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Laufen: Größtenteils Glück mit dem Wetter hatten die Fußballkids und Fußballkinder in der ersten Pfingstferienwoche beim Fußballcamp der Audi Schanzer Fußballschule. Die Kinder waren engagiert und begeistert über 4 Tage auf dem Sportplatz in Laufen anwesend und ließen sich explizit schulen.
In Zusammenarbeit mit dem SV Laufen fand in der ersten Pfingstferienwoche 2018 das fast alljährliche Fußballcamp auf dem Sportgelände an der Freilassinger Straße in Laufen statt. Die Audi Schanzer Fußballschule war beim SV Laufen zu Gast und schulte über 4 Tage hinweg die Kinder und Jugendlichen in verschiedensten Fußballübungen. Mit Spaß und Freude waren die Fußballschüler bei der Sache und hatten lediglich am Donnerstagnachmittag ein wenig Pech mit dem Wetter und mussten die Regenkleidung anlegen. In den restlichen Trainingseinheiten allerdings herrschten hervorragende Außenbedingungen und die Platzbedingungen waren ebenfalls exzellent.
So verbrachten die Jugendlichen, die aus Laufen und der näheren und weiteren Umgebung auf das Sportgelände kamen, hervorragende Fußballtage beim SV Laufen. Der Sportverein aus Laufen sorgte auch für die Mittagsverpflegung und für das „Drumherum“. Besonders Jugendleiter Christian Schmidbauer und Stephan Wendelberger hatten immer ein offenes Ohr und sorgten für die Organisation. Besonderer Dank gilt auch den Unterstützern des Fußballcamps in Laufen, namentlich dem Partyservice Metzgerei Braunsperger, Pizzeria Ariano e Gianni und EDEKA Zeiler.

Gruppenbild der Audi Schanzer Fußballschüler aus der vergangenen Woche auf dem Sportgelände des SV Laufen
Foto: Stephan Wendelberger für den SV Laufen
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Laufen: Der ASV Piding verhagelte am Freitagabend ein wenig den Heimsaisonabschluss des SV Laufen auf deren Sportanlage. Der SVL führte bis zur Schlussminute durch einen Foulelfmeter von Helmuth Putzhammer und wähnte sich im letzten Heimspiel schon über der Ziellinie, bevor ein verrücktes Tor in der letzten Minute die Punkteteilung herstellte.
Im vorgezogenen Freitagabendspiel der Kreisklasse 4 hatte der Gast vom ASV Piding die erste sehenswerte Tormöglichkeit an der Salzach. Kapitän Hans Freimanner zog einen Freistoß in der 5. Minute mit Schnitt aus dem Halbfeld in Richtung Tor. Freimanners Schuss flog durch Freund und Feind hindurch. Torwart Thomas Kalcher sah diesen Schuss sehr spät, fischte ihn aber noch zur Ecke heraus. Einen ersten Warnschuss für die mutigen Pidinger gab Gerhard Nafe in der 12. Minute ab. Helmuth Putzhammer kam im Mittelfeld an das Leder und passte auf David Cienskowski. Der von einer Rotsperre zurückgekehrte Goalgetter der Laufener schippte das Leder weiter auf Gerhard Nafe, der per Dropkick sein Glück suchte, jedoch um einen Meter über die Latte schoss (12.). Drei Minuten darauffolgend ebenfalls ein haarscharfes Scheitern mit einem Schuss über den Querbalken. Diesmal allerdings auf der Gegenseite. Sebastian Reiter tankte sich bis an die Strafraumgrenze durch und scheiterte in der Folge knapp am Torerfolg. Laufens Trainer Hermann Lindner, der am Freitagabend seinen letzten Heimauftritt als Coach der Salzachstädter bestritt, musste in der 22. Minute verletzungsbedingt auswechseln. Für den in den letzten Wochen als Aktivposten zu nennenden Gerhard Nafe kam Maximilian Schmidt in die SVL-Sturmreihe. Dieser hatte zwei Minuten nach seiner Einwechslung gleich eine Megachance zur Laufener Führung. Der Ball wurde von David Cienskowski auf den Einwechselspieler durchgesteckt. Schmidts Schuss aufs lange Toreck sprang vom Innenpfosten in die Arme von Torhüter Tobias Scholze – Glück für den Gästetorwart. Ab dieser Situation bis zum Pausenpfiff sah die Partie vor 90 Zuschauern an der Freilassinger Straße wenig Höhepunkte und suchte größtenteils nach Spielstruktur.
Viel besser und aufregender wurde es auch im zweiten Durchgang nicht, obwohl dort die beiden Treffer fielen. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff trieb Helmuth Putzhammer das Leder durchs Mittelfeld und passte auf Maximilian Schmidt, der sich auf der rechten Außenbahn postiert hatte. Schmidts Flanke erreichte zwar Maximilian Luckner, der den Ball aber mit zu viel Kraft übers Tor knallte. Nur drei Minuten später war es Schmidt selbst, der erneut eine Einschussmöglichkeit hatte. David Cienskowski war diesem der Flankengeber. Cienskowskis Hereingabe kam auf den kurzen Pfosten, wo Torhüter Scholze das Leder aus den Armen glitt. Der Nachschuss von Schmidt wurde im letzten Moment zum Eckstoß abgelenkt. Der wohl beste vorgetragene SVL-Spielzug der gesamten Partie führte in der Folge dann zur 1:0 Führung für die Salzachstädter. Minute 62 war soeben angebrochen. Dieser gut vorgetragene Spielzug über wenige Stationen fand im aufgerücktem Außenverteidiger Adrian Braunsperger sein vorläufiges Ende. Braunsperger stach von außen in den Strafraum und wurde von Manuel Maske im selbigen elfmeterreich touchiert. Diesen fälligen Strafstoß verwandelte Helmuth Putzhammer in sicherer Manier zum 1:0. In der Folge sah man auf beiden Seiten ein bis zwei Standards, die so etwas wie Torgefahr hervorriefen, alle aber ungenutzt zerschellten. Nach einem taktischen Foul und einem Foulspiel in der ersten Hälfte kassierte dann Laufens Innenverteidiger Tobias Stockhammer in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte, so dass der ASV Piding eine Viertelstunde vor Schluss in Überzahl auf dem Feld an der Freilassinger Straße stand und lief. Doch die Überzahl war nicht ausschlaggebend für den späten Ausgleichstreffer. Eher Glück und der Überraschungseffekt waren in der 90. Minute Freunde der Gäste aus Piding. Hubert Bichlmailer schlug von der Mittellinie einen weiten Ball in den Strafraum. Georg Wieder kam nichts als Leder, was Torwart Kalcher vollends überraschte und die Laufener Nummer 1 den Freistoß über sich fliegen lassen musste – 1:1. Ein äußerst kurios verrückter Treffer des ASV Piding. Obwohl das Tor sehr kurios und verrückt war, war es dem Spielverlauf gerecht und die Punkteteilung nicht nur auf dem Ball völlig gerechtfertigt.

Helmuth Putzhammer markierte im Spiel gegen den ASV Piding per Foulelfmeter die zwischenzeitliche SVL-Führung.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Eine sensationelle Aufstiegssaison spielte der SV Laufen bis zum jetzigen Zeitpunkt. Bis jetzt hat der A-Klassen-Aufsteiger sogar noch theoretisch die Möglichkeit den Kreisligarelegationsplatz zu ergattern. Dafür muss aber im letzten Heimspiel, am Freitagabend um 19 Uhr, gegen den ASV Piding ein Sieg her und Oberteisendorf und Inzell nochmals patzen. Laufens Zweite wird einen Tag später zur SG Scheffau-Schellenberg reisen.
Wer hätte das gedacht, dass der SV Laufen als A-Klassen-Aufsteiger bis zum Schluss ein kleines Wörtchen in Sachen Kreisligaaufstieg mitsprechen kann. Der SVL unter Hermann Lindner steht auf Platz 4 und kann theoretisch sogar noch den Relegationsplatz bei zwei verbleibenden Spieltagen einheimsen. Dafür muss nicht nur gegen den ASV Piding ein Heimsieg her, sondern der SV Oberteisendorf und der SC Inzell nochmals patzen. Falls dies aber nicht so eintreten sollte, wird dies die Sensationssaison nicht schmälern, denn das muss erst einmal jemand nachhaltig nachmachen, dass ein A-Klassen-Aufsteiger mit fast unverändertem Kader eine so gute Kreisklassensaison nach einjähriger Rückkehr abliefert. Gleichzeitig ist das Heimspiel gegen den ASV Piding am Freitag um 19 Uhr der letzte Auftritt von Trainer Hermann Lindner vor heimischem Publikum. Lindner kam im Oktober 2015 zum SV Laufen und führte nach dem im Nachhinein titulierten „Betriebsunfall“ den SV Laufen in die Kreisklasse zurück und in das dortige Spitzenfeld. Die Jungs um Kapitän Florian Hollinger werden also noch mehr motiviert sein, um ihrem Coach einen guten Abschied aus Laufen zu bescheren. Ein Debakel wie im Hinspiel, wo man sang- und klanglos 5:0 in Piding unterlag, will man beim SVL unter allen Umständen verhindern. So etwas darf sich eigentlich nicht wiederholen. Und die zurückgewonnene Heimstärke sollte Indiz genug dafür sein, dass der ASV kein leichtes Spiel an der Freilassinger Straße haben wird. Piding siegte in der Vorwoche, genauso wie der SV Laufen (2:1 in Oberteisendorf), gegen den TSV Fridolfing mit 3:0 und nimmt fast uneinholbar den 5. Platz der Kreisklasse ein, was mitnichten ein schlechtes Ergebnis einer Saison ist.
Falls also der SV Oberteisendorf in Bad Reichenhall und gegen den vorzeitigen Meister des SBC Traunstein 2 patzen sollte und auch der SC Inzell beim SC Anger und beim TSV Berchtesgaden nicht groß erfolgreich ist, könnte der SV Laufen noch eine angenehme Saisonverlängerung mit der Kreisligarelegation verleben. Der berühmt-berüchtigte Teppich, auf dem man bleiben soll, ist die jetzt fast hinter dem SVL liegende Saison mit einem hervorragenden 4. Platz. Ein Zuckerl wäre bei dementsprechenden Spielverläufen und Ergebnissen eine Saisonverlängerung. Beides, ob Teppich oder Zuckerl, eine sehr gute Saison der Salzachstädter Kicker mit ihrem scheidenden Trainerfuchs Hermann Lindner.
Laufens Zweite kann nach einem 4:5 In Bayerisch Gmain am Sonntag bei der SG Scheffau-Schellenberg Ergebniskorrektur in eigener Sache betreiben. Man wollte bis zum Schluss ein Wörtchen um die Aufstiegsplätze in die B-Klasse mitreden. Dies gelang nicht ganz, denn die letzten Wochen waren nicht immer erfolgreich für die Obermayer-Elf von der Salzach. Zu dünne Kader, zu viele Fehler vor allem in Spitzenspielen und so spülte sich die Mannschaft eher ins Verfolgerfeld als ins Spitzenfeld. Ergebniskorrektur kann aber in der C-Klasse nach wie vor betrieben werden, denn die SG Scheffau-Schellenberg trennt den SV Laufen 2 mit 8 Punkten und tritt aber dabei keinesfalls unschlagbar auf. Wenn sich die Salzachstädter Kicker am Riemen reißen und sich auf ihre Stärken besinnen, sollte diese Korrektur im Klassement durchaus möglich sein und würde zumindest für eine kleine Zufriedenheit sorgen.

Der SV Laufen, hier in Rot Michael Hollinger, will keinesfalls nochmals so unter die Räder kommen wie beim 0:5 im Hinspiel in Piding. ASV-Stürmer Andreas Reichenberger würde ein ähnliches Ergebnis natürlich sehr zusagen.
Foto: suedost-news.de
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