Toni Mühlthalers "Mädels" planten, wie sie ihrem Trainer einen schönen Abschied bereiten könnten. Zuerst wurde ein Match zwischen den Mädels und einem Trainer-/Eltern-/Geschwisterteam ausgerichtet, welches schiedlich und friedlich 4:4 endete. Kurz vor dem Schlusspfiff musste Mühlthaler das Feld verlassen. Er sah nach einem Foulspiel an seine Tochter Steffi Mühlthaler die Rote Karte. In seiner ganzen aktiven Karriere, so wusste Anton Mühlthaler zu berichten, sah er keine einzige Rote Karte. Nun sah er von allen seinen Spielerinnen die Rote Karte. Sie liefen zur Stelle der Aktion und zeigten Toni glatt Rot.
Mit viel Liebe und Eifer sorgten die Eltern dann beim gemütlichen Teil für Speis und Trank und sagten Toni alle ein großes Dankeschön für die jahrelange Arbeit und für die Etablierung des Juniorinnenbereichs beim SV Laufen. Zahlreiche Geschenke, unter anderem einen nachgebildeten Pokal, der größer als der WM-Pokal anmutete, freuten den Geehrten und er versprach "seine" Mädels weiterhin vom Seitenrand zu unterstützen, so weit es ihm möglich ist. Die Spielerinnen wünschten ihm viele schöne Stunden mit seiner neu gewonnenen Freizeit und versäumten es nicht seiner Gattin Roswitha herzlichst zu danken. Mit einer großen Träne in den Augen nahm auch Deborah Hufnagl ihren Abschied. Sie wird künftig ein wenig nördlicher gegen den Ball treten.

Ob der Fülle der Roten Karten leicht erschrocken - Anton Mühlthaler vom SV Laufen
Foto: Pixner
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