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Schleching: Wenn man hier nicht von einer klaren Sache sprechen kann, dann wohl niemals. Das Auswärtsspiel der U17 des SV Laufen gestaltete sich mehr als einseitig und die Salzachstädter hatten leichtes Spiel beim 14:1 bei der SG Schleching/Reit im Winkl.
Mit gut bestücktem Kader fuhr der SV Laufen am Samstag zum Auswärtsspiel gegen die SG Schleching/Reit im Winkl. Schon das Hinspiel, welches mit 21:1 für den SV Laufen ausfiel, zeigte schon den Weg an, welcher beschritten werden sollte. Im wolkenverhangenen südlichen Chiemgau wusste der SV Laufen früh zuzuschlagen. Michael Felber passte in der 7. Minute durch die Gasse, wo Lennart Fuchs vor dem in dieser Szene unglücklich agierenden Torwart Martin Krepper an de Ball kam und am Schlussmann zum 0:1 einschob. Trotz allem tat sich der Favorit in der Anfangsphase nicht allzu leicht, da der Hausherr durchaus mutig ans Werk ging. Doch lange hielt die konsequente Gegenwehr nicht stand. Nach 12 Minuten legte Simon Spitz einen indirekten Freistoß auf Michael Felber ab, der flach ins lange Toreck netzte – 0:2. In der Folgeminute schon der dritte Treffer des Tages. Kerim Berkaoui wurde von Abdul Shaheen das Leder im Aufbauspiel vom Fuß gestohlen. Shaheen bediente kurz Lennart Fuchs, der auf 3:0 für den SV Laufen erhöhte. Nach dem dritten Treffer zog sich der SV Laufen ein wenig zurück und beschaffte dem Hausherren damit ein klein wenig mehr Spielraum. Doch diese Phase hielt nicht lange an. In Minute 25 schepperte es erneut hinter Krepper. Erneut konnte Michael Felber einen guten Ball durch die SG-Abwehr stecken, wo Lennart Fuchs an Krepper vorbei das 0:4 erzielte. Ein folgenschwerer Fehler der SG sorgte in Minute 31 für das 0:5. Simon Pletschacher, Abwehrfels der Hausherren, vertändelte im eigenen Strafraum gegen Lennart Fuchs, der sich das Leder krallte und auf 0:5 stellte. Ein Aufsetzer von Simon Maier aus der Distanz sorgte in der 37. Minute für den klaren 0:6 Halbzeitstand.
Weiterhin gelangen dem Hausherren nur wenig Befreiungsvorstöße und der Gast netzte fleißig weiter. Nach einem Eckball von Lorenz Fuchs in der 46. Minute konnte Simon Maier mit dem Hinterkopf das 0:7 köpfen. In der 47. Minute unterlieg der SG Schleching/Reit im Winkl erneut ein folgenschwerer Aufbaufehler. Felix Birnbacher und Christian Schmuck lösten die Angelegenheit im Aufbau sehr unzureichend. Lorenz Fuchs spritzte dazwischen und ließ Keeper Krepper wenig Abwehrchance – 0:8. Dieselbe Spielminute brachte für den SV Laufen den neunten Treffer. Nach Pass von Lorenz Fuchs kam der eingewechselte David Feil in den Strafraum und knallte das Leder zum 0:9 unter die Latte. Nach ein paar Minuten Torverschnaufpause wurde es für die SG zweistellig. In der 56. Minute ließ Simon Spitz einen Schuss von der Strafraumgrenze los. Krepper klatschte nur noch vorne ab und kassierte in der Folge von Michael Felber einen Tunnel zum 0:10. Drei Minuten später erhöhte Lennart Fuchs sein Torkonto (59.). Lorenz Fuchs schupfte den Ball Richtung Fünfer, wo sein Bruder Lennart Fuchs vor Krepper zum 0:11 einschoss. Eine Minute später leitete Michael Felber einen schnellen Gegenstoß ein. Auf Lennart Fuchs abgelegt konnte Fuchs uneigennützig Abdul Shaheen bedienen, der das Dutzend vollmachte – 0:12. Der dreizehnte Treffer war dann abermals Lennart Fuchs vorbehalten. Einen Eckstoß von Simon Spitz nahm Fuchs mit der Innenseite aus der Luft – 0:13. Nachlässigkeiten kannst du dir aber gegen schwächere Teams auch nicht leisten. Diese Erfahrung machte der SV Laufen in der 74. Minute. Niklas Reiter legte sich in der eigenen Hälfte das Leder deutlich zu weit vor, so dass Christoph Münster an das Runde kam. Münster startete durch, überlief dabei David Lehnert und schoss aufs kurze Toreck. Der eigentlich nicht geprüfte Torwart Thomas Rudholzer kam zwar noch an den Ball, konnte die Richtung allerdings nicht entscheidend verändern – 1:13. Nach einem Solo in der 76. Minute von Simon Maier über Rechtsaußen wurde in der Folge Michael Felber im gegnerischen Strafraum von Felix Birnbacher zu Fall gebracht. Der unauffällige Unparteiische Patrick Gassler (TSV Marquartstein) hatte keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Antreten durfte Geburtstagskind Niklas Reiter. Dieser jedoch semmelte das Leder weit über das Gehäuse, so dass der Spielstand erstmal hielt, allerdings nicht wirklich lange. Denn zwei Minuten vor Schluss stellte Lorenz Fuchs den Endstand her. Aus der Drehung zirkelte Lorenz Fuchs von der Strafraumgrenze den Ball ins lange Toreck – 1:14.
Völlig ungefährdet und auch in dieser Höhe verdient holte der SV Laufen den Auswärtsdreier im südlichen Chiemgau und kann sich nun auf das nächste Match gegen den FC Hammerau vorbereiten. Das Duell gegen den Club findet kommenden Freitag, den 23. Juni um 17.30 Uhr auf der Sportanlage in Laufen statt. Das Spiel gegen den FC Hammerau wird sicherlich keinen ähnlichen Charakter haben wie der Auswärtsauftritt in Schleching. Wobei auch klar zu sagen ist, dass der SV Laufen als derzeit Tabellenerster (bereinigt vermutlich Tabellenzweiter) gegen den Tabellensiebten aus Hammerau die Favoritenrolle innehat.

Im Luftduell konnte sich Schlechings Simon Pletschacher in dieser Szene gegen Simon Maier durchsetzen, was aber aus Sicht des Hausherren deutlich zu selten vorkam. Kerim Berkaoui beobachtet diese Spielaktion.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Eine organisatorische Spitzenleistung lieferte der SV Laufen im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisklasse ab. Auf dem Teisendorfer Sportgelände dominierte die Lindner-Truppe den SC Vachendorf und siegte ungefährdet und souverän mit 4:0. Nach einem Jahr Abstinenz bedeutet dies für die Salzachstädter die Rückkehr in die Kreisklasse.
Sowohl auf dem Feld als auch außerhalb des Feldes hatte der SV Laufen am Freitagabend in Teisendorf die Übermacht. Unter lautstarker Anfeuerung der Fans von der Salzach, die mit sämtlichen verfügbaren Materialien angereist waren, konnte die Elf von Trainer Hermann Lindner eine hochverteidigende Mannschaft des SC Vachendorf früh in die Schranken weisen. Dabei scheint Teisendorf für den SV Laufen ein gutes Pflaster zu sein. Schon vor 16 Jahren konnte man an selbigem Ort einen Aufstieg in die Kreisklasse feiern.
Nach fünf Spielminuten allerdings war erstmal der SC Vachendorf an der Reihe. Thomas Klauser führte aus gut 20 Metern einen Freistoß aus. Klauser zirkelte diesen gekonnt über die Mauer hinweg, rechnete jedoch nicht mit Laufens Torwart Thomas Kalcher, der einen Sahnetag erwischte. Kalcher tauchte ins Toreck und kratzte den Ball von der Linie. Doch das war es dann auch vorerst mit gefährlichen Situationen vor dem Laufener Tor. Nun war der SV Laufen an der Reihe, und dies schlug sich auch beeindruckend im Ergebnis nieder. Nach einem Foul an David Cienskowski ließ der Unparteiische Florian Schäfer (SV Bruckmühl) weiterlaufen. Michael Hollinger erkämpfte sich im darauffolgenden Zweikampf das Leder und setzte sich gut durch. Hollinger schüttelte mehrerer Gegenspieler ab, konnte auch durch zwei Fouls nicht gestoppt werden und vollendete im Strafraum angekommen im langen Toreck zum 0:1. Dieses Tor wirkte beim SV Laufen als absoluter Knotenlöser, denn schon eine Minute darauffolgend schepperte es erneut unter frenetischem Beifall der Laufener Fans. Wieder war es Michael Hollinger, der sich im Mittelfeld, welches eindeutig dem SV Laufen gehörte, erneut das Leder holte. Mit einem Flachpass schickte er Dominik Lindner los, der allein auf weiter Flur, schlussendlich dann nur leicht bedrängt das Runde an Keeper Florian Oberhauser zum 0:2 im Netz ablegt (15.). In der 22. Minute erreichte ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte David Cienskowski. Im Abschluss wurde Cienskowski deutlich in die Zange genommen, jedoch von Schiedsrichter Schäfer ungeahndet blieb. Vachendorf war weiterhin bedacht, hoch zu verteidigen und wurde in der 22. Minute jäh dafür bestraft. Durch einen Fehler im Aufbauspiel des SC Vachendorf kam das Leder zu Gerhard Nafe. Nafe zog durch die sehr offene Abwehr hindurch und erschien vor Torwart Oberhauser. Mit der Pike vollendete Gerhard Nafe am machtlosen Oberhauser vorbei zum 0:3. Innerhalb von zehn Minuten zeigte der SV Laufen zu was er fähig ist und was in der abgelaufenen A-Klassen-Saison vielleicht das ein oder andere Mal zu wenig gezeigt wurde und man sich dadurch das Nachsitzen in der Relegation einhandelte. Doch wenn eine Relegation immer so läuft, hat man wohl auf Seiten des SV Laufen nur wenig dagegen. Vachendorfs Funktionsteam handelte nun und stellte mit zwei Wechseln um und verstärkte auch die Defensive, was vorerst für Entlastung sorgte. Selbst konnte der SC Vachendorf nach einer halben Stunde Spielzeit wieder im Laufener Strafraum erscheinen. Ein schneller Gegenstoß endete in einem gefährlichen Torschuss von Florian Zeller. Wiederum war Torhüter Thomas Kalcher zur Stelle, der hinuntertauchte und die Situation für seine Vordermannen entschärfte. Ein Traumpass von Christian Höhn in der 38. Minute hätte schon fast das endgültige K.O. für den SC Vachendorf bedeuten können. Der Pass von Höhn landete bei Gerhard Nafe, der im Abschluss allerdings leicht verzog. Im Gegenzug konnte der eingewechselte Maximilian Bergmann auf Vachendorfs Seite kurz auf den ebenfalls eingewechselten Helmut Wendlinger passen. Wendlinger versuchte den herangestürmten Kalcher zu überlupfen, doch das Leder landete deutlich auf dem Tornetz.
In Halbzeit zwei versuchte der SV Laufen sofort den Deckel draufzumachen. Eine Minute nach Wiederanpfiff wurde David Cienskowski auf der Linie von Christian Höhn gut freigespielt. Cienskowski ließ seinen Gegenspieler stehen und kam über die Torauslinie bis zur Fünfmetermarke. Dort legte er quer auf den mitgestürmten Dominik Lindner, der aber aus kürzester Distanz aus spitzem Winkel das Leder weit über das Tor hinwegknallte. In Spielminute 55 kam es für den SC Vachendorf dann noch dicker. Wegen einer Notbremse musste Wolfgang Willinger das Feld begleitet mit der Roten Karte verlassen. Ein Lupfer aus dem Laufener Mittelfeld überwand die nicht gut postierte SCV-Abwehr, wo sich Laufens David Cienskowski davongeschlichen hatte. Cienskowski wäre allein auf das Tor zugelaufen, wäre nicht Willinger unglücklicherweise in seine Haken gelaufen – Platzverweis für Willinger. Das K.O. für den SC Vachendorf erfolgte jedoch wenig später in der 60. Minute. Nach einem Eckball von Helmuth Putzhammer stieg Spielführer Florian Hollinger mutig in die Höhe und traf per Kopf zum 0:4. Der SC Vachendorf kam dadurch natürlich noch weniger in Spiel und der SV Laufen spielte nun souverän die Partie weiter. Nach einem Pass von Helmuth Putzhammer kam Gerhard Nafe in der 70. Minute fast an seinem Gegenspieler Patrick Heinzlmeier vorbei, doch wurde er von selbigen im Strafraum zu Fall gebracht. Das Match lief ungeahndet der Situation weiter. Nur eine Minute später reichte ein Pass aus dem Mittelfeld, um Vachendorfs Abwehr erneut auszuhebeln. Putzhammer bediente Gerhard Nafe, der diesmal krachend an der Querlatte scheiterte. Der SV Laufen hatte den SC Vachendorf nun mittlerweile sehr gut unter Kontrolle und selbst der eingewechselte Merdan Cam konnte aus höchst aussichtsreicher Situation nicht mehr den Ehrentreffer erzielen. Cam versuchte sich im Billard mit seinen Gegenspielern im SVL-Strafraum und hätte vom Fünfereck vollenden können. Verteidiger Tobias Stockhammer war aber gedankenschneller und schlug Cam den Ball vor den Füßen weg. In der Schlussphase erschien der SV Laufen noch einige Male gefährlich in der Offensive, doch durch vereinzelte Abseitsstellungen der mutig offensiv nach vorne spielenden „Neu-Kreisklassisten“ wurde am Ergebnis nichts mehr geändert.
Damit konnte der SV Laufen beeindruckend den Aufstieg in die Kreisklasse realisieren und nach einem Jahr Intermezzo in der A-Klasse in die höhere Klasse zurückkehren. Nach den Feierlichkeiten und obligatorischen Erinnerungsfotos auf dem Teisendorfer Sportplatz wurde noch eine spontane Aufstiegsfeier unter Freunden, Fans und Gönnern im Gasthaus Greimel veranstaltet, wo die Rückkehr in die Kreisklasse gebührend gefeiert wurde. Jetzt heißt es für die Herrenmannschaften Urlaub, Ausschnaufen bevor es in die neue Saison in der Kreisklasse 4 geht.

Selbst das obligatorische Aufstiegserinnerungsfoto auf dem Sportplatz Teisendorf „litt“ unter einfallenden Bier-und Sektduschen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Der letzte Pfiff für den SV Laufen in dieser Herrensaison ertönt am kommenden Freitag in Teisendorf. Der letzte Pfiff und somit auch die letzte Chance nach einem Jahr wieder in die Kreisklasse zurückzukehren. Gegen den SC Vachendorf wird man um 18.30 Uhr relegieren.
Der SV Laufen schloss punktgleich mit dem Meister und Direktaufsteiger SV Leobendorf die A-Klasse 6 ab. Viele Experten rechneten mit einem ähnlichen Ausgang, so dass fast schon zu vermuten war, dass ein Team aus der Stadtgemeinde Laufen in die Relegation muss oder darf (liegt im Auge des Betrachters). Gegner am Freitag um 18.30 Uhr auf der Sportanlage in Teisendorf wird der SC Vachendorf sein. In der Kreisklasse 4 Saison 2015/2016 trafen diese beiden Teams schon einmal aufeinander. In Vachendorf siegte der Hausherr mit 2:0, während der SV Laufen auf heimischen Platz mit 2:1 als Sieger vom Platz geht. In beiden Vereinen hat sich seitdem einiges getan, so dass diese Marke nicht mehr als wirklich aussagekräftig verwendet werden kann.
Der SC Vachendorf rutschte noch am letzten Spieltag in der Kreisklasse 4 auf den drittletzten Tabellenplatz ab und musste den TSV Berchtesgaden an sich vorbeiziehen. Nach 7 Siegen, 6 Unentschieden und 13 Niederlagen bedarf es nun einem Nachsitzen. Schon zu Beginn der Saison stand man stetig im unteren Drittel der Kreisklasse, erholte sich lediglich in der Mitte der Saison und musste dann wieder den Blick nach unten wenden. Die beste Platzierung der Saison, Platz 9, konnte zwar über acht Spieltage hinweg gehalten werden, doch am Ende wurde der SCV dann noch auf den Relegationsplatz gespült. Die meisten Einsatzzeiten beim Hausherren vom Freitagabend hat ein alter Bekannter vom SV Laufen. Michael Kirschner weist mit 2.131 Minuten und 24 Spielen die meiste Zeit auf dem Rasen auf. In der internen Torjägerliste rangiert Kirschner auf Platz 2 hinter Georg Klauser, der mit 12 Treffern erfolgreichste Torschütze des SC Vachendorf ist.
18 Siege, 3 Unentschieden und 5 Niederlagen markieren den Weg des SV Laufen in der A-Klasse 6. Nach 26 Spielen heißt es nun für den SV Laufen Relegation und eine Zusatzreise nach Teisendorf. Ziemlich standhaft im Laufe der Saison bewegte sich die Mannschaft von Trainer Hermann Lindner zwischen Platz 1 und 3 und steht seit dem 14 Spieltag (von 26 Spieltagen) auf den ersten beiden Tabellenplätzen. Führungsspieler wie Christian Höhn und Florian Hollinger können mit 2.340 bzw. 2.333 Minuten die meiste Einsatzzeit für die Salzachstädter aufweisen. Auf Führungsspieler wie Höhn, Hollinger oder auch Oldie Putzhammer wird es auch am Freitag ankommen. Sie müssen mit ihrer Erfahrung die jüngeren Akteure führen, anleiten und gemeinsam mit Trainer Hermann Lindner das Emotionsschiff Relegation in die für den SV Laufen richtige Richtung steuern. Es wird darauf ankommen, dass alle 11 Mann auf dem Platz zusammenarbeiten und sich von möglichen Rückschlägen innerhalb von 90 Minuten nicht abbringen lassen, aber auch nicht von möglichen Erfolgserlebnissen zu sehr auf dem Getätigten ausruhen. Eine gesunde Balance zwischen Euphorie und Abgeklärtheit. So kann die Relegation ein Erfolg für den SV Laufen werden und den Weg zurück in die Kreisklasse weisen. Natürlich kann es auch auf die Offensivgewalt ankommen. David Cienskowski schloss mit 23 Treffern hinter Florian Görgmeier vom TSV Waging 2 (26 Tore) die Torschützenliste auf Platz 2 ab. Nafe (17), Lindner (11) und Putzhammer (9) folgen Cienskowski in der internen Liste mit einer durchaus beeindruckenden Anzahl an Toren.
Relegation kommt aus dem lateinischen „relegatio“. Dieses lateinische Wort bedeutet „Verweisung“, „Ausschließung“. Passend wäre es, wenn diesem lateinischen Wort am Freitagabend in Teisendorf dementsprechende Untermauerung geschieht und der SC Vachendorf durch eine sportlich herausragende Leistung des SV Laufen aus der Kreisklasse verwiesen werden könnte.

Auf diese beiden etablierten Spieler des SV Laufen kann es in der Freitagsrelegation durchaus ankommen. Kapitän Florian Hollinger (Mitte) und Helmuth Putzhammer (links).
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Zu selten wird über Auftritte der „kleinsten Kicker“ der Amateurvereine berichtet. Dies muss geändert werden. Der SV Laufen lud am Freitagnachmittag den SK Oberndorf zu einem G-Junioren (U7)-Duell nach Laufen ein. Die Partie wendete sich von Minute zu Minute, wo schlussendlich der SV Laufen nach einer fulminanten Aufholjagd mit 7:6 als Sieger vom Platz gehen konnte.
Vor fast über 30 interessierten Zuschauern aus Laufen und Oberndorf, die für die kleinsten Kicker auf dem Platz an der Freilassinger Straße alles gaben, traf sich der SVL und der SK Oberndorf zu einem „Länderkampf“. Den Gästen aus der Nachbarstadt Oberndorf gelang es in einem Match, dass in drei Dritteln geteilt wurde, fulminante 1 ½ Drittel. Satt mit 5:0 lagen die Oberndorfer schon in Front. Doch dies sollte zu einem Sieg in Laufen nicht reichen, denn erst spät kamen die rotgekleideten Laufener richtig in Fahrt. Vorwiegend Fabian Kaserer. Laufens auffälligster Akteur konnte bis zum Schluss der Partie noch sechs Treffer für den SVL erzielen und sein Sturmkamerad Luis Lederer legte ebenfalls noch ein Tor drauf. Nachdem der SV Laufen nur noch ein Gegentor kassierte, konnte man glücklich mit 7:6 vom Platz gehen. Doch an diesem Freitagnachmittag waren alle Sieger: Die Spieler, Trainer und auch die Zuschauer, die begeistert bei der Sache waren.
Für die B-Junioren lief es im U17-Spitzenspiel gegen die SG Reichenhall/Bayerisch Gmain nicht optimal. Gegen eine körperlich starke Mannschaft aus der Kurstadt musste man schon teilweise in den Zweikämpfen alles aufbieten, um den Ballbesitz der SG zu unterbrechen. Das äußerst taktisch geprägte Spiel zeigte wenig Fehler, denn keiner der beiden Topteams der Gruppe Ruperti 1 wollte so einen dem Gegner anbieten. Nachdem man sich im ersten Durchgang richtig bekämpfte und die Stärken und Schwächen auslotete, wurde es im zweiten Durchgang ein bisschen attraktiver und die Torszenen mehrten sich. Dabei konnte sich der Gast aus Bad Reichenhall mit zwei Treffern durch Dominik Haßlberger (58.) und Florian Kastrati in der Nachspielzeit knapp aber schlussendlich doch verdient durchsetzen. Damit hat die SG Reichenhall/Bayerisch Gmain nun die allerbesten Chancen als Meister abzuschließen und den Aufstieg in die Kreisklasse zu feiern.
Schon am Donnerstag empfingen die D-Junioren des SV Laufen zu einem Nachholspiel aus der Hinrunde die SpVgg Pittenhart. Mit sehr viel Offensivdrang versuchten die Gastgeber des SV Laufen den Gästen früh den Schneid abzukaufen. Doch der SpVgg gelang es zeitweise schnell zurückzuschlagen und die Fehler der Hausherren eiskalt zu bestrafen. Durch die starke Offensive der U13 des SV Laufen hätte man aber durchaus schon hoch in der Halbzeit führen können, doch es blieb knapp. Das Halbzeitergebnis von 4:2 täuschte ein wenig über die Spielanteile hinweg. Auch im zweiten Durchgang musste man von Seiten des SVL vorne schon noch zweimal einnetzen, um den Heimdreier einzufahren. Pittenhart war nun ein bisschen mutiger und brachte Laufens Abwehr manchmal sauber in Bedrängnis. Schlussendlich aber reichten fünf Tore von Kapitän Lukas Schauer, der damit seine kleine Torkrise überwand und ein Treffer von Mittelfeldrackerer Andreas Kleinschwärzer zum 6:4 Sieg für den SV Laufen.
Ebenfalls ein Spitzenspiel trugen die E2-Junioren des SV Laufen unter der Woche aus. Sie reisten zum SBC Traunstein 2. Wie erwartet wurde es beim U10 Spitzenspiel der obersten Frühjahrsgruppe eine knappe Partie, in der sich der Hausherr des SBC hauchdünn mit 4:3 durchsetzte. Der SV Laufen allerdings hielt aufgrund des Torverhältnisses die Tabellenspitze punktgleich mit dem SBC.
Das letzte Gruppenspiel des Libellapokals wurde verschoben und nun in Laufen ausgetragen. Die F1-Jugend der Salzachstädter empfing dabei den ASV Piding 2. Sehr schwer kam der SV Laufen als Favorit in die Partie. Es wollte wenig gelingen und das Aluminium war an diesem Tag dem SVL auch nicht freundlich gesinnt. Der erste Durchgang ging klar an den ASV, die in dieser Phase immer wieder brandgefährlich vor das Laufener Tor kamen. Doch irgendwie wollte sich der SVL, der schon vor dem Spiel für die nächste Runde qualifiziert war, schadlos halten und holte im zweiten Durchgang eine andere Leistung aus dem Köcher. Mit deutlich mehr Torchancen und positionsgetreuem Spiel konnte der SVL schlussendlich sehr deutlich mit 12:4 einen Heimerfolg und damit sicher den Achtelfinaleinzug einfahren.

Hier sind Laufens Offensivakteure Fabian Kaserer (am Ball) und Luis Lederer in einer nicht allzu seltenen Vorwärtsbewegung in Richtung gegnerischem Tor des SK Oberndorf
Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen)
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Laufen: Mit einem 4:1 Sieg verabschiedete sich der SV Laufen vom Heimpublikum für diese Saison. Der TSV Teisendorf spielte zwar am Samstagnachmittag gut mit, konnte aber nicht über die ganze Spielzeit die Gegenwehr aufrechthalten. Für den SV Laufen geht es nun in die Saisonverlängerung mit einem Relegationsspiel.
Ein nie gesehener Blitzstart gelang dem SV Laufen im Heimspiel gegen den TSV Teisendorf 2. Schon in der 40 Spielsekunde musste Schiedsrichter Josef Oberrader auf den Punkt zeigen. Laufens Dominik Lindner überlupfte Gästekapitän Matthias Spiegelsberger, der daraufhin Lindner zu Fall brachte. Den Elfmeter verwandelte Helmuth Putzhammer zur äußerst frühen 1:0 Führung. Ein Blitzstart für die Salzachstädter. Der SV Laufen ließ den Gast nach der eigenen Führung ein wenig spielen, doch so richtig kamen die Teisendorfer nicht in Gang. Zusehends verminderten sich die attraktiven Spielsituationen auf dem Rasen und die Mannschaften taten sich nicht wirklich weh. Erst nach über zwanzig Minuten erwachte man aus der Lethargie. David Cienskowski trieb für den SV Laufen den Ball nach vorne und legte im Strafraum auf Gerhard Nafe ab. Nafe konnte nochmal auf den einlaufenden Christian Höhn passen, der aber das Leder nicht scharf genug erwischte. Torwart Gianluca Cusmano konnte festhalten (25.). Einen hohen Diagonalpass von Christian Höhn konnte Dominik Lindner in der 32. Minute gerade noch von der Torauslinie ins Zentrum bringen. Dort allerdings schlug David Cienskowski über den Ball hinweg. In Sicherheit wiegend und äußerst nachlässig in der Defensive brauchte sich der SV Laufen über den Ausgleich in der 34. Minute nicht beschweren, auch wenn dieser alles andere als regelkonform war. Ein weiter Ball von Lukas Hofstetter flog über die Laufener Abwehr hinweg zu dem weit im Abseits stehenden Musa Jeng. Jeng wurde jedoch von Schiedsrichter Oberrader nicht zurückgepfiffen und konnte an Torwart Kalcher vorbeilaufen und den Ball im Netz ablegen – 1:1. Oftmals fehlte nun beim Hausherren die Präzision in den Passkombinationen und die Unkonzentriertheit lud mehrmals zu Fehlern im Spielaufbau ein.
Im zweiten Durchgang fing sich der SVL wieder ein wenig und versuchte mehr anzubieten. In der 50. Minute fuhr der SV Laufen einen Konter über David Cienskowski, der abermals dem mitgelaufenen Gerhard Nafe den Ball zupasste. Mit einem kurzen Haken ließ Nafe seinen Gegenspieler stehen und zog ab. Torwart Cusmano parierte glänzend. Wieder dauerte es einige Zeit, bis der SVL gefährlich vor dem gegnerischen Tor erschien. Nach einem Linienpass von Max Schmidt in der 63. Minute zog Helmuth Putzhammer stramm ab – Querlatte. Irgendwann allerdings, das war wohl auch dem Gast klar, musste die erneute Laufener Führung fallen. So in der 71. Minute als Helmuth Putzhammer seinen Eckstoß auf den zweiten Pfosten schlug. Tobias Stockhammer brachte das Leder per Kopf in den Fünfer, wo Kapitän Florian Hollinger heran kam und den Ball zum 2:1 im TSV-Gehäuse unterbrachte. Der SV Laufen zeigte sich nun deutlich williger und druckvoller und kam dadurch schon drei Minuten nach der abermaligen Führung wieder vor Cusmano zum Abschluss. Nach Flanke von Helmuth Putzhammer versuchte sich Joker Thomas Bauer, der kurz zuvor das Feld betrat, aus der Drehung. Keeper Cusmano bekam noch die Hände ans Runde und bewahrte sein Team vorerst vor einem weiteren Gegentor. In der 78. Minute hatte aber auch Cusmano keine Chance mehr einen weiteren Treffer zu verhindern. Aus der eigenen Hälfte kam der Ball schnell in den Lauf von David Cienskowski, der im Alleingang in den Strafraum zog und im langen Toreck abschloss – 3:1. Die Entscheidung in Laufen. Abermals nur kurze Zeit später (80. gelang Christian Höhn ein gut getimter Pass auf David Cienskowski, der sofort mit links abzog. Cusmano rettete erneut gut. In der 88. Minute schlug für den SV Laufen dann noch Joker Thomas Bauer zu. Nach einem kurzen Gestochere im Teisendorfer Strafraum konnte Bauer den Ball in die Maschen zum 4:1 Endstand einwickeln.
Ein verdienter Heimsieg ohne großartigem spielerischen Spektakel des SV Laufen, was schlussendlich den vorläufigen Endpunkt der Saison 2016/2017 markierte. Dadurch, dass dem WSC Bayerisch Gmain in Leobendorf zwar ein 0:0 gelang, allerdings keine Überraschung im Waldstadion eintrat, kann der SV Leobendorf erstmals in der Vereinsgeschichte einen Aufstieg in die Kreisklasse feiern. Der SV Laufen muss dadurch in die Saisonverlängerung gehen. In ausschließlich nur einem Relegationsspiel auf neutralem Platz werden sich die Salzachstädter mit dem SC Vachendorf messen. Datum, Uhrzeit und Ort sind allerdings noch nicht bekannt.

Joker Thomas Bauer stach erneut für die Hermann-Lindner-Crew und machte den vierten Treffer beim letzten Heimsieg der Saison.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Als Favorit angereist, als Aufsteiger abgereist, so die Kurzversion des Tages der DJK Otting 2. Als Tabellenzweiter nach Laufen gereist, holte die DJK beim SVL 2 einen 3:1 Auswärtssieg und schloss sich dem SV Taching am See als Aufsteiger in die B-Klasse an.
Die ersten ernsthaften Aktionen in Laufen hatte auch der Gast der DJK Otting 2. Nach 9 Spielminuten zirkelte Thomas Mayer einen Freistoß in Richtung Kreuzeck. Laufens Goalie Philipp Krois konnte gerade noch zum Eckstoß retten. Auch in Minute 15 musste Krois entscheidend eingreifen. Laufens Kapitän Robert Bauer verlor im eigenen Strafraum den Ball an Josef Siglbauer, der scharf abzog. Doch Siglbauer schoss direkt ins Zentrum vom Tor, so dass Laufens Torwart parieren konnte. Doch ganz teilnahmslos war der SV Laufen auch nicht. Ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte landete nach einer halben Stunde Spielzeit in der Sturmspitze, wo Andrija Varvodic allerdings zu lang Zeit benötigte, um das Leder zurecht zu legen. Torwart Markus Steinmassl konnte Varvodic das Leder stehlen. Zwei Minuten nach Laufens Chance konnte die DJK die Führung erzielen. Josef Siglbauer und Thomas Maier spielten Verteidiger Florian Kalb im Strafraum aus. Weitere Mitspieler Kalbs ließen Maier ziehen, der den Ball flach an Krois vorbei im Netz ablegte – 0:1. Eine ähnliche Situation wie bei Ottings Führung konnte man in der 37. Minute betrachten. Wiederum waren es Maier und Siglbauer, die diesmal Kapitän Robert Bauer austanzten. Siglbauer prüfte Krois, der abwehrte. Den Nachschuss von Siglbauer parierte Krois erneut glänzend und hielt somit seine Mannschaft im Spiel. Genannter Siglbauer bekam auch die nächste Einschussmöglichkeit. Franz Kriegenhofer sprintete in der 40. Minute Linksaußen bis zur Torauslinie entlang und brachte das Leder in den Strafraum. Der dort postierte Josef Siglbauer legte seinen Schuss jedoch am Tor vorbei. Laufen stemmte sich mittlerweile dem Favoriten mutig entgegen und wurde in der 42. Minute durch eine Einzelaktion belohnt. Markus Schnugg kam bei wenig Bedrängnis von Linksaußen in den Strafraum und schoss mit der Pike in Richtung Tor. Markus Steinmassl bekam die Hände nicht mehr richtig ans Leder – 1:1 Ausgleichstreffer.
Im zweiten Durchgang allerdings wollte sich die DJK die mögliche Aufstiegsbutter nicht mehr vom Brot nehmen. Thomas Maier konnte sich in der 58. Minute rechts gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und prüfte aus kurzer Distanz Krois, der erneut parieren konnte. Doch lange konnte der SV Laufen die frische Offensive, zwei Einwechslungen nicht halten. Die beiden eingewechselten Ottinger Anton Lirk und Hannes Eder sorgten in einer Gemeinschaftsaktion für das 2:1 zugunsten der DJK. Lirk kam nach kurzem Dribbling zum Pass ins Zentrum, wo Hannes Eder bereitstand. Der Ball rutschte Florian Kalb über den Schlappen, so dass Eder ohne Probleme einschießen konnte. Der SV Laufen, keinesfalls untätig, tat sich aber in der Offensive weiter schwer, den Gast in der Defensive zu bedrängen und wirkliche Torgefahr hervorzurufen. Druckvoller war nach wie vor die DJK. Eine scharfe Flanke von Anton Lirk in der 76. Minute erreichte kurz vor dem Eingreifen von Keeper Krois Rupert Ufertinger, der aber über das Tor schoss – Glück für den SVL in dieser Situation. Drei Minuten später die Entscheidung auf Laufens Sportgelände. Nach einem Diagonalpass konnte Thomas Maier einen Schritt in den Strafraum tun, wo ihn Kapitän Robert Bauer unsanft zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Josef Siglbauer in äußerst sicherer Manier zum 1:3 (79.). In der Schlussphase hätte die DJK durchaus noch einen Treffer drauflegen können, doch es blieb bei diesem Spielstand, welcher gleichbedeutend mit dem B-Klassen-Aufstieg der DJK Otting 2 ist.

Christopher Otodie vom SV Laufen hatte schon wie im Hinspiel mit seinem Team gegen Anton Lirks DJK Otting das Nachsehen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Zu einem freundschaftlichen Länderkampf trafen sich die jüngsten Kicker des SV Laufen und des Oberndorfer SK am Freitagnachmittag in Laufen. Die beiden G-Jugend-Teams (U7) maßen sich in drei Dritteln und der SV Laufen ging knapp mit 7:6 als Sieger vom Platz.
Die ersten zwei Drittel beherrschte der SK Oberndorf die Szenerie an der Freilassinger Straße in Laufen. In der 4. Spielminute ging der Gast aus der Nachbarstadt mit 1:0 in Führung. Der starke Stürmer der Gäste konnte dann auch in der 8. Minute auf 2:0 erhöhen. Nach einem Abwurffehler des Laufener Keepers Melvin Bach schlug es in der 12. Minute das dritte Mal hinter ihm ein. Laufen kam eigentlich gar nicht ins Spiel und der SK Oberndorf glänzte mit schnellen Vorstößen und brachte so die Laufener Verteidigung immer wieder in Schwierigkeiten. Das erste Drittel endete also 3:0 für die Oberndorfer Kicker, die durch zahlreiche Fans aus ihrer Stadt lautstark angefeuert wurden.
Auch im zweiten Drittel war der SV Laufen nicht in der Lage, den Tordrang des SK Oberndorf zu unterbinden. Zwar gelang es den rotgekleideten Gastgebern das ein oder andere Mal vor dem Oberndorfer Tor zu erscheinen, doch im Abschluss waren die SVL´er zu ineffektiv. Zweimal Luis Lederer und einmal Fabian Kaserer scheiterten in der Anfangsphase von Drittel 2 in aussichtsreichen Situationen am Schussglück. Nach einem schnellen Spieltag in Minute 6 erhöhte der SK Oberndorf auf 4:0. In Minute acht schaffte es die Laufener Defensive eine Situation vor dem eigenen Tor nicht zu klären, da die Abstimmungsprobleme noch nicht behoben werden konnten – 0:5. Doch langsam aber sicher fand der SV Laufen in die Partie und die Minuten bis zur nächsten Drittelpause gehörten den Gastgebern, namentlich Stürmer Fabian Kaserer. Zweimal sorgte Kaserer in Minute 14 und 16 aus der Distanz für das 2:5. Nach dem ersten gefährlichen Spielzug konnte Kaserer in der 17. Minute sogar auf 3:5 verkürzen.
Im letzten Drittel erhöhte sich die Spannung im Match merklich und die beiden Teams spielten mit offenem Visier mutig nach vorne. Gleich nach dem Anstoß gelang Fabian Kaserer nach einem Doppelpass mit Nico Schwindt das 4:5. Nur wenige Augenblicke später gelang Luis Lederer mit einem Schuss aus der Drehung der Ausgleichstreffer zum 5:5. Vor allem Fabian Kaserer lief nun im Topmodus. Nach einem Alleingang sorgte er für die erstmalige Führung des SV Laufen zum 6:5. In der 8. Minute kam Laufens fleißigster Akteur Kaserer erneut durch die vielbeinigen Oberndorfer hindurch – 7:5. Das Spiel war nun sehr offen und auch die Spielzüge schienen nun deutlich sicherer zu werden. Ein weiterer Abwehrfehler des SV Laufen brachte den SK Oberndorf in der 9. Minute wieder auf 7:6 heran. In den Schlussminuten scheiterte Luis Lederer aus guten Situationen an weiteren Torerfolgen, vor allem der Oberndorfer Keeper hielt die Partie bis zum Schluss spannend.
Der SV Laufen schaffte somit am Freitagnachmittag den Turnaround und bewies nach zwei eher mäßigen Dritteln Moral und setzte sich im Ländermatch hauchdünn mit 7:6 durch.

Fabian Kaserer (am Ball) und Luis Lederer sorgten im Vergleich gegen Oberndorf für die Laufener Tore zum 7:6 Sieg.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Einfache Geschichte am kommenden Wochenende für den SV Laufen. Nur ein Sieg gegen den TSV Teisendorf 2 könnte eine mögliche Meisterschaft und den Direktaufstieg möglich machen. Dazu muss aber auch der WSC Bayerisch Gmain in Leobendorf mitspielen. Am Samstag um 15 Uhr ist Showdown in der A-Klasse 6.
Der SV Laufen hat sich nach dem 2:1 Auswärtssieg beim WSC Bayerisch Gmain, der hart erkämpft wurde, wieder in die Ausgangslage gebracht am letzten Spieltag der A-Klasse 6 in Richtung Meisterschaft zu schielen. Helmuth Putzhammer und Dominik Lindner waren die Torschützen des umjubelten Sieges in der GmoaArena. Dadurch ist der WSC raus aus dem Aufstiegsgeschäft und es geht nur noch um die beiden Stadtrivalen des SV Leobendorf und des SV Laufen. Der SV Leobendorf empfängt pikanterweise am Samstag um 15 Uhr (alle Spiele finden zeitgleich statt) den WSC im eigenen Waldstadion. Ein Sieg der Leobendorf oder ein Remis würde den grün-gekleideten Spielern aus dem Waldstadion zur Meisterschaft und somit zum Direktaufstieg in die Kreisklasse reichen – das erste Mal in der Vereinsgeschichte. Falls jedoch der SV Leobendorf gegen den WSC Bayerisch Gmain straucheln sollte, will der SV Laufen mit einem Heimsieg gegen den TSV Teisendorf 2 bereitstehen.
Mit einem Heimsieg des SVL gegen die Teisendorfer Reserve kann der SV Laufen die Meisterschaft einfahren und dementsprechend den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisklasse feiern. Falls eben diese genannten Komponenten nicht eintreten und das Tabellenbild so bleibt, wie es jetzt ist, startet der SV Laufen einen weiteren Versuch in der Relegation. Diese findet auf neutralem Platz in nur einem Spiel gegen den Drittletzten der Kreisklasse 4 statt. Diesen Rang nimmt derzeit der TSV Berchtesgaden ein.
Natürlich möchte der SV Laufen, egal wie es wenige Kilometer entfernt in Leobendorf endet, den Fans an der Freilassinger Straße einen vorerst schönen Saisonabschluss bieten und sich mit einer guten Leistung für die Unterstützung bedanken. Der SV Laufen hat sich mit dem Auswärtssieg in Bayerisch Gmain sicherlich ein wenig Selbstvertrauen geholt und wird gegen den TSV Teisendorf, anders als in der Hinrunde (0:1), versuchen wollen den Sieg einzufahren. Was dann rauskommt, wird man sehen. Selbst wenn es nicht für den direkten Wiederaufstieg reichen sollte, kann man in der Relegation nochmals nachlegen und versuchen hierbei in die Kreisklasse zurückkehren.
Ob spielerisch gut oder eben nicht so gut…da kräht vermutlich in ein paar Wochen kein Hahn mehr danach, denn manchmal und vor allem in Entscheidungsspielen ist Fußball eine reine Ergebnissportart, die über Wohl und Weh entscheidet.
Laufens Zweite kann ebenfalls das letzte Heimspiel um 13 Uhr gegen die DJK Otting 2 mit Selbstvertrauen angehen. Mit einem 4:0 siegten die Mannen um Kapitän Florian Kalb bei der FAD SC Weißbach 2 und wollen nun den Tabellenzweiten der DJK Otting 2 ein wenig ärgern. Otting benötigt mindestens ein Remis, um den 2. Platz vor dem SV Marzoll zu sichern und somit in die B-Klasse aufzusteigen. Eine Niederlage in Laufen und ein gleichzeitiger Marzoller Sieg in der Schönau würde aufgrund des direkten Vergleichs einen Ottinger Verbleib in der C-Klasse bewirken.
Der SV Laufen lädt alle Fans und Freunde recht herzlich ein, die beiden letzten Saisonspiele auf eigenem Rasen mitzuverfolgen und die Mannschaften dementsprechend nochmals lautstark zu unterstützen.

Der SV Laufen möchte sich gemeinsam gut aus dem eigenen Stadion für diese Saison verabschieden.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
