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Laufen: Mit einer Willensleistung und einem gut aufgelegten Krois im Laufener Tor holte sich die A-Klassen-Reserve aus der Salzachstadt auf heimischen Platz gegen den besserplatzierten WSC Bayerisch Gmain einen 2:1 Heimsieg. Man merkte die ganze Spielzeit, dass die Mannen um Kapitän Florian Kalb diesen Dreier einfahren wollten.
In der ersten Viertelstunde sah man vor ausgewähltem Publikum lediglich leichte Annäherungsversuche von beiden Mannschaften. Tormöglichkeiten waren noch nicht zu sehen. Erst in Minute 18 wurde es dann gefährlicher und gleich wurde dies mit dem 1:0 quittiert. Tobias Antosch legte das Leder an zwei Bayerisch Gmainer Gegenspieler vorbei und konnte ein paar Meter in den Strafraum hineinlaufen. Antosch servierte das Runde flach vor die Fünfmetergrenze, wo Thomas Bauer nur noch zum 1:0 einschieben musste. Nach der Laufener Führung tat sich lange wieder nichts. In der 32. Minute allerdings hätte Thomas Bauer auf 2:0 erhöhen müssen. Bauer erhielt erneut den Ball serviert, diesmal aus dem Mittelfeld und zog auf Torhüter Sebastian Gruber los. Gruber konnte Bauer im letzten Moment den Ball von den Füßen ziehen. Nur zwei Minuten später zog Michael Niedermeier für den Gastgeber aus 20 Metern ab. Der Ball strich nur hauchdünn am Tor vorbei, so dass bei den heimischen Zuschauern der Torjubel zwischen den Lippen steckenblieb. Die erste erwähnenswerte Offensivaktion konnte der WSC Bayerisch Gmain 2 in der 36. Minute verzeichnen. Maximilian Richter kam mit Tempo über die rechte Außenbahn und bediente kurz Christoph Deutinger, der aber im Anschluss am gut parierenden Philipp Krois im SVL-Kasten scheiterte. Langsam wurde der Gast ein wenig stärker und erspielte sich einige Chancen. Fast schien es so als würde sich der Ausgleich ankündigen. Fabian Ermeier war es, der in der 42. Minute von der Strafraumgrenze auf das Gehäuse knallte – knapp vorbei.
Im zweiten Durchgang war es der eben genannte Fabian Ermeier, der die erste Aktion in der 49. Minute hatte. Ermeier kam aus spitzem Winkel zum Schuss, Krois parierte gut. Nach diesem Schuss war wieder einige Zeit Stillstand und man bekämpfte sich ohne Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Erst in der 67. Minute war es wieder soweit. Zugunsten des Gastgebers änderte sich in dieser Spielminute das Ergebnis. Die beiden eingewechselten Spieler des SV Laufen, Andrija Varvodic und Richard Messmer, sorgten mit einer Gemeinschaftsaktion für den Ausbau der Führung. Varvodic schickte Messmer mit einem sehenswerten Pass durch die Gasse ein. Messmer startete durch und kam samt Leder am Keeper vorbei – 2:0. Einige Zeit schien es für den SV Laufen nun wie abgerissen und der Gast kam zu durchaus versprechenden Chancen. Eine davon in der 71. Minute, die man als hochkarätig betiteln konnte. Kendrick King flankte über Linksaußen. Fabian Ermeier stieg in die Höhe und versuchte Krois mit einem Aufsetzer per Kopf zu überwiesen. Sehenswert konnte Krois wiederum parieren. Durchaus verdient fiel in der 79. Minute der Anschlusstreffer. Fabian Ermeier überwand aus kurzer Distanz die Laufener Abwehr samt Keeper. Der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz – 2:1. Kurz darauf (83.) wäre dem SV Laufen aber dann doch Entscheidung fast gelungen. Nach Flanke von Richard Messmer köpfte Michael Niedermeier schulmäßig aufs Tor. Der WSC-Keeper konnte im Nachfassen den Ball festhalten. Kurz vor Ende häuften sich die Torchancen auf beiden Seiten. Die beste davon hatte ein weiterer eingewechselter Akteur der Hausherren. Youngster Paul Enzinger versuchte sich mit einem Schuss aus gut 20 Metern, ihm rutschte der Ball allerdings ziemlich über den Schlappen und damit weit am Tor vorbei.

Konnte mit seinem Team einen willensstarken Heimsieg hinlegen: SV Laufen 2 – Kapitän Florian Kalb.
Foto: Michael Scheungrab (Archiv SV Laufen)
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Surheim: Sieg oder Spielabbruch? Ganz so ernst ging es dann beim Libella-Turnier für G-Junioren am Freitag in Surheim doch nicht zu. Konzentriert trafen sich sieben Jungteams beim Kreisklassisten des BSC Surheim und versuchten ihr Bestes zu geben. Lang konnte leider nicht gekickt werden, denn nach einer Stunde setzte ein Unwetter ein – Turnierabbruch.
Neben dem SV Laufen traten in Surheim noch weitere sechs Mannschaften zu einem Libella-Turnier der G-Junioren an. Leider konnten nicht alle Spiele ausgetragen werden, da ein heftiger Wind als Ankündigung eines folgenden Unwetters einsetzte, daher musste das Turnier sicherheitshalber abgebrochen werden.
Unter den Augen der Eltern, Großeltern, Verwandten und weiteren Freunden kamen die Mannschaften auf den Hauptplatz des BSC Surheim. Der SV Laufen duellierte sich in seinem ersten Turnierspiel mit dem SV Surberg und begegnete dabei ihrem eigenen Fluch – dem ersten Turniermatch. Und wie schon fast in schlechter Gewohnheit verschliefen die Salzachstädter dieses Spiel. Schnell lag die rotgekleidete Truppe gegen den SVS 0:2 zurück. Ein Eckball von Nico Schwindt, den ein Surberger Spieler selbst über die eigene Linie bugsierte, brachte den 1:2 Endstand.
Doch schon ab Turniermatch zwei ging es deutlich besser. Gegen den Gastgeber des BSC Surheim entwickelte sich ein gutes Fußballmatch. Nico Schwindt und Fabian Kaserer konnten dabei ihre Offensivqualitäten präsentieren und sorgten für den 3:0 Sieg.
Im dritten Turnierspiel des SV Laufen war dann schnell Schluss mit dem Kicken in Surheim. Gegen den ESV Freilassing brachte Nico Schwindt seine Farben noch mit 1:0 in Führung. Der Wind setzte aber dann schon bedrohlich ein, so dass nichts anderes übrig blieb als Turnier abzubrechen. Der SV Laufen kam also langsam ins Turnier – das Wetter wollte es schlussendlich anders.
Schon nächsten Samstag, den 27. Mai haben die Jungs der G-Jugend die nächste Bewährungschance. Ab 14 Uhr trifft man sich beim SV Leobendorf zum nächsten Libella-Turnier. Neben dem SV Laufen und Gastgeber SV Leobendorf werden noch folgende Mannschaften antreten: WSC Bayerisch Gmain, FC Hammerau 2, BSC Surheim und der SV Oberteisendorf.

Beobachtet von Paul Neagoe tanzt Laufens Fabian Kaserer hier zwei Spieler des Gastgebers BSC Surheim aus.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Die saftige Derbyniederlage beim SV Leobendorf hoffentlich verarbeitet, empfängt der SV Laufen am Samstag auf heimischen Gelände mit dem SV Neukirchen ein abstiegsgefährdetes Team. Drei Punkte sollten mit der richtigen Körpersprache auf alle Fälle drin sein. Zuvor wird sich der SV Laufen 2 mit dem WSC Bayerisch Gmain 2 „abmühen“ müssen.
Das war ein Sonntagnachmittag zum Vergessen, was der SV Laufen in Leobendorf erlebte. Die Körpersprache nach frühen Gegentreffern sprach zum Teil schon Bände aber auch die Willensstärke ließ zu wünschen übrig. Hoffentlich gelang es nun diese Klatsche abzustreifen und mit neuem Mut an die neuen Aufgaben zu gehen. Am Samstag um 16 Uhr empfängt die Hermann-Lindner-Crew mit dem SV Neukirchen einen der gefährdeten Abstiegskandidaten. Hier sollte man gleich von Beginn an mit dem gewissen Siegeswillen und auch mit der nötigen Körpersprache an die Sache gehen, um sämtliche Zweifel sofort aus dem Weg zu räumen. Gegen einen SV Neukirchen, der auch nach der 1:3 Heimniederlage gegen den TSV Petting, noch jeden Punkt zum Klassenerhalt benötigt wird man sich aufopfern müssen und einige Schritte mehr machen müssen, um einen gelungenen Heimauftritt hinzulegen. Vielleicht kann auch wieder die Offensive des SV Laufen die gewohnte Durchschlagskraft entwickeln, um die Fans des SV Laufen glücklich zu machen.
Auch Laufens Zweite hat am Samstag einiges gutzumachen. Konnte man am vergangenen Samstag beim SV Surberg 2 nicht antreten, empfängt man nun den WSC Bayerisch Gmain 2. Ungute Erinnerungen kommen dabei bei manchen auf, denn das Hinspiel in der Gmoa-Arena ging bei strömenden Regen mit 2:6 in die Binsen. Der WSC kommt mit einem guten Gefühl nach Laufen, denn am vergangenen Wochenende gelang den Gmoanern ein 2:0 Heimsieg gegen den TSV Petting 2, welches den WSC auf Platz 5 der Tabelle spülte. Der SV Laufen rangiert weiterhin im Mittelfeld auf Platz 7, vier Punkte hinter dem Gast vom Samstag.
Das Spiel der C-Klasse 7 wird um 14 Uhr von Schiedsrichter Christian Bridger vom FC Unterföhring angepfiffen. Das „Hauptspiel“ zwischen dem SV Laufen und dem SV Neukirchen leitet als Unparteiischer ab 16 Uhr Bernhard Seitlinger sen. vom SV Seeon.

Maximilian Weber (rechts vom SV Laufen) wird ebenfalls wieder alles abrufen wollen, um einen erfolgreichen Heimauftritt seiner Mannschaft zu verwirklichen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Gegen eine gut aufspielende SG Ruhpolding/Inzell kam der SV Laufen sehr spät ins Spiel und in Schwung. Auf heimischen Rasen taten sich die Salzachstädter sichtlich schwer und mussten sich den gut kombinierenden Gästen oftmals mehrfüßig entgegenstellen. Am Schluss gelang der U17 aus Laufen aber noch der Dreh und der Heimsieg mit 2:1.
Fast in der gesamten Spielzeit konnte die SG Ruhpolding/Inzell in der Salzachstadt spielbestimmend agieren und vor allem mit hohem Ballbesitz punkten. Schon in der Anfangsphase stellte sich diese Tendenz ein, vereinzelte Schüsse auf das SVL-Tor, zumeist durch Standards, brachten jedoch nichts ein. Ab der 20. Spielminute kam der SV Laufen ein wenig besser ins Spiel und versuchte mit vereinzelten Nadelstichen ihre Offensivabteilung in die Partie zu bringen, was aber so gut wie nie gelang. Klug verteidigende Gäste konnten frühzeitig die Chancen abwehren und der SV Laufen bemühte sich immer wieder um Zugriffe, kam dabei aber des Öfteren zu spät und rannte oft viel hinterher, um sich die Bälle im Mittelfeld zu erkämpfen. Die erste Torchance sahen die Zuschauer in Laufen daher auch erst in der 24. Minute. Ruhpoldings Stefan Huber gewann im Mittelfeld einen Zweikampf gegen Niklas Reiter und schickte Jonas Haberlander los. Haberlanders Schuss konnte SVL-Keeper Thomas Rudholzer aber noch zur Ecke klären. Vereinzelt gut gespielte Vorstöße, gepaart mit konzentrierter Abwehrarbeit bewirkten zur Halbzeit ein 0:0 Unentschieden, was aus sich der Gäste sicherlich ein Zwischenziel war.
Im zweiten Durchgang sah man die ersten zwanzig Minuten, also die Hälfte der Spielzeit in diesem Durchgang, ein Mittelfeldgeplänkel mit zahlreichen Ballverlusten auf beiden Seiten. Ansatzweise Annäherungen in Richtung Tore wurden im Keim erstickt. Doch dann wachten beide Teams nochmal auf und wollten auch über Tore jubeln. Ein weiter Pass von Michael Wagenbauer erreichte Korhan Koger, der samt Ball in den Strafraum zog und dort von Laufens David Lehnert zu Fall gebracht wurde. Den völlig berechtigten Strafstoß verwandelte Simon Krutzenbichler zur 1:0 Gästeführung (69. Minute). Jetzt war der SV Laufen gefragt, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Nach ein paar Umstellungen gelang dem Hausherren drei Minuten nach der Gästeführung auch der Ausgleich. Simon Spitz brachte unter arger Bedrängnis das Leder von der Strafraumgrenze in die Gefahrenzone hinein, wo Mannschaftsführer Michael Felber bereitlief und mit einem Flachschuss den bis dahin wenig geprüften Severin Moultrie im Gästetor überwand – 1:1. Da nun der SV Laufen besser biss und sich mehr reinhängte, gelang dem Tabellenzweiten dann schlussendlich sogar noch der Führungstreffer, der zugleich der Siegtreffer war. Simon Maier gewann in der 75. Minute im Halbfeld einen wichtigen Zweikampf. Maier sprintete in den Strafraum und brachte das Leder von der Torauslinie ins Zentrum. Dort hielt Abdul Shaheen gegen die vielfüßige Defensive den Fuß hin und erzielte den umjubelten Treffer zum 2:1 Sieg, der durchaus als glücklich eingestuft werden kann.

Simon Krutzenbichler (Nummer 6) versucht sich hier gegen Laufens Abdul Shaheen (weiß Nummer 10) und Simon Spitz durchzusetzen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Im zweiten Heimspiel in Folge konnte sich die E1-Jugend des SV Laufen erneut klar durchsetzen. Gegen den TSV Stein/St.Georgen siegten die Salzachstädter am Dienstagabend mit 7:2 Toren. Trotz ausgeglichener Anfangsphase bewies der Hausherr Geduld und konnte im zweiten Durchgang schnell die Entscheidung herbeiführen.
Bei strahlendem Sonnenschein empfing der SV Laufen am Dienstagabend den TSV Stein/St. Georgen. In den ersten zehn Spielminuten tat sich nicht viel, lediglich zwei zaghafte Versuche der Hausherren eine frühe Führung zu erzielen. Doch sowohl Nicolas Eckharter als auch Tommy Mayer scheiterten aufgrund zu wenig Drucks hinter den Schüssen am Gästetorwart Benjamin Steindl. Aber auch der Gast konnte mit Gefahr aufwarten. In Minute 16 und 19 war es jeweils Korbinian Arnold, der zuerst am Pfosten scheiterte, wenig später nur haarscharf aus der Distanz verzog – Glück für den SV Laufen in dieser Phase. Ab der 20. Minute wurde der SV Laufen dann druckvoller. Schon in der 22. Minute hätte die Führung fallen können. Michael Schaider lief von ganz hinten über der Außenbahn nach vorne und flankte gut ins Zentrum. Dort bereitstehend konnte allerdings Benedikt Helmel diese Chance nicht verwerten. Eine Minute später ein Freistoß von der Strafraumgrenze. Jonas Schauer trat an und knallte das Leder ins Kreuzeck – 1:0 (23.). Dieses Tor war der Auftakt eines Dreifachschlages des SV Laufen. Denn schon eine Minute später dribbelte sich Tommy Mayer von der Mitte über Linksaußen bis zu seiner Hereingabe. Diese netzte Nicolas Eckharter zum 2:0 ein. Und erneut nur eine Minute darauffolgend (25.) der nächste Treffer, und das sei gesagt, das Tor des Tages. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Denis Lohwieser nahm Molos Bajgora per Fallrückzieher an und erhöhte auf 3:0.
Was vor dem Halbzeitpfiff begann, ging danach munter weiter. Schnell gelang es dem SVL weitere Tore nachzulegen. So in der 27. Minute, zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Tommy Mayer tankte sich abermals über links durch. Seine scharfe Flanke konnte Keeper Steindl nur abklatschen. Zuerst verfehlte Nicolas Eckharter diesen Abpraller, doch Denis Lohwieser eroberte schnell das Leder zurück und bediente den vorher gescheiterten Eckharter nochmals, der diesmal traf – 4:0. Einen kapitalen Abwehrfehler der Gäste nutzte in der 32. Minute Kapitän Denis Lohwieser höchstpersönlich. Sebastian Ludwig gab seinem Rückpass auf den Keeper zu wenig Schärfe. Lohwieser spritzte dazwischen und hatte keine Probleme auf 5:0 zu stellen. Nun wechselte das Spielglück wieder in Richtung TSV Stein/St.Georgen. In Minute 36 bekam Jonas Hartig aus dem Mittelfeld das Leder serviert und versuchte sich gegen zwei Verteidiger des SVL durchzusetzen, die den Gästespieler hart bedrängten und durchaus unfair vom Ball trennten. Das Spiel lief allerdings weiter. Zwei Minuten später, in Minute 38, konnten sich die Gäste jedoch den verdienten Anschlusstreffer erarbeiten. Wieder kam Jonas Hartig ans Leder. Er tankte sich von rechts in den Strafraum hinein und netzte aus spitzem Winkel zum 5:1 ein. Der Anschlusstreffer machte den Gast wieder mehr Mut, öffnete allerdings auch Räume für die Hausherren, die in den Folgeminuten wieder in die Partie zurückfanden. Dies fand auch im Zwischenstand Niederschlag. Nach einer vereitelten Gästetorchance trieb Denis Lohwieser den Ball aus der eigenen Hälfte in Richtung Gefahrenzone. Seine Flanke verlängerte Michael Schaider per Kopf auf Tommy Mayer, der das 6:1 eintütete (41. Minute). Der Gast konnte aber nochmals den alten Zwischenstand herstellen. Ein weiter Schlag von Janik Rieß landete am gegnerischen Strafraum. Der entgegenkommende Heimkeeper Andre Fischer rutschte gemeinsam mit Michael Schaider am Leder und Gegner vorbei. Somit konnte Rieß locker das 6:2 erzielen. In den Folgeminuten hatten beide Teams noch kleinere Torchancen, die beste davon Laufens Benedikt Helmel, der aus kürzester Distanz unbedrängt das Leder an den Pfosten setzte. Den Schlussakkord der Partie in Laufen spielte Molos Bajgora. Michael Schaider brachte aus dem Mittelfeld einen sehenswerten Pass auf den einlaufenden Bajgora, der vor dem heranlaufenden Torwart Steindl den Ball im Tor unterbrachte – 7:2.
Mit diesem zweiten Heimsieg in Folge kletterte der SV Laufen in der E1-Jugend Gruppe Ruperti 05 nach drei Spielen auf Platz 3. Am Samstagvormittag müssen die Salzachstädter weit reisen. Sie treten um 10 Uhr beim bisher punktverlustfreien Tabellenführer des TuS Kienberg an.

Hatte, wie hier in dieser Szene, im Endergebnis die Nase vorn gegen den Gästespieler Luca Loidl: Laufens Molos Bajgora
Foto: Rudolf Eckharter für den SV Laufen
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Laufen: Die Laufener C-Jugend bleibt weiterhin im Tormodus. Im letztwöchigen Heimspiel besiegte die Salzachstädter U15 die DJK Otting auf heimischen Platz mit 10:0. Dabei gelangen Lennart Fuchs alleine fünf Tore. Die weiteren Offensivkräfte steuerten fleißig die weiteren Treffer bei.
Einen klaren Erfolg konnten die C-Junioren des SV Laufen als Tabellenführer einfahren. Im Heimspiel gegen die DJK Otting gab man im zweiten Durchgang richtig Gas und erzielte aneinander gereiht die Treffer zum zweistelligen 10:0 Erfolg. Im ersten Durchgang noch ein bisschen mit gefühltem Halbgas spielend, lag man nach Toren von Alexander Schuh und Lennart Fuchs „lediglich“ mit 2:0 vorne. Doch in der zweiten Hälfte gab es kein Halten mehr. Viermal traf nochmals Lennart Fuchs. In der Folge erzielten Maximilian Bach und Qhorbanali Hosini die Treffer, bevor in der Schlussphase Julius Gertig zweimal zuschlug.
Auch die B-Junioren traten am vergangenen Wochenende auf heimischen Platz an. In einem äußert hart erkämpften Heimsieg stand man sich hochkonzentrierten und konterstarken Mannen des SC Vachendorf gegenüber. In der 21. Minute aber gelang Simon Maier der erste Treffer des Tages. Dass er sich bei diesem Tor leicht verletzte, konnte Maier nicht davon abhalten, die gesamte Spielzeit zu absolvieren. Doch es dauerte in diesem umkämpften Spiel gegen tapfer wehrende Vachendorfer bis das zweite Tor für den SV Laufen fiel. Und dieses erzielte ebenfalls Simon Maier mit einem Lupfer. Mit diesem 2:0 Heimsieg bleibt der SV Laufen schärfster Verfolger des Spitzenreiters der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain.
Nach einer ergebnistechnisch eher schwierigen Woche konnte die Mannschaft der B-Juniorinnen der SG Leobendorf/Laufen einen Erfolg erringen. Gegen den FC Hammerau, hinter der SG Leobendorf/Laufen auf dem letzten Tabellenplatz klassiert, konnte die Mädelsmannschaft aus Leobendorf und Laufen 3:0 siegen. Zwei Tore erzielte Julia Gitzinger und in der Schlussphase legte Lucy Weixler den dritten Treffer zum zweiten Saisonsieg der SG darauf. Auf Platz 6 liegend konnte nach vorne noch die eine oder andere Platzierung für die SG Leobendorf/Laufen möglich sein, bei verbleibenden drei Spieltagen.
Wichtige Punkte zur Stabilisierung der Mittelfeldposition holten sich die D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf. Sie besiegten in einem aufreibenden und knappen Spiel die DJK Nußdorf mit 3:2. Franziska Neuer, Spielführerin der SG, legte alle drei Treffer auf ihr Konto. Obwohl die DJK Nußdorf hinter der SG Laufen/Leobendorf klassiert ist und war, bot der Gast einen aufopferungsvollen Fight und gab sich bis zum Schluss nicht geschlagen. Nicht so optimal wie gegen Nußdorf lief es gegen den Tabellenzweiten der SG Altenmarkt/Kienberg/Trostberg. Erwartungsgemäß unterlag man, das aber auch noch satt mit 0:7. Platz 6 ist für die SG Laufen/Leobendorf zum jetzigen Zeitpunkt eine Position im stabilen Mittelfeld.
Ein wahrer Torreigen bot sich beim Spiel der E1-Jugend des SV Laufen an der Freilassinger Straße in Laufen gegen die SG Oberteisendorf/Teisendorf. Im ersten Durchgang war die Partie noch ziemlich ausgeglichen, doch im Zweiten gaben sich die Gäste zusehends auf und unterlagen mit 4:11 Toren in der Salzachstadt. Für den SV Laufen trafen Tommy Mayer und Molos Bajora je 4x. Kapitän Denis Lohwieser wollte zweimal einnetzen und Emanuel Onyekosor, der eines seiner ersten Saisonspiele machte, erzielte den fehlenden Treffer zum 11:4. Nach zwei Spielen rangiert die E1 des SV Laufen nun auf Platz 4, punktgleich mit dem Dritten der SG Kay/Tengling/Taching.
Ähnlich wie viele Jugendmannschaften des SV Laufen in der vergangenen Woche taten sich auch die E2-Junioren nicht zwanghaft leicht. Gegen den Lieblingsgegner, wo auch in den vergangenen Jahren persönliche Kontakte entstanden, WSC Bayerisch Gmain siegte man 5:3. In der Gmoa-Arena entwickelte sich ein gut anzusehendes Jugendspiel, in dem der SV Laufen 2 zum zweiten Mal in kurzer Abfolge (auch im Sparkassenpokal unterlagen die Gmoaner gegen die Salzachstädter) gegen den WSC gewinnen konnte. Thomas Feil und Maxi Strang erzielten je zwei Treffer in der Gmoa Arena. Kilian Mühlthaler steuerte einen Treffer zum Sieg bei. Gemeinsam mit dem TSV Petting 2 ist der SV Laufen 2 nun der schärfste Verfolger des Spitzenreiters der SB Chiemgau Traunstein 2.
Ein ausgeglichenes Ergebnisverhältnis legte die F1-Jugend des SV Laufen in der vergangenen Woche hin. Unter der Woche konnte man noch in einem Nachholspiel bei der SG Kay/Tengling/Taching 6:3 gewinnen, bevor man dann am Wochenende gegen den ASV Piding mit 2:5 die Segel streichen musste. Finn Eckharter und Toni Otte erzielten im gleichmäßigen Verhältnis von je drei Toren die Treffer in Kay. In Piding erzielten die Salzachstädter Jungs zwei Tore, was für einen Punkt zu wenig war.
Die F2-Junioren, die nicht im aktiven Spielbetrieb gemeldet sind, jedoch versuchten sich freundschaftlich das ein oder andere Mal zu messen, auch im Hinblick auf das neue Spieljahr ab September, waren bei der DJK Weildorf 2 zu Gast. Entgegen dem klaren Sieg gegen den SV Leobendorf vor wenigen Wochen sahen sich die Jungs aus Laufen diesmal stärkeren Gegnern gegenüber. Dass man dabei auch noch die erste Halbzeit verschlief, ließ das Ergebnis ein wenig zu hoch ausfallen. Mit 0:6 musste man die Heimreise antreten.
Erfolgreich dagegen agierten die G-Junioren des SV Laufen. Bei einem Libella-Turnier, vom ASV Piding ausgerichtet, sorgten die Offensiven Fabian Kaserer, Luis Lederer und Nico Schwindt wieder für zahlreich Tore. Lediglich der FC Hammerau stellte sich als stärkere Mannschaft an diesem Tage heraus, so dass der SV Laufen als Zweiter zufrieden vom Turnier abreisen konnte.

Fünfmal netzte Laufens Lennart Fuchs für die U15 ein. Hier jedoch scheiterte er an Torwart Maximilian Strohmeier (DJK Otting)
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Leobendorf: Eine ziemliche Abreibung verpasste der SV Leobendorf am Sonntagnachmittag im heimischen Waldstadion dem SV Laufen. Mit 5:0 besiegten die grün-weißen die Salzachstädter und schicken sich nun wieder an, Aufstiegsfavorit Nummer 1 zu sein. Eine einseitige Partie endete in der Punktevergabe völlig gerecht.
Unter den Augen der Bayerisch Gmainer Konkurrenz lieferte der SV Leobendorf eine vorzügliche Leistung ab. Gegen einen SV Laufen, der zu kaum einer Zeit in das Derby fand und der seine Offensive nie wirklich gefährlich ins Spiel bringen konnte.
Leobendorf operierte in der Anfangsphase des Derbys mit langen Bällen in die Spitze, vorwiegend auf Leon Schifflechner, der immer wieder versuchte der Laufener Abwehr zu entwischen. Vorerst blieben die Bemühungen ohne Erfolg. Der SV Laufen im Gegensatz versuchte über die Physis einiges auf den Platz zu bringen, was auch in den ersten gut 20 Minuten stellenweise gelang. Zwei kleinere Schusschancen der Gäste durch Fatos Krasniqi und Helmuth Putzhammer, welche aber beide um einiges über das Tor hinwegflogen, dienten wohl dazu, die Hausherren ein wenig aufzurütteln. Denn in der Folge war es der SV Leobendorf, der zwingend in Richtung Salzachstädter Gehäuse rauschte und mit mehr Ballbesitz das Derby an sich riss. In der 24. Minute war es dann soweit – der erste Treffer des Stadtderbys. Ein erneut weiter Ball aus der eigenen Hälfte erreichte den von Laufens Kapitän Florian Hollinger in dieser Situation nicht eng genug genommenen Leon Schifflechner, der das Leder zur 1:0 Führung in die Maschen drosch. Nach kurzem Schütteln war aber der SV Laufen auch mal vor dem Gehäuse des SV Leobendorf. Nach einem Eckball von Gerhard Nafe kam der aufgerückte Laufener Spielführer Hollinger am kurzen Pfosten zum Kopfball. Dieser strich allerdings am Pfosten vorbei (28.). Ein Missverständnis von Laufens Tobias Stockhammer und seinem Mannschaftsführer sorgte dann für den zweiten Treffer des SV Leobendorf in der 35. Minute. Gegenseitig schossen sich die beiden arrivierten SVL-Spieler an. Leon Schifflechner schaltete dabei am schnellsten und lief in Richtung Laufener Tor. Dabei spielte er noch Torwart Philipp Krois aus und netzte zum 2:0 ein. Laufen tat schon ein paar Momente vor dem zweiten Treffer deutlich zu wenig, was sie über die gesamte Spielzeit nicht mehr vollends abstellen konnten. Die Quittung dafür kassierte man kurz vor dem Halbzeitpfiff in der 45. Minute. Bei einem Eckball von Andreas Riedner wurden mit einem einfachen Trick zwei Laufener Akteure kaltgestellt, Tobias Walter spritzte hinein und knallte das Leder nicht ganz unhaltbar zum 3:0 ins Tornetz, so dass die Derbysache eigentlich mit dem Pausenpfiff schon erledigt war.
Dass sich der SV Leobendorf für den SV Laufen als schwierige Baustelle herausstellen würde, war von Anfang an klar, dass diese aber so schwer würde, damit hatten wohl nicht mal die heimischen Fans gerechnet. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit tastete sich der SV Laufen ein wenig in die Gefahrenzone der Leobendorfer vor, konnte aber in der Offensive an diesem Tage so gut wie nichts ausrichten. Im Gegensatz zum Gastgeber, der in der 53. Minute die mehr als kalte Dusche für den SV Laufen noch ein wenig kälter drehte. Aus dem völligen Nichts fiel in der 53. Minute das 4:0. Eigentlich war ein eher ungefährlicher Angriff schon geklärt, doch die Laufener Befreiung fing Andreas Riedner aus gut 30 Metern ab und zog direkt ab in Richtung Tor. Torhüter Krois sah hier nicht gut aus. In dieser Situation hätte ein Wegfausten des Balles vermutlich schlimmeres verhindert, Krois versuchte das Leder zu fassen zu bekommen und es rutschte zum 4:0 durch. Ähnlich unnötig war dann auch der fünfte Treffer gegen den SV Laufen. Ebenfalls eine schon so gut wie geklärte Sache kam wie ein Bumerang zurück: Maximilian Weber Passversuch auf die Außenbahn in der 57. Minute fing Andreas Klinger ab und passte sofort durch die Gasse auf den deutlich ins Abseits gelaufene Leon Schifflechner. Schiedsrichter Felten übersah diese Abseitsstellung und lies das Spiel weiterlaufen. Schifflechner hatte dann in der Folge keine Schwierigkeiten mehr Torwart Krois zum 5:0 zu überwinden. Ob allerdings diese Fehlentscheidung wirklich spielentscheidend war, bleibt dahingestellt und eher im Vagen. Die letzte kleinere Torchance war dann noch der Laufener Offensive gegönnt. Dominik Lindner versuchte es mit einem strammen Schuss aus der Distanz, doch Torhüter Christian Mühlfeldner holte das Leder im Fliegen aus dem Tor und sicherte sich somit die Null.
Mit diesem Ergebnis erhöht sich wieder deutlich die Spannung in der A-Klasse 6. Laufen bleibt vorerst mit einem Spiel mehr einen Punkt vor dem SV Leobendorf an der Tabellenspitze. Die Salzachstädter haben noch drei Partien zu verrichten (Neukirchen, Bayerisch Gmain und Teisendorf 2). Der SV Leobendorf als auch die WSC Bayerisch Gmain, welche mit zwei Punkten Rückstand auf den SV Laufen ebenfalls noch ein Spiel mehr als der derzeitige Tabellenführer zu spielen hat und auf Platz 3 des Klassements lauert. Es scheint alles darauf hinzulaufen, dass es bis zum letzten Spieltag in dieser Klasse um die ersten drei Plätze spannend bleibt. Ausrutscher darf sich wohl keiner mehr erlauben, vor allem im Hinblick darauf, dass der SV Laufen in zwei Wochen beim WSC Bayerisch Gmain zu Gast ist und am letzten Spieltag der WSC in Leobendorf antreten darf.

Hier kann Laufens Tobias Stockhammer vor dem Eingreifen von Maximilian Schäfer den Pass anbringen – Konstantin Rubach beobachtet hinten die Szene.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Gut 30 Zuschauer ließen sich die Torshow der C-Jugend des SV Laufen nicht entgehen. Bei Sonnenstrahlen an der Freilassinger Straße trafen die Hausherren im zweiten Durchgang fast nach Belieben und schickten die DJK Otting mit 10:0 nach Hause.
Schnell ging es los mit den Toren in Laufen. Schon in der 2. Minute brachte die DJK-Abwehr einen von Julian Draak geschlagenen Eckstoß nicht aus der Gefahrenzone, so dass Alexander Schuh mit seinem Schuss die Laufener Führung erzielen konnte – 1:0. Laufen hatte die Angelegenheit auf heimischen Rasen größtenteils unter Kontrolle, doch einige Leichtfertigkeiten luden den Gast zu schnell vorgetragenen Gegenstößen. Ansehnlich konnten die Akteure vom Waginger See das Leder nach vorne treiben, doch scheiterten frühzeitig, um richtig Gefahr auszustrahlen. Diese Phase von gut zehn Minuten überwand der SV Laufen durch körperliche Präsenz und fand anschließend wieder gut in die Partie zurück. Nach einem Linienpass von Martin Schaider tanzte Julius Gertig seinen Gegenspieler aus. Gertigs Schuss landete am Außennetz (14.). In Minute 19 brannte es im Ottinger Strafraum lichterloh. Nach einem Einwurf von Willi Seger startete Qhorbanali Hosini aus spitzem Winkel in den Sechszehner hinein, doch weder Hosini noch Julian Draak im Nachschuss konnten den zweiten Treffer erzielen. Otting bettelte schon fast um den zweiten Gegentreffer, denn auch in der 25. Minute scheiterten Maximilian Bach und Julian Draak am Schussglück. Langsam konnte sich der Gast beim Fußballgott bedanken, dass der SVL bis dahin sein Abschlussglück nicht fand. Doch in der 28. Minute der kleine Knotenlöser. Lennart Fuchs fasste sich ein Herz und ließ einen strammen Flachschuss aus 16 Metern aufs lange Eck los – 2:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte die DJK Otting allerdings fast den Anschlusstreffer erzielen können. Jedoch mit freundlicher Unterstützung von Laufens „letzten Mann“ Stephan Kraller. Bei einem eigentlich schon abgefangenen Vorstoß rutschte Kraller im eigenen Strafraum aus und ermöglichte somit Christoph Perschl die Schusschance. Der Ball flog allerdings ein wenig über den Kasten hinweg.
Im zweiten Durchgang spielte eigentlich nur noch der SV Laufen. Den Gast von der DJK Otting verließ gegen offensiv erdrückend aufspielende Hausherren der Mut, um die eigene Deckung zu lockern und selbst mehr in der Offensive anzubieten. In Minute 37 scheiterte Laufens Lennart Fuchs zuerst am Pfosten, im Nachschuss verlegte er um einige Zentimeter. Doch eine Minute später Treffer zwei für Fuchs. Der eingewechselte Michael Fischer flankte von der Außenlinie. Der Ball titschte auf die Latte und landete auf dem Kopf von Lennart Fuchs – 3:0. Vier Minuten später schlug Fuchs erneut zu. Nach einem Schuss aus dem Mittelfeld konnte DJK-Torwart Maximilian Strohmeier. Lennart Fuchs knallte das Leder per Dropkick in die Maschen – 4:0. Die Torchancen für den SV Laufen mehrten sich zunehmend und konnten schon fast im Minutentakt gezählt werden. Julian Draak, der an diesem Tag als Vorbereiter glänzte, war auch in der 44. Minute zur Stellung. Draak setzte mit einem schönen Pass durch die Gasse Mitspieler Julius Gertig ein, der per Direktabnahme knapp vorbeizielte. Einmal konnte die DJK Otting nochmal gefährlich aufflackern. In Minute legte der Gast mit einem schnellen Gegenstoß über Stefan Posch los, der klug ins Zentrum hereingab. Der in einschussbereiter Stellung befindliche Christoph Perschl wurde aber im letzten Moment abgeblockt (46.). Eine Minute später allerdings war Lennart Fuchs wieder zur Stelle. Ein Eckball von Julian Draak flog durch alle Spieler am kurzen Pfosten hindurch und landete bei Fuchs, der von der Fünf-Meter-Marke das Runde ins Tor knallte – 5:0. Nur weitere zwei Minuten später (49.) Treffer Nummer fünf für Lennart Fuchs. Ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Maximilian Bach, der alleine auf das Tor zulief, seine Mitspieler rückten erst später nach. Bach schoss aber Strohmeier direkt auf den Körper. Bach konnte sich aber das Leder am äußeren Fünfereck zurückholen und flach ins Zentrum bringen. Dort war Fuchs bereit das 6:0 zu erzielen. Maximilian Bach war aber an diesem Tag noch sein Tor vergönnt. Julian Draak schippte in Minute 55 den Ball über die Abwehrkette hinweg, wo Bach erneut allein vor das Tor kam. Bach guckte Strohmeier aus und legte flach im langen Toreck zum 7:0 ab. Michael Fischer kam in der 62. Minute über die rechte Außenbahn und bediente den auf selber Seite mitgelaufenen Julian Draak. Draak brachte den Ball gekonnt auf den zweiten Pfosten, wo Qhorbanali Hosini per Kopf das 8:0 einschnürte. Die letzten zwei Spielminuten gehörten dann sozusagen dem aktiven und immer bemühten Julius Gertig. Gertig, der am Samstagnachmittag die linke Außenbahn des SV Laufen bespielte und ablief, kam in der 69. Minute mit Schwung in den Strafraum hinein und erhöhte auf 9:0. In der letzten Minute schnappte sich Gertig erneut das Leder und sprintete einige Meter im Solo und machte mit einem Knallerschuss die Zweistelligkeit perfekt – 10:0.
Mit diesem überzeugenden Sieg bleibt die C-Jugend des SV Laufen an der Tabellenspitze der Gruppe Ruperti 1 und hat als nächstes zwei Auswärtsspiele zu bestreiten. Zum einen in Kay (Mittwoch) und zum anderen in der Schönau (Samstag).

Julian Draak, hier beim Abschluss, tat sich am Samstag als Vorbereiter hervor. Die Tore schossen andere, wie die Nummer 7 Lennart Fuchs (links)
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
