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Laufen: Dem ESV Freilassing, F1-Junioren, gelang am Samstagvormittag erfolgreich die Revanche gegen den SV Laufen. Unterlag man noch vor kurzem im Libella-Pokalwettbewerb im heimischen Badylon den Salzachstädtern mit 5:2 besiegte man nun den SVL auf dem Rasen in Laufen glatt mit 6:0.
Der ESV Freilassing übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und bestimmte die Begegnung. Tief stand der SV Laufen, konnte aber die Torchancen des ESV nicht vermeiden. Ein Diagonalpass landete in der 4. Spielminute bei Timo Hofer, einer der Aktivposten des ESV, der zuerst sehr frei stand. Laufens Markus Schaider gelang es aber im letzten Moment Hofer vor dem Einschuss abzugrätschen – gehöriges Glück für den Gastgeber des SVL. Man merkte, dass der ESV im Rückblick auf das Libella-Pokalspiel einiges gut machen wollte. Langsam wurde der SV Laufen allerdings mutiger. Kapitän Julian Knoll versuchte sich in der 8. Minute aus der Distanz. Torhüter Daniel Rehrl gelang es zur Ecke zu klären. Ein weiterer Eckball in der 10. Minute sorgte erneut für Gefahr von Rehrls Tor. Nach einem Eckstoß von Finn Eckharter knallte Julian Knoll das Leder an die Latte. Zwei Chancen, die nicht einschlugen, wurden in der 11. Minute vom ESV eiskalt bestraft. An einer Diagonalflanke von Timo Hofer schlug Laufens Simon Schandl unglücklich vorbei, so dass Marco Grulke völlig freistehend zum 0:1 einschießen konnte. Auf der Gegenseite war das Glück erneut nicht der Freund des SV Laufen. Nach einem Eckball von Simon Schandl scheiterte Bastian Frank in der 13. Minute am Pfosten. Und wiederum erfolgte sofort die Bestrafung der ausgelassenen Torchance. Ein Einwurf vom SV Laufen in der gegnerischen Hälfte wurde im Mittelfeld vertändelt. Tobias Eike schnappte sich das Leder und sprintete wie im Tunnel in Richtung Laufener Gehäuse los. Simon Schandl, der zwar knapp an Eike dran war, konnte diesen nicht mehr stoppen und somit stand es 0:2. Die nächste Toraktion ergab den dritten Treffer für den ESV Freilassing. Lediglich eine Minute später schlug Timo Hofer einen Eckball ins Zentrum, wo Niclas Hofer zwischen einigen Laufener Defensivkräften zum Kopfball kam – 0:3. Und schon in der 17. Minute der nächste Treffer des nun ein wenig einseitigen Matches. Nach einem Querpass von Lucas Joiser schloss Timo Hofer zum 0:4 ab.
Nach der Halbzeit zeigte sich der SV Laufen ein wenig erholter und versuchte schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. Gleich eine Minute nach Wiederanpfiff bekam Mannschaftskapitän Julian Knoll von Finn Eckharter das Leder zugepasst. Knoll zog nach kurzem Dribbling scharf ab, doch Keeper Daniel Rehrl kommt mit den Fingerspitzen den Schuss an die Latte lenken, für den Nachschuss war dann Finn Eckharter einen Schritt zu weit vorne und konnte das Leder nicht mehr erreichen. Nachdem Laufens Torwart Jonas Wendelberger in der Folge sein Team zweimal vom Rückstand bewahren konnte, war in der 26. Minute dies nicht mehr ganz möglich. Einen Schuss von Lucas Joiser konnte Wendelberger nur abklatschen und der bereitstehende Marco Grulke, der von den Laufener Defensivspielern kaum beachtet wurde, schob locker zum 0:5 ein. Die vereinzelten Offensivbemühungen des SV Laufen, die durchaus vorhanden waren blieben meist durch Distanzschüsse weniger erfolgreich und landeten allesamt neben oder über dem Tor. Treffsicherer bewies sich der ESV Freilassing, der vier Minuten vor Schluss (36.) den 0:6 Endstand aus Sicht des SV Laufen herstellte. Ein Distanzschuss von Niclas Hofer wurde von einem Laufener Abwehrmann unhaltbar für Wendelberger abgelenkt – 0:6. Der SV Laufen versuchte zwar in der Schlussphase den Ehrentreffer zu erzielen, doch in der Endkonsequenz war dem Gastgeber am Samstagvormittag kein Tor vergönnt, da die Gefährlichkeit in der Box nicht so vorhanden war.
Für die F1-Junioren ist die reguläre Spielsaison nun vor den Pfingstferien beendet. Dennoch tritt die U9 vor den Ferien nochmal auf. Am Dienstagabend empfängt man zum letzten Gruppenspiel im Libella-Pokal den ASV Piding 2. So gut wie qualifiziert für die nächste Runde im Pokal kann der SV Laufen mit weniger Druck aufspielen und einen guten Mai-Abschluss hinlegen. Das Pokalachtelfinale findet jedenfalls am Freitag, den 7. Juli um 17.30 Uhr statt. Voraussichtlich genießt der SV Laufen dabei Heimrecht.

Wenig Platz hatten die Spieler des SV Laufen, wie hier Bastian Frank (in rot am Ball), denn der ESV Freilassing schob klug und schnell sämtliche Räume zu.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Am kommenden Sonntag kommt es zu einem weiteren Spitzenspiel in der A-Klasse 6. Der SV Laufen tritt beim WSC Bayerisch Gmain an. Hier kann es für beide Teams um alles oder nichts gehen. Laufens Zweite wird zuvor bei der FAD SC Weißbach antreten.
Den Heimsieg vom letzten Wochenende gegen den SV Neukirchen einzuordnen fällt eigentlich nicht allzu schwer auf Seiten des SV Laufen. Ein Dreier – fertig, aus. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen, außer dass man unter der Woche im Hinblick auf das Match in der Gmoa-Arena deutlich an den Fehlerquellen arbeiten sollte, um den WSC auch besiegen zu können. Ein absolutes Topspiel. Die Bilanz in den Topspielen des SV Laufen sieht nicht allzu gut aus. Gegen den SV Leobendorf unterlag man jeweils 0:2 und 0:5. Positiver Aspekt der Topspielbilanz ist der 5:0 Heimsieg des SVL gegen die Bayerisch Gmainer in der Vorrunde. So abschießen wird sich aber die Huber-Truppe im eigenen Stadion sicherlich nicht lassen wollen. Das wird eine andere Partie werden, die am Sonntag um 15 Uhr auf die heimischen Fußballfans wartet.
Das Aufstiegsrennen nochmals genauer angesehen, hat das vergangene Wochenende schon einen kleinen bitteren Nachgeschmack. Während der SV Laufen (6:2 gegen den SV Neukirchen) und der WSC Bayerisch Gmain (3:0 beim TSV Petting) ihre Pflichtaufgaben meisterten, bleibt der SV Leobendorf am grünen Tisch auf der Spitzenposition. Durch den Nichtantritt der SG Schönau 2 und damit einer vergebenen Chance, die Klasse noch spannender zu gestalten als sie schon ist, hat sich die Situation für das Match am Sonntag durchaus verschärft. Leobendorf steht nach der Entscheidung am grünen Tisch mit 53 Punkten an der Spitze. Falls Bayerisch Gmain das Nachholspiel beim TSV Bad Reichenhall 2 gewinnen sollte (fand am Donnerstag statt), haben die Gmoaner 51 Punkte und stehen aufgrund des direkten Vergleichs punktgleich mit dem SV Laufen, der selbst den 2. Platz einnimmt, auf Platz 3. Die Konstellation könnte zwar noch einen Hauch spannender sein, aber die Spannung ist so oder so zum Greifen nahe. Jeder verschenkte Punkt, jeder nicht eingefahrene Dreier in den verbleibenden zwei Spieltagen könnte über Wohl und Weh im Aufstiegsrennen entscheiden.
Klar sollte auf Seiten des SV Laufen sein, dass man die Sache in Bayerisch Gmain giftig, gallig angehen muss und sieggeil auf den Rasen treten muss. Denn mit einer Durchschnittsleistung wie gegen Neukirchen wird in Bayerisch Gmain definitiv außer schöne Grüße nichts zu holen sein. Anpfiff in der Gmoa-Arena am Sonntag, den 28. Mai 2017 ist um 15 Uhr.
Zuvor tritt Laufens Zweite bei der FAD SC Weißbach an. Um 13 Uhr wird Spielführer Florian Kalb seine Mannen aufs Feld führen. Nach einem erfolgreichen Auftritt gegen den WSC Bayerisch Gmain 2 (2:1) will Laufens Zweite den nächsten Sieg einfahren, was aufgrund der Tabellenkonstellation (Laufen auf Sieben, Weißbach auf Elf) keine unmögliche Sache werden sollte. Weißbach unterlag unterdessen auch satt mit 8:2 bei Pettings Reserve am vergangenen Wochenende.

Gerhard Nafe will mit seinen Mannen Sieggeilheit ausstrahlen und wie hier im Hinspiel Simon Angerer an sich, den Ball und einen möglichen Sieg vorbeirutschen lassen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Ein mageres Pünktchen fehlt den Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf, um den Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu bewerkstelligen. Im Samstagsheimspiel gegen den SC Rechtmehring reicht eine Punkteteilung zum sicheren Aufstieg und ganz nebenbei zum Gewinn der Meisterschaft in der Kreisliga. Eine „gmahde Wiesn“?!
Der 18. Spieltag in der Kreisliga der Frauenspielgruppen steht am Samstag, den 27. Mai 2017 an. In Fridolfing empfängt die Mannschaft der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf den SC Rechtmehring. Um 17 Uhr wird das Match von Manuel Döring (SV Oberteisendorf) angepfiffen. Die SG verzeichnet derzeit nach korrigierter Tabelle, was in der diesjährigen Damengruppe nicht immer leicht zu rechnen ist, 35 Punkte und steht damit punktgleich mit dem TV 1868 Burghausen an der Spitze. Dahinter rangiert der SV Saaldorf 2 mit 32 Punkten auf Platz 3. Zwei Mannschaften aus dreien werden den Aufstieg in die Bezirksliga bewahrheiten. Der SV Saaldorf 2 spielt beim Tabellenletzten und schon Fix-Absteiger in die Kreisklasse TSV Chieming und wird dies voraussichtlich auch gewinnen. Der TV 1868 Burghausen kann nicht mehr eingreifen, da das Team aus der Burgstadt schon alle Pflichtspiele bestritten hat. Nun haben es die Damen aus Fridolfing, Laufen und Leobendorf selbst in der Hand. Mit lediglich einem Pünktchen kann die Mannschaft den Wiederaufstieg wahr machen und noch nebenbei die Meisterschaft gewinnen. Das Hinspiel in Rechtmehring endete beim derzeitigen Tabellensiebten 1:1 Unentschieden. Ein Ergebnis, welches am Samstag völlig ausreichen würde.
Nachdem der TSV Fridolfing vergangene Saison ziemlich sang-und klanglos mit nur 4 Punkten aus der Bezirksliga absteigen musste, bekam man zur neuen Saison Verstärkung vom SV Laufen und SV Leobendorf und konnte sowohl qualitativ als auch quantitativ zulegen. Die beiden letztgenannten Vereine feierten in der vergangenen Saison in der Freizeitliga in einer Spielgemeinschaft die Meisterschaft und hielten am Schwung fest. Die Dreier-SG kann somit den „Betriebsunfall“ des Sommers wettmachen und wieder in die Klasse zurückkehren, wo sie herkamen.
Ein absoluter Garant der gelungenen Saison ist natürlich schon aufgrund der Statistik Kreisligatoptorjägerin Corinna Pöhlmann. Seit langem ist klar, dass Pöhlmann die Torjägerkanone in ihre Vitrine stellen kann. Pöhlmann erzielte allein 24 Tore der von der SG 39 geschossenen Treffern in dieser Saison. Damit hat sie vor dem letzten Spieltag einen mehr als komfortablen Vorsprung vor Lena Grabmeier (SG Söllhuben/Frasdorf), die 19 Treffer auf ihrem Konto innehat. Die bisher meisten Spielminuten kann Elena Mayer aufweisen. Sie stand bei 14 Einsätzen mit 1.260 Minuten auf dem Platz gefolgt von Torfrau Lisa Stöllberger mit 1.216 Minuten (14 Einsätze) und Christina Demm (1.063 Minuten bei 13 Einsätzen). Zweitbeste Torschützin der SG-Damen ist Leah Mayer, die vier Tore in dieser Saison schoss.
Wenn man einen kleinen negativen Aspekt im Heuhaufen für den Aufstieg suchen will, dann kann man vielleicht die noch mehr zu bewältigen Kilometer für Auswärtsspiele aufzeigen. In der neuen Saison werden die SG-Damen eben die ein oder anderen neuen Sportplätze in weiterer Entfernung kennenlernen. Manchmal kann man dann den ganzen Tag mit Fußballreisen verbringen, was ja nicht zwanghaft etwas Neues für die Damen der Region ist. Unter anderem kann man sich auf Spiele gegen den TSV Grafing oder FC Stern München 2 freuen. Als Derbys könnte man die Matches gegen den SV Schechen oder TSV Neubeuern (Landkreis Rosenheim) benennen.
Man darf gespannt sein, wie sich die Damen in der neuen Saison in der sowohl alten als auch neuen (für die SV Laufen und SV Leobendorf Damen) Liga schlagen werden.
Doch zuerst muss man den letzten Schritt realisieren. Samstag, 17 Uhr in Fridolfing SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf – SC Rechtmehring.

Vor dem letzten Schritt in Richtung Bezirksliga – die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf
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Laufen: Laufens U11-Kicker befinden sich im Flow. Sie bleiben auch nach der vergangenen Woche ungeschlagen. Gegen den TSV Stein/St. Georgen siegte man zuhause 7:2, beim Spitzenteam des TuS Kienberg konnte man ein 3:3 Unentschieden einfahren.
Laufens E1-Junioren können weiterhin erfolgreich agieren. War das Heimspiel gegen den TSV Stein/St. Georgen auf heimischen Platz an der Freilassinger Straße in Laufen noch mit einem Sieg gekrönt, konnte man als Höhepunkt beim Spitzenteam ein 3:3 in Kienberg einfahren. Gegen den TSV Stein/St. Georgen trafen für den SVL Nicolas Eckharter (2x), Molos Bajgora (2x) und je 1x Jonas Schauer, Denis Lohwieser und Tommy Mayer. In Kienberg gelang der Laufener Truppe sogar das Aufholen eines 0:3 Rückstandes. In der Ruperti-Frühjahrsrunde 05 antretend und eingeteilt, kann man endlich Erfolgserlebnisse gegen meist gleich starke Gegner einfahren.
Die B-Junioren schnuppern in der Gruppe Ruperti 1 weiterhin am Aufstieg in die Kreisklasse. Gegen die SG Ruhpolding/Inzell tat man sich allerdings sehr schwer. Spät ins Spiel kommend musste man das Feld in Laufen zuerst dem Gast überlassen. Körperlich sehr aktiv agierten die Gäste gegen die weiß-gekleideten Laufener. Den 0:1 Rückstand konnte die U17 aus der Salzachstadt jedoch in der Schlussphase mit ordentlichem Glück noch drehen. Michael Felber und Abdul Shaheen sorgten innerhalb von drei Minuten für das 2:1, welches bis zum Schlusspfiff festzementiert wurde.
In Waldhausen bei der SG Waldhausen/Schnaitsee konnten die B-Juniorinnen der SG Leobendorf/Laufen ihren letztwöchigen Erfolg nicht bestätigen. Glatt mit 3:0 mussten die U17-Mädels wieder die Heimreise antreten und mit Selina Bach eine schwerverletzte Spielerin im Krankenhaus „abliefern“. Von dieser Seite wünschen wir Selina Bach natürlich alles Gute und eine schnelle Heilung vom Verletzungsschock.
Zwei Siege fuhren die C-Junioren des SV Laufen in der vergangenen Woche ein. In einem kämpferischen Match siegte man unter der Woche mit 4:1 bei der SG Kay/Tengling/Taching. Lennart Fuchs (2x) und Julian Draak konnten bis zur 60. Minute den nach der Halbzeit eingesteckten Anschlusstreffer schnell wettmachen und Lukas Panzenböck setzte in der 67. Minute die Spitze auf das 4:1. Am Wochenende, auch solche Spiele muss man erst gewinnen, besiegte man in der Schönau die SG Schönau/Bischofswiesen 2 äußerst deutlich mit 12:0 Toren.
Licht und Schatten bei der D-Jugend des SV Laufen. Konnte man beim TuS Traunreut 2 noch einen souveränen 5:1 Sieg einfahren, wo unter anderem Kapitän Lukas Schauer endlich wieder einnetzen konnte, und auch die taktischen Maßnahmen gut umsetzten, stand das Heimspiel am Samstag gegen den SV Seeon von Anfang an nicht unter einem guten Stern. Mit zwei Angeschlagenen und einem Mann weniger auf dem Feld konnte man die 3:7 Niederlage nicht abwenden und musste sich schnell geschlagen geben. Auch die in der zweiten Halbzeit versuchte Aufholjagd mit teilweise nur sieben Spielern auf dem Platz, fand kein glückliches Ende.
Ähnlich erging es den D-Mädels der SG Laufen/Leobendorf. Jedoch mit einem Unterschied, dass sie nur 1 Spiel zu bestreiten hatten, dieses aber gegen den SV Saaldorf trotz zwei Treffer von Anabela Lazic auf heimischen Platz klar mit 2:8 verlor.
Eine schwierige Woche mussten die F1-Junioren des SV Laufen bestreiten. 1:7 unterlag man schon am Montag im Nachholspiel gegen den SV Kirchanschöring, gegen den nichts zu holen war. Auch beim TSV Waging, einige Tage später kassierte man sieben Treffer, schoss jedoch zumindest zwei davon. Für die F1-Junioren kann es in der neuen Woche also auch nur aufwärts gehen.
Freude verbreiteten die G-Junioren beim Libella-Turnier in Surheim. Gegen weitere Mannschaften aus der Region wollte man das im Training gelernte zeigen und konnte durchaus in 2 ½ Partien einiges anbieten. Jedoch zog ein Unwetter auf und das Turnier wurde selbstverständlich sicherheitshalber abgebrochen.
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Laufen: Ein A-Klassen-Spiel mit zahlreichen Fehlpässen erlebten die Zuschauer am Samstagnachmittag in Laufen. Die Salzachstädter des SV Laufen siegten dennoch hoch mit 6:2 Toren gegen den SV Neukirchen. Bei diesem Sieg gelangen „Oldie“ Helmuth Putzhammer drei Treffer und er zeichnete sich damit maßgeblich für den Erfolg verantwortlich.
Ab der Anfangsminute sahen die gut 50 Zuschauer auf dem Laufener Sportgelände zahlreiche Fehlpässe. Vor allem der SV Laufen begann verunsichert, noch gezeichnet von der Derbyniederlage, und gab somit den Gästen oftmals die Chance zu schnellen Gegenstößen und Attacken auf das Tor des Keepers Thomas Kalcher. Richtig gefährlich wurde dies schon in der 8. Minute. Wiederum so ein Fehlpass von Dominik Lindner brachte Wilhelm Schmid in Bewegung. Schmid steckte auf seinen Mitspieler Andreas Schmid durch, der aber mit einem zu schwachen Schuss an Kalcher scheiterte. Sofort im Gegenstoß konnte auch der SV Laufen aufhorchen lassen. Max Schmidt versuchte sich aus dem Halbfeld. Keeper Albert Popp kratzte das Leder noch am Pfosten aus dem Tor. Der Überraschungsknaller gelang dem SV Neukirchen in der 16. Minute. Kapitän Daniel Schader passte aus der eigenen Hälfte über die Abwehrkette hinweg. Klar stand Andreas Bachmaier im Abseits, wurde jedoch von Schiedsrichter Seitlinger sen. (Seeon) nicht zurückgepfiffen. Bachmaier konnte dadurch völlig unbedrängt in Richtung SVL-Kasten laufen und Kalcher zum 0:1 überwinden. Anscheinend ein richtiges „Hallo Wach“ für den Favoriten des SV Laufen, denn schon eine Minute später klingelte es im Neukirchener Kasten. Ein Kopfstoß von Max Schmidt, nach Eckball von Helmuth Putzhammer, wurde noch abgewehrt. Das Leder landete aber erneut vor Schmidts Körper und so konnte der Laufener Akteur den sofortigen Ausgleich erzielen – 1:1. Deutlich aggressiver werdend, schlug der SV Laufen in der 21. Minute abermals zu. Diesmal konnte Helmuth Putzhammer mit einer Einzelaktion glänzen. Putzhammer kam aus dem Halbfeld und sprintete vor die Strafraumgrenze wo er dann direkt abzog. Das Leder knallte unter die Querlatte – 2:1. Zwei Minuten später scheiterte David Cienskowski am Einschuss. Max Schmidt passte scharf in den Strafraum. Dort lief Cienskowski in den Pass, doch er haute den Schuss über den Kasten hinweg. Die Ballbesitzstatistik sprach nun klar für die Hausherren, obwohl die Fehlpassquote noch in bedenklicher Höhe lag. Helmuth Putzhammer sorgte dann für den nächsten Laufener Treffer. Er verwandelte kurioserweise in der 32. Minute einen Eckball direkt. Torwart Albert Popp erwischte er dabei völlig überraschend – 3:1. Doch so ganz war der SV Neukirchen noch nicht geschlagen, denn in der 39. Minute erschienen sie wieder im Laufener Strafraum. Wilhelm Schmid zog in selbigen zwischen drei Gegenspieler ab, verfehlte deutlich das Tor. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff konnte der SV Neukirchen aber verkürzen. Nach einem Freistoß von Andreas Schmid konnte der SVL diesen Schuss noch abwehren. Christian Köttner zog allerdings aus der Distanz volley ab und das Leder schlug über Keeper Kalcher unglücklich unter der Latte ein – 3:2.
Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber. Maximilian Weber schickte in Minute 48 Helmuth Putzhammer auf links der Linie entlang. Putzhammer brachte das Leder scharf in den Strafraum, wo jedoch Cienskowski und Schmidt verpassten. Neukirchen war weiterhin durchaus gefährlich in der Vorwärtsbewegung. Schnelle Gegenstöße brachten der Laufener Abwehr viel Arbeit ein. Zum wiederholten Mal kam Putzhammer in der 54. Minute über die linke Außenbahn der Hausherren zur Flanke. In der Box verpasste Cienskowski das Leder. Auch wenn Laufens Sturmdreierpack größtenteils nicht den besten Tag hinlegten, sorgten andere Spieler für die Treffer. So wie Helmuth Putzhammer, der in der 58. Minute zum dritten Mal traf. Gerhard Nafe kam in dieser Minute pfeilschnell in den Strafraum und wurde von Andreas Bachmaier zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte Putzhammer in sicherer Manier zum 4:2. Auch in der nächsten Offensivaktion war Laufens Stürmer David Cienskowski das Tor nicht vergönnt. Schmidts Hereingabe setzte Cienskowski am Tor vorbei (66.). Aus einer Verwirrung im Fünfmeterraum entstand der nächste kuriose Treffer des Tages. In Minute 68 wurde der Ball durch den SV Neukirchen unzureichend geklärt. Die Befreiung kam postwendend wieder zurück aufs Tor, wo der eingewechselte Thomas Bauer mit der Hacke einnetzte – 5:2. Um die Sache in trockene Tücher zu bringen, musste wohl noch ein Laufener Treffer her. Einen Traumpass konnte Helmuth Putzhammer in der 77. Minute abgeben. Putzhammer passte auf den in den Strafraum startenden Max Schmidt, der vor Keeper Popp ans Leder kam und diesen technisch wertvoll überlupfte – 6:2. In der Schlussphase gab der SV Laufen dann wieder ein paar Geschenke her. Durch Unkonzentriertheiten und teils haarsträubenden Fehlpässen konnte der Gast Tormöglichkeiten auf sein Konto legen. In der 87. Minute beispielsweise brachte Laufens Defensive trotz Vielbeinigkeit das Leder nicht gegen Andreas Bachmaier geklärt, so dass Bachmaier zum Schuss kam. Schlussendlich konnte Kalcher den Spielstand halten. Auch in der Schlussminute musste Kalcher nochmals eingreifen. Christian Köttner spielte den Ball steil in die Box, wo Andreas Bachmaier am gut parierenden Schlussmann des Gastgebers scheiterte.
Natürlich, das beweist schon das Ergebnis allein, ein verdienter Heimsieg des SV Laufen. Doch gegen den Tabellendritten des WSC Bayerisch Gmain am kommenden Sonntag muss der SVL deutlich mehr auf den Platz bringen, um in der Gmoa-Arena unbeschadet zu überleben. Glanz und Glamour verbreitete der SV Laufen am Samstag definitiv nicht.

Laufens „Oldie but Goldie“ Helmuth Putzhammer zeichnete sich mit drei Treffer hauptverantwortlich für den 6:2 Heimsieg aus.

