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Laufen: Eine klare Angelegenheit veranstaltete die C-Jugend des SV Laufen bei Flutlicht im Heimspiel gegen die SG Inzell/Ruhpolding, ihres Zeichens Tabellendrittletzter. Mit einem souveränen Statement eines Tabellenführers fertigte die Andreas Leistner Elf aus Laufen den Gast satt mit 10:0 ab.
Bei ständigem Regen trafen sich die beiden Teams am Mittwochabend auf der Laufener Sportanlage an der Freilassinger Straße. Ein nicht allzu aufregender Beginn mit beidseitigen Torversuchen endete ab der 10. Minute. Eine Flanke von Lennart Fuchs verlängerte SG-Spieler Thomas Holzner unglücklich, so dass Julian Draak wenige Zentimeter vor der Torlinie keine Probleme hatte die Führung zum 1:0 zu erzielen. Schon in der 16. Minute der nächste Laufener Treffer. Qhorbanali Hosini schickte auf der rechten Außenbahn Maxi Bach entlang, der dann das Leder scharf in den Strafraum brachte, wo Lennart Fuchs zum 2:0 erhöhte. Nach der schnellen Laufener Führung wurde das Spiel deutlich einseitiger als in den Anfangsminuten. SVL-Verteidiger Martin Schaider eroberte in der 31. Minute den Ball in der eigenen Hälfte und ließ Lennart Fuchs steil loslaufen. Die platzierte Hereingabe von Fuchs staubte Julian Draak zum 3:0 ab. Dem SVL gelang im ersten Durchgang noch ein Treffer. In die von Julian Draak geschlagene Ecke sprang Qhorbanali Hosini gegen den unglücklich agierenden Torhüter Ludwig Kraus hinein und erhöhte per Kopf zum 4:0 Halbzeitstand.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchte die SG Inzell/Ruhpolding mutiger nach vorne zu spielen, doch großartige Torchancen kamen bei all den Versuchen nicht heraus. Im Gegensatz zum Platzherren, denn der nächste Treffer ließ nicht allzu lange auf sich warten. In Minute 50 schlug Mannschaftsführer Stephan Kraller weit auf Lennart Fuchs, der in den Strafraum zog auf Julian Draak ablegte – 5:0. Nur drei Minuten später erzielte Draak seinen vierten Treffer des Tages. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte landete auf Draaks Schlappen. Den entgegenstürmenden Torhüter war kein Glück vergönnt und Draak schippte sehenswert über Kraus hinweg zum 6:0. Nun klappte beim SV Laufen ziemlich viel und die Minuten brachen an, wo aus dem Mittelfeld so gut wie jeder Ball vorne ankam. Alexander Schuh bediente in der 55. Minute Lennart Fuchs, der nach kurz angedeutetem Zweikampf Torhüter Kraus umspielte und den siebten Treffer für die weiß-roten Salzachstädter erzielte. Und nur vier Minuten später leitete Schuh den nächsten Treffer ein. Schuh spielte ins Halbfeld auf Maxi Bach, der nach kurzem Solo am jetzt gut parierenden Kraus scheiterte, den Nachschuss allerdings versenkte der aufgerückte Manuel Lankes zum 8:0. Sofort im nächsten Angriff gelang Lennart Fuchs sein dritter Treffer – 9:0. Zum Leidwesen der Gäste aus Inzell und Ruhpolding wurde es in Laufen für sie dann auch noch zweistellig. Fast zu steil schickte Alexander Schuh in der 67. Minute den ebenfalls mit nach vorne gekommenen Willi Seger in den Strafraum. Seger bekam vor dem leicht zu spät kommenden Ludwig Kraus die Schuhspitze ans Leder und stocherte damit zum 10:0 Endstand ein.
Schlussendlich war es auch in dieser Höhe ein verdienter Sieg für den SV Laufen, der aber durchaus den Ehrentreffer für den Gast hätte sehen können. Dies vorwiegend in den Anfangsphasen der Spielhälfte. So aber blieb es beim souveränen Statement des wieder neuen Tabellenführers der C-Jugend Gruppe Ruperti 1. Am Samstag, den 29. April 2017 kommt es nun in Hammerau zum absoluten Spitzentreffen. Der SV Laufen gastiert um 13 Uhr beim schärfsten Verfolger des FC Hammerau. Die beiden Teams trennen lediglich zwei Pluspunkte, wobei der SV Laufen noch ein Spiel weniger absolviert hat. Das Hinspiel konnte der SV Laufen auf heimischen Gefilden mit 3:1 für sich entscheiden.

Der eigentlich nicht in vorderster Front agierender Manuel Lankes, hier am Ball, konnte zum Laufener Kantersieg ebenfalls ein Tor betragen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Nach drei Siegen in drei Gruppenspielen konnten die E-Junioren des SV Laufen am Montagabend den Einzug ins Viertelfinale feiern. Im letzten Gruppenspiel besiegte man den WSC Bayerisch Gmain in einem spannenden Match mit 5:3.
Der 38. Sparkassenpokal für E-Junioren begann vor den Osterferien. Die Gruppenphase endete nun am ersten „Schultag“ nach den Ferien. Für die E-Junioren des SV Laufen schon mal eine erfolgreiche Fußballzeit. In drei Gruppenspielen setzte sich der SVL durch und qualifizierte sich für das Viertelfinale.
Im ersten Gruppenspiel in Piding hatten die Salzachstädter Jungs einen vergleichbar unaufregenden Start in den Sparkassenpokal. Mit 6:1 siegte der SV Laufen beim ASV Piding. Es folgten zwei weitere Gruppenspiele, die jeweils auf heimischen Rasen ausgetragen werden konnten. In diesem ging es dementsprechend knapp zur Sache. Den FC Bischofswiesen besiegte der SVL mit 5:4 und den WSC Bayerisch Gmain am vergangenen Montagabend mit 5:3 Toren. Gegen den WSC konnten Leon Bach (2x), Maxi Strang, Nico Jani und Tommy Mayer (je 1x) die Salzachstädter Treffer erzielen und somit als Gruppenerster den Einzug ins Viertelfinale fixieren.
Neben dem SV Laufen hat sich als Gruppenzweiter der Vorrundengruppe 3 der ASV Piding qualifiziert. Beide Teams werden am Montag, den 3. Juli 2017 um 18 Uhr das Viertelfinale austragen. Nachdem der SV Laufen in der Vorrunde mehr Heim- als Auswärtsspiele hatte, wird man in dieser weiterführenden Runde ein Auswärtsspiel bestreiten müssen. Falls auch dieses Viertelfinale für den SVL erfolgreich über die Runden gehen sollte, stehen am Freitag, den 7. Juli um 18 Uhr die Halbfinals auf dem Programm, bevor es dann am Mittwoch, den 12. Juli zur Endrunde von acht Mannschaften auf Landkreisebene kommt und daraus folgend am Dienstag, den 18. Juli zum Endspiel um den Wanderpokal landkreisübergreifend für das BGL und den Landkreis Traunstein. Dieses Wanderpokalendspiel findet dann in Siegsdorf statt.

Beglückwünschten sich zum Einzug ins Viertelfinale: Laufens Tommy Mayer, Julian Schroll (Nr. 10) und Maxi Strang (von links)
Foto: Rudolf Eckharter für den SV Laufen
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Laufen: Im laufenden Libella-Pokal ist für die F1-Jugend des SV Laufen das Erreichen des Achtelfinales durchaus in greifbarer Nähe. Nach einem guten Auftakt (8:4 in Reichenhall) reist man am Dienstag zum ESV Freilassing zum zweiten Gruppenspiel.
In vier Gruppen treten F1-Jugend Mannschaften aus dem Landkreis im diesjährigen Libella-Pokal an. Die jeweils beiden Erstplatzierten der Gruppen qualifizieren sich für das Achtelfinale.
Die F1-Jugend des SV Laufen startete vor kurzem mit dem ersten Gruppenspiel beim TSV Bad Reichenhall. Dort sicherte sich der SV Laufen mit einem 8:4 Auswärtssieg den ersten Dreier und eine gute Ausgangsposition zum Erreichen des Achtelfinales. Am Dienstag, den 25. April wird die Elf von der Salzach nun zum ESV Freilassing reisen. Das zweite Gruppenspiel in dieser Gruppe 4 wird um 17.30 Uhr im Sportpark Badylon in Freilassing angepfiffen. Mit einem weiteren Sieg, der mit viel Spielglück zustande kommen kann, könnte sich der SV Laufen schon mehr oder weniger vorab für das Achtelfinale qualifizieren. Das Spiel gegen den ASV Piding 2, welches das dritte Gruppenspiel ist, wurde ein wenig nach hinten verlegt und findet nun am 30. Mai 2017 um 17.30 Uhr in Laufen statt. Der Favorit dieser Gruppe ist eindeutig der ESV Freilassing. Sie haben schon zwei hohe Siege auf dem Konto und das Ticket für das Achtelfinale eigentlich fix in der Tasche. Der ESV siegte 11:1 gegen den ASV Piding 2 und 7:1 gegen den TSV Bad Reichenhall.
Die jeweiligen Achtelfinals finden alle zeitgleich am Freitag, den 7. Juli 2017 um 17.30 Uhr statt. Wer dann Heimrecht genießt oder auswärts antreten muss, entscheidet sich erst nach den letzten gespielten Gruppenspielen, die durch Verlegungen auch erst Ende Juni stattfinden könnten. Die Sieger der Achtelfinals treten beim Endturnier an. Dieses Endturnier wird traditionell in Teisendorf ausgetragen. Am Freitag, den 14. Juli von 15.30 Uhr bis 18 Uhr werden sich die besten acht Pokalmannschaften dann zur Endrunde zusammenfinden.

Simon Schandl vom SV Laufen möchte mit seinen Fußballkameraden am Dienstag in Freilassing eine gute Figur abgeben.
Foto: Rudolf Eckharter für den SV Laufen
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Scheffau-Schellenberg: Damit konnte man wohl kaum rechnen. Beim Spitzenteam der SG Scheffau-Schellenberg konnte die 2. Mannschaft des SV Laufen mit einem Erfolg aus der zweiten Osterwoche gehen. Mit 3:1 besiegten die Salzachstädter die Schellenberger Kicker.
Weit in den Talkessel musste Laufens Zweite reisen, um sich mit dem Tabellenvierten der SG Scheffau-Schellenberg zu messen. Wenige Tage zuvor, am Ostermontag, unterlag man noch mit 1:4 beim Spitzenreiter des SV Taching am See. Lediglich mit 12 Mann trat man nun im Berchtesgadener Talkessel an. Und siehe da: Ungeahnt fuhr der SV Laufen einen Dreier ein und setzte sich somit im Mittelfeld der Liga richtig fest. Marco Lindner, Michael Niedermeier und Patrick Heinrich sorgten für die Treffer auf Seiten der Salzachstädter.
Am kommenden Wochenende, Samstag, 29. April 2017, empfängt man auf heimischen Rasen um 14 Uhr den Tabellennachbarn des TSV Petting 2. Der TSV Petting 2 steht mit 22 Punkten auf Platz 6, der SVL 2 mit 20 Punkten auf Platz 7 (Stand: 22. April).

Per Freistoß erzielte Michael Niedermeier den zweiten Treffer für den SV Laufen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Waging: Das erlebt man sicher nicht alle Tage. Nach einer 3:0 Führung schenkte der SV Laufen den sicher geglaubten Dreier noch her und unterlag sogar noch mit 3:4 bei der Bezirksligareserve des TSV Waging.
Spielerisch war von beiden Mannschaften nur wenig zu sehen, für die zahlreich ins Wilhelm-Scharnow-Stadion gepilgerten „Schlachtenbummler“. Fast aus dem Nichts ging der SV Laufen schnell mit 3:0 in Führung, doch das negative Schicksal begann schon im ersten Durchgang und die Lindner-Elf von der Salzach schenkte unter ungläubigem Staunen auf den Rängen das Spiel noch her und musste mit einer 3:4 Niederlage die Heimreise antreten.
Schon von Beginn an war irgendwie abzusehen, dass das Match am Waginger See größtenteils aus langen weiten Bällen und zahlreichen Ballverlusten bestehen würde. Spielerisch war von beiden Teams nicht allzu viel zu sehen, und das Glück oder Unglück in einigen Spielsituationen tat ihr Nötiges im A-Klassen-Kick. Unkonzentriert gelang den Mannschaften in den ersten 10 Minuten nur wenig. Doch dann aus dem Nichts der erste Treffer der Partie. Ein langer Ball von Laufens Kapitän Florian Hollinger verlängerte Wagings Benedikt Bauer in der 13. Minute in Richtung eigenes Gehäuse. Torhüter Maximilian Bösch wurde stark von der Sonne geblendet, daraufhin spritzte David Cienskowski hinein und übertölpelte damit den Keeper zum 0:1. Weiterhin allerdings sahen die Zuschauer eine eher unaufregende Partie mit wenig Bewegung und Spielfluss. Mehr als eine Schrecksekunde erlebte der SV Laufen in der 39. Minute. Kapitän Florian Hollinger vertändelte vor dem eigenen Strafraum das Leder, so dass Florian Görgmeier in den Strafraum laufen konnte. Er wählte den Laufweg in Richtung Torauslinie, wurde dann vom zu spät eingreifenden SVL-Goalie Philipp Krois von den Beinen geholt – Strafstoß. Kapitän Maximilian Hösle schnappte sich den Ball und führte durchaus platziert den Strafstoß aus. Krois bügelte allerdings den vorangegangenen Fehler aus und hielt sehenswert und souverän den Hösle-Elfmeter. Gleich im Gegenzug die Bestrafung des SV Laufen. Wiederum landete ein weiter Ball weit in der Waginger Hälfte. David Cienskowski bekam den Ball unter Kontrolle und wurschtelte sich durch zwei seiner Gegenspieler und suchte den Weg in Richtung Tor. Cienskowski brachte den Ball auch noch an Torwart Bösch vorbei – 0:2 (40.). Nur zwei Minuten darauffolgend musste Laufens letzter Mann erneut rettend eingreifen. Nach Flanke von Andreas Geierstanger köpfte Johannes Barmbichler gut getimt zum Laufener Gehäuse. Philipp Krois rettete mit gutem Reflex den Spielstand. Und was vorne für den TSV Waging nicht reinging, kassierten die Seerosen in diesem ersten Durchgang in den eigenen Maschen. Maximilian Schmidt konnte sich erstmals entscheidend auf der rechten Außenbahn durchsetzen und brachte das Leder ins Zentrum. Dort scheiterte in der 43. Minute im Abschluss Michael Hollinger. Der Ball landete wiederum bei Schmidt auf Rechtsaußen, der das Leder fasst deckungsgleich hereinbrachte. Dass Torwart Hösle angeschlagen am Boden lag, übersah der SV Laufen allerdings und Michael Hollinger netzte zum 0:3 ein. Doch nach diesem Treffer begann die Zeit des TSV Waging, der nun durchaus eine Spur wütender und aggressiver ans Werk ging. Nur eine Minute nach dem dritten Gegentreffer gelang den Seerosen der Anschlusstreffer (44.). Eine schöne Vorlage von Andreas Geierstanger erreichte den wohl im Abseits stehenden Florian Görgmeier. Ungeahndet konnte Görgmeier gekonnt das Leder scharf hineinflanken, wo Michael Auer ziemlich unbedrängt zum 1:3 einnetzen konnte.
Völlig verschlafen kam der SV Laufen aus der Kabine und überließ dem TSV Waging mehr oder minder die Partie. Dies rächte sich gleich im ersten TSV-Angriff in der 46. Minute. Nach einem tollen Solo von Michael Auer über Rechtsaußen gelang Auer die punktgenaue Hereingabe auf den eingewechselten Jonathan Caduri, der locker zum 2:3 einschoss. Der SV Laufen befand sich hier kollektiv im Tiefschlaf. Nur kurz beruhigte sich nun das Spiel, bevor in der 61. Minute Laufens Mittelfeldakteur Christian Höhn im Zentrum flach auf David Cienskowski ablegen konnte. Cienskowski´s Abschluss war jedoch zu schwach, um Keeper Bösch ernsthaft in Nöte zu manövrieren. Was sich irgendwie schicksalshaft ankündigte, fand dann in der 62. Minute statt. Ein eher harmloser Schuss von Kapitän Maximilian Hösle aus dem Halbfeld schien eher ins Toraus zu gehen, als gefährlich in Richtung Kasten. Laufens Goalie Philipp Krois wollte allerdings sicher gehen und sich das Leder schnappen. Krois konnte dieses jedoch zur Überraschung vieler Spieler und Zuschauer nicht festhalten und klatschte nach vorne ab, wo Florian Görgmeier nur noch abstauben musste – 3:3. Trotz der durchaus häufigen Treffer war das Spiel weiterhin von vielen Ballverlusten in beiden Reihen geprägt und Torchancen oftmals Zufallsprodukte. Nach dem 3:3 Ausgleich allerdings versuchte der SV Laufen nun fußballerisch Lösungen zu finden und war nun einen Hauch stärker als der Gastgeber unterwegs. Trotz Engagement und Willen waren die fast in blau gekleideten Gäste jedoch nicht in der Lage die abermalige Führung zu erzielen. Im Gegensatz zum TSV Waging, der genau eine Viertelstunde vor Schluss erstmals und entscheidend in Führung ging. Der eingewechselte Stefan Mühlbacher eroberte im Halbfeld, lief die linke Seite entlang und bediente per Außenrist in den Lauf des brandgefährlichen Florian Görgmeier, der im kurzen Eck zum 4:3 einschoss (75.). Nur drei Minuten darauf hätte es fast erneut im Krois-Kasten scheppern können. Michael Auer schob auf Görgmeier hindurch, der das direkte Duell diesmal gegen Krois verlor, der reaktionsschnell parieren konnte. In der Schlussphase versuchte der SV Laufen noch mit der Brechstange irgendwie eine entscheidende Torchance zu kreieren. Doch weder die durchaus zahlreichen Standardsituationen als auch weitere Abschlussbemühungen wurden zu kompliziert zu Ende gespielt, so dass es bei der bitteren Niederlage am Waginger See blieb.

Wagings Michael Auer (in weiß) im Mittelfeldinfight mit Fatos Krasniqi (am Boden) und Michael Hollinger (Nr. 7). Helmuth Putzhammer beobachtete aufmerksam.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Das Magazin „Playboy“ wollte es vor kurzem genau wissen. Welche sind Deutschland schönste Sportlerinnen? Auf Platz 1 landete eine eher unbekannte Spitzensportlerin. Jetzt ist es also vor kurzem offiziell geworden. Das Meinungsforschungsinstitut Mafo.de fragte im Auftrag des Magazins „Playboy“ nach den schönsten Sportlerinnen des Landes.
FC Bayern-Spielerin Melanie Leupolz hat es nicht nach ganz oben geschafft. Im Ranking landete die 22-jährige aus Wangen im Allgäu mit 16,8 Prozent auf dem dritten Platz. Die dreifache Box-Weltmeisterin Nicole Wesner (29) kämpfte sich mit 17,9 Prozent der Stimmen auf Platz 2. Die schönste der deutschen Sportlerinnen ist allerdings Mareen Apitz aus Dresden. Die 30-jährige Volleyball-Nationalspielerin ist beim Dresdner SC 1898 unter Vertrag. Mit ihrem Verein wurde sie schon zwei Mal Deutscher Meister (2007, 2014), einmal Pokalsieger und Europapokal-Sieger (beides 2010).
In wohl weiser Voraussicht machten Spielerinnen der Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf im Rahmen des Bundesligaspiels FC Bayern München gegen FC Sand (1:0) ein Erinnerungsfoto mit der Bayern-Spielerin Melanie Leupolz. Ob sie bei der Umfrage auch befragt wurden, bleibt allerdings unergründlich, denn das Spiel der Bayern fand einige Tage vor Bekanntwerden der Umfrage statt.

Die SG-Spielerinnen Tina Demm (links) und Corinna Pöhlmann (rechts) umrahmen die Drittplatzierte der „Playboy“-Umfrage
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Taching: Bei größtenteils unwirklichen Wetterbedingungen, die sich mit Wind und Regen mehr nach Herbst als nach Frühjahr anfühlten, empfing der Spitzenreiter der C-Klasse 7 SV Taching am See die Zweitvertretung des SV Laufen. Laufen war nicht in der Lage den Siegeszug von Taching zu stoppen und unterlag am Sportplatz am Strandbad mit 1:4.
Lediglich drei Spielminuten hielt der 0:0 Zwischenstand am Strandbad Taching. Klaus Frisch brachte in dieser Minute den Ball gut ins Zentrum, wo Laufens Kapitän Robert Bauer diesen untersprang und somit Andreas Wamsler völlig freistehend zur 1:0 Führung einköpfeln konnte. Ein äußerst unguter Beginn für den Gast von der Salzach. Obwohl man durchaus versuchte das gegnerische Tor zu finden, gelang es nicht den Spielstand zu egalisieren. Im Gegensatz zu Taching, die am Ostermontag äußerst effektiv auftraten. Nach einem Freistoß von Marcus Ullrich klingelte es in der 13. Minute hätte es fast nochmals im Laufener Kasten geklingelt. Alexander Streibl köpfte den Freistoß gezielt aufs Tor, doch Torhüter Alexander Kalb konnte das Leder über die Latte lenken. Allerdings dauerte es nur weitere zwei Minuten bis Kalb das zweite Mal hinter sich greifen musste. Wieder konnte Klaus Frisch das Tor einleiten, indem er aus dem Halbfeld den Ball auf die rechte Außenbahn passen. Dort setzte sich Florian Hocker gegen Markus Schnugg durch und fand zielgenau Andreas Wamsler, der per Kopf zum 2:0 erhöhte. Teilweise sah man in dieser Phase, dass der Feiertagsbraten bei so manchem Akteur schwer auf die Füße ging und oftmals der Weg in die Waagerechte auf den Rasen gesucht wurde. Schiedsrichter Böhm (FC Hammerau) musste oftmals die Partie unterbrechen. Nach 19 Minuten erschien der SV Laufen dann wieder in der gegnerischen Gefahrenzone. Einen Freistoß von Maximilian Hanel köpfte Michael Niedermeier aufs lange Toreck. Der bestens aufgelegte Goalie Tobias Haseneder tauchte ab und hielt den Vorsprung der Hausherren fest. Was dem SV Laufen nicht gelang, gelang dem SV Taching umso besser. Und dies in der 25. Minute. Wiederum musste ein Standard für Gefahr sorgen. Einen Freistoß von Marcus Ullrich unterflog Keeper Alexander Kalb, so dass Florian Seehuber völlig alleingelassen zum 3:0 einköpfen konnte. Das 3:0 schien irgendwie ein „Hallo Wach“ für die Gäste zu sein, denn jetzt spielte größtenteils der SV Laufen. Einen Freistoßhammer von Maximilian Hanel konnte Keeper Haseneder mit all seinem Können in der 29. Minute noch von der Torlinie kratzen. Darauffolgende zehn Spielminuten (39.) schenkte der SV Laufen im Aufbauspiel das Leder fahrlässig her, so dass Florian Seehuber im Strafraum frei zum Schuss kam. Alexander Kalb rettete diesmal glänzend. Direkt im Gegenstoß allerdings brannte es wieder im Tachinger Strafraum. An eine Flanke von Maximilian Hanel kam Thomas Bauer nicht mehr richtig ran, Keeper Haseneder schnappte sich das Leder. Einen schnellen Spielzug in der 42. Minute musste Alexander Kalb für seine Vorderleute erneut entschärfen. Der Spielzug lief teilweise wie Butter durch das Mittelfeld hindurch. Florian Seehuber bediente mit einem Pass in die Schnittstelle auf Alexander Streibl, der das direkte Duell mit Kalb verlor.
Im zweiten Durchgang war der SV Laufen zwar deutlich stärker als der Hausherr, was nicht nur dem Engagement der Gäste zuzuschreiben war, sondern wahrscheinlich auch dem komfortablen Vorsprung von 3:0 für den SV Taching am See. Gleich zwei Minuten nach Wiederanpfiff testete Laufens Florian Krois per Distanzschuss die Flugfähigkeit des Heimkeepers Haseneder. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und parierte mit einer Flugeinlage zum Eckstoß. In der 60. Minute musste Haseneder erneut retten. Laufens Michael Niedermeier zirkelte seinen Freistoß an der Mauer vorbei. Haseneder tauchte ab, konnte allerdings nur nach vorne abklatschen. Der eingewechselte Christopher Otoide knallte überhastet den Ball weit über das Gehäuse hinweg. Vorher beteiligter Otoide hatte auch die nächste Chance für den SVL. Nachdem sich Maximilian Hanel in der 69. Minute auf der linken Außenbahn durchsetzte, brachte er den Ball ins Zentrum. Otoide stieg am höchsten und scheiterte mit seinem Kopfball nur knapp am Torerfolg. Das lange angekündigte Gästetor musste irgendwann fallen. Dies war dann auch der Fall, in der 78. Minute. An einen schön gezirkelten Freistoß von Michael Niedermeier bekam Maximilian Hanel die Stirn hin und das Leder wurde lang und fiel neben dem Pfosten ins Netz – 3:1. Weiterhin war der SV Laufen die Mannschaft, welche die klareren Torchancen erspielen konnte, doch der Hausherr versuchte nun massiv die Defensivarbeit auszubauen und konnte oftmals vielbeinig die Chancen vereiteln. Der Schlusspunkt war auch den Hausherren vorbehalten. Im Halbfeld vor dem gegnerischen Strafraum erkämpfte sich der SV Taching das Leder in Minute 87. Der eingewechselte Philipp Glück ließ daraufhin seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und überlupfte sehenswert den heranstürmenden Alexander Kalb zum 4:1 Endstand.
Der SV Taching am See ist somit weiterhin ungeschlagen und natürlich erster Aufstiegsaspirant in die B-Klasse. Für den SV Laufen 2 bleibt es bei einer Platzierung im grauen Mittelfeld der Liga. Am nächsten Samstag reist man von der Salzach zu einem weiteren Spitzenspiel. Um 16 Uhr wird man bei der SG Scheffau-Schellenberg empfangen, während der Spitzenreiter aus Taching samstags den SV Surberg 2 am Strandbad begrüßen wird.

Laufens Maximilian Hanel versuchte viel für das Spiel seiner Farben zu machen, scheiterte aber auch einige Male am letzten Schuss, wie hier bei einem Freistoß, den Torwart Haseneder sicher halten konnte.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen

