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Eine lang ersehnte Nachricht erreicht die bayerischen Amateurfußballvereine. Der Ministerrat hat weitere Lockerungen im Sport beschlossen. Ab sofort ist reguläres Mannschaftstraining wieder gestattet. Das gilt noch nicht für Spiele gegeneinander, aber immerhin für geschlossene Einheiten zu Trainingszwecken.
Sport mit Körperkontakt war bislang nur zugelassen für das Training von Berufssportlern und Kaderathleten sowie für den Tanzsport mit festem Tanzpartner. Jetzt dürfen nach dem Vorschlag von Innen- und Sportminister Joachim Herrmann auch Fußballer, Handballer und andere Mannschaftssportler mit Zweikampf und Körperkontakt wieder voll trainieren. »Voraussetzung ist allerdings eine möglichst feste, überschaubare und überwiegend gleichbleibende Gruppe, um eine Kontaktnachverfolgung im Falle einer Corona-Infektion möglich zu machen«, heißt es in einer Mitteilung des Ministers.
Für den SV Laufen bleibt nach anzumerken, dass ansonsten die weiteren Corona Verhaltensregeln und Maßgaben unverändert bestehen bleiben.

Beispielbild Anne Wild
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Nachdem in den vergangenen Wochen über die Fortsetzung der Fußball-Saison 2019/20 mit verschiedenen Szenarien spekuliert wurde, sind die Vereine des Kreises Inn/Salzach mit konkreten Maßnahmen informiert worden. In einem Online-Webinar mit 58 Vereinsvertretern stellten der Bezirksvorsitzende Robert Schraudner (München) und Inn-Salzach Kreisspielleiter Hans Mayer (Petting) den Plan bis zum 30. Juni 2021 vor.
Schraudner blickte kurz zurück, was wurde in den vergangenen drei Monaten besprochen und entschieden. Er stellte sich nach wie vor hinter die Entscheidung, dass die Saison fortgeführt und nicht abgebrochen wurde: „Wir wollen sportliche Entscheidungen und keine Entscheidungen am grünen Tisch“. Abgebrochen wurden lediglich die Junioren, hier wäre ein Teil der A-Junioren verloren gegangen. „Auch der Alterwechsel war hier mit entscheidend“. Zum Wechselfenster, dass seit dem 1. Juli bis zum 31. August gilt die „Wechselperide II“, die wie ein Winterwechsel behandelt wird.
Wie geht es nun auf Kreisebene weiter, das war die spannende Frage, nachdem das Bezirksliga-Szenario schon in der letzten Woche über den Tisch gegangen ist. Neben dem normalen Ligaspielbetrieb wurde auch der geplante Ligapokal – er wird überall gespielt - und der Totopokal vorgestellt.
Schraudner betonte wie auch schon in den vergangenen Info-Veranstaltungen, dass das Innenministerium entscheidend ist. „Es gibt einen Vier-Stufen-Plan, momentan befinden wir uns in Stufe zwei!“ Hier wurde schon die 20-Mann-Grenze aufgehoben und das Duschen gelockert. In der 4. Stufe soll nun wieder mit Körperkontakt trainiert werden und Spiele sollen dann auch wieder möglich sein. Hierzu hat die Staatsregierung den 22. Juli als Stichtag terminiert. „Ihr schaut natürlich auch nach Österreich, wo schon wieder gespielt werden darf“, weiß Schraudner. „Dennoch darf man immer noch nicht alles zu locker nehmen“, warnt er, aber er sieht auch: „Alle wollen wieder Fußball spielen!“
Fakten nannte zur geplanten Fortführung schließlich Kreisspielleiter. Der Start soll für die Punktspiele am Wochenende 5./6. September mit vier bis fünf Spieltagen in 2020 bis Ende Oktober mit Einbeziehung von 157 Nachholspielen in allen Ligen sein. Der „zweite Block“, wie Mayer es nannte, soll dann mit sechs bis sieben Spieltagen in den Monaten März bis Mai 2021 sein, wobei das Saisonende für den 15./16. Mai vorgesehen ist „Im Anschluss folgt noch die Relegation“.
Mayer gab auch den Ausblick für den Ligapokal: Hier soll in regionalen Fünfer- oder Sechsergruppen in Ligaebene von Kreisliga bis zur C-Klasse gespielt werden. Der Sieger des Ligapokales erhält das Aufstiegsrecht in die nächsthöhere Liga. Sollte der Fall eintreten, dass in der Liga eine Mannschaft absteigt und den Ligapokal gewinnt, ist dies auch schon geregelt. „Dann bleibt die Mannschaft in der Liga und muss nicht absteigen“, sagt Mayer. Der Ligapokal ist freiwillig und wird im Falle eines Saisonstartes ab dem 1. Oktober nicht durchgeführt, dazu kann er auch wegen verschiedensten Gründen (Wetter, Corona-Pandemie) jederzeit abgebrochen werden. Hier hat der Ligaspielbetrieb oberste Premisse. Meldung für den Ligapokal ist ab sofort bis 20. Juli bei Hans Mayer in schriftlicher Form unter
Dritter Punkt des 45-Minuten-Abends war der Toto-Pokal: Das Pokalfinale 2019/20 findet am Wochenende 12./13. September statt. Der Sieger steht in der 1. BFV-Pokalhauptrunde. Für den neuen Pokalwettbewerb für das Jahr 2021 gibt es das Zuckerl, dass Ligapokalverlierer der Kreisliga, Kreisklasse oder A-Klasse das Halbfinale als „Trostpreis“ spielen für den verpassten Aufstieg spielen. Ein Platz davon ist für einen Bezirksliga-Verein reserviert.
Nun bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur graue Theorie ist, sondern dass die 65 Vereine, die den Plan ausgearbeitet haben, auch umgesetzt werden kann. „Hoffentlich werden wir hier nicht ausgebremst“, so die Meinung der vier Protagonisten zum Abschluss. - td

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Laufen: Aufgrund der Corona-Krise und den Beschlüssen des Bayerischen Fußballverbandes wurde die Saison 2019/2020 der Jugend bekanntlich abgebrochen. So bleiben größtenteils die erspielten Platzierungen aus dem Winter stehen. Der SV Laufen konnte dabei einige Erfolge erzielen. Zweimal feierten Mannschaften die Meisterschaft und zusätzlich konnte sich ein Team über den Aufstieg in die Kreisklasse freuen.
Nach neun Spielen im Herbst und der Quotientenrechnung zum Abbruch der Liga kann sich die A-Jugend der SG Laufen/Leobendorf über den Aufstieg in die Kreisklasse freuen. In der Gruppe 4 erreichten die Mannen um Trainer Michael Niedermeier und Robert Speigl den zweiten Platz. Dieser wär eigentlich der Relegationsplatz gewesen, doch nach Beschluss des BFV steigen auch die Relegationsteilnehmer in die Kreisklasse auf. 30:14 Tore in neun Spielen und Punktgleichheit mit dem Meister der SG Hammerau/Freilassing berechtigen die Salzachstädter somit nach 7 Siegen und 2 Niederlagen zum Aufstieg.
Schon in der Kreisklasse spielend konnten die B-Junioren der SG Laufen/Leobendorf den sicheren Klassenerhalt erzielen. Nach elf Spielen stehen beim Team von Christian Schmidbauer und Matthias Ehinger 13 Punkte auf dem Zettel. 23:35 Tore in den gespielten Partien reichten somit zum sicheren Verbleib in der Kreisklasse. Meister wurde die SG Burghausen III/Haiming/Marktl mit 29 Punkten. Weiterer Aufsteiger in die Kreisliga ist der FC Töging mit 24 erspielten Zählern. Die SG Laufen/Leobendorf konnte in dieser Liga 4 Siege feiern, 1 Unentschieden erreichen und unterlag sechsmal seinen Gegnern.
Die zweite Mannschaft der B-Junioren SG Laufen/Leobendorf spielte in der Gruppe 2 außer Konkurrenz. Das Team von Andreas Leistner und Martin Niederstraßer erzielte dabei einige Erfolge. Als Meister der Gruppe kann der FC Bischofswiesen den Aufstieg in die Kreisklasse feiern. Gefolgt vom Tabellenzweiten der SG Petting/Waging.
Souverän und ohne punktverlust feierten die D1-Junioren des SV Laufen die Meisterschaft. In der Gruppe 2 ließen die Salzachstädter um Trainer Fatos Krasniqi und Thomas Kalcher die Konkurrenz komfortabel zurück. Bei sieben Spielen siegte der SV Laufen mit einem Torverhältnis von 49:0 satte siebenmal. Vor dem Verfolger der SG Petting/Leobendorf erspielte sich das Salzachstädter U13-Team somit souverän den Meistertitel und den Aufstieg in die Kreisklasse.
Ebenfalls meisterlich agierten die D2-Junioren des SV Laufen. Die Spieler von Trainer Hubert Schrenk und Stephan Wendelberger spielten in der Kleinfeldgruppe 1 und ließen dort die SG Kammer/Otting 2 und den SV Marzoll hinter sich. In vier Spielen mit neun erzielten Punkten und 13:8 Toren sicherten sich die Salzachstädter den Titel in dieser Kleinfeldgruppe.
Die E-Junioren (U11) des SV Laufen beendeten ihre Saison mit der Herbstrunde 2019 auf Rang 3 der Gruppe 3. Hinter dem SC Anger (19) und dem SV Saaldorf (18) holten die Jungs von Trainer Bastian Schönheim und Martin Mann in sieben Spielen 12 Punkte. Mit 35:26 Toren und Punktgleichheit mit dem TSV Petting sicherten sich die Laufener den Bronzeplatz der Liga.
Auch die F-Junioren spielten eine gute Fair-Play-Runde, wo keine Ergebnisse gezählt werden. In allen Spielen gaben die kleinen Kicker alles und konnte die Trainer Rupert Putzhammer und Markus Scholtes vom SV Laufen überzeugen.
Ebenfalls ohne Punkte, sondern nur Turniere, spielten die G-Junioren um Trainer Manuel Travar. Er konnte bei einigen Auftritten Fortschritte feststellen und freut sich über die „Kleinsten“ beim SV Laufen, die mit Enthusiasmus am Werke sind.
Bis ca. Mitte/Ende Juli werden die „alten“ Mannschaften noch im „Corona-Training“ sein, bevor dann die neu zusammengestellten Teams sich auf die Aufgaben der anstehenden Saison 2020/2021 vorbereiten werden.

Aufsteiger in die Kreisklasse – die A-Junioren der SG Laufen/Leobendorf
Souveräner Meister und Aufsteiger in die Kreisklasse – die D1-Jugend des SV Laufen
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Seit einer Woche sind nun die Mannschaften des SV Laufen wieder auf dem Trainingsplatz. Die Juniorenmannschaften schließen in ihren Gruppen die Saison ab und werden dann voraussichtlich Ende Juli mit den „neuen“ Mannschaften für die neue Saison 2020/2021 das Training beginnen. Die Herren und Damen werden im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 noch ihre „alte“ Saison 2019/2020 abschließen und bereiten sich dafür schon mehr oder weniger vor.
„Unter den vorgegebenen Regeln und Vorgaben haben wir es jeder Mannschaft ermöglicht, wieder schrittweise in den Trainingsbetrieb zu starten“, so Laufens Abteilungsleiter Christian Schmidbauer. Die erste Woche des „Corona-Trainings“ sei ganz gut gelaufen und die Fußballer halten sich an die Regeln und Vorgaben. In der zweiten Woche wolle man noch einige Feinjustierungen vornehmen, so dass alle weiterhin mit gutem Gewissen und bestem Wissen ihr Training absolvieren können. Einmal die Woche hat jede Mannschaft laut Schmidbauer vorerst die Möglichkeit zu trainieren. „Alle freuen sich trotz Einschränkungen über das vom Verein möglich gemachte Training, auch wenn wir noch nicht wissen, wann und wie die neue Saison beginnt“, so Jugendleiter Manuel Travar. Mitte/Ende Juli wolle man dann, in der Hoffnung auf spürbare Lockerungen, wieder in den regulären Trainingsplan übergehen.

Vom Training der E-Junioren (U11) vom vergangenen Samstagvormittag.
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München: Wirbt der Bayerische Fußball-Verband im täglichen Politbetrieb nicht laut genug für die Nöte des Amateurfußballs? Und: Kann ein verzögerter Re-Start gar im Interesse des Verbands liegen? Diese Fragen stellte die Passauer Neue Presse im Bericht "Die ersten spielen schon Pokal" (Freitagsausgabe) – und an den Verband selbst. Dies sei völlig "abwegig", so der Kernsatz des Dementis von BFV-Seite. Am späten Samstagabend meldete sich dann der Präsident persönlich zu Wort: Rainer Koch verteidigte den Verband – und erklärte, warum die Saisonfortsetzung im September auf wackeligen Beinen stehe. Von einem praktikablen Spielbetrieb könne in Bayern "aktuell leider bei weitem noch keine Rede sein", bedauert der BFV-Boss.
Es ist kurz vor 23 Uhr, als Koch den Dialog mit den Amateuren sucht, wie er es auch auf Facebook täglich macht. Der BFV-Vorsitzende äußert seine Meinung in einem Kommentar auf heimatsport.de, nachdem er kurz zuvor in seiner Funktion als DFB-Vizepräsident an der virtuellen Konferenz der Spitzenverbände des Deutschen Olympischen Sportbunds teilgenommen hatte.
Koch schreibt über drei große Fragen, welche noch zu klären seien: wann die Regierung Training mit Kontakt erlaube, wie ein Spielbetrieb mit Hygienekonzept aussehen könne und und welche Kosten das für die Vereine verursachen werde. Fundamental gilt: Die Gesundheit geht vor – und Geisterspiele wird’s nicht geben.
Eingangs seiner Erläuterung weist Koch, ganz der Jurist, auf die Gesetzeslage hin: allein die bayerische Staatsregierung entscheide über Lockerungen wie jene, welche am heutigen Montag in Kraft getreten sind: Die Obergrenzen für Indoor- und Outdoor-Sport im Freien aufgehoben (zuvor 20 Teilnehmer) und der Lehrgangsbetrieb darf aufgenommen werden. Aber: "Es reicht nicht aus, dass Training (hoffentlich jetzt sehr bald) und Wettkämpfe im Amateurfußball von den (...) Behörden wieder grundsätzlich erlaubt werden, denn Hygienevorschriften und Sicherheitsmaßnahmen werden uns noch lange begleiten. Die 4500 bayerischen Amateurvereine müssen das alles auch schaffen und bezahlen können", merkt der Verbandspräsident an. "Wenn es wieder losgeht, haben wir 12000 bis 14000 Fußballspiele an einem einzigen Wochenende!", so Koch. Der BFV müsse deshalb nun ein Konzept erarbeiten, das für die Vereine machbar, umsetzbar und finanzierbar sei. Dieses müsse dann der Regierung und den Kommunen vorgeschlagen werden, um so die Voraussetzungen für einen praktikablen Spielbetrieb zu schaffen.
Gerade die Frage nach den Kosten der Umsetzung eines Hygienekonzepts treibt den BFV um. Es "könnte ein riesiges Problem für die Vereine werden", warnt Koch. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheiden also nicht mehr nur Infektionszahlen und Kabinettssitzungen: Es ist jetzt auch eine Frage des Geldes. Mit ausgefallenen Festen, Stillstand auf den Plätzen, ausbleibenden Kioskverkäufen etc. müssen die Klubs ohnehin bereits große Einnahmeausfälle verkraften, entsprechend vor- und umsichtig agiert der Verband in dieser Frage. In seinen Planungen fahre der BFV deshalb "doppelgleisig", schreibt Koch: Man bereite sich mit Hochdruck auf einen Beginn des Spielbetriebs am 1. September vor, will aber andererseits auch flexibel bleiben, falls der Freistaat Bayern Fußballspiele zu diesem Zeitpunkt nicht erlaube oder die Hygiene-Anforderungen und / oder Zuschauerbeschränkungen zu groß sein sollten.
Am Schluss seines Kommentars versucht BFV-Kurs-Verteidiger Koch, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen – nachdem er vor wenigen Tagen erstmals deutlichere Lockerungen gefordert und damit von der auferlegten Zurückhaltung abgewichen war: Es sei "abenteuerlich, wenn aus dieser nur vernünftigen Haltung der Verdacht abgeleitet wird, der BFV würde den Re-Start des Amateurfußballs verzögern wollen."

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Laufen: Nun, ab 22. Juni 2020, ist es soweit. Der SVL kehrt mit all seinen Mannschaften wieder zurück. Mit einem "Corona-Trainingsplan" wolle man allen Teams einmal die Woche Gelegenheit geben, sich wieder in den Trainingsbetrieb einzugewöhnen.
Die Vorgaben des Staates, Hinweise des BFV und BLSV sind durch einen Hygieneplan und diesen Trainingsplan gut gemeistert und nun könnten alle Mannschaften wieder zurück zum Sport.
Natürlich habe das mit einem geregelten Trainingsbetrieb noch nicht viel zu tun, so der Sportverein. Mit dieser Maßnahme jedoch wolle man vor allem aus sozialer Sicht wieder unterstützend eingreifen und hier den Spielern und Spielerinnen Gelegenheit geben, sich beim Fußballsport zu treffen. Der SV Laufen hat durch seine Übungsleiter auch die Eltern informiert und so das Konzept vorgestellt. Der SV Laufen hofft auf das Verständnis der Eltern und Spieler für die vorgegebenen Einschränkungen.
"Wir hoffen, dass dieser eingeschränkte Trainingsbetrieb zeitlich eine Übergangslösung ist und wir Mitte Juli mit einem ordentlichen Training durchstarten können," so Abteilungsleiter Christian Schmidbauer. Wenn die jeweiligen Saisonen am 1. September beginnen sollen, hoffe man, dass man frühzeitig in die Vorbereitungsphase gehen kann.

Auch für Cheftrainer Markus Klinger und seine Mannen wird es nächste Woche wieder in den Trainingsbetrieb unter den vorgegebenen Maßgaben gehen.

