die SVO-Offensivpower jedoch kaum, denn die Kompaktheit und die gute Staffelung machten der Horner-Elf schwer zu schaffen. Zum Ende der ersten Hälfte konnte sich der SV Laufen aus der Ballbesitzumklammerung der Hausherren zusehends befreien und weitere ansehnliche Nadelstiche setzen. So auch in er 43. Minute als Gerhard Nafe im Strafraum erschien und an der Torauslinie elfmeterreif zu Fall gebracht wurde. Doch der Elfmeterpfiff des nicht immer glücklich agierenden Unparteiischen Turhan Cay blieb aus. Kurz vor der Halbzeit vermasselte dann Thomas Kalcher den Oberteisendorfern den Ausgleichstreffer. Raphael Omelanowski zirkelte seinen Freistoß schnurstracks in Richtung Kreuzeck, doch Kalcher flog heran und fischte das Leder heraus.
Oberteisendorf fand auch im zweiten Durchgang wenig Mittel den Gordischen Knoten der Laufener durchzuschlagen und die Angriffe zerschellten spätestens an der Strafraumgrenze. Anders der SV Laufen, der zwar wenig Torchancen hatte, doch wenn, dann eiskalt zuschlug. In der 54. Minute musste SVO-Keeper Daniel Berger dann erneut hinter sich greifen. Bei einem schnellen Angriff landete ein Diagonalball bei dem auf rechts freigelaufenen Helmuth Putzhammer. Putzhammer brachte diesen Pass scharf ins Zentrum, wo Gerhard Nafe direkt an Berger zum 0:2 einschob. Laufen zog sich daraufhin weiter zurück und verlagerte sich auf Kontern. Das gab Oberteisendorf noch mehr Platz und die Horner-Elf drängte auf den Anschlusstreffer. Nur zwei Minuten nach Laufens Treffer wurde es dann auch richtig gefährlich im Laufener Strafraum. Nach einer Flanke von Hubert Münzel köpfte Thomas Burghartswieser aussichtsreich über das Tor. Erst in er 73. Minute gelang den Hausherren die Überwindung von Torhüter Kalcher. Johannes Bachmaier drehte sich im rechten Halbfeld um Alexander Schumann herum und konnte dadurch seine Flanke in den Strafraum bringen. Am zweiten Pfosten sprang der eingewechselte Julian Greim in diese Hereingabe und vollendete per Kopf zum 1:2. Laufen verteidigte nun aufopferungsvoll und mit so gut wie jeden Mann diese Führung. Oberteisendorf machte weiter Druck und wollte zumindest einen Punkt behalten. Nach einer Flanke von Philipp Mader konnte Kalcher zuerst mit der Hand klären. Die Abwehr geriet einen Hauch zu kurz, so dass in der Folge SVO-Spielführer Peter Enzinger aus geringer Distanz zum Schuss kam, doch Enzinger verzog und knallte das Leder in den Ballfang (81.). Nach einem Freistoß von Philipp Mader kam Hubert Münzel abseitsverdächtig zum Abschluss und zur nächsten Torchance der Hausherren. Münzels Flachschuss in der 87. Minute begrub Kalcher sicher unter sich. Dies war trotz aller Schlussbemühungen der Horner-Truppe bei vielen Spielunterbrechungen durch vereinzelte Nicklichkeiten die letzte größere Chance den Punkt in Oberteisendorf zu behalten. So ging der SV Laufen als Sieger hervor und wahrte sich damit selbst Chancen auf den Relegationsplatz zur Kreisliga – eigentlich schon alleine eine Sensation für einen A-Klassen-Aufsteiger.
Für beide Mannschaften verbleiben nun noch zwei Spieltage, um sich weiter zu positionieren und gemeinsam mit dem SC Inzell den Relegationsplatz und somit Platz 2 der Liga auszuspielen, während der SBC Traunstein 2 mit einem 2:1 Sieg in Inzell die Meisterschaft und der Kreisligaaufstieg vorzeitig nicht zu nehmen sind. Oberteisendorf tritt am nächsten Wochenende beim TSV Bad Reichenhall an und hat am letzten Spieltag Heimrecht gegen den Meister aus Traunstein. Der SV Laufen wird schon am kommenden Wochenende gegen den ASV Piding sein letztes Heimspiel der Saison austragen und am letzten Spieltag (02.06.) das Lokalderby beim abstiegsgefährdeten SV Leobendorf bestreiten.

Der SV Oberteisendorf, wie hier Michael Krenmair, stolperte am Samstag auf eigenem Rasen über den SV Laufen, hier Christian Höhn.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 249
Laufen: Der Sportverein aus Laufen kann noch eine entscheidende Rolle in der Kreisklasse einnehmen. Am Samstag, den 19. Mai gastiert Lindners Elf beim SV Oberteisendorf, für den es noch um die Aufstiegsrelegation in die Kreisliga. Die Zweite des SVL wird am Pfingstmontag ein Spiel für die Statistik bestreiten.
Man will sich auf Seiten des SV Laufen keinesfalls etwas vorwerfen lassen im Saisonendspurt der Kreisklasse 4. Auch beim SV Oberteisendorf, der derzeit nur ein Punkt hinter dem SC Inzell steht, will man alles abrufen, was man abzurufen hat. Für den SVO geht es noch um die Aufstiegsrelegation, während der SC Inzell auf Schützenhilfe aus Laufen hofft, falls man selbst noch ins Stolpern geraten sollte. Während also der SC Inzell am Samstag zuhause gegen den SB Chiemgau Traunstein 2 die denkbar schwerste Aufgabe vor der Flinte hat, muss sich der SV Oberteisendorf auf eigenem Rasen mit dem SV Laufen abkämpfen. Die Oberteisendorfer hatten spielplangerecht vergangenes Wochenende spielfrei und zum Zuschauen verdammt, während der SVL zuhause gegen den TSV Berchtesgaden einen mehr als coolen Heimsieg hinlegte. Für Laufen ist eigentlich die Saison, die mehr als gut als Aufsteiger bestritten wurde, erledigt, denn ein Eingreifen in den Aufstiegskampf wäre schon des Guten zu viel, obwohl mit sieben Punkten Rückstand dies rechnerisch noch durchaus möglich wäre bei noch neun zu vergebenen Zählern. Dass der SVL aber keinesfalls Wettbewerbsverzerrung betreiben will, zeigt auch der Auftritt vergangenen Samstag, wo der TSV Berchtesgaden eben souverän besiegt wurde. Wichtige Bausteine der Lindner-Elf können derzeit ihre Leistung gut abrufen und dies wird am Samstag in Oberteisendorf für die Hausherren keinesfalls ein Spaziergang werden. Dennoch sieht man von Seiten des SVO durchaus optimistisch in die Partie, denn die Offensivabteilung gehört mit 46 Treffern gemeinsam mit Traunstein und Inzell zur mit Abstand erfolgreichsten Mannschaft. Auch die Defensive vom SVO kann sich sehen lassen und ist mit 23 Treffern zu Recht oben angesiedelt. Laufen im Gegensatz in der Defensive (27 Gegentreffer) auch sehr stabil, doch die Offensive geizte mit nur 32 Treffern durchaus das ein oder andere Mal. Klar wird am Samstag an der Jahnstraße in Oberteisendorf um 16 Uhr sein, dass der SV Oberteisendorf in diesem Spiel mit voller Kapelle versuchen wird, ihre eigene Hausaufgabe zur möglichen Aufstiegsrelegation zu bewerkstelligen.
Das Spiel in der C-Klasse am Pfingstmontag, den 21. Mai um 16 Uhr in der Gmoa-Arena in Bayerisch Gmain ist eigentlich nur noch ein Match für die Statistik. Der Hausherr des WSC Bayerisch Gmain 2 hat dabei den SV Laufen 2 zu Gast. Laufen hat nach der letztwöchigen Niederlage gegen den SC Anger 2 nun auch rechnerisch keine Chance mehr in Richtung B-Klassen-Aufstieg. Mit 15 Punkten Vorsprung vor den Hausherren vom Montag allerdings, ist dem SV Laufen die Favoritenrolle nicht abzusprechen. So will man beim SVL auch auftreten und für die letzten Spiele noch einiges anbieten. Es geht allerdings nur gemeinsam, wenn sich alle zur Verfügung stehenden Spieler sich am Riemen reißen und ihre Leistung, die sie durchaus anzubieten haben, abliefern. Der Hausherr des WSC Bayerisch Gmain hat mit 52 Treffern derzeit die schlechteste Defensive der C-Klasse, dies sollte Laufen zu nutzen wissen, um mit einem Auswärtssieg eine gute Schlussphase in der C-Klassen-Saison einzuleiten. Marcus Ullrich vom SV Taching am See wird am Pfingstmontag die Partie in der Gmoa-Arena leiten.

Laufens Fatos Krasniqi, einer der Kämpfer im Laufener Team, will es auch den Gegenspielern des SV Oberteisendorf nicht zu leicht machen und einen erhofften Spaziergang steiniger gestalten.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
- Details
- Zugriffe: 2297
Laufen: Einige dunklere Wolken durchzogen die Spielwoche der Laufener Jugendmannschaften. Das manchmal durchscheinende Sonnenlicht konnte nur geringfügig die Bilanz aufbessern, mit der man beim SV Laufen nicht zufrieden sein konnte.
Der B-Jugend gelang im Kreisklassenspiel gegen den ESV Freilassing unter der Woche ein regelrechter Blitzstart. Sehr schnell und äußerst positiv stieg man in das Match gegen die Eisenbahner auf eigenem Rasen ein. Julian Draak kam von außen in den Strafraum durch und netzte überlegt zur 1:0 Blitzführung ein. Von Beginn an war der SV Laufen zur Stelle und konnte die Partie größtenteils für sich gestalten. Draak war es in der 34. Minute, der erneut über außen hindurch kam. Die präzise Hereingabe verwertete Thomas Streitwieser eiskalt zum 2:0. Nach der Halbzeit war die Gegenwehr des ESV Freilassing bald gebrochen. Laufen hatte wie im ersten Durchgang große Spielanteile, spielte auf Ballbesitz und vorne wollte es nun auch endlich mal richtig klappen. Mit einem Doppelpack durch Lennart Fuchs in der 58. und 61. Minute sicherte man sich früh den Heimsieg. Gabriel Öllerer erhöhte in der 73. Minute den Spielstand auf 5:0, nachdem Julius Gertig den Ball an der Fünferlinie zum Torschützen ablegte. Nur eine Minute später fasste sich Mittelfeldakteur Michael Felber ein Herz und brachte seinen Distanzschuss flach ins kurze Torwarteck zum 6:0. Den Schlusspunkt der Partie setzte abermals Lennart Fuchs, der in der 80. Minute durch seine Gegenspieler durchstach und Torwart Matyas Hunyadi keine Chance ließ. Ein überzeugender Heimsieg des SVL nach sehr guter Mannschaftsleistung.
Doch die Sonnenstrahlen hielten nur einige Tage. In der Kurstadt, bei einem ebenfalls unter Klassenerhaltsdruck agierenden TSV Bad Reichenhall zeigte sich leider, warum der SV Laufen die drittschwächste Offensive der Kreisklasse auf dem Platz hat. Zahlreiche Chancen wurden nicht verwertet, teils unglücklich, teils zu locker, teils einfach nicht präzise genug – in der Summe zu viel um in Bad Reichenhall Zählbares mitzunehmen. Diesmal erwischte es den SV Laufen eiskalt. Völlig schläfrig kassierten die Salzachstädter schon nach 1. Minute den Rückstand. Lukas Benner war es, der den ersten gefährlichen TSV-Spielzug aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung unter die Latte nagelte. Es dauerte gut 20 Minuten, bis der SV Laufen sich eingestellt hatte und selbst was für das Spiel machen konnte. Die Zweikämpfe wurden besser geführt, Torchancen allerdings allesamt vergeben. Ein Lattenkreuzköpfler von Michael Felber, eine Torlinienrettung nach ein gerutschter Grätsche von Kapitän Maximilian Obermayer, dies nur die beiden dicksten Möglichkeiten. Der TSV Bad Reichenhall konnte sich bei der fehlenden Kaltschnäuzigkeit beim SV Laufen bedanken. Gut und gerne hätte der SV Laufen mit einem Vorsprung in die Kabine gehen können, denn nur wenige Momente vor dem Pausenpfiff wurde den Laufenern sogar ein Elfmeter von Schiedsrichter Bachl (Inzell) verweigert, nachdem TSV-Keeper Eduard Noroc mit gestrecktem Fuß Gabriel Öllerer zu Boden brachte. So rannte man nun wie so oft einem Rückstand hinterher. Man wollte den Ausgleich definitiv erzwingen, doch Schüsse von Lennart Fuchs oder Julian Draak fanden das Ziel nicht, Gabriel Öllerer freundete sich nur mit der Latte an. In äußerst ungünstiger Phase wurde Laufens Mannschaft fast in einer Einzelaktion von Julian Ohrhoff überrannt. Nachdem kein Spieler ernsthaft eingriff legte Ohrhoff das Leder im langen Toreck zum 2:0 ab (58.). Laufen sah man nun den Schock an, dennoch erkämpfte man sich weitere Torchancen, die wiederum allesamt nicht das Ziel fanden. Ohrhoff machte es da besser. Er legte einen Sprint auf der linken Außenbahn an, überlief dabei alle „feindlichen“ Spieler und netzte zum 3:0 ein (66.). In der Nachspielzeit war den Laufenern, die einen mehr als gebrauchten Tag erwischten und offensiv einfach nicht die nötige Visiereinstellung hinbekamen, doch noch der Ehrentreffer vergönnt. Michael Felber kam nach Pass aus dem Mittelfeld durch die Verteidigung hindurch und schob ins lange Toreck ein – 3:1. Laufen steckt weiterhin auf Platz 9, den ersten Abstiegsplatz fest und muss in den letzten fünf verbleibenden Partien mit aller Konzentriertheit, allen zur Verfügung stehenden Mitteln den Klassenerhalt zu bewerkstelligen.
Die D-Junioren des SV Laufen hatten auch nicht alle Offensivmacht auf ihrer Seite. Beim Gastspiel am Riedherrn in Bischofswiesen hätte eigentlich nach Spielanteilen ein Sieg herausspringen müssen, daher ist die 1:1 Punkteteilung eher als Punktverluste zu werten und nicht unbedingt als Punktgewinn. Felix Wörgötter konnte den FC Bischofswiesen in der 15. Minute in Führung bringen. Lang hielt diese nicht, denn schon zehn Minuten später konnte Laufens Michael Schaider den Ausgleich erzielen. Alle Tore fielen somit in der ersten Hälfte, so dass die zweite Hälfte für die Statistik nicht mehr aufs Papier brachte.
Ebenfalls nur eine Punkteteilung konnte die E1-Jugend des SV Laufen am Mittwochabend erzielen. Zu Gast war die DJK Nußdorf, die nicht unbedingt als Spitzenteam wahrgenommen wurde. Die Rechnung präsentierte die DJK selbst, in dem sie beim Favoriten aus Laufen einen Punkt entführten. Mit 1:1 Unentschieden bleibt Nußdorf im Mittelfeld und für Laufen blieb es beim 2. Platz hinter dem ASV Piding.
Immer wieder Saaldorf. Für den F-Junioren-Jahrgang des SV Laufen ist der SV Saaldorf wohl der Angstgegner schlechthin. Noch nie konnte man ein Spiel gegen den SVS positiv gestalten. So auch am Freitagabend als man an der Saaldorfer Mehrzweckhalle mit 7:3 die Segel streichen musste. In der Anfangsphase sah es zwar nicht zwangsweise danach aus, denn der SVL setzte immer wieder mit Toren nach, doch zum Ende der ersten Hälfte war es um den SV Laufen dann schon geschehen. Felix Hahner brachte Saaldorf in der 2. Minute in Führung. Diese glich Nico Schwindt in Minute fünf aus. Hahner konnte sofort in der nächsten Aktion den alten Spielstand herstellen. In der 10. Minute erhöhte Christian Aigbogun auf 3:1. Eine Minute darauffolgend verkürzte Maximilian Widmann auf 3:2. Aigbogun schoss in der 13. Minute den vierten Treffer bevor in der 19. Minute Eldin Avdic den 5:2 Pausenstand herstellte. Felix Hahner und Emil Kellner erzielten in Minute 25 und Minute 28 Treffer sechs und sieben für den SV Saaldorf. Laufens Joel Schwab betrieb in der 38. Minute mit dem 7:3 lediglich noch Ergebniskorrektur.
Zwei Packungen mussten die C-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf hinnehmen. Am Vatertag beim TSV Breitbrunn-Gstadt knallte es eine 8:0 Niederlage, auf heimischem Gelände am Sonntag kassierte man sogar bei keinem einzigen eigenen Treffer sogar noch ein Tor mehr und unterlag dem TuS Engelsberg mit 0:9 Toren. Eine Woche zum Vergessen für die C-Mädels von der Salzach.

D-Jugend-Spieler Michael Schaider (links) konnte das Spiel in Bischofswiesen zwar ausgleichen, doch unterm Strich war die Punkteteilung für den SV Laufen zu wenig.
Foto: Rudolf Eckharter für den SV Laufen
