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Laufen: Im D-Juniorinnen-Spiel am Sonntagmittag auf der Laufener Sportanlage unterlag der Gastgeber der SG Laufen/Leobendorf ziemlich satt und hoch gegen den FC Hammerau. Obwohl die Gastgeber besser im Tableau stehen, zeigte sich der Gast deutlich williger und spielfreudiger und siegte mit 7:1.
Wenig Zuschauer trieb es trotz hervorragendem Wetter auf die Sportanlage an die Freilassinger Straße. Eine Handvoll jedoch schaffte es pünktlich zum Anpfiff des Kleinfeldmatches. Der FC Hammerau übernahm sehr schnell die Kontrolle über die Begegnung an der B20. Die SG Laufen/Leobendorf tat sich mit dem engagiertem Gast sichtlich schwer und dies begründete auch die erste Chancenflut ab der zehnten Spielminute. Alleine SG-Torhüterin Saskia Bach konnte die rot-schwarzen aus Laufen vor dem allzu frühen Rückstand bewahren. Die SG Laufen/Leobendorf war eigentlich nur mit Defensivaufgaben beschäftigt und stellte sich auf eine Abwehrschlacht ein. Der eigene Zug zum Torerfolg verlief fast vollends in kleinere Bemühungen. Nachdem die erste Konzentrationsmauer der SG zu fallen schien, schlug der FC Hammerau das erste Mal zu. Ausgerechnet ein Querschläger, im Gegensatz zu vorherigen großartigen Chancen der Gäste, leitete die Hammerauer Führung ein. Der Querschläger aus dem Mittelfeld landete in der 26. Minute bei Julia Tanner, die im Duell Torfrau Saskia Bach zur Führung tunnelte - 0:1. Doch der SG Laufen/Leobendorf gelang es, die Führung sofort wieder auszugleichen. Endlich ging eine Einzelaktion von Franziska Neuer auf, die den Gleichstand zum 1:1 herstellte (28.). Aber weil Torfreude an diesem Tag für die D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf mehr als dünn gesäht war, konnte der FC Hammerau in derselben Spielminute den alten Spielstand wieder herstellen. Erneut war es Julia Tanner - 1:2. Drei Tore kurz vor dem Halbzeitpfiff. Das Schutzvisier der beiden Teams fiel langsam aber sicher ab.
Gleich im ersten Spielzug im zweiten Durchgang der dritte Treffer für den FC Hammerau. Julia Tanner schloss im kurzen Toreck zum 1:3 ab. Nun spielte eigentlich nur noch der FC Hammerau mit Schwung in Richtung Gehäuse. In einer Gemeinschaftsaktion in der 38. Minute öffneten Christina Käswurm und Julia Tanner die Laufener Defensive komplett und letztere Spielerin netzte zum 1:4 ein. Ein bisschen allerdings taute die SG Laufen/Leobendorf noch auf. Vor allem Annalena Thaler und Franziska Neuer konnten im Gegensatz zum ersten Durchgang durch Schnelligkeit mehr in der Offensive bewirken. Die ein oder andere erwähnenswerte Schusschance brauchte allerdings keinen erfolgsversprechenden Einschuss. Die gefährlichste Offensivaktion lieferte Franziska Neuer, die mit einem Distanzschuss knapp über die Latte aufzeigte. Hoffnungen auf einen etwaigen Anschlusstreffer wurden allerdings in der 53. Minute jäh zerstört. Wiederum bekam Julia Tanner aus dem Mittelfeld das Leder - 1:5. Doch zum Leidwesen der rot-schwarzen Heimspielerinnen war das noch nicht das Ende. Drei Minuten vor Schluss tankte sich Julia Tanner durch die Laufener und Leobendorfer Reihen hindurch und bevor Tanner einschießen konnte, klaute ihr die eingewechselte Johanna Braun den Ball vom Fuß und vollendete selbst - 1:6. Nun ein wenig von der Rolle und sicher auch ein bisschen demoralisiert kassierte der Hausherr auch noch den siebten Treffer. Ein Pass von Melanie Maier erreichte kurz vor Schluss Julia Tanner, die mit ihrem sechsten Tor des Tages den 7:1 Endstand für den FC Hammerau herstellte.
Für beide Mannschaften geben die Osterferien somit die Möglichkeit in dieser spielfreien Zeit zu regenieren. Der FC Hammerau will natürlich den Schwung aus Laufen über die Zeit retten und am 21. April zuhause gegen den SV Saaldorf ebenfalls einiges versuchen. Die SG Laufen/Leobendorf kann die Zeit nutzen, um sich intensiv und konzentriert auf das Heimspiel gegen die DJK Nußdorf (23.04.) vorbereiten, die selbst nur Tabellenvorletzter sind.
Laufens Bianca Friedrich (rechts) musste oftmals „Kopf und Kragen“ riskieren, um Chancen des FC Hammerau zu ersticken.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen (weitere Fotos mit einem Klick auf das Bild)
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Palling: Kein gutes Spiel, das war allen klar, lieferten die Mannschaften SV Laufen (Fünfter) und TSV Palling (Erster) am Samstagvormittag in Palling. Der Tabellenführer hatte ebenso wie der Gast seine Schwierigkeiten, siegte jedoch schlussendlich mit nur einem Tor Unterschied und ein bisschen Glück mit 3:2 Toren.
Ersatzgeschwächt, ohne Auswechselspieler doch gestärkt von E-Jugend-Spielern musste die D-Jugend des SV Laufen mit diesem hauteng gestrickten Kader sich am frühen Samstagmorgen auf die Reise nach Palling machen. Von Beginn an war die Partie sehr zerfahren und wenig attraktive Spielzüge zu sehen. Der Hausherr des TSV Palling konnte vorwiegend über die Außenbahnen Gefahr hervorrufen, was dann auch nach fünf Spielminuten zur 1:0 Führung führte. Durchaus beeindruckt davon konnte der SVL weiterhin nur wenig fürs Spiel machen und kassierte in der 16. Minute einen kuriosen Treffer. Ein abgefälschter Schuss trudelte wie in Zeitlupe vom Innenpfosten ins Netz – 2:0. Doch ganz ins Bockshorn wollten sich die Salzachstädter auch nicht jagen lassen und wehrten sich gegen die drohende Niederlage. Maxi Eidenhammer, der sich auf Laufener Seite durch viel Engagement auszeichnete, erzielte in der 21. Minute den 1:2 Anschlusstreffer. Vor der Halbzeitpause hätten beide Teams durchaus noch ein Tor schießen können, doch im Abschluss fehlte beiden die Konsequenz.
Im zweiten Durchgang konnte man zwar auch noch nicht von einem attraktiven Spiel reden, dennoch gelang den Salzachstädtern über einige Phasen nun mehr als den Hausherren. Zu Beginn jedoch glich das Bild des Spielanfangs. Palling wollte auf einen schnellen Treffer gehen und dies gelang in der 38. Minute – 3:1. Dass Laufens Defensive auch noch nicht wirklich im Spiel war, zeigte sich in den weiteren Minuten, denn nur mit Glück und Torwart Max Puffer hielt der Spielstand. In der Folge aber war die Defensive der Hausherren jetzt sichtlich anfällig und die Kräfte schwanden beim Tabellenführer zusehends von Minute zu Minute. Mit einer Umstellung konnte der SV Laufen ab dem 3:1 nun deutlich mehr Bewegung nach vorne entfachen und versuchte immer wieder die Stürmer in Schussposition zu bringen. Maxi Eidenhammer war es dann erneut, der nach einem eigentlich geklärten Angriff den Ball mit einem Seitfallstoß von der Strafraumgrenze zum 3:2 ins Netz jagte. Da nun der TSV Palling deutlich schwamm, kam der Gast zu einigen Gelegenheiten, oftmals über Eckstöße. Das Quäntchen Glück und die Abschlussaggressivität fehlte jedoch dem SV Laufen, um doch noch einen Punkt, der durchaus in den Bereich eines verdienten Ergebnisses gelegen wäre, mit nach Hause zu nehmen.
Alles in allem musste man in Palling jedoch feststellen, dass nicht die Offensive die Partie entschied, sondern die oftmals fahrlässige und schläfrige Spielweise der beiden Defensivreihen, die Gegentore fast schon„herbeibeteten“. Bei beiden Teams ist für die Restrunde noch eine deutliche Steigerung von Nöten, um wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze einzufahren. Keine nicht immer beneidenswerte Aufgabe für die Trainerteams.

Spielte erstmals den Defensivabräumer im Laufener Mittelfeld, konnte aber bei den Gegentreffern auch nicht entscheidend eingreifen – SVL Akteur Robert Franjicevic
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen (Archiv)
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Stolz konnten vor kurzem die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf ihre neuen Aufwärmleiberl präsentieren. Der Meisterbetrieb Maler Mayer aus Laufen brachte die Überraschung für die Frauenmannschaft mit. Des Weiteren stellte der Laufener Handwerksbetrieb eine neue bedruckte Getränkekiste für die Mannschaft zur Verfügung.
Die Damen und der SV Laufen bedanken sich beim heimischen Malerbetrieb recht herzlich für die Unterstützung.

Die Damenspielerinnen Leah Mayer, Julia Spitzauer, Sandra Dömel und Sandra Swoboda präsentierten als erstes die neuen Aufwärmleiberl.
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Laufen: Unter Flutlichtatmosphäre trafen der A-Klassen-Tabellenführer und das Schlusslicht der A-Klasse 6 zum Duell am Donnerstagabend auf der Laufener Sportanlage an. An der Freilassinger Straße in der Salzachstadt schickte der Hausherr des SV Laufen den Gast vom FC Hammerau 2 hoch mit 7:0 nach Hause. Somit konnte der SVL am Gründonnerstag in Vorlage gehen und kann den Restspieltag von der Couch beobachten.
Es war doch eine Pflichtaufgabe, die drei Punkte zuhause in der Salzachstadt zu behalten. Gegen tief stehende Hammerauer war der auch hohe Sieg mit 7:0 nie in Gefahr. Der SV Laufen konnte somit am Gründonnerstag eine Vorlage an seine Konkurrenz senden, die erst am Karsamstag nachziehen können.
Gut 60 Zuschauer fanden sich auf der Laufener Sportanlage ein und sahen von beiden Teams einen sehr gemächlichen Beginn. Tiefstehende Hammerauer ließen zwar wenig zu, doch der SVL hatte von Anfang an die Ballhoheit und versuchte die Partie vor das gegnerische Tor zu treiben. Die erste erwähnenswerte Torchance nutzten die Hausherren in der 11. Minute zur Führung. Helmuth Putzhammer trieb das Leder einige Meter durchs Mittelfeld und legte quer auf Christian Höhn, der aus gut 20 Metern das Leder unter die Latte zirkelte – 1:0. Nur zwei Minuten in Folge erkämpfte sich David Cienskowski nach eigenem Ballverlust den Ball zurück und zog aus spitzem Winkel ab. Der Toptorjäger verzog nur knapp. Nach der Laufener Führung öffnete der FC Hammerau ein wenig den Abwehrriegel, gab aber somit auch den Hausherren mehr Räume. Dominik Lindner kam nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte in der 18. Minute wenige Meter vor dem Tor zum Schuss. Ein FCH-Verteidiger kratzte den Ball in höchster Not von der Torlinie. Wiederum nur zwei Minuten später fing Kapitän Florian Hollinger einen Befreiungsschlag kurz hinter der Mittellinie ab und passte durch die Schnittstelle auf Dominik Lindner, der seinen Schuss knapp über die Latte setzte. Der zweite Laufener Treffer lag nun spürbar in der Luft. Dann war es auch soweit. In der 21. Minute schepperte es das zweite Mal im Hammerauer Kasten. Dominik Lindner setzte mit einem Flachpass Helmuth Putzhammer ein, der klug auf David Cienskowski legte. Cienskowski konnte ohne Probleme aus kurzer Distanz den Ball zum 2:0 im Netz ablegen. Wenn auch in der Anfangsphase das Spiel noch nicht vollends in den Händen des SV Laufen lag, so konnte man ab dem 2:0 durch hohen Ballbesitz dieses umsetzen. Ein weiter Ball in der 29. Minute aus der eigenen Hälfte brachte die Offensivkräfte des SV Laufen in Sprintstellung. David Cienskowski ließ sich in der Folge diese Chance nicht nehmen, da die Hammerauer Abwehrkette auf Abseits spielte. Laufens Goalgetter schoss an Keeper Paulus zum 3:0 vorbei. Erneut ein langer Ball aus der eigenen Hälfte sorgte in der 35. Minute wieder für Gefahr vor dem Paulus-Tor. Christian Höhn brachte per Kopf das Leder zu David Cienskowski, der nach außen gedrängt wurde. Seinen Abschlussversuch konnte Torwart Paulus zur Ecke klären. Der immer wieder sich in Position bringende Mittelfeldspieler Christian Höhn versuchte sich in der 41. Minute aus der Distanz. Paulus flog dem Leder entgegen und konnte sehenswert parieren. Es war teilweise eine sehr einseitige Angelegenheit, die sich seit dem ersten Treffer des SVL darbot. Durchaus hätte man den einen oder anderen Treffer mehr sehen können.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs arbeitete sich der SV Laufen zum vierten Tor vor, brachte oftmals die Kugel in die Gefahrenzone. Doch im Anschluss agierte der SVL gute zehn Minuten unkonzentriert und vertändelte das Leder oft in der Vorwärtsbewegung. Dies wurde aber durch den Gast am Gründonnerstag nicht bestraft. Neuen Schwung brachten die Einwechslungen von Gerhard Nafe und Maximilian Hanel auf Seiten der Salzachstädter. Ersterer war es dann auch, der in der 64. Minute maßgeblich am 4:0 beteiligt war. Gerhard Nafe stach aus spitzem Winkel mit Schwung in den Strafraum hinein. Sein Passversuch ins Zentrum wurde per Hand eines am Boden liegenden Hammerauer Verteidigers abgewehrt – Strafstoß. An diesem von Helmuth Putzhammer geschossenen Elfer kam Paulus zwar noch per Hand daran, doch Putzhammers Schuss war zu scharf – 4:0. Bei diesem Schuss verletzte sich der Hammerauer Keeper, so dass ein Feldspieler für den Rest des Spiels den Kasten hüten musste – eine undankbare Aufgabe allemal. Auch im zweiten Durchgang kam der nicht beneidenswerte FC Hammerau nur selten über die Mittellinie und war größtenteils damit beschäftigt, das Ergebnis in erträglichen Grenzen zu halten, was aber mit Blick auf die Schlussphase nicht ganz gelingen wollte. Dadurch, dass der Ball in den Reihen des SV Laufen verblieb, konnte man weitere Treffer nur schwer verhindern. In den letzten zehn Minuten gelangen dem Team von Coach Hermann Lindner dann noch drei Tore. Zuerst in der 82. Minute. Nach einer Befreiung kam das Leder per Kopf aus dem Laufener Mittelfeld auf den eingewechselten Thomas Bauer, der das Runde am Keeper vorbeilaufen ließ und nur noch einschieben musste – 5:0. Weiterhin durchaus tapfere Gäste versuchten daraufhin mit weiten Pässen ins vordere Feld vielleicht noch den Ehrentreffer zu erzielen, aber die Pässe waren schlussendlich zu ungenau, so dass der Laufener Torwart Philipp Krois einen mehr oder weniger ruhigen Abend verlebte. Die 87. Minute bedeutete das halbe Dutzend für den SV Laufen. Gerhard Nafe tankte sich abermals über Linksaußen unwiderstehlich durch und legte flach auf den völlig freistehenden Putzhammer, der wenige Probleme hatte auf 6:0 zu erhöhen. Der Schlusspunkt war Nafe selbst vergönnt. Nach Eckball von Maximilian Hanel, kurzgespielt auf Gerhard Nafe, netzte dieser aus spitzem Winkel zum 7:0 Endstand ein.
Der dritte Sieg in Folge im vierten Punktspiel des neuen Jahres 2017 für den SV Laufen, die sich somit mit einer kleinen Serie auf ein ruhiges Osterwochenende freuen können. Der FC Hammerau 2 verbleibt im Gegensatz mit mageren vier Punkten am Tabellenende der A-Klasse 6.

Michael Hollinger konnte im Mittelfeld des SV Laufen viel Ballbesitz auf sich vereinen und oftmals wenig bedrängt seine Mitspieler einsetzen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Tabellarisch eine klare Angelegenheit erwartet die Fußballinteressierten am Gründonnerstag. Flutlicht um 20 Uhr. Der Mitspitzenreiter des SV Laufen empfängt das Schlusslicht des FC Hammerau 2. Doch zuvor müssen 90 Minuten gespielt werden, um auch dem Tabellencharakter gerecht zu werden.
Für den SV Laufen läuft es zumindest in Sachen Tore schießen derzeit optimal. Zwei Siege mit 3:0 (Bad Reichenhall und Weildorf) pflastern den Weg des SV Laufen. Gemeinsam mit dem SV Leobendorf grüßt man von der Tabellenspitze und möchte am Gründonnerstag (13. April) natürlich diesen Trend mehr als bestätigen. Obwohl man in der Defensive oftmals dem jeweiligen Gegner Nachlässigkeiten anbietet, wurde dies in den vergangenen beiden Spielen nicht bestraft. Keeper Philipp Krois behielt zweimal in Folge die weiße Weste. Dass sich alle Laufener Spieler in einem kleinen Formhoch befinden, sollte hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Siege sind eben doch die „einzige Droge“ für das Selbstbewusstsein. Eiskalt will man gegen den FC Hammerau 2 auch am Donnerstag in der Spitze agieren. Die Chancenverwertung ist zwar nach wie vor nicht berauschend, allerdings knipsen die Akteure in schöner Regelmäßigkeit, so dass auch diese „Nachlässigkeit“ in den letzten Partien keine gravierenden Auswirkungen hatte. Wer einen Beweis für die Laufener Torquote braucht, muss sich nur mal die geschossenen Tore der Salzachstädter Elf ansehen. Mit 54 Treffern stellt man dabei die beste Offensivabteilung. Neun Treffer vor dem Tabellenvierten der DJK Otting und satte 16 Tore vor dem Mittabellenführer des SV Leobendorf. Auch in Sachen kassierten Tore steht der SV Laufen zu Recht ziemlich weit oben. 13 Treffer sind lediglich drei Gegentreffer mehr als der SV Leobendorf. Der Tabellenplatz 1 oder 2, wie man auch die Tabelle sehen will, ist daher schon allein aus diesem Grund mehr als berechtigt für den SV Laufen. Auf Gründonnerstag zurückzukommen, kann man von Seiten des SV Laufen positiv sehen. Zwar tat man sich im Hinspiel in Hammerau anfangs ziemlich schwer, entschied aber die Partie dann doch klar mit 8:0 für sich. Auch wenn natürlich das Spiel erst gespielt werden muss und auf dem grünen Rasen die Tabellenunterschiede bestätigt werden müssen. Der SV Laufen ist im Übrigen diesmal in der Vorlageposition. Von allen derzeit vier Spitzenmannschaften tritt einzig das Salzachstädter Team schon am Donnerstag an.
Der FC Hammerau 2 befindet sich im tiefsten Tabellenkeller. Mit lediglich vier Punkten rangiert die Mannschaft von Neu-Coach Michael Hasslach um die Rote Laterne herum. Mit 16:53 im Torverhältnis blickt man fast auf das gegenteilige Torverhältnis des Gegners vom Donnerstag. Aber Underdogs sind wie ein Bärenfell. Man sollte es erst verteilen, wenn dieser Bär erlegt. Wie groß dieser Bär am Donnerstag wirklich sein wird und sich dementsprechend krallig vor dem Laufener Offensivdrang aufbauen kann, wird sich herausstellen. Definitiv nicht gar zu klein, war dieser Bär im Auftakt des Frühjahrs 2017 zu sehen. Zwar unterlag man zuerst mit 2:5 gegen den TSV Waging am See, doch schon auf heimischen Platz gegen den TSV Petting wurde es knapper und enger. Nur mit 1:2 unterlag die Hasslach-Elf dem Mittelfeldteam der A-Klasse 6.
Auch Laufens Zweite darf am Osterwochenende wieder ran. Nachdem die Jungs von der Salzach vergangenes Wochenende frei hatten, reist man nun zum absoluten Spitzenreiter der C-Klasse 7. Mit satten sieben Punkten Vorsprung ist der SV Taching am See zwar noch einholbar, aber gefühlt schon so gut wie in der B-Klasse. Doch der SV Taching hatte es am vergangenen Wochenende nicht allzu leicht. Fast bissen sich die Hausherren vom Ostermontag auf heimischen Platz gegen den TSV Petting 2 die Zähne aus, siegten dennoch knapp mit 2:1. Was den SV Laufen 2 betrifft, der im grauen Mittelfeld der C-Klasse rumgutschiert, und erwarten wird…diese Vorahnung kann man sich vom Hinspiel in Laufen noch dunkel vorstellen. Im November bestimmte der SV Taching in Laufen die Partie und siegte ziemlich locker mit 3:0. Aber gestärkt durch freie Ostertage und dementsprechend fit und engagiert ist auch für den SV Laufen 2 als absoluter Underdog in Taching was drin. Und wenn es so sein soll, bleibt dies sicherlich nicht unerwähnt. Am Ostermontag um 14.30 Uhr treffen sich die beiden Teams am Strandbad in Taching am See.

In der Verteidigung immer erster am Leder sein und konzentriert zur Sache gehen, dann wird’s auch am Gründonnerstag ein Erfolg für die rot-weißen vom SV Laufen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen (Archiv)
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Foto: Burgi Mayer für den SV Laufen (weitere Fotos mit einem Klick auf das Bild)
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Weildorf: Die eiskalte Abschlussquote des SV Laufen gegen mehr als mangelnde Verwertung der DJK Weildorf endet in einem klaren 3:0 Sieg für den SV Laufen. Laufen verstand es, in den entscheidenden Situationen einzunetzen und konnte sich fast schon auf die mangelnde Treffsicherheit der DJK verlassen.
Der SV Laufen konnte am Sonntagnachmittag bei der DJK Weildorf mit einem Auswärtssieg wieder mit dem Mit-Tabellenführer SV Leobendorf gleichziehen. Step by Step schreiten die beiden Vereine an der Tabellenspitze und liegen nun vier Punkte vor dem ersten Verfolger des WSC Bayerisch Gmain. Drei Treffer des SV Laufen reichten bei einer abschlussschwachen DJK Weildorf, die es einfach nicht fertig brachte, den Ball über die Torlinie zu bekommen.
Die wohl über 250 Zuschauer in Weildorf sahen einen munteren Beginn der beiden Kontrahenten. Schon nach drei Minuten aber lenkte sich das Schicksal zugunsten des SV Laufen. Thomas Ochsenmayer gewann sein Duell auf der rechten Außenbahn gegen einen daher rutschenden Fatos Krasniqi und brachte zielgenau den Ball in den Strafraum, wo Mathias Berschl völlig alleinstehend nur noch den Fuß hinhalten musste, doch das Tor knapp verfehlte. Eckstöße am laufenden Band in den Folgeminuten für den SV Laufen. So auch in der 6. Minute, wo Helmuth Putzhammer seinen Eckstoß so hinein schoss, dass Tobias Stockhammer in der Luft stehend in Richtung Tor drücken konnte. Stockhammers mustergültigen Kopfstoß konnte DJK-Torwart Bernhard Hell unter seiner Latte herauskratzen. Den folgenden Eckstoß zirkelte Helmuth Putzhammer selbst aufs Tor. Hell musste alles aufbieten, um den Schuss zu einem weiteren Eckstoß zu klären. Nach 16 Minuten schlug es aber dann hinter Hell ein. Michael Hollinger sprintete in die Offensive und kam über Rechtsaußen zur Flanke. Die DJK-Verteidigung verfehlte das Leder, welches im Anschluss bei Dominik Lindner landete, der direkt abzog – 0:1. Gleich im Anschluss allerdings hätte die DJK Weildorf den Spielstand ausgleichen müssen. Ein weiter Ball aus dem Mittelfeld landete hinter Laufens Spielführer Florian Hollinger beim freistehenden Mathias Berschl, der erneut am Tor vorbeischoss. Wiederum sofort im Gegenzug Aufregung im DJK-Strafraum. Wiederum im Gegenzug und in der selbigen Spielminute landete ein weiter Defensivball der Laufener Verteidigung bei Christian Höhn. Höhn legte schon auf den mitgelaufenen Helmuth Putzhammer ab, der das weit offen stehende lange Toreck anvisierte – 0:2. Und da anscheinend die Abschlussquote beim SV Laufen am Sonntag in purer Eiseskälte ausartete, gelang schon in der 25. Minute der dritte Treffer. In einen Freistoß von Dominik Lindner aus dem Halbfeld sprang Maximilian Schmidt todesmutig an der Rasenkante per Kopf hinein. Schmidts Ball wurde so lang, dass er ohne Chance für Hell am fast am Pfosten einschlug – 0:3. Nach einer munteren Anfangsphase der Hausherren stach der Gast vom SV Laufen eiskalt zu und übernahm in diesem ersten Durchgang die Spielkontrolle. Allerdings musste man auch bemerken, dass es durchaus auch 3:3 stehen hätte können und nicht klar 3:0 für den Gast aus der Salzachstadt. Die nächste Riesenchance hatten auch diese Salzachstädter. Nach Abschlag von Keeper Philipp Krois tankte sich Sturmspitze David Cienskowski samt Leder durch Freund und Feind hindurch, konnte aber gerade noch in höchster Not vor dem Einschuss abgegrätscht werden. Nun war aber wieder die DJK an der Reihe. In der 33. Minute kam der Eckball von Peter Helminger auf den Kopf von Michael Berger. Der Ball landete unter der Latte, überquerte allerdings nicht die Torlinie.
Was in der ersten Halbzeit noch ein Hin und Her war und durchaus ein wenig aufregend, war in der zweiten Halbzeit sehr zerfahren gespickt mit etlichen Nicklichkeiten und mit einen kleinen Festival an Gelben Karten. Ausgenommen den Auswechslern, zwei Feldspielern und dem Goalie kassierte im Laufe des Matches jeder SVL-Spieler eine Gelbe Karte von Schiedsrichter Schwaighofer (ESV Freilassing). Dieses „Festival“ war natürlich auch dem geschuldet, dass der SV Laufen in jeden Zweikampf mit viel Engagement ging. In den ersten zehn Spielminuten im zweiten Durchgang ließ sich der SVL weit zurückfallen und schuf dadurch ungeahnte Räume für den Gastgeber der DJK. Die DJK konnte in dieser Phase viel Ballbesitz verzeichnen, war aber nach wie vor nicht in der Lage den entscheidenden Stich zum Torerfolg zu setzen. Wenig Torszenen im zweiten Durchgang, viele Unterbrechungen – das Spiel hatte erheblich an Attraktivität verloren. Erst fünfzehn Minuten vor Schluss wollten die Mannen auf dem Feld noch ein wenig was zeigen. Ein Zufallsschuss des eingewechselten Michael Reischl landete zwischen den Fingerspitzen von Torwart Krois und der Latte. Krois war der Glücklichere und stupste das Leder über dem Aluminium hinweg zur Ecke (75.). Drei Minuten später schossen sich die Laufener Verteidiger das Leder gegenseitig in die Füße, was erneut Reischl zum Abschluss brachte. Reischls Schuss landete knapp neben dem Tor. Vereinzelt kam auch der SV Laufen wieder in Richtung gegnerisches Tor, doch die Torgefahr, die sie im ersten Durchgang hervorriefen, konnten die Mannen von Trainer Hermann Lindner nicht mehr herbeibeschwören. Gefährlicher war da nochmal der Hausherr. Michael Berger setzte sich auf der linken Laufener Bahn durch und konnte den völlig alleingelassenen Michael Reischl ins Spiel bringen. Auch diesmal gelang es nicht, das Runde im Eckigen unterzubringen.
Schlussendlich musste man sich auf Seiten des SV Laufen über die starke eigene Abschlussquote freuen und den damit verbundenen Auswärtssieg ohne Gegentor. Darauf aufbauend will man auch am Gründonnerstag zuhause gegen das Ligaschlusslicht des FC Hammerau 2 agieren. Bei der DJK wird man den Ärger über die vertanen Chancen schnell vergessen müssen, denn schon am Karsamstag reist man zum Mittabellenführer nach Leobendorf.

Hart ging es sehr oft auf dem Sportplatz in Weildorf zu. In dieser Szene trennte Laufens Tobias Stockhammer Bernhard Helminger vom Leder.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen


