SV Laufen Terminkalender
Startseite Berichte/News Berichte/Nachrichten 2016/2017 Leobendorf macht Laufen völlig nass

Leobendorf: Eine ziemliche Abreibung verpasste der SV Leobendorf am Sonntagnachmittag im heimischen Waldstadion dem SV Laufen. Mit 5:0 besiegten die grün-weißen die Salzachstädter und schicken sich nun wieder an, Aufstiegsfavorit Nummer 1 zu sein. Eine einseitige Partie endete in der Punktevergabe völlig gerecht.

Unter den Augen der Bayerisch Gmainer Konkurrenz lieferte der SV Leobendorf eine vorzügliche Leistung ab. Gegen einen SV Laufen, der zu kaum einer Zeit in das Derby fand und der seine Offensive nie wirklich gefährlich ins Spiel bringen konnte.

Leobendorf operierte in der Anfangsphase des Derbys mit langen Bällen in die Spitze, vorwiegend auf Leon Schifflechner, der immer wieder versuchte der Laufener Abwehr zu entwischen. Vorerst blieben die Bemühungen ohne Erfolg. Der SV Laufen im Gegensatz versuchte über die Physis einiges auf den Platz zu bringen, was auch in den ersten gut 20 Minuten stellenweise gelang. Zwei kleinere Schusschancen der Gäste durch Fatos Krasniqi und Helmuth Putzhammer, welche aber beide um einiges über das Tor hinwegflogen, dienten wohl dazu, die Hausherren ein wenig aufzurütteln. Denn in der Folge war es der SV Leobendorf, der zwingend in Richtung Salzachstädter Gehäuse rauschte und mit mehr Ballbesitz das Derby an sich riss. In der 24. Minute war es dann soweit – der erste Treffer des Stadtderbys. Ein erneut weiter Ball aus der eigenen Hälfte erreichte den von Laufens Kapitän Florian Hollinger in dieser Situation nicht eng genug genommenen Leon Schifflechner, der das Leder zur 1:0 Führung in die Maschen drosch. Nach kurzem Schütteln war aber der SV Laufen auch mal vor dem Gehäuse des SV Leobendorf. Nach einem Eckball von Gerhard Nafe kam der aufgerückte Laufener Spielführer Hollinger am kurzen Pfosten zum Kopfball. Dieser strich allerdings am Pfosten vorbei (28.). Ein Missverständnis von Laufens Tobias Stockhammer und seinem Mannschaftsführer sorgte dann für den zweiten Treffer des SV Leobendorf in der 35. Minute. Gegenseitig schossen sich die beiden arrivierten SVL-Spieler an. Leon Schifflechner schaltete dabei am schnellsten und lief in Richtung Laufener Tor. Dabei spielte er noch Torwart Philipp Krois aus und netzte zum 2:0 ein. Laufen tat schon ein paar Momente vor dem zweiten Treffer deutlich zu wenig, was sie über die gesamte Spielzeit nicht mehr vollends abstellen konnten. Die Quittung dafür kassierte man kurz vor dem Halbzeitpfiff in der 45. Minute. Bei einem Eckball von Andreas Riedner wurden mit einem einfachen Trick zwei Laufener Akteure kaltgestellt, Tobias Walter spritzte hinein und knallte das Leder nicht ganz unhaltbar zum 3:0 ins Tornetz, so dass die Derbysache eigentlich mit dem Pausenpfiff schon erledigt war.

Dass sich der SV Leobendorf für den SV Laufen als schwierige Baustelle herausstellen würde, war von Anfang an klar, dass diese aber so schwer würde, damit hatten wohl nicht mal die heimischen Fans gerechnet. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit tastete sich der SV Laufen ein wenig in die Gefahrenzone der Leobendorfer vor, konnte aber in der Offensive an diesem Tage so gut wie nichts ausrichten. Im Gegensatz zum Gastgeber, der in der 53. Minute die mehr als kalte Dusche für den SV Laufen noch ein wenig kälter drehte. Aus dem völligen Nichts fiel in der 53. Minute das 4:0. Eigentlich war ein eher ungefährlicher Angriff schon geklärt, doch die Laufener Befreiung fing Andreas Riedner aus gut 30 Metern ab und zog direkt ab in Richtung Tor. Torhüter Krois sah hier nicht gut aus. In dieser Situation hätte ein Wegfausten des Balles vermutlich schlimmeres verhindert, Krois versuchte das Leder zu fassen zu bekommen und es rutschte zum 4:0 durch. Ähnlich unnötig war dann auch der fünfte Treffer gegen den SV Laufen. Ebenfalls eine schon so gut wie geklärte Sache kam wie ein Bumerang zurück: Maximilian Weber Passversuch auf die Außenbahn in der 57. Minute fing Andreas Klinger ab und passte sofort durch die Gasse auf den deutlich ins Abseits gelaufene Leon Schifflechner. Schiedsrichter Felten übersah diese Abseitsstellung und lies das Spiel weiterlaufen. Schifflechner hatte dann in der Folge keine Schwierigkeiten mehr Torwart Krois zum 5:0 zu überwinden. Ob allerdings diese Fehlentscheidung wirklich spielentscheidend war, bleibt dahingestellt und eher im Vagen. Die letzte kleinere Torchance war dann noch der Laufener Offensive gegönnt. Dominik Lindner versuchte es mit einem strammen Schuss aus der Distanz, doch Torhüter Christian Mühlfeldner holte das Leder im Fliegen aus dem Tor und sicherte sich somit die Null.

Mit diesem Ergebnis erhöht sich wieder deutlich die Spannung in der A-Klasse 6. Laufen bleibt vorerst mit einem Spiel mehr einen Punkt vor dem SV Leobendorf an der Tabellenspitze. Die Salzachstädter haben noch drei Partien zu verrichten (Neukirchen, Bayerisch Gmain und Teisendorf 2). Der SV Leobendorf als auch die WSC Bayerisch Gmain, welche mit zwei Punkten Rückstand auf den SV Laufen ebenfalls noch ein Spiel mehr als der derzeitige Tabellenführer zu spielen hat und auf Platz 3 des Klassements lauert. Es scheint alles darauf hinzulaufen, dass es bis zum letzten Spieltag in dieser Klasse um die ersten drei Plätze spannend bleibt. Ausrutscher darf sich wohl keiner mehr erlauben, vor allem im Hinblick darauf, dass der SV Laufen in zwei Wochen beim WSC Bayerisch Gmain zu Gast ist und am letzten Spieltag der WSC in Leobendorf antreten darf.


Hier kann Laufens Tobias Stockhammer vor dem Eingreifen von Maximilian Schäfer den Pass anbringen – Konstantin Rubach beobachtet hinten die Szene.

Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen


 
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